Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Dienstag, 1. November 2022
Wenn der Zustand der Blindheit immer schlimmer wird (2)
Montag, 31. Oktober 2022
Wenn der Zustand der Blindheit immer schlimmer wird (1)
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| Harari in Davos |
Samstag, 17. September 2022
Gedankensplitter (1436)
Mittwoch, 7. September 2022
Das Leben zurückholen (2)
Dienstag, 6. September 2022
Das Leben zurückholen (1)
Freitag, 19. August 2022
Verlust der Einheit durch die Schrift
Donnerstag, 18. August 2022
Die Ordnung der Welt
Freitag, 29. April 2022
Ein Ganzes braucht das egoistische Teil-Sein (3)
An dessen Rändern erst greift es in die nächste Ebene über, die für die Einheit selbst aber praktisch irrelevant ist und auch abstrakt und unerkannt bleibt. Man gibt dem Muskel X nicht den Auftrag "Los, geh!" Sodern vom Gesamtgeschehen her, von der Befehlszenhtrale also, erfoglt nur der Auftrag "Sei Du selbst!"
Freitag, 15. April 2022
Was die Einheit begründet
Montag, 20. Dezember 2021
Gedankensplitter (1404)
Und schon im Titel nimmt er vorweg, was ich seit langem mit Erschrecken und Hilflosigkeit - nach menschlichem Ermessen ist der Gegner zu groß - erkennen muß: So gut wie alles, was der heutige Mensch glaubt und sagt ist FALSCH. So gut wie alle Gewißheiten, von denen der moderne Mensch ausgeht, sind IRRTÜMER. So gut wie alle Aussagen, die den öffentlichen Sprachraum als geistigen Raum bestimmen, sind UNRICHTIG. Wenn nicht direkt und expressis verbis, das sind die wenigsten, dann indirekt und durch das, was sie implizieren.
Montag, 13. Dezember 2021
Kopfschüttelnd gesagt
Der Führende MUSZ IMMER EINE ANTWORT HABEN, was zu tun ist, und wie es weitergehen wird. Er muß immer diese Ungewißheit, die Leben IMMER bedeutet, auf sich nehmen und in sie hinein, in einen Treibsand der Welt hinein, ein festes Fundament bauen. Denn die Welt ist auf eine Weise tatsächlich ein Konstrukt: Ein Konstrukt der Phantasie. Und der Mensch muß den Mut haben, in sie Gestalten zu errichten, und aus dem nie Sicheren der Form IN DER ZEIT eine FORM in der Zeit machen.
Führen heißt, eine Form von Substanz ins Nichts zu werfen, und da herum die Materia zu führen. Um somit eine Welt zu schaffen. "Damit sie ihnen Namen gäben." Führen heißt, Namen zu geben. Und die Menschen an den Ort mitzunehmen.
Donnerstag, 18. November 2021
Suche im leeren Raum (1)
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| QR apolut.net |
Samstag, 10. Juli 2021
Zu uns nur durchs Allgemeine (2)
Freitag, 9. Juli 2021
Zu uns nur durchs Allgemeine (1)
Kultur ist im Wesentlichen die Institutionalisierung der Natur des Menschen (und natürlich im weiteren Sinn alles dessen, was ihm zu-, bei- und untergeordnet ist, als Eingliederung in seine Welt). Damit werden mit dem Wachstum einer Kultur die Menschen, die ihr zugehören, immer einfacher zu ihrer eigenen Natur geführt. Einfach, indem sie diese Institutionalisierungen annehmen und deren Prägekraft durchlaufen, werden sie (auf andere Weise betrachtet) früher reif. Denn der Einzelne, gezwungen sich "alles selbst" zu erforschen, wird damit (das kann man gleich sagen, die Geschichte lehrt es) "nicht fertig." Denn das Leben hat seine Phasen, und das Aufrichten gehört deren kürzerer zu, dem Juvenilen, der Jugend (bis 30 Jahre.) Ab da wird ausgebaut, geschmückt, weitergebaut. Aber die Grundweichen stehen. Und dann ist Schluß mit dem Aufrichten von Institutionen.
Fehlen diese Institutionen, so wird also der Mensch gezwungen, um seiner eigenen Entfaltung willen Institutionen zu schaffen, die zuerst privatim sind, nur für ihn und sein engstes Umfeld gelten (allerhöchstens; denn auch dieses begegnet ihm mit demselben Anspruch, gehört und beachtet zu werden, was enorme Reibungsverluste mit sich bringt), damit er schließlich seine eigentliche Lebensaufgabe, die inhaltlicher, nicht struktureller Natur ist, vollziehe. Also etwas im Vollsinn "isset", "ist", und "als" dieser oder jener die Welt um ihn gestaltet. Wozu natürlich auch gehört, die angemessenen Wirkkreise und Reichweiten zu finden.
Sonntag, 13. Juni 2021
Gedankensplitter 1165b (Einer von den ganz Wichtigen!)
Samstag, 12. Juni 2021
Gedankensplitter 1165a (Einer von den ganz Wichtigen!)
Mittwoch, 2. Juni 2021
Leistungsprinzip - umflort von Leichengeruch (2)
Leistung heißt nicht "Ziel", sondern sogar "kein Ziel". Menschliches Entfalten aber ist eine Frage des Zieles, dem dieses Entfalten dient - Wie sehr diese Feststellung stimmt, also Tatsache der Natur des Menