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Sonntag, 1. September 2024

Von bösen Ländern, und perfekten Gesellschaften

(Aus einer Korrespondenz) - Oh ja, Rußland ist das Land der Bösen, der dunklen Hintermächte und der Korruption der Beamten, in der Hand der Oligarchen. 

Hmmm, ich möchte ja keinen Vergleich anstellen, welches Land - USA oder Rußland - MEHR korrupt ist. Denn ich habe da ein seltsames Gefühl, wie der ausgehen könnte. 

Wiewohl auch ich in einem Kulturkreis aufgewachsen bin, in dem es Teil des geopolitischen Rennens um Hegemonie des Anführers war, Rußland durch pausenlose Propaganda (die meiste davon immanent, also mehr oder weniger subtil verborgen) zum Land des Bösen zu machen. Das war im Kalten Krieg so, das ist heute so, das war 1990 so, um Rußland zu deligitimieren, aufzuspalten, und so seine Rohstoffe ausbeuten zu können. 
Ah so, in Amerika wird die Korruption aber aufgedeckt.
Wirklich? Oder heißt das nur Korruptionsfreiheit, SOWEIT sie aufgedeckt wird? Gibt es nicht handfeste Indizien, die darauf schl9ießen lassen, daß der nicht aufgedeckte Umfang der Korruption in den USA weit größer, ja enorm groß ist? 

Was heißt es denn, wenn laufend, wirklich laufend neue Fälle auftauchen, die - man lese die grandiosen Recherchebücher von Whitney Webb, die anhand des Falls Epstein die gesamten amerikanischen Eliten durchleuchtet hat, denn Epstein war in alle und alles verwickelt. Wobei sie draufkam, daß diese Eliten ein immens dichter Filz sind. 
Sodaß sie heute sagt, daß KEINER, der Teil der Eliten Amerikas ist, NICHT kriminell wäre. Samt der Vermutung, daß der Anteil an NICHT aufgedeckter Korruption ein dunkles, riesiges Loch ist, weil das ganze Land von Korruption regelrecht durchsäuert ist. Ausgehend von einer Schichte von Oligarchen.
Genau also das ist eine unwiderlegliche Tatsache (die nur nicht immer konkret gemacht werden, teils durch den Schutz der Gesetze selbst), was man Rußland vorwirft, und das praktisch der gesamte Westen glaubt und voraussetzt. 

Wieviel wird alleine auch aufgedeckt, und versandet letztlich - denk an Hunter Biden, wie man den elegant aus dem eigentlichen Verbrechen herauslaviert hat. Illegaler Waffenbesitz war sein Vergehen. Wirklich? 

Während die Blogger und Stimmen, die ich beobachte, zeigen, daß die Korruption in Rußland sehr wohl und sehr hart kritisiert wird. Auch da wird vorausgesetzt, daß das Sichtbare an Verwerfungen nur die Spitze eines das Land wie ein Myzel durchwebendes Geflecht von Korruption. 

Nur kann das nicht die wirkliche Wirklichkeit eines Landes ausmachen. Nicht in den USA, und nicht in Rußland. Die prinzipielle - metaphysische - Legitimation von Macht freilich vorausgesetzt. Und DA begänne eine substantielle Diskussion, die einen für den Leser vermutlich überraschendem Ausgang haben würde. Aber um DIESE Fragen muß es gehen. Nicht um die faktischen Schwächen der Repräsentanten in der Geschichte. Und Geschichte wiederum ist weit mehr als eine Ansammlung faktischer "Ereignisse".

Donnerstag, 29. August 2024

Luthers social media

Auf der Filmakademie Baden, auf der ich 2010/11 unterrichtet hatte, waren die Studenten im Nachklang an die Nachrichten über Fukushima (das sie für eine Atomkatastrophe hielten, darüber habe ich aber kein Wort verloren, diese Arbeit schien mir über meine Kräfte zu gehen) verzweifelt, weil wir über so viele Dinge nicht informiert würden. Dabei einer Welt ausgeliefert seien, die uns mit einer Welt überwältigt, die nicht der von uns gewollten entspricht. 

Sie haben dann die Meinung diskutiert, ob man nicht die ganze Welt (!) ganz dicht mit Kameras übersäen müsse. Denn DANN würden sie immer über alles Bescheid wissen. 

