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Sonntag, 20. September 2026

Das Land ist der Bezugspunkt

 Wir haben an dieser Stelle bereits davon berichtet, worin der größte Unterschied der österreichischen Länder (denn das ist Österreich, ein "Reich", also eine Zusammensprechung von Ländern, und damit Völkern) zu den Völkern des heutigen Deutschland besteht. Österreich war durch das Land gegründet, das dann besiedelt wurde. Und so sind auch seine Gesetze zuallererst an das Land gebunden, von dort ausgehend. Den letzten Rest an Volksgebundenheit hat die (völlig fälschlich) hochgelobte Kaiserin Maria Theresie durch ihre Rechtsreformen ausgelöscht. Die über die gesasmte Habsburger-Monarchie ein einziges Gesetz legte, und alle die vielen, immerhin noch bestehenden Regionalgesetze, die noch die ureigenste Struktur der Bindung an Personen, an Landherren, an "Feudalherren" 

Übrigens vielfach protestantisch und im geduldeten, quasi heimlich geduldeten Gegensatz zu den katholischen Oberherren) eine ganz eigene Ursachenverkettung, die in Österreichs Ländern etwas behielt, was in den vielen protestantischen Ländern Deutschlands viel früher ausgelöscht worden war.

Erst das Land - dann die Bewohner. Und es waren zuerst die Strukturen der Klostergemeinschaften, die die Grundlage für die Kultivierung bildeten. Die Bewohner waren gewissermaßen zweitrangig, austauschbar. Österreichs Länder waren in ihrer Hauptmasse Durchgangsländer für Völker gewesen, ehe das deutsche Königtum daraus geographisch Strukturen, Ordnungen herausschnitt.  In die dann - lustigerweise - dieses Königtum herüberwanderte! 500 Jahre, bis zur völligen Neuordnung, war es dann diese "Aftergründung", das Habsburgerreich, das die Macht und die Kraft und die Idee für das Gesamtreich der deutschen Völker hatte, ja überhaupt so etwas wie Deutschland darüberlegte. Wurde Wien, das so am Rande des Reiches lag, zum Hauptort, dem es tatsächlich gelang, den Großteil der umfaßten Völker kulturell zu prägen und durch ein Gewand zusammenzuhalten.

Diese Tatsache läßt sich nun aus einem anderen Umstand belegen. Nämlich aus dem der NAMEN, der Bestimmungsnamen, die man heute Nach- oder Familiennamen nennt. Und die im Grunde nur spezifizierten, WELCHE eigentlichen Namen (also Personen) gemeint waren. Denn Namen im eigentlichen Sinn waren natürlich nur die VORNAMEN. Und sie sind es überall dort, wo wirkliche menschliche Kultur geschaffen wird. Die Nachnamen waren stets nebensächlich, und niemand hätte daraus eine Person spezifizieren können. 

In einem Volk - unter Menschen - wurden (und werden noch immer weitestenteils) Menschen (die immer Personen sind) also an den NAMEN wie an Trageschlaufen umfaßt wie gemeint, und die Zugehörigkeit zu Häusern (was man heute meist Familien nennt) war die Zugehörigkeit zu den Vätern. Also waren die Nachkommen Söhne und Töchter, -son und -dottir/-in, -itsch und -ova, vereinfacht natürlich auch nur die -s oder -n, oder -er und -in, -ne oder -on. 

Aber in Österreich sind die häufigsten Namen (und weit mehr als in Deutschland) eben ORTSNAMEN, also an einen Ort gebundene Personen. Die auch viel über die geographischen Gegebenheiten erzählen, die Siedlungsbedingungen. Steiner, Gruber, Ecker, Ebner, Wieser, Holzer, Brandstätter, Eichinger (und -ing ist für den bayrischen Kulturraum ohnehin so überaus typisch), Stadler, Schweiger, Bruckner etc. - also nicht einmal Berufsbezeichnungen, wie in Deutschland! - sind (mit allen Spielformen), oder gar Rechtsbezeichnungen wie Lechner (von "Lehensnehmer" oder "Leihe"), Meierhofer ("Maier" als "der Obere", "Major") oder Reiter (von "roden", nicht von "reiten"), oder Huber (von "huob", auch ein Rechtsbegriff, als "ganz", das heißt "voll abgabenpflichtig"), und schon gar natürlich Hofer. Denn inmitten einer Urwaldlandschaft, der der Ernährungsboden so hart abgerungen werden mußte, war ein Hof ein äußerst wichtiger Ort, ja überhaupt ein Ort. Das sind die häufigsten Nachnamen in Österreich.

Geworden, muß man ja sagen. Denn Nachnamen, die Aussagekraft hatten, wurden erst im späten Mittelalter eingeführt. 

Und sie dominieren Österreich noch immer. Noch. Denn was mit den Zuwanderern kommt sind eben genau das, was ein "organisches" Volk kennzeichnet - personenbezogene Namen. Aber das ist ein anderes Kapitel. Wenn auch keineswegs ein neues. Nicht in Österreich. Wo die Verbindung zum Land die erste Gemeinsame war, die die hier ansässigen Menschen als Band der Einigung hatten. Wo kaum ein Ort "wuchs".

Dieses kleine und interessante Video zeigt genau das. Und darum empfehle ich es an dieser Stelle. Es soll uns an uns selbst erinnern.

Montag, 5. August 2024

Von komplexen Systemen, Erdöl als Geschenk Gottes, und der Göttlichen Weisheit dabei

Ausgangspunkt dieser sonntäglichen Korrespondenz mit K war eine Analyse der geopolitischen und militärischen Lage in der Welt. In der schließlich das Thema Südkorea zur Sprache kam. Ein Land, das durch amerikanischen Druck und (immer mehr: vermeintliche!) Abhängigkeiten von den USA in eine seltsame Lage gepreßt wird. Denn im Grunde haben Japan und Südkorea eine riesige, ungedeckte Bilanz. 

Japan hat von den 1930ern angefangen bis 1945 riesige Verbrechen in Südkorea begangen. Die von massenhaften Zwangsprostituierten angefangen, bis zu hunderttausenden, wenn nicht Millionen Toten durch Versklavung reichen. 

Jetzt aber ist Südkorea gezwungen, die massive Aufrüstung Japans, das gleichfalls auf amerikanischen Druck hin zu einem ernsthaften militärischen Kontrahenden Chinas aufgebaut werden soll, mitzutragen und zu "begrüßen".
Freilich kann man das mit "Staatsraison" begründen, aber dahinter steckt etwas, das ein Ablaufdatum hat: Das Tragen einer Spannung, die irgendwann zum Zerplatzen der Haut führt, die alles trägt.
Ja, Staatsraison ... Ich weiß aus meiner bescheidenen Erfahrung - ich mußte ja in St. Pölten auch vieles schlucken, was in Wahrheit ein Widerspruch war, um meine Position insgesamt nicht zu gefährden, die nur haltbar war, solange alle geglaubt haben, Krenn stützt mich - daß diese Raison nur bis zu einem bestimmten Punkt geht. Dann kippt sie, weil irgendein unvorhergesehener Umstand  aus heiterem Himmel kommt. (Bei mir: Das Vergessen einer Diskette mit diesem privaten Brief an K in Rom, der dann offenbar gemacht hat, daß ich Bischof Krenn sehr kritisch sehe, was man ihm sofort unterbreitet hat; dann war es aus für mich, Krenn hat mich sofort gekündigt.)
 
Komplexe Systeme brechen immer aus einem oft winzig kleinen Umstand, der Wirkungen hat, die mit ihm selbst in keinem adäquaten Größenverhältnis stehen, sondern lange aufgestaute Kräfte plötzlich und in Kettenreaktion entladen. 
Dieses physikalische Gesetz gilt im Kleinen und Persönlichen nicht weniger wie im Großen, und auch dann, wenn es psychologisch (seelisch) ist.
Die großen Kräfte dort sind: In Wahrheit tiefe Animositäten und offene Rechnungen mit Japan. Darüber wird ein immer größeres Konstrukt gespannt, das Japan sogar genau in dem stützt, das man an ihm fürchtet - an seiner militärischen Kraft. Genau sogar dort, wo Korea sie fürchtet! In der ru Ostflanke und in China-Taiwan, dem Ur-Freund (!) Südkoreas. Es muß also nicht nur die eigene Gefährdung stärken, sondern auch den fast einzigen wirklichen Freund, China, schwächen. Also wenn das nicht Ur-Kräfte sind ...

Donnerstag, 1. August 2024

Nicht verstehen wollen = nicht verstehen können (2)

Teil 2) - Von den Amerikanern hätte man freilich erwarten können, daß sie diese historischen Veränderungen begriffen haben. Nach 1945, nach Vietnam 1975. Aber eigentlich, wenn man die Schlachten im Westen anschaut, haben sie diese immer ganz anders geführt. Und sie bleiben offenbar dabei. Sie haben ihre Kriege napoleonisch geführt, obwohl das gar nicht notwendig gewesen wäre. Aber hierin zeigt sich, daß sie im Innersten Europäer sind, nein, die besseren Europäer sein wollen.

