Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Sonntag, 26. Februar 2023
Vom Schreibtisch weg geplaudert
Montag, 16. Januar 2023
Nachts weiter erzählt
Was war das, was alles in der Neuzeit auf den Kopf gestellt hat?)
Sonntag, 30. Oktober 2022
Die wahre Natur des Kampfes (2)
Samstag, 29. Oktober 2022
Die wahre Natur des Kampfes (1)
Montag, 24. Oktober 2022
Das chthonische Geschehen (2)
Sonntag, 23. Oktober 2022
Das chthonische Geschehen (1)
Freitag, 12. August 2022
Man hat die Inflation kommen sehen
Mittwoch, 1. Juni 2022
Gedankensplitter (1472)
Samstag, 21. Mai 2022
Als es fast so war, wie es sein sollte (7)
Freitag, 20. Mai 2022
Als es fast so war, wie es sein sollte (6)
Ehe das große Filmen ausbricht, noch ein Epilog - Gerade unterbricht die Kirchenglocke von Szentlélek gegenüber mein Schreiben, zerreit die Dichte der Konzentration zur ebenfalls bestehenden Aufforderung zum "Angelus", und reißt mich so aus allem Werkhaften heraus. Werter Leser, meint er, daß das so sein sollte? Meint er nicht stattdesen mit mir, daß sich die Distanz zwischen Kirche und Lebensablauf schon daraus ergeben MUSZTE, weil sich nach und nach zwischen dem göttlichen Weltenlauf und der realen Kultur- und Zivilisationswelt immer größere, immer unverinbarere Kluft aufgetan hat, DIE VON DER ZEIT ALS BEGRIFF DER UHREN- UND MESSTECHNIK AUSGEGANGEN IST? Meint er nicht stattdessen mit mir, daß der Grund dafür, daß ir mittlerweile in separaten Welten leben müssen, deren eine die göttliche und von Gott qua Schöpfung VORGEGEBENE ORDNUNG DER WELT ist, und deren andere eine völlig mutwillig gewordene, zufällige, künstliche Welt der ent-gotteten, nur noch anthropo- bzw. ratio-genen Welt
Vielleicht mag er darüber nachdenken, während er im Anschluß an so viel Text vielleicht doch beginnt, diese englischen Filme anzusehen. Die eine Welt vorstellen, die wir vor fünfhundert Jahren defnitiv zu verlassen begonnen haben. Als wir zum letzten mal eine Welt erlebt haben, in der sich der Mensch in der von Gott vorgegebenen Schöpfungsordnung entfalten konnte, und so eine Epoche erleben durfte, nach der man sich regelrecht sehen könnte.
Donnerstag, 19. Mai 2022
Als es fast so war, wie es sein sollte (5)
Zahlen, Zeit, Dauer, Werk und Magie - Zeit, Dauer ... da passiert in einem der Filme auch der (fast) einzige Versprecher, wo eine alte Sprechgewohnheit wieder aufsteht. Wenn davon gesprochen wird, daß die Zeit mit der Uhr "gemessen" wird. Was heßt Messen? Es heißt eien Vorgang mit einem anderen, zum Kriteriumgemachten, in eine Beziehung zu setzen.
Das heißt bei der Uhr, einen standardisierten Vorgang des Umlaufs der Zeiger, zuvor mathematisch exakt und damit immer gleichlaufend gemacht durch eine festgelegte physikalische Ursache-Wirkung-Beziehung von Zahnräudern, die auf einen Anfangs- und einen Endpunkt ausgerichtet werden - dem Sonnenhöchstand zu Mittag etwa, oder über eine bestimmte Sternenkonstellation, die an diesem Punkt beginnt und an jenem endet, der zugleich in immer demselben Ablauf wieder der Beginn ist - und somit (sagen wir) einen Tag umfassen. Den unterteilt dann die Menschheit seit je in insgesamt zwölf Horas, Stunden, eine alte Menschheitszahl der Vollkommenheit eines Ablaufs.
Als heilige Zahl des Faktors aus der Zahl der Ewigkeit, der (3), mit der Zahl der Vollkommenheit, der (4) Aus diesem Tanz entsteht dann ein Weltganzes, das von einem Anfang zu einem Ende strebt. "Jeder Tag hat seine eigene Plage", sagt der Herre, und jeder Tag sollte deshalb nur für isch gelebt werden. Das ist keine stumpfe Erkenntis der Stoiker, dieser Gleichgültigen, sondern ein Tanz des Lobpreises für die Vollkommenheit Gottes! Der sich in seiner Dreifaltigkeit (3) als Gruindgrmmatik der Welt (die die Zahl 4 ausdrückt, selber wiederum ein Tanz aus der Quadratur, der höchsten Potenz also aus Dualität (2) mit Dualität (2) somit als Schöpfung und Welt in ihrer tiefsten eigentlichsten Dimension ausdrückt.
