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Dienstag, 27. Dezember 2022

Herrschaften so wird das nix

Ob sie nun WEF heißoen, NGO dies udn NGO das, UNO oder WHO oder Oligarchie oder Neocons oder Atlantikbrücke oder Geheimgesellschaft hier udn Geheimverbund dort, Bilderberger oder Schnapsburger oder Bill Gates Foundation 1 bis 8 oder Yuram Harari, Gott hab ihn selig - es ist völlig egal. Denn eines sage ich IHnen gleich, werter Leser - die haben bei weitem mehr Ahnung vom Menschen als all die Schnapsprunzter, die sich da seit Jahren als fundamentale Kritiker aufspielen um die Nwe World Order oder wie immer das Schreckgespenst heißt, das die Menschheit angeblich oder wirklich bedroht (und die Menschheit an sich IST NICHT bedroht, daß wur uns da keine Illusion machen, sondern ihre Kutlur ist es, und DARIN die Menschheit) 
Die sind nicht böse, weil sie was Böses wollen, sondern die glauben alle an dasselbe wie die Kritiker - sie glauben das Gute zu wollen. Der Witz ist vielmehr: Die gehen alle von einer Natur des Menschen aus, die vollkommen falsch ist! Teilweise gehen aber die Kritiker nicht nur von demselben Schwachsinn aus, sondern regen wich wegen der Fetzen Realismus auf, den die New World-Order Verschwörer udn so weiter noch besitzen. 
Und deshalb die Kritiker nach Strich und Faden ausspielen, weil die noch in zehn Jahren dasselbe "aufdecken", die Schildkröte aber schon beim nächsten Hafen ihren Maulsalat frißt. Herrschften, so wird das nix. 
Das dachte ich, als ich am Stephanitag - während ich Entenkeulen marinuierte, udn zwei Kilo Rotkraut zustellte (morgen und übermorgen und vermutlich noch überübermorgen gibt es Braten vom ungarischen Donauhirsch) - die Sendung von Reiner Füllmich hörte (sie ist unten eingebettet), hat es mich einmal mehr umgehauen. Und nicht einfach das. Sondern ich habe es endtültig satt. Das ist doch ALLES verschwendete Zeit, ud nur noch ein ständiges Bestägigunsservieren, daß man eh auf der richtigen Seite ist. 
Die Kritiker sind dabei fast immer sogar noch blöder als die,  die es - ob angeblichoder mit Recht ist hier irrelevant - zu kritisieren gilt. 

Samstag, 9. April 2022

Wenn Ärzte DOCH Grenzen haben

«Die Risiken sind einfach zu hoch für uns, um mit einem guten Gefühl in die Region zurückzukehren. Wir bedauern dies sehr, denn es wird katastrophale Folgen für die Bevölkerung haben, die grosse Not leidet. Aber wir können nicht Leben riskieren, um Leben zu retten», bedauert Olivier Maizoué, Programmleiter von MSF in der DR Kongo.
Mit diesem Text begründet Ärzte ohne Grenzen in seinem aktuellen E-Mail-Rundbrief den nunmehr beschlossenen Rückzug aus dem Kongo. Zuletzt seien zwei Mitarbeiter der NGO angeschossen worden, sodaß man nicht mehr guten Gewissens in die Region zurückkehren wolle. Also habe man "schweren Herzens" beschlossen, das Engagement zu beenden.

"Nur der hat eine Liebe, der sein Leben hingibt für den Nächsten." Das hat man aber dann davon, wenn man HELFEN will, aber dies nicht aus der christlichen Liebe heraus tut. Diese Scheinethik ist so typisch für säkulare Hilfsorganisationen. Man muß sich dabei die Frage stellen, worum es den Helfenden überhaupt geht - um ein halbes Jahr spannende Erlebnisse im fernen Ausland? um Wichtigkeit, weil man an "Brennpunkten der Geschichte" steht? 

Donnerstag, 7. März 2019

Ein riesiger Skandal

Was sich hinter dem Titel dieser ARD-Dokumentation verbirgt, ist ein wirklicher Skandal. Auf der Grundlage eines absurden und herbeiphantasierten, völlig realitätsfernen Bedrohungsbildes "Feinstaubbelastung durch den Autoverkehr (Diesel)" wird nicht nur eine Industrie in Grund und Boden gestampft (von deren Wirtschaftskraft gerade jene leben, die sie nun zerstören), sondern Millionen Deutsche kalt enteignet. Aber der Skandal hat noch eine andere Dimension, Hadmut Danisch weist darauf hin. Indem er die Spuren aufnimmt, die von der "Deutschen Umwelt Hilfe" (DUH) direkt in die Politik führen. Die auch der Spökenkieker aufzeigt. Der Finanzierung der DUH widmet der Focus ebenfalls einen längeren Artikel. Sodaß man davon ausgehen kann, daß sich die Politik einer "Zivilorganisation" bedient, um Ziele umzusetzen, zu denen sie sonst nicht zu stehen wagt. Die sie nun durch Moral - die natürlich von außen kommen muß - durchdrückt.

Aber noch ein Thema ist in diesem Skandal versteckt, auch diesen deutet Danisch an. Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) ist ein Beispiel dafür, wie ein Establishment, das seine Zeit gekommen sieht und sich absehbar von der Macht trennen wird müssen, also die etablierten Parteien, über NGOs und parastaatliche Organisationen Machtfaktoren schaffen, die über den Staat gestellt ihren Einfluß und ihre Macht auch dann sichern, wenn sie in einer künftigen nichts mehr zu bestimmen haben, weil sie zu wenige Stimmen bekommen. Dies betrifft ganz besonders die SPD, die drauf und dran ist, mit den nächsten Wahlen in der völligen Bedeutungslosigkeit zu verschwinden und zahlreiche der lange Jahrzehnte besessenen Pfründe zu verlieren. Über rasch noch verankerte Maßstäbe können sie dann per ziviler Einklagbarkeit ihr politisches Wirken fortsetzen, indem sie sich Wirkungsfelder sowie ihre Finanzierung sichern.

Beim EIKE liest sich das so: [Die ARD-Dokumentation] dokumentiert mit zahlreichen Interviews und Aufnahmen direkt von Brennpunkten wie dem Stuttgarter Neckartor, in welchem Umfang hier der Bürger von der Politik betrogen wurde und wird. Die Politik hat den Schlamassel durch viel zu niedrige, wissenschaftlich unhaltbare Grenzwerte verursacht. Aus wahltaktischen Gründen will man die Schuld am Desaster nicht zugeben, sondern überlässt die Drecksarbeit dem willkommenen Vollstrecker Jürgen Resch [von der DUH; Anm.] und den Gerichten. Es könnte ja sonst Wählerstimmen kosten.

Wer noch Zweifel hat, daß der gesamte Ökologie-Wahn, der uns übergestülpt wird und zunehmend die Früchte unserer Arbeit, ja das Wohl der Welt verschlingt, in etwas anderem als in einer subjektiven Motivationsquelle zur Beherrschung anderer - der "libido dominandi" (s. u. a. Aurelius Augustinus) - begründet ist, dem ist nicht mehr zu helfen. Denn das sollten wir endlich realisieren: Es geht um einen fanatischen Zwingversuch impotenter Wirklichkeitsflüchter, die eine zweite Wirklichkeit (Pseudologie) aufbauen, die die erste (die ihnen verwehrt bleibt, weil sie sie nicht bewegen können) überlagert und zu bestimmen versucht. Durch Bedingungen, die sie willkürlich bestimmen (und auch ändern) können. Sodaß jeder andere - in eine gehaßte Welt, eine gehaßte Wirklichkeit - ihnen bedingungslos folgen muß.

