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Donnerstag, 20. Oktober 2022

Existenz als Co-Existieren - Zur Verschränkung (2)

Zum Wesen der Verschränkung. Nobelpreisträger Zeilinger als Widerlegung der Schul- und Bildungstheorien. - Die Verschränkung von Teilchen spielt sich also ontologich in einer Hierarchie ab , deren Ausgangspunkt der Ort ist - das "Sein als Photon" (z. B.) Von diesem Wesen ausgehend, das aber keine "Zeit" hat (die tritt erst mit dem Weltwerden hinzu, also "nach" dem Verschränktsein), sind die als verschränkt auftretenden (Photonen-)Teilchen analog. 

Aber nicht wie Synchronschwimmer, die ZUSAMMEN EIN Muster bilden, und daran mit je gleichen Bewegungen teilnehmen, sondern als Einzelschwimmer, die jedes für sich das Ganze des Beziehungsumfassenden - die Ordnung, der alle Teilchen gleich gehorchen - darstellen. Und die mit dem Eintreten in die Zeit (die Phtonen bewegen sich) in je einen je neue Beziehungsordnung eintreten, mit der sie interagieren. 

Das dürfte der Grund sein, daß sie bisher einzige "Verwendung" für "Krypto-Informtion" tauglich ist. Weil nur der Empfänger alleien durch sein Empfangen, bei dem er an einen Ort mit dem einlangenden Photon tritt, damit auch den Schlüssel hat, unter dem er die einlangende Information deuten, als Informaton die Informaiton selbst erkennen kann. 

Mittwoch, 19. Oktober 2022

Existenz als Co-Existieren - Zur Verschränkung (1)

Wenn man begreift, daß WESEN eines Dings nie isoliert zu denken ist, sondern immer AN EINEM ORT, dann erweitert sich das 'Begreifen aller Dinge zu einem DING IN EINEM BEZIEHUNGSNETZ. Aus dem es nie herauszureißen ist, sondern auf den es immer bezhogen bleibt.

Damit wird auch verstehbar, daß alle Dinge AN DIESEM ORT (der nicht irdisch reduktiv als "Ort" gedacht werden darf, sondern als Metapher für das Zusammensein jedes Dings mit anderen an einem Seinspunkt, einem Knotenpunkt von Bezogenheiten, die jedem Ding WESENHAFT anhaften, also auchnicht abzustreifen sind, was immer ein Mensch tut. )

Dienstag, 4. Oktober 2022

Von Mächtigkeit und Legitimität (2)

Anhand konkreter Beispiele. Und: Warum das Schicksal der Bloodlands sich weiter verlängert - Es bestehen damit auch direkte Verbindungen zwischen ausgeübter, möglicher Macht, Wesenserfüllung (die ein Akt des Gehorsams ist), und Legitimität. Denn Legitimität kann nur im Absoluten bestehen, und dieses ist wiederum durch die Begegnugn erfahrbar. Es kann als eine Art "Ausgang ohne Rest" in der Bilanz zwischen faktischer, realer, möglicher Macht und dem ontologischen Gepräge der Struktur, in der man steht und über die man Macht ausübt. Ein zu wenig ist nicht weniger spannungsladend, wie ein zuviel.

Es ist aber ein ontologischer Vorgang, keiner der menschlicher Willkür und "Phantasie" unterliegt. Deshalb kann sich nur der Mensch in seiner innersten Tiefe auch die Sicherheit holen, die jede Furcht in der Ausübung verscheucht, und zwar von selber. Die als erworbener Habitus auch jene gelassene Ruhe verleiht, die älteren, längerdienenden Herrschern inne wohnt, selbst wenn ihre Umgebung unruhig ist. Sie sind damit auch der Anker eines Volkes, das in Stürmen steht. 

Montag, 3. Oktober 2022

Von Mächtigkeit und Legitimität (1)

Eine der schlechtesten Konstellationen des menschlichen Repertoires liegt in der Balance zwischen Macht, Mächtigkeit (als Vermögen, Dinge zu bewegen), und der ontologischen Disposition dazu (um das Wort "Vorbestimmtheit" zu vermeiden.) 

Dieser Gedanke geht davon aus, daß sich überall in der Natur eine Entsprechung zwischen dem Sein der Dinge und deren Wirkfähigkeit findet. Diese Reichweite der Mächtigkeit läßt sich an der Ausstattung der Dinge erkennen. Der Löwe hat mächtige Waffen, aber er kann sie nur anwenden, wenn er auch entsprechende Strategien hat, Beute damit zu schlagen. Begegnet er stärkeren Mächten, stößt er an Grenzen, die also immer "von oben" kommen. Das zeigt sich auch in Machtkonstellationen, in denen das Indiviuum in die Bereiche des Soziialen als Wesensbestandteil ragt. 

