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Montag, 12. Oktober 2026

Als das Leben ein Spaziergang im Paradies war

  Beim Lesen von Texten aus dem Mittelalter - wohlgemerkt: UNSEREM Mittelalter, also dem Raum, den UNSERE Vorfahren nahmen weil prägen konnten (so wie Raum immer nach Volk ruft, so wie Leere nach Macht) - gleitet mein Geist immer und völlig ohne Absicht in den Zustand des Betens. Denn das Naturrecht zu studieren, das vor 1000 Jahren noch völlig unwidersprochen als ALLGEMEINES RECHT gesehen wurde, dem zu gehorchen war. 

Nämlich NICHT den bloß verhandelten Gesetzen und Regeln. Die GALTEN ohnehin nur, wenn sie diesem Naturrecht entsprachen, und eine Gerichtsverhandlung war eine Art gemeinsame Suche nach diesen ungeschriebenen, aber umso stärker ALLEN präsenten Gesetzen.

Und diese Gesetze sind völlig (und zwar wirklich vollständig) der katholischen Theologie DECKUNGSGLEICH. Hier im besonderen natürlich der AUS der Metaphysik, die immer und bei allen Völkern der Geschichte die Frage nach dem Wesen des Seins IST. Insofern ist also alles Fragen nach dem Handeln ein Fragen nach dem Wesen des allem Faktischen zugrundeliegenden Rühren, das personal ist. 

Es waren Österreicher, allen voran Wilhelm Schmidt, Theologen, Priester, Mönche, die vor 100 Jahren sie sogar (von der Wikipedia schreibt, daß sie heute als überholt angesehen werde) so benannte "Österreichische Schule der Völkerkunde", die das Studium der Natur des Menschen völlig neu aufsetzte und an den Universitäten begründeten. Und genau diese Tatsache entdeckten. 

Freitag, 9. Oktober 2026

Von der Forderung, die eigene Reinheit zu bewahren

 Es stellt sich die Frage, ob nicht die von den GRÜNEN programmatisch nachgewiesene, heute durch sogenannte Mißbrauchsskandale (bei Leuchtturm-Figuren) zumindest nicht widerlegt, Affinität von Linkssein und Pädophilie einige immanente, ontologische Zusammenhänge aufweist. 

Das sind Prinzipien, ist also Grammatik, somit nicht unbedingt an die Sortierung in Hutfarben (links/rechts/liberal) gebunden oder davon abhängig. Denn wenn die Grünen noch vor Jahren (s. Cohn-Bendit) selbst in höchstern Gremien von diesem Geist getragen waren, so ist eine andersfärbige Zuordnung (rechts, aber gerade auch bei LLiberalen) noch lange nicht vor diesem Fehltritt gefeit, nur weil sie sich mit besonders herausgespuckten Abscheu davon distanziert. Dazu ist die Sache viel zu komplex weil zu subtil, als daß sie mit rein gewohnheitsmäßiger Verdammung abzutun wäre. Kindesmißbrauch ist nämlich in jedem Fall eine Angelegenheit der Kultiviertheit. Und die wiederum nicht als Frage der Kostümierung zu erledigen. Kostüme sind allen Seiten wichtig, und alle haben ihre Uniformen. 

Den Individualismus der wahren Kultur, der keine dieser Kategorisierungen erfüllt, dem jedwede Zuordnung gleichgültig ist, der aber immer FORM ist, nie das GESTALTSEIN im Rahmen eines Beziehungs- und damit Ortstheaters, also nie das RAUMSEIN verläßt (das nur durch Tugend durchzuhalten ist, denn als andauernde Verkleidung ist ein Leben im unentwegten Ritus zu anstrengend), hassen (oder neiden) sie alle. Keinem Couleurträger ist sie so natürlich, daß er sie schlichtweg unbewertet lassen kann. 

Donnerstag, 8. Oktober 2026

KEIN Ausweis für Jahrhunderttausende

 Vor Jahren bereits habe ich Artikel gelesen, die eine weitere Scheingewißheit in Luft auflösen, unter der die Menschen heute so leiden, in Luft auflöst. Denn in der landläufigen Meinung wird die bei Beginn der Bohrungen im Eis des Nordpols (am Südpol ist man wegen der noch weit rauheren Wetterbedingungen noch nicht so weit) rasch verbreitete Mär gerne aufgegriffen, daß die Abfolge von Eiszuständen einen Ausweis liefern würde, daß die Erde in dieser Gestalt hunderttausende von Jahren alt sei, und zwar "nun erwiesenermaßen". 

Aber das stimmt nicht. Diese Schichten liefern mitnichten solchen Erweis. Denn man weiß schon seit langem, daß es am Nordpol zu Wetterabfolgen rasch wechselnder Niederschläge und Trockenphasen kommt. Dadurch liefern die Schichten in den Eisbohrkernen keineswegs klimatische Belege, die einfach mit "Jahresringen" vergleichbar wären. 

Vielmehr muß man davon ausgehen, daß jeweilige Ringe (wegen Kälte und Wärme mit jeweiligen Niederschlägen, die jeweils dem Winter-Sommer-Zyklus folgen) NICHT jeweils JAHRESRINGEN entsprechen.

Mittwoch, 7. Oktober 2026

Wie ein kleiner Gedanke globale Industrie revolutioniert (2)

Hier jedenfalls das angekündigte Filmchen über die vom chinesischen Automobilhersteller BYD konzipierten NEUEN MOTOREN. Wo aus scheinbaren Nebensachen und Zulieferaufgaben heraus neu gestellte Fragen schlagartig zu einem völlig anderen und revolutionären Antriebskonzept für PKW führte, das mich beeindruckt, ja über die Großartigkeit der Schöpfung als Raum des Menschen neu begeistert hat. Wo scheinbar nebenbei, fast still, binnen eines Jahrzehnts einer der weltweit größten Automobilhersteller entstanden ist. Ein Unternehmen, das vor zehn Jahren NOCH NICHT EIN AUTO hergestellt hat. 

Die Großartigkeit dieser Geschichte wird durch eine Frage noch deutlicher, die hier gar nicht so als Kritik verstanden ist, sondern der Illustration der Wunderbarkeit der Schöpfung ist: WARUM HABEN WIR DAS NICHT GENAU SO GEMACHT?  
Wir finden darauf nämlich gar keine wirkliche Antwort. Das Wunderbare wird so noch deutlicher, es bleibt ein wenig undenkbar. Nachträglich aus der Geschichte Notwendigkeiten, ja Mechanismen abzuleiten, denen gemäß alles nicht hätte anders kommen können, ist nur der übliche Selbstbetrug, der uns so oft und so fatal verwirrt hat.
Denn was hat bei uns an innerweltlichen Bedingungen gefehlt, daß niemand auf diese Gedanken kam oder motiviert genug war, das Auto ganz einfach ein wenig anders zu empfinden bzw. zu denken, als bisher üblich? 

Gerade sogar an der Art, wie BYD Krisen bewältigt hat, kann man nämlich ablesen, daß bei uns, und zwar speziell in Österreich, manche Bedingungen sogar günstiger gewesen wären, dasselbe oder Ähnliches zu bewerkstelligen. Und Wege zu beschreiten, die - wie wir es jetzt erleben - die Art, Automobile zu denken und zu bauen, revolutioniert hat. 
Vielleicht steckt - pars pro toto, als nur ein Fall unter womöglich vielen - hinter der Krise der Automobilindustrie Deutschlands (und vielleicht also liegt es bei anderen Wirtschaftsbereichen nicht anders) also gar nicht so sehr politischer Wahnsinn.  
Sondern etwas, das man uns regelrecht verheimlicht: Eine technische Revolution. Der gegenüber der Westen derzeit nur den Mund offen hat vor Staunen. 
Und in der ein Wirtschaftszweig, der aufgrund des ökonomnischen Gewichts mit immensem politischem Einfluß ausgestattet, uns Völker regelrecht in Geiselhaft hält. Und politische wie vor allem militärische Katastrophen vorantreibt, die links wie rechts Hekatomben an menschlichen Opfern aufwerfen. Nur, um das eigentliche Scheitern zu vertuschen, und seine finanziellen Folgen ... AUF DIE BEVÖLKERUNG UMZULEGEN. Durch Zölle hier, v. a. aber durch "Kaufzuschüsse/-prämien" wird (erneut, ja vertieeft) unternehmerisches Scheitern vom Staat korrigiert. 
Wir wollen diese These an diesem Beispiel illustrieren. 

