Sofern es darum geht, daß ein Leben als Dichter ein generelles Heben des Sprechens ist, dient auch jede sonstige Äußerung in Schriftform diesem Ziele: Mich durch Übung in einem permanenten Habitus des Dichtens zu versetzen, als Daseinsform, neben der es keine andere mehr gibt. So will ich leben. Und dafür muß ich arbeiten. Dies und das noch wegputzen, dies und das noch einbauen. Vor allem aber ... immer schreiben. Schreiben als Lebensform, das ist es schließlich.
Das ist der Grund, warum sich in meinen Äußerungen selbst banalster Angelegenheiten immer ein- und derselbe Formkampf abspielt. Selbst wenn ich die Bahnkarte bestelle, ringe ich um die Belebung der nackten Worte durch den Anschluß an die Sprache der Sprache, an den logos, dieses alles begründende Wort Gottes.