Ich habe vorsichtig versucht, dagegen zu argumentieren, v. a. weil doch das, was man im Film sehe, überhaupt keine Relevanz habe(n könnte), stieß aber auf taube Ohren. Taub? Mehr, das Bild in den Studenten war im Grunde fertig, nur nicht artikuliert, und ließ keinen Spalt für den Rauch des Zweifels, der Kritik.

Damals hatte ich gerade für Sommerfestspiele (mit Schwerpunkt Medien) in einem Wiener Bezirk ein Konzept eingereicht, in dem ich ein Projekt mit höheren Schulklassen (das Gymnasium um die Ecke meiner damaligen Wohnung in Wien verstand sich als "Medienschule") vorschlug. Ich wollte mit den Jungen einen Tag lang beliebig Aufnahmen im Bezirk machen. 

Dann würde ich ihnen zeigen, wie man aus ein und demselben Filmmaterial nur durch Auswahl und Ordnung (und dann natürlich den Text, dabei insbesonders den Titel, den "Namen", denn v. a. der Name gibt bereits die Deutung vor) völlig konträre Filme (Botschaften) machen konnte. Die Bilder würden alle diese Botschaften "beweisen". 
Ich wollte ihnen zeigen, daß es immer um den Sinnhorizont geht, nie um die "Details". Keinem Ding ist seine Botschaft immanent, "Ereignisse" sind keine Botschaften. Die muß man "machen". 

Sonntag, 11. August 2024

Zu mehr als zu Irrsinn nicht mehr fähig

Kursk - Die putinkritischen Blogger in Rußland (im Text auch Ru) machen auch daraus eine Katastrophe, was ich für absolut lächerlich halte. Und machen aus der Frage, warum Ru darauf nicht vorbereitet war, eine Regierungsfrage. 

Lächerlich. Die Ru waren deshalb nicht vorbereitet, sage ich, weil die Aktion vollkommen sinnlos war, und man mit sinnlosem Verheizen von Mann und Material nicht gerechnet hat. Das macht sie umso mehr glaub-, nicht fragwürdig. Einmal mehr hat Ru nicht it einer Attacke gerechnet, also nicht das erste mal. 

Bei dieser Truppenstärke, die sich aus zahlreichen Einheiten zusammensetzt (ein Blogger führt rund ein Dutzend Einheiten an, darunter Azow-"Eliten", aus denen die Männer offenbar zusammengekratzt worden sind), ist es sogar lächerlich, von "Aufmarschgebiet" zu sprechen, weshalb ich auch kein grandioses Versagen der ru Aufklärung sehen kann. 

Sowas organisiert man doch vom Biertisch mit drei Handys. Und die paar Busse, die man dann durch die Gegend schicken muß, um die Leut zusammenzukriegen, die Panzer, die durch ein dreißig, vierzig Kilometer tiefes und breites ukr Gebiet heranknattern, auf dem sich die ukr (ukrainische; auch Ukraine im Text) Armee aufhält, um gegen die Ru zu verteidigen, fallen wohl nicht dem größten Paranoiker als "gefährliche Truppenkonzentration" auf. 

Dienstag, 10. Januar 2023

Ausschlecken des Tellers

Einen Punkt möchte ich noch einmal heausgreifen, er ist eine der nächsten Geschmacksrichtungen, die im weiteren Nachgären des Textes zu erschmecken waren. Und zwar geht es um die Frage, was den Übergang vom Text (Geschriebenen) von der bloßen Erinnerung (Gedächtnisstütze) von Gesprochenem - also im persönlichen Kontakt entstandenen Herausstellen von Wort zum Einenden, beide Umfassenden -  zum Eigenwert eines Geschriebenen. 

Also - wie konnte es geschehen, daß aus dem bloßen Erinnern an ein zu Sprechendes (und damit zu Denkendes) ein Text werden konnte, der DAS GEDACHTE ANGEBLICH ENTHÄLT? 

Die Antwort ist vielleicht einfacher, als man meinen könnte. 

