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Sonntag, 19. Februar 2017

Wenn die Welt nur noch stört

Interessant dazu noch im Vergleich (und als Abschluß der diesmaligen Auto-Werberundschau) die wie immer eigenwillige (und darin irgendwie tröstliche) Citroen-Werbung. Die auf ein klassisches Befindlichkeitsprofil zurückgreift, das jeden Autofahrer irgendwie kennzeichnet: Das Auto ist die eigene, geordnete Welt, in die jederzeit geflüchtet werden kann. 

Die Pointe freilich ist analytisch-philosophhisch erstaunlich: Der Mensch ist in seiner Ordnung, wenn er unterwegs ist. Er kann sich mit der Welt, wie sie sich heute vorfindet, nicht mehr anfreunden. Sie stört. Heimat ist das Unterwegssein.


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