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Freitag, 21. Januar 2022

Als die Gottesmutter den 3. Weltkrieg verhinderte (2)

Das Leben ein Traum. Im Zwielicht der Welten bereitete sich die Apokalypse vor. - Aber selbst für Sonderformen der menschlichen Existenz wie der Form des Dichters, in der die welthaften Konsequenzen von Taten nicht ins existentielle Gewicht fallen (sollten), ist es nicht leicht, mit dieser Gesamtheit, in der das eigene Leben zum Traumgeschehen wird, umzugehen. Denn irgendwie muß man ja auch als Dichter seine Brötchen verdienen, seine Wäsche waschen, den Boden wischen, einkaufen (und dabei mit dem Geld auskommen), und sein tägliches Pörkölt bzw. Gulyas kochen, um zu essen. Und dabei nicht krank werden.

Selbst für diese Existenzformen ist es also nicht leicht, alles zuzulassen. Aber in diesem Sinne möchte ich für die Jahre ab er Matura 1980, speziell aber dann die intensiven Jahre von 1983 bis Frühsommer 1985 eine Stimmung erwähnen, die sich vor allem 1984 immer mehr verdichtete, um dann, bereits 1985, auf seltsame Weise wieder zu verwehen. Jenem Jahr, in dem ich, losgelassen von dieser Stimmung, auf eine Art ausgespuckt wurde. Und schließlich - auch, um die innere Spannung dieses Zwischenzsutands zu beenden - in einer Momentsentscheidung den Entschluß faßte, eine Baufirma zu gründen, den ich dann energisch umsetzte, all diesen erwähnten Unwägbarkeiten eines höchst fragilen Lebens also den Laufpaß gab, und "in Übernahme der Verantwortung" zum Weltmenschen wurde. 

Aber diese Gestimmtheit war ohnehin schwer durchzutragen. Denn sie war von einem ungemein dichten und immer dichter werdenden Gefühl einer nahenden Apokalypse geprägt. So bin ich einer religiösen Gemeinschaft beigetreten, die nicht zuletzt dafür den Rosenkranz betete, um die Gottesmutter zu bestürmen, sie möge auf Ihren Sohn, den Weltenrichter, einwirken, um den Schrecken der Apokalypse als Ende der Welt abzuwehren, den Menschen somit (allem Übel zum Trotz) noch Zeit zu geben.

Es ist aber etwas Seltsames mit solchen Gebetsanliegen.

Donnerstag, 20. Januar 2022

Als die Gottesmutter den 3. Weltkrieg verhinderte (1)

Eines der interessantesten Konstruktionselemente in Heimito von Doderers Jahrhundertroman "Die Dämonen" ist die Totalität der Geschehnisse. Das macht den Roman wirklich zu einem Roman, der als Form ein Versuch ist, die Universalität der Welt darzustellen. Und dazu gehört in der menschlichen Gesellschaft eine dichte Verwobenheit sämtlicher Geschehnisse udn Handlungen. Geschehnisse, die auf den ersten Blick so rein gar nichts miteinander zu tun haben. Die sich aber in einem unsichtbaren Netz engster Knotensetzungen mit allem verbunden befinden. 

Das ist aber kein okkultes Weltprojekt, sondern es ist dem Fraktale ähnlich. In dem eine Zeit auf ihren Ebenen - und hier ist es nicht nur die österreichische Gesellschaft, sondern die Gestimmtheit ganz Europas, jeweils mit ihren Verbindungen: Doderer sah etwa die britische Kultur zusammen mit der Wiener Kultur bis in die 1950er Jahre als die einzigen Kulturen in Europa, die diesen Namen überhaupt noch verdienten. Die somit einander in gewisser grammatikalischer Hinsicht ähnelten. 

Und deshalb auch im Roman (über den Handlungsstrang der Erbschaft einer der Proponentinnen, auch diese Zeichnung von höchster Einprägsamkeit kraft der in ihnen erkennbaren menschlichen Eigenschaften, die ich hier zusammenfassend und kurz mit 
"ein befreiendes Ereignis verändert einen Menschen schlagartig zu sich selbst, sodaß er nun wirkt, als wäre er vorher nur eine Scheinkonstruktion gewesen, deren Gestalt davon bestimmt war, sich nur irgendwie im Leben zu halten zu versuchen, sodaß das Zustoßende - diese bestimmte Erbschaft - die Ergänzung dessen Lebens war, das sich jetzt erst in seiner wahren Gestalt zeigen konnte, das aber auf das nun Geschehene hatte warten müssen"
beschreiben möchte. 

Mittwoch, 19. Januar 2022

Wie ein König entsteht

Es ist eine wunderschöne Erzählung, und ich habe sie schon als Kind geliebt, wo ich die "Bibel unserer Kinder" von Anne de Vries wieder und wieder und wieder gelesen habe. Warum auch immer, bildet die Davids-Erzählung einen Schwerpunkt darin. Und darunter natürlich auch die Geschichte seiner Salbung, mehr noch: Seiner Erwählung von Gott.