Dienstag, 27. September 2022

Weil sich alles bewegen muß

Wenn es so leicht war, den Großteilo der Bevlkerungen unsere Länder zu einer leidenschaftlichen Parteinahme (meist: für die Ukraine, für dieses sich "heldenhaft verteidigende Volk") zu bewegen, so gibt es dafür wohl recht einfache Gründe. Gründe, die jedenfalls nicht in Politk oder Globalstrategie usw. liegen. Das sind posthoc-Rationalisierungen für ganz andere Bewegungsursachen.

Deren eine mit den gerade zurückliegenden zwei Jahren Coronalähmung zu tun haben. IN denen alles in Unbweglichkeit verharren mußte, was der Lage in einem Sarg gleichkommt, und zwar in sehr vieldeutiger Weise. Denn alles was ist, ist durch SELBSTBEWEGUNG.
 
Um das zu explizieren, greifen wir vorerst einmal auf die Frage nach dem zurück, was die Erde zusammenhält, wie es Hildegard von Bingen so großartig gesehen hat. Das ist nämlich voer allem DER WIND. Jene vier Hauptwinde, die die Erde umwehen, grob zu teilen nach Himmelsrichtungen (ausgehend vom Osten). SIE SIND ES, die bewegten Lüfte. Sie halten die Erde zusammen. Und sie tun es, weil sie das Einzelne, das Ding, WEG (vom Ort) treiben wollen, also aus der Ruhe hinaus. 

Das setzt ein "Spiel" in Bewegung, das aus dem Versuch besteht, etwas vom Ort wegzutreiben, dem dann das Sein als Entzündung des Selbstwillens (als Behauptung des eigenen Wesens, das damit aktiv - actu - wird) Widerstand leistet, sich aber genau damit in die Welt hinein errichtet UND SOGAR ERST SO WESENSGEMÄSZ VERWURZELT.

Sonntag, 18. September 2022

May God Give A King (2)

   Umfragewerte zur österr. Politik
Dem nicht von Gott Legitimierten vertraut man nicht, und jede Täuschung endet deshalb eines Tages. Beim Beld, bei den Eliten. Vom Ende der falschen Eliten, von der Hoffnung auf einen König - Wie rasch diese Tatsachen aber durch die jüngsten Ereignisse an die Oberfläche kommen, wie wenig sie noch länger zu überspielen sind - dazu sind die Zerstörungen, die uns auferlegt wurden, bereits zu sehr spürbar und deren Fortgang zu real - das zeigen die aktuellen Umfragen von Meinungsinstituten

Seit man diese Werte erhebt, war noch nie, so deren Aussagen, das Vertrauen der Bevölkerung in die Politik, die sie "regiert" oder die in diesem Polittheater schon lange mitspielt, dermaßen niedrig wie heute. 

So wenige Menschen vertrauen den politischen Strukturen noch wirklich, daß man fast davon ausgehen muß, daß diese Minderheit auch jene ist, die für diese Kluft verantwortlich ist oder sie als Funktionär sogar schafft.

Samstag, 17. September 2022

May God Give A King (1)

Man muß nicht einmal mehr die Augen anstrengen, man muß nur die Bemühungen anstrengen, das Sehen zuu verhindern. Aber was in dieser Geschichtsphase so überdeutlich wird, wird durch zwei aktuelle Ereignisse in buntesten Farben illustriert. Das eine ist die Reaktion der Engländer auf den Tod der Queen, und das andere ist die

Als nach der Reformation durch Heinrich VIII., die im Grunde nur die Aneignung der (katholischen) Kirche durch den König war, ein Raubzug sohin, keine religiöse Reformation, die erst nachgräglich kam und draufgesetzt wurde, die Natur der britischen Konstruktion als Imperium durch die daraufhin zunehmende Überschldung des Königshauses zu einer Camouflage verkam, in der die Banken die Politik berstimmten - und das hat sich bis heute nicht geändert - blieb doch eines unangetastet: Und das war der Zusammenhang zwischen Haupt und Leib, zwischen Köinigtum und Volk, der sich durch die Usurpation der KIrchenleitung durch den König sogar noch verstärkte.

