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Mittwoch, 7. Oktober 2026

Wie ein kleiner Gedanke globale Industrie revolutioniert (2)

Hier jedenfalls das angekündigte Filmchen über die vom chinesischen Automobilhersteller BYD konzipierten NEUEN MOTOREN. Wo aus scheinbaren Nebensachen und Zulieferaufgaben heraus neu gestellte Fragen schlagartig zu einem völlig anderen und revolutionären Antriebskonzept für PKW führte, das mich beeindruckt, ja über die Großartigkeit der Schöpfung als Raum des Menschen neu begeistert hat. Wo scheinbar nebenbei, fast still, binnen eines Jahrzehnts einer der weltweit größten Automobilhersteller entstanden ist. Ein Unternehmen, das vor zehn Jahren NOCH NICHT EIN AUTO hergestellt hat. 

Die Großartigkeit dieser Geschichte wird durch eine Frage noch deutlicher, die hier gar nicht so als Kritik verstanden ist, sondern der Illustration der Wunderbarkeit der Schöpfung ist: WARUM HABEN WIR DAS NICHT GENAU SO GEMACHT?  
Wir finden darauf nämlich gar keine wirkliche Antwort. Das Wunderbare wird so noch deutlicher, es bleibt ein wenig undenkbar. Nachträglich aus der Geschichte Notwendigkeiten, ja Mechanismen abzuleiten, denen gemäß alles nicht hätte anders kommen können, ist nur der übliche Selbstbetrug, der uns so oft und so fatal verwirrt hat.
Denn was hat bei uns an innerweltlichen Bedingungen gefehlt, daß niemand auf diese Gedanken kam oder motiviert genug war, das Auto ganz einfach ein wenig anders zu empfinden bzw. zu denken, als bisher üblich? 

Gerade sogar an der Art, wie BYD Krisen bewältigt hat, kann man nämlich ablesen, daß bei uns, und zwar speziell in Österreich, manche Bedingungen sogar günstiger gewesen wären, dasselbe oder Ähnliches zu bewerkstelligen. Und Wege zu beschreiten, die - wie wir es jetzt erleben - die Art, Automobile zu denken und zu bauen, revolutioniert hat. 
Vielleicht steckt - pars pro toto, als nur ein Fall unter womöglich vielen - hinter der Krise der Automobilindustrie Deutschlands (und vielleicht also liegt es bei anderen Wirtschaftsbereichen nicht anders) also gar nicht so sehr politischer Wahnsinn.  
Sondern etwas, das man uns regelrecht verheimlicht: Eine technische Revolution. Der gegenüber der Westen derzeit nur den Mund offen hat vor Staunen. 
Und in der ein Wirtschaftszweig, der aufgrund des ökonomnischen Gewichts mit immensem politischem Einfluß ausgestattet, uns Völker regelrecht in Geiselhaft hält. Und politische wie vor allem militärische Katastrophen vorantreibt, die links wie rechts Hekatomben an menschlichen Opfern aufwerfen. Nur, um das eigentliche Scheitern zu vertuschen, und seine finanziellen Folgen ... AUF DIE BEVÖLKERUNG UMZULEGEN. Durch Zölle hier, v. a. aber durch "Kaufzuschüsse/-prämien" wird (erneut, ja vertieeft) unternehmerisches Scheitern vom Staat korrigiert. 
Wir wollen diese These an diesem Beispiel illustrieren. 

Montag, 5. Oktober 2026

Wie ein kleiner Gedanke globale Industrie revolutioniert (1)

Erst vor ein paar Tagen habe ich hier über den eigentlichen Vorschub einer Kultur geschrieben - die Steigerung der Effizienz beim Verbrennungsvorgang. Bei welchem? Egal. Meist hat das mit dem Finden einer Schlüsseltechnik (etwa einem Brennstoff, oder der Technik der Energielieferung) zu tun, die auf die eine oder andere Weise in vielen zivilisatorischen Abläuften zur Anwendung kommt.  

