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Dienstag, 14. März 2017

Kirchliches Etablieren von Dämonien (2)

Teil 2) Warum der Kirche ein nächster Mißbrauchsskandal bevorsteht




Es gibt auch mittlerweile eine Reiihe von Studien zum Verhalten sogenannter "monogamer homosexueller Beziehungen", eine Form, die angeblich tolerabler wäre. Sie zeigen übereinstimmend, daß dies erstens für kaum die Hälfte der offiziellen Partnerschaften überhaupt zutrifft, und zum anderen nur kurze Zeit tatsächlich "monogam" bleibt. Über kurz oder lang werden praktisch überall von zumindest einem der Beteiligten weitere Sexualkontakte aufgenommen, wenn auch mit vielfacher Rechtfertigung, etwa einer "emotiionalen Treue", also "Sex ohne Gefühl". 

Auffallend einige weitere Fakten. Rund 7 % aller Jungen berichten, daß sie in ihrer Jugend mit gleichgeschlechtlicher Sexualität konfrontiert waren, aber nur 1 % der Frauen. Das hat ganz gewiß mit der schwierigeren Identitäsbildung des Mannes zu tun, denn dieser muß eine Extra-Leistung (sozusagen) erbringen, sich aus dem Allgemeineren des Frauseins herausheben, sich also auf die eigene Identität selbst überschreiten. Das ist ja der eigentliche Erwachsenwerdungsprozeß.

Die Rede kommt auch auf einzelne Figuren der Bewegungen der Homosexuellen-Bewegung, etwa Harry Hay. Der im besonderen die "Notwendigkeit von Pubertierenden" in den Vordergrund stellte, Kontakte mit älteren Männern zu haben. Damit eine zum Teil natürliche Bewegung (Vater-Sohn-Identifikation) ein eine rein geschichtlich ikonisierte Homosexualität umdeuteten und damit Mißbrauch propagierten. Und Mißbrauch (speziell wenn in der frühen Kindheit erfahren) spielt (neben Pornographie, auch in der Kindheit!) in der Genese vieler Homosexueller eine große Rolle. Sciambra, mit 8 Jahren von Männern mißbraucht, hat schon mit 13 Porno- und bald Gay-Porn-Videos konsumiert.

Sciambra weist auf eine interessante psychische Konstellation bei Homosexuellen hin, die ein wesentlicher Grund für ihren politischen Aktivismus ist: Der Homosexuelle will seine Lebensweise "prüfen", damit exponiert er sie fast notwendig. Die Rolle der spezifischen Szenen schätzt Sciambra wie immer schon als fatal ein. Denn sie erst bilden diese Identität zur "Normalität" aus, ohne daß das je gelingt (weil sie ja gegen ihre eigene Natur aufstehen), weil sie eine Gemeinschaft mit Menschen bedeutet, die fast alle die selben Erfahrungen gemacht haben. Und das wird zumindest als beruhigend, "erlösend" erfahren.

Zum Abschluß spricht Sciambra noch einen wichtigen Punkt an, einen Punkt der ihn sehr beunruhigt: Wenn die gegenwärtige Kirche - und nach wie vor ist Homosexualität im Vatikan selbst sogar unfaßbar präsent, und zwar bis in die nächste Umgebung auch dieses Papstes - rein praktisch nicht in der Lage ist, Homosexualität richtig zu sehen, richtig damit umzugehen, so ist für ihn fast sicher, daß die bisherigen Mißbrauchsskandale nur ein erster Höhepunkt waren. Dem bald ein zweiter folgen wird. Wie sollen solcherart korrumpierte Menschen aber überhaupt richtige Entscheidungen treffen?

Zum Abschluß noch ein Link zu einem Bericht im Netz, wo über jenes Wandfresco berichtet wird, das der Erzbischof Vincenzo Paglia von einem homosexuellen Maler in seiner Kathedrale verfertigen ließ und das laut Ausage des Maleres in ständiger Absprache entstand. Es unterstreicht, was Sciambra sagt - Jesus, mit dem Gesicht des Friseurs des Malers, zieht in Netzen deutlich homosexuelle Menschen in die Höhe. Das Fresco wirkt wie ein Programm. Papst Benedict XVI. hat aber genau diesen Bischof 2012 zum Erzbischof ad personam ernannt, und ihn zum Präsidenten des Päpstlichen Rates für die Familie gemacht. Papst Franziskus ernannte ihn am 15. August 2016 im Zusammenhang mit der Errichtung des Dikasteriums für Laien, Familie und Leben zum Großkanzler des Päpstlichen Instituts Johannes Paul II. für Studien zu Ehe und Familie und zum Präsidenten der Päpstlichen Akademie für das Leben. Der Päpstliche Rat für Familie wurde aufgelöst.

Hier ein Bericht des italienischen Fernsehens zu diesem Fresco.






*060817*