Welches systemische Versagen dabei gemeint ist, mußten gerade wir schmerzhaft erleben. Auch Deutschland und Österreich sind 1918 scheinbar ohne definitive Niederlage am Feld zusammengebrochen. Diese Niederlage "gab" es deshalb auch gar nicht, wie nicht nur Hitler, sondern Millionen deutscher Soldaten meinten, die keine "verlorene Entscheidungsschlacht" erlebt haben. Deutschland aber hat verloren, weil seine Volkswirtschaft nicht mithalten konnte. Während die damals zurückströmenden Soldaten die Welt nicht mehr verstanden, haben das die Bürger, ihre Familien sehr wohl verstanden. Sie waren es, die die Niederlage erfahren haben. Deshalb die "Dolchstoßlegende" und so weiter.

Das systemische Problem ist damals nur noch nicht aufgefallen. Denn damals waren auch alle übrigen europäischen Mächte mit ihren Kräften am Ende. Weil auch sie nicht begriffen haben. Wie die Ukraine heute konnte Deutschland 1918 aber weder länger die Menschen noch das Material (Waffen, Munition, Lebensmittel usw.) herstellen und bereitstellen, die es gebraucht hätte. Und wie heute konnte Deutschland 1945 keine Wunderwaffe retten, die deutsche Ingenieurskunst aufs Reißbrett und in die Werkstätten zauberte. Auch damals: Alles zu wenig und zu spät.
Das ist kein Zufall! Es ist systemisches Versagen. Wir begreifen nur nicht, daß diese Faktoren niemals getrennt gedacht werden können. Wie Reisner es in diesem Video - und nicht zum ersten mal, sondern als Merkmal seiner "Deutung" - macht. Wo er so tut, als wäre "Abnutzungskrieg" lediglich ein vorübergehender kampftaktischer Modus, in den man mal einen Tag übergeht, um dann wieder in einen anderen Kampfmodus zu switchen. Darin zeigt er am deutlichsten, daß der die russische Strategie nicht verstanden hat. Worin es um ein ganz anderes Denken geht. 

Mittwoch, 31. Juli 2024

Nicht verstehen wollen = nicht verstehen können (1)

Ich weiß nicht, ob ich über das, was dieser Fernsehbeitrag zeigt, erschüttert sein soll, oder ob nicht etwas Böses, Verlogenes spürbar wird, das diesen Oberst Reisner von der Theresianischen Militärakademie Wr. Neustadt treibt, der ältesten Militärakademie der Welt. In jedem Fall ist die im untenstehenden Video einsehbare Stellungnahme im ZDF entlarvend genug:
Der GESAMTE Westen hat (militärisch) nicht verstanden, was da in der Ukraine abläuft. Er hat die Strategie Rußlands nicht begriffen. Und er hat deren Implikationen nicht begriffen.
Dieses fehlende Begreifen ersetzt Oberst Reisner folgenotwendig durch glatte Lügen, woran das Verstehensdefizit am deutlichsten erkennbar wird. Lügen, in denen er lediglich und durchsichtig die Propaganda des Westens und Zelenskys abliefert, weil er allem voran nicht eingestehen kann, wie es wirklich aussieht. Dadurch würde sein gesamtes Denken zum Einsturz kommen. Stattdessen phantasiert er (wie auch in der Vergangenheit) ständig von Lieferungen von Material, die vom Westen kommen müssen, und die - eiderdautz - immer zu wenig und zu spät sind.  
Was, bitte schön, ist in diesem Ukrainekrieg und nach gut und gerne 500 Milliarden (manche Schätzungen gehen gar bis zu einer Billion, engl. trillion) Dollar Militärhilfe durch andere Staaten - mehr als die Hälfte des US-Militärbudgets pro Jahr, das Sechsfache des russischen, das Neunfache des deutschen jährlichen Militärsbudgets - schon bisher aber nicht zu wenig und zu spät gewesen?
Daß all die Wunderwaffen schon bisher aber fürs Insgesamt bedeutungslos waren, außer einzelnen Anfangserfolgen nichts bewirkt haben, ignoriert er überhaupt. Dabei waren das allesamt Sinnlosigkeiten. Schon weil sich Ru äußerst rasch auf all die vielen Sonder- und Wunderwaffen einstellt, und wirkungslos macht oder gleich ausschaltet. Reisner fällt nicht einmal auf, daß das Fabulieren von den "horrenden Verlusten der Russen" angesichts zu der - erst seit kurzem eingestandenen - mittlerweile überwältigenden Überlegenheit an Material und Menschen in Widerspruch steht.

