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| Paul Cullen im Corona-Ausschuß |
Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Montag, 27. Juni 2022
Das ist Eugenik
Sonntag, 15. Mai 2022
Wie im Himmel so auf Erden (3)
Freitag, 13. Mai 2022
Wie im Himmel so auf Erden (1)
Montag, 2. Mai 2022
Worin wir irren, wenn wir irren (2)
Sonntag, 24. April 2022
Bei der Lektüre von Johannes de la Crux (5)
Mittwoch, 20. April 2022
Bei der Lektüre von Johannes de la Crux (4)
Freitag, 8. April 2022
Bei der Lektüre von Johannes de la Crux (3)
Mittwoch, 6. April 2022
Bei der Lektüre von Johannes de la Crux (2)
Sonntag, 27. Februar 2022
Tu es Petrus (2)
Vom Brötchenbacken. Und davon, den Papst einen guten Mann sein lassen. - Steve Skojec ist samt seiner Familie, die er zuvor schon fast verloren hatte, weil die seine Art der Selbstsicht nicht mehr verarbeiten konnte, in die "Wüste" gezogen, und abgetaucht. Er bäckt seither Brötchen, die ihm ganz sicher angemessener sind. Man merkt es an der Art wie er darüber schreibt. Und man merkt daran auch, WIE SEHR er sich übernommen hatte, wie sehr er sich überschätzt hat (und das nicht zum ersten mal, wie man sieht, kennt man seine Lebensgeschichte), und wie sehr er beim kleinen Einmaleins des Glaubenslebens immer hätte bleiben sollen, und nun, richtigerweise, wieder ansetzt. Wo er persönliche Befindlichkeiten an seine "letzten Treuen" durch den Äther schickt, deren literarisches Niveau (unter uns gesagt) ziemlich besch...eiden und deren Thematik ziemlich uninteressant ist.
Genau darum geht es auch in dieser Angelegenheit Papst Franziscus und Coronaimpfung, oder, wie vor ein paar Monaten, bei seinem Rundschreiben Traditionis. Überall kann man dasselbe Prinzip erkennen. Riesige Aufregung hier - kaum merkliche laue Lüftchen in der Realität. Hinter dem Aufblasen päpstlicher Meldungen und Meinungen steht also ein ganz bestimmter Wille, nämlich der, sich zum Richter über den Papst, ja letztlich zum Papst selbst aufzuspielen. Es ist dieses Aufblasen, werter Leser, dieses Wichtigmachen, da an den social media so katastrophal falsch ist, und seinen Beitrag zur Verwirrung der Gegenwart liefert.
Samstag, 26. Februar 2022
Tu es Petrus (1)
Besteht eine Pflicht, Internet, social media, Fernsehen oder Zeitungen zu konsumierenn und zu konsultieren? Nein. Auch wenn es den speziellen Fall gibt und geben kann, daß ich mir eine Meinung zu etwas bilden muß, und dazu solche vorgeblichen Informations-Medien brauche, etwa weil ich eine Entscheidung treffen muß, habe ich nicht die Pflicht, mich an irgendwelchen Mediendisputen zu beteiligen, oder in meinem sozialen Umfeld daran teilzunehmen, oder überhaupt mir eine Meinung zu bilden.
Es wird heute meist vergessen, daß ich nicht die Pflicht habe, mir zu allem eine Meinung zu bilden. Und wo das still und verborgen geglaubt wird, wo eine Art innerer Druck besteht, das tun zu sollen, und zu allem Stellung zu nehmen, ist es einer Marketingstrategie der Medien zuzuschreiben, oder diesem irrwitzigen pädagogischen Ansatz des "mündigen Bürgers", der genau so verstanden wird: Als jemand, der zu allem eine Meinung hat.
Warum schon wieder eine so umständliche Einführung? Weil es um ein Thema geht, das diesen Hintergrund braucht, um ihm an den Leib zu rücken. Und das ist - der Papst. Nicht das abstrakte Papstamt, das steht sowieso außer Frage, weil die Kirche nur an einem konkreten Menschen - nein: Apostel! also: Bischof, als Vollpriester (alle anderen Priester haben nicht alle Vollmachten, die auch der Bischof hat), als voller alter Christus - aufgehängt sein kann, der noch dazu der Verheißung Jesu nach "von dern Pforten der Hölle nicht zu überwinden" ist. Der also letzthinniger Garant für die Präsenz der unverfälschten Wahrheit auf Erden ist. Es geht um den konkreten Papst, es geht um Papst Franziscus.
Donnerstag, 25. November 2021
Asozial, ungebildet und primitiv (2)
Die kam endlich, nach langen Minuten, und ich versuchte zu bestellen. Was nicht gleich gelang. Denn wegen des großen Serviceintervalls, machte der junge Mann eine lange Runde, in der er kassierte und Bestellungen aufnahm. Sodaß es lange Minuten dauerte, bis er endlich bei mir anlangte. Einen Cappuccino, ich weiß, sagte er dann in einem höchst vertraulichen, amikalen Ton, und in einem Akzent, der mir irgendwie türkisch, auf jeden Fall südöstlich schien. Verblüfft und amüsiert bestätigte ich die Bestellung, die er sogleich notierte. Plötzlich stutze er.
Mittwoch, 24. November 2021
Asozial, ungebildet und primitiv (1)
Warum? Weil eine neue Wertordnung des Verhaltens etabliert wird. Es wird nicht darauf abgezielt, den Sinn von Seinszuständen und damit deren fast magnetisches Eigensein zu erhöhen, in dem sich Ding für Ding fügt, das an eben diesen Ort gehört, auf dem auch "Impfen" und "Impfpflicht" steht (vorausgesetzt, es gibt solch einen Ort, und das ist wohl auch das Problem damit), sodaß - agere sequitur esse - nein, nun gilt eine neue gesellschaftliche Hierarchie, und deren Reihung kennt nur zwei Stufen: Unbedingtes Befolgen der Anordnungen, egal wie sinnhaft sie sind, oder ein Verhalten, das sich an der Vernünftigkeit in einer Situation orientiert.
Montag, 27. September 2021
Gedankensplitter (1334)
Mittwoch, 1. September 2021
Die klarsten Argumente (2)
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| QR Briggs at CoffinShow |
Die sicherste Wissenschaft ist die Offenbarung - Ein paar Worte noch zu den Äußerungen von Jones zu Covid. Ausgangspunkt ist schon alleine die Gleichsetzung von "Impfung" mit diesen mRNA-Stoffen. Die keine Impfung im herkömmlichen Sinn, sondern eine Gentherapie sind. Warum aber diese Verwirrung? Wieder - die Jesuiten, die an allen Schaltstellen der Kirche sitzen, die mit solchen Belangen zu tun haben.
