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Dienstag, 18. Januar 2022

Eine Pflicht, die hoffentlich nicht real wird

Die gestern verlauteten Regierungsbeschlüsse zur Impfpflicht (nicht: -zwang! das sollte man schon auseinanderhalten) betrachtet der VdZ ruhiger, als die meisten Kommentatoren der Gegnerschaft. Und als Gegner der Impfung gegen Covid 19 bezeichnet sich ja auch der VdZ, ja je deutlicher die Nebenwirkungen zu erkennen sind, desto mehr und desto entschiedener. ABER ...

Ab 1. Februar ist es in Österreich ein Verstoß gegen Gesetze, ungeimpft zu sein, und man kann es noch so viel drehen und wenden - ab 1. Februar wird der Gesunde (sowie der, der ein gutes Immunsystem hat) offiziell illegal. 
Nicht nur das, wird er zum Eingehen eines hohen Gesundheitsrisikos gezwungen. Keine Impfung hat in der Geschichte mehr Nebenwirkungen, und noch nie in der jüngeren Geschichte wurde ein Serum verimpft, das an sich - weil im Wesentlchen unbekannt - in seinen Auswirkungen auf die Gesundheit gar nicht "evidenzbasiert" und damit RATIONAL geboten und verantwortbar ist. 
Diese Impfpflicht ist also die dem (gesunden) Kollektiv auferlegte Verpflichtung, ein Risiko auf sich zu nehmen, das in wissenschaftlicher Betrachtungsweise bemerkenswert hoch ist.  Wenn jemand den Eindruck gewinnen möchte, daß krank zu sein nunmehr der gewünschte und gesollte Normalzustand werden soll, so liegt er deshalb gar nicht so falsch.

Wer jetzt noch einem Politiker, wer jetzt noch einem Arzt vertraut, wird das (der VdZ ist überzeugt) sehr bald sehr gut begründen können müssen. 
Für uns heißt es auf jeden Fall, die Verfolgung unserer ureigensten Interessen von denen der Politik zu ENTKOPPELN. Denn es hat sich nun gezeigt, daß wir zu Ersatzobjekten von Parteien gemacht wurden. Das, worum es uns im Kern geht, wird zum Werkzeug ganz anderer Absichten. Und zwar auf beiden Seiten. Die Wahrheit dieser Warnung werden wir hier belegen.

Samstag, 4. September 2021

Virale Betrachtungen (3)

Die Weltrettung, die eine Selbstrettung ist, ist ein Ersatzleben ohne Opfer. Das war gemeint, als in Fatima von der "Abschaffung des Opfers" gesprochen wurde: Die Verkleinbürgerlichung selbst des Kultes, die ihn abschaffen will, weil er ihrem (Un-)Geist widerspricht. Denn nichts ist großzügiger, verschwenderischer, nutzloser als der Altar. 

Durch den Kleinbürger. Der die Gegenwart in der Hoffnung spart, in der Zukunft zu leben, ist im Wesen a-religiös. Es ist eine Prüfliste, die durchzugehen einen selbst examiniert: Ist man einer? Ist man keiner? Oder, was uns wohl alle betrifft: Ist man AUCH einer? - Ihre Kleinbürgerlichkeit zeigen alle diese Bewegtheiten (denn Bewegungen, wie behauptet, sind viele ja gar nicht: Ohne ständiges Anstoßen bleibt das allermeiste sofort stehen) durch die Maßlosigkeit. Die sie mit dem Emporkömmling teilen. Während jener aber mit Gütern um sich wirft, um die Weite seiner Grenzen zu zeigen, die er selbst nicht einmal kennt, haben die Kleinbürger Angst, zu früh an ihre zu stoßen. Deshalb zielen sie zwar auf Unendlichkeit - was immer sie tun ist Maßstab für die ganze Welt, und sollte auch die ganze Welt prägen, und den Himmel obendrein - haben aber Angst, daß sie früher austrocknen. 

Freitag, 3. September 2021

Virale Betrachtungen (2)

Die Entstehung des Kleinbürgertums aus dem Glauben ans Gewußte. Denn so viel Wissen überall - Kommen wir nun aber zu etwas nicht Schönem. Denn wo kämen wir hin, wenn wir dem notorischen Pessimismus nicht seine Referenz erwiesen. Dieses Häßliche ist die ekelhafte Zunahme des Kleinbürgertums. Die maßgeblich - und das zeigt ihre Heimtücke - mit "rationalen Argumenten" ihr Handwerk unterfüttert bzw. sich daraus nährt. Auch das will jemand ins Blickfeld der Allgemeinheit geschoben wissen.

Deshalb hat dieser Umstand, die Zunahme des Kleinbürgertums, in dem sich jeder sein Dasein in einem festgefügten Stübchen einrichtet, in dem alles seinen Platz hat, in dem kein Stäubchen die Chance hat, älter als zwei Tage zu werden, in dem jede Minute der NICHT VOLLKOMMENEN ORDNUNG zu einem schwer durchzustehenden Prüfstein der inneren Gespanntheit wird, deshalb hat es mit dem Internet, den social media, mit dem "Zeitalter der Informiertheit", als die tatsächlich die große Mehrzahl der Menschen unsere Zeit sieht (nichts wäre unzutreffender!), mit dem allseits ausgebrochenen "großen Wissen" zu tun. 

Wir finden uns durch die technischen Einrichtungen, auf die unser Leben aufgebaut ist (sodaß es ohne diese gar nicht mehr denkbar ist; nicht einen Tag könnten wir überleben), hätten wir diese Informationstechnologien aufgebaut ist. Die Rede ist von Technologien, die auf Elektrizität, diesen Gott weil "das Leben" des 19. Jahrhunderts, das wir heute in Vollgestalt erleben, aufgebaut sind) somit regelrecht überschüttet mit "Gewußtem" als sicher "wahr Seiendem".

Donnerstag, 2. September 2021

Virale Betrachtungen (1)

Es gibt einen Effekt aus der Corona-Panik, der zwar ein kleines Pflänzlein in der Ecke ist, das dort still vor sich hin blüht und grünt, der aber so beachtlich ist und ein so wichtiger Markstein wäre, daß man die Thematik groß herausstreichen sollte. Und dieser Effekt ist ein kaum zu glaubendes Erblühen einer Eigenschaft, die dem Bürokratismus, der wie die Gesetzesflut in einer Gegenläufigkeit zum Zerfall des Sozialen steht, und das heißt: Vertrauen. 

Wie das? Wo und bei welcher Gelegenheit soll das Vertrauen wachsen? Ist nicht das Gegenteil zu beobachten, und wir werden es gleich auch behandeln, die Zunahme von Vernaderertum und Moralismus, die jedem Edelhirsch das Gewöll den Hals hinauf und in die Landschaft hinaustreibt? 

Nein, sagt der VdZ. Plötzlich sind Dinge möglich, die noch vor wenigen Monaten sogar immer weiter verschärft und an genauestens einzuhaltende Prozeduren geklammert worden sind. Man nehme nur die Inanspruchnahme von Leistungen der Krankenkassen bzw. bei Ärzten.