Man darf vorerst freilich staunen, daß die ARD diese eine Thematik einmal offen zur Sprache bringt. Das ist man von öffentlich-rechtlichen Anstalten nicht gerade gewöhnt.







*100119*

Dienstag, 22. Januar 2019

Wenn Großunternehmen zum Instrument der Linken, zum "Woke Capital" werden (4)

Teil 4) Aber damit haben wir auch die "Woke-Religion"
- Die Lage ist aussichtslos aber nicht ohne Hoffnung


Eine der fatalsten Auswirkungen dieser Spiralkreise der progressiven Entwicklungen, die aus diesem symbiotischen Ineinander von Kapital und Ideologie folgen, ist die Zersetzung der Religion. Wir haben es heute, so der amerikanische Artikel, auf den sich diese Ausführungen beziehen, mit der Tatsache zu tun, daß diese Weltanschauungen der alltäglichen Lebenszwänge eine Auflösung sämtlicher traditioneller, bisheriger Religionssysteme bewirkt haben. So daß man heute sagen muß, daß sämtliche dieser Religionen (Katholizismus, Reformierter/Konservativer Judaismus, Mormonentum, Protestantismus, etc.) progressive Körper in den Kleidern traditioneller, aber heute toter Religionen sind. Progressive, die solche Organisationen hassen, gehen schon lange gegen sie gar nicht mehr offen aggressiv vor, sondern sie unterwandern sie von innen her, und treten dann mit deren Kleidern auf. Oft geschieht das durch die Taktik, wie man einen Frosch kocht: Setzt man den nämlich in einen Topf mit kaltem Wasser, und erhitzt dieses allmählich, reagiert der Frosch gar nicht. Bis er tot ist. Das ist das Problem mit der Zeit. Man sieht sie nicht. Scheinbar ist lange Zeit alles, wie es immer war. Bis plötzlich alles anders ist.

Dazu gehört auch die Attitüde der Linken, sich nach wie vor gegen "die Macht" zu wehren. Gegen die Konzerne. Gegen die Polizei. Gegen die "Macht". Das wirkt umso seltsamer, als alle diese Institutionen doch längst links SIND! Und die Agenden der Linken vorantreiben. Würden die Progressisten diese Institutionen - und auch das Kapital - aber als ihre Freunde öffentlich anerkennen, würden sie ja ihr Spiel aufgeben müssen, mit dem sie vor allem die Rechte, den "Normalo" täuschen. Umgekehrt sucht die Rechte immer noch die großen Organisationen und Kapitalien. Ohne bemerkt zu haben, daß diese sie hassen. Es wäre also höchste Zeit, den wahren Gegner zu erkennen. Und er ist das ... woke capital. Das eingeweichte, von der Linken instrumentalisierte Kapital.

Das gilt auch für die Kirche. Auch hier gilt es, die Augen endlich aufzumachen. Wieviele Kirchen haben Transparente mit "Flüchtlinge willkommen" oder "Gegen Rassismus" (in Europa auch "Klimarettung") hängen, an wievielen Portalen hängen Regenbogenfahnen (übrigens: als der VdZ das letzte Mal - wörtlich - in Mariazell war, war der Vorplatz mit einem halben Dutzend Regenbogenfahnen "geschmückt".) Heute wäscht der Papst muslimischen Invasoren sogar öffentlich die Füße. Wie soll ein normaler Katholik darauf noch reagieren? Austreten? Nur betrifft das übrigens das Judentum nicht weniger. Es ist zwar nicht der Hauptfeind wie der Katholizismus, der kraft seiner Lehre, seiner Dogmen immer noch der schärfste, ja einzige und erklärte Feind des Progressismus ist, aber nicht weniger mißbraucht.

Ob man also nun auf die Religionen oder auf die Unternehmen, das Kapital, oder die institutionalisierte Politik blickt - wir haben es heute überall mit leeren Hüllen zu tun, die in ihrem Inneren den eigenen Todfeind herangezüchtet haben und verbreiten. Man könnte also diese "Woke-..." Bezeichnung heute auf fast alles schon anwenden. Den Sport, das Militär, die Wissenschaft, die NGOs, die Regierungen, die Medien ... eigentlich muß man nämlich sagen: Die gesamte Öffentlichkeit, das gesamte öffentliche Leben ist heute "woke". Eingeseift, aufgeweicht, durchgewaschen.

Die Lage ist zwar aussichtslos, aber nicht hoffnungslos - Das System muß an sich selbst scheitern

Der VdZ erlaubt sich zum Abschluß dieser (weitgehenden) Übertragung doch aber noch eine Bemerkung: Die Perspektive scheint auf den ersten Blick hoffnungslos. Zumal sich eine Wirtschaft, die sich in diese Bereiche bewegt, zwangsläufig die Gesetze des Wirtschaftens mehr und mehr verletzt und anfällig wird. Das ist mit der Politik nicht anders. Deshalb wird die Verflechtung von Politik und Wirtschaft so extrem. So daß große Unternehmen heute in dem Maß immer weniger überlebensfähig sind, als sie ihr Wohl und Wehe nicht den öffentlich verwalteten Steuergeldern verdanken, je mehr sie sich in diese ideologischen Agenden einbinden lassen. In dieser scheinbaren Stärke liegt aber auch die große Schwäche. 

Denn die Großunternehmen sind damit abhängig. Freilich wie die Politik, also reziprok. Aber anders als ein Wirtschaftsunternehmen ist die Politik volatil. Und sie kann auf Dauer nicht bestehen, wenn sie nicht dem Naturrecht folgt. Denn auch wenn heute niemand damit rechnet, irgendwann setzt sich die Natur des Menschen wieder durch. Der Mensch ist nicht beliebig "veränderbar". Er ist GAR NICHT veränderbar. Er macht nur eine Zeit lang alles Mögliche mit. Aber daraus entsteht Leidensdruck. Und irgendwann bricht sich dieser Bahn, entlädt sich. Das ist so sicher wie das Amen im Gebet. 

Man kann nicht sagen, wann. Man kann nicht sagen wie. Man kann nicht einmal sagen, ob es nicht zu "Ersatzentladungen" kommt. Von selber, also, wird nichts "gut". Es wird sicher nur "anders". Wobei immerhin gilt, daß sich meist eine Gegenbewegung auch zumindest ungefähr die Richtung sucht, aus der der Druck zum Falschen, Entmenschlichenden kam und kommt. Wir stehen also unmittelbar vor einer Situation, in der die Unternehmen aufgrund einer schwankenden, immer fragileren (weil grundsatzloseren, entwurzelteren) Politik auch selber anfälliger werden. 

In diesen Unternehmen aber werden mehr und mehr - das ist nur eine Frage der Zeit - die "Boomer-Generationen" von den "Millennials" abgelöst. Die bereits sämtliche Schulen der Gehirnwäsche und Enteigentlichung des Denkens durchgemacht haben. Glaubt wirklich jemand ernsthaft, daß die jetzigen Generationen, die in absehbarer Zeit alle Hebel der Macht in Händen halten werden, diese komplexen Apparaturen und Mechanismen und Institutionen aufrecht halten können, von denen sie heute zehren, die sie aber gar nicht mehr verstehen (können)?