Warum? Weil der entscheidende ethische, moraltheologische Punkt daraus hervorgeht, daß KEINER der aktuell verwendeten oder "verwendbaren" Stoffe jene Voraussetzungen erfüllt, die ein verantwortliches Handeln ÜBERHAUPT MÖGLICH MACHEN.
Samstag, 13. Februar 2021
Warum die Eliten glauben, daß das Ende nah ist (2)
2. Teil) Das Ende ist nahe. Vielleicht.
Wir kennen offensichtlich nicht den exakten Zeitpunkt zukünftiger Ereignisse. Zwar haben wir einen Überschuß an Hinweisen und Warnungen erhalten. Dennoch wird all dies zu unserer großen Überraschung geschehen! Diese Hinweise und Warnungen scheinen dabei den Gefallenen mehr zu bedeuten als uns Sterblichen, egal welchen Kalibers oder Farbtones.
Kinder des Lichts laufen nur hin und her, und streiten sich ständig über dieses oder jenes, während die Kinder des Dunklen schon eine gemeinsame Ursache finden (denn sie sind keine Feinde der Linken!). Sie arbeiten dabei mit fieberhafter Intensität für ein gemeinsames Ziel. Das, wie ich oben bereits sagte, das zu sein scheint, das wir jetzt erleben - in den ersten Tagen des Neuen Babylon. Es gibt eine enorme Energieausgießung, die sich auf ein gemeinsames Ziel zu konzentrieren scheint, eine neue Welt zu schaffen, und zwar trotz der alten. Und nichts davon erscheint uns rational. Wie sollte es auch. Denn es ist nicht so.
Aber obwohl es (für uns) nicht rational ist, ist es vollkommen ungeordnet, und sieht genau wie ein Ameisenhaufen oder ein Bienenstock aus. Das scheinbare Chaos erzeugt irgendwie zwar durchaus eine neue Realität. Aber es scheint keinen einzigen sichtbaren Kopf zu geben, der ihn lenkt. Warum? Weil es keinen gibt. Also keinen sichtbaren. Aber es gibt ihn, und er ist der Geist hinter dieser Bewegung. Er ist einfach nicht menschlich, das ist alles.
Ich weiß, Du glaubst nicht an Geister. Oder an Gespenster, oder an irgendetwas anderes, das die meisten Menschen nicht sehen können. Hier ist aber zumindest ein Fall, der zeigt, wie Frauen Männern überlegen sein können. Denn sie können oft etwas spüren, das sich abzeichnet aber noch unsichtbar ist. Sie sind nämlich viel mehr auf den ursprünglichen Kalender eingestellt als Männer. Die Fruchtbarkeit ihres Seins ist sogar von Anfang an in Kalendern verpackt. Frauen wissen deshalb, daß sie auf der Hut sein müssen. Denn sie können oft das Unsichtbare spüren. Sie haben überirdische Wahrnehmungskräfte, sie phantasieren gewissermaßen.
Menschen hingegen können meist nicht sehen, was sich tatsächlich vor ihnen befindet. Genau wie seinerzeit Caesar. Ich selbst muß mich entschieden desselben Delikts anklagen. Ich habe sogar schon meinen eigenen Geburtstag vergessen (und nicht nur einmal!). Ja schlimmer noch, ich habe die Geburt anderer vergessen. Warum? Weil Männer nur Visionen und Phantasien haben. Wir schauen nicht nach vorne oder gar nach hinten. Wir schauen auf den verdammten Bildschirm. Sobald der Ball im Spiel ist, ist nichts anderes mehr wichtig.
Ich glaube, wie diese geheimnisvolle Steuerung von Massen bei Ameisen durch den Instinkt, daß sich ein tektonisches Datum nähert.* Eine Idee, die ohne Vorwarnung und ohne offensichtliche Vorsorge kommt. Zumindest habe ich kein menschliches Wort davon gehört. Das ist zwar in mancher Hinsicht nicht überraschend, wenn man bedenkt, daß ich ein Höhlenbewohner bin. Aber ich bekomme gelegentlich Briefe von Frauen, denen ich vertraue. Und selbst sie haben noch nicht darüber gesprochen.
Ich glaube, dieses Datum sagt mir etwas über die fieberhafte Tätigkeit der Ameisen, wenn sie ihren Hügel höher bauen. Und wenn sie tiefer graben, um Vorräte anzulegen. Was ist dieses Datum? Ist es das 6.000ste Jahr seit der Gründung der Erde? Nein, das ist 1996 vergangen. (Hinweis: 4004 Anno Mundi + 1996 Anno Domini = 6.000.)
Nun, ist es das 2.000. Jahr seit der Geburt des Gottmenschen? (Hinweis: 2.001 n. Chr. - 1. n. Chr. = 2.000 n. Chr.) Nein, auch das ist bereits gekommen und vergangen. Die Formel, auf die ich mich konzentriere, lautet: 2.000 + 33 = 2.033 n. Chr. Und das ist das Jahr des bevorstehenden zweitausendjährigen Jahrestages des Todes des Gottmenschen. Und seiner Auferstehung. Wenn ich mich nicht irre, wäre das in zwölf Jahren (mit einem Jahr auf oder ab).
Welche Bedeutung kann dieses Datum für diejenigen von uns haben, die sich von Sportübertragungen nicht lösen können, als wären sie an den Bildschirm geklebt? Die Schrift sagt uns, daß ein Tag für den Herrn wie 1000 Jahre ist . Und er verbrachte mindestens zwei Tage im Grab (sodaß er irgendwann nach Anbruch des dritten Tages auferstand). Nach der jüdischen Zeitberechnung zählt jeder Teil eines Tages als ganzer Tag. Das heißt, irgendwann nach der Grenze zuwischen dem zweiten und dem dritten Tag stand er von den Toten auf. Und kam, um sein Erbe zu beanspruchen. Und um den Weinberg, seinen Tempel, zurückzugewinnen.
