Dieses Blog durchsuchen

Posts mit dem Label Keuschheit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Keuschheit werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 20. November 2022

Die Rückkehr der alten Dämonen (2)

Das heißt es eigentlich für uns, uns die Welt zurückzuholen. Wie müssen sie wieder in UNSEREN Besitz bringen -Nicht die Erfindung des Schießpulvers durch die Chinesen, nicht der Buchdruck, nicht egal welche technische Errungenschaft haben die Welt dann in die Kultur gehoben, die ihr Vorbild im Reich Gottes hatte und di eman "Abendland" nannte, und die den gesamten Erdenball zu umgreifen begann, sondern DIESE TATSACHE der Inbesitznahme der Welt DURCH DEN MENSHCEN - IM NAMEN GOTTES, im Namen Jesu Christi war das eigentliche Geschehen. NUR so konnte dann die Vernunft die Oberhand gewinnen, die nur Vernunft ist, soweit sie auf den Geist Gottes zurückgreift, und in der Beziehung zu Gott selbst je neu ihre Übereignung und Herrschaft klar macht. 

Dieser Ort gehört nicht mehr niemandem, ist also für egal welche Inbesitznahme offen und frei, sondern dieser Ort gehört nun (wieder, muß man sagen) Gott. Denn mit dem Sündenfall von Adam und Eva ist ja genau das geschehen: Die Welt, die am Menschen hängt, ist MIT IHM von Gott losgerissen worden, und wurde SOFORT vom Satan besetzt. 

Samstag, 19. November 2022

Die Rückkehr der alten Dämonen (1)

       Gnadenbild von Guadaloupe          
Vor dem Jahre 1531, also vor der der für Mexico und ganz Südamerika so entscheidenden Marienerscheinung von Guadaloupe, war Mexico beherrscht von vier Dämonen. 

Das ist die Aussage des Exorzisten Gabriele Amorth, der bei einem Exorzismus in Mexico diesen vier Dämonen begegnete, die eine Person besetzt hatten, und die Person kraft seines Amtes dann davon befreite. Sie, so die Dämonen, hätten aber wiederkehren können, weil die Menschen es ihnen ermöglicht hätten.

Eigentlich hatte die Tatsache, daß sich aufgrund der Erscheinung von Gudalaopue die Mexikaner zu Millionen bekehrten - man kann sagen: als Volk - diese vier Dämonen vom mexikanischen Thron gestoßen. Nun aber, da sich die Menschen in Mexico immer mehr vom katholischen Glauben ab- und den Geistern der Moderne zuwenden, erhalten sie wieder Zutritt. 

Und können so den einst verlassenen Thron - von dem die Mexikaner nun die Gottesmutter bzw. Jesus Christus stoßen - wieder besetzen. Und damit kehren Menschenopfer und Blutvergießen wieder zurück. Denn das waren die Vorlieben dieser Dämonen, ehe die Spanier (und die Bekehrung) gekommen waren: Sie hatten das Land damit in Angst und Schrecken gehalten.

Dies ist eine der bemerkenswerten Aussagen, die die US-Mexikanerin Patricia Sandoval in einem Gespräch auf LifeSiteNews macht. Sie war dereinst Angestellte bei Planned Parenthood, und hatte zahllosen Abtreibungen als Assistentin ("Die Augen") des Abtreibungsarztes beigewohnt. So selbstverständlich war ihr das, daß sie auf die Propaganda heriengefallen ist, daß Abtreibungen ein unbedeutender medizinischer Eingriff seien, der keinerlei Nebenwirkungen habe. 

Die Wahrheit ist ihr nach ihrer eigenen, dann schon dritten Abtreibung klar geworden, als sie schwer unter dem Post Abortiun-Syndrom zu leiden begann. Erst die Bekehrung, die Beichte, der Heilungsprozeßo durch die Sakramente hat ihr einen Weg zurück geebnet. Denn das äußere Auge "sieht" nichts, das ihm ds innere Sehen nicht vorstellt. Erst wenn die Seele mit der Klarheit der Ideen, mit der Höhenluft der Wahrheit gefüllt ist, ist damit auch das Auge bereit zu SEHEN. 

Samstag, 17. Juli 2021

Du aber schweige, damit der Engel dich höre

Nur mit Christus sollst Du reden, schreibt der Hl. Ambrosius an einer Stelle. Nur mit Christus. Denn wenn einst niedergeschrieben wurde, daß die Frauen in der Kirche schweigen sollten, um wieviel weniger ziemt es dann Jungfrauen und Witwen, bei jeder Gelegenheit den Mund zu öffnen? Den Mund, den er an anderer Stelle als Tor zu jenem Garten bezeichnet, in den der Bräutigam kommt, dem sie ihre Hand, voll der duftenden Öle und Myrrhen (als Symbol des Selbsttodes) lockend reicht (siehe Hohes Lied 5), der alles Grün der Blumen und Bäume mit dem frischen Tau des Lebens benetzt, worauf es sehnsuchtsvoll und vergehend in erfüllter Liebe trinket.

Aber ein falsches Wort, und er entschwindet wieder, vertrieben von der Häßlichkeit, und zeigte sie sich in kleinstem Körnchen von Staub und Moder. Ein törichtes, eitles Wort genügt. Darum soll der Mund sich nur öffnen, um dem Rufe des ewigen Wortes zu begegnen, so Ambrosius. 