Dienstag, 30. August 2022

Gedankensplitter (1434c)

Den Klugen der Welt eine Torheit, den Weisen der Welt ein Ärgernis. Vom dienst an Mammon - vom Sinn der Welt - Damit sind wir an einem Punkt angekommen, an dem wir über das vorgelegte Material jene Verbindugslinien legen können, die nun ein neues Gedankenbild zeichnen lassen. Dafür steigen wir noch einmal an den Anfang zurück, auf die Radiosendung mit Briggs. Darin spricht er mit Patrick Coffin auch über die Problematik der "immer niedirgeren Standards", wenn man bei Aufnahmstests für Soldaten der Frauenquote wegen die Kriterien einfacher gestaltet, damit auch Frauen sie in größerer Zahl bewältigen. 

Seltsamerweise (oder auch nicht, ich habe mit Briggs scfon diesbezüglich korrespondiert, und er hat mir zugestimmt) sagt nun Briggs Folgendes: Es sei nicht nur verheerend in der Auswirkung auf die Kampfqualität der Soldaten, sondern sogar rassistisch, "schwarze Frauen" der Quote wegen zu bevorzugen. (Seinen weiteren Ausflug in Richtung "Gleichheit" - selbst gleiche Leistungsfähigkeit bedeutet ja nicht gleiche Person,Mann und Frau bleiben deshalb trotzdem Mann un Frau - ignorieren wir, er hängt nämlich bemerkenswert in der Luft.) 

Das erfaßt das Problem nicht. So veständlich es ist (Briggs war Marinesoldat während des Vietnamkrieges) daß der New Yorker aus seiner Erfahrung an der Front die Leistungsfähigkeit als Kriterium betont, so muß man dieses Argument zurückweisen. Und zwar aus prinzipiellen (und damit für alles geltenden) Gründen. 

Montag, 29. August 2022

Gedankensplitter (1434b)

Es gibt keine Wahrheit, sondern nur Macht? Es gibt nur die Macht der Gestalt, die von Wahrheit durchformt ist. Der Rest ist Technik, die verfällt - Genau das beschreibt das Wesen dessen, wie  Yuram Harari vorgeht. Der Israeli, der seit Jahren als Guru des Transhumanismus in der bedeutenden Welt von Hand zu Hand gereicht wird, bringt diesen marxistischen Standpunkt - notwendig, um die Menschen ihrer Grundgewißheiten zu berauben, um sie so ins geistige Chaos zu stürzen, woraufhin sie "anfällig" werden für Sicherheiten, die ihnen (durch Personen; wo gibt es mehr Personenkult als im Marxismus?) geboten werden - auf den (Foucaultschen) Siedepunkt: Es gibt keine Wahrheit. Es gibt nur Macht.

Das knüäpft an den Hegelianischen Standpunkt an, daß sich die faktiche Welt immer in einem Gesicht offenbart, das WAHRHEIT IST. Egal wie sich eine Kultur entwickelt, so ist ihr aktuelles Bild IMMER ein Ansatzpunkt, der mit dem nächsten Schritt, der Antithese, zu einer neuen Synthese gelangt, der nächsten Stufe also von Wahrheit. Wahrheit, so Hegel, ist deshalb immer in einem bestimmten Fortschrittsstadium in der Welt existent. Mehr ist nie möglich. Auch nicht für Gott, weil die Welt für Gott der Ort ist, an dem er selbst ZU SICH kommt. 

Sein, nicht Funktion

Eine der größten Katastrophen in der Unfähigkeit, die Welt zu denken, ist der aufgeklärte Funktionalismus, dre sich seit zwei-, dreihundert Jahren so weit ausgebreitet hat, daßwir es heute mit dem Phänomen zu tun haben, daß die Menschen den Schritt zurück nicht mehr vollziehen können - und das ist ds Denken vom Sein her. 

Also wird auch im Zischenmenschlichen alles Vorkommende auf eine funktionale Ursache-Wirkungs-Bezhiehung bestimmter vorgestellter Elemente des Menschlichen (PHysischen) reduziert. In der Rede ist dann nicht der der Überhzeugendste, weil sein Wort am meisten Gewicht hat - was wiederum aus seiner Seinsnähe kommt, also aus der aktualen Genährtheit in der Bezhiehung zu einer lebendigen, personalen Wahrheit - sondern weil es ihm aus irgendwelchen niedreen, anderen Motiven heraus geliingt, daß der andere ihn als überleben anerkennt. 