Soll ich damit sagen, daß wir sofort auf das Ende vorbereitet sein müssen, auf Armageddon, und zwar am 4. April 2033? Nein. Aber einige höhere / niedrigere Köpfe könnten das glauben. Köpfe, die viel zu verlieren haben. Köpfe, die derzeit den Weinberg leiten. Und sie wollen diesen Weinberg behalten. Für sie, tief in ihrer eigenen Version von Cheyenne Mountain, denken sie vielleicht, daß sie nur maximal zwölf Jahre Zeit für die Kampfvorbereitung haben. Diese Jungs meinen es ernst. Verdammt ernst. Und sie treiben wie Schergen ihre menschlichen Sklaven. Weil sie selbst Sklaven sind.
Zwölf Jahre könnten ihre Iden des März hervorbringen. Aber sie können es nicht mit Sicherheit wissen. Wir können es auch nicht. Aber zumindest versuchen diese Leute, einen Kalender zu führen. Sie markieren jedes Ostern, als ob es darauf ankäme. Weil es natürlich tatsächlich so ist. Hach, würden nur unsere Bischöfe genauso denken.
Sie können nichts davon glauben, wenn Sie einer von denen sind, die immer noch mit dem Sportsender anstelle des Senders übernatürlicher Botschaften verbunden sind. Als einer, der nicht sehen kann, was da ist. Aber wer die Bedeutung von Ordnung vergessen hat, wird sich umso mehr an den Kalender klammern. Denn Kalender sollten uns daran erinnern, daß etwas kommt. Etwas Großes. Und zwar bald.
Frage Dich doch Folgendes, mein von der Kirche verlassener Freund: Glaubst Du, Noah hat seine 450-Fuß-Arche in weniger als zwölf kurzen Jahren gebaut? Nein? Ich auch nicht.
Aber glaubst Du, die andere Seite hat mehr als zwölf Jahre damit verbracht, den Turm zu bauen? Nein? Ich auch nicht. Kein Wunder also, daß diese Jungs überfordert sind. Und kein Wunder, daß wir immer noch an diesem verdammten Bildschirm kleben.
Also schalte das verdammte Spiel aus. Und geh auf die Knie. Bitte Gott um Vergebung. Vergib uns unsere Sünden, wie wir denen vergeben, die gegen uns sündigen. Wir alle. Fangen wir doch endlich an, zu beten! Das ist unsere einzige Hoffnung.
Amen.
*Nur so nebenbei meint der VdZ: Ist es Zufall, daß die Angst vor dem Anstieg des Meeresspiegels, den so manche herrlich phantasievolle Ausschmückung in Filmchen und anderen Visionalisierungsprojekten zur Katastrophe hereinschwappender Meeressuperwellen stilisiert, mit der Angst vor einer Sintflut - einer Flut, die als Strafe Gottes die Sünder vom Antlitz der Erde tilgt - so auffällig übereinstimmt?
Freitag, 12. Februar 2021
Warum die Eliten glauben, daß das Ende nah ist (1)
Hier mit freundlicher Genehmigung des Autors eine nächste Übertragung eines Artikels aus der Feder von Ianto Watts. Wie er im Blog von William M. Briggs in diesen Tagen erschienen ist.
Die Sicht der Gestalten, wie sie Watts hat (der sein wahres Vermächtnis in "The Barbarian Bible" hinterlassen hat, das vom VdZ einmal mehr zur Lektüre empfohlen werden kann) ist stets ein tiefer und damit durch das Gewirr und Gekräuse der Wellen durch sehender Blick. Es ist somit ein Blick, der mit den erfaßten Konturen die Gegenwart erhellt. Es ist somit (nimmt man es per definitionem) jener Blick (und dem VdZ steht nicht an, das so zu sagen) der Propheten eigen ist. Die sich zwar wieder und wieder dagegen auflehnen, ihre Erkenntnisse der Öffentlichkeit mitzuteilen, weil ihnen dann ein wahrlich schlimmes, ja unmenschliches Schicksal droht. Aber dann doch, maulend, gehen und sprechen. Denn es ist eben ihr Auftrag, es ist eben der Sinn ihres Lebens.
Glauben unsere Eliten, daß das Ende nahe ist?
Gastbeitrag von Ianto Watt
Caesar wurde gewarnt, konnte aber nicht über den Horizont hinaussehen. Und so fiel er, durch viele Dinge geblendet, im Senat. Wo sonst. Aber jetzt kommt eine ähnliche Warnung. Überall hört man schon das Geflüstere: Hüte dich vor dem Iden des März! Passen Sie auf, der März ist ein Monat bedeutender Daten, die sich direkt hinter unseren irdischen Bildern als Schatten zeigen. Einige können sie schon spüren. Die meisten hören aber nicht zu. Aber, werter Leser, schaue er doch selber? Studiere vor dabei allem den Kalender.
Ein Katechon wurde entfernt. Vielleicht nicht DER Aufhalter, aber trotzdem ein Aufhalter. Es bleibt abzuwarten, ob er der letzte war. Aber gemessen an der halsbrecherischen Geschwindigkeit, mit der sich die Herren der Welt bewegen, um den Rest ihrer Dunklen Materie umzusetzen, scheint es angebracht sich zu fragen, ob er nicht doch der letzte war.
Ich glaube es zwar immer noch nicht, aber lassen Sie mich zuerst einmal erklären, warum Daten wichtig sind. Zumalen ich mir auch selbst erklären muß, warum einige von uns so sehr das Gefühl einer Schweren Dunklen Energie haben, daß sie Ansätze dazu zu erkennen meinen, daß wir bereits in Richtung Gomorra taumeln.
Wenn ich mich auf die Hypergeschwindigkeit beziehe, mit der sich die Dinge (nach unten) bewegen, drängen sich immerhin Vergleiche auf. Deren wichtigster daher stammt, eine rasende Mühe jener zu sehen, die den Turm von Babel wieder aufbauen wollen. Sie wissen schon, dieses ursprüngliche Reich, in dem alle Menschen vereint waren und eine Sprache hatten. Diese ursprüngliche globale Gesellschaft.
All dies steht im Gegensatz zur Arbeit von Noah und seinen Söhnen. Die vielleicht hundert Jahre daran arbeiteten, eine gigantische Arche zu bauen. Was kann diese irre Turmbauaktivität somit erklären?
Wie war das mit der angeblichen Notwendigkeit eines Turms, der diese rasenden Dummköpfe und Nimrod, ihren rebellischen Anführer, umtrieb? Was versuchten sie zu tun? Ganz einfach.
Sie versuchten wie Noah (und wie wir), ein Floß zu bauen. Ihre eigene Arche. Eine, die sie über der nächsten Sintflut halten könnte. Eine Sintflut, die sie angesichts ihrer Schuld nämlich voll und ganz erwartet hatten. Was für mich dabei lustig ist ist, daß sie damals dem Regenbogenversprechen des Noe offensichtlich nicht glaubten. Und auch heute nicht glauben. Dennoch verlangt es sie doch gerade nach dieser Flagge, oder?