So und nicht anders kann ein König "entstehen". Und NUR so hat er jene Legitimität, die ein Volk sein Haupt annehmen läßt. In dem es Tag für Tag und Stunde um Stunde vor Gott steht, der für es opfert und leidet und liebt, und der ihm so Gottes Gnade auf Erden gewährleistet - solange (!) er nach dessen Geboten lebt. (Man beachte deshalb den Erzählungskreis rund um Bathseba und die Folgen für David wie für Israel als Ganzes.)

Hier also nun die Erzählung, wie David vom Propheten Samuel ausgewählt wurde.

Schwätzchen am Mittwoch (3)

Verschwörungstheorie Vernunft - Wird von Vernunft geprochen, so wird gemeiniglich und beileibe nicht erst seit der Aufklärung des 18. Jhd., (die Stränge dieses Denkens und Meinens verlieren sich vielmehr in der Frühzeit der Menschheit, als die Erinnerung an die Ganzheit sich durch Hinterfragen aufzudröseln begann, denn das Hinterfragen treibt das Auflösen voran, und ist nicht mehr rückgängig zu machen: Die Ganzheit in dieser Welt wieder herstellen zu wollen ist unmöglich) von einer bestimmten Art der Rationalität gesprochen. Die davon ausgeht, daß es möglich ist zu "denken", ohne daß ein persönliches Interesse damit verbunden sei.

***

Welche  Erkenntnis, die von Kant über Hegel bis zu Dilthey ihre fundierenden Theoriespuren zieht, im seinem einen Extrem zur Ablehnung jeder absoluten Wahrheitsmöglichkeit führte - weil alles "subjektiv" und damit gleichermaßen "unwahr" sei, also ein Ding niemals durch den Menschen objektiv beschreib- und erfaßbar sei. Warum? Weil es kein Ding "an sich" real gibt, wie Kant es als mathematisches Ideal der Wissenschaft proklamierte. 

Weil es Dinge nur gibt, wenn und insoweit sie in einer Beziehung stehen, also von einem unendlichen Netz von Bezüglichkeiten umwoben sind. Und die Quantenphysik bestätigt das: Definierbar, meßbar, bestimmbar sind atomare Vorgänge erst, wenn man sie in eine Beziehung gestellt hat bzw. so behandelt. Beziehung, die außerhalb ihrer selbst liegt, die das gesamte atomare Geschehen also in umgreifende Bedingungen stellt.

Der Physiker und Mathematiker Wolfgang Smith hat es so formuliert: Die mathematisierte Welt der Physik gibt es gar nicht.

Dienstag, 18. Januar 2022

Eine Pflicht, die hoffentlich nicht real wird

Die gestern verlauteten Regierungsbeschlüsse zur Impfpflicht (nicht: -zwang! das sollte man schon auseinanderhalten) betrachtet der VdZ ruhiger, als die meisten Kommentatoren der Gegnerschaft. Und als Gegner der Impfung gegen Covid 19 bezeichnet sich ja auch der VdZ, ja je deutlicher die Nebenwirkungen zu erkennen sind, desto mehr und desto entschiedener. ABER ...

Ab 1. Februar ist es in Österreich ein Verstoß gegen Gesetze, ungeimpft zu sein, und man kann es noch so viel drehen und wenden - ab 1. Februar wird der Gesunde (sowie der, der ein gutes Immunsystem hat) offiziell illegal. 
Nicht nur das, wird er zum Eingehen eines hohen Gesundheitsrisikos gezwungen. Keine Impfung hat in der Geschichte mehr Nebenwirkungen, und noch nie in der jüngeren Geschichte wurde ein Serum verimpft, das an sich - weil im Wesentlchen unbekannt - in seinen Auswirkungen auf die Gesundheit gar nicht "evidenzbasiert" und damit RATIONAL geboten und verantwortbar ist. 
Diese Impfpflicht ist also die dem (gesunden) Kollektiv auferlegte Verpflichtung, ein Risiko auf sich zu nehmen, das in wissenschaftlicher Betrachtungsweise bemerkenswert hoch ist.  Wenn jemand den Eindruck gewinnen möchte, daß krank zu sein nunmehr der gewünschte und gesollte Normalzustand werden soll, so liegt er deshalb gar nicht so falsch.

Wer jetzt noch einem Politiker, wer jetzt noch einem Arzt vertraut, wird das (der VdZ ist überzeugt) sehr bald sehr gut begründen können müssen. 
Für uns heißt es auf jeden Fall, die Verfolgung unserer ureigensten Interessen von denen der Politik zu ENTKOPPELN. Denn es hat sich nun gezeigt, daß wir zu Ersatzobjekten von Parteien gemacht wurden. Das, worum es uns im Kern geht, wird zum Werkzeug ganz anderer Absichten. Und zwar auf beiden Seiten. Die Wahrheit dieser Warnung werden wir hier belegen.

Absinken in eine okkulte Welt

Wir erkennen aus dem Außen, aus der Welt die Ordnung des Seins, und hören im Schweigen und der Stille dessen Stimme. Dieser Ordnung getreu zu sein ist das, was wir mit Vernunft bezeichnen. Woran ersichtlich wird, daß zur Vernünftigkeit auch die Haltung zur bzw. der Sittlichkeit notwenig ist. Denn es obliegt uns, ob wir uns der Ordnung des Seins fügen, und ob wir sie überhaupt hören wollen.