Montag, 5. Oktober 2026

Wie ein kleiner Gedanke globale Industrie revolutioniert (1)

Erst vor ein paar Tagen habe ich hier über den eigentlichen Vorschub einer Kultur geschrieben - die Steigerung der Effizienz beim Verbrennungsvorgang. Bei welchem? Egal. Meist hat das mit dem Finden einer Schlüsseltechnik (etwa einem Brennstoff, oder der Technik der Energielieferung) zu tun, die auf die eine oder andere Weise in vielen zivilisatorischen Abläuften zur Anwendung kommt.  

Was das ist ist nicht absolut, sondern fast von Zufällen abhängig, sprich von kulturellen Geneigtheiten, die sich in der Entwicklung wie komplexe Systeme verhalten. Also unvorhersehbar (und nicht berechenbar) entstehen. 

Beispiel. Es wäre für die Antike des Mittelmeers überhaupt kein Problem gewesen, Elektroantriebe zu entwickeln. Sämtliche chemisch-technischen Prozesse waren vorhanden. Aber man ist bei der tiergetriebenen Motorik geblieben, und es gibt aus heutiger Betrachtung jede Menge Gründe, warum das so war. Es hätte natürlich auch jede Menge Motive gegeben, wenn nicht, wenn anders, aber es war wir es war, und darüber nachzudenken, warum es nicht anders lief ist vollkommen überflüssig.

Denn ein Wechsel, eine Innovation sozusagen, hätte keineswegs eines großen, vollkommen unvorhersehbaren Ereignisses bedurft! Das ist ja das Verblüffende von Änderungen (und zwar gerade von wirklich großen Änderungen) die man posthoc Innovationen nennt, daß sie so gut wie immer "eines Schmetterlingsflügelschlages" bedürfen, um binnen kürzester Zeit umzuschlagen. 

D. h. bei komplexen Systemen steht die Wirkung in überhaupt keinem rationalen Verhältnis zum Anlaß. 

Es besteht die Gefahr, daß der Mensch für NOTWENDIG erklärt, sogar Abhängigkeiten daraus macht, was in Wahrheit nur das Trägheitsbeharren auf GEWOHNHEITEN ist. 
Umgekehrt besteht die Gefahr, daß Freiheit mit Verzicht auf das Formen von Gewohnheiten, also die Ausbildung von TUGENDEN gleichgesetzt wird. Was Geist erfordert, also Selbsttranszendenz, und nicht einem führungslosen Gewährenlassen entspricht. Genau das ist aber die Natur des Westens geworden. Nicht aus indivdiuellem Versagen, übrigens, so funktioniert Kultur nicht, sondern aus institutionellem, gewohnheitsbildendem, autoritativem Mangel.

Diese Gedanken wurden angestoßen, als ich das endstehende kurze Video über den chinesischen Automobilhersteller BYD sah. 

Samstag, 3. Oktober 2026

Um die Menschen zu retten ... (2)

Die noch gar nichts anderes waren als Erinnerungshilfen für das große Überlieferungsmedium der Menschen, durch alle Weltkatastrophen hindurch sogar - die mündliche Erzählung.

Die so, wie ich es in meiner Kindheit und Jugend auch noch rudimentär erlebt habe, in langen, herrlichen Versammlungen von Verwandten und Bekannten EINANDER EINFACH ETWAS ERZÄHLT HABEN. Darunter wahre Epen, die ich über all die vielen Jahre und Versammlungen, sei es an langen Winterabenden, sei es an langen Sonntagen bei mitgebrachten Kuchen und vielen Kannen Kaffee, wieder und wieder gehört habe. Wenn auch in verschiedenen Varianten, gab es also rein familieninterne Geschichten, die man einander wieder und wieder erzählte. 