Wie auch immer man es sieht, so wird diese Form der Arche nicht viele von ihnen an der Spitze halten. Aber schon Noah brauchte nur sieben andere, nicht mehr, um das Potential eines späteren Wiederaufbaus zu haben, oder hat der Leser andere Informationen? Die Uhr tickt also, und die Herren der Welt hören schon, wie dieses Ticken näher kommt. Also flüchten sie in Betriebsamkeit. Komm schon Mann, wo ist der nächste Schwall von Ausführungsverordnungen, den wir vom Stapel lassen können?
Für mich ist dies der wahre Grund für TDS, das Trump Derangement Syndrom*. Diese Besessenheit alles auszulöschen, was jemals von Donald Trump bewirkt oder gemacht wurde. Es hat nichts mit Donald Menschensohn zu tun. Es war vielmehr die Bedrohung, die er für die Agenda repräsentiert hat. Nämlich die des Wiederaufbaus von Babel. Donald war nicht nur eine mögliche zeitliche und räumliche Verzögerung ihrer Agenda. Nein, er war die Gefahr einer möglichen Zerstörung ihrer Agenda. Wie? Indem er ihre Fertigstellung über das Eintreffen der unsichtbaren Bedrohung hinaus, wie sie sie wahrnehmen, verzögert hat. Eine unsterbliche (hahahah!) Bedrohung, die jenseits des sichtbaren Horizonts lauert. Ein Horizont, den sie nicht unvorbereitet würden überqueren können.
In diesem Sinne ist Donald der Quintus Fabius Cunctator , der große Verzögerer unserer Zeit. Aber er wurde entfernt. Der Verzögerer - entgleist. Von den Karthagern unserer Zeit. Sie haben die gleiche Verzögerungstaktik unseres Fabius gegen ihn angewendet. Ihr Gott ist Baal. Und ihr General ist Hannibal. Hanni-Baal. Das Geschenk des Baal. Denken Sie nur an Erzbischof Annibale Bugnini, wenn Sie nicht sicher sind, über wen ich spreche.
Ich will das so gut ich es vermag erklären. Also: Ich glaube, daß die andere Seite etwas sieht, was die meisten Männer (auch bei uns) nicht sehen. Tatsächlich sehen sie in der Dunkelheit deutlicher als wir im Licht. Was der Gottmensch bereits in seiner Autobiographie bemerkt hat. Die immer noch ein Bestseller ost. Ich habe dir das schon mal gesagt .
Was sehen die Darkies dann, was wir nicht sehen? Einfach - sie denken, daß Gott bald seinen Weinberg besuchen wird. Und zwar früher als wir denken. Also bereiten sich die Hannibals darauf vor. Zumindest denken sie, daß sie das tun.
Lassen Sie uns ein einmal ganz simpel rechnen, beginnend mit der Annahme, dass die Dunkle Seite ein wichtiges Datum am Horizont wahrnimmt. Eine bevorstehende Idee. Ein Datum, dem man nicht unvorbereitet begegnen darf. Schließlich ist niemand mehr auf den himmlischen Kalender eingestellt als diejenigen, die dort gelebt haben. Aber sie bekamen keine vollständige Kopie davon, bevor sie von Mi-cha-el und den Getreuen des Gastgebers ausgelacht wurden.
Jetzt können Sie sagen, was sie über meine Gedanken an die Zeit und ihre mystischen Bedeutungen sagen wollen. Die Realität der Schrift ist aber, daß sie fest auf einer geordneten Entfaltung von Ereignissen beruht, von denen gesagt wird, daß sie vorherbestimmt und göttlich nummeriert sind. Es gibt überall in der Schrift Ordnung, von der ersten Woche bis zum letzten Tag. Ordnung (und damit Plan) ist das Zeichen Gottes. Ergo ist Unordnung das Zeichen des Ungottes. Das Problem, sowohl für die Darkies als auch für uns, ist, daß keine der Seiten, weder die Seite des Lichts noch die der Finsternis, die genauen Daten der wichtigsten kommenden Ereignisse kennt.
Nehmen Sie als Beispiel nur die Zerstörung von Salomos Tempel. Und die zweite Zerstörung des Tempels. Beides ereignete sich kalendermäßig genau am selben Tag, Tish B'Av. Aufgrund der Beweglichkeit des Mondkalenders aber war es für beide Seiten ein im jüdischen Kalender absolut nicht zu erkennendes Datum. Im Nachhinein ist das alles vollkommen klar, wie es das ja immer ist. Zumindest klar genug, daß die Juden es seit Tausenden von Jahren in Erinnerung behalten. (Wie schon Josephus in Geschichte des Jüdischen Krieges schreibt.). Das zweite Mal ist laut Josephus (über Whiston) übrigens mein Geburtstag.
Morgen 2. Teil) Das Ende ist nahe. Vielleicht.
*Eine Anmerkung, weil es auch für Österreich zutrifft: Das vielleicht Auffallendste am ersten Jahr der nach dem Putsch durch das "Ibiza-Video" aufgleösten ÖVP-FPÖ-Regierung 2019 ins Amt gekommenen ÖVP-Grüne-Koalition unter Kanzler Sebastian Kurz war nicht etwas, das diese originär in die Wege gebracht hätte. Dem VdZ ist da nicht eine Sache in Erinnerung. Das erste Jahr dieser Regierung - zieht man die schon nach wenigen Monaten ausgerufene Corona-Krise ab, die man auf eine Weise allerdings tatsächlich als "schöpferische Leistung" dieser Regierung ansehen muß - war vielmehr gekennzeichnet von fast pathologischem Eifer, alles, wirklich alles auszulöschen, aufzuheben, rückgängig zu machen, was auch nur irgendwie mit der Regierungsbeteiligung der FPÖ (mit Vizekanzler Strache und Innenminister Kickl) zu tun hatte, Herbert Kickl hat diesen Extinktionsgestus einmal damit kommentiert, daß nur noch gefehlt hätte, die in einigen Ministerialbüros neuverlegten Teppichböden herauszureißen.