Samstag, 7. Januar 2023

Fenserbrettvögelchen

Mich wundert die eurphorische Reaktion mancher Leute, die ich eigentlich für sehr gescheit halte, daß sie nun wieder auf Twitter zugelassen sind. Und nun nageln sie täglich drei Botschaften an deren Verteiler. Aus einer Reaktion in einem Gespräch aber sehe ich noch klarer, daß Twitter nicht ein Kanal "offenen Informationsflusses" ist, sondern WIE JEDES MEDIUM eine eigene Wirklichkeit erzeugt. An deren Gestalt dann allemöglichen Seiten ihre Kräfte verwenden, um sie ihren Vorstellungen gemäß aussehen zu lassen.

Nie, wirlich nie fand ich mich durch Twitter-nachrichten aber "besser informiert". Wa sich auf Twitter las sagte mir nur, was jemand AUF TWITTER geäußert hatte. Das sonst aber keine Bedeutung hatte. Sondern nur davon lebte 
Twitter berichtet, was auf Twitter steht. Es gründet somit einen eigenen weiteren Gesprächskreis, der dann irgendwo in der Landschaft des Lebens herumsteht. Twitter ist nicht wichtig, weil es Inhalte bietet, sondern weil es Inhalte auf Twitter bietet. Twitter hat Bedeutung, weil es Twitter ist. Twitter ist pure Tautologie, nahe am Selbstzweck. 
Twitter ist einfach ein weiteres Plaudereckchen, das selbst aber ... IRGENWO, also an einem Punkt im Raum, STEHT. Und DAS läßt eine Aussage über seine Bedeutung treffen. Ein Vorgehen also, das für diese Epoche so bezeichnend ist: In der nichts besser wurde, ERSTMALS seit Menschengedenken, dafür alles ANDERS. Wir sind heute also immer ausscließlicher mit der Lösung von Problemen befaßt, die es nur gibt, WEIL wir sie zu lösen versuchen. 
Damit wir uns recht verstehen: Nicht "weil es damit zusammenhängenge Probleme" gibt, nein. Sondern weil der (tatsächlich) wahnhafte Glaube, ein Problem zu lösen, DAS PROBLEM SELBST IST, das immer mehr Kräfte zu binden versucht, je mehr es ins Nichts steigt.  Wie ein Morot, der nichts mehr antreibt, sondern sich  selbst verzehrt, bis die Energie erschöpft weil er verschwunden, verbrannt ist. 
Wir verbrennen uns ebenfalls selbst. Auch an Orten wie Twitter.

Dienstag, 3. Januar 2023

Kletten im Haar

In der seit dem 10. Jahrhundert endgültig eingeleiteten Technisierung des Schreibens - Hugo von St. Victoire setzt in der Wortteilung der Schrift und dem nun folgenden leisen Lesen in dem die Sprache ihre Gestalt verloren hat, die stattdessen mathematisch aufs Papier gezirkelt und damit zweidimensional wird, den Beginn der abendänsichen Katastrophe an - in deem das Schreiben selbst unaufhaltsam zu einem nur noch techniischem Akt wurde, hat sich die Erstellung von Texten (die als fleischgewordenes Wort nur dann gelten können, wenn sie auch eine menschliche Gestalt annehmen), immer weietgehender vom Humanen (und damit von der Kunst) entfernt.

Carl Friedrich von Nägelsbach weist deshalb schon zu Beginn seiner "Anmerkungen zur Ilias nebst einigen Excursen" (mir war schon der Titel überaus sympathisch) darauf hin, daß der heutige Mensch (er schriebt das etwa 1850 als Hilfestellugn für den Unterricht des Griechischen an Gymnasien - ein großartiges Werk voller Weisheit) darauf hin, daß die Ilias praktisch immer vollkommen unverstanden und mißverstanden bleibt. Weil man nicht versteht, daß sie niemals als Text verstanden war, sondern Homer (und er ist wie Goethe völig sicher, meint auch das belegen zu können, daß das ursprüngliche Wert als Gahnzes vollkommen aus der einen Hand des Dichtersstammt, den die Überlieferung als Homer erinnert) sie als rein mnemotechnisches Werk verfaßt hat, dessen Effekte, dessen Sprache, desen Bilder, dessen Fabeln und Details ausschließlich auf den Augenblick ausgerichtet waren, in dem ein Sänger auf ein Publikum trifft, das zuhört und in seinem ganzen Gemüt reagiert und interagiert.  Erst viel später hat man begonnen, diese großartige Geschichte aufzuschreiben, und dann vor sich auf Papyrus zu lesen und zu reflektieren. 

Freitag, 16. Dezember 2022

Ja, wir sind korrupt (2)

Aber darüber reden wir nicht öffentlich. - Über all das, über so immens viel, daß man fast sage müßte: Über unsre gesamte Lebensweise, hängt das Blutgericht Gottes, das meine ich wörltich so. Es wird uns radikal ans Messer liefern, wenn Gott es für ander Zeit findet. Aber "wir leiden an der Geduld Gottes," sagte dereinst em. PP. Benedict XVI. So ist es. 
Es ist nahezu unmöglich geworden, auch nur einen gesellschaftlichen Bereich, auch nur einen Lebensbereich zu finden, der NICHT korrupt ist, das ist die schreckliche Wahrheit und nüchterne Analyse. 
Diese Korruption zieht sich längst schon bis in die privatesten Winkel durch. Selbst die privatesten Verhältnisse, selbst die wechtigsten sozialen Beziehungen sind bereits tief korrumpiert. Denn nur so werden unseren Handlungen ihre Folgen - vermeintlich, aber wir glauben an die Kraft der Korruption -  genommen, bleibt die Welt "unter sich", und mischt sich kein Gott ein. Weil wir dann eine "Heile Welt" vorweisen können. 
Eltern korrumpieren ihre Kinder, um nicht erwachsen sein zu müssen, alle alle, um geliebgt zu werden und nicht Persönlichkeiten werden zu müssen, um dem Geheimnis des Lebens - dem Kreuz - ausweichen zu könenn. Es ist eigentlich kaum zu glauben, wieviel die Menschen tun, wie permanent sie bestechen, um nicht tun zu müssen, was sie tun müssen. 
Das sind Grundsätze geworden, die eine ganze IOndustrie der Rechtfertigung geschaffen haben. Das alles ist kultureller Mainstream, keine Einzelhandlungen. Man könnte sich fragen, ob nicht das die einzige Kultur ist, die geblieben ist: Die Kultur der Bestechung der anderen. Denn in ihnen begegnen wir dem Richter.

Donnerstag, 15. Dezember 2022

Wie sich die Welt durch Menschen verändert

Die Signifikanz des Besuchs des chinesischen Ministerpräsidenten Xi Jinping in Saudi Arabien kann kaum überbetont werden. Sie ist das Startzeichen zu einer neuen Ordnugn des gesamten Vorderen Orients gewesen, in dem sich Saudi Arabien seit hundert Jahren und erstmals von Amerika ab- und dem Osten, China zuwendet. 

Nicht weniger als 38 Milliarden Dollar, der größte Einzelvertrag der Geschichte, soll der Wert der Handelsverträge zwischen China und Arabien betragen, und das alles wird in Renminbi (der chinesischen Verrechnugswährung) und Arabien abgewickelt. War es bisher so, daß die Suaids zwangshläfug im Westen eingekauft haben, weil sie den Fortschritt nur dort kaufen konnte, so hat sich das binnen fünf Jharen - seit dem letzten freundlichen Besuch es nciht ganz nach außen so übertriebenenen "American Superiority-"Narren Donald Trump 2017 - vollkommen gedreht. 

Heute liefert China ALLES; was der Westen dereinst lieern mußte, weil nur er es konnte, ja China liefert mehr. Und es bleibt ohne kolonialistische Forderungen, und vier Fünftel der Welt glaubt mittlerweile - der Ukrainekrieg hat dazu sein bedeutendes Gewicht beigetragen - daß China auch die militärische Macht auf seiner Seite hat, die einen friedvollen Handel garantieren kann. 

Ja, wir sind korrupt (1)

Gewiß war die Versuchung groß, auch für mich, symbolisch gesehen allen diesen Medien (siehe die Liste im Bild, man muß da nichts mehr erklären) ins Gesicht zu spucken. Sämtliche sogenannte Mainstream- oder Haupt-Medien sind korrupt bis in den Schuhabsatz. 

Sie haben lange schon jedes Existenzrecht in einer Welt der Freiheit verspielt und leben nur, weil die Politik sie nun leicht bestechen kann. Dafür werden (das nebenbei gesgt) dann noch Posten im öffentlichen Auftrag geschachert, ob Chefredaktionen, Fernseh-Intendanzen oder Politpositionen, ja sogar Kanzler (siehe Fall Kurz) werden "gemeinsam gemacht".

Und diese Herrschaften WAGEN es gar noch, uns, das dummgehaltene Volk, ERZIEHEN zu wollen, uns zu manipulieren, uns - man nehme nur Corona, alles was jetzt über die Schäden der Maßnahmen (einschließlich natürlich der Impfungen) ans Tageslicht kommt, und immer noch nicht so richtig dargestellt wird, um nur ja zu verhindern, daß das ganze Ausmaß des Betrugs begreifbar wird - wesentliche Informationen vorzuenthalten.*  

Wagen es, in unsere Leben so tief wie nie in der Menschheitsgeschichte inzugreifen, zu regulieren, zu maßregeln, zu manipulieren. Warum können sie das? Weil sie alle unter einer Decke stecken. Mehr gibt es daz nicht zu sagen.

Aber während ich so mein Sauerkraut am Herd zustellte, sackten die einen Gedanken ab, um anderen ihren Auftrieb zu ermöglichen. Denn die Wahrheit ist doch ganz anders. Es reicht nicht zu sagen, daß es DIESE sind, oder JENE. Es sind, denkt man nämlich genauer, SO GUT WIE ALLE. 
Wir leben in einer GESELLSCHAFT DER KORRUPTION. 

Dienstag, 29. November 2022

Der Hör-Abend

Ich kannte den Herrn zuvor nur dem Namen nahc. Jürgen van der Lippe. Aber ich hattet mich jenes Tages nach dem Essen niedergelegt, wie ich es meist mache. Und zuvor noch den Kopfhörer angelegt, um irgendeinen Vortrag zu Ende zu hören, ich weiß es nimmer. Jedenfalls war ich eingeschlafen,und irgendwann aufgewacht. Dabei war es mir wie im Traum, und ich habe einige Zeit gebraucht, um mich in der Welt wiederzufinden. Da wußte ich es - es war wie in meiner Kindheit, 

Wir hatten - und ich danke Gott heute noch auf den Knien - erst etwa 1973 den ersten Fernseher bekommen. Eines Tages htte mein Bruder von seiem Lehrlingsgehalt einen dieser riesigen Schwarz-Weiß-Kästen angeschleppt, und in der Küche - dem einzgen Raum in der Wohung, der beheizt war - aufgestellt. Zuvor aber gab es nur Radio. 

Sonntag, 27. November 2022

Das Feuer hinterm Rauch (1)

Diees Video-Gespräch, das in diesen Tagen Glenn Diesen mit Richard Sakwa  (Autor zahlreicher und aktueller Bücher über Rußland und den Westen) und Alexander Mercouris (speziell 2022 weltweit sehr populär gewordener Kommentator zum Ukrainekrieg) geführt hat, räumt die Trümmer auf, die manchem eine Einordnugn der Lage schwer erscheinen lassen. 

So liefert das Videogespräch einen sehr profunden, in vielem überlegenswerten Pfad, um die geopolitische Lage, in den eingebettet man den Urainekrieg sehen muß, ordnen und übersehen zu können. Und so zu einer guten eigenen Beurteilungsbasis dessen zu kommen, das uns derzeit als DIE GROSZE ERKLÄRUNG von der Politik bzw. den Medien serviert wird. 

Notwendig, weil die Bedrohungen unserer Lebensweisen das bereits erreichte Maß an Beeinträchtigung DURCH DIE POLITIK bereits überschreiten. Die dumpfen Zukunftsängste überwiegen in allen Umfagen lnägst das, was als Beschwerde erfahrbar wird, und trägt so maßgeblich zu einer rehct bedrückten Stimmung bei, die die Umfrageinstitute (die die meßbaren Faktoren wie Geburtenzahlen oder Investitoinen ergänzen) ans Tageslicht bringen

Samstag, 19. November 2022

Glanz und Elend des Truthismus (2)

Die Matrix der Freiheit -  Aber noch einmal hätte der Mensch die Wahl, sein Leben zum Richtigeren, als richtig Erkannten überzuwechseln. Doch verlangt diese Entscheidung nun schon viel Kraft und noch mehr reife Geduld, weil es sein kann, daß diese Transformation nich tmehr vollkommen durchgezogen werden kann. Ganz einfach deswegen, weil der Mensch nun nur noch weniger Zeit hat, noch merh abe rweil ein Umgau des Lebens viel merh Kraft erfordert als das in zu Anfagn der 30er der Fall gewesen wärel und in der Regel einen ganzen Rattenschwanz an existentiellen Möbeln mit sich führt.