Der gesamte Westen sitzt heute auf einem Gebirge von Errungenschaften und Kapital, von dessen Substanz er aber immer ausschließlicher zehrt. Ja, er zieht sich seine Schergen selber. Weil die Erben es binnen kürzester Zeit verspielen werden. Glaubt jemand ernsthaft, daß selbst Google seine Position halten kann, wenn sein Mitarbeiterstab aus 99 Prozent "diversifizierten Mitarbeiten der Vielfalt" besteht, und es nur noch dieses eine Prozent "gehaßter" Leistungsträger hat, die sich um all diesen Quatsch nie gekümmert haben?

Das System wird an sich selbst zugrunde gehen, das ist so sicher wie das Amen im Gebet. Wo aber ist ein Ausweg? Vielleicht, so der Artikelschreiber, kommt eine neue Religion, eine Religion die es wieder möglich macht, etwas zu leisten, sich in die Welt zu investieren. Die die Nebel aufreißt und jeden wieder atmen läßt, so daß er bereit ist, vorbehaltlos etwas aufzubauen. Vielleicht. Vielleicht tritt aber auch bald eine neue "Messias-Figur" auf, ein neuer Cromwell oder ein neuer Stalin.

Die Frage wird nämlich bleiben, ob ein solcher Umbruch, ein solcher Befreiungsschlag, egal wie er kommen wird, überhaupt unblutig ablaufen kann. Denn die Vergangenheit hat gezeigt, daß sich die Kathedrale an die Macht klammert, mit beiden Händen daran festkrallt. Die Roten Khmer haben es erfahren lassen. Hoffentlich erleben wir nicht dasselbe. Das System der Kathedrale ist nicht weit entfernt davon.






*031218*

Montag, 21. Januar 2019

Wenn Großunternehmen zum Instrument der Linken, zum "Woke Capital" werden (3)

Teil 3) Wie agiert "woke capital"? 
- Von der Rolle moderner Public Relations-Arbeit



Ohne den auf unseren Gesellschaften lastenden Druck der Kathedrale wäre auch die PR der Unternehmen niemals so, wie sie sich heute darstellt. Jeder beugt sein Knie, und jedes Unternehmen versucht der Macht zu beweisen, daß es ihr nicht widerspricht.

Das geschieht vor allem durch die PR (die heute im übrigen für die unter enormem Kostendruck stehenden Medien von entscheidender Bedeutung ist), in deren Entwicklung generell in den letzten Jahrzehnten eine Wendung hin zur "Unternehmensidentität" erfolgt ist, mit der sich der Käufer identifizieren soll. Naturgemäß drückt sich darin auch eine gewisse Werteverbundenheit der Unternehmen aus. Daran läge erst einmal nichts Außergewöhnliches. Das aber macht sie für die Kathedrale so instrumentalisierbar. 

Ganz subtil gibt es heute kaum noch ein maßgebliches Unternehmen, das NICHT den Agenden des linken Progressivismus dient. Dem Interviewpartner auf den erwähnten Seiten ist, wie er erzählt, diese ganze Agenda das erste Mal aufgefallen, als er am Büroturm von Goldman Sachs 2015 eine Regenbogenfahne sah. Das sei gewissermaßen sein Erweckungserlebnis gewesen, und fortan studierte er die Unternehmenspolitik sämtlicher amerikanischer Großfirmen auf diesen Aspekt hin. Das Ergebnis war frappierend. 

Copyright
Das Angesicht der Werbung hat sich in den letzten zehn, zwanzig Jahren völlig verändert. Kaum ein Unternehmen wagt noch normale, gesunde Weiße zu zeigen. Die Darstellungen müssen immer einen "Minderheitenaspekt", einen "Benachteiligtenaspekt", eine "Moralagenda" haben und damit linken Progressivismus beweisen. Zunehmend werden wenig attraktive Models engagiert (womit im übrigen die Linken möglichst wenig attackiert werden, denn viele Linke sind ... häßlich, was auch gar nicht anders sein kann, denn Linkssein ist gleichbedeutend mit der Ablehnung des Guten, Wahren, Schönen.)

Um das zu überwachen, hat die Kathedrale mittlerweile einen Kontrollapparat aufgebaut, der den analogen Einrichtungen in China um nichts nachsteht. Nur ist er "unsichtbar". Aber um nichts weniger effektiv. Kaum ein Unternehmen kann es sich noch leisten, nicht entsprechende (hochdotierte) Überwachungsstellen in seinem Unternehmen zu etablieren. Das hat mittlerweile dazu geführt - die Katze beißt sich hier in den Schwanz - daß diese Stellen (mit der Macht bzw. Drohung der Allgemeinheit im Rücken) oft schon so viel Macht haben, daß selbst die eigentlichen Unternehmensführungen "kuschen" und sich diesen Agenden beugen müssen. Tun sie das nicht, sind sie ihre Position los. Das Kapital gibt damit die Kontrolle über sich selbst aus der Hand.

Ein sich selbst treibendes Ziel - Gesellschaftspolitik wird zu einer Unternehmensagenda

Noch freilich versuchen alle sich damit zu arrangieren. Und die Folge liegt dabei auf der Hand: Wer sich einmal mit solchen Marketingmethoden und -zielen einläßt hat ein weitergreifendes, nun natürliches Interesse, auch ein entsprechendes Publikum "heranzubilden". Die Spirale dreht sich. Bis zum Schlußpunkt. Man braucht die Innovationskraft, die intellektuelle Kraft des Menschen des Westens, und damit vor allem die des männlichen Weißen als Arbeitnehmer. Aber er ist zu sperrig, er fügt sich diesen politischen Agenden nicht ein. Also setzt man alles daran, ihn zu einem männlichen Weißen heranzubilden, der die Eigenschaften einer Frau hat. Und sieh da! Wer erfüllt das am besten? Der weiße Homosexuelle. Ein wenig Geld in die PR ... und schon haben wir die "Gay Pride-Bewegung".

Und damit hat man ihn, den perfekten Konsumenten. Homosexuelle verfügen über ein hohes Einkommen, das völlig disponibel ist, weil es durch keine familiären Verantwortlichkeiten zweckgebunden ist. Vor allem aber haben Homosexuelle (ähnlich wie Frauen) eine ganz verwundbare Stelle, über die man sie ganz leicht aushebeln und manipulieren kann: Sie gieren nach Anerkennung! Homosexuelle sind weit narzißtischer und vor allem unsicherer als normale Heterosexuelle. Ein wenig Lob und Anerkennung also in die Werbetrommel, und schon hat man das treueste Klientel, das man sich denken kann. Niemand ist über Lob so lenkbar wie Homosexuelle (und Frauen, die "sich beweisen" wollen). Längst sind diese Faktoren ganz subtil in die Werbung eingeflossen, und spielen eine bedeutende Rolle. Vor allem bei Produkten mit hohen Handelsspannen.

Aber sogar bei Berufseinsteigern hat man damit nur Vorteile. Sie können sich völlig der Arbeit widmen, sind jederzeit verfügbar, auch zeitlich, weil sie keine privaten Störfaktoren wie Familiengründungen im Sinn haben. Alleinstehende Frauen fallen in dieselbe Kategorie. Also ist es eine PR-Agenda des "Woke-Capital", die Familie als Ziel und Bild zu schwächen. Es geht ja auch "Patchwork", es geht ja auch nebenbei, es geht ja auch mit 40 noch, eine Scheinfamilie zusammenzukriegen. Außerdem erhöht das die Bindung an den Arbeitgeber - der einzigen "Familie", die noch bleibt. Zum Teufel mit allen Folgen daraus. Sollen sich die "Brüter-Idioten" damit auseinandersetzen.

