Die Welt geht also nicht vom Sinn und von der Gestalt aus, wie es die Menschheit eigentlich seit je gedacht hat, sondern von puren Materialeigenschaften, aus denen alles andere folgt, das dann einfach übergestülpt wird.
Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Sonntag, 10. Juli 2022
Vollkommen falsch gedacht (5)
Samstag, 9. Juli 2022
Vollkommen falsch gedacht (4)
Weil sich somit das Produzieren von der Freude an den Dingen ob ihres Lobpreises und Tanzes der Schönheit im Lebensganzen entfernt hat, wird auf den Menschen zugegriffen, um ihn zum Teil einer Gewinn-Produktions-Maschinerie zu machen. Denn der Mensch wird auf den rein materiell gedachten Daseinszweck (der keine absoluten höheren Aufgaben hat) hin gedacht. Er wird zum technischen Apparat, der so weit und so lange funktionsfähig gehalten werdne muß, so lange er Nutzen für diese Maschinerie hat. Darauf setzt die gesamte Public Relations- und Werbemaschinerie an, die seit hundert Jahren das vordringlichste Handwerkszeug der Produktion gesehen wird.
Freitag, 8. Juli 2022
Vollkommen falsch gedacht (3)
Alle Dinge wollen jemandem gehören, weil sie wohin gehören müssen, das ist das Wesen des Existierens: Der Ort definiert also das Wesen. - Damit verschwinden also vor allem die natürlichsten, wichtigsten Grundentscheidungen, -anforderungen und -situationen des Menschen (man denke an die Ehe, oder in Zeiten des Corona an die Pflicht sich dem Nchsten zu widmen, die sterbenden Eltern zu besuchen, man denke an die religiösen Kulte, usw. usf.) aus dem Bewußtsein. und werden durch Scheinhandlungen ersetzt, die niemand mehr reflektiert weil er anderwärts beschäftigt ist. Daß dies viel mit Versuchungen, mit dem Anlocken auf bereits vorhandene habituelle Schwächen und Neigungen zu tun hat ist ein wichtiger Aspekt dabei. Denn das Natürlichste ist dem Bewußtsein das am wenigsten Präsente. Nur das kranke Auge sieht sich selbst, sagt V. Frankl einmal dazu.
Und wir hören die Dinge nicht mehr sprechen. Denn alles spricht, trägt seine Grammatik unter und in sich. Aber nur wenige können noch in diese Stille hinein hören. Denn die Wirklichkeit ist unsichtbar, sie ist nicht wesenhaft materiell, sondern hinter (oder: vor) dem Materiellen. WAS etwas ist erschließt sich nicht dem Auge oder dem Tastsinn, sondern ist eine Frage der Erkenntnis, die die Daten der Sinne erst ordnet und mit Bedeutung füllt.
Montag, 28. März 2022
Man denkt sich, weil man gedacht wurde (Aktualisierte Fassung)
Donnerstag, 18. November 2021
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Sonntag, 15. Februar 2015
Man denkt sich, weil man gedacht wurde
Deshalb ist der allergewisseste Gedanke der Gedanke von Gott. In dem Sinn muß er gar nicht gefaßt werden, weil er der Denkbewegung ohnehin bereits vorausliegt.
Im selben Sinn ENTSPRINGT die Erkenntnis bzw. Gewißheit Gottes nicht aus der in sich verbleibenden Natur- oder Weltbetrachtung, also quasi "von unten heraus", sondern diese kann eine in jedem Menschen bereits vorhandene Gewißheit nur ERWECKEN, zum Gedanken anstoßen, und so zur Welt führen, ja in gewisser Weise "gebären" - in (weil aus) der Gestalt der Wahrheit.** Genau so, wie umgekehrt eine Lüge, ein Irrtum (der somit - fast - immer aus einer Unsittlichkeit stammt³), diese Gewißheit verdecken, verdrängen, und schließlich sogar final erwürgen. Und damit entweder zum Irrsinn führen, oder zur entselbsteten Scheme, zum Handschuh gewissermaßen, den ein anderer, fremder Wille ausfüllt und bewegt als wäre es ein für sich stehender, integerer Mensch.***
²Man beachte dabei die Analogie, die die Quantenphysik kennt: alles ist im letzten ... Licht, heißt es da. Ein Gleichnis (bereits in Gestalthaftigkeit, wobei: aus Wirkungen erschlossen) für die geistige Wirklichkeit, die sich im Denken erschließen kann, weil das Denken selbst ja aus dieser Wirklichkeit stammt, wenn es denn Nach-Denken ist. "Denn im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort WAR Gott." (Beginn des Johannesevangeliums)
Dienstag, 6. Mai 2014
Getragen von dem, womit man rechnet
Dienstag, 6. August 2013
Fundamentale Kehrtwendung (3)
Es gibt dafür gar keine moralische Grenze mehr, wenn man nicht vom Wesen des Menschen und der Dinge als fundamentalster Wert ausgeht. Der Großteil der Menschen denkt längst so, und meint, es käme eben nur aufs Wohlverhalten an, auf die Tüchtigkeit, mit der er die erwünschten Zwecke verfolgt.