Was das ist ist nicht absolut, sondern fast von Zufällen abhängig, sprich von kulturellen Geneigtheiten, die sich in der Entwicklung wie komplexe Systeme verhalten. Also unvorhersehbar (und nicht berechenbar) entstehen. 

Beispiel. Es wäre für die Antike des Mittelmeers überhaupt kein Problem gewesen, Elektroantriebe zu entwickeln. Sämtliche chemisch-technischen Prozesse waren vorhanden. Aber man ist bei der tiergetriebenen Motorik geblieben, und es gibt aus heutiger Betrachtung jede Menge Gründe, warum das so war. Es hätte natürlich auch jede Menge Motive gegeben, wenn nicht, wenn anders, aber es war wir es war, und darüber nachzudenken, warum es nicht anders lief ist vollkommen überflüssig.

Denn ein Wechsel, eine Innovation sozusagen, hätte keineswegs eines großen, vollkommen unvorhersehbaren Ereignisses bedurft! Das ist ja das Verblüffende von Änderungen (und zwar gerade von wirklich großen Änderungen) die man posthoc Innovationen nennt, daß sie so gut wie immer "eines Schmetterlingsflügelschlages" bedürfen, um binnen kürzester Zeit umzuschlagen. 

D. h. bei komplexen Systemen steht die Wirkung in überhaupt keinem rationalen Verhältnis zum Anlaß. 

Es besteht die Gefahr, daß der Mensch für NOTWENDIG erklärt, sogar Abhängigkeiten daraus macht, was in Wahrheit nur das Trägheitsbeharren auf GEWOHNHEITEN ist. 
Umgekehrt besteht die Gefahr, daß Freiheit mit Verzicht auf das Formen von Gewohnheiten, also die Ausbildung von TUGENDEN gleichgesetzt wird. Was Geist erfordert, also Selbsttranszendenz, und nicht einem führungslosen Gewährenlassen entspricht. Genau das ist aber die Natur des Westens geworden. Nicht aus indivdiuellem Versagen, übrigens, so funktioniert Kultur nicht, sondern aus institutionellem, gewohnheitsbildendem, autoritativem Mangel.

Diese Gedanken wurden angestoßen, als ich das endstehende kurze Video über den chinesischen Automobilhersteller BYD sah. 

Dienstag, 5. März 2024

Das Gute ist was bleibt

[...] Es war in den Jahren ab 1988, als ich mit meiner Firma begonnen habe, Tondachziegel aus Südtirol zu importieren. Um ein Haar hätte ich mit einem großen Dachdecker in Grein sogar den Generalimport übernommen, nur hatten die damals noch Qualitätsprobleme, die meteorologischen Bedingungen in österreichischen Alpen waren noch deutlich schärfer als in Süditorl. Die Temperaturextreme, die ein Dach etwa in Mariazell innerhalb von 24 Stunden (/und über vier, fünf Monate) aushalten muß, sind freilich für jeden Tondaczziegelhersteller eine Herausforderung. Doch habe ich viele Ziegel importiert, im Flachland war es kein Problem. Ud sie waren ja nicht nur sehr hübsch und auch leichter und erheblich billigr als die deutschen Prdukte, die diesen Markt beherrscht haben  Aber da mußten auch die Südtiroler dazulernen.
.
Was will ich dami sagen? Ich habe mehrere male besucht. Und der Wohlstand dort war beeindruckend. Nicht weniger beeindruckend als der Wille der dortigen Menschen, ihre österrichische, deutsche Lebensart zu behaupt den und zu pflegen. Wie war das möglich? Noch 1914 war (ganz) Tirol das Armenhaus der deutschsprachigen Teile der Monarchie! Südtirol. Ein reines Bauernland, kleinstrukturiert, bettelarm (aber extrem konservativ. Und das heißt in jedem FAll - sonst ist es nur pseudo-konservativ - AUFS EIGENE BEDACHT, Nicht im Egoismus, sondern aus der Pflicht, sich am GEGE§BENEN - also auch an der Tradition - zu trandzendieren, das als Maßstab und erste Forderung ans eigene Leben zu sehen.Nicht "auch", nicht als Dekor, den man ins Fenster stellt, sondern als echtes Tor zur Lebensquelle.
Ich will nicht sagen, daß die Abtrennung 1918 ein Glück war. Aber beide Tirol, NOrd wie Süd, sind heute in ihren Staaten je eine der reichsten Regionen.