Freitag, 17. April 2020
Die Lehren aus Chlodwig und seiner Armee gegen den Arianismus (4)
Gastbeitrag von Ianto Watt
Erstmals veröffentlicht im Blog von
William M. Briggs am 14. November 2019
4. und letzter Teil) Die große Partei
Donnerstag, 16. April 2020
Die Lehren aus Chlodwig und seiner Armee gegen den Arianismus (3)
Gastbeitrag von Ianto Watt
Erstmals veröffentlicht im Blog von
Wer sind diese unnennbaren Vehikel, die letztens erwähnt wurden? Wer sonst könnte noch denselben GPS Koordinaten folgen wie der Humvee und der Falkatus? Und warum scheint deren Potential für Zerstörung niemandem aufzufallen? Zuerst einmal: Weil niemand davon spricht. Weil sie eben nicht genannt werden dürfen. Es ist verboten, wie so viel eben im Leben in einem Imperium. Brechen wir aber dieses Tabu. Sprechen wir über das geistige Territorium, das Chlodwigs Männer angetrieben hat. Sprechen wir über Religion. Und sprechen wir dann über diese anderen Autos, und wer hinter deren Lenkrädern sitzt.
Das erste Auto auf dieser zweiten (und üblicherweise nicht gesehenen) Achse ist das ... Papa-mobil. Es wandert von West nach Ost, was eine völlig unnatürliche Richtung für das Heilige Rom ist. So wie der imperiale Humvee schlingert es auf der Fahrbahn hin und her. Nur findet dort kein Kampf um den Fahrersitz statt. Denn Franz (oder Franziskus) der Erste sitzt ganz alleine am Lenkrad. Und es sieht so aus, als würde er die Fahrt ziemlich genießen, selbst wenn sämtlichen Passagiere im rückwärtigen Teil des Wagens schon übel ist. Und zwar allen, egal ob Modernisten oder Traditionalisten. Jeder versucht die Bewegungen auszugleichen, ob das Auto nach links oder nach rechts schleudert. Je nachdem, und hin und zurück. Und wieder. Mittlerweile sprudelt der Fahrer ja sogar - wie er selbst zugibt - nur noch wirres, widersprüchliches und idiotisches Zeug aus sich heraus, und zwar eines nach dem anderen.
Was ist nun das andere Auto, das auf dieselbe Breitspurautobahn abzielt, nur aus der gegenteiligen Richtung? Das könnte der Cheka Sedan sein. Und er wird gelenkt von der Nemesis des Franziskus, dem Patriarchen Kyrill. Der Mann also, den Franz in Havanna vor ein paar Jahren zu bestechen versuchte. Ausgerechnet jenen Mann also, der keinerlei Anstalten macht, sich bestechen zu lassen, egal von wem. Franz bot ihm die Autokephalie an, aber Kyrill lehnte ab.
Und noch ein Auto fährt dieselbe Straße, wieder: Von Ost nach West. Dieser Fahrer ist der Cheka bereits voraus, aber er fährt einen Yugo, und es ist der
Patriarch of Constantinople. Nicht nur der Patriarch. Er ist sogar der Ökumenische Patriarch. Und dieses Wort Ökumenisch ist jenes machtvolle Wort, das Bartholomäus ermächtige, das Auto zu entführen, in dem er sitzt, das in der östlichen Orthodoxie aber außerhalb von Rußland (und der Ukraine) unterwegs ist.
Ehe Barti daherkam, gab es so etwas wie einen Östlichen Papst nicht. Es gab dieses Amt nicht. Denn nicht zuletzt ist der definierte Glaube der Östlichen Orthodoxie, daß es da kein Ding wie einen legitimen "Der Papst" nicht gibt, egal ob im Osten oder im Westen. Das, was ich hier Östlichen Papst nannte, wäre deshalb in den Ohren östlicher Orthodoxie weit aggressiver als das römische Konzept eines globalen Papstamtes. Bis in jüngste Zeit wären aber auch Gedanken wie ein Papstamt, das NICHT global orientiert ist, auf wenig Gegenliebe gestoßen. Jetzt aber ist alles, Ost- wie West-Papstamt, völlig aus dem Blick verschwunden. Nichts aus der Vergangenheit hat heute noch Gültigkeit. Und hier ist der Grund dafür.
Wir kennen die aktuelle Lateinische Situation. Der Blüte der lange sich bemühenden modernistischen Rose folgte ihr unmittelbares Verwelken. Im Westen ist die Zeit des Raskolnikow angebrochen. (Daß Sie, werter Leser, nun möglicherweise nicht wissen, was diese letzte Bemerkung bedeutet, sagt alles über den heutigen Zustand des (Un-)Glaubens in dem früheren Lateinischen Westen.
Die Welt des Ostens wurde erschüttert vom Anspruch des Bartholomäus, dem Patriarchen von Konstantinopel, daß er und nur er alleine die authentische Rolle eines Führers der Orthodoxen Welt inne habe. Eben "Ökumenische" Führerschaft. Er meint, daß ihm die anderen orthodoxen Kirchen rundum zu gehorchen hätten. Was nichts anderes bedeutet als "Papst des Ostens", was sonst, auch wenn es dafür keinen offiziellen Titel gibt.
Dabei gibt Bartholomäus vor, und zwar in jeder Hinsicht, daß sein Ziel eine Wiedervereinigung der Kirchen, und zwar Ost und West, ist. Um das zu erreichen, muß er zuerst einmal mit dem Papst im Westen übereinstimmen. Nur ist das Problem, daß diese Wiedervereinigung nur politischer, nicht spiritueller Natur wäre.
Diese Situation wirkt leicht betäubend auf die Vernunft, und zwar in mehrerlei Hinsicht. Zuerst einmal weil die Bedeutung des Papstamtes auf der Idee beruht, daß es nur ein Haupt der Kirche geben könne. Wenn Franz dem Konzept zustimmt, daß es so etwas wie einen östlichen Papst gibt, würde er im Endeffekt zugeben, daß seine eigene Rolle sich auch auf etwas Geringeres reduziert, nämlich auf die eines West-Papstes.
Umgekehrt hat Bartholomäus, wenn er nun sagt, daß es so etwas wie einen Ost-Papst gibt, den Glauben der östlichen Orthodoxie ins Herz getroffen und in Frage gestellt. Er würde die autonome (und autokephale) Natur der vierzehn "lokalen" Kirchen der orthodoxen Welt verleugnen. Bartholomäus gleicht damit Lincoln bei seinem Versuch, die Union zu bewahren. Außer, daß es da nie eine Einheit im Osten gegeben hat.
