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Mittwoch, 7. Februar 2018

Wir erleben einen historischen Umbruch

In diesem Gespräch entfaltet E. Michael Jones den Gedanken, daß die Sexskandale um Hollywood, die außer Kontrolle geraten sind und immer weitere Kreise ziehen und schon zogen, unsere Welt nachhaltig verändert haben und noch verändern werden. Denn erstmals seit hundert Jahren ist die Traumfabrik an der Westküste der USA dabei, ihre Position der Meinungsführerschaft zu verlieren. In der sie die politische Landschaft weltweit geprägt haben. Quasi über Nacht entstand ein Klima des Mißtrauens, und die Autorität der Ersten Propagandaanstalt für Moral (zumindest sieht sich Hollywood selbstherrlich so) ist in einem wahren Moralkollaps (getrieben von Schuld und Scham - viele der Frauen, die Klage erheben, haben selbst Pornofilme gemacht, haben alles gemacht, um nach oben zu kommen) zusammengebrochen.

Das betrifft aber nicht einfach nur die Filmindustrie. Es betrifft genauso die größten Nachrichtensender, die ebenfalls in Besitz von Hollywoodmagnaten sind. Die Amerikaner waren es ja gewöhnt, daß ihnen schon beim Frühstück ein Moderator sagte, was sie zu denken, zu essen, anzuziehen, wie sie sich zu fühlen, in welcher Stimmung sie zu sein, vor allem aber was sie zu kaufen hatten. (Denn wo die wahrhaften sozialen Bindungen und Netze zerrissen sind, sucht der Mensch Einbindung durch andere Allgemeinheiten, wie dem Fernsehen.)

Nachrichten, Meldungen, Kommentare hängen aber nicht einfach an Inhalten, sie hängen (nicht anders als in der direkten Zwischenmenschlichkeit) an der Glaubwürdigkeit der Moderatoren.

Getrieben von tiefen Schuldgefühlen

Nun ist der Fall Weinstein, den man als Sündenbock präsentieren wollte, außer Kontrolle geraten. Und hat auch die Nachrichtenbranche erfaßt. Bis sogar die anerkanntesten Moderatoren der USA, drei davon seit Jahrzehnten wahre Ikonen der Glaubwürdigkeit, mit täglich dutzenden Millionen Zusehern (und Jahresgehältern von 28, 30, 33 Millionen Dollar), mit Vorwürfen für sexuelles Fehlverhalten konfrontiert wurden, und der Reihe nach zurücktreten mußten. Das hat die gesamte Informationsmaschinerie, auf der die Propagandamaschine USA aufgebaut ist, tief erschüttert. Und deren Besitzern, die darin jahrzehntelang effektive Mechanismen der Meinungsbestimmung besaßen, diese Kanäle der Einflußnahme verlegt.* Das Vertrauen in die Integrität der Medien ist in den USA nun schwer gestört, wenn nicht zerstört. Die Hauptverkäufer der Systemanpassung haben erstmals seit 70 Jahren** versagt.

Die Welt, die man für uns geschaffen hat, das Narrativ auf dem unser Leben bislang aufgebaut hat, ist damit zusammengebrochen. Jones glaubt, daß dahinter die Tatsache steht, daß kein Mensch auf Dauer gegen die moralische Ordnung (die die Ordnung der Natur ist) leben kann. Ungeheurer Druck baut sich auf, und er sucht Wege zu entweichen. Und einer davon ist - denn die Beichte wird es für die meisten nicht sein - die Projektion der eigenen Schuld auf andere. Bürgerkrieg ist die Folge.







*Es gibt auch die These, daß wir es hier mit einem internen Konflikt der (jüdischen; denn nach wie vor ist Hollywood in der Hand von Juden) Oligarchen zu tun haben. Wo eine Gruppe gegen die andere kämpft.

**Vor siebzig Jahren wurde Hollywood gegründet. Vielleicht ist das eine Art Schwelle von Jahren, ab der ein System der Lüge, Schuld und Bedrückung in sich zusammenbricht. So, wie es das kommunistische System der Sowjetunion tat.