Montag, 12. Juni 2023

Wenn die Wunderwaffen ausgehen (2)

Langfristig wird Rußland nicht nur militärisch, sondern auch ökonomisch dem Westen überlegen sein. Und: Die tatsächlich apokalyptische Dimension - Schon in ersten Minenfeldern, Drohnenangriffen und Artilleriestürmen der Russen verrecken die westlichen Wunderwaffen.
Das amerikanische Magazin FORBES schreibt heute, daß bereits die Hälfte der jüngst erst vom Westen gelieferten Panzer und Panzerfahrzeuge (Leopard 2, Bradley , deutsche Bergepanzer, Entminungspanzer usw.)  vernichtet sind.
Und die Schwierigkeiten potenzieren sich, weil durch die russische Taktik die Logistik der Ukraeine - die aber bei jeder Offensive das größte Sorgenkind des Angreifers ist - noch weiter angespannt wird.

Speziell bei den fast unüberschaubar diversen Westwaffen - viel, und von allem wenig. Weshalb manche meinen, daß die Westwaffen viel zu "sophisticated" sind, viel zu hohen Aufwand an Wartung haben, viel zu komplizierte Logistik erfordern. 

Man denke doch nur an die kaum noch übersehbare Zahl völlig unterschiedlicher Munition, sofern die überhaupt zur Verfügung steht, man denke an die üblicherweiwse nötige monate- oder jahrelange Ausbildung, die nötig ist, um diese Waffen gut einzusetzen. (Sehen Sie dazu auch die brillante Analyse des momentanen Zustands auf den Schlachtfeldern in der Ukraeine durch Ex-Marine Brian Berletic.)

Ein erfahrener US-Oberst meinte unlängst sogar, daß die NATO selbst gar nicht in der Lage ist, die Ukrainer in zeitgemäßen Schlachtfeldstrategien zu schulen, weil sie sie selber gar nicht beherrscht. Weder die USA noch die NATO haben seit Jahrzehnten Erfahrung mit Kampfverbänden, die Bataillonsstärke übersteigen.

Aber die Welle läuft noch, da erschallen bereits die nächsten Rufe nach nächsten Wunderwaffen. Zelensky reist schon wieder, und in Kiew geben sich westliche Staatenführer die Klinke in die Hand. 

Dienstag, 28. März 2023

Aussichtslos, aber nicht zum Verzweifeln

Nach rein irdischen Kriterien betrachtet ist die Lage hoffnungslos. Was Markus Krall im JF-TV sagt, gibt einen sehr nachvollziehbaren, realitätsadäquaten Einblick in das derzeitige Geschehen rund um die Banken und die Finanzströme der Welt. Ob es einen Totalcrsah gibt oder nciht ist hier ga rnicht die Frage. Es WIRD ihn geben. 

Die Frage ist nur - WANN. Und was ihn auslöst, denn das ist nicvht so eindeutig vorherzusagen. Komplexe Systeme haben die Eigenschaft, Reaktionen zu zeigen, die mit der "letzten" Ursache in keinem Größenverhältnis stehen. Sie lösten nämlich nur eine Kette von Reaktionen aus, die dann immer unvorhersehbare weitere Kettenreaktionen auslösen. Nur eine ist sicher: Das System wird kollabieren.

