Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Montag, 12. August 2024
Vom Irrtum des Lobes, und von der Seltenheit des Genies
Mittwoch, 2. November 2022
Aus bestimmtem Anlaß, und mit besonderer Widmung
Donnerstag, 20. Oktober 2022
Existenz als Co-Existieren - Zur Verschränkung (2)
Mittwoch, 19. Oktober 2022
Existenz als Co-Existieren - Zur Verschränkung (1)
Donnerstag, 13. Oktober 2022
NIcht Schwarze, nicht Weiße sind wir (2)
So, wie es die Heiden machen, die sich am Traum eines Zustands festklammern, den uns Adam und Eva verloren haben, wo das Fleisch noch den Geist vollkommen trägt und führt und von ihm in ganzem Gehorsam gelenkt wird. Sie sind es, die das ewige Glück vom Fleisch erhoffen, und deshalb dne Ordnung für ihr Leben ganz davon bestimmen lassen.
Mittwoch, 12. Oktober 2022
NIcht Schwarze, nicht Weiße sind wir (1)
Identität wird aber durch kulturelle, human-geistige Kategorien bestimmt.
Weißsein und Schwarzsein sind keine einen Menshcn grunsäthzlich bestimmenden, dabei zwar nicht völlig bedeutungslose, aber höchst periphere und nur nachrangig wirksame Merkmale von Identität. Menschen eines Kulturkreises können also NIE ihre Kultur, aber ihre Hautfarbe ändern. Alles andere ist heidnische Bluts-Ideologie, und unserer Kultur fremd, ja deren Todfeind.
Dienstag, 4. Oktober 2022
Von Mächtigkeit und Legitimität (2)
Montag, 3. Oktober 2022
Von Mächtigkeit und Legitimität (1)
Samstag, 6. August 2022
Gedankensplitter (1430)
Sonntag, 5. Juni 2022
Woran die Familie zerbricht
Samstag, 5. Februar 2022
Stellung kraft Geburt
Sonntag, 12. September 2021
Vom Verborgenen des Geistes (2)
Samstag, 11. September 2021
Vom Verborgenen des Geistes (1)
Wer viele Begabungen hat, wer über das Maß des Durchschnitts deutlich hinausragt, erfährt bereits als Kind und sobald er in soziale Felder verwoben wird - meist ist das bereits in der Familie der Fall; die Familie ist nicht nur Geber, sie ist auch Problem der Identität - daß ein klandestiner, nur selten offener Kampf gegen ihn geführt wird.
Der am schlimmsten wird, wenn sich die Eltern einmischen. Und hier vor allem die Mütter. Die für "Ihren Heinzi" die Vorzugsrolle fordern, die ihm ihrer unbeugsamen Ansicht nach zusteht, sodaß sie sich berufen fühlen, seine Benachteiligung zu bekämpfen.
Dabei sind Mütter die letzten, die die Charakteristik einer hohen Begabung, die immer einzigartig* ist, erkennen.
Donnerstag, 10. Juni 2021
Gedankensplitter 1164c
enn ein Leben ist nicht in Teile zerlegbar, sondern immer ein ganzheitliches Geschehen, in dem eine Person an einem Ort steht, an dem es seinen Kampf zu kämpfen hat. Und was ein Mensch wie verarbeitet, auch - ja, auch das! - er an Hilfen braucht (meinetwegen Alkohol, meinetwegen eine gewisse Ungezügeltheit in Ableitungsmitteln die der Zigarette, oder wer wollte bewerten, wie viele Leben nur dadurch nicht zusammengebrochen sind, weil sie sich am Gut einer hervorragend zubereiteten, hochwertigen Speise gestützt haben.Mittwoch, 9. Juni 2021
Gedankensplitter 1164b
enn jeder Mensch hat zwei Phasen, in denen er auf andere angewiesen, also in einer bilanziellen Schuld steht. Das ist die Phase des Kindes bis zum Erwachsenenalter, und das ist die Phase des Alters. Wo selbst jene, von denen man sagt, daß sie "vorgesorgt hätten", doch in Wahrheit ihr "Kapital" nur deshalb "arbeiten" lassen können, WEIL ES IHRE KINDER ERARBEITEN. Zinsen, Renditen müssen nämlich erarbeitet werden. Dienstag, 8. Juni 2021
Gedankensplitter 1164a

Samstag, 29. Mai 2021
Neues von der Gestaltsicht (3)
Teil 3) Und wir? Wir sehen einen Vatermörder, der als Lebenssituation mit Aufreißerschmäh um halb zwei an der Bar hängt
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| QR Stefan Verra |
Denn Evolutionisten müssen ja (sonst fehlt das unbedingt notwendige Prinzip des Fortschritts, des "warum" sich etwas entwickeln soll) das Leben als Kampf klassifizieren. Den sie selbst ja tatsächlich führen. Evolutionisten künden also (wie alle) nur von sich.
Dennoch rezipiert Verra manches gut. Das tun Liberale bekanntlich, die heute gerne diesen Zug zum "Konservativen" haben, wir haben oft schon darüber gehandelt. Was er übers Verkaufen sagt ist völlig richtig! Verkauf ist ein Seinsübergang, hat der VdZ (der ja nicht wenig Erfahrung mit dieser menschlichen Handlung hat) hier schon öfter formuliert.
Der Kunde stimmt im "Verkaufsgespräch" einem Produkt zu, weil er es letztlich als in seine Seinssphäre zugehörig einstuft. Und somit ist sein "Kaufwille" als Wille, der als Verteidigungsgestus eines bereits Besitzenden (bzw. bereits Besessenen) am allerbesten beschreibbar ist.
Freitag, 28. Mai 2021
Neues von der Gestaltsicht (2)
Teil 2) Der eine liest, der andere sieht die Gestalt
In eine ähnliche Kerbe, sogar noch direkter die des Gestaltsehens, schlägt dieses Gespräch desselben Senders mit dem Osttiroler, dessen Vater (nanonana, wie der Wiener da sagen würde) Bildhauer ist. Und was ist ein bildender Künstler mehr und anders als ein Gestaltseher!
Was ist überhaupt ein Künstler mehr als ein Gestaltseher, der von dieser nur dem geistigen Menschen sichtbaren "Unsichtbaren" so gefangen ist, daß sie seine Lebensgrundlage ausmacht. Wenn sich also der im ersten Teil dieses Beitrages vorgestellte Eric Standop als Gestaltleser vorstellt, so stimmt umso mehr, wenn sich Stefan Verra als Gestaltseher bezeichnet. Er sieht, der andere liest, je nach Medium, in dem er tätig ist, aber immer ist es dieselbe Archetypik der Stellung zur Welt.
Donnerstag, 27. Mai 2021
Neues von der Gestaltsicht (1)
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| QR Eric Standop |
Sonntag, 18. Oktober 2020
Gedankensplitter 998
Diese Überlegungen sind keineswegs nebensächlich. Sie sind sogar HAUPTURSÄCHLICH in der Existenzfrage aller Menschen und aller Kulturen, somit aller Institutionen, ob Staat, Unternehmen, Familien, einfach von allem. Und diese Existenzfrage ist die Frage nach der Religion, also nach dem Katholischen!
Der katholische Glaube KANN sich nur dann konstituieren, wenn sich die Art der Weltbegegnung als Gestaltsehen entfaltet. Nur soweit und nur wo, wo sich die Weltbegegnung als solches Gestaltbegegnen, als Begegnen von Orten, als "Philosophie und Exegese des Ortes" konstituiert, kann es Glaube und damit Heil geben.
