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Freitag, 28. Juli 2017

Es begann bei Benedict XVI.

Es ist kennzeichnend für E. Michael Jones, daß er für seine Ausagen über Papst Franziskus nach Argentinien fuhr, und sich vor Ort ein Bild zu machen veruschte. Und dieses Bild flog ihm förmlich zu, denn Bergoglio ist in Argentinien nicht nur kein unbeschriebenes Blatt, sondern seine Philosophie, die Art seiner Regentschaft als Papst, spiegelt das wieder, was er in Argentinien erlebt hat. 

Kurz zusammengefaßt: Als (erklärter) Anhänger der Peronismus in Argentinien ist der Papst exakt derselbe Opportunnist geworden, wie es Juan Peron war. Nicht nur das: Perron hat seine Bürger gelehrt, daß es keinen Sinn ergibt, logisch zu bleiben. Er hat die Argentinier gelehrt, daß Philosophie, klares Denken, für die Welt bedeutungslos ist. Es kommt auf die Praxis an. Mehr als ein bißchen Teilhard de Chardin, der mit seinen schwurbeligen Thesen (in denen er, wie man heute weiß, es nicht immer mit der Wahrheit um paläo-archologische Funde ganz genau nahm) mit aller Gewalt eine Vereinbarkeit von moderner Welt mit katholicher Metaphysik versuchte, war da nicht drinnen.

Und GENAU DAS zeichnet sich in der Regierungslinie der Bergoglio-Papstes ab. Von Anfang an hat er bewiesen, daß er auf die Wirklichkeit der Wahrheit, des logos, nicht vertraut. Sondern vertritt offen, daß es durchaus einen Widerspruch zwischen Doktrin, Wahrheit, Philosophie und "notwendiger" Praxis gibt. Diese letztere hat eine eigene, ja hat die maßgebliche Wirklichkeit. Damit hat Bergoglio das Chaos in der Kirche direkt zu verantworten und trägt es sogar noch weiter.

Besonders deutlich wird dies in der Realpolitik, in der Bergoglio ohne es zu wissen (sic!)  - denn Bergoglio hat die tiefen logischen Begründungen des Katholischen nie verstanden, das läßt sich lückenlos zeigen - die katholische Lehre zu verändern trachtet. Zu verändern, wie gesagt, nicht in die Zeit hinein auszulegen. Dieser zweitausendjährigen Wahrheit widespricht er mit leichter Hand. Und nicht zufällig auch in der Frage um die Juden, wo er verkündet, daß für die Juden offenbar gar keine Taufe notwendig sei, um zum Heil zu gelangen. 

Ein KLARER WIDERSPRUCH zur eigentlichen Katholizität. Aber aus seiner argentinischen Vergangenheit eindeutig erklärbar und verstehbar. Denn auch Peron hat die realen, faktische Macht der Juden anerkannt, in der er seine ursprünglich bzw. scheinbar richtigen Ansätze - Arbeit als einzige Quelle von Wert - zugunsten des jüdischen Zins-Kapitalismus verändert hat. Weil er Geld brauchte. 

Papst Franziskus macht es nicht anders. Er biedert sich den Finanzmächten der Welt an, da lasse man sich in seiner scheinbaren Antikapitalismushaltung nicht täuschen, um seine "sozialen" Programme zu verpreisen. Er sieht aber nicht die wirklichen Zusammenhänge. Wie sollte er auch? So hat er es von Peron gelernt und dort erfahren, der dieselbe Flexibilität bewies, wenn es ihm nützte. Und erfahren, daß der Judaismus (der die Medien beherrscht) realpolitisch notwendig ist, um abstrakte Ideen umsetzen zu können. Franziskus schreit zwar - richtig, meinetwegen, zumindeset irgendwie - um mehr Ökologie, aber er unterstützt real genau jene Kräfte, die diese Ökologie konterkarrieren. 

Und im Namen dieser "Realpolitik" setzt er die katholische Doktrine außer Kraft. Erklärt, daß die Taufe nicht heilsnotwendig sei, was der gesmaten katholischen Tradition widerspricht. Warum? Nur, sagt Jones, um die Gunst der Juden zu behalten, die ihn ab dem Moment unterstützt (und zum Papst gemacht) haben, in dem er das Judentum zum dem Katholischen äquivalenten Heilsweg erklärt und damit dem Finanzkapitalismus den Weg geöffnet hat. Wie Peron es getan hatte. Denkschwach und ungebildet glaut Bergoglio nicht an die Kraft der Philosophie, der Wahrheit selbst. Wie sollte er.