Die Folgen sind bekannt. Ein beträchtlicher Prozentsatz der heutigen (vor allem gut ausgebildeten) Frauen um die 40 sind alleinstehend. In den USA mittlerweile über 40 Prozent. 


Morgen Teil 4) Aber damit haben wir auch die "Woke-Religion"
- Die Lage ist aussichtslos aber nicht ohne Hoffnung




*031218*


Sonntag, 20. Januar 2019

Wenn Großunternehmen zum Instrument der Linken, zum "Woke Capital" werden (2)

Teil 2) Ein System des Schutzgeldes betreibt den Apparat der Progressisten



Nur zu einem relativ kleinen Teil verfolgt die Unterwerfung unter diese gesollte Moral direkte geschäftliche Interessen. Etwa durch Produkte, die speziell Homosexuelle oder Feministinnen kaufen. Und nur zu einem kleinen Teil dienen manche der Agenden auch wirklich den Interessen des Großkapitals. Wie etwa die lohnsenkende Wirkung durch Massenzuwanderung, die ja in erster Linie die untersten Leistungs- und Einkommensschichten betrifft und den momentanen Trends in der Industrie (zu noch mehr Computereinsatz und damit der Notwendigkeit von Kompetenz) sogar zuwiderläuft. Schon die Aufweichung der Familie durch die "Befreiung der Frau" zur Arbeitskraft hat, wie seriöse Untersuchungen zeigen, langfristig einen produktivitätssenkenden Effekt gehabt. 

Weil sich die Industrie zu viel auf "billige Arbeitskraft" verlassen hat anstatt die Herstellungsprozesse zu noch höherer Produktivität "zu foltern". Stattdessen haben wir es heute mit überschuldeten Staaten zu tun, deren Sozialausgaben zu allergrößten Teilen nur die negativen Folgen aus dieser Auflösung integrer sozialer Gebilde (mit ihrer hohen Eigenlösungskraft für soziale Kleinbeben) zu beheben versuchen. (Was mit dem daraus ebenfalls folgenden "Pflegenotstand" für alte Menschen werden wird, macht sich bis heute sowieso niemand in seinen wirklichen Auswirkungen klar.)

Dennoch muß man eindeutig feststellen, daß dieses "Woke-Capital" in einer engen, manchmal symbiotischen Bindung zu einem progressiven, linken Staat steht. Sie sind heute mehr denn je die entscheidenden Treiber solcher Entwicklungen in den Unternehmen. Und sie sind Treiber, die längst selbst getrieben sind, vornehmlich durch die mediale Macht von Vereinigungen (NGOs), die mit allen Mitteln um die Macht im Staat kämpfen, und deren vornehmste Waffe die eines Phantoms, eigentlich also einer Täuschung ist, die sie errichten. Und die alle eine Gemeinsamkeit haben: Sie verfügen mittlerweile über enorme monetäre Mittel, über allen weiteren Einfluß hinaus.

In den USA sind dies (nur als herausgegriffene Beispiele) etwa die Political Action Committees (PACs). Dann sind da die Anti-Defamation League (ADL), das Southern Poverty Law Center (SPLC), eine Human Rights Campaign (HRC). Der ADL ist etwa spezialisiert darauf, jede Kritik an der Linken als "Anti-Semitismus" zu diffamieren. Das SPLC ist der von Morris Dees’ etablierte Geldschöpfungsapparat, der sein Geld damit verdient, Anti-Weißen-Haß zu etablieren. So daß der SPLC heute das ist, was Steve Sailer  “Amerika’s reichste Haßgruppe” nennt. 

Man könnte einem noch nachsehen, wenn man meint, daß der HRC sich einen feuchten Kehricht um Menschenrechte schert (was auch immer damit gemeint ist). Aber er ist momentan eine Gruppe Homosexueller, die sich auf "den Schutz und die Ausweitung der LGBT-Rechte konzentriert, und dabei vor allem für die "Ehe für alle", "Anti-Diskriminierung" und die gesetzliche Verfolgung von "Hate-Crimes" vorantreibt. Außerdem tritt er als Lobbygruppe für HIV/AIDS auf. 

In den Unternehmen geht derweilen das Denken weiter. Sie hoffen etwa, daß sie, wenn sie von dieser Gruppe das Approbationszertifikat erhalten, von Protestaktionen durch homosexuelle Mitarbeiter gefeit bleiben.  Oder sie meinen, daß die Unterstützung von Girl Who Code-Events (GWC ist eine "Frauenpower-Bewegung) dazu führt, daß die Öffentlichkeit nicht merkt, daß alle ihre leitenden Ingenieure und Entwickler autistische, weiße Sexisten sind. Sie meinen, wenn sie die Approbierungsurkunden von Homosexuellen/Schwarzen/Wahmens (ein Begriff, der die jederzeitige Wahlmöglichkeit des Geschlechts bezeichnet, damit aber vor allem die aggressive Vermännlichung der Frau meint), daß sie von diesen Bewegungen in Ruhe gelassen werden, und die Stürme öffentlicher Empörung über sie hinwegbrausen, ohne sie zu treffen. 

Denn dieses Damoklesschwert hängt über jeder Führungskraft. Noch mehr aber über jeder "Möchte-gerne-Führungskraft". Und diese Schutzgelder betreiben den gesamten progressistischen Linken-Apparat, mit dem wir es heute zu tun haben. Niemand wagt da noch auszuscheren. Eine Politik, die teuer ist, für finanzschwache Unternehmen oft lebensbedrohlich teuer.


Morgen Teil 3) Wie agiert "woke capital"? 
- Von der Rolle moderner Public Relations-Arbeit




*031218*

Samstag, 19. Januar 2019

Wenn Großunternehmen zum Instrument der Linken, zum "Woke Capital" werden (1)

Vielleicht beginnen wir diese Ausführungen mit Bestimmungen des Begriffs "Kathedrale", der manchen aus Science-Fiction Romanen bekannt sein könnte. Damit ist eine ideologisch-pseudoreligiöse, fast geheimnisvoll in sich feststehende Organisation von Weltanschauungen und Moralismen zu verstehen. 

Die als neue Religion mit neuen Arkanen, Priestern und Hierarchien auftritt, und deren Zusammenwirken einerseits zwar schon gezielt von Personen vorangetrieben wird. Das aber andrerseits in einer sehr komplexen (dabei keineswegs nicht begreifbaren) psycho-sozialen Dynamik vonstatten geht, das im Wesentlichen auf jeweils einzelner menschlicher Schwäche, aber auch auf der Natur von Gesellschaftsstrukturen beruht (die nun einmal hierarchisch ablaufen, und zwar bis in die Persönlichkeitsbildung aller Menschen). Denn dem "da unten" ist das Aufnehmen von Richtlinien und Handlungsimperativen von "da oben" keineswegs als Schwäche auszulegen, es liegt vielmehr in seiner Natur. Man braucht viel innere Disziplin, dieser "Kathedrale" deshalb nicht einfach "Verschwörungscharakter" zuzuschreiben, auch wenn sie in der Praxis einen solchen annimmt.

In Wahrheit ist die Wirkmöglichkeit Einzelner, die diese neuen Richtlinien einführen und verstärken, höchst beschränkt, und man muß sie eher als "eingeführte Sonden" und "Schrittmacher" sehen. Auch besteht unter diesen Schrittmachern keineswegs einheitliche Gesinnung, in den meisten Fällen sogar nicht einmal einheitliche Interessen. Allen gleich ist freilich nur eines: Ihr Objekt ist die Macht, die reale Macht über eine Gesellschaft.