Der Vollständigkeit halber führen wir nun noch die vierte und letzte Schwelle an, zu der ein Mensch sein Leben seiner Einsicht nach völlig verändern kann - und das ist nicht "der Tod", sondern - DAS STERBEN. Also buchstäblich die Stunden und Minuten, zu denen die Verbindugn von Leib und Seele so ernsthaft bricht, daß sich die Seele vom Lebi zurückzuziehen beginnt. EINMAL NOCH kann nun also der Mensch tatsächlich SEIN LEBEN ENTSCHEIDEN.

Freitag, 18. November 2022

Glanz und Elend des Truthismus (1)

James Corbett online
Das ist der Schlüsselsatz, und wenn James Corbett eimal mehr davon spricht,
daß sich die menschliche Gesellschaft IN JEDE BLIEBIGE RICHTUNG entwickeln könne,
daß es also bei all dem Aufzeigen der Machinationen Mächtiger und Böser nur darum gehe, daß diese sämtliche Machtmittel afu ihrer Seite haben, so zeigt sich das ganze Elend der Aufdeckungs- und "Truther"-Bewegungen: Sie sind wie Hamsterräder, und werden deshabl mit dem "Problem", das sie sehen, aber nicht wirklich argumentieren können, niemals fertig werden.

Weil sie im Grunde auf dersselben Eisccholle stehen wie die, die sie beämpfen. Auf der Eischolle eines völolig falschen Welt- und Menschenbildes. Auf der Scholle eines Materialismus, der sich seine Spiritualität (die dann bestenfalls zum "Zusatznutzen" oder "Weltstreusel" wird, die halt auch irgendwie zum Menschsein dazugehört, warum auch immer) aus derseloben Subjektivitätsquelle zapft, wie die Menschheitsverbesserer, die aber zu den Bösen gehören.
Kurz und zum Fazit geführt: Die Ausage Corbetts ist falsch. Sie zeigt ein zutiefst materialistsiches, mechanistisches Weltbild, in dem es tatsächlich denkbar ist, daß WIR uns in egal welche Richtung bewegen könnten. 
Überhaupt ise die Gegenwart von Ängsten geprägt, weil sie Dinge für möglich hält, die gar nciht möglich SIND. Und das ist eine davon. Das ist das deutlichste Zeichen für die Strafe Gottes, der uns UNS SELBST überläßt - Anghst und Schrecken kommt dabei heraus.

Montag, 7. November 2022

Warum sich Rußland viel Zeit lassen wird (3)

Unter diesem Deutungshorizont bekommt plötzlich so vieles einen Sinn. Aber das Fazit für den Westen ist furchtbar. Er hat einen für seine Zukunft entscheidenden Krieg verloren - Es schaut also alles danach aus, als würde die hier vertretene These zutreffen. Zu der wir Indiz um Indiz aufgerufen haben, und uns dabei nicht einmal besonders anstrengen mußten - die Fakten fielen uns nur so in den Schoß, und es gäbe noch jede Menge mehr, die wir als Beleg heranziehen könnten. 

Zumindest scheint diese These damit plausibler als alles andere, das bisher herbeibemüht wurde, um sich aus den Ereignissen in der Ukraine einen Reim zu machen. Sodaß wir jetzt schon Wetten abschließen dürfen, welche von den Staaten des Westens, die sich heute noch so aufspielen, es in fünf oder zehn Jahren noch geben wird.
Wie sagte doch Sun Tsu? Was ist das Geheimnis der chinesischen Kampfkunst? Man nützt die Kraft des Gegners, führt diese aber - unendlich sanft und geduldig - an den Punkt, daß sie sich gegen diesen selbst wendet. Der weise Kriegsherr kämpft nicht mit den feindlichen Heeren. 