*081217*

Samstag, 3. Februar 2018

Also doch zurück zur Ehe

Nun hat natürlich die #metoo-Bewegung etwas anderes bewirkt, und zwar weltweit. Das Mißtrauen zwischen Mann und Frau wird immer tiefer, und damit die Basis für eine Ehe, weil für jede Form von vertrauensvoller Partnerschaft noch brüchiger. Die Frau sieht den Mann als Vergewaltiger, der Mann die Frau als potentielle Anklägerin, die auch bislang als normal geltendes Verhalten (wozu auch die unscharfen Ränder und gewisse Übertretungen gehören, die in gewissem Sinn zu tolerieren Merkmal des Erwachsenseins ist, ja, Erwachsenheit bedeutet in hohem Maß überhaupt, mehr oder weniger kleine Verfehlungen des anderen zu übersehen - übersehen, übergehen ist wesentlich für den zwischenmenschlichen Umgang, sonst gibt es einen solchen gar nicht, denn jeder verfehlt sich täglich sieben mal siebzig mal) dazu benutzen kann, den guten Ruf und gar eine Existenz zu zerstören. 

Das ist besonders tragisch, weil es zum Wesen der Einheit von Mann und Frau gehört, so wie zum Wesen jedes Dings, daß es nur durch Gewalt entsteht. Und zwar konkret durch Gewalt an der Materia, die eben aus ihrem bloßen "Sosein" herausgerissen und neu geordnet wird. Und zwar geordnet gemäß eines Potens, eines in der Materia liegenden (aber von ihr selbst nicht gewirkten) Möglichen, das nicht aus sich heraus entstehen würde, ja gegen das sich die Materia sogar zur Wehr setzt. Kraft der aller Materia einliegenden Trägheit, also dem Bestreben in seinem Zustand zu bleiben, das dem Bestreben zur Potens widerstrebt, sodaß alle Dinge diese zwei Seiten in sich tragen. 

In gewisser Hinsicht ist also die geschlechtliche, eheliche Partnerschaft keineswegs nur eine "Willensübereinkunft", wie es seit der Aufklärung fälschlich heißt. Die ja alles in Vertragsverhältnisse umgedeutet wissen will. Kein Mensch trägt sich restlos auf der Zunge! Vielmehr ist die Zunge, das gegebene Wort nur die Befestigung, weil Gründung eines solchen Zueinander.

Und das führt zu einem andern Punkt, einer anderen Seite dieser Bewegung. Denn wirklich vermeiden läßt sich die #metoo-Problematik nur dort, wo Mann und Frau eine Ehe eingehen. Oder sollte man sagen: ließe? Denn dazu muß die Ehe von außen heilig gehalten und durch die Gesetze eines Landes so geschützt werden, daß sie in Integrität sie selbst bleiben kann. Die nur in äußersten und wenigen Fällen sozialen Eingriffen von außen unterliegen darf oder gar muß: Wenn die Eheleute sich auf eine Weise verhalten, die der Natur der Ehe auch in ihrer gesellschaftlichen Stellung und Norm nicht entspricht. 

Diese Norm ist aber nicht einfach individuell festlegbar, sondern weil die Ehe dem Menschen so grundlegend eingeschrieben ist (als Grundlage des Menschseins ist der Mensch aus seiner Natur heraus ehelich; dies gilt auch im übertragenen Sinn, also auf Werk, Führerschaft etc. bezogen) muß sich in ihr auch die allgemeine Natur des Menschen (und damit die allererste Werte- und Normstruktur einer Gesellschaft) ausdrücken.

Auch natürlich damit als Ehe, in der sich der Leib des jeweiligen Partners dem anderen übereignet. Was alleine schon die Absurdität zeigt, hier noch von Willen im Einzelfall sprechen zu wollen, denn die diesbezügliche eheliche Sünde ist die Selbst-Verweigerung, nicht die Forderung.