Und nur zu nächsten Fehlschlüssen führt.

Montag, 24. Juni 2024

Schicksalsschaffung und Schicksalserfüllung

Weitere Stückchen aus Korrespondenzen

Jacques Baud sagt in einem Videointerview, daß der einzige Sinn der "Schweizer Friedenskonferenz" niemals Frieden war, sondern, Vladimir Zelensky zu legitimieren. Sie war fern jeder Realität, und damit sinnlos. Das zeigt sich schon darin, daß niemand davon ausgeht, daß es zu einer Reaktion von Ru (=Rußland) kommt. Ein Diktat aber übersieht die kleine Tatsache, daß Ru den Krieg gewinnt. Sogar das wird ignoriert, daß von Anfang an die Verfassung der Ukr eine Stellung des Landes festlegt, die defacto einer Neutralität gleichkommt. In Istanbul 2022 hat die Ukr das auch selbst vorgeschlagen und Ru hat es bestätigt. Hat zugesagt, alle Truppen aus der Ukr zurückzuziehen. Aber mit einem mal hat Kiew es dann doch nicht akzeptiert. (Gier, sage ich. Fehlspekuliert über die Kraft des Westens, wie Johnson vorgegaukelt hat. Man meinte, doch mehr herausreißen zu können. Ich bin überzeugt, daß da außerdem schwere Geldkoffer den Besitzer gewechselt haben.)
Also warum sollte Ru - nach so hohem Blutopfer - nun doch wieder darauf eingehen?
Diese Konferenz war von Anfang an ein programmiertes Desaster. Sie hat aber die Glaubwürdigkeit des Westens (und der Schweiz) einmal mehr demoliert.
Es war eine bloße PR-Show von Zelensky.
Nicht einmal der Vatikan hat das Schlußdokument unterzeichnet (das im übrigen kaum mehr enthält, also ohnehin in einer UN-Erklärung bereits allgemein akzeptiert worden ist.) Nichts, was neue Wege gezeigt hätte, nichts, was auch nur eine weitere Diskussion anregen würde. Dafür Grotesken. Denn was sollte das mit der Sicherheit für Saporoschje? Es war doch nachweislich (siehe die Beobachter der IAEA) die Ukr (=Ukraine), die das Kraftwerk beschossen hat! 
Was bleibt also? Ein nächstes Totalversagen westlicher Diplomatie.
Und ein militärisches Versagen. 

Montag, 27. März 2023

Es ist ein recht interessantes Interview, das der Exxpress mit Seymour Hersh da geführt hat. Darin gibt der amerikanische Starreporter, der für seinen Investigativjournalismus mehrere Pulitzerpreise erhalten hat, einen recht brauchbaren Ein- und Überblick in die politische Situation in den USA. Ein Land, ind em die internen Konflikte weit größer sind, als uns gewöhnlich bewußt ist. Der Kurs der Regierung Biden ist keinesweg populär, und es gibt viel mehr kluge Politiker in den Staaten, als nach außen sichtbar wird. Das hat im speziellen mit der Situation der Medien zu tun, die sich aus der Polarisierung unter Trump heraus mit Biden und den Demokraten gemein gemacht haben. Das sagt Hersh, obwohl er ideologisch mit den Demokraten sympathisiert.

An sich spricht er über die für ihn unbestreitbare Tatsache, daß die Amerikaner (gemeinsam mit den Norwegern) waren, die die Nordstream-Pipelines gesprengt haben. 

Freitag, 3. Februar 2023

Müllfisch

(Zum Bild unten) - Man wird ja doch wohl noch meinen dürfen. Außerdem sind wir es ja, die sich im Krieg befinden. Solle wir in unsere eigenen Kriegsgebiete keine Waffen mehr senden? Fände ich den Begriff "dumme Nuß", den jemand jüngst verwendet hat, nicht viel zu entzückend für diese durchgeknalllte Alte, wäre er vond er Sache her doch recht passend. Nicht wenige Weiber ichnen sich dadurch geradezu aus, daß sie sich ihr Gehirn rausf...ummeln haben lassen. 