Unsere Kultur wurde genau damit groß. Sie wurde groß, weil es zur Haltung wurde, dieser Ordnung zu gehorchen, und weil wir kraft der Vernunft auch eine Lebensumwelt gestaltet haben, die in ihren Strukturen demlogos der Welt folgt, diesen darstellt, und somit uns selbst zur Vernünftigkeit wie mit verborgener Hand anleitet.

Was aber hören wir, wenn wir nunmehr im Außen pausenlos und ununterbrochen mit Dingen konfrontiert werden, die es jeder Vernunft entbehren lassen?

Montag, 17. Januar 2022

Montagsplauderei (2)

Den langfristigen Beziehungen (durch die Gewohnheit von kurzfristigen zu solchen umgewandelt) fehlt es aber an Treue. Sie sind Säcke, die man abgestellt hat. Die bewegen sich auch nicht mehr. Bis eine Kraft kommt die stark genug ist, um sie wegzuheben, und woanders hinzuwerfen. Der Wunsch nach Veränderung ist dabei stark, und er ist der Wunsch nach Korrektur. Aber er wird zum Warten, bis es "von selbst" geht. - Ab da sah sich der Staat mit seiner kleinsten Zelle konfrontiert, die er mit begründet hatte. Die zugleich aber auch ihn begründet - die Ehe, und darauf aufbauend, also in demselben (vom Staatsgewalt garantierten und vielfach geschützten) Schleier des Schutzes des Intimsten stehend, die Familie. Wo Ehebruch wenn nicht gleich ein Strafdelikt, so dann zumindest als Rechtsbruch ein Vergehen war, das den Geschädigten stützte. IN der Ehe schützt also er Staat sich selbst.
Eine Beziehung ohne Ritual zu beginnen ist nur dem bereits Abgestumpften, Rohen, Banalen Menschen möglich, der von seinen Trieben beherrscht die Mühe des (nur als kultivierten möglichen) Menschseins vermeidet und alles Formenhafte niedertritt. 

Sonntag, 16. Januar 2022

Sonntagsplaudereien (1)

Eine Herzmuskelentzündung als Impf-Nebenwirkung (Corona) hat man schneller, als man schauen kann. Und zwar vor allem dann, wenn man jung, gesund und sportlich ist. Am meisten gefährdet sind deshalb Leistungssportler, wie Fußballer. Wo durch die fernsehübertragung dramatische Bilder existieren, wo Spieler mitten im Spiel umkippen und vom Platz geschleppt oder gleich mit Rettungsgestell fortgetragen werden. 

Zumindest dorthin, wo die Kamera nicht mehr hinkommt, denn mit dem Eingeständnis, daß Myokarditis bei Sportlern eine bekannte und gar nicht so seltene "Nebenwirkung" ist, hat man in Zeiten, wo die allgemeine Sprechart auf "Impfpflicht" zu stellen ist, so seine Probleme. Geht es doch um das Vorlügen einer Unbedenklichkeit einer Impfung, die man nur noch als lebensgefährlich bezeichnen kann. Welche Tatsache man allen Ernstes mit "niedrigen Prozentzahlen" kleinargumentieren will, wo spektakuläre "Einzelfälle" ein verstörend verschobenes Allgemeinbild ergeben könnten.

QR Impf-Myocarditis-Eiertanz
So vollziehen die Zeitungen auch diesmal einen wahren Eiertanz, wenn sie von den Herzproblemen von so populären Fußballern wie Pierre-Emerick Aubamayang (deutschen Belanges weil einst Borussia Dortmund, jetzt allerdings Arsenal) und Alphonso Davies (deutschen Belangs weil heute Bayern München) berichten. 

Weil sie sich höchst genötigt fühlen, um zu "beweisen", wie "offen und der Wahrheit verpflichtet" sie "sind". Ein widerliches Schauspiel, übrigens, das dazu zwingt, doch von Dingen zu berichten, übe rdi eman lieber schweigen wollte. Aber weil es andere tun, und sie wieder als Verschweiger dastehen würden, singen alle im verlogenen Disharmoniechor der Offenheitsbeweiser. 

Dabei kommen in ständiger Weiterentwicklung neue Formen TROTZDEM fehlleiten sollender Narrative zum Vorschein. Etwa in dem hier so getan wird, als könnte diese medizinisch klar in ihren Entstehungszusammenhängen als Impfnebenwirkung bekannte Erkrankung erstens gar nicht so gefährlich, und zweitens (das aber vor allem) überhaupt die Folge einer Corona-Infektion sein. Die, seien wir es uns doch ehrlich, und vor allem wissenschaftlich, doch wirklich JEDER kriegen kann, nicht wahr? Du, ich, warum also nicht Davies und Aubamayang. Sodaß sich jeder Nicht-Geimpfte noch viel heftiger fürchten sollte. 

Samstag, 15. Januar 2022

Nur sie und das Waldvögelein

Auch dazu hatmich das Stöbern in alten Beiträgen gemahnet: Es ist höchst an der Zeit, eines meiner Liebesgedichte wieder einmal zu servieren. Es stammt von Walther von der Vogelweide, und ist "aktuell" wie am Tag seiner ersten Niederschrift, damals, im Wien der späten Jugend.