Sonntag, 6. November 2022

Warum sich Rußland viel Zeit lassen wird (2)

Der US-Westen hat mit den Mitteln des alten Krieges kämpfen zu sollen vermeint. Er hat die Logik dieses neuen Kriegs nicht mehr denken können - Die Infrastruktur der Ukraine ist bereits so am Boden, daß ein Dirttel des Landes über keine Elektrizität mehr verfügt.  Derzeit rätseln Militärexperten, was die nächsten Pläne der Russen sein werden - wird es zu einem Schlag gegen die Autostraßennetze kommen? Werden alle Dnjepr-Brücken zerstört, und so die ukrainische Armee östlich des Dnjepr eingeschlossen und unversorgbar werden? Die Russen (nicht aber die NATO), hätten nämlich die Raketenwaffen dafür!

Stattdessen schienen sich die aber weit mehr zurückzuziehen als vorzugehen! Kaum hat die Ukraine eine "Gegenoffensive" gestartet, leeren sich die russischen Stellungen, und nur der Artilleriebeschuß bleibt, der den Ukrainern gigantische Verluste beschert. Schon vor Monaten hat die ukrainische Militärführung selbst zugegeben, daß TÄGLICH 100 Gefallene und 500 Verletzte zu beklagen seien. TÄGLICH. 

Samstag, 5. November 2022

Warum sich Rußland viel Zeit lassen wird (1)

Der französische Historiker Marc Bloch hat 1940 - die deutsche Wehrmacht hatte in nicht einmal sechs Wochen die französisch-britische Streitmacht regelrecht vom Tisch gewischt - mit Entsetzen festgestellt (und diesem Entsetzen ein eigenes Buch gewidmet), daß die Ursache für die desaströse Niederlage seines Heimatlandes in etwas lag, das völlig anders als noch 1914/18 die Szene bestimmt hatte: Die völlig andere Art der Kriegführung, die Deutschland entwickelt hatte, und die Unfähigkeit der französischen Offiziere, diesen "neuen Krieg" zu denken, waren die Ursachen für diese unfaßbare Niederlage, die rein auf dem Papier unmöglich gewesen hätte sein müssen. 

Denn nominell, nach allen Kriterien der Kriegstechnik gesehen, wäre die Wehrmacht sogar deutlich unterlegen gewesen. Aber die deutschen Generäle hatten den Krieg neu gedacht, und hatten durch ihre Art des Agierens auf dem Feld das Nervenzentrum der feindlichen Armeen lahmgelegt. Damit war unbedeutend, wo wie viele Armeen, Panzer und Geschütze standen - sie waren den Andorderungen nicht gewachsen, nicht im nötigen Tempo koordinierbar (und zwar schon alleine von der Struktur der Befehlsketten her), wobei man den Feind nicht einmal ausreichend schnell lokalisieren konnte (ich mache es kurz.) 

Donnerstag, 3. November 2022

Das fehlende Gesamtbild

Es ist wirklich schwer, ein realitätsgetreues Bild über das Ausmaß der Impfschäden durch die Covid-mRNA-Impfungen zu bekommen. Und ich bin mir gar nicht sicher, ob es jemanden gibt, der den Überblick hat. Denn das Ausmaß der Desinformaiton ist gewaltig. 

Die Medien des Mainstream, die im Namen der offiziellen Öffentlichkeit daherkommen und diesen Status schwer mißbrauchen, indem ihre Meldungen Interessen folgen, und nicht das wahre Gemurmele der Seelentiefen wiedergeben oder zumindest das versuchen. Letzteres passiert nur notgedrungen, wenn sich Gewißheiten bilden, die nicht mehr länger ignoriert werden können, wollen diese Medien nicht ihre Autorität weiter beschädigen.

Eine Autorität, um die jede Menge alternativer Informationskanäle verzweifelt kämpfen, aber ohne Chance bleiben, wenn sie nicht auch von der offiiziellen Autorität getragen werden. Alleine die Situation der Medienlandschaft zeigt also, was passiert, wenn eine Gesellschaft die Kirche als Einbindung des Absoluten in die Gegenwart verloren hat.