Dabei darf man mittlerweile eines nicht übersehen: Insgesamt hat diese "Kathedrale" eine Macht erlangt, die auf eine Akkumulation der Macht in den Händen Linker hinausläuft, während die Rechte so gut wie keine Macht (mehr) hat. Auf die Rolle der Medien in einer Zeit der Entwurzelung - und wir leben in einer solchen, zumindest dort, was man als "Westen" bezeichnet (wiewohl der geographisch immer weniger eindeutig abzugrenzen ist) - müssen wir hier nicht gesondert eingehen. Sie ist wohl jedem Leser evident. Wobei er beachten sollte, daß die Medien auch in der höchst persönlichen Entwicklungsgeschichte jedes Menschen eine enorme Rolle spielen, weil sie "die Allgemeinheit" darstellen, und damit eine archetypische Analogie zur "absoluten Wahrheit" sind.

Fassen wir diese ersten Bemerkungen zusammen, so ist diese Überschau mit dem Satz zu betiteln, den der VdZ irgendwo einmal las: Daß früher das Kapital und die Macht rechts war, und die machtlosen Arbeiter und Armen links. Heute ist es genau umgekehrt: Heute sind das Kapital und die Macht links, und die Arbeiter und Armen sind rechts. Es hat sich eine "Kathedrale" gebildet, die mit enormer Macht (an die alle glauben, die "da oben" genauso wie "die da unten"; das ist wichtig zu sehen: alle glauben daran!) ideologische, weltanschauliche Maxime und Moralsätze bis in den letzten Gesellschaftswinkel als verbindlich ausbreiten möchte. 

Darin findet sich ein wahres Sammelsurium an Moralagenden und -keulen, mit denen wir seit Jahrzehnten konfrontiert werden. LBGT (sexuelle Vielfacht) genauso wie Gender, Feminismus, Anti-Rassismus, Anti-Semitismus, Migrationsfreundlichkeit, Klimakatastrophik, sexuelle Freizügigkeit, Anti-Faschismus, und und und, der Leser kann die Liste gewiß noch um einiges verlängern. Alle diese Themen tragen ihre Rechtfertigung gar nicht so sehr in sich, sondern sie sind vor allem Bekenntniskeulen, die dem Kampf um Macht dienen. Nur sie zu hinterfragen genügt bereits, um als "Feind" klassifiziert zu werden. Und - das ist wichtig dabei - einer potentiellen Zerstörung zu unterliegen. Denn Macht HAT diese "Kathedrale" mittlerweile, das ist unbestritten.

Das schwache, eingeweichte Kapital im Dienst der Kathedrale

Auffällig ist dabei, daß sich mittlerweile so gut wie sämtliche Großfirmen und Kapitalunternehmen der westlichen Hemisphäre aktiv in diese Machtunion eingegliedert haben. Unter den Top 500 Unternehmen der USA findet sich nur ein einziges (sic!), in dessen PR und Werbung und Verkaufslinie sich KEIN Gebot der "Kathedrale" findet. Das hat eine amerikanische Intellektuellengruppe herausgefunden, die eine Webseite betreibt und sich dieses Themas angenommen hat. Sie betreibt vor allem ein Twitter-Account @WokeCapital. 

Denn es stellt sich doch die Frage, warum diese Unternehmen auf diesen Zug aufgesprungen sind. Warum in allen diesen Firmen die weltanschauliche Ausrichtung auf Agenden der "Kathedrale" stattgefunden hat und in hohem Tempo weiter stattfindet. Denn eines läßt sich mit Sicherheit sagen: Daß diese Agenden zu Verlust der Innovationskraft und zu hohen Kapitalflüssen in unproduktive Bereiche führen. Denn ein Gleichstellungsbeauftragter, ein Genderfachmann, ein Rassismuswächter in einem Unternehmen hat zwar viel Gestaltungseinfluß, aber er kostet auch viel, manchmal enorm viel Geld.

Dabei gibt es dennoch einen gewissen Nutzen. Denn die Unterordnung unter die Kathedrale stärkt auch einen gewissen Absicherungsmechanismus. Weil noch junge Unternehmen, die um ihre Position und vor allem um eine gesicherte Kapitalbasis ringen, haben die Mittel und das Geld nicht, diese Agenden in gleichem Maß wahrzunehmen. Die "Kathedrale" sorgt also dafür, daß sich das bestehende Großkapital sicher(er) fühlen kann. Es hat keine Konkurrenz aus dem Untergrund, aus dem Nachwachsenden heraus zu fürchten.

Was gleich zum nächsten Punkt führt. Denn diese Unterwerfung unter die Kathedrale hat in der Regel drei Gründe. Nur deren einer, schwächster zeigt Menschen, die bereits die jahrzehntelange Gehirnwäsche an Schulen und Universitäten (neuerdings noch durch Post-Graduate etc. verlängert, so daß weitere Jahre Gehirnwäsche gesichert sind) und die von diesen Agenden vollständig überzeugt sind. Diese intellektuelle Ausdünnung der "akademischen" Führungsschichten wird sich in nicht ferner Zukunft noch auf eine Weise auswirken, die wir uns heute nicht einmal erträumen lassen. Denn wir stehen weltweit derzeit mitten in einem Generationswechsel, von den Babyboomern in die nachfolgenden, durch weltanschauliche Indoktrination bereits massiv in ihrer Geistigkeit beschädigten Generation, denen das Rüstzeug, um sich aus den Irrtümern zu befreien, definitiv fehlt. 

Und zwar aus Gründen der verfehlten Persönlichkeitsbildung, die eine explodierte "Pädagogik" verhängt hat. Sie stehen heute inmitten verschiedenster Entwicklungsspiralen, deren eine etwa als "Spirale der subjektiven Heiligkeit" genannt werden kann. In denen sich diese Menschen immer mehr gegenseitig brauchen, aus existentiellen Gründen nicht weniger als aus psychischen Gründen, so daß sie sich in immer engeren Symbiosen zusammenschließen.

In den allermeisten Fällen kommt die Vertretung solcher Moralagenden, nach außen sichtbar gemacht zum Beispiel durch die Werbung, durch die (massenhafte) Einführung von "Preisen" (für "benachteiligte Gruppen" aller Art, von "Frauenpreisen" bis zu "Unterstützung für "Integrations-Projekte", für "soziale Einrichtungen" die den Agenden der "Kathedrale" entsprechen, usw. usf.), einer proaktiven Schadensbegrenzung, ja einer Schutzgeldzahlung gleich. Unternehmen, die sich diesen Anliegen unterwerfen und sie sogar in den Vordergrund schieben, können sicher sein, daß sie von der "Kathedrale" in Ruhe gelassen werden. Man versucht "irgendwie durchzukommen", versucht den Spagat zwischen wirtschaftlichen Interessen und moralischem Zwangskorsett.

Dazu kommt drittens eine große Schichte von Führungskräften vor allem auf mittlerer Ebene, die sich einfach indifferent verhalten, die Mitläufer sind, die egal wohin überallhin mitlaufen würden, wäre die Machtverteilung so oder anders. Sie sind bloße Ablaufoptimierer, die auf Karriere hoffen und nichts tun würden, das sie darin gefährden könnte. Überhaupt ist dieser Nutzen, dieser allen vor Augen stehende versprochene Nutzen ein ganz entscheidendes Bindemittel, das die "Kathedrale" so scheinbar "fest" macht.