Wo liegt der Ausweg? Es gibt ihn, auch heute. Denn wenn es ein Wesen der Dinge gibt, so kann es in seinem Bestand nur bei deren Tod ausgelöscht werden, nicht, so lange sie bestehen. Dann ist alles nur eine Frage des Aufwachens.
Eines Aufwachens zur Wesenssicht der Dinge, eine Abkehr vom funktionalistischen Denken, eine immer wieder gestellte und erneuerte radikale Frage nach dem Sinn der Welt überhaupt. In einer Bereitschaft, dem Begegnenden zu dienen, am anderen zu ergänzen, was ihm fehlt, wie sich von ihm selbst ergänzen zu lassen. Im Sehenwollen des qualitativen Wertantlitzes von Menschen und Dingen, das ihnen selbst zukommt. Im Anerkennen des Zueinander der Dinge, im Begreifen der Welt als (im Zueinander) hierarchische Gliederung und Ordnung. Und im Begreifen, daß die Form der Dinge ihnen nicht zufällig anhaftet, sondern Träger ihrer Aussage ist.
Dann läßt sich auch Technik sinnvoll integrieren, dann läßt sie sich selbst zu ihrer eigentlichen Sendung - und die ist als Fertigkeit, als Techné eine hohe - befreien. Die dazu bestimmt, daß die Dinge ihre eigenen Potenzen, ihren eigenen Sinn als "für" und in einem "was-Gefüge" noch klarer erfüllen. Die nicht Selbstzweck ist, sondern stachelige Frucht, die rasch verfault, wenn ihr Einsatz nicht aus tiefer Wesensverankerung immer wieder neu bewertet wird. Der Ruf kann nicht lauten "Zurück auf die Bäume!" Er muß lauten: Zurück zum Wesen und zurück zur Ehrfurcht vor der Gestalt der Dinge, zurück zur Liebe zu den Dingen selbst, nicht zu ihren Effekten. Denn die Dinge und Menschen sind es, an denen wir das Wesen der Welt erkennen.
Jetzt, sofort. Nicht morgen, nachdem wir heute noch einmal technisch-zweckhaft korrigiert haben, was offensichtlich danebenging, nicht NACH der Energiewende und nicht NACH der Wirtschaftskrise, und nicht im nächsten Urlaub, aber dann. Jetzt. In dem, was in der nächsten Viertelstunde, und in jeder Viertelstunde darauf, herankommt. Im nächsten Baum, der einfach ... Baum ist. Wir werden dann staunen, wieviel diese Welt uns zu erzählen hat. Im nächsten Hochwasser, das nur eines ist: Hochwasser. In der nächsten Hitzewelle, die nur eines ist: Hitzewelle. Im nächsten gekauften Apfel, der nur eines ist: Apfel. In der nächsten Landschaft, die nur eines ist: Landschaft. Und so allmählich der Erscheinung der Welt gegenüber wieder sehend werden. Nur wenn wir ihr Wesen wieder sehen, uns von den Dingen füllen lassen, werden wir auch wissen, was sie für uns sind, was wir zu tun haben und wo sie und wir hingehören. Nur etwas, das etwas für-sich ist, kann etwas für-andere sein, wir können nur für ein Etwas ein Für sein, an dem wir etwas zu tun haben. Dann erst wird Kulturraum Daseinsraum für die Entfaltung der Welt.
Montag, 5. August 2013
Fundamentale Kehrtwendung (2)
Die alte teleologische Sicht war einfach ... nutzlos. Also gab man sie auf, und tat es in immer rascherem Tempo - weil es sich lohnte. Dabei wurde die Finalität der Naturprozesse (die sämtlich auf ein Ziel zusteuern, das ihnen bereits vorausgeht) vorerst noch gar nicht geleugnet. Aber das "erklärte nur", es brachte keinen Nutzen, brachte keine nutzbare Reproduzierbarkeit. Daß im biologischen Bereich Naturgegenstände von sich aus auf etwas aus sein könnten war der Sicht der Beherrschbarkeit der Welt nur hinderlich.
***In Wirklichkeit, schreibt Spaemann dazu, löst sich jede Eigenbewegung eines Gegenstandes damit auf. Sie verlagert sich aus dem Naturgegenstand in das ... eigene Gehirn.
