"Die halbe Welt schlägt auf Britannien ein und will es loswerden, weil wir angeblich so schädlich für ihre Kultur sind. Dabei tun sie es aus Gründen, die ihnen gar nie bewßt geworden wären, wenn sie wie nicht dazu in die Lage versetzt hätten."
Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Sonntag, 22. Januar 2023
Fliegenverscheuchen
Donnerstag, 5. Januar 2023
Dann ist es Liebe
Immer wieder Perlen in den Dialogen in der Paramount-TV-Serie "1883". Wie die folgenden:Der Sargeant, der den Treck mit nach Oregon begleitet, kauft der Zigeunerin, die im Treck einen Wagen besitzt, alleine, weil von allen verlassen und als Zigeunerin von den anderen Osteuropäern, die im Westen ihr Glück suchen, ausgestoßen worden war, einen aus Paris stammenden Handspiegel."Wenn man vor dem Verhungern steht, werden die kostbarsten Stücke wertlos, wenn man nur ein Stück Brot dafür einhandeln kann."Wert gibt es nur im Rahmen eines funktionierenden Kulturganzen. Zerfällt eine Kultur - und jede Kultur ist wiederum aus dem Kult, aus der ernstgenommenen Religion genährt - erkennt man das auch daran, daß alle Werte unsicher werden. In einem kulturlosen Raum ist auch der wertvollste Klimpen Gold nicht mehr wert als ein Stein. Beides kann man nur noch dazu benutzen, den Feind zu erschlagen.
Montag, 5. Dezember 2022
Die ergebnislose Suche nach der Heimat
Donnerstag, 14. April 2022
Man nannte sie "Rus" (4)
Mittwoch, 13. April 2022
Man nannte sie "Rus" (3)
Montag, 23. August 2021
Wenn unsere Arbeit ins Weltall verdunstet (3)
Jedes Erbe wird Unrecht, das nicht mit einer Weiterführung des Hauses verbunden ist. Das nur die Verfügungsmacht benützt, die den Nachkommen zufällt, und nun aufgezehrt wird. Nicht nur das. Das auch noch die Substanz zerstört, auf der es beruht.
Dieser Generation, die (grosso modo) nichts mehr aufbauen konnte (wobei das durchaus ein Leid ist, das man ihr zugefügt hat, keine Frage) fehlt es damit an Führungskraft, an der Kraft zu dulden und durchzuhalten. Sie ist von den Anstürmungen des Augenblicks so bewegt, daß sie einer geistigen, durchgängigen Idee nicht mehr treu bleiben kann, sondern ihre Entscheidungen dem Moment nach fällt - und damit ihrem Leben die Stringenz und Kontinuität raubt. Die damit als soziales Gegenüber zum gefährlichen Dämon jedes Gemeinwohls werden.
Samstag, 21. August 2021
Wenn unsere Arbeit ins Weltall verdunstet (2)
Unstillbarer Energiehunger nicht TROTZ der immensen Aufwendungen, die Welt durch Energiewenden aller Art zu retten, sondern DERETWEGEN - Er wird es durch die angebliche "Ökologisierung" aller möglichen Prozesse aber immer mehr. Auch das wird vergessen. Nämlich dann, wenn man das Paradigma eines bereits erreichten Wohlstands erhalten will. Die "nachhaltige Energiegewinnung" ist kein "Ersatz" der energieechten Stoffe wie Kohle, Gas, Erdöl, Atomstrom, sondern deren Behübschung. Nicht nur, daß gigantische Aufwendungen nötig wären, um zumindest nominell eine ähnlich hohe Versorgung mit Elektrizität. Als offenbar einziger "sauberer" Form von Arbeit. Darauf läuft zumindest alles hinaus, sodaß der Gesamtbedarf nach Stromgewinnungs-Einrichtungen in schwindelerregende Höhen steigt - bei gleichzeitiger Abnahme der Effizienz und Energiedichte der Gewinnungsvorgänge.
Nur als Beispiel sei angeführt, daß eine nominelle Elektrizitätsmenge, die der derzeit erzeugten wie verwendeten entspricht, die Zahl der nötigen Windräder verfünffacht bis verzehnfacht, je nach Denkansatz. Kein Mensch kann sich vorstellen, daß das realisierbar ist, dennoch bleibt jedes Konzept der Weltrettung durch Klimarettung hartnäckig und wie bei einem (siehe oben) Katatoniepatienten darauf ausgerichtet, und wie in Trance hämmert jeder Weltretter dieselben Silben auf seinen Meditationsbommel: Grüne Energie, Windräder, Solarpanele ...
