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Samstag, 24. Dezember 2016

Transeamus usque Bethlehem!

Ergriffen stand der VdZ diesen Sommer in Eisersdorf nahe Glatz, in der schlichten Kirche inmitten des überdachten Rundgangs, auf dessen Wänden alten Grabplatten angebracht sind, nach wie vor (der eigentliche Friedhof zeigt kein einziges deutsches Grabmal mehr), die zu zwei Dritteln ihm bekannte Namen tragen, damit zeigten, wie eng und tief seine Vorfahren - er selbst - hier verwurzelt waren, vor jener Empore, auf der - wie in so vielen schlesischen Kirchen - der Großvater jedes Jahr zur Mitternachtsmette das "Transeamus" hinausgesungen hatte. "Heast Seppale ned de Schoafschella klinga," habe er die Pausen der Singstimme mit spontanem Spiel gefüllt, hat die Mutter aus ihrer Kindheit in Eisersdorf erzählt.

Transeamus usque Bethelehem, 
et videamus hoc verbum quod factum est!









*241116*