Sonntag, 4. August 2013
Fundamentale Kehrtwendung (1)
*Uns mögen heute die Erklärungen des Körpers als Maschine lachhaft erscheinen: Wenn etwa Galileo das Auge als "camera obscura" erklärt (Kann eine camera obscura "sehen"?), oder Descartes das Herz - obwohl der Blutkreislauf bereits entdeckt worden war! aber man ignorierte einfach vieles, nicht nur diese Evidenz - als jene Stelle, an der das Blut aufgekocht wurde, wo Muskeln sich mit Lebens-"Spiritus" aufpumpten etc. etc., wo man allen Ernstes die künstlichen Apparaturen etwa eines Jacques de Vaucanson für vollendete Modelle lebendiger Wesen hielt: alles im Organismus war nur noch ein Funktionieren von Hydraulik, Pneumatik, Hydrostatik und Optik. Aber in Wirklichkeit haben wir heute unsere Sicht nur verfeinert, komplexer gemacht.
Bewußtlose Empfindungen
Montag, 8. Juli 2013
Jemand - nicht das Gehirn - denkt
Daraus sieht man, wie aktuell diese Ansichten sind: Die aktuelle Gehirnforschung beruht im Wesentlichen genau darauf!
Er zeigt genau wie Palágyi, in welche Widersprüche sich diese Lehre als Wahrnehmungs- und Bewußtseinstheorie für den Menschen aufgrund der allen zugänglichen Empirie verstrickt, und unmöglich stimmen kann. Sie setzt Aspekte voraus, über die sie aber gar nichts wissen kann.
Sonntag, 7. April 2013
Bewußtsein als Akt
*Gerade im Jugendlichen zeigt sich etwas, das dem jungen Menschen verziehen sein mag, aber als erwachsene Haltung abzulehnen ist: Daß eine schwierige Leistung, und die ist das Denken, einfach durch Begriffsverwirrung, durch Verzicht auf Begriffsschärfe, durch Vermeidung von Mühe (die der junge Mensch ja erst allmählich aufzubringen, ja zur Haltung auszubauen lernen muß, das ist ja dann Tugend) umgangen wird. Das Erschreckende heute ist, daß auch dem Alter nach Erwachsene kaum noch in der Lage - nein, gerade in Anbetracht des Gesagten: WILLENS - sind, überhaupt zu denken. Vieles, ja das Meiste der heutigen Verwirrung, ist auf reine Begriffsunschärfe zurückzuführen, die man lieber erträgt, als die Mühe der geistigen Scheidung. Denken ist ein sittlicher Akt, keine logische Summe die sich von selbst zieht, das soll mit diesen Überlegungen Pálagyis gezeigt werden. Irrtum - zu unterscheiden vom "noch nicht erkannt haben" - ist eine sittliche Fehlleistung, nicht primär Fehlen von Information. Newman sagt es einmal umgekehrt, indem er sagt: "Wo immer ich sündige, will ich nicht glauben, nicht erkennen."
Samstag, 17. November 2012
Vom Ich in der Welt (III)
Freitag, 16. November 2012
Vom Ich in der Welt (II)
Donnerstag, 15. November 2012
Vom Ich in der Welt (I)
Donnerstag, 16. Juni 2011
Objektivitätsillusion im Gewußten
In Wahrheit gibt es kein Wissenschaftswissen der "Objektivität", ohne daß ihm nicht nur ein Lebenswissen - das jedem Menschen gleichermaßen zugängig ist - vorangeht, sondern das es durchdringt. Wissenschaftlich gewußtes Wissens ist lediglich ein Modus des Bewußtseinswissens, und es "schließt das Wissen der Schau selbst ein, die nicht mehr das Bewuß´tsein ist, der intentionale Bezug zum Objekt, sondern das Leben." Vom Leben losgelöstes "theoretisches Wissen" gibt es also gar nicht.
Das Descat'sche "cogito ergo sum" führt also zu einem Trugschluß: als wäre nur wißbar, was solcherart theoretisch gedacht würde. In Wahrheit aber geht das Leben auch bei falschem Denken weiter - es gibt also ein Wissen, das allem bewußten theoretischen Wissen voraus geht. Und diese zweite Wissen ist das Leben selbst, als evidentes Selbst-empfinden, selbst-erfahren. Als menschliches Los des Bezugs zur Welt.
Wenn ich träume, so existieren das Zimmer, von dem ich träume, und die Personen darin, oder sie existieren nicht. Möglicherweise. Aber wenn ich in diesem Traum einen Schrecken verspüre, so ist dieser Schrecken absolut, was er ist. Das Bewußtsein kann sich diesen Schrecken nicht geben, der intentionale Weltbezug des Subjekts, sein Bewußtseinswissen, tritt zurück.