Insofern bricht in der #metoo-Bewegung eine Widersprüchlichkeit der modernen Welt zur Natur auf. Die einerseits totale sexuelle Befreiung verlangt hat, nun aber erlebt, daß eben diese sexuelle "Freiheit" (die ja nur eine Schrankenlosigkeit, also das Gegenteil von Freiheit, ist) andere Personseigenschaften beschädigt. 

Insofern kollabiert heute tatsächlich das Wertesystem der Gegenwart - es hält nicht, wie man sieht. Und vielleicht ist das der wertvollste Aspekt an dieser Sache.

So nebenbei: Um die Sache noch mehr auf ihre Natürlichkeit hinzuführen gehört der Gedanke dazu, die Frau immer als einem Manne zugeordnet zu verstehen. Geht sie dieses männlichen Schutzes verloren, ist sie tatsächlich schutzlos und wird entsprechend angegriffen. Solche Angriffe sind immer aber Angriffe gegen den Mann - Ehemann oder Vater - dem eine Frau zugeordnet ist. Der in diesem Falle das Kind als "Teilmenge" zugerechnet werden muß. Damit kollabiert mit der #metoo-Bewegung auch der irrige Gedanke einer autonomen Stellung der Frau überhaupt. Auch dies ist aber eine Naturwidrigkeit, die aber schon die Qualität eines heiligen Tabus hat.

Weil dies also heute noch vor aller sexuellen Übergriffigkeit als Heiliger Gral unantastbar gestellt ist (und zwar von praktisch allen gesellschaftlichen Gruppierungen), wird das Problem endgültig unlösbar, und mit jedem Lösungsversuch noch widersprüchlicher, noch komplexer.*. Und so, zu Widersprüchen mit der menschlichen Natur verdammt, zu immer komplexeren Unlösbarkeiten kulminieren, in der sich alles in Unvorhersehbarkeiten und Einzelfälle** auflöst. Und das heißt noch mehr: der Willkür ausgeliefert ist. Solcherart wird das Verhalten der Geschlechter zueinander noch brüchiger weil (aus Naturwidrigkeit) widersprüchlicher, wird der Mensch noch vereinzelter und isolierter. 




*Und wie wir wissen, haben komplexe Systeme (als dynamische, nicht lineare Systeme mit Rückkoppelungseffekten; und das sind auch menschliche Gesellschaften, wenn letzteres auch nicht notwendig!) die Eigenschaft, daß sie einerseits unvorhersagbar sind, anderseits die Wirkung, die sie zeitigen, mit der Ursache in keinem adäquaten Verhältnis mehr stehen, also auch ein kleiner, für sich völlig vernachlässigbarer Anlaß größte Folgen für das Gesamtsystem haben kann.

**Was sich im Verhalten der #metoo-Empörer ebenso zeigt, wie in dem von Stimmen wie Catherine Deneuve, die der Vdz für die schönste, in jedem Fall aufregendste Frau des 20. Jhd. - in der Öffentlichkeit; aber rirgendwie ist das gar nicht abzusondern - hält). Die ja gewiß nicht zu Vergewaltigungen aufgerufen hat, wenn sie Ruhe im Stall forderte, weil gewisse "sexuelle Belästigung" eben zum Spiel von Mann und Frau dazugehöre, dessen Grenzen sich diese jeweils selbst ausmachen sollten.






*250118*

Donnerstag, 9. November 2017

Plumps ist der Pilz über seine eigenen Beine gestolpert

Im Fall des österreichischen Politikers Peter Pilz zeigt sich etwas Grundsätzliches an: Daß eine Politik, die auf "Moral" setzt, niemals funktionieren kann, es sei denn, sie wird totalitär. Was war passiert? Peter Pilz hatte sich von den Grünen abgespalten, weil er von diesen aus allen Spitzenpositionen ausgebootet worden war. Die Folgen waren fatal. Die Grünen erreichten bei den Nationalratswahlen vom 15. Oktober 2017 nicht einmal mehr die 4 Prozent Hürde, flogen aus dem Parlament, während Pilz mit seiner neugeschaffenen Liste knapp den Einzug schaffte. Nur - dieser Fraktion ist nun der Führer abhanden gekommen. Warum?