Morgen Teil 2) Ein System des Schutzgeldes betreibt den Apparat der Progressisten
 




*021218*

Mittwoch, 12. Dezember 2018

Zack und wumm, drübergefahren, friss oder geh!

Der VdZ hat es seinen deutschen Freunden immer wieder gesagt: Was Österreich von Deutschland unterscheidet, ist nicht, daß dort alles besser wäre. Sondern daß in Österreich einfach über das meiste gar nicht geredet wird. Es wird einfach verhängt, und niemandem fällt es (erst) auf, und niemand regt sich dann auf. Denn dieses Volk (das eine Gruppe von Völkchen ist) ist es gewöhnt. Seit je.

Anders als Deutschland, das als Kompendium vieler deutscher Stämme und Völker eine ab ovo gewachsene ethnische Struktur hat, war das in Österreich, das als Mark gegründet wurde, nie der Fall. Hier galt - wie in allen Marken (darum der eigentlich undeutsche Sonderfall Preußen, das nur nebenbei) - das Territorialprinzip. Anders als in Deutschland, wo das Recht an der Person festgemacht war, war es in den Marken aufs Territorium bezogen. Das heißt, daß egal war, wer da wohnte, er war in dem Moment dem hiesigen Recht unterworfen, in dem der seinen Fuß auf das Territorium setzte. Anonym, universalistisch. Das erste, was die Habsburger in den Ländern gemacht haben, die in ihre Gewalt kamen, war, die Burgen zu brechen. Möge da nur kein föderaler Geist aufkommen, wo kommen wir denn da hin?

Nur so ist verstehbar, warum sich dieser kleine, unbedeutende Graf Rudolf von der Habichtsburg in der Schweiz, den alle für zu unbedeutend hielten, um ihn als Kaiser zu fürchten, zum Kaiser gekürt worden war. Und es aber verstand, sich (mit seinen Nachkommen) binnen weniger Jahrzehnte und Jahrhunderte eine so gewaltige Hausmacht anzueignen, daß er der Mächtigste unter den deutschen Fürsten werden konnte. Der seinen Anspruch auf Kaiserstellung auch mit Hausmacht (und Geld) durchsetzen konnte.

Freilich bezog sich das nur auf das eigentliche Österreich, die heutigen Bundesländer Ober-, Niederösterreich und dessen Hauptstadt Wien (die heute ein eigenes Bundesland ist). Tirol, Kärnten (das älteste Stammesfürstentum in Österreich, bayrisch wie die übrigen Fürstentümer), Steiermark und die Krain (mit Istrien und Triest) sind eigene Kapitel gewesen, immer gewesen. Salzburg kam ohnehin erst 1815 unter Habsburger Fuchtel, als die Kirche noch weiter enteignet wurde. 

Wen hat es gestört? Niemanden. Wer hat sich aufgeregt? Niemand. Genau so wie im Ersten Weltkrieg. Es gab in Deutschland eine gewaltige Diskussion um die Legalität einer Kriegswirtschaft, also einer von Berlin ausgehenden zentralen Steuerung der Wirtschaft, notwendig durch die Kriegsanstrengungen. 1916 kam das durch, 1917 wurde es nach langer Debatte eingeführt. In Österreich? Herrschaften! Da hat sich 1914 nicht ein Mückserchen gerührt, als die Habsburger mit Kriegsbeginn auch eine zentralistische Kriegswirtschaft eingeführt haben. Es wäre ein interessanter Gegenstand der Historiker zu prüfen, welchen Einfluß diese Zentralplanung (Etatismus) auf die katastrophale Versorgungslage der Armee wie der Bevölkerung (es gab in Österreich mehr Hungertote als in Deutschland) gehabt hat. 

Der Staat war noch nie ein guter Unternehmer. Selbst das dodelsichere (noch dazu mittlerweile per Dekret monopolisierte) Geschäft der Post hat er im 18. Jahrhundert versiebt, als Maria Theresia meinte, sie könne die Einnahmen aus dem Postgeschäft der Thurn und Taxis gut vertragen (86.000 Golddukaten im Jahr), um die desaströsen Kosten aus den Erbfolgekriegen mit Frankreich zu bestreiten. Mit dem Ergebnis, daß binnen weniger Jahre die nunmehr "kameralisierte" (regalisierte) Post defizitär wurde. Neben der Tatsache, daß dem längst gefürsteten Geschlecht aus Oberitalien unzählige Privilegien eingeräumt worden waren, damit die den Mund hielten. Plötzlich waren sie sogar Kurfürsten.

Die Österreicher haben immer einfach hingenommen. Sonst wurden sie hinausexpediert, das war's dann. Was ihnen von oben einfach - ohne jede Diskussion - diktiert wurde, war, zu nehmen wie es ist. Am besten, indem man es gar nie erfuhr. Nur ausbadete. Immer. Seit je. Die Menschen waren eben nie wirklich verwurzelt. Gäste in ihrer neuen Heimat. Der Regierung ausgeliefert. Und das gilt bis heute. Was in Deutschland heftig diskutiert wird, wird in Österreich einfach verhängt. Basta. Friss und arbeite und schwitze und blute und dann stirb. Hunde, wollt ihr ewig leben? In Deutschland wird noch protestiert. In Österreich geschluckt. Seit je.

Dieses Gefühl beschleicht einen nun auch in Anbetracht der Diskussionsergebnisse in der - Gott möge die Zunge des VdZ vor dem bösartigsten Fluch über diese unfaßbare, brutale, dumme und deshalb auch unmenschliche Menschgattung hüten, die dort am Werke ist, aber er hat es schwer damit - oberschlesischen Kohlestadt (NOMEN EST OMEN) Kattowitz, wo sich die sogenannten Gutmenschen wieder einmal treffen, um die Welt vor dem Klima, oder das Klima vor der Welt, wer weiß das noch, zu retten. 

Ob es da ums Klima geht? Herrschaften, wer glaubt denn diesen Unsinn? Ob es da um Schönheit, Welt, Glück, Menschlichkeit, Lebenserfüllung geht? Herrschaften, wer glaubt denn diesen Unsinn. Hier geht es ums Umverteilen. Eines Wohlstandes, den sich diese Herrschaften dort niemals erarbeitet haben, den sie nur aus Dummheit, Neid und Gier verteilen. Denn andere müssen ihn ohnehin erarbeiten. Und andere werden ihn weiter erarbeiten, denn deren Leben hängt an einem seidenen Faden, dem ihrer Leistung. 

Und nun sind wir am ersten Punkt angelangt. Denn der VdZ möchte nur zu gerne wissen, was dort im Namen Österreichs (wo er - nicht wenige - Steuern zahlt) als Zahllast für die Umweltschäden, die Österreich angeblich verursacht, irgendwo auf der Welt verursacht, an Milliarden in den Süden des Globus geschoben werden wird, weil es nun versprochen wurde. Darüber wird auch diese unselige Koalition aus einem Betrüger und einem Feigarsch nichts ändern - erfahren wird es niemand. Der eine, weil er täuschen will, der andere, weil er gar keine Ahnung hat. Denn worum geht es da in Kattowitz? 

Herrschaften, EIKE schreibt es völlig richtig: Mit keinem - keinem! - Wort um Umwelt, Natur, Liebe zur Schöpfung, was auch immer. Nein, das hat man angesichts der Medien-Hegemonie gar nicht mehr notwendig. Es geht ganz offen um das Verschieben von jährlich hunderten Milliarden von Euros in den Süden, zu den "Armen". 