Freitag, 19. Juli 2019

Woran Frauen prinzipiell scheitern

Es gibt einen Defekt bei Frauen, der so grundlegend, so schwerwiegend ist, daß er ihr gesamtes geistliches und sittliches Leben zerstört, zumindest blockiert. Und das ist das Verlangen, den Mann zu kontrollieren. Es verstößt gegen sämtliche Tugenden, der Feminismus zerstört also prinzipiell das Tugendleben. Frauen, die diese Sucht aufgeben, machen als Gegenbeweis derartige Fortschritte in ihrem geistlichen Leben, daß man nur staunen kann. Man kann als Seelsorger feststellen, daß sie augenblicklich glücklicher werden, wenn sie diese Attitüde aufgeben.

Das größte Problem der Männer wiederum ist einerseits Keuschheit, anderseits vor allem aber die Verweichlichung. Beides hängt zusammen, und beides zersetzt das Tugendleben wie das geistliche Leben. Ein anderes Problem ist das der fehlenden Vorbilder zur Männlichkeit, das bei Männern so viel Grundsätzliches verhindert. Hier kann das Studium der Leben von Heiligen bedeutend helfen. Es geht darum zu lernen, sich selbst zu opfern, an ein höheres Ziel hinzugeben. Und sei es in der Schlacht, im Kampf, der das Leben kostet. Wie es auch in Sagen und Legenden zu erkennen ist. 

Fr. Ripperger in einem nächsten erhellenden Vortrag. In dem er zu Anfang vor allem aber auf die desaströse Wirkung von "Erscheinungen" eingeht. Zumindest, solange sie nicht von der Kirche anerkannt sind. Er erklärt, warum es das Tor zur puren Dämonie ist, solchen Privaterscheinungen zu glauben, ohne daß sie die Kirche zu übernatürlichen Ereignissen gemacht hat. Warum deshalb auch Medjugorje pure Dämonie ist.

Interessant sind die Antworten, die Ripperger auf die Frage gibt, warum Rußland bis heute nicht - wie in Fatima von der Gottesmutter gefordert - der Gottesmutter geweiht wurde. Die erste Erklärung ist völlig logisch: Die Russen, die Orthodoxen lehnen überhaupt jede Privaterscheinung ab. Also glauben sie auch nicht an diese Forderung. Die zweite Erklärung ist noch einleuchtender: Keiner der Päpste seither hatte die Gnade, dafür auserwählt zu sein. Weil wir, die Gläubigen, viel zu wenig diesen Schritt in Gebeten und Opfern herbeigefleht haben.






Dienstag, 1. Januar 2013

Gut gezielt

Die Wortverwandtschaft von "Engel" mit "Angel" - in: Türangel; Scharnier usw. - ist keineswegs zufällig. Alte Zeichnungen stellen oft diese "Gelenke" auch als Herzen dar, ja die Verwendung der Herzsymbolik in der Volkskunst hat fast immer diesen symbolischen Gehalt.

Und diese Nähe von Herz und Engel/Angel/Gelenk erzählt alles. Denn nur das reine Herz ermöglicht die Wirksamkeit der Verwirklichung mit Hilfe der Engel, dieser Geistwesen. Deren Aufgabe ist ja, Verbindungsglied zwischen der reinen Anschauung, dem Geist Gottes, seinem Plan, und der Schöpfung zu sein, ja die Urbilder der Schöpfung zu repräsentieren, zu schützen, zu wahren, ihnen zur Darstellung zu verhelfen. Deshalb spiegelt die Welt in allen ihren Gliederungen und Stufungen die Ordnung der Engel wieder, und der Zustand der Welt zeigt den Zustand des Herzens der Menschen.

Das macht die Sophia, die Weisheit, zum Dreh- und Angelpunkt der gesamten Schöpfung, zum Schutzengel alles Kreatürlichen. Der Zugang zu ihr aber, ihr Tor, durch das sie eintreten kann, ist das reine Herz. Nur das reine Herz besitzt sich selbst, ist es selbst ganz, und nur ihm gehören alle Kräfte als Mensch, die sich in ihm in der Spitze des menschlichen Ich (im geläuterten Selbst) verschmelzen, sodaß in jeder menschlichen Handlung dieses Ich in vollem Glanz strahlt, als Einfall göttlichen Lichts, im Abdruck der Kreatur, im Strahlen der Vernunft.

"Selig die reinen Herzens sind, sie werden Gott schauen," heißt es (Matth. 5,8) Ein reines Herz aber bedeutet ein jungfräuliches Herz, ein Herz der Keuschheit, die als "sexuelle Enthaltsamkeit" viel zu einfach gesehen wäre. Diese ist nur Auswirkung des Selbstbesitzes. Sie ist vielmehr eine Haltung der Ehrfurcht und Liebe zur Geschöpflichkeit als Glanz der Vernunft, an der das reine Herz teilhat (und die auch viel mehr, ja etwas anderes ist als bloßer Verstand), auch der eigenen, und der Freude, der Heiterkeit verwandt, nicht dem Moralismus.

Wer also auf die Zerstörung der Schöpfung abzielt, zielt am besten, indem er auf die Keuschheit zielt. Indem er sie zerstört, zerstört er die Weltwirklichung der Menschen.* Indem er die Vernunft zerstört, die alle Dinge und Vorhaben zu ihrem Ganzen führt, von diesem ausgeht. Sodaß die Welt sich in die Ordnung der Göttlichen Vernunft einfindet, aus der sie geboren wurde.





*Unkeuschheit ist deshalb seit je ein politisches Mittel. Auch der Kommunismus wußte, daß die effektivste Art, den Westen zu zerstören, über die Zerstörung und Verwirrung seiner Sexualmoral führt. Während Pornographie von kommunistischen Staaten mit Einfuhrverbot belegt war, ist belegt, daß sie dieselbe im Westen förderten.






***