Die Idee einer sämtliche lokale Kirchen übergreifenden Einheit ist Anathema. Jede lokale Kirche ist niemandem außerhalb ihrem eigenen kanonischen Territorium verantwortlich. Und damit auch nicht gegenüber dem Papst, wie es ihn gibt. Diese Unabhängigkeit war die wahre Basis der Östlichen Orthodoxie, wie sie sich seit der Zeit des Photius gebildet und von der normalen Orthodoxie unterschieden hat. Und die das ist, was im Osten als Katholizismus bekannt war, ehe das große Schisma im Jahre 1054 formell stattfand.
Mit einem Mal aber versucht Konstantinopel, über Bartholomäus, der erste und nachdrücklichste Vertreter dieses schismatischen Ideals einer kirchlichen Autonomie/Autokephalie, eine romaneske Version des Papstamtes den übrigen dreizehn lokalen Kirchen des Ostens aufzudrücken. Das ist, um das Mindeste zu sagen, die empörendste und ungewöhnlichste Sache, die einem östlichen Ohr jemals zu Gehör gekommen ist.
Und es wird deshalb auch nicht besonders gut aufgenommen. Was einige Dinge in diesem ganzen Szenario erklärt. Wie erklärt man das Konzept eines östlichen Papstes den "ökumenischen Brüdern" in der östlichen Welt? Ganz einfach. Man stehle sein Auto und erzähle ihm dann, daß es ja ohnehin Dir gehört hat. Deshalb bist Du ja sowieso sein Papa, sein Papst. Er hätte nichts, gar nichts, wenn es nicht ohnehin für Dich gewesen wäre, nicht wahr? Also schluckt den Braten, Kinder.
Wir sind doch keine Geschwister ohne einen wirklichen Vater, oder? Wir sind immerhin eine Familie, das wird doch niemand bestreiten, und Barti ist ihre lange abwesende Vaterfigur, die sich jetzt aber geoffenbart hat. Wenn ihr dreizehn kleine Kinder das nicht mögt, dann wird Barti eben einige andere Waisen adoptieren und ihnen den Rest Eurer Sachen geben.
Im Wesentlichen ist es das, was im Osten durchgesickert war, als Barti begonnen hatte, alle die uralten "Bestätigungen" der Autonomie und Autokephalie neu zu interpretieren. Vergessen wir einmal, daß die meisten dieser dreizehn anderen, seit der Zeit des Photius bestehenden Lokalkirchen, Konstantinopel gegenüber nun genau das gemacht haben, was Photius Rom angetan hatte. Was auf nichts anderes hinauskommt als daß man das Auto des Alten Mannes gekapert hat (man hat die Besitztümer des Patriarchen, die sich in den Lokalkirchen befanden, an sich gerissen) und lauf weg von Zuhause.
Wie auch immer, es bleibt die Frage, wer nun noch im Yugo von Bartholomäus sitzt? Der eine ist Epiphany Dumenko, der Metropolitan der falschen Orthodoxen Ukrainischen Kirche (OUK). Der andere ist Hieronimus II., der Erzbischof von Athen und Primas der Griechisch-Orthodoxen Kirche.
Im Kurzen die Geschichte. Bartholomäus, der Erste unter Gleichen (Primus inter Pares) in der Orthodoxie, erweiterte seine Macht indem er den Titel des Ersten ohne Gleiche für sich in Anspruch nahm. Er vollzog das, indem er einseitig die Gründung einer neuen Kirche in der Ukraine anerkannte, die aus zwei schismatischen Kirchen bestand, die sich schon vor Jahren von der Ukrainisch-Orthodoxen Kirche abgespalten hatten. Diese Ukrainisch-Orthodoxe Kirche ist es aber, die von den übrigen dreizehn lokalen Kirchen der östlichen Orthodoxie anerkannt wurde. Und zwar auch von Bartholomäus in Konstantinopel.
Das ist, als würde McDonalds neben dem bestehenden Franchise-Vertrag nun noch einen neuen Franchise-Vertrag einführen. Die neue Kirche (die Orthodoxe Kirche der Ukraine, OCU/OKU) erhebt nun Anspruch auf sämtliches Eigentum und Mitarbeiter (Gemeindemitglieder) der originalen Franchisenehmer, der Ukrainisch Orthodoxen Kirche (UOC/UOK).
Sehen Sie nun ein, werter Leser, warum alle die übrigen lokalen Kirchen über einen Papst Bartholomäus etwas nervös werden? Was geschieht, wenn sie ihm widersprechen? Er könnte einigen anderen Willigen einen neuen Franchise-Vertrag direkt neben dem eigenen gewähren, und dann heilige Eide schwören, daß den Neuen sämtliches Eigentum zustünde. Nun, was meinen Sie, werter Leser, wer diesen unglaublichen Betrug gekündigt hat? Die Unierten!
Das Eigentum, das Bartholomäus zu stehlen versucht hat (die UOC/UOK) ist zur Gänze der Russisch-Orthodoxen-Kirche (ROC/ROK) unterstellt. Die die größte der Einzelkirchen der östlichen Orthodoxie ist. Dieser 800-Pfund-Gorilla im selben Zimmer mit dreizehn lokalen Schimpansen der östlichen Orthodoxie. Jener Gorilla, der über vierhundert und mehr Jahre alle lokalen Kirchen finanziell unterstützt hatte, als sie unter Joch und Daumen des Sultans gekommen waren.
Barti und seine Quatschpuppe Dumenko versuchten sogar, eine von Kyrills Sommerresidenzen in der Ukraine zu rauben. Das hat Kyrill so richtig wütend gemacht. Und auch Vlad, wen sonst. Besonders seit Vlads Pläne sämtlich aufgegangen sind, und er auch alles sonst noch tut, um die Ukraine wieder in den russischen Orbit einzugliedern.
Beginnt nun die Sache endlich begreifbarer zu werden?
Wobei jetzt erst der wichtigste Punkt kommt: Die ROC/ROK ist fundamentalstes Element in der Unterstützung der Legitimitätsfrage von Vladimir Putin in Rußland. Was glauben Sie wem Vlad, der Fürst von Moskau, glaubt, wenn Kyrill seine Beschwerden vorbringt, und beklagt, daß hier ein versuchter Raub von Kircheneigentum im Schwange ist? Denn wenn Kyrills Ukrainische Kirchenprovinz in Richtung Westen umfällt könnte es glatt sein, daß Vlad niemals bekommt, was er so gerne möchte.