Samstag, 5. Februar 2022
Der Kampf mit unserer Natur (2)
Aber mehr noch. Dieses Vertrauen kann auch noch wachsen. Es kann sich zu einem Staunen und Bewundern heranbilden, in dem wir das Leben unserer Vorfahren - ganz so, wie jeden Text in der Heiligen Liturgie, wie alle diese Gesten und Riten, in alles was uns hier zu treuen Händen übergeben wird, damit wir es bewahren, weil wior nie (!) fähig sind, es definitiv und in allen Aspekten zu beurteilen - betrachten und indem wir der Vergangenheit und allen uns vorausgegangenen Riten und Liturgien mit Ehrfurcht begegnen. Und einem nie ermüden sollenden Bemühen, es mehr und mehr zu erfassen.
Freitag, 4. Februar 2022
Der Kampf mit unserer Natur (1)
Wir werden von der Liturgie des Alltäglichen geprägt, darum geht es auch jetzt in diesem Coronawahnsinn. Nur höchst unweise, ja tölpelhaft-dumme Führer konnten auf die Idee kommen, eine Krankheit durch völlige Isolation der Menschen bekämpfen zu wollen. Es ist,als würde man mit einer zweijährigen Folter (und ich gehe daovn aus, daß dieser Kampf letztlich von dreijähriger Dauer gewesen sein wird) das Wohlergehen des Gefolterten bewirken wollen. Und Isolation gehört zu den schärfsten Formen der Folter, und ist deshalb aus dem Strafvollzug wieder verschwunden, WEIL es Folter war.
Freitag, 24. September 2021
Die drei Phasen der Weltgeschichte (1)
Eine ganz andere Geschichte - Die Archäologie und Paläoarchäologie hat schwer damit zu kämpfen, daß sie die Schichten noch auseinanderhalten kann, auf die sie stößt, und die aus drei globalen, großen, und mehreren kleineren (dabei ebenfalls globalen) Katastrophen kosmischen Ausmaßes steht. Nachdem sie aber über kein taugliches Geschichtskonstrukt verfügt, also einer völlig falschen Erzählung folgt, mit der die entdeckten Tatsachen nur bei Ausschluß größter Evidenzen in "Übereinstimmung" zu bringen sind, wird sie daraus auch keinen Ausweg finden. Ihr Beitrag zur Selbstfindung des Menschen durch Kenntnis der eigenen Vergangenheit, die ohnehin schwer durch einen progressiv zunehmenden Verlust der Erinnerung getroffen ist, wird also immer dürftiger und nähert sich der Irrelevanz. Sprich: Was immer sie erzählen, es ist leeres Geschwätz.
Nur einige wenige Ausreißer, oft genug in der Ecke der Phantasten, und die fast alle aus dem Lager der Außenstehenden stammen, durchbluten noch das über weite Strecken ausgetrocknete, im wahrsten Sinn inspirationslose Narrativ.
Freitag, 13. August 2021
Die Dinge als Segel ... und andere Anregungen (3)
Und Gott schuf das Radio - Wenn wir ein Radio zerlegen, sagen wir mal, dann sehen wir Ingredienzien, die eine Geschichte haben und darstellen. Das Radio ist eigentlich und "als Radio" sagen wir zwei Wochen alt. In dieser Zeit wurde es in der Fabrik in Kuangchou gefertigt, über Maiersk in Shanghai, Makao und Hamburg in den Laden in Bad Rümpelstetten an der Wuller geschafftt, und an uns in der Klotzgasse 24 b (bei Herlitz sen. läuten!) verkauft.
Eine Menge Geschichte für so ein Ding, nicht wahr?
Schon gar, wenn wir das gesamte Mit- und Umfeld anschauen. Schon gar, wenn wir auch berücksichtigen, wie lange es gebraucht hat, die Transistoren und Leiterplatten und Drähte und Röhren und elektronische Teile und Glühbirnen etc. etc. zu entwickeln und herzustellen. Da stehen wir ständig Jahrzehnten und Jahrhunderten von Zeit - Geschichte - gegenüber. Die dennoch, hier vor unseren Augen, mit gerade mal zwei Wochen veranschlagt wird. Sie sehen, Zeit und Geschichts-, vor allem aber Entstehungsdatierungen aus einem Ding abzuleiten, das vor uns liegt, ist ein sehr kompliziertes Ding.
Oder nehmen wir das Beispiel eines Hauses.