Weil Peter Pilz "Frauen sexuell belästigt" haben soll. Und dieses Problem, das bereits Untersuchungsgegenstand von Moral = Gesetzeskommissionen war, schon zwei Jahre bekannt ist, aber aus Diskretion nach außen verschwiegen worden war. Der Mittfünfziger war so etwas wie ein "Steiger", wie man das in Österreich nennt, ein kleiner Frauenheld, der vielleicht auch mal seine "machtvolle" Position eingesetzt hat, um sich ein wenig Extraverlöhnung zu holen. Pilz selbst sprach ja von sich als "mächtigen Alten". 

Möglicherweise war das sogar der Grund, warum man den Chaoten aus der vordersten Linie der Grünen-Partei nahm, weil über ihn damit die Partei angreifbar war. Chaot, weil Pilz in seiner tiefsten Wolle links gefärbt war und ist. Aber wo das aus persönlicher Schwäche nicht ging, wurde auch er "rechts". Pilz hat also in seiner wahltaktischen Linie vorgebaut, so könnte man es sehen, so wird man es sehen müssen.

Als diese jahrelang bekannten Vorwürfe an die Öffentlichkeit kamen, trat er sofort zurück. Ehrenhaft? Wenn Schwachsinn Ehre begründen kann - vielleicht. Aber das kann Schwachsinn nicht.  Man kann nicht sexuelle Freizügigkeit und "Befreiung" verlangen, und dann genau dort fallen, wo sie zelebriert wird. Eine Partei, eine Politik auf "Moral" zu begründen ist nie möglich, ist immer Schwachsinn. Politik muß sachorientiert sein. Und das persönliche Verhalten muß hier eine Nebenrolle spielen, schon gar wenn sich auch die politische Aufgabe auf ein Spezialgebiet bezieht. Sie kann oder muß eine Rolle spielen, ja, aber damit wäre JEDER Grüne auf ewig unfähig, jemals in die Politik auserwählt zu werden, ideologisches Links-sein ist immer - IMMER - eine Todsünde. Entsprechend hatte auch Pilz nie ein Problem damit, weiterhin das "Recht auf Abtreibung" als Frauenrecht einzuverlangen. 

Hätte Pilz das Scheitern an den eigenen Grundsätzen (auch das ein Zitat) vermeiden können? Nein. Nein, weil niemals jemand immer moralisch handeln kann. Schon das zu glauben ist ein Ausschließungsgrund von jeder Vernunft, und damit Wählbarkeit. Und damit Aporie jeder Moral-Politik, die nämlich von Unfehlbarkeit ausgeht, von Selbst-Heiligkeit, als Anspruch. Und damit von jeder Wählbarkeitsüberlegung automatisch ausscheiden muß. Sie ist aus ihrem Wesen heraus unvernünftig. Wer aber einen unvernünftigen Politiker wählt muß sich selbst der Vernunftlosigkeit zeihen.

Pilz hat sich nicht einfach jetzt lächerlich gemacht, weil er eine Mitarbeiterin "sexuell belästigte". Er war immer lächerlich. Weil er grün war. Niemanden, der halbwegs bei Verstand ist, interessiert, ob sich jemand einmal zu tief in den Ausschnitt einer Frau verliert, niemanden, der halbwegs bei Vernunft ist, interessiert, ob jemand nach fünf Achterln Wachauer Veltliners ein wenig aus der Rolle fällt und der Bar-Bekanntschaft gegenüber anzüglich wird. Wer bei Vernunft ist schweigt darüber, schont, wenn er liebt - auch das beanspruchen ja die Grünen Funzeln für sich, als Monopol - in Diskretion den anderen. 