Sonntag, 28. August 2022

Gedankensplitter (1434a)

Eines der Hauptargumente, mit denen DIE WISSENSCHAFT von sich behauptet, vertrauenswürdig zu sein, ist, daß die Wissenschaft Mechanismen DER SELBSTKORREKTUR habe. Deshalb habe ihr auch niemand Schranken aufzuerlegen, vor allem aber habe sie das Recht, auf Autorität zu pochen.

Solche Argumente nenne ich gerne "Sandwürfe in die Augen". In Wahrheit aber ist das ein Irrtum,denn es sind nicht einmal das. Es sind vielmehr SELBSTWIDERLEGUNGEN des Irrtums, eher der "List der Vernunft" einzuordnen, als der Klasse der Logik.

Samstag, 13. August 2022

Gedankensplitter (1432)

In einer Welt, in der alle, buchstäblich alle Vorgänge, die wir als lebensrelevant einschätzen - von sozialen Belangen, über Verkehr und Kommunikation bis zu Vorgängen in Landwirtschaft, Arbeit, Einkommen, Produktion, ja (man kann im Grunde darüber nur noch den Kopf schütteln) das Weltklima - erhalten die natürlichen Vorgänge nur noch den Rang eines Risikos, und stehen auf der Schulter von Wahrscheinlichkeiten, was auf jeden Fall heißt: Auf den Schultern des Bekannten (aber Ungenügenden, denn sonst müßte man überhaupt kein Risiko einkalkulieren.) (Siehe Anmerkung*)

Sodaß wir in einer abgeschlossenen Modellwelt leben (und tatsächlich wird unser Planen auf eine nie gesehene Weise von Modellen geprägt, weil in diesen alle Vorgänge und Eventualitäten von uns festgesetzt werden, also Modell scheinbar völlig sichere Ergebnisse liefern. Wie sehr das Scheinsicherheiten sind ist nur noch wenigen bekannt, weil die Welt immer lückenlose in solche Modellbedingungen eingeweidet wird.

Dienstag, 2. August 2022

Das Imperium hat fertig (15)

Vielleicht trifft das Bild zu, das ich seit je bei Kolonien habe, und das waren die USA dereinst: Europ0äische Ableger, Ableger, genommen vom Alten Kontinent. Das Vergleichsbild kam mir vor dreißig oder mehr Jahren, als das erste "Clonings" (Schaf Dolly) in diesem Stil gelungen sein sollen. Es waren natürlich, wie wir wissen, bei weitem nicht die ersten Clonings. Aber es wurde - typisch ... - so verkauft.

Denn was der Deutsche Hans Spemann in den 1920er, 1930er Jahren gemacht hat geht darüber sogar so weit hinaus, daß wir seither keinen Fortschritt in wissenschaftlicher, also Wissen erweiternder, sondern lediglich in anwendungstechnischer Sicht gemacht haben. 

Ich sage auch das nicht ohne Grund an diesem Ort, denn es ist Metapher der Symptomatik der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, das "das amerikanische Jahrhundert" genannt wurde. War es das aber wirklich? War es denn je mehr als das, was bei Dolly "geglückt" ist?

Mittwoch, 20. Juli 2022

Was aber ist es wirklich - das Geld? (2)

Angst, nicht zum Ganzen zu gehören, Angst dem Markt nicht beitreten zu können - das ist also die wahre Ursche der Geldangst die zur Vergötzung des Geldes führt - Leider ist das wahre Wesen des Wuchers und der Zinsnahme nicht wirklich oder zumindst sehr mangelhaft verstanden. Nicht dieser Selbstzweck ist seine Sündhaftigkeit, sondern ein reales moralisches Faktum, wir hben bereits darüber berichtet. Und das ist mit "Schmarotzerdasein" ebenfalls ur ungenügend beschrieben. 

Der Zinsnehmer ist unmenschlich und wider die Natur, weil er eine Logik anwendet (den mathematischen ZIns), wie er in der Lebensrealität des Schuldners nicht vorkommt. Im christentum kam dann dazu, daß es nur zwei Schuldenformen gibt, die gerechtferitigt (und nicht schon Kind der Sünde ist) sind, und deren erste, die Not, würde eigentlich das Geschenk erfordern, die Gabe des Geldbesitzers, um zu helfen 

Die andere, die sinnvolle Investition, in eine Erweiterung des individuellen Handelns aus bestimmten sinnvollen Gründen heraus, verlangte vom Geldleiher wiederum eine Risikobeteiligung, weil das Leben immer riskant ist. 
Das aber berücksichtigt der Zins nicht. Und deshalb ist er unmoralisch und schwer sündhaft, weil er somit IMMER und UNWEIGERLICH in eine Versklavung des Kreditnehmers führt, der mit der Zeit ruiniert wird. Denn die Natur ist NICHT (wesenhaft) mathematisch. Galileo et al. haben sich geirrt.