Ach, das ist unchristlich? Was nicht vernünftig ist, ist auch nicht christlich. So einfach ist es. Noch nie, noch nie! hat Geldverschiebung etwas gebracht. Außer der Schwächung desjenigen, der das Geld auf die Bahn brachte. 

Und nur darum geht es sowieso bei der ganzen Klimadebatte. Mit Klima, mit Wissenschaft hat das nichts zu tun. Es ist eine moralische Agenda. Die NICHT darin besteht, die Schwachen zu stärken! Sondern die darin besteht, diese Starken zu schwächen, damit die Schwachen endlich, endlich ans Ruder kommen.

Gott sei dem VdZ gnädig. Jetzt ist ihm doch ein Fluch entschlüpft. Der bleibt aber in seiner stillen ungarischen Kammer.

Nur ein Ruf noch, nach nördlich der Donau: Ihr Deutschländer, ihr glaubt, ihr werdet von Euren Regierungen betrogen? Herrschaften, ihr WISZT es wenigstens meistens noch im Voraus, auch wenn Euch das da und dort wenig bringt. Der Österreicher aber, der erfährt es erst aus seinen Geschichtsbüchern, wenn er betrogen wurde. Und weiß erst nachträglich, warum sein Leben so schwer war.




*101218*

Freitag, 7. Dezember 2018

Migration fördert den Wohlstand. Aber wo liegen die Grundlagen des Rechts?

Im UN-Migrationspakt (wir belassen es bei dieser vereinfachten Bezeichnung), der in diesen Tagen in Marrakesch (Marokko) unterschrieben werden soll (wobei sich die Zahl der Länder, die vorgegeben haben, dies nicht zu tun, zum Zeitpunkt der Abfassung dieser Bemerkung sich fast täglich erhöht, und - eiderdautz! - sind es vor allem Zielländer; denn die allermeisten der Unterzeichner sind ja sicher niemals in Gefahr, Ziel von Migration zu werden) wird vermerkt, daß "Migration Quelle von Wohlstand" sei.*

Interessant. Da muß dem VdZ etwas entgangen sein. Oder ist das nur die typische "Denk-Simulations-Masche" Denkunfähiger weil Unfreier? 

William M. Briggs diskutiert dazu auf seinen Seiten eine interessante, hochoffiziell abrufbare, also belegbare UN-Studie zur Armut auf der Welt, die etwas ganz Bemerkenswertes festhält. Während nämlich erstaunlicherweise die Armut etwa in Afrika zurückgeht, und zwar deutlich, steigt sie in Europa, ja im gesamten sogenannten Westen seit einigen Jahren ebenso deutlich an.

Also doch keine Wohlstandsmehrung durch Migration? Oder bestehen doch keine Querverbindungen zur Massenmigration, mit der Europa (mit seinen ausgebauten Sozialsystemen) seit einigen Jahren schwer zu kämpfen hat?

Oder kennen die UN-Autoren gar die immer häufigeren Fälle, wo mitten in Deutschland immer mehr Menschen zwei, drei oder mehr "Jobs" bewältigen müssen, um ihr Leben so irgendwie zu fristen?

Fragen wird man ja noch dürfen. Oder ist das schon jene Haßrede, die laut UN-Migrationspakt von den Regierungen der Unterzeichnerstaaten gefälligst unterdrückt zu werden hat?

Hier noch einmal eine Zusammenfassung, worum es im UN-Migrationspakt überhaupt geht. Die einen Umstand (der auch aus anderen Hinweisen heraus plausibel wird) noch deutlicher, ja als richtigen Skandal begreifen macht:  

Der UN-Migrationspakt bricht nicht über Deutschland wie ein Schicksal herein, nein. Er ist von Deutschland und seinen sogenannten Eliten ... maßgeblich vorangetrieben und ursprünglich initiiert.

Noch mehr aber: In diesem Film wird einmal mehr verdeutlicht, was nominelles Recht überhaupt setzt. Also auch das Völkerrecht. Es ist die Legitimation über ... Moral. Über moralische Standards. Über Gewohnheitsrecht. Über Interpretationshorizonte. Oh nein, Herrschaften, diese Leute, die das betreiben, wissen genau, was sie wollen. Und wie sie es erreichen. Es ist Zeit, aufzuwachen.






Wer da aber nun meint, daß diese Interpretation überzogen, gar eine Verschwörungstheorie sei, der möge sich einmal ansehen, wie die deutschen Grünen diesen angeblich unverbindlichen Pakt interpretieren. Für die ist endlich "ihre Stunde" gekommen. Endlich kriegen sie jenes Wähler-Klientel, das noch dümmer ist als sie. Sie, werter Leser, lächeln? Genau darum geht es aber. Und weil die Grünen einfach dumm sind, richtig dumm, holen sie genau jene, die ihnen dann den Garaus machen werden. Da unterscheiden sie sich nicht von den Klerikern.






*Wobei ... warten wir es einmal ab, wer WIRKLICH nicht in den kommenden Tagen in Marrakesch unterzeichnet. Immerhin liefert das schwammige Papier - hier wird ach so vernünftig formuliert, was einen Absatz später wieder relativiert wird, so daß sich jeder aussuchen kann, was nun gültig ist, das typische Vorgehen bei solchen Papieren also - jede Menge Vorwände, warum es zu unterzeichnen DOCH nicht problematisch sei. Bis hin zur lustigen Begründung, es sei "gar nicht verbindlich". Jedenfalls sind derzeit die USA, Ungarn, Australien, Bulgarien, die Tschechei, Österreich, Polen, Estland, Dänemark und die Niederlande bereits fest entschlossen, das nicht zu tun, oder erwägen es zumindest.

Der VdZ distanziert sich hiermit übrigens ausdrücklich von einigen Verwandten, die die Unterzeichnung dieses Paktes im Rahmen ihrer Weltrettungsmission - sämtlich bestens pensioniert, alimentiert, verbeamtet bzw. generell verantwortungsfrei (wie in NGOs, oder in der Kirche) - in offiziellen Positionen (NGOs, Caritas, etc.) betreiben. Und sieht sie als aus dem Hause Wagner verstoßen an. Das sie nämlich zerstören wollen. Weil sie seinen Wert nicht nur nicht schätzen können, sondern weil er ihnen Feind ist. Weil sie gegen das Sein stehen.




*161118*

Sonntag, 30. April 2017

Mit dem eigenen Leben spekuliert

Soviel zu den Trauergeschichten, wie unbarmherzig Europa sei: Die Zahlen aus Italien, die nun vorgelegt wurden, sprechen eine klare Sprache. Und weisen einmal mehr die Politik und die Kirche entweder als Lügner, oder als Ahnungslose aus. Beides schießt sie aus jedem Führungsanspruch. Von den 181.000 im Jahre 2016 in Italien einlangenden "Flüchtlingen" (im übrigen nur ein Bruchteil der Zuwanderer auf ganz Europa gerechnet) sind nicht einmal 5,4 % (aufs Ganze gerechnet sogar nur etwas über 3 %) FLÜCHTLINGE. 

Der Rest sind schlicht und ergreifend Zuwanderer, die keinen Asylanspruch haben sondern diesen Status nur als "Erleichterung" ihres Traumes sehen, auf einfache Art zu einem einfacheren Leben zu kommen. Was sie von den traditionellen Zu- bzw. Auswanderern der Geschichte deutlich unterscheidet, denn diesen war klar, daß ein Lebensneubeginn mit generationenlangem Aufbau und schweren Anstrengungen und Entbehrungen verbunden sein wird. Der Eindruck, daß es in Europa alles geschenkt gäbe (weil angeblich immer gegeben hätte; etwas das ja sogar der europäische sozialstaatszerstörte, durch "Bildung" gehirngewaschene junge Mensch mittlerweile glaubt), ist ein besonderes Spezifikum der Gegenwart. Wo Wohlstand zu einem abstrakten Rechtsanspruch für alle wurde, den "der Staat" und "die Väter" (in jedem Fall "die anderen") gefälligst zu erfüllen hätten.