Pilz hat sich lächerlich gemacht, und seine "Politik", für die er sogar ins Parlament gewählt wurde, samt acht oder neun Mitstreitern, als Vollzumpf entpuppt, der niemals einer Stimme wert war, WEIL ER nun ZURÜCKGETRETEN IST. Er hat erneut bewiesen, daß solche Prunzhirne niemals einer Stimme wert sind, ihre Wahl den Zufälligkeiten eines besoffenen, pseudologischen Demokratieverständnisses zuzuschreiben sind.

Hier noch von einer allgemeinen Männerproblematik zu sprechen ist die Sache niemals wert. Die "#metoo"-Diskusisonen (mit Wortmeldungen darunter, wie jenen von Nina Proll, die Anlaß zu ganz neuen Überlegungen wären, wären sie es wert - mit Verfechtern der sexuellen Befreiung zu sprechen ist aber niemals den Aufwand wert) sind aus anderen Gründen aufgebrochen. Pilz eignet sich schon deshalb nicht dafür, als "Opfer" dieser grotesken Trottelei zu gelten, weil er genau diese Trottelei mit seinem Rücktritt, wonach er genau diesem Furz genügen wollte, anerkannt hat. Sie IST ja sein Maßstab!  

Er ist also nur sich selbst zum Opfer gefallen, und dafür, dafür gebührt ihm sogar jeder Spott, jede Schadenfreude. Nicht einmal den Mumm hatte er, den Unsinn zu bekämpfen, nachdem er ihm zum Opfer gefallen war. Für diese Arschkriecherei vor dem linken Zeitgeist gebührt ihm sogar noch Verachtung, und jeder, der ihn wenigstens noch für einen "kompromißlosen Aufdecker" (im aktuellen Euro-Fighter-Parlamentsausschuß, etwa) hielt, von da her seine Aufgabe im politischen System der österreichischen Politiklandschaft hielt, müßte nun seine Zweifel haben - denn der Mann hat doch nicht den Funken von Rückgrat! Das Gegenteil also, was er aus der typischen grün-linken Geistesverwirrung heraus durch seinen Rücktritt "beweisen" wollte.

Diese Diskussionen um die moralische Integrität (der ein Großteil der Österreicher sowieso nicht folgen kann, die nämlich das Leben kennen, im Gegensatz zu so vielen Politikern) zeigen also dieselbe Vertrottelung an, deren GENAU auch Pilz geziehen werden muß. Wäre nichts aufgeflogen, wäre Pilz noch dazu ruhig geblieben. Wenn er es jetzt so ernst nimmt, muß man sich doch fragen, wen er bislang ganz bewußt getäuscht hat. Indem er hoffte, daß niemand weiß, was ihn nun und überraschend schnell alle Patschen strecken ließ.

Denn wenn ein Politiker, der noch dazu Realismus an seine Fahne geheftet hat, an einem System festhält, das von Geburt an unrealistisch war, ist er sowieso in jedem Fall unbrauchbar. Aber das ist eben das Problem der Grünen beziehungsweise der Linken: Sie denken nie die Wirklichkeit. Sie wollen bei Wahlen angetreten nur, daß man ihre eigene Heiligkeit bestätigt, diese werfen sie in die Schlacht, weil es sonst keinen Vernunftgrund* gibt, sie zu wählen. Damit aber MÜSSEN sie scheitern.




*Es gehört zu einer der Absurditäten der Massendemokratie, daß die Menschen in ihr bald meinen, man müsse aus "taktischen Überlegungen" wählen. Welche süße Ironie, daß die Grünen, diese prototypischen Pseudologiker, in Österreich bei den letzten Wahlen genau dieser Taktik der Wähler - auf die die SPÖ setzte, die den Grünen das zweite Drittel ihrer Stimmen raubte, denn Pilz war ja mit dem ersten davon gelaufen - zum Opfer gefallen sind. Einer in sich jedem demokratischen Legitimationsgrund widersprechenden Denkweise, der die Österreicher schon diese abscheuliche Schießbudenfigur von grünem Präsidenten verdanken.






*081117*