Es gibt nur Bewußtsein VON etwas. Das Lebenswissen aber kennt keine Andersheit, nichts von ihm Verschiedenes, Fremdes. Was das Leben ursprünglich empfindet, ist es selbst. Es hat eine Realität, deren Substantialität ihre Phänomenalität ist. Und hebt sich damit über alle Täuschungs- und Irrtumsmöglichkeit hinaus, ist eine völlig andere Qualität: Ob ich eine Täuschung sehe oder nicht - ich sehe! Und als solches erlebe ich es, es ist WAHR.
Und diese Wahrheit(sebene) geht dem Wissen von den Wahrnehmungsinhalten voraus, auf denen - als Bewußtseinswissen - Wissenschaft gründet. Das Wissenschaftswissen kann sich selbst nicht genügen, es weiß um seine Vorausetzung eines anderen, nicht "objektivierbaren", als Objekt vorstellbaren Wissens. Das (wie Descartes es nannte) Wissen der Seele, des Geistes, ist nicht nur sicherer und leichter, es geht dem Bewußtsein und der Wissenschaft voraus, letztere beruht darauf.
Dienstag, 12. Oktober 2010
Nur ein kleiner Gedanke
Denn das Cogito, das sich selbst als Horizont setzen möchte, um zum ergo sum zu kommen, verliert seine Basis, auf der es sich als Denkendes (bzw. Gedachtes) erkennen könnte. Es braucht also seinen apriorischen Bezug eines Dritten, Außenstehenden - eines Gottes. Sonst kann es sich nicht als Seiendes verstehen: das zu konstatieren, setzt einen Standpunkt außerhalb des Seienden, des Raumes voraus. Das Descartes'sche Cogito "springt" also implizit, um sein "Ego" in ein Seiendes verwandeln zu können. Es ließe sich sonst das Denken nicht als "res cogitans" (als "denkbare Sache") denken.
Schelling schreibt es einmal so: "Ich bin. Mein Ich enthält sein Sein, das allem Denken und Vorstellen vorausgeht." Dieses "Ich bin", führt Spaemann aus, kann nicht als Resultat eines Prozesses der Reflexion des endlichen Bewußtseins versanden werden, denn dieser Prozeß ist unendlich. Erst durch die Antizipation des Anderen und seines Blicks wird er zum Stehen gebracht. Wenn der Andere ich nicht selbst täuschen will, muß er denken, daß ich denke. In diesem cogito me cogitare (das ich denke, das mich zum Ich denkt) weiß sich das Cogito als sum.
So ein kleiner, unscheinbarer Gedanke, dessen Anwesenheit sich seit Jahrhunderten findet, aber kaum beachtet wurde und wird. Dabei war er selbst und gerade Descartes bewußt (und läßt nur so ein sonst kaum verständliches theistisches Konzept verstehen, denn: warum hätte er sonst an einem Gott festhalten sollen?)
Aber er hebt den gesamten Konstruktivismus der Gegenwart aus den Angeln. Der die Welt ontologisch als nur im Menschen be- wie entstehend begreifen möchte.
Samstag, 9. Oktober 2010
Poesie ist aber auch nicht Irrationalität
Diese "Irrationalität" ist nichts anderes als neuerlicher Rationalismus.
Samstag, 2. Oktober 2010
Was begründet
Die Wissenschaftlichkeit der metaphysischen Erkenntnis besteht in nichts anderem als in ihrer schlichten Sach-Vernünftigkeit.
Fachwissenschaften aber sind unentbehrlich für die Lösung und Stellung von Einzelfragen durchaus metaphysischen Gepräges.
- in der unerbittlichen Gewissenhaftigkeit der Wahrheitsintention
- in der Strenge der Begriffsbildung auf Grund sämtlicher Gegebenheiten der Erfahrung in der Außen- und der Innenwelt
- in der universalen, radikalen Fragestellung bis zur letzten Fragemöglichkeit des Gegenstandes und aller Gegenstände überhaupt
- in der unbedingten Sachlichkeit der Lösungen und daher in der Vorsicht und Geduld im Suchen nach der Beantwortung der gestellten Fragen
- die durchgängige Bestimmtheit aller Begriffe, Fragen, Lösungen rein von der Sache her
- das Begründetsein der sämtlichen Ergebnisse in letzten evidenten Sätzen
- die Geöffnetheit der gesamten Lehre für die Gesamtheit aller möglichen Probleme, Tatsachen, Begriffe und Methoden
- die Ablehnung jeder metaphysischen Behauptung, die nicht mit Evidenz erwiesen ist, sei es als sicher, sei es als wahrscheinlich oder möglich
- die durchgreifende Systematik, die alle Erkenntnis unter den schlechthin letzten Gesichtspunkten ordnet und logisch verbindet