Verstehen Sie jetzt aber auch, was die Kriegs-Partei der Westlichen plant - das mit der Aufteilung des Heiligen durch das Profane beginnt? Wenn gelingt, was sie vorhaben, wird alles profan. Denn jeder von denen, die involviert sind und die ich bei diesem heraufziehenden Terroristen-Geschehen erwähnt habe, ist böse. Außer Donald. Er ist nur ein Heide der hofft, diese Aufteilung abwickeln zu können, ehe alle die übrigen Wagen eintreffen.
Machen wir aber vorerst einmal für eine Sekunde Zwischenstop, und erinnern wir uns, worüber ich im Ersten Teil gesprochen habe. Wer waren also die Bösen in diesem Spiel? Richtig, die Arianer. Und zwar sowohl die arianischen Bischöfe wie auch deren Generäle. Wissen Sie aber was? Die sind zurückgekehrt. Zombies sterben nämlich nie.
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Mittwoch, 15. April 2020
Die Lehren aus Chlodwig und seiner Armee gegen den Arianismus (2)
Gastbeitrag von Ianto Watt
Erstmals veröffentlicht im Blog von
Chlodwig ist das Vorbild? Wir wollen es hoffen. Denn der hat gewonnen. Und wie hat er das geschafft? Zuerst einmal hat er sich mit dem geeinigt, was die allgemeinen Überzeugungen seiner Truppen waren, und die hat er gegen die Überzeugungen seiner Feinde gestellt. In diesem Fall gegen den Tiefen Staat des römischen Imperiums. Und dann hat er seine Truppen nach jedem Sieg vergrößert, indem er die Soldaten von seinen Feinden eingeladen hat, auf seiner Seite zu kämpfen.
Aber nur die Soldaten. NICHT IHRE ANFÜHRER.
Chlodwig war ein Auxiliar General (Hilfsgeneral für Legionäre; Anm.) in den römischen Legionen im späten 5. Jahrhundert. Das war ungefähr zu der Zeit, als die zentrale Macht Roms unter den Attacken meiner Cousins, der Barbaren, bereits ziemlich erschüttert war. Dabei war Chlodwig ja auch selbst ein Barbar, so wie die meisten seiner Männer. Das ist auch die grundsätzliche Definition von Auxiliartruppen, Hilfstruppen: Barbaren im Sold von Rom. Sie waren alles was in den Provinzen noch übrigblieb, als die italienischen Legionen bereits mehr und mehr gegen ihre Hauptstädte Rom und Konstantinopel zurückgedrängt waren. Aber die Soldzahlungen erfolgten bereits schleppend. Und das ließ manchen die Nerven durchgehen.
Das bedeutete, daß Chlodwig das war, was man heute "warlord" nennt, Bandenchef sozusagen, und es lag rein bei ihm, ob er es vermochte - oder nicht - mit seinem französischen Durcheinander zurechtzukommen, der zurückblieb, nachdem die patrizische Oberschichte die Szene bereits fluchtartig verlassen hatte. (Auf diesem Bild sieht man, wie so etwas bei einem gegenwärtigen Imperium aussieht.) Das war auch bei den angrenzenden Gebieten dasselbe, sie waren alle in derselben Situation, hatten alle dieselben Hilfstruppen, und waren alle von einem Barbaren-General angeführt, der vor demselben Problem stand wir Chlodwig.
Der bedeutende Unterschied war, daß alle diese Generäle der umgebenden Gebiete sich selbst als zivilisierte Römer sahen. Waren sie nicht alle zu der offiziellen römischen Staatsreligion konvertiert, dem Katholizismus? Hm, ja und nein. Wobei eher nein als ja. Klar, sie waren konvertiert. Aber nicht zum wahren Katholizismus. Stattdessen hatten sie sich für eine der ersten Aufblühungen des Protestantismus entschieden, die man damals Arianismus nannte.
Das ist jene Häresie, die da sagt, daß Jesus nicht seit aller Ewigkeit bestand. Seinen gottgleichen Status hatte er dann eher während seines vorbildlichen und außergewöhnlichen menschlichen Lebens erhalten. Und wenn ER das konnte, warum sollten sie das nicht auch können? War es nicht eine Tatsache, daß sie diesen Punkt sogar ebenfalls schon erreicht hatten? Waren diese Generale nicht schon genau so außergewöhnlich? Sie dachten mit Sicherheit so von sich.
So nebenbei ließ das die Lage so aussehen, daß sie mit dem erst kürzlich christianisierten Imperator - es hatte ja erst mit Konstantin begonnen - ebenbürtig waren. Das war politisch doch auch äußerst passend. Was für ein schönes Possenspiel!
Alle Generäle waren also Arianer. Außer einem: Clovis, der Heide, war der einzige, der kein Arianer war. Wobei die meisten seiner Soldaten keine Heiden mehr waren. Aber auch keine Arianer. Sie waren vielmehr Katholiken. Männer von der Straße, kleine Leute. Kleine Katholiken. Männer, die sich rund um einen einzigen spirituellen Führer auf Erden versammelt hatten. Und obwohl die Kirche mit dieser Arianischen Häresie fast gänzlich schon ruiniert worden war, sogar noch nach dem Konzil von Nicäa im Jahre 325, hatte diese Infektion den überwiegenden Teil der Bevölkerung NICHT angestellt. Nein: Es war der Großteil der Bischöfe, die vom rechten Glauben abgefallen waren, weil die arianischen Generäle ihren Willen durchgesetzt, die Bischöfe also nachgegeben hatten. In den Augen der Generäle war das das Ticket zur Legitimität. Denn wenn die Bischöfe sagten, sie waren von Gott gesegnet, warum sollte man daran zweifeln? Kein Bischof verweigerte den häretischen Generälen in jenen Tagen die Kommunion. Oder tat das einem seiner abgefallenen Brüder im Amt gegenüber.
Klingt das alles nicht irgendwie bekannt?
Als Chlodwig gegen diese benachbarten Generäle in den Krieg zog, waren seine Truppen nicht nur durch patriotische Gefühle (für ihre unmittelbare Heimat) mit Energie aufgeladen, sondern, was noch wichtiger war, durch eine gemeinsame Überzeugung. Eine Überzeugung, die ihnen als Menschen eine Würde gab, wie sie all den Heiden oder Arianern fehlte. Wen kümmerte es da, daß Chlodwig ein Heide war, solange er höchst wirkungsvoll gegen den römischen Tiefen Staat (solchen wie ihn Bischöfe oder Generäle darstellten) kämpfte?
Die Mehrheit der heutigen Kirchenhierarchie ist Teil des imperialen Tiefen Staates. Man schaue sich nur ihre Einkommenssteuererklärung an. Raten Sie mal, wer dafür bezahlt wird, staatliche "Nächstenliebe" zu betreiben.