Dienstag, 19. Juli 2022

Was aber ist es wirklich - das Geld? (1)

Bei Karl-Heinz Brodbeck ist der VdZ endlich fündig(er) geworden. Denn er befaßot sich damit, WAS DENN GELD SEI. An diesem Punkt können wir deshalb schon einen Versuch starten, einige Gedanken zusammenführen. 

Brodbeck sagt dabei, daß Geld eine Denkform ist. Der VdZ glaubt, daß man aber noch einen Schritt tiefer gehen muß - denn Geld IST nicht einfach eine Denkgestalt! Sondern ALS Genkdgestalt gewordne, aber aus einer realen Kategorie.

Die sich (so wie das "Ich") allmählich - und zwar notwendig, über die menschliche Gefallenheit, die nachudn nach das "unschuldige Ganze" der Menschheit aufzulösen begonnen hat - gebildet hat. Das dann als "werten, gelten, gültig sein" den ursprünglich und in sich rein geistigen, zwischenmenschlichen Wert der "Leistung in der Welt" (Bedeutung, Wichtigkeit usw.) als Moment der Persönlichkeit meint. 

Sonntag, 5. Juni 2022

Woran die Familie zerbricht

Eine der fatalen Folgen des Denkens in autonomen, individualistischen "Talenten" und für sich stehenden "fähigkeiten" (als hätte das Tun sein Objekt bereits in sich, und als wäre eine Bewegung, also eine Fertigkeit, nicht primär abstrakt und ohne Ausrichtung auf das Zielobjekt - der Junge, der geschickt in der Handführung ist, kann sowohl hervorragend Schrauben drehen, als auch Tapeten kleben, Madonnen schnitzen und Geschichten formulieren, jeweils dieselben Abstrakta), ist das Zerreißen des familialen Zusammenhalts.

Denn wenn das Kind eine Fähigkeit hat, die von der der Eltern völlig abweichen könnte, ja wahrscheinlich sogar tut - die Kleinkindpädagogik setzt heute bereits bei einer identitätsbefreiten, universalen GLEICHHEIT aller Kinder an, die sich dann "ihren inneren Fähigkeiten gemäß" entwiekeln sollen weil angeblich wollen und können - dann besteht nicht nur kein Anlaß, die Traditionen der Eltern zu übernehmen, also in der Familie, im sozialen Alltag zu LERNEN, also eine Verpflichtung zu einem Tun anzunehmen und vom Rollenvorbild (Vater, Mutter, enges oder weniger enges Familienmitglied), sondern das wird ihn sogar höchstwahrscheinlich BEHINDERN weil, mit psychologischen Zwängen befrachtet, einengen.

Freitag, 27. Mai 2022

Weitere Bausteine

Wenn wir uns zu einer bestimmten Tat entscheiden, zu Handlungen, in denen wir uns einem zu Tuenden hingeben (und diese Hingabe ist das Entscheidende, weil erst dann eine Handlung überhaupt gegenwärtig sein kann, und also aktiv zum Persönlichkeitswerden beitragen, was von der überhaupt dann entscheidenden Bedeutung ist, geht es um die Sinnfrage von Mensch und Schöpfung), handeln wir zwar im Kleinen, Detailhaften (und wo es daran mangelt, hat die Handlung ihren fundamentalsten Mangel, womit wir die eigentliche Bedeutung der Wissenschaft für das Menschsein ansprechen) Aber das WIRKLICHE HANDELN, das unserem Detailtun anhaftet, diesem eingeschrieben ist, liegt auf einer ganz anderen Ebene. Wir treten nämlich ZUVOR einer personalen Identifikationsform bei - einem Ort.
 
Agere sequitur esse - Das Sein ist zuerst, dem erst entsteigt dann das Handeln, ja das Sein gibt dem Handeln sogar seine Grenzen, sein Maß vor. Nun gibt es aber keinen Ort, der nicht - als Welt, als Erde, als Schöpfung, in aller Verschränkung bis hinein ins Himmlische - genuin ein menschlicher Ort ist. Nicht zu einem solchen "gemacht" sogar, sondern Welt und Schöpfung ist ZU ALLER ERST ein Manifestieren eines Persönlichen. 