Sonntag, 15. Januar 2023

Wintergeschichte

Auch diese Geschichte müßte dringend einmal richtig geschrieben werden. Was wir über die Ernährung der Vergangenheit zu wissen glauben ist zu allermeisten Teilen nützlich geschobener Unsinn, der irgendetwas an der Ggenwart rechtfertigen udn vor allem besserreden soll. Wissen täte man es längst. ABer einmal richtig sortieren, und auf den Kern eindampfen, das täte not.

Wußten Sie, daß man im MIttelalter in Europa fast ausschließlich Fleisch gegessen hat? Es kam täglich auf den Tisch, nicht nur beim Adel. Der lebte kaum anders als der durchschnittliche Bürger. Was er "mehr" hatte ging in zusätzliche und teure Ausstattung, die der NOrmalbürger sowieso nicht brauchte, und bald immer mehr in Luxus, der aus fernen Ländern kam. 

Aber da war der Handel, diese Domäne der überzähligen und ungebrauchten Männer, schon sehr mächtig geworden. Und hatte eine Erscheinung nötig gemacht (und gelich auch sehr von den Fürsten geliebt), die man "Münzen", später "Geld" nannte (das zuvor weit mehr war als Münzen.) Die zuerst nur Symbol für das Ferment des Sozialen waren - Anspruch auf und Gebeverpflichtung für einen Anteil an der Frucht des göttlichen Kultopfers - und mit der Zeit diesen Anspruch zum Ding an sich machte.

Gemüse war selten, weil sehr saisongebunden. Für Getreide fehlten die Großanbaugebiete, und es war aufwendig und teuer, daraus Brot zu backen. Kuchen oder darauf basierende Süßspeisen sowieso, die kamen alle mit der Neuzeit. Als der Kapitalismus bereits groß und mächtig geworden war.  Ab da wurden die Frauen zum Kochen verdammt. Dabei konnten die das noch nie so gut wie die Männer. 

Na gut, für den Alltag ... In der Spitzenküche sind sie sogar heute noch die Ausnahme. Den das kann man mit Quotenregelungen nicht hinkriegen, der Gaumen ist nicht zu betrügen.

Mittwoch, 11. Januar 2023

Pausenbrot

Den bedeutendsten Unterschied zwischen China und den USA (Anglo-Westen) könnte man in einem auf den ersten Blick absurden Unterschied reduzieren: 
China hat verstanden, was Geld ist, aber die USA nicht.
Die USA setzen seit je auf kurzfristige "Rendite", das heißt, sie glauben, daß Vermögen gleich Macht ist, und können nicht anders als auf kurzfristige Rendite setzen. Sie KÖNNEN nicht, deshalb wolen sie es nicht, langfristig denken. 
Das ist unsittlich, und damit gegen die Natur aller Dinge.

Freitag, 23. Dezember 2022

Am Ausgang steht die Wüste

Man kann, kommt das Gespräch auf "Energiewende", dieses große politische Programm, das unsere Gesellschaften und Kulturen vollständig umbauen soll und IRD. Wird, weil die politischen Beschlüsse dazu sind gefaßt, und Milliarden über Milliarden bereits investieret, teilweise sind diese Prozesse der Wandlung nicht mehr rückgängig zu machen. Zu tief hat sich das planwirtschaftliche Vorgehen bereits in die realen Wirtschaftsstrukturen hineingefressen, der Schaden würde sich noch einmal immens steigern, würde etwa die deutsche Autoindustrie wieder in den Teich einer freien Marktwirtschaft geworfen. 

Das einzige, was man aufrecht erhalten hat (man hat es wohl von HItlers Zeiten abgekupfert, dort ging man genau so vor) ist die "Profitabilität" für die Eigentümer der Unternehmen. Gewinnausschüttungen und "Dividenden" sind nach wie vor fixe Kalkulationsgrößen, nur werden sie eben am Regierungstisch zwischen den Eigentümern und den Politikern ausgehandelt. Dafür hält man auch brav die Schnauze.

