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Dienstag, 28. Februar 2017

Ein amüsantes Spiel mit Wirklichkeit

Dieses Filmchen findet sich hier deshalb, weil es einen sonst und theoretisch nicht so ganz leicht zu begreiflichen Schritt veranschaulicht - den des Wirklichen, und sein Zusammenhang mit Offenbarung.

In diesem einen Moment, wo der Bub das Fenster herunterläßt, erfährt der aufmerksame Zuschauer ("Attention" als Filmtitel, wie Toyota ihn wählte, ist also eine bemerkenswerte Wahl), wie sich Wirklichkeiten schlagartig überlagern und verdrängen und erweitern. Sie tun es durch Offenbarung, selbst das Rückschließen des Zuschauers, das man nicht erklären muß, ist ein aus der Erinnerung Geoffenbartes. Ein Alzheimer-Patient würde den Sinn dieses Humors also nicht begreifen können. Den Seitenhieb, daß das Gedächtnis für die Sittlichkeit so entscheidend ist, wollen wir der Jugend heute auch nicht ersparen. Denn wir leben ja nicht zufällig in einem Zeitalter des Gedächtnisschwunds, aber auf ganz (!) andere Art, als meist gedacht wird. Unser Gedächtnisschwund kommt aus Autoritäts- und damit Offenbarungsverweigerung. Aber dazu an einem anderen Tag mehr.

Aber um das zu illustrieren, anders anzudeuten, lohnt das amüsante Filmchen hier zu bringen allemal. Nicht nur wegen des Faschingdienstag, dessen Faszination wenn man es genau überlegt ja genau aus diesem Spiel mit Wirklichkeiten herrührt.



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*220217*