Immerhin kommen wir da schon eher in die Begriffskategorien, die hier zutreffen würden, würden wir wahre Sprache anwenden müssen. Aber das ersparen uns Grüne ohnehin. Wiewohl sie uns zur Frage zwingen, wie es um ein Volk bestellt sein kan, das - zumindest strukturell -  solche Horrorfiguren zu seiner Führung bestellt. Wenn es aber doch nicht gewollt war, dann muß man sich umso mehr fragen, was an den Strukturen falsch ist.

Sonntag, 18. Dezember 2022

Die Weichen sind lange schon gestellt

Zwar bin ich mit (überrscchend) vielen Ansichten Fritz Fahrenholdt's nciht einverstanden, aber was er in diesem Vortrag von Anfang Dezember 2022 hervorragend schafft ist, die Zusammenhänge zwischen den heutigen Energiepreisen und der Politik so einfach zu erklären, daß man sie ebenso leicht begreift. Sie läßt sich nämlich auf einen Satz zusammenfassen: 
Die hohen Energiepreise sind ein gewolltes Ergebnis der Politik der letzten Jahre und Jahrzehnte. 
Unser Vertrauen, da die Politik im großen Ganzen unsere Lebensweise schützen würde, wurde schwerstesn mißbraucht, um uns über kleine Schritte auf Wege zu führen, die uns in eine vollkommenen andere Zukunft führen. Eine Zukunft, der wir nie zugestimmt hätten! 
Womit sich wieder einmal zeigt wie bedeutend es ist, schon in denkleinsten Dingen exakt im Denken zu bleiben, und sie auf Grundsätze hin zu ordnen, nicht pragmatisch nach "gerade noch Erträglichkeit" zu bewerten. 
Denn dann hätte man bei all den kleine und immer grßere Bausteinen, die da über Jahrzehznte bereits gesetzt wurden, an deren Krümmung erkennen müssen, wohin alles führt. Manche haben es ja erkannt, es war also erkennbar. Aber ihren Warnungen wurde keine Beachtung geschenkt. 

Donnerstag, 15. Dezember 2022

Wie sich die Welt durch Menschen verändert

Die Signifikanz des Besuchs des chinesischen Ministerpräsidenten Xi Jinping in Saudi Arabien kann kaum überbetont werden. Sie ist das Startzeichen zu einer neuen Ordnugn des gesamten Vorderen Orients gewesen, in dem sich Saudi Arabien seit hundert Jahren und erstmals von Amerika ab- und dem Osten, China zuwendet. 

Nicht weniger als 38 Milliarden Dollar, der größte Einzelvertrag der Geschichte, soll der Wert der Handelsverträge zwischen China und Arabien betragen, und das alles wird in Renminbi (der chinesischen Verrechnugswährung) und Arabien abgewickelt. War es bisher so, daß die Suaids zwangshläfug im Westen eingekauft haben, weil sie den Fortschritt nur dort kaufen konnte, so hat sich das binnen fünf Jharen - seit dem letzten freundlichen Besuch es nciht ganz nach außen so übertriebenenen "American Superiority-"Narren Donald Trump 2017 - vollkommen gedreht. 

Heute liefert China ALLES; was der Westen dereinst lieern mußte, weil nur er es konnte, ja China liefert mehr. Und es bleibt ohne kolonialistische Forderungen, und vier Fünftel der Welt glaubt mittlerweile - der Ukrainekrieg hat dazu sein bedeutendes Gewicht beigetragen - daß China auch die militärische Macht auf seiner Seite hat, die einen friedvollen Handel garantieren kann. 

Montag, 14. November 2022

Europa auf Spitz und Knopf geschoben (2)

Keineswegs nur ein Produkt der Willkür, Ideologie hat zwar gestört, aber nicht bestimmt. Die Lage Deutschlands war schon 1936 auf Schienen, die weit mächtiger als Hitler führten. Der war nur einer (immanenten) Logik gefolgt. - Den Mangel an Rohstoffen, die Unterlegrenheit der deutschen Wirtschaft  hat Hitler nie ausgleichen können. So gigantisch sich deren Produktionszahlen auch lesen mögen, so sind sie nur unter Vorzeichen beeindruckend, die zugleich der Tod der deutschen Miltärstrategie waren. Und bis heute wird das kaum öffentlich rezipiert! 

Aber Hitler stand schon deshalb unter so enormem Zeitdruck, weil er den Armeen Frankreichs und Englands um zwei, drei Jahre voraus war. War deren Industrie aber einmal voll auf Kriegsproduktion angelaufen - und das war ab 1938 der Fall - war absolut kalkulierbar, daß sie ab 1941 die Leistungskraft der deutschen Wirtschaft übertreffen würde, den Existenzkampf Deutschlands zu nähren.