Was für eine schöne Geschichte, wie meisterlich gedichtet, und mit wie wenigen Worten - Tandaradei!, so viel erzählt, ein Leben ausgebreitet wird. Sieht man sie nicht, das Frauke, mit ihrer persischfrüchtigen Haut, und ihren kaukasischen Lippen? Wo ihr  Köpflein lag, dort ist das Gras besonders zusammengedrückt, dort bei den Rosen. Wegen der Tropfen Bluts, die nun zwar schon trocken, aber noch gestern frisch und rot? Nein. Warum dann? Das weiß nur sie, und das Vögelein, und sie beide, sie schweigen. Wie der Wald. Denn das Schweigen ist das Hören. Das Hören aber, das ist das Sprechen des ewigen Wissens.
Wo mein Köpflein lag

Unter den Linden
an der Heide,
wo ich mit meinem Liebsten saß,
da mögt ihr finden
wie wir beide
die Blumen brachen und das Gras;
vor dem Wald in einem Tal - 'Tandaradei
Herrlich sang die Nachtigall

Ich kam gegangen
Zu der Aue,
und mein Liebster ware schon dort;
Da ward ich empfangen
als heilige Fraue,
daß ich bin selig immerfort.
Ob er mich wohl oft geküßt? - Tandaradei!
Seht wie rot der Mund mir ist!

Und Blumen brachen
mir zum Bette
in reicher Zahl. O kommt und seht!
Vom Herzen lachen
muß, ich wette,
o mancher, der vorübergeht.
Weil bei den Rosen er wohl mag - Tandaradei!
sehen, wo das Haupt mir lag.

Wie ich da ruhte,
wenn es wer wüßte,
du lieber Gott, ich schämte mich!
Wie mich der Gute
nahm und küßte,
ei, das weiß nur er und ich.
Und auch du, Waldvögelein, - Tandaradei!
Nicht wahr, wirst verschwiegen sein.
Walther von der Vogelweide



Freitag, 14. Januar 2022

Warum wir aber schreien

(Ich wiederhole einen Beitrag aus diesem Blog vom 28. Mai 2010, den ich bei der Durchsicht der Zugriffsstatistik fand. Denn ein Leser hatte wohl danach gesucht. Dabei erlaube ich mir die Frage, ob wir überhaupt noch in der Lage sind, sinnvoll zu klagen. Wirklich das zu beklagen, was zu beklagen ist. Oder ob nicht unsere Gehirne bereits in einger Gesamtbewegung der Kultur mitfließend so vernebelt sind, daß das Beste, wozu wir noch fähig sind, irgendwelche subjektivistisch-gefühlige, sentimentale Ausrülpsungen sind, die so irgendwie in eine Richtung weisen sollen. Denn irgendwie muß ja doch gerülpst werden, ohne aber noch einen konkreten Begriff aus dem Geschehen, das uns umflutet wie einen Korken die Brandung, in der er hin und her geworfen wird.

Was uns das über den Menschen sagen könnte, den man seiner Freiheit beraubt? Das, werter Leser, möge er selbst fortspinnen. Vielleicht ist manches anders, ganz anders, als die Erzählung wiedergibt, die sich derzeit rund um Tagesgeschehen aufbaut. Manchmal, ich bin ehrlich, habe ich das Gefühl, daß wir uns sämtlich in einem einem Schneegestöber vergleichbaren Rauschen bewegen, ähnlich dem bei einer Bildstörung im Fernsehen, wo wir kein Bild mehr entdecken können außer jen, die wir selbst ins "Sehen" hineinstellen. 

Donnerstag, 13. Januar 2022

Wie aus der Anregung die These sprang

Er hat ein Schüppel Kinder, der Journalist und Schriftsteller (zwei Dinge, die nur im Äußeren ähnlich sind) Roberto Mattei in Rom, und das ist schon einmal eine gute Voraussetzung (wenn auch leider kein Automatismus), der wirklichen Wirklichkeit am Brustkorb zu liegen und dem Schlagen deren Herzens zuhören zu können. Denn Kinder sind eine Lebensschule, die den Geist manchmal sogar an Orte tragen kann, wo man ihn sicher nicht vermuten würde. Mattei lese ich also zuweilen recht gern. Zumindest gebe ich dem einen gewisssen Stellenwert, was er in seinen spärlichen Nachrichten aufs Korn nimmt weil sieht. Und der Geist kann im Sichtbarmachen ja recht verschlungene Wege gehen.

Auch diese Anregung verdanke ich somit zwar ihm, aber Mattei bringt den Satz in einem ganz anderen Zusammenhang. Der mich sofort wie eine Lawine auslöste und die Worte nur so purzeln ließ, sodaß ich das, was ich gerade begonnen hatte zu erledigen, sofort fallen lassen mußte, um nichts zu verschütten, und das Drängende mit Papier aufzusaugen. 

Mittwoch, 12. Januar 2022

... und krallt sich an einen Ort, um nicht zu sterben (3)

Daß das keine Verschwörungstheorien sondern seriöse Analysen eines Ist-Zustandes sind zeigt sich alleine an der Tatsache, daß der Aufwand, gewisse Sichtweisen durchgesetzt werden sollen, immer größer wird. Und sich allmählich den Grenzen nähert, die den Aufwand gen Unendlich treiben, geht es zur Vollendungsgrenze. So wachsen die Falschmeldungen, sind zum Teil schon ganz offensichtlich, ja fast demonstrativ falsch und nur noch behauptet. Obwohl das Unbehaben beim Konsumenten bereits zum Greifen dicht ist. 