Und das ist die Achillesferse unserer Nation. Dieser leuchtenden Stadt auf dem Berg. Wir können dem Imperium nicht widerstehen, weil wir ständig untereinander über Glaubenssätze streiten. Das bedeutet nicht weniger als daß wir unfähig sind, in einer geeinten Strategie vorzugehen, da brauchen wir von Taktik noch gar nicht reden. Schauen wir den Tatsachen doch in die Augen. War in diesem Aufgebot der siebzehn RINOs auch nur ein aktiver, praktizierender Katholik? Irgendeiner, der aktuell und aggressiv die katholische Orthodoxie verteidigte? Nein, mein Freund, der einzige, der uns unter diesen verwirrenden Umständen einen könnte wäre ein heidnischer Barbar. Mit flammendem Haar. Und einem katholischen Eheweib. Das ihn dann (und vielleicht tut sie es jetzt schon) wenn sich die Gelegenheit bietet zum Glauben bekehrt. So wie es Clothilde bei ihrem Chlodwig machte.
Bürger, stelle Dir einmal diese Frage: Wer, außer Donald, ist ernsthafter gegen den arianischen Irrsinn unserer Zeit aufgestanden? Wer ist in der Verteidigung Amerikas als Nation, der Amerikaner als Volk, aggressiver vorgegangen? Und dasselbe bei der Christenheit, in der Front der Abtreibungsgegner?
Nein, das nicht, vergleiche, werter Leser, ihn nicht mit einem Heiligen (und weise ihn dann wegen seiner offensichtlichen Schwächen zurück). Vergleiche ihn besser mit dem, was Du ohne ihn bekommen würdest. Denn was wäre das? Ein arianischer Herrscher. Im Arianismus geht es um "Weiterentwicklung", und wir wissen, wohin das führt. Schaue einer nur auf unseren letzten (neuen) Transgender-Kongressabgeordneten. Und mit jedem aus der Schar der Demokraten. Und - man muß die Wahrheit beim Namen nennen - bei dieser ganzen Höllenbrut von RINOs.
Chlodwig mag gegen seine römischen Generalskollegen gekämpft haben, aber nicht, weil sie Römer waren. Er hat gegen sie gekämpft, weil sie Arianer waren. Arrogante, imperiale Arianer. Männer, die von sich behaupteten, sie wären römisch, die aber nicht den Funken von Verpflichtung dem ursprünglichen Konzept der römischen Republik gegenüber fühlten, ehe sie das Geschlecht wechselte und sich zum Imperium wandelte. Wirkliche Männer fallen nie in diese "Entwicklungs- und Veränderungs"-Falle. Sie wissen, wer sie sind. Sie wissen, wer Gott ist. Und sie verwechseln diese beiden nicht.
Bedeutet das irgendetwas für Sie? Wissen Sie, worum es da wirklich geht? Glauben Sie, daß Gott und Caesar Freunde sind?
Nein, mein Freund. Chlodwigs Kampf drehte sich in allem darum, sich von einem Imperium zu befreien, das den Menschen auf die gleiche Stufe stellte wie Gott. Drehte sich darum, wieder einen Staat zu etablieren, in dem die Menschen ihre Treue zum wahren Gott über den König stellten. Drehte sich darum einen Anführer zu haben, der mit diesem Ideal übereinstimmte. Und das war das original römische Ideal.
Das ist der Grund, warum so viele der Armeen, die Chlodwig schlug, freiwillig in seine Armee eintraten, um sich dort dann für die nächste Schlacht gegen den nächsten arianischen General vorzubereiten. Letztendlich könnte man sogar sagen, daß Karl der Große auf den Schultern von Chlodwig stand. Jedenfalls wäre es klug von uns, diese Tatsache zu verstehen und so richtig einmal durchzuventilieren.
Fast niemand im Herzland Amerikas versteht, daß vor uns eine Kreuzung liegt. Alle glauben, daß es nur um ein Kopf-an-Kopf-Spiel im Politzirkus geht. Sie können sich nicht einmal vorstellen, daß da noch zwei (oder mehr) andere Fahrzeuge mit exakt denselben Absichten auf dieselbe Kreuzung zurasen, die aber im 90-Grad-Winkel darauf zufahren.
Amerikanische Nationalisten haben die letzten hundert Jahre (und länger) damit verbracht, das Imperiale Soma (siehe: Aldous Huxley, "Brave New World"; Anm.) zu sich zu nehmen, das da behauptet, daß Arianismus unsere wahre Religion ist. Man buchstabiert ihn nur wie "Amerikanismus". Und es steht auch direkt vor Ihnen: Arianismus. Genauso wie in Amerikanischer Exzeptionalismus. Oder, wie wir es heute sowieso schon nennen: Demokratie. Unsere wahre Religion des Neo-Konservativismus.
Dieses selbe politische System besteht sogar darauf, daß unsere originale Religion (die protestantische Christenheit) dieser alles übertrumpfenden Wahrheit untergeordnet ist, daß alles Heil von der Politik kommt. Und zwar von der Partei. Und von welcher Partei? Suchen Sie sich eine aus, sie sind alle gleich. Sie müssen nur hier unterschreiben, und das dann allen erzählen.
Unser Glaube ist schlicht und ergreifend von der Erastianistischen Richtung eines falschen Patriotismus in die Irre geführt. In dieser Version des "Patriotismus" wird die Nation über Gott gestellt. Während wir nach außen hin stolz erzählen, daß wir "eine Nation unter Gott" sind. Ist Ihnen jemals aufgefallen, daß der einzige Ort, wo es Gott gestattet ist, im Imperium aufzutreten, die Dollar-Note ist? Was uns so nebenbei einiges darüber erzählt, wen oder was wir wirklich anbeten, ob wir das begreifen oder nicht.
Und während wir klammheimlich darauf vergessen, daß unsere Nation als Republik verfaßt ist, und NICHT als Demokratie. Demokratie (also diese Form des Arianismus, wo alle Menschen Gott sind, oder dieser werden können) ist nämlich die Straße in den Ruin, wie schon der olle Aristoteles gesagt hat. Sie führt direkt zur Tyrannei.
Wenn wir auf dieser abschüssigen Straße bleiben, ist Tyrannei also unser letzter Zwischenstop. Denn es könnte sein, daß wir sobald wir dort ankommen, einen Zwischenstop erfahren. Ein kluger Mann würde das sogar in seine Berechnungen einplanen.
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