Bergoglio hat damit - wie im Islam vor 1000 Jahren - den Widerspruch für salonfähig erklärt. Er steht damit eindeutig in der Sukzession des anti-logos.. Er steht damit in der Traditon des Dämonischen,. und zerstört so die Basis des Katholischen. Dem  nunmehr ein ähnliches (der Kultur gegengesetztes) Schicksal wie dem Islam droht. Der keine Wirklichkeitsrelevanz mehr hat, sondern nur noch dort siegt, wo er gewaltsam genug ist, sich "eine eigene Wirklichkeit" (die nur noch auf Moralismen, auf strikte Gerüste des Verhaltens beruhen kann) zu "schaffen". Dem aber die Wahrheit selbst zur panisch zu vermeidenden Gefahr wird. Und die deshalb nur noch Chaos in der Welt anrichten kann, geradegebügelt eben durch aktualistische Gewalt.

Das sei nur eine theoretische Diskussion um des Kaisers Bart? Nein. Der VdZ hat erst jüngst wieder einmal erlebt, wie einer logischen Argumentation damit begegnet wurde (und explizit diese als irrelevant abgelehnt), weil die Praxis anderes geböte. Von wem? Von Leuten, die selbst die Wirklichkeit immer gescheut hatten, weil sie in unzwingbarer Logik Forderungen aufgestellt hätte, die mangels Mut nicht erfüllt werden sollten. Also - von Kreuzverweigerern. Die mittlerweile programmatisch herumgehen und erklären, warum es eine Wirklichkeit (und Moral) auch ohne bzw. im Widerspruch zur Logik gäbe.

Aber noch auf andere Wirklichkeiten verweist E. Michael Jones. Er stellt in den Raum, daß noch nie die persönlichen Meinungen eines Papstes so eine Rolle gespielt haben wie von Johannes Paul II, über Benedict XVI. bis zum jetzigen. Die wiewohl Papst munter private Bücher um private Bücher herausgegeben haben. Seit wann veröffentlichen Päpste Bücher (und Lehrschriften mittlerweile auch schon), die nur persönliche Meinungen repräsentieren? Wer Papst ist hat zu vergessen, zumindest öffentlich, daß er eine private Meinung hat. Aus und Punkt. 

Die Glorifikation auch von Benedict XVI. Josef Ratzinger hat damit keine sachliche Fundierung. Aus und Punkt. Wer aus seinen früheren Schriften und gar seinem realen, praktischen Pontifikat seine Vorbehalte gegen ihn hatte - wie der VdZ - lag also nicht so falsch. Oft überwog halt (wie zugegebnermaßen auch beim VdZ) der Wille, endlich ein positives Pontifikat zu sehen, nach den Hungerjahren unter Johannes Paul II.. Aber Grund für eine Vorseligsprechung, wie sie mittlerweile üblich ist (als narzipitisches Indiz, praktisch Folge eines sich notwendig mißverstehlichen entwickelnden Unfehlbarkeitsdogmas; mittlerweile fühlen sich ja schon die meisten Kleriker als unfehlbar) ist es nicht gerade. Trotzdem wird es an Schwammköpfen nicht fehlen, die auch für Papst Franziskus die Erhebung zur Ehre der Altäre fordern werden, da hat der noch nicht einmal seinen letzten Schnaufer gemacht. 

Vielleicht hat Franziskus deshalb erst jüngst die Kriterien für Heiligsprechungen und insbesonders die Definition des Martyriums um ein seltsames Kriterium erweitert: Das des Martyriums "um einer Überzeugung willen", und zwar im Grunde: egal welcher. Wo erstamals nicht mehr der Grund des Martyriums (um Christi willen) zälht, sondern die Tatsache der Tötung (für andere/eine Sache) reicht. Dann zählt endlich auch nicht mehr diese lästige Katholizität, haben auch Häretiker die Chance der Sanktifizierung. Immerhin hatten sie ja eine private Meinung.













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