Man denke etwa an die "Zahlen", die "Daten", die "Fakten", mit denen täglich neu, ja tatsächlich täglich neu und durch eine stillschweigend oder wortreich, je nach Lage, inszenierte Umdeutungen und Neudeutungen (oft durch angeblichen Erkenntniszuwachs,) zu lügen versucht wird. Anhaltepunkt sind dabei Daten, Erfassungen, Erhebungen über Stimmungsbilder und emotionale Zustände der Konsumenten, an denen Angriffspunkte zu finden versucht werden. Stellt sich heraus, daß Menschen es hier und da und doch bemerken und gegen Lügen opponieren, werden sie schon am nächsten Tag mit einer adaptierten Taktik belogen.

Dienstag, 11. Januar 2022

... stößt Schreie aus, um Hindernisse zu verscheuchen ... (2)

Wie wuchs sich dieser rein soziale Eingriff zu einer Auffassung, zu einer allgemeinen Weltsicht aus? Dieses Handwerk haben die Publikations- bzw. Meinungs-Medien erledigt, und sie tun es nach wie vor und mittlerweile fast ausschließlich. Die noch vor 150 Jahren immerhin wenigstens noch in Vielfältigkeit und Wettstreit standen, der sich aber mit der Zeit gleichschaltete.

Ein Kampf, der umso leichter zu entscheiden war, als diese Medien in die Hände der Ideologen gefallen sind. Beziehungsweise deren Ausgestaltung von Interessen getrieben war und ist (man denke ans Internet, dessen Genese und Ausformungen kann jeder von uns, der das 40. Lebensjahr so halbwegs schon erreicht hat, noch so halbwegs erinnert) die in sich, also ihrem Wesen gemäß die Zerstörung des wahrlich Menschlichen zu ihrem natürlichen Ausgang haben. Was an dem ersichtlich wird, von dem ihr "Gelingen" abhängt. 

Ohne solch beschriebene, durch das Sozialsystem (das die Karawanentiere stellte, auf deren Rücken sämtliche politischen Systeme und Diktaturen des letzten Jahrhunderts eingeritten sind) systematisch produzierte, soziale Wüste wären die social media generell, Dinge wie Facebook oder Twitter speziell, gar nie groß geworden. Ohne soziale Destruktion wäre amazon, das von den social media abhängt und wie ein Müllschlucker alles aufgesaugt hat, was die Entsozialisierungsmaschinerie durch die Mangel gedreht hat, chancenlos geblieben.

Montag, 10. Januar 2022

Wer, ins Dunkel geworfen, herumtappt ... (1)

Inmitten der völligen Erodierung und Auslöschung der sozialen Strukturen durch Gleichheitsideologie, Technizismus und damit Nichtung der Gestalten, ist der Bedarf nach sozialer Distinktheit das größte Bedürfnis der menschlichen Gesellschaften. Weil es sich um das Theter der Notwendigkeit handelt, überhaupt zu sein.

Und das vollzieht sich nur durch Gestalthaftigkeit. Gestalt ist das Individuierungsprinzip als Existenzprinzip. Und in dieser hat jede gesuchte Gestalt natürlich eine unbedingte Anforderung, und das ist die nach Geltung, Ansehen und möglichst höchster Stellung.

Weil alle nach oben wollen? Nein. Sondern weil das ontologische Gefüge der Schöpfung ein unbedingtes Netz von Orten ist, an die jedes und alles ab dem Moment gehört, ab dem es zur Exitenz kommt. Existieren - das actu des Seins als Schöpfung, als Welt - bedeutet aber immer das Selbsttranszendieren in den Augenblick hinein. Bietet das Begegnende keine Beschränkung mehr, keine Aufgabe weil die soziale Struktur fehlt, die vorgibt, findet das Transzendieren keine Grenze mehr. 
Narziß, der sich im Außen nicht fand, sucht fortan im Spiegelbild, diesem scheinbaren Außen, seine Gestalt. 
Ein Spiegelbild, das uns so viel über das Wesen des Internet - ein Bild an der Oberfläche, wie der Teich des Narziß - als angebliches social media verrät. Einer Konstruktion, die Soziales Gefüge vortäuscht weil zu errichten vorgibt, und wo wir es ebenfalls mit einem Schein-Außen zu tun haben. 
Fortan wird Narziß vom Echo verfolgt, das sich in ihn unsterblich verliebt hat, und ihm nicht mehr von der Ferse weicht.

Sonntag, 9. Januar 2022

It is MINDBLOWING (2)

Aber derzeit bricht ohnehin die Hölle los. Was im Windschatten daherkommt, und bald überholt - Im Windschatten der Coronaaufregung werden in Österreich weitere Gesetze verabschiedet, die an die Grundlagen des Lebens eines Volkes gehen. Und wer macht das? ich habe an dieser Stelle schon oft gewarnt vor dem, was uns blüht, wenn die Babyboomer von den nächsten Generationen abgelöst werden. Das ist nun der Fall.

Jetzt wird in Österreich die assistierte Selbstmord Wo aus einer Freiwilligkeit, in der der Einzelne einer "allgemeinen Meinung" gegenübersteht, die noch dazu von Autoritäten vertreten wird, ein Druck zur Selbstbeseitigung wird, sobald man subjektiv das "Gefühl" hat, der Gesellschaft "nur noch zur Last zu fallen."
Und dieses "Gefühl" hat mit der Wiederspiegelung in den anderen zu tun. Das heißt, die Gesunden (sozusagen) spiegeln den Kranken etwas wieder.

Samstag, 8. Januar 2022

It is MINDBLOWING (1)

QR Ausschnitt Video Konferenz
Wenn sich bewahrheitet, was in einem Video des Corona Ausschuß im Rahmen einer internationalen Videokonferenz offenbart wird, dann muß man sich setzen und sacken lassen, was hier präsentiert wird: Es spricht alles dafür, daß in den mRNA-Impfdosen keineswegs überall "dasselbe" verspritzt wird. Sondern es spricht alles dafür, daß die Pharmakonzerne "Experimente innerhalb eines Experiments" (die Impfungen sind ein globales Experiment) stattfinden. 

Wo die Chemiekonzerne Varianten und Wirkungen ausprobieren. Und dabei INTENTIONAL tausende Menschenleben riskieren, ja nicht nur riskieren, sondern sogar bewußt in kauf nehmen. Bei Analyse der Todesraten in Bezug auf Impfungen besteht eine hohe Korrelation zwischen diesen beiden Daten.

Freitag, 7. Januar 2022

Kleinere Beobachtungen

Es ist nicht uninteressant, die Situation der ältesten Tochter zu studieren. Deren Leben nicht selten vom Bemühen bestimmt ist, die "bessere Version der Mutter" zu werden. Auch als "die bessere Frau" für den Vater, weshalb ihr Versuch, die Mutter zu übertrumpfen, die Wertelandschaften und Eigenschaften des Vaters wiedergeben. Das heißt also, nicht ohne den Vater gesehen werden kann, dessen "leeren Platz an seiner Seite" sie zu füllen, den sie zu überzeugen versucht. Und dabei nicht selten Schadenfreude (der Mutter gegenüber) ihre Rolle spielt.

Die nächsten Töchter haben es da ein wenig leichter. Sie stehen nicht mehr so unter diesem Druck einer mit den nächsten Kindern schwindenden Aufmerksamkeit der ältesten Tochter, haben deshalb also auch weniger den Vater im Zentrum ihrer Rechtfertigung. 

Mit einem gewissen Sonderfall, der Tochter,

Donnerstag, 6. Januar 2022

Epiphanie

 "Erschienen ist die Güte und Menschenfreundlichkeit Gottes."

Altar zur Epiphanie, Kirche am Kinzerplatz, Wien - Photo by M

Aber sie ist als Teil seines Wesens erschienen, nicht wie es bei uns Menschen ist, als Akzidens, also als hinzugekommene Eigenschaft.

Von falschen Propheten vor Troja (3)

Was Wagner, Nietzsche, Hitler und Julius Apostata mit Evchen Herman gemeinsam haben ist derselbe Fehler im Verständnis von Natur. Der Rest ist Lüge. - Bringt es etwas, sich auf Herman zu berufen, wenn es um Gender geht, wenn man obigen Text liest, und daraus ihre Gesamtausrichtung ziemlich ernüchternd aufs Sonntagslätzchen gekotzt kriegt? Wie es ein Nietzsche, ein Wagner (man lese die Texte etwa im "Meistersinger") und nicht zuletzt ein Hitler (oder wie der Bürstenbartträger aus Braunau hieß) auch vertragen. Alles nicht neu, alles längst schon dagewesen, und alles eine wirklich sehr typische Erscheinung für Kultur in ihren Bewegungen.
 
Auch ein Kaiser Julius Apostata (+366) fällt darunter, der noch einmal versucht hat, das Ruder herumzureißen, und sein Volk vor der Zerstörung alles Natürlichen durch das (knapp fünfzig Jahre zuvor erst von seinen Vorgänger Konstantin zur Staatsreligion erklärte) sich so herrisch gebärdende Christentum (also die Kirche) zu retten. Das die doch jedem Menschen quasi ins Geburtsbett spendierte natürliche Gottesempfinden und -glauben verdrängt, zerstört und überhaupt damit alles Gute Wahre Schöne verhindert.  
Oder folgen wir einem falschen Schiff, weil wir uns von den bunten, lockenden Fähnchen im Wind blenden lassen? 

Mittwoch, 5. Januar 2022

Von falschen Propheten vor Troja (2)

Vom Giftmischen, vom Natürlichen, und vom Natürlichsein, dem das Übernatürliche aber fehlt. Das nur von Gott selbst vervollständigt werden kann. Nicht von falschen Propheten. - Man muß das ja verstehen, oder? Denn das Geistige ist halt nicht sichtbar, tut mir leid, Jesus. Und gehört halt wirlich nicht zu dem, das anerkannt wird, wo man täglich geliebt und gehätschelt wird, und vor allem "gesellschaftlich anerkannt relevant" ist, also auch zur gehaßten und kritisierten Minderheit gehört. Was alles sich leicht ertragen läßt, wenn man sich nicht allein weiß und wissen darf. Wenn man etwa einen ehemaligen Fernsehstar hört, der DAS JA AUCH SAGT.

Ich habe es häufig erlebt, wie bei einem Kennenlernprozeß das Gegenüber regelrecht eine Checkliste abarbeitete um zu prüfen, ob ich zum selben Stall gehöre wie er. Darunter eben Namen wie Herman. Oder Kelle. Und vor allem dieser ... na wie heißt dieser Ex-DDR-Junkie, mit seinem Blog und seinem schmierig-charmanten Glatzkopf-Schöngeistschmalz? Genau, Klokonovsky oder wie sich der schreibt. Die sagen doch alle dasselbe (wie unsereiner), und die sind sowas von, aber sowas von. Unlängst hat er zum Beispiel geschrieben ... genau, so ist es nämlich, endlich sagt es einer. 

Dienstag, 4. Januar 2022

Von falschen Propheten vor Troja (1)

Auf der Suche nach einem Buch von Madeleine Delbrel fand sich seltsamerweise als Empfehlung in einer Nebenspalte (Spiritualität und so irgendwie Rechts- und Nationalistentum, denkt wohl der große Bruder amazon in den Algorithmen, die ihm zu mir einfallen, und sucht Dazupassendes aus seinem Angebot) stieß ich auf ein Buch von Eva Herman. Die sich in den mittlerweile über 10.000 Blog-Beiträgen nicht zufällig nicht einmal als Stichwort niedergeschlagen hat; zumindest fand ich nichts.
 
      QR Buch Eva Herman      
Und wohl nicht zufällig. Denn das Nordblondchen, das nun die Mutteraufgabe neu entdeckt hat (nur ist sie dazu leider schon ein bissel alt; zur Umkehr ist es zwar nie zu spät, denn Herman war früher ein Nüttchen am NDR-Strich, bis sich ihr die Augen öffneten, und sie aus dem Sender rausflog, was zur "Partei der diesmal aber wirklich Guten weil Verfolgten" der Kritiker und Contradenker endgültig qualifiziert). Sie ist in meinen Augen immer das gewesen, was sich in diesem Buch zu entdecken scheint: Ein Trojanisches Pferd. 

Montag, 3. Januar 2022

Warum Bonelli dramatisch falsch liegt (2)

Klugheit ist nicht Rationalismus, sondern durchherzte Entscheidung. Jedes Urteil ist Frucht einer Hingeneigtheit zur Wahrheit. Unlogik gründet also in einer Haltung der mangelnden Ehe mit der personalen Wahrheit. Die Wahrheit über Corona war deshalb von Anfang an bereits VORrational ENTSCHIEDEN. Die Haltung dazu ist NICHT RELATIV. - Aber inmitten seiner Schwurbelei verweist Grün in seinem Vortrag, in dem er sich mit "Entscheidung" befaßt, auf etwas sehr Richtiges. (Und NUR in diesem Punkt sollte man ihm auch hier zuhören, NUR in diesem Punkt, ich betone es.) Genau daraus aber (anders als durch den Zugriff aufs Irrationale - das sich in mancher Hinsicht zufällig mit dem Vorrationalen deckt; das Vorrationale ist aber immer noch logisch, nur nicht apriori so erkennbar - könnte er das Thema eh nicht mehr bewältigen) erwächst eine richtige Sichtweise (die für Grün Flucht ist, aber genug davon). Der Mensch ist in eine Entscheidung gestellt." Genau. Richtig. Die erste Entscheidung des Menschen ist eine ontologische Tatsache, keine "psychologische Hilfskategorie", damit man sich im Leben leichter tut.

Sonntag, 2. Januar 2022

Warum Bonelli dramatisch falsch liegt (1)

Wenn man von einem falschen Menschenbild (Freud) ausgeht, kann man zu keinem rechten Situationsurteil kommen.

QR Vortrag Bonelli
Das läßt sich kurz zusammengefaßt über das sagen, was Bonellei in einem auf Video abrufbaren Vortrag als "leges artes" der Psychiatrie vorstellt. In dem er erklärt, "wie der Mensch tickt." Ein hoher Anspruch! Dem aber Bonellig aus mehreren Gründen nicht nachkommt weil das nicht kann. Denn diese Frage würde eine philosophische Auseinandersetzung verlangen, die Bonelli nie geleistet hat. 

(Und, das wagen wir hier zu sagen, aus persönlichen Gründen auch nicht leisten kann, sonst wäre er kein Psychiater nach heutigem Zuschnitt geworden. Was eine so allgemeine Zustandsbeschreibung ist, daß man ohne viel Bedenken sagen kann, daß KEIN Absolvent der heutigen Psychologie in Europa zum Menschen überhaupt etwas Relevantes zu sagen hat. Alles, was dabei herauskommt sind Pseudolösungen, Pseudoerklärungen, die aber nie etwas erklären, sondern einen ganzen Rattenschwanz an Folgen hier, an ungeklärten Voraussetzungen dort mit sich führen, sodaß sie im Grunde in Sophistereien und Schlagworten - "Zwangsritual", "Narzißmus", "Paranoia", etc. etc. - ersaufen.) 

Wobei nicht einmal das zu konnotieren ist, weil Bonelli sowieso im Relativismus erstickt,

Samstag, 1. Januar 2022

Ad Maiorem Gloria Dei

Es ist natürlich nicht so leicht zu fassen, weil es an jene Verstehensgrenzen stößt, in denen wir unserer Bildlichkeit nicht entkommen können. Die durch die erbsündlichen Erkenntnisbrüche nicht mehr dem Schauen, sondern in das Nacheinander und damit Zusammenklistern des Zeitlichen zurückgesunken ist. Im Alltag müssen wir also wie mit einer Schere Bildfolge um Bildfolge ausschneiden und zusammenkleben, um so zu einem zeitlos Gültigen und zu Gesetzen zu kommen. 

Das ist im Schauen, das uns erst in der Neuen Schöpfung wiedergeben werden wird, und an dem unsere Seele ab dem Zeitpunkt, wo sie sich vom Leib getrennt hat - also im Tode - bereits teilhat, ohne aber noch die Leiblichkeit zu besitzen, um daraus dann Welt zu schaffen. Das wird erst nach dem Jüngsten Tage wieder der Fall sein.

Aber wir müssen es insofern zu verstehen suchen, als wir DIE KIRCHE erst begreifen können, wenn wir sie unter diesen Auspizien zu sehen versuchen. Als SOCIETAS PERFECTA ist sie nämlich KEINES dieser zeitlichen Abfolge-Reiche, sondern eine Dynamik des Heiligen Geistes, die ihr Material AUS dem Irdischen umfaßt, durchdringt und zur Gestalt bringt, die wir dann WELT heißen dürfen.

Materia - Mater. Der 1. Jänner ist deshalb der Gottesmutter Maria geweiht, die dieses bedingungslose JA der Erbsündelosen in die Welt ERSTMALS seit Eva WIEDER gebracht hat. 
Analog der Ersten Schöpfung einige tausend Jahre zuvor, nur noch weiter gehoben: Durch die geschichtlich gewordene göttliche Erlösungstat. 

Neujahr 2022

Auch im Namen des kleinen Teams an Mitarbeitern, die das ihre dazutun, daß dieses Blog Tag für Tag erscheint, weiter erscheinen soll, und nun - einen Schritt nach dem anderen - auch in Buchform zur Welt kommt,

wünsche ich 
allen Lesern der ambrosius.konnotationen

Gutes, glückliches, gesegnetes 
Neues Jahr 2022!

Herzlichst
 Ihr 
Ambrosius
 

PS - Ich hätte Ihnen zwar gerne ein neues Bild vorgestellt, so war es jedenfalls geplant, nämlich eines, das mich zeigt, wie ich gerade den doppelten Rittberger oder den dreifachen eingesprungenen Axel am Eis des zugefrorenen Vierwaldstädter Sees ausführe, und dabei entspannt lachend in die Kamera winke. Aber leider ist das Bild (vermutlich durch die Erschütterungen, die bei den Landungen im Eis ausgelöst wurden und minutenlang nachwirkten, oder noch wahrscheinlicher, weil das Eis auch gejubelt und den Photographen zum Wackeln gerade im Stillehalten gewissermaßen mitgehubbelt hat) so verwackelt, daß man kaum noch etwas darauf erkennt. 

Auch die Suche nach Bildern in den Überwachungskameras der Supermärkte und Bistros an der Uferpromenade samt einer (freilich unbeantwortet gebliebenen; also eine kleine Hoffnung besteht also noch, nach Öffnung der Archive im Jahre 2135 entsprechende und gewiß schärfere Aufnahmen zu finden) Anfrage bei MI6 und NSA, ob deren Satellitenbilder für die insinuierten weniger geheimen Zwecke brauchbarer wären, blieb ergebnislos. 

Also bleibt diese aus naheliegenden Gründen einmalig bleiben müssende Leistung eines trotz allem junggebliebenen Sitzenden-und-Schreibenden und notorischen Langsam-Schauers nur ein Gott ins Ohr geflüstertes Lob. Leider.

Aber um nicht allzu große Enttäuschungswellen zu riskieren (Sie wissen ja, wie Wellen interferieren, sich brechen oder so verstärken, daß sie sich zu Riesenwellen hochschaukeln - und an Wellen mangelt es ja derzeit wahrlich nicht) schieben wir rasch noch ein versöhnlich stimmen sollendes Bild vom schon einmal hier vorgestellten Pfarrhund Sam. Den Sie wohl bereits kennen, und dem Sie zukünftig wohl noch das eine oder andere Mal begegnen könnten. 

 Denn die Umfrage des MarketsSearch-Institute (Wien-New York-Kopházakékformalynégyeszdáröregvar), nach seinen ersten Aufritten zu Weihnachten unter unseren Lesern durchgeführt (Stichprobengröße 1.000.000), erbrachte das eindeutige Ergebnis von 99,77 Prozent, die FÜR eine Aufnahme Sams ins Mitarbeiterteam der ambrosius.konnotationen stimmten. Also dann beuge ich mich dem Raunen der Massen - Vox populi vox Dei, nicht wahr? - und bleibe mit dem Gruß "Na das kann ja heiter werden!" Ohne mir weiter Gedanken darüber zu machen, ob die Leser mir damit etwas sagen wollen. Denn die würden es mir ja sicher sonst direkt sagen. Oder persönlich schreiben.

Pfarreihund Sam - Photo 2021 by M