Freitag, 20. August 2021
Wenn unsere Arbeit ins Weltall verdunstet (1)
Mit einer Mischung von Trauer und Wut liest man die Ankündigung der Bäckerinnung, daß ab Herbst die Brotpreise um 120 Prozent steigen sollen. Wie überall, nützt auch diese Branche die von der Politik angerichtete und weiter und weiter verstärkte Verwirrung, um den Erlösdruck, der vor allem ein Kostendruck und eine Krisenabfederung ist, zu mindern. Das ist zwar verständlich, aber nicht rechtfertigbar, und warum werden wir gleich sehen.
Die Innung spricht natürlich davon, daß es um "notwendige Kostenwahrheiten" gehe. Denn die Kosten seien in diesen Monaten radikal gestiegen. Kosten, die vor allem durch den Bereich entstehen, der in globalisierten Zeiten zum Schlüssel sämtlicher Kosten wird - Transport. Der durch die politisch verordnete Umstellung der Fahrzeuge auf Elektroantrieb noch nicht einmal angefangen hat, sein schreckliches Gesicht zu zeigen. Ein Gesicht, das die Bevölkerungen durch immer höhere Preise erschreckt. Die einen Einkaufsbereiche abzapfen, der vor allem die unteren Einkommensschichten massiv weil existentiell trifft.
Donnerstag, 18. April 2019
Als die Sahara noch grün war
Deshalb kann uns die Entdeckung der Lebenswichtigkeit des CO2 für alle Lebensformen nur Ehrfurcht vor der Größe und Durchdachtheit (Vernünftigkeit) der Schöpfung abringen. Denn je intensiver der Mensch seine Kultur entwickelt, was nur durch Energienutzung (Verbrennung) möglich ist, desto mehr CO2 wird freigesetzt, das wiederum das Wachstum der Flora und Fauna nährt und stärkt. Ja, damit wird auch der "Mythos Überbevölkerung" entkräftet. Denn je mehr Menschen, desto mehr CO2-Ausstoß (wobei der menschliche Anteil am Gesamtausstoß von CO2 klein ist), und desto mehr Nahrung.
Es ist die menschliche Kultur, die die "Natur" im Bestand hält, nützt, und auf den diese "Natur" (als die unter dem Menschen seiende Schöpfung) ausgerichtet ist. Und es ist die Wärme, die dem Eigenschwingen der Dinge, die aus dem einfallenden Licht folgt, die CO2 freisetzt, somit die Lebensbedingungen für Pflanzen von zwei Seiten verbessert, auch und vor allem in der unbelebten Natur. So wie beim Feuer, nur in geringerem Maß. (Das ist wohl auch der Grund, warum es in der Tiefe des Meeres kalt ist, was gegen die Annahme über die Erde steht, die je tiefer man gräbt umso wärmer wird, was auf "feurige Vorgänge" in ihrem Kern schließen läßt - die Abwesenheit von Licht.)
(Wenn es also ein Argument GEGEN Kernkraft gibt, dann liegt es hier: Sie entbindet keinen Kohlenstoff, gibt somit der Natur nicht im Gleichschritt mit der Kultur ihre Grundlage. Radioaktivität ist ein Zerfallseffekt. Verbrennung ist aber kein Zerfall, sondern eine Reaktion mit Sauerstoff, dem Merkmal des Lebendigen. Das vom Licht zur Eigenschwingung, also zum Leben geweckt wird.)
Donnerstag, 26. April 2018
Gewalt ist Teil des Lebens
Sonntag, 23. Oktober 2016
Unter der Drohung der Einsamkeit
Montag, 10. Oktober 2016
Natürliche Prozesse und Gegebenheiten
Freitag, 30. September 2016
Wenn nicht das Meer steigt, sondern das Land absinkt
Sonntag, 18. September 2016
Immer verschlimmert die Weltrettung die Welt
Und das tun sie in Deutschland immer weniger, der Gesamtverbrauch sinkt nach wie vor - vor allem weil die Menschen mittlerweile dazu erzogen sind zu glauben, daß "Wassersparen" etwas mit Umweltschutz zu tun hätte.
(Die Befindlichkeit, der sich unsere Jugend heute erfreut, ist vergleichbar mit den 1960er Jahren der Kindheit des VdZ. Damals war die "Biafra-Krise" Tagesgespräch, und Bilder von Hungernden füllten die Zeitungen. Dennoch lächelte der (spanischstämmige) Pater im Religionsunterricht leicht säuerlich, als er wie immer seiner Spendenbüchse durchging um "Fürrrr die arrrrrmen Nääägerrrlainnn!" zu sammeln, und ihm der kaum achtjährige VdZ zwei Semmeln, die er sich vom Munde abgespart hatte, mit der treuherzigen Bemerkung auf den Tisch legte, er solle sie nach Afrika schicken, Geld habe er nicht.)