Ohne noch die volle Kapazität der US-Wirtschaft einzubeziehen. Die das Spiel sowieso dann völlig auf den Kopf stellte. Die USA stellte ab 1942 das VIELFACHE der deutschen Flugzeige, Panzer und so weiter her° Das MUSZTE für Deutschland schiefgehen. Churchill hatte also völlig richtig spekuliert und kalkuliert - er mußt enur warten. Er mußte den Krieg nur hinauszögern, und "durchhalten". Dann würde Deutschland aufgrund seiner Limitierungen unterliegen. 

Montag, 7. November 2022

Dienstag, 11. Oktober 2022

Der vorenthaltene Sinn (2)

Der Tod tritt ein, sobald so gedacht wird. Nur die Lüge wächst weiter. - Es gibt Teiluntersuchungen dazu, die sich mit den Folgen der Liberalisierung der Energiemärkte in Europa (Anfang der 2000er Jahre) und mit der folgenden Einführung einer europäischen Strombörse (Leipzig) befassen, und deren fatale Wirkung auf die Energiepreise (in dem Zusammenwirken mit der Förderpolitik für Erneuerbare) herausgefunden haben. Der Leser möge sich solche Details dort erlesen, sie sind im Netz problemlos abrufbar. Wir gehen hier einfach von deren Ergebnissen aus, zumalen sie höchst plausible Erklärungen liefern.

Denn ich weiß auch aus meiner eigenen Erfahrung als Führungskraft in Unternehmen, daß das Ende eines Unternehmens sich immer dadurch abzeichnet, wenn der Betrieb nicht mehr danach handelt, was wirtschaftlich sinnvoll ist, um die zum Bestand notwenigen laufenden Gewinne zu erzielen, sondern erst immer mehr, bald ausschließlich noch danach entscheidet, WAS (kurzfristig) AM WENIGSTEN VERLUSTE EINBRINGT. Wenn das notwendige Gleichgewicht zu den Kosten irgendwann in der Zukunft durch Konstellationen erhofft wird (sost müßte man bereits jetzt zusperren), die man jetzt aber noch nicht herstellen kann oder gar kennt. 

Montag, 10. Oktober 2022

Der vorenthaltene Sinn (1)

Vielleicht solte man diesen Punkt noch eimal herausgreifen, um ihn klarer vor sich zu stellen, und all das Beiwerk, all die Mythen, die darum gerankt werden, wegzuräumen. Die Inflation, die wir derzeit erleben, ist dennoch keine einfaches Ergebnis eines abgrenzbaren Ursache-Wirkungs-Spiels, aber sie steht auf einem Fundament, das sich seit 2008 aufgebaut, udn in den letzten drei Jahren massiv ausgebaut wurde. Bis das Gebäue zu ruschen begonnen hat.

Bleiben wir bei den letzten drei Jahren, die unter dem Stichwort "Corona" firmieren. Denn seit Anfang 2020 diese "Pandemie" aufgetauht ist, hat die Politik des gesamten Westens einen einzigen Grundzug. Der da lautet, daß einerseits durch die Lockdowns und beschränkende Maßnahmen aller Art (die meisten in jeder Hinsicht sinnlos, ja kontraproduktiv) die Produktion gedrosselt, ja abgewürgt worden ist.
Es wird seit Anfang 2020 immer weniger produziert. 
Nachdem auch die zuvor weltweit bereits übervollen Lager (auch darüber wurde kaum laut gesprochen) geleert sind, die um mit Übergewinnen abgebaut werden zu knnen schon die Drohung mit einer Inflation reichte leiden die Märkte zunehmend unter Unterversorgung mit Produkten. 

Freitag, 7. Oktober 2022

Die Angst vor dem Schmerz

Selbst das ist eine der vielen Schein-Topoi, von denen wir schon regelrecht umzingelt sind. Deren Wirkung man im Alltag dadurch bemerkt, daß die Aussagen udn Einschätzungen der Mitmenschen völlig wirr und widersprüchlich geworden sind. Was die meisten Menschen von sich geben sind als Meinungen deklarierte Sprechblasen, die sie wie in Trance von sich geben. 

Eine Seuche, die auch tief in "untere Schichten" greift. In dem Punkt hat Lisa Eckhart einmal etwas sehr Richtiges gesagt.
Die sogenannte Meinungsfreiheit, meinte sie, bedeutet in der Realität, daß jeder unter den Zwang gerät, unbedingt eine Meinung haben zu müssen.