Wie die Energiewende aber rein technisch funktinoiert, zeigt dieser Film ganz eindrücklich. Er unterscht drei Vorzeige- und Vresuchsprojekte, die man im EU-Raum mit bester Finanzausstattung gestartet hat. Natürlich eignen sich dazu Inseln am besten, um herauszufinden, wie ein energieautarkisches System, das nur von der Strreomproduktion aus "erneuerbarer Energie" gespe8ist wird, funktioniert oder wenigstens funktionieren könnte. Weil man Fehler erkent, korrigiert, und so weiter. 

Samstag, 17. Dezember 2022

Der erste autarke Staat der Geschichte

   Ianto Watts zur russischen Autarkie
Wir bringen hier den aktuellen Gastbeitrag von Ianto Watt zum Blog von Wiliam M. Briggs. Ich war zuuletzt kiot manchem an Watts Einschätzugen nicht so zufrieden, das habe ich ihm auch gesagt. Aber dieser Summierung es Geschehens kann ich problemlos zustimmen. Fast. Denn ein bißchen glaube ich, der ich die Kenntnis der urssischen Seele von Dostojewsky für unüberbietbar halte, immer noch daran, daß der Russe per se nur deshalb so viel über sich ergehen läßt, weil er immer noch an Rom udn dne Westen glaubt.

Und immer noch vom Rom und dem Westen enrdlich anerkannt werden will. Aber ichhalte es durchaus für möglich, daß sich diese Selbstbefgindlichkeit ändert und geändert hat. Auch wenn die Geschichte dagegenspricht. Selbst 1814, als der eigentliche Sieg über Napoleon als Frucht der russischen Leidensfähigkeit, aber auch (und das sollte nicht vergessen werden) der russischen Klugheit, Europa noch einmal für bemerkenswerte 100 Jahre stabilsierte

Donnerstag, 15. Dezember 2022

Wie sich die Welt durch Menschen verändert

Die Signifikanz des Besuchs des chinesischen Ministerpräsidenten Xi Jinping in Saudi Arabien kann kaum überbetont werden. Sie ist das Startzeichen zu einer neuen Ordnugn des gesamten Vorderen Orients gewesen, in dem sich Saudi Arabien seit hundert Jahren und erstmals von Amerika ab- und dem Osten, China zuwendet. 

Nicht weniger als 38 Milliarden Dollar, der größte Einzelvertrag der Geschichte, soll der Wert der Handelsverträge zwischen China und Arabien betragen, und das alles wird in Renminbi (der chinesischen Verrechnugswährung) und Arabien abgewickelt. War es bisher so, daß die Suaids zwangshläfug im Westen eingekauft haben, weil sie den Fortschritt nur dort kaufen konnte, so hat sich das binnen fünf Jharen - seit dem letzten freundlichen Besuch es nciht ganz nach außen so übertriebenenen "American Superiority-"Narren Donald Trump 2017 - vollkommen gedreht. 

Heute liefert China ALLES; was der Westen dereinst lieern mußte, weil nur er es konnte, ja China liefert mehr. Und es bleibt ohne kolonialistische Forderungen, und vier Fünftel der Welt glaubt mittlerweile - der Ukrainekrieg hat dazu sein bedeutendes Gewicht beigetragen - daß China auch die militärische Macht auf seiner Seite hat, die einen friedvollen Handel garantieren kann. 

Samstag, 10. Dezember 2022

Und der nächste Selbstfaller

Selbstfaller - ugsl. Wiener Umgangssprache; dem der althdt./biblische. Spruch "Wer jemand eine Grube gräbt, fällt selbst hinein" zugrunde liegt. Er meint, daß der Schaden für den, der jemandem anderen böswillig Schaden zufügen möchte, im Rahmen der jeweiligen Selbsterhaltungskraft bemessen höher ist, als der vermeint verursachte Schaden am anderen. 

