Über das wahre Ausmaß des Unsinns, den unsere Weltanschauungen und -haltungen enthalten, kann man nur spekulieren. Aber ich vermute, es ist nicht nur gigantisch und übersteigt alles "Gewußte, das auch stimmt", sondern macht unsere geistig-seelischen Landschaften zu ungeorneten, chaotischen Wüsten.
Nicht als Ausnahme, sondern als Regel und Normalzustand, in den auch "sehr geistige Naturen" in dem Moment stürzen, wo ihre geistige Höhe durch einen permanent andauernden Strom der Anstrengung (und das nennt man dann TUGEND) gehalten werden. Sodaß unsere geistige Landschaft wirklich eine permanent (UND DAS IST DANN ÜBERHAUPT ERST DAS, WAS WIR EXISTIEREN NENNEN) bestehende geistige Gartenlandschaft ähnelt, in der sich alles in allem (UND DURCH DENANSCHLUSZ AN DIE KRAFT GOTTES, DEN HEILIGEN GEIST) in einer ARt "Harmonie" befindet und nicht in permanenter Gefahr schwebt, wieder ins Chaos abzustürzen, wenn der Mensch der Welt begegnet, indem er sich auf sie einläßt.
UND NICHT STÄNDIG VON IHR ABSCHLIESZT, WEIL ER UNFÄHIG IST, dieses Bewegtwerden von der Welt (Sinne sind ihrem Wesen nach LEIDEND, also nie abschließbar) zu verarbeiten, zu erkennen, ohne andauernd so überwältigt zu werden, daß er nie zu geistiger Abstraktion kommt, also nie Wesensbilder schauen, eine Art letzten, nicht mehr hintergehbaren Teil - das ICH - erfahren kann. (Und da beginnt dann nach dem Tode das, was wir als "Schauen Gottes" bezeichnen.)