Es war ein Werbeslogan, der vor einigen Jahrzehnten von den Wasserwerken implementiert wurde (und zu einer der zahlreichen kollektiven Neurosen wurde). Wo ein eigentlich ganz anders gelagertes, technisches oder kostentechnisches Problem durch "Moralisierung", durch Erhebung und falsche Darstellung in den Rang eines prinzipiellen moralischen Weltproblems eine problemlösende, nützliche Verhaltensänderung bewirken soll - ein Vorgehen, das heute gängige Praxis ist. Man dreht seither in Wien oder Brückeswald an der Naller den Wasserhahn auf und hat Bilder von "Sahara" und "armen Negerlein" im Kopf. Der Grund aber war aber schlicht und einfach, daß die Wasserwerke von einer linear weiter ansteigenden Wassermenge pro Kopf (von damals 150 auf 200 l pro Tag und Mann) ausgingen, und das hätten die damals bestehenden Versorgungsnetze nicht bewältigt. Es ist aber nie eingetreten, heute liegt der Pro-Kopf-Verbrauch überhaupt bei 120 l.
Sogar die böse Ausbeutung der armen Länder durch den reichen Westen kommt zu kurz. Denn wenn man überhaupt von Wassermangel sprechen kann, sagte Leist, dann liegt es im weltweiten Maßstab nicht am Wasser, sondern an der Versorgungsinfrastruktur, und das heißt: am Geld. Gerade in Afrika haben (und verbrauchen) die meisten Staaten enorm viel Wasser, weit mehr als Deutschland. Aber die Leitungsnetze sind oft schlecht oder erst gar nicht vorhanden, viel versickert vor allem und wird nicht sinnvoll genutzt.
Tja, man könnte fast meinen, es sei ein allgemeiner Grundsatz, denn es häuft sich und häuft sich: Wo immer der Mensch versucht, die Welt zu retten, reißt er sie erst recht in den Abgrund. Eine Zeit, wo jeder Mensch die Welt retten zu müssen meint, kann nur in der Hölle enden.
Dienstag, 14. Juni 2016
Doch kein "Seht Ihr, da habt Ihr's"?
Samstag, 21. Mai 2016
Ausweglosigkeiten - Filmempfehlung (3)
Das fatale an dieser Zweitwirklichkeit ist, daß sie mit nomineller Sprache nicht mehr aufzubrechen ist. Denn sie funktioniert als Analogie, in Ahnlichkeit zur Welt der wirklichen Wirklichkeit. Sie hat aber einen entscheidenden Unterschied: Die Welt der wirklichen Wirklichkeit ist offen, sie ist offen dem Sein selbst gegenüber - Gott. Und diese Türen sind Türen der Haltung, der innersten Entscheidung, der Sprache der Sprache, die nur geört werden kann. Der im Sprechen nur gehorcht werden kann. Denn der Mensch der Offenheit und des dienmütigen Gehorsams spricht die Sprache der Engel, ihre Sprache ist seine Sprache, und sie ist es, die ihn hält. Er weiß, daß er sich nicht selbst retten und im Sein halten kann. Er weiß sich abhängig vom Sein selbst.
Der Teufel aber ist der Affe Gottes. Von ihm inspiriert, ist diese Welt der des göttlichen Wortes ähnlich, aber ihr fehlt die entscheidende Dimension. Das macht sie dem bloß nominalen Verstand so schwer erkennbar, ohne daß die Welt Gottes nicht in die des Verstandes greift wie ein Zahnrand ins andere, als ein Aspekt desselben Ganzen, der göttlichen Sophia, der göttlichen Weisheit, und aus göttlichem Verstand, an dem des Menschen Verstand teilhat, den er widerspiegelt in der Haltung, konstituiert ist. Deshalb ist diese im Film dargestellte, die heutige Welt umspannende Welt des Sprechens tatsächlich eine Hölle. Aber der Bewohner der Hölle weigert sich, das zu erkennen, ins Licht zu blicken. Denn er meidet, was vor dem unerreichten Licht erst entsteht: den abgrundtiefen Schmerz. Im Licht, im Wissen Gottes aber würde er sich im Verstand sehen. Also wendet er den Blick vom Licht ab, und kann ihm doch nicht entfliehen, weil er isset (ist als tätig seiend) aus Gott. Hölle ist, wo keine Vernunft mehr ist. Aber wo viele viele Nomina, Worte sind.
Freitag, 20. Mai 2016
Ausweglosigkeiten - Filmempfehlung (2)
"Ich bin ganz einfach nicht da." Diesen Menschen ist die Wirklichkeit gar nicht mehr erreichbar, nichts reicht mehr aus, um die Wirklichkeit der Welt zu erreichen. Alles ist hermetisch in sich geschlossen, solange man in dieser Welt mitmachen kann, einen Job hat, was darußen steht steht darunter und ist schon damit wertlos und nur als Zulieferant und Nutzen von Bedeutung. Die Wirklichkeit bleibt aber jenen, die aus diesem Lifestyle-Disneyland, zu dem das Leben verkommen ist, herausfallen, oder es gar nicht erreichen. Schlimm dran ist, wer noch Substanz genug hat und diese investiert, oder dieser leeren Welt irrtümlich und aus Gewohnheit Substanz zuspricht. Die aber nur als überraschendes Herabfallen aus dem Irgendwo, als Krume vom Tisch des Himmels quasi vorstellbar wird, weil gar kein realer Weg je dorthin führt.
Selbst Sexualität ist damit nur das Vollziehen pornographischer Stereotype. Der Versuch sie in einem letzten Rest von "wirklicher Konvention" als Liebesakt zu vollziehen bleibt grotesk kümmerlich vor dem Hintergrund der gestylten Pornowelten. Ehe (oder gar wirkliche Liebe, wirkliches Begehren) ist ein Einbruch von Wirklichkeit, mit dem man nichts anfangen kann. Und interessanterweise weil wohl wahrhaftig sind Frauen wirklichkeitsverhafteter als Männer, ja Frauen sind - fast könnte man das sagen - Wirklichkeit, die den Männern gegenübersteht. Nur weil sie etwas Wirkliches wollen (und sei es Geld) lassen sie sich in deren Welten hineinziehen. American Psycho thematisiert damit sogar die unlösbare Frage um die Grenze zwischen Hure und Ehefrau, die so einfach nicht zu beantworten ist und keinesfalls Ironie oder Zynismus verdient. Zu viel hat sie mit dem Wesen der Frau und Ehe zu tun. Auch definierte Nutten wie überhaupt Frauen können sich nie von der Ehe freimachen.
Werden Frauen aber zu real, pochen sie auf Wirklichkeit (und sie tun es, immer wieder), wird das Pseudo-Ich zerrüttet. Es löst sich auf, und in diesen Momenten zerstiebt sogar Mordabsicht. Es geht in dieser genuin männlichen Welt (die es bleibt, selbst wenn Frauen darin mitschwimmen) um Katalogwelten, -objekte und -kriterien in der Bewertung von Menschen, um Flachbauch und hard body und Leistungen im Bett. Die Welt als Netz einer hermetichen Logik ist ein unwirklicher Versandhauskatalog geworden. Wirkliche Menschen sind darin nicht vorgesehen.
+ Der ganze Film. Hier. Morgen.
Donnerstag, 19. Mai 2016
Ausweglosigkeiten - Filmempfehlung (1)
Donnerstag, 12. Mai 2016
Wie man das Wetter empfand
Bitte - was? Das einzige Faktum, das mit diesem subjektiven Empfinden substantiell in Zusammenhang steht ist die Tatsache, daß in den letzten 50 Jahren die Bevölkerungskonzentration in Großstädten, der Trend zur Verstädterung weltweit (und gar in den USA) ganz deutlich gestiegen ist. Mittlerweile lebt bereits 50 % der Menschheit in Millionenstädten, Trend weiter rasch steigend. Auch in Österreich sind schon ganze Landstriche regelrecht entvölkert. Und aus Brasilien ist bekannt, daß jährlich zehnmal mehr freies Land aufgegeben und dem Urwald überantwortet wird als umgekehrt der Schlägerung zum Opfer fällt, weil die Menschen in die Städte ziehen.
Auch hier wirkt also der "gefühlte Klimabefund" in verstädterten, dicht zivilisierten Umgebunden - nur ist der Effekt nicht "außen", sondern man lebt in einem "Außen", das gleichfalls harmonisiert wird. Ein Effekt, eine höhere "Annehmlichkeit" ist lediglich der Verzehr der angenehmen Gefühle, die bei verringerter Aktivität eintreten, ähnlich der Wirkung eines Ausstreckens am Sofa nach getaner Arbeit. Ein Effekt, der aber spätestens dann schwindet, wenn diese Trägheit als Haltung fleischlich geworden ist (Oblomow kann uns hier viel lehren), weil die Lebensenergie nicht mehr aktiviert wird und immer mehr direkte Zufuhr in die sinnlichen Schichten ("Erlebens-Zufuhr", Bewegtheit durch ein Außen) braucht, also eine immer weiter technisierte, mechanisierte Umwelt (auch in sozialen Vorgängen) fordert. Der ineffizienteste Energieverbrauch, übrigens, und fälschlich als Kultur bezeichnet.
Und es ist diese Wirklichkeit, die jeden Menschen in allen ihn berührenden Kreisen umhüllt, die für sein Leben nicht nur ausreicht, sondern die in Konkretionssynapsen alles an Anruf durch das Sein enthält, das ihm zugemessen ist. Solche Abstraktionen aber werden fälschlicherweise zu Universalien hochgespielt. Nicht jeder Gedanke ist eine Universalie, also etwas, das das reale Dasein berührt, weil es ihm zugehört, udn nicht jede Abstraktion ein Ding, das Objekt menschlichen Handelns ist. Dieser Irrtum (Rosmini hat es großartig auf den Punkt gebracht) durchzieht aber Europa und seine Abspaltungen seit Jahrhunderten immer dichter. Und macht es mittlerweile irr.
Klima (das es nur als konkretes Kleinklima bzw. Wetter real gibt) ist nicht nur durch tektonische Verschiebungen (Wegener), Sonneneinstrahlungen und Sonnenwirkungen und den Sonnenbahnen (Milankovich), kosmische Einstrahlungen und deren Auswirkungen auf die Wolkenbildung (Svensmark), variables bzw. bedingtes Abstrahlungsverhalten in den Weltraum, Eigenbewegungen einer immer wabernden und aktiven Erde (die physikalisch eher einer Kartoffel gleicht als einer Kugel), deren Achsenneigung ständig und in Korrespondenz mit Einflüssen aus dem Weltall schwankt (die Erde taumelt also ständig), sich gewissermaßen "aus sich selbst heraus" dreht, eine der Grundkonstanten des Weltalls übrigens, wo sich "alles dreht" (bis hin zu den Atomsystemen; es ist eine Aussage über die Ganzheit aller Dinge und geht bis in den Jahreskreis, der ja keine physikalische Zufallsgegebenheit ist, sondern "Ewigkeit im Nacheinander"-Ausrollungshorizont des Selbstseins und der Vielfalt der Dinge), etc. etc. geprägt, sondern ist in sich ein außerordentlich komplexer Mechanismus, der (wenn auch nur in seinen Sub-Meta-Systemen) mehr mit Analogien zum thermodynamischen Grundesetz (Energieerhaltung in geschlossenen Systemen) zu tun hat als mit den simplen und unintelligenten Vorstellungen eines linear-mechanistischen Badewannensystems (die im übrigen aus einem realitätsfernen, mechanistisch-rationalistischen, weltreduktiven Fehlschluß - Welt als klinisches Labor - stammt). Dazu kommt, daß mit Gewißheit gesagt werden kann, daß das Meer in seiner gewaltigen Dynamik bei weitem (!) mehr Einfluß auf die großen, meinetwegen kontinentumspannenden Wetterphänomene hat, als die Landfläche. Man denke nur an den El Nino, ein seit Menschengedenken bekanntes Rätsel der Meeresdynamik des riesigen Pazifik.
Da bleibt kein Raum mehr für CO2-Phantasien und globale Klimakatastrophen. Die Welt, der Globus ist genau KEINE Badewanne, die im verfliesten Waschraum steht. Sie ist ein Mosaik aus Ganzheiten, die zueinander horizontal wie vertikal stehen und aufeinander wie ineinander reagieren, sich jeweils noch dazu selbst erhalten wollen. Nur ein gottferner Mensch kann sich von Klimakatastrophen "schrecken" lassen. (Wobei der VdZ niemandem, und schon gar nicht den Propheten der Klimaapokalypse, auch nur im Ansatz glaubt, daß ihm diese Sache ein reales, ernsthaftes Anliegen sei. Vielmehr ist es ein dämonisches Vehikel für ganz andere Motivkonstellationen.)
Sonntag, 1. Mai 2016
Vom Wetter damals und heute
Es mag irgendwie verrückt klingen. Aber vielleicht hat dieser ganze Klimawahn einen einzigen Grund: Der Narziß lebt nicht in der Gegenwart, sondern in einer imaginierten Vergangenheit, die er als Gegenwart ausgibt, weil er ihr nie entwuchs. Und als Kind - waren die Sommer heiß. Sehr heiß.