Merkmal dieser Zuwanderung ist also offenbar, daß viele Menschen jede Eigenverantwortung für ihr Leben beim Portier abgeben. Folgerichtig sind knapp 3.600 dieser Zuwanderer auch im Mittelmeer ertrunken ehe sie in Italien ankamen. Wobei die Zahlen ungewiß weil durch NGOs gefälscht sind. Menschen, deren leichtsinnige Spekulation, daß sie rechtzeitig von den durch Schauergeschichten gefügig gemachten Europäern aus ihren fast immer völlig seeuntauglichen Tschenakeln aufgegriffen werden, in die sie sich gesetzt haben und damit ihre Eigenverantwortung einfach aufgaben, nicht aufging. Nur 15 % aller Zuwanderer (Asylsuchenden) sind übrigens Frauen und Mädchen, der Rest (junge) Männer.

Wer Augen hat, sah diese Fakten ja ohnehin. Die gesamte Berichterstattung, das manipulative, dumme Verhalten so vieler Verantwortlicher und Gewissensbildner zu dem Thema sollte aber einen offenen Diskurs über Fakten erschweren oder unmöglich machen. In einem neuheidnischen Zeitalter, in dem das "Gute" von Vernunft getrennt wird.





*220417*

Donnerstag, 11. Juni 2015

Schon der Name ist Betrug

Jüngst erschien einer der üblichen Empörungsartikel über Putin und Rußland in der Presse, in dem ein offiziell verkündetees Vorhaben Rußlands an den Pranger gestellt wurde, die Tägigkeiten ausländischer, ausländisch finanzierter, und politisch tätiger NGOs ("Non Gouvernmental Organisation") einzuschränken. Darunter fand der VdZ eine Lesermeldung, die er hier einfach übernimmt. Er war übrigens direkt (quasi blutwarm aus dem Psychlogie-Studium heraus) in der PR reines Unternehmens tätig. Und hat den Umbruch ab Mitte der 1980er Jahre blutwarm miterlebt, wo die PR von bloßen Unternehmensnachrichten auf "public interest" umzusteigen begann. Das heißt: die PR begann damals systematisch auf "Content" umzusteigen, die journalistische tätigkiet "zu erleichtern", was dankbar angenommen wurde.

Heute kämpfen die Medien, überhaupt noch redaktionell frei erstellten Inhalt auf die Füße zu stellen, meist gelingt es gar nicht mehr. PR-Büros - oder interessensgruppen-finanzierte Sammelredaktionen für mehrere "unabhängige", "eigene" Zeitungen und Medien - liefern die Inhalte, und bestimmen das, was Sie, geneigter Leser, in ihrem gewohnten Leibblatt lesen. In Österreich ist es besonders schlimm, weil es nach 1945 (ab wannen das Land besetzt war) nicht gelang, eine international relevante Zeitung aufzubauen. Der Griff der Politik nach den Medien hat schon rein finanziell Überlebensrelevanz, kein einziges relevantes Medium in Österreich wäre ohne staatliche und damit politische Gelder noch überlebensfähig.* Die österreichische Medienlandschaft ist ohne jeden Zweifel diejenige im deutschsprachigen Raum, die sich im erbärmlichsten Zustand befindet, und reines Vehikel von Interessensgruppen ist.


(cit/.) Schon der Name ist Betrug

Alle global relevanten NGOs sind keineswegs "non gouvernmental", sondern werden direkt von Staaten oder Lobbys finanziert. Und zwar von jenen, die sich darüber eine Stärkung ihrer eigenen Interessen durch politische Arbeit verspricht. Nur "moderne" Wege wählt.

NGOs sind KEINE grassroots-Einrichtungen eines demokratischen Staates. Sie sind längst staatsfeindlich, weil sie genau den Staat über andere Wirkmechanismen aushebeln wollen.

Die Zeiten, wo sich selbstlose Gesinnungsbrüder verbunden haben, um ihren Idealismus einzusetzen, weil ein Thema in den demokratischen Prozessen zu wenig Gewicht hatte, sind vorbei. Es sind regelrechte Konzerne.

Ich weiß wovon ich rede. Ein naher Verwandter von mir arbeitet an maßgeblicher Stelle in so einem Konzern, und agiert weltweit. Der mit einem Budget von nur aus US-Regierungsgeldern stammenden 270 Mio Dollar jährlich (offizieller Budgetposten) regierungsfinanziert ist.

Jährlicher Vorgang, um sich zu finanzieren? Aufweis der Nützlichkeit der "unabhängigen" Agenden für die Regierung. Natürlich, weil es "objektiv" wichtig ist

Welche Position die wohl vertreten? Nennt sich aber NGO! Und diese Organisation (ich könnte sie natürlich nennen) ist nur eine unter VIELEN, von denen manche noch weit (!) mehr Geld bekommen.

Ihre Arbeit? Ausschließlich MEINUNGSBILDUNG. PR. Bücher. Weltweit. (Mein Verwandter hat auch in "Die Presse" Artikel plazieren können.) Dafür haben die hunderte hochqualifizierte Mitarbeiter angestellt. (./cit)



*Unter dem "alten Herrn Dichant" war es ausgerechnet die am meisten als "Boulevardblatt" verschimpfte "Kronen Zeitung", die sich ein völlig eigenes Nachrichtennetz leistete, und von staatlichen Geldern unabhängig, ja ein hochprofitables Unternehmen war. Entsprechend eigen war die inhaltliche Linie. Mit einem täglichen Leseranteil, der sogar in absoluten Zahlen die deutsche Bild (Musterblatt allen Schimpfboulevards in Europa) noch übertraf. Mit - der VdZ wagt es, dies hier zu sagen - einer erstaunlichen (!) redaktionellen Qualität, die mit Bild niemals zu vergleichen war. Diese Zeitung hat es sich sogar geleistet, täglich eine ganze Seite kompetenter Kulturkommentare, mit Theaterbesprechungen der besten Kulturjournalisten, zu liefern, und eine so eigene inhaltliche Linie zu fahren, daß die Politik wie gebannt auf sie starrte. Denn die Hälfte der Österreicher las es! Weil es ihre Meinung traf. Sonst kauft man keine Zeitung. Allein die Gründung (Wiederauferstehung) dieser (einst monarchistischen) Zeitung ist schon Legende, die innenpolitisch ein Erdbeben mit sich brachte. (Stichwort "Gewerkschaftspräsident Franz Olah") Die Kronen Zeitung war (war!) eine Kulturleistung.

Die nationale Machtposition, die die Legende Hans Dichand aufgebaut hatte, war aber für seine Erben (und die mittlerweile eingestiegenen Mitbesitzer - die WAZ) ein "aufgelegtes Spiel", das diese in die Lage versetzte, noch besser als die Konkurrenz öffentliche Mittel anzuzapfen. Ja, man muß es sogar so formulieren, daß sich der Staat seine eigene Gegenmacht aufbaut und "leistet", weil es einer politischen Gruppierung, die die Staatsmacht mißbraucht, in die Strategie paßt.





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