Montag, 19. September 2022

Konsistente Politik

Nicht, was wir getern waren, sondern was wir morgen zusammen sein werden, vereinigt uns zum Staat.   (O. Y Gasset)

Konsistente Politik ist die erste Anforderung an staatliche Politik überhaupt. Sie ist ihrem Wesen nach vorauschauend, weil sie alle Aspekte der Wirklichkeit in freiem Denkschwung erkennt und in das Urteil einflieoßen läßt. Dann aber, ist die Entscheidung einmal getroffen, wird sie auch in Treue verfolgt, selbst wenn kurzftistige Ereignisse sich in den Weg stellen. Es ist das Wirkliche nämlich auch das Bleibende, das wirklich Wirkliche, das in sich stimmig außerhalb der Zeit steht uznd nur außerhalb der Zeit zu denken (also zu erfassen) ist. 

Das ist auch das die Zukunft Berstimmende. Auf lange Sicht betrachtet, so schreibt Ferdinand Braudel einmal, hat sich historisch auch immer die lange Sicht als das Bleibende durchgesetzt.
Wenn jemand glaubt, daß es irgend etwas in der Politik gibt, das nicht von Absichten getragen ist, dann täuscht er sich. (K. Adenauer) Ist Politik inkonsistent, widerspricht sie sich also und wird sie sprunghaft, so hinterläßt sie keine Leerstellen, sondern trägt im selben Augenblick das Gepräge unausgesprochener, aber immer dahinterstehender Interessen, denen die Widersprüche nützlich und Absicht sind. 

Donnerstag, 15. September 2022

Rußland und Deutschland in der Falle

Die Rand Corporation ist nach dem 2. Weltkrieg als Thinktank in den USA gegründet worden. Deren Gründe die besten Gehirne der USA zu einem Runden Tisch zusammenfassen wollte, um zusammen mit Regierungsvertretern udn den Geheimdiensten Szenarien der Weltpolitik zu überlegen, die noch rein fiktiv waren. 

Kurz: Um einfach mal so vor sich hin zu spinnen. Es konnte nicht aubleiben, daß ihr Einfluß mit der Zeit wuchs, und daß sie zu einer der wichtigsten halb-geheimen Organisationen wurde, die die Zukuft der USA und der Welt generell in Planspielen und Vorabüberlegungen durchdachte, und ab und an sogar mit Prognosen an die Medienöffentlichkeit tritt. Ihr Einfluß ist jedenfalls beträchtlich, und manche meinen, daß sich in der Rand Corporation abspielt, was später zur Politik des Staates wird.

Was nun ans Tageslicht trat wird freilich abgestritten, denn es hätte es in sich. Datiert mit 25. Jänner 2022, wird hier nämlich das Szenario eines Ukrainekrieges durchgespielt. Aber nciht einfach, weil er absehbar war! Sondern weil er hier als Teil einer von den USA gefaßten Strategie eine Schlüsselrolle in mittelfristigen Vorhaben der USA spielt, zu denen das, was heute geshcieht, wie die Faust aufs Auge paßt. 

Mittwoch, 14. September 2022

Noch ein Wort zur Synode

In einer nächsten Abstimmung hat die deutsche Kirchensynode eine Resoluktion (?) angenommen, der der Öffnung des Priesteramts für Frauen die Tür öffnen soll. Das ist eine Neiddebatte, und sie ist nicht weniger langweilig als die (abgelehnte) Resolution, die einer Änderung der Doktrine zur Sexualmoral der Kirche das Wort reden wollte. Sie ist aber auch eine der fraglichen Früchte des so flott heiliggesprochenen Papstes +Johannes Paul II. und hängt mit der im Ungehorsam erschlichenen, dann vom Papst so schwächlich bestätigten Zulassung der Frau zum Ministranten- bzw. Altardienst zusammen.

Dadurch ist eine Verwirrung gestiftet worden (wie gesagt: Erst von den Priestern selbst, bis dann vom Papst mit einer spitzen Pinzette herausgezogen wurde, was "nicht direkt schlecht dabei" ist, um der eigentlichen, längst zu führenden Auseinandersetzung ums Thema wieder einmal auszuweichen. 