Während wir ohne jede Aussicht auf Erfolg versuchen, die Phänomene zu retten (Staat, Familie, usw. usf.) oder gar zu restaurieren, indem wir ihre (angeblichen, also angeblich "an sich bestehenden") Qualitäten zu errichten trachten. Noch einmal: OHNE JEDE AUSSICHT AUF ERFOLG. Im Gegenteil, wirken die allermeisten Restaurations- und Rettungsversuche weiter zerstörerisch.
Besteht aber in solcher Diagnose der völligen Zerstörung Grund zur (kulturellen) Verzweiflung? NEIN! Denn erstens ist diese Zerstörung NIEMALS VOLLKOMMEN, ja nicht nur das, das Wesentliche ist nach wie vor am Werk und ist in seinem Wesen UNZERSTÖRT. Und das ist zweitens die Idee selbst, also die Landschaft der Orte, die in Gottes Wissen und Vernunft geordnet sind.
Weil sie aber von Gott stammen, tragen sie in sich den Willen (als Richtung, als Gerichtetheit zur Weltschaffung hin) Welt zu werden. Und können gar nicht sterben bzw. absterben! Sie sind also immer (sic!) nicht nur NOCH DA, sondern sie warten wie am ersten Tag der Schöpfung darauf, sich zur Welt zu Leib anzunehmen bzw. sich in den vorhandenen Leibern (die NUR DESHALB überhaupt bestehen, die es nur deshalb überhaupt GIBT) zu manifestieren.
***
Diese oben angerissene Voraussetzung, die so fundamental für das Menschsein ist, hat auch konkrete Auswirkungen zur Art des Wirtschaftens, damit des Arbeitens, des Konsumierens, des Kaufens und Verkaufens, weil des Lebensvollzuges generell.
Auch diesem Thema werden wir uns noch weiter widmen, denn wenn man den VdZ fragt, WORUM ES ÜBERHAUPT HEUTE GEHT, dann kommt er immer expliziter auf diesen Punkt. Der nicht nur die Hauptstoßrichtung in einer begründbaren und legitimen, ja unbedingt notwendigen Kritik am Kapitalismus ist, sondern der auch das einzige "System" ist, das dem Menschen angemessen ist und ihm gerecht wird.
Ja, das wie die "Weltformel" alles in sich birgt, und alle Widersprüche löst, weil alle losen Enden (von denen sämtliche Theorien, die heute bestehen, sämtliche Ideologien, sämtliche "Religionen" - mit dem Hinweis, hier ausgebreitet, daß das Katholische KEINE RELIGION ist) zusammenführt. Und wir werden das beweisen. Lassen Sie, werter Leser, dem VdZ nur noch etwas Zeit, das Kind (das einerseits neu, anderseits so "alt" ist) zu gebären.
Aber alles andere ist Zeitverschwendung.
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Mit dem Witz bei der Sache: Daß an allem hier oben Geäußerten nichts "neu" ist, sondern daß es auf das allem seit je zugrundeliegende Prinzip verweist. Das sogenannte "Neue" ist also eine Rückkehr.
Zu einem Prinzip, das auf Gehorsam, Treue und Glaube basiert, und das seinen Blutkreislauf (sozusagen) nur unter diesen Bedingungen aufrecht halten kann. Auf jenem FIAT somit aufbaut bzw. auf jenes FIAT ("Mir geschehe nach Deinem Worte ...") verweist (das damit die Grundformel der Welt und Schöpfung überhaupt ist), dem die Welt ihre Erlösung verdankt, und das ihr den Zustand des Vor-Sündenfälligen, also des (ersten) Paradieses wieder eröffnet hat. Wenn schon nicht zu Lebzeiten, auf dieser (!) Erde, dann in der nächsten (nach der Neuschöpfung, wie Jesus versprochen hat).
In gewissem Sinne also wartet die gesamte Menschheit darauf, daß dieses Prinzip zur Gesamtherrschaft gelangt. Ja, die Welt ächzt und stöhnt unter der Abweichung davon.