Donnerstag, 24. Februar 2022

Allen geht es um die Demokratie (2)

Gibt es einen Ausweg? Oder muß dazu gar jedes Eichkätzchen das Jesuskindlein sein. Gibt es also einen Ausweg der Vernunft?Gibt es also den Griff nach unserem eigenen Haarschopf, an dem wir uns dann doch noch aus dme Sumpf ziehen können, wie Baron Münchhausen es vorexerziert hat? Gibt es eine Lösung?

Ich fürchte - nicht. Ich fürchte: Nein. Und zwar nicht nur, weil eine Begriffsklärung, die für ALLE wieder klar machen könnte, wohin wir sollten, wollten, und was wir deshalb korrigieren müßten, um wieder EIN VOLK, EINE MENSCHHEIT werden, wenigstens so halbwegs glücklich und zufrieden mit dem Leben, weil also so eine Begriffsklärung für unmöglich halte. Aus dem einzigen Grund, daß alle fürchten, daß eine wirkliche Auseinandersetzung mit dem Thema zu ganz anderen Lösungen kommen könnte, daß am Ausgang einer solchen Begriffsklärung (und eine solche ist ja das, was wir mit Philosophie bezeichnen) also nicht die hellen Lettern DEMOKRATIE am Horizont aufscheinen. Vielmehr ist DEMOKRATIE in genau dieser Verschwommenheit eine Prämisse, der Ziel- und Ausgangspunkt. 

Mittwoch, 23. Februar 2022

Allen geht es um die Demokratie (1)

Es ist nicht so schwer, die große Verwirrtheit der Gegenwart (Siehe Anmerkung*, auch ein aktueller Beitrag zur Ukraine-Krise) zu durchschauen. Es ist aber schwer einen Weg zu sehen, der zu Klarheit führen könnte. Denn der einzige Weg klingt wie eine Utopie, wiewohl er die einzige realistische Vision wäre - und das ist die Umkehr zu Gott, der nur die Form einer Umkehr zur Katholischen Kirche sein könnte. Denn deren Blutkreislauf, der der Blutkreislauf ist den der Gehorsam aufrechthält und existentiell zirkulieren läßt, ist auch das einzige Heilmittel, und zwar aller Zeiten.

Aber dieses Wort, Gehorsam, als gewissermaßen Gegenteil des Autonomismus, ist nicht nur völlig unverstanden, sondern zugleich und zu einem Drohmittel aufgebaut. Dabei ist er auch das einzige Mittel, um die Schöpfung "zusammenzuhalten". Und das heißt existent zu halten. 

Wer die Nachrichten aus Kanada hört, wer die Medienberichte zur Ukraine rezipiert, wer sich von Corona noch immer nicht zu Tode gefürchtet hat, der könnte es nun freilich mit Angst zu tun bekommen. 

Oder er bestellt die nächste Portion Pop-Corn, und rückt sich im Polsterstuhl zurecht, um der nächsten sich abzeichnenden 3D-Vorstellung in den Lichtspielen zu folgen. Denn es könnte alles ein nächster Akt in einem symbolischen Theater der Archetypen sein.

Donnerstag, 3. Februar 2022

Subsidiarität als Lebensgesetz (1)

Es geht in der Entwicklung des abstrakten Denkens, dem "Produkte" wie das Denken des "Ich" entstammen, also von Begriffen, die es nicht konkret "gibt", weil es "etwas" nur konkret gibt, als dies und das an jenem und diesem Ort, also in jenen und diesen Beziehungen, die sich auf eine Art ausbiilden, die wir dann "Raum" (als Beziehungsfeld) nennen, somit also Begriffe (="Dinge"), die konkrete (und so erst reale) Dinge über eigenschaftliche Gemeinsamkeiten zusammenfassen, damit ein "Wesen" erkennbar machen, das im konkreten je nach Beziehungsbedingungen zur Realität kommt,

es geht also in der Entwicklung des abstrakten Denkens nicht um eine "Erfindung". Etwas wie "Erfindung", also das Schaffen von Etwas EX NIHILO, gibt es ohnehin nicht. Wie das Wort selber sagt, ist es ein Finden, ein Bergen von Vorhandenem, das bestenfalls in einen neuen Zusammenhang gestellt wird, der sich aber wieder in der Realität findet.

Vielmehr geht es um ein immer weiteres Annähern an das Wirkliche.