Abgesehen davon, daß niemand im Ernst zweifeln wird, daß Rußland - noch dzau indirekt (?) unterstützt von der OPEC, die bereits vor einem Monato der zwei angekündigt hat, die Ölförderung zu drosseln - sein Öl am Weltmarkt verkaufen kann, und zwar zu "Weltmarktpreisen". 

Abgesehen davon, daß diese Preisdeckelung, die die EU über russisches Öl verhängt hat, eine ganz grotesk erscheinende Wirkung haben wird. Sie wird den Ölpreis nicht NACH OBEN deckeln, sondern VON UNTEN STÜTZEN (und damit NACH OBEN DRÜCKEN.) 

Das heißt, daß sich die Ölpreisschranke von 60 Euro maximal nun als UNTERSTER PREIS etablieren wird (die Begründung, die ich in der Fiancial Times las, ist ebenso simpel wie kompliziert, aber absolut plausibel).
Ganz abgesehen also davon - ganz nebenbei: der Preis in Ostasien, wohin das russische Öl nun fließt, liegt derzeit bei rund 79 Dollar, und chinesische Kalkulationen gehen von 100 Dollar in den nächsten Monaten aus, und die werden das zahlen - wird EIN EU-Land ganz speziell unter dem Ölembargo zu leiden haben. 
Ein Land, das ohnehin DURCH die EU jenseits aller Selbsterhaltungskraft liegt. Dieses direkte Opfer des nächsten EU-Embargoschritts ist der EU-Intensivpatient GRIECHENLAND.

Donnerstag, 17. November 2022

Im Dnjepr reingewaschen

Zwar hat das World Economic Forum sämtliche Hinweise und Verweise auf den Namen FTX von seinen Webseiten gelöscht, als am 10. oder 11. November bekannt wurde, daß diese Krypto-Börse vor einer gewaltigen Pleite stehe, aber noch vor einigen Monaten hatte deren Gründer, der erst 30jährige "Young Global Leader" Sam Bankman-Fried, noch gefeierter Redner gewesen. Das war dem WEF nun offenbar peinlich.

Wenn nicht mehr. Denn manche Gerüchte wollen nicht verstummen. FTX sollte nämlich für die Ukraine Spenden in Kryptowährung sammeln, und dann in die Lokalwährung, den Hrywna, konvertieren. Offenbar hoffte Kiew, daß auf diese Weise nochzusätzliche Gewinne zu erzielen sein würden, die den Krieg finanzieren helfen könnten.

Montag, 14. November 2022

Europa auf Spitz und Knopf geschoben (2)

Keineswegs nur ein Produkt der Willkür, Ideologie hat zwar gestört, aber nicht bestimmt. Die Lage Deutschlands war schon 1936 auf Schienen, die weit mächtiger als Hitler führten. Der war nur einer (immanenten) Logik gefolgt. - Den Mangel an Rohstoffen, die Unterlegrenheit der deutschen Wirtschaft  hat Hitler nie ausgleichen können. So gigantisch sich deren Produktionszahlen auch lesen mögen, so sind sie nur unter Vorzeichen beeindruckend, die zugleich der Tod der deutschen Miltärstrategie waren. Und bis heute wird das kaum öffentlich rezipiert! 

Aber Hitler stand schon deshalb unter so enormem Zeitdruck, weil er den Armeen Frankreichs und Englands um zwei, drei Jahre voraus war. War deren Industrie aber einmal voll auf Kriegsproduktion angelaufen - und das war ab 1938 der Fall - war absolut kalkulierbar, daß sie ab 1941 die Leistungskraft der deutschen Wirtschaft übertreffen würde, den Existenzkampf Deutschlands zu nähren.

Ohne noch die volle Kapazität der US-Wirtschaft einzubeziehen. Die das Spiel sowieso dann völlig auf den Kopf stellte. Die USA stellte ab 1942 das VIELFACHE der deutschen Flugzeige, Panzer und so weiter her° Das MUSZTE für Deutschland schiefgehen. Churchill hatte also völlig richtig spekuliert und kalkuliert - er mußt enur warten. Er mußte den Krieg nur hinauszögern, und "durchhalten". Dann würde Deutschland aufgrund seiner Limitierungen unterliegen. 