Samstag, 22. Oktober 2022

Der Leidende leidet nur (2)

Die Ablenkung vom Sinn. 'Kein Mitleiden - Nur eine Gruppe macht deshalb das Leiden der Leidenden unruhig. Eine Gruppe, die ihre Stunde gekommen sieht, den eigenen Machtanspruch zu rechtfertigen. Wie diese erwähnte Intellektuellengruppe. Die dnan eifrig darüber beriet, wie man Strukturen und welche aufbauen müßte, um das Volk aus der Misere zu führen. Und dazu wollten sie noch mehr agitieren, um noch mehr Volk auf die Straßen zu bringen.
Damit jedoch wird mit dem perfidesten aller Tricks gearbeitet: Mit dem Winken mit einer Standeserhöhung durch Tienahme am Aufstand der Intellektuellen, die sie - wie Gott, wie das, was am Horioont der Intellektuellen steht - vonihrem Leid befreien wird. Ganz ohne Gott. Ganz ohne Leiden.
Es gibt dieses Volk nicht, und alle die Aufrufe, die von Millionen schwärmen, die angeblich diesen deutshcen Herbst und Winter unter die freien Himmel der Stäte und Dörfer treiben würden, die gibt es nicht und die wird es nicht geben.

Freitag, 21. Oktober 2022

Der Leidende leidet nur (1)

Wieder habe ich es gehört. Wieder haben Intellektuelle in einem hochgelahrten Disput über die Gegenwart davon gesprochen, daß diese und jene Untätigkeit der Regierung eingetreten und zu befürchten" sei, und daß diese damit immer näher dme Punkt käme, an dem dieMassen aufstünden, auf die Straße gingen, und ihr Brot forderten.

Ich weiß nicht, was es war, aber diesmal stand es in großen Buchstaben vor meinen Augen. Diesmal sah ich klar, was da betrieben wurde, und warum.

Denn ich sah diesmal, daß sich dieses Schema seit Jahrund Tag udn Jahrhunderten, wenn nicht Jahrtausenden, wiederholt. Denn was diese Gelahrten und Intellektuellen da brabbelten, war alles andere als eine Beschreibung der Wirklichkeit, die angestochen wurde, und nun vor dem Ausströmen stehen soll. 

Dieses Imperativische der Worte ist nie zufällig gewählt. Sollen ist ein Befehl,  ein Imperativ, von dem die Imperatoren hoffen, daß er befolgt werde. Von wem? Von den Eliten. Anführern und Politikchefs, zu denen sie selbst nicht gehören.  Und von denen, denen sie angeblich Gutes tun. Ist das aber so?

Montag, 3. Oktober 2022

Vermutungen, Theorien und Fakten (4)

Geheim ist nur das Sprechen davon. Die Tatsachen sind immer dieselben. Ein neues Lied auf populären Noten - Die totale Zentralisierung als die Herrschaft über die Gesundheit - Über den gigantischen Einfluß auf die Politik weltweit, ja selbst auf die WHO (die längst zu einem Instrument in der Hand einzelner Interessen geworden war) hat Bill Gates (über seine vorgeschickten Strohmänner und -organisationen) nun vom ersten Augenblick an nicht nur das "Auftreten eines neuen gefährlichen Virus" sofort zum Anlaß genommen, um ein bis ins Detail geplantes Ablaufschema umzusetzen. Sondern er hat es sofort zu einer globalen Bedrohung aufbauen können. 

So exakt durchgeplant war das Rettungsszenario in einer (solchen) Pandemie, daß auch die Abwehr störener Reaktionen bis in Details festgelegt wwar. Wie das, wie man mit Impfverweigerern umzugehen, wie man die (medial, öffentlich) zu ächten und unter Druck zu setzen habe.

Die wahre Macht, wir variieren hier diesen Ausspruch eines US-Politikers, zeigt sich nicht darin, ein Übel zu bekämpfen. Die wahre Macht zeigt sich darin, auch die Entstehung eines Übels zu bestimmen, und so auch die Reaktion zu beherrschen. Und die Entstehung eines Übels ist weitgehend (in den Augen vieler: Alleine) eine Angelegenheit des Narrativs, der Erzählung.