Dabei gab es wahre Könner, bei denen man stets, wenn sie auch zu den Treffen dazugestoßen waren, versuchte, in ihrer Nähe zu bleiben. Denn vielleicht fingen sie irgendwann denn wieder an zu erzählen. Und dann hing man an ihren Lippen, und wollte kein Wort versäumen, das sie uns servierten, als präsentierten sie den Zuhörern die feinsten Damaststoffmuster und Knopfsammlungen.

Ganz so, wie ich es auch in den Geschäften meiner Vaterstadt noch erlebt hatte, wo "wirkliche Verkäufer", oft alte Herren, Stück um Stück auf den Ladentisch legten, um dann seine Vorzüge zu preisen und gemeinsam mit der Mutter eine Auswahl zu treffen.

Jede Erzählung ist eins, ob profanen oder ob religiösen oder sonstweden Inhalts. So wie im letzten - man muß den Wendelgang in den Keller nur lange genug gehen - alles was der Mensch und was alle Geschöpfe tun und darstellen EINS ist.

Freitag, 2. Oktober 2026

Um die Menschen zu retten ... (1)

 ... die er so unendlich liebt, wie die Schrift sagt, wie aber auch alle jene Christen sagen, die Gott wirklich gesucht haben, und das heißt: mit jedem Atemzug und ohne auf das eigene Blut zu achten, zwängt er sich durch jeden Türspalt. Und sei er noch so schmal.

So mußte ich den laufenden Spionagekrimi unterbrechen, mit dem ich die nächste schlaflose Nacht füllte, zu müde zum Arbeiten, zu wach um zu schlafen, in dem es um eine islamistische Gruppe ging, die von Geheimdiensten instrumentalisiert wurde, um einen nächsten Terroranschlag auszuführen. 

Der nur ein Ziel hatte (und es hörte sich an wie eine Vorlage für den Covidwahnsinn, dabei stammt der Film aus 2017) - nämlich so viel Angst zu säen, daß die totale Überwachung und Kontrolle der Völker wie eine Befreiung aus großer Not wirken sollte, sodaß sie dann von den Menschen wie den Politikern bereitwilligst eingerichtet werde. 

Aber natürlich handelt es sich nur um die nächste Schwurbelei auf dem Weg zum Erstickungstod der Erkenntnis in der nächsten Verschwörungstheorie.

Donnerstag, 1. Oktober 2026

Wir sind eine Recyclinganlage von angeeigneten Fremdteilen

Über das wahre Ausmaß des Unsinns, den unsere Weltanschauungen und -haltungen enthalten, kann man nur spekulieren. Aber ich vermute, es ist nicht nur gigantisch und übersteigt alles "Gewußte, das auch stimmt", sondern macht unsere geistig-seelischen Landschaften zu ungeorneten, chaotischen Wüsten. 

Nicht als Ausnahme, sondern als Regel und Normalzustand, in den auch "sehr geistige Naturen" in dem Moment stürzen, wo ihre geistige Höhe durch einen permanent andauernden Strom der Anstrengung (und das nennt man dann TUGEND) gehalten werden. Sodaß unsere geistige Landschaft wirklich eine permanent (UND DAS IST DANN ÜBERHAUPT ERST DAS, WAS WIR EXISTIEREN NENNEN) bestehende geistige Gartenlandschaft ähnelt, in der sich alles in allem (UND DURCH DENANSCHLUSZ AN DIE KRAFT GOTTES, DEN  HEILIGEN GEIST) in einer ARt "Harmonie" befindet und nicht in permanenter Gefahr schwebt, wieder ins Chaos abzustürzen, wenn der Mensch der Welt begegnet, indem er sich auf sie einläßt. 

UND NICHT STÄNDIG VON IHR ABSCHLIESZT, WEIL ER UNFÄHIG IST, dieses Bewegtwerden von der Welt (Sinne sind ihrem Wesen nach LEIDEND, also nie abschließbar) zu verarbeiten, zu erkennen, ohne andauernd so überwältigt zu werden, daß er nie zu geistiger Abstraktion kommt, also nie Wesensbilder schauen, eine Art letzten, nicht mehr hintergehbaren Teil - das ICH - erfahren kann. (Und da beginnt dann nach dem Tode das, was wir als "Schauen Gottes" bezeichnen.)