Mittwoch, 19. Oktober 2022

La Commedia e finita

Der Umstand, daß der Westen die von der russischen Nationalbank angelegten Gelder "eingefroren" hat und immer wieder deren Totalkonfisktion diskutiert wird, um die Schäden, die die Ukraine "erlitten" hat abzudecken, was als Legimierung des Raubes dienen soll, hat einen mehrfachen Rückstoß eingebaut, der die ganze Welt, also auch uns, aber in und dasselbe lehrt:

Daß die totale Verlagerung der Geldflüsse auf digitale Medien eine Steuerung weil Erpressung jederzeit möglich macht. Das hat die Welt nun begriffen, und es wird sich auf den Dollar wie den Euro als "Weltreservewährungen" noch dramatisch auswirken. Kein Staat wird zuklünftig noch das Vertrauen haben, daß solcherart geliehenes Geld auch wieder zurückfließen wird, wenn man den Kreditnehmern, dem Westen, nicht genehm ist.

Dienstag, 11. Oktober 2022

Vom Irrtum gebaute Todeslager (2)

Das Unglück, das dem Irrtum entstammt. Der  Irrtum, der  über uns verhängt wird. Der Irrtum, der uns zum Verhängnis wird. - Wenn also z. B. von Inflation gesprochen wird, die die meisten klasischen Wirtschaftstheorien als Ergebnis der Erhöhung der Geldmeinge in einer Gesellschaft bezeichnet wird, der das Warenangebot samt Nachfrage hinterherhinkt, so ist das unter anderen, realen Bedingungen oft überhaupt nicht so aussagbar! Keineswegs muß deshalb die Erhöhung der Geldmenge durch (geldschöpfende) Kredite z. B. eine Inflation anheizen, wenn gleichzeitig die Menschen das Geld horten. 

Oder aus dem Land fließen lassen. Oder in Produkte fließen lassen, die so speziell sind, daß sie sich nicht auf das allgemeine Marktgeschehen auswirken (man denke an das Sammeln von Münzen, oder von Oldtimern, oder von Kunstwerken.) 

Montag, 10. Oktober 2022

Vom Irrtum gebaute Todeslager (1)

Eigentlich könnte man den Titel des aktuellen Buches von William Briggs als Leitmotiv über diese gesamten Seiten mit seit 2007 mittlerweile 10.500 veröffentlichten Beiträgen. "Warum alles, was sie glauben, falsch ist" ist eben eine Aussage aus der Analyse dessen, was sich noch als Substanz einer verwehenden oder schon verschwundenen Kultur darstellt, und in diesem Urteil stimme ich mit dem Statistiker und Logiker Briggs restlos überein. 

Der Zustand, in dem wir - mit Westen hinlänglich bezeichnet, der Begriff Abendland ist nur noch Reminiszenz, Ruinentourismus, ein Thema der Archäologie - leben, hat mit Kultur nichts mehr zu tun. Er ist ein Zustand, mehr nicht, in dem es niemanden mehr gibt, der nicht mit Krücken herumläuft, sonst würde er längst gefallen sein.

Freitag, 7. Oktober 2022

Die Angst vor dem Schmerz

Selbst das ist eine der vielen Schein-Topoi, von denen wir schon regelrecht umzingelt sind. Deren Wirkung man im Alltag dadurch bemerkt, daß die Aussagen udn Einschätzungen der Mitmenschen völlig wirr und widersprüchlich geworden sind. Was die meisten Menschen von sich geben sind als Meinungen deklarierte Sprechblasen, die sie wie in Trance von sich geben. 

Eine Seuche, die auch tief in "untere Schichten" greift. In dem Punkt hat Lisa Eckhart einmal etwas sehr Richtiges gesagt.
Die sogenannte Meinungsfreiheit, meinte sie, bedeutet in der Realität, daß jeder unter den Zwang gerät, unbedingt eine Meinung haben zu müssen.