Donnerstag, 12. August 2021
Die Dinge als Segel ... und andere Anregungen (2)
Und andere Anregungen - Der Name Kurt Wise sollte uns eigentlich bekannt sein und bleiben. Denn Wise ist zwar freikirchlicher Protestant. Aber wie so oft sind es die Protestanten mit ihrer sturen Bibelgläubigkeit, die uns Katholiken daran erinnern, daß wir es bei der Bibel nicht mit einem netten Buch weiser (und unweiser; das sagen wir Autonomisten gerne zu allem ehedem Heiligen und Tabuisierten, ja zu allem, wozu sich unser Hirn nicht bequemt) Sprüche, interessanter Geschichten, die aber natürlich nicht streng historisch zu nehmen sind, sondern Metaphern bleiben. Das tun sie für Protestanten eben nicht. Oder nicht so leicht. Zuerst gehen sie von der historischen Treue der biblischen Geschichte(n) aus. Und werter Leser, wir zwei oder drei, wir mauscheln da gerne mit, oder?
Das muß man vorausschicken, wenn man in Wise's sagenhaft anregenden und aufwirbelnden Buch "Faith, Form and Time" liest. Wir wollen nur eines der überwältigenden Gedankenbeispiele an- und ein wenig ausführen, das uns dort um so wenig Geld serviert wird. Und man muß und darf diese Gedanken Wise's unbedingt und mit weit mehr Recht als die allermeisten, die unter diesem Anspruch auftreten (und dabei die Wissenschaft der Gegenwart zur bemüht mythenbildende Erzählphantasie machen, Punkt und Ende der Durchsage) auf Wise's akademische Würden und Ausbildungen hinweisen, unter denen er einer Bewegung angehört, die sich mit Fug und Recht "christliche Naturwissenschaft" nennt. Sie sind allen atheistischen Wortschwurblern schon nur darin überlegen, daß sie im Gegensatz zu jenen wissen, daß das Geschichterl vom "voraussetzungslosen Denken" wissenschaftlich-mathematisch widerlegt (aber dazu bräuchte es natürlich echte Gedankenmühe) und logisch sowieso Unsinn ist.
Also, lassen wir die Geschichte aus dem Sack, sie ist umwerfend:
Freitag, 6. August 2021
Haben wir nicht geliebt?
Francois Mauriac macht eine interessante Beobachtung. Er schreibt: Wenn wir rückblickend eine Zeit betrachten, in der wir geliebt haben, so scheint es uns, als habe sich damals (sonst) nichts ereignet.
Was beim VdZ die Frage auftreibt: Haben wir in diesen letzten eineinhalb Jahren, in denen wir von Geschehen atemlos gehalten und zugedeckt wurden, nicht geliebt?
Dienstag, 18. Mai 2021
Als wär's nie dagelegen
Mittwoch, 16. September 2020
Die frühe Antithese zur Kultur
Es war aber auch das Jahrhundert des Geldes, das erstmals nach der Römerzeit wieder in so hohem Umfang und in neuer Rolle (sic!) aufkam, daß es mehr und mehr zum Träger der Entwicklungen wurde. Und mit ihm kehrte sich in rasendem Tempo das Prinzip des gesellschaftlichen Lebens vollkommen um:
Aus einer Liebesgemeinschaft (als Ideal), in der jeder jedem diente, und es nicht nur nicht mit Gewinnabsicht tat, sondern im Gegenteil, im Geben das entscheidende und schöpferische Moment sah (und mit Recht, wollen wir hinzufügen), wurde eine berechnende Gesellschaft und Kultur. In der Geld das freie Spiel der göttlichen Vorsehung (meinetwegen nennen wir es: Schicksal, oder besser: Geschick) auszuschließen begann. Wer nicht beichtet, muß eine gelungene Welt beweisen.
Also ist es auch kein Mirakel, daß exakt dieses Jahrhundert auch jene Epoche war, in der die mechanische, über Takt sich bewegende Uhr nicht nur erfunden wurde, sondern in hohem Tempo Verbreitung und Anwendung fand. Sie begann nun das Auseinandergerissene zusammenzuhalten, und diktierte dabei die Welt, die sie abzustimmen begann. Sie war es nun, die den Verlust des Ineinander der Dinge, die sich wechselseitig abstimmen (weil alles Gelingen, also alles Seiende, eine Frage des Zusammentreffens, also der Vereinbarung ist), durch mechanische Vorgänge ersetzte.
Die kein Leben "in Gott" mehr verlangten, um stimmig zu bleiben. Sodaß jede Unstimmigkeit in einer Abkehr von Gott zu begründen war, wobei man damit leben mußte, daß eben die Welt unvollkommen ist, WEIL der Mensch es kraft der Folgen der Erbsünde ist. Nunmehr lag das Gelingen in der Vereinbarung.
Also nimmt es auch nicht wunder, daß eben in diesem "langen Jahrhundert" (wie Jacques Le Goff es nennt, weil sich eine sehr geschlossene Epoche zeigt, die aber genau genommen von den 1160er Jahren bis zu den 1330er Jahren dauerte, als die Pest einbrach und vorerst alles stoppte) in der Beweiskraft erstmals der schriftliche Vertrag das Obergewicht vor der mündlichen Vereinbarung erlangte.
Alle diese Erscheinungen aber gehören in eine Reihe. Sie sind Ausdruck ein und desselben prinzipiellen Geschehens, in dem der Mensch Gott gegenüber mißtrauisch geworden ist. Warum? Weil das, woran der Mensch festhält, der Welt "gestohlen" ist. Das alleine wäre nicht das Problem, aber das war es: Der Mensch wollte es nicht mehr hergeben.
Sodaß sich die Sünde als beherrschende, aber notwendig verborgene, fortan aber sogar führende, bestimmende Stimmung bahn brach ...
Was nun kommt, was wir von dort an als Geschichte vor Augen haben, wird zunehmend ausschließlicher zu einem Versuch, die Sünde zu rechtfertigen und vor Gottes Augen zu verbergen.
Aus der Hand Gottes gerissen, mußte aber nunmehr alles der menschlichen Bestimmung zubehörig werden. Es mußte zählbar, wägbar, vergleichbar, bewertbar, berechenbar werden. Nach und nach formierten sich die König- und Fürstentümer zu Staaten, nach und nach entstand ein Rechtssystem, das aus einer eigenen Logik heraus Recht zu sprechen begann, nach und nach wurde die Finanzbuchhaltung in den königlichen Kassen etabliert, nach und nach stieg überall - und wirklich überall und in jeder gesellschaftlichen Schichte - das Maß der finanziellen Verschuldung, und damit weiter die Bedeutung des Geldes und des Zinses.
Das Abendland wurde in diesem langen 13. Jahrhundert zu einer Welt, in der sich Mathematik und Welt, Geist und Natur im Nominalismus, ja sogar die Zeit und Natur - als fortan Zeit versus menschliches Gefühl und menschliches Ereignis, ein Geschehen von immenser Folgewirkung! - endgültig als zwei einander fremde, wesenhaft "andere" Dinge gegenüberstanden. Sodaß nicht mehr eines aus dem anderen hervorging, eines nur eine andere Ebene des anderen war. Die Bedeutung der Zahl änderte sich somit. Sie wurde vom Weltsymbol zum bloßen Zeichen.
So nebenbei stellte die Uhr die Sphäre des Öffentlichen mit der technischen Weiterentwicklung (Kleinheit, Transportabilität) immer mehr ins Private durch, das so durch das Öffentliche bezwungen und "geordnet" wurde.
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Montag, 2. Dezember 2019
Beziehung vor Einzelung
Ein wenig kann man sich das so vorstellen wie den Körper eines Menschen. Der einem als die und die Persönlichkeit gegenübertritt, die zwar "die" Leber braucht, und jede Zelle an ihrem Ort, aber nicht exakt DIE Zelle (die sich erneuert und ständig neu wird, also auch eine andere sein kann), oder DIE Leber (die binnen weniger Monate ebenfalls aus völlig anderen, neuen Zellen besteht.) Und doch tritt uns immer diese eine Person und Persönlichkeit gegenüber - als Ganzes. Diese ist somit der Zeit enthoben, wenn auch in der Zeit.
Der Unterschied darf natürlich nie übersehen werden, daß Gott nicht wie der menschliche Körper die Organe "braucht", also ohne sie nicht existieren könnte (was dann Pantheismus wäre), sondern aus freiem Willen und unnotwendig dieses Band, dieses Ganze Gott - Schöpfung schuf. Die Zelle ist nicht von den einzelnen Atomen abhängig, diese sind ersetzbar, und sie ist, weil als bereits hervorgegangene Idee geschaffen, also wesentlich von ihrem Schöpfer verschieden.
Gegenwärtigkeit heißt also, daß das Ganze vom konkreten Einzelnen nicht abhängig ist. Aber es heißt auch, das Einzelne sich einzuverleiben, zum Teil zu machen. Damit ist endliche Gegenwärtigkeit die Überlegenheit einer Ganzheit über die Zeit auf Grundlage ihrer Überlegenheit über die Teile, wie Hans-Eduard Hengstenberg es in "Der Leib und die letzten Dinge" ausdrückt. Diese Existenz ist als Hypostase zu verstehen: Zeit und Zeitlosigkeit verschmelzen.
Daß wir diese Idee "von uns" nicht selbst haben, sondern in einer Aktivität (bzw. actu) empfangen müssen (wenn wir sie "haben" wollen, entzieht sie sich sofort), belegt, daß wir geschaffen sind, und uns der uns Schaffende uns an diesem Sein (das uns nie "gehört") teilhaben läßt.