Aber natürlich war das von den Revolutionären nur als erster Schritt gedacht. Sie hörten nicht auf zu rumoren, bis der Papst doch noch ein eigenes, ausdrücklich verbindlich genanntes Dokument nachschießen mußte, in dem er "endgültig" (wie er dachte) die Priesterweihe für Frauen ausschloß. Ähnliches hat er gegen Ende seiner Amtszeit immer öfter tun müssen. Indem er schwammig, unklar formulierten oder gar falschen Aussagen ganz gezielte und spezifische Dokumente nachschießen mußte, um die vielen ins Krauf schießenden Interpretationen wieder auf die Schienen der Wahrheit zurückzudrücken.. Aber die Milch war da meist schon vergossen, und der Dschinn-Geist nicht mehr in die Flasche zurückzubringen. Siehe - die deutsche Kirchen-Synode.

Samstag, 10. September 2022

Ob man es nicht so sehen muß (1)

Man muß nur die Geschichte der europoäischen Energieversorgung in den letztenzwanzig, dreißig Jahren ansehen um zum Verdacht zu kommen, daß es sich in der momentanen Versorgungskrise um ein rein hausgemachtes Problem handelt. 

Weder hat Rußland Europa eine Falle gestellt, indem es den Kontinent von seinen Rohstoffquellen abhängig gemacht hat, noch hat Europa die Entscheidung, sich in so hohem Ausmaß von Rußland abhängig zu machen, leihthin getroffen, ohne zuvor Alternativen gesucht - aber nicht gefunden - zu haben. Und man muß die Rolle der Grünen dabei herausstreichen, denn sie waren die treibende Kraft dahinter.

Es waren nämlich zuerst zwei wesentlich "grüne" Agenden, die vor nun seit gut zwanzig und mehr Jahren Europas eigene Versorgungsfähigkeit geplant zerstört haben. 

Da war die Abneigung gegen die Atomkraft, die dann durch die (in dieser Hinsicht: Absurde) Panik nach dem sogenannten "Fukushina-Fall" den ultimativen Antrieb beommen hat, und sogar so weit geführt hat, daß sich die gesamte EU auf einen Atomausstieg geeinigt zu haben meinte. Dieser Entschluß ist mittlerweile kräftig obsolet, und sogar in Deutschland muß man nun unter dem Druck der Ereignisse die letzten beiden, schon per Jahresende fest geplant abzuschaltenden Atomkraftwerke, weiter auf Betrieb halten.

Dienstag, 30. August 2022

Der immer dringendere Verdacht

Der Verdacht erhärtet sich von Woche zu Woche mehr. Die Gutmenschen und Weltretter spielen ein ganz übles Spiel mit uns. Die explodierenden Strom- und Energiepreise sind keineswegs den geschichtlichen Ereignissen zuzuschreiben, sondern die Auswiurkungen davon, daß die Grünen ihre vermaledeite Suppe kochen, und burtal und radikal die "Erneuerbaren Energiequellen" auf Kosten der Bevölkerung durchdrücken. Es könnten aber auch hellrosa Knallfrösche sein, die wir täglich zum Frühstück schlucken müssen, es geht ohnehin um etwas ganz anderes als um Wahrheit oder Wissenschaft.

Es geht darum, daß alle Grüne und Gutmenschen bösartige Gewaltcharaktere sind, die ihre zivile Inkompetenz durch Machträusche anderer Art kompensieren. In denen sie anderen die Lebensweise auf den Kopf stellen, und zwar egal, wie die auch nun aussehen würde. Denn Vernunft spielt da nie eine Rolle, es geht nur um subjektiven Machtrausch, um die libido dominandi.
Die Welt- und Klimaretter der hohen Moralkategorie werden deshalb alles daran setzen, daß die Gesprächskanäle mit Rußland für alle Zeiten geschlossen bleiben. Nur so können sie ihre Spiele der "wenn man alles enpreist, hohen Kosten konventioneller Energie" aufrecht halten. Nur so können Grüne ihre skrupellose Radikalität - anderen gegenüber - durchdrücken.

Samstag, 6. August 2022

Gedankensplitter (1430)

Die der Partei der Grünen zugehörige Frau Minister Annalena Baerbock hat (als dt. Außenministerin fällt das wohl in ihre Zuständigkeit) die Aufnahmsprüfung für die deutsche Diplomatenakademie abgeschafft. 

Grund? Die Prüfung bestand u. a. aus psychologischen Tests samt Fragen zum Allgemeinwissen. Aber zu wenige Frauen konnte diese Anforderungen erfüllen. Das hat den Kriterien der von Frau Baerbocks bei Amtsantritt angekünigten "feministischen Außenpolitik" offenbar nicht entsprochen. 

Aber ehe der Leser nun auf gewohnte Weise reagiert, werfe ich gleich einen Block in die Speiche. Wir müssen die Sache nämlich anders angehen. Neu.