Montag, 19. September 2022

Ein Bild sagt mehr

Ungarn hat die bei weitem niedrigsten Gaspreise in Europa. Seine Energieversorgung für kommenden Winter ist durch Verträge mit Rußland und dank der Gas-Pipelines über die Türkei und Serbien gesichert. Noch heuer wird mit dem Bau von zwei Atomkraftwerken begonnen, die die Versorgung mit elektrischem Strom auch für die nächsten Jahrzehnte sichern sollen und mehrheitlich mit russischen Krediten finanziert werden. 

In denen trotz des erwarteten weiteren Rückgangs der Bevölkerung (dzt. ca. 9,9 Mio, jährlicher Abgang ca. 50.000 Menschen durch Abwanderung und demographischen Rückgang) durch die Errichtung großer Inustrieanlagen, die ausländische Konzerne planen (zuletzt: Ein chinesischer Konzern wird die größte Fabrik für Batterien in Europa errichten) eine weitere Ausweitung des Strombedarfs erfolgen wird.


Sonntag, 18. September 2022

Gedankensplitter (1437)

Es gibt einen bemerkenswert hohen Anteil von Menschen, die sogar also "besodners religiös" dargestellt werden (und sich selber so darstellen), deren Religiosität nichts anders als das Auspressen des RELIGIONSLOSEN Zustands und der Ferne zu Gott ist. Die durch diese sentimentalische (also selbst-generierte) Gefühligkeit die Trauer über diese Ferne zum Dauerzsutand ausrufen - und von außen auch noch darin bestärkt werden. 

Die sich also jener (in allen Bereichen mittlerweile) so enorm beliebten Methode bedienen, aus der Ferne zum Sein - also aus dem Leiden - auch noch jenes Gefühl konsumabel zu machen, das jede Umwendung vermeidetn will, weil das dann Mühe nach sich zieht, die eine Umkehrung der Richtung des Herzens bedeuten würde. 

Montag, 12. September 2022

Die Todesspirale

Der Politik fällt derzeit nur noch ein, alle Probleme mit Geldzuwendungen zu "besänftigen". Aber das Geld, das hier ausgegeben wird, steigert die Nachfrage. Gleichzeitig aber stockt und stoppt die Nachfrage. Firmen sperren wegen der hohen Energiekosten zu, immer mehr Klein- und Mittelbtriebe schließen, weil eine Verzehnfachung der Energiekosten für einen Bäcker oder ein Cafe untragbar sind. 

Schon hat die erste Großindustrie in Österreich, die Lenzing Zellstoffwerke bei Linz, wegen untragbarer Energiekosten eine Sperre angekündigt. Stahlwerke haben überall ebensolche Sperren angekoündigt, denn ihre Produkte sind am Weltmarkt nicht mehr konkurrenzfähig. Energieintensive Industrieen werden folgen. Schon hat das erste deutsche Papierwerk (kurioserweise der Hersellen von Tooilettenpappier Hakle) geschlossen, die nächsten werden bald folgen. 

Die EZB ist gelähmt, Zinsen, um den Preis des Geldes und damit die Nachfrage nach Krediten zu dämpfen, können nicht erhöht werden, denn das treibt die Pleitespirale radikal nach oben. Sie wird aber hinnehmen müssen, daß der globale Kurs des Euro zu Weltwährungen fällt. Schon ist der Euro UNTER einem Dollar, ein nie gesehener Wertverlust von 20 Prozent binnen eines halben Jahres. Einen Export, der das nützen könnte, gibt es aber immer weniger, weil die Produktion zum Stillstand kommen wird. Die Arbeitslosigkeit wird rasant ansteigen, weiteres Geld wird in die Börsen er Menschen gepumpt werden, um wenigstens eine Grundversorgung zu gewährleisten. Bei weniger Ware - wird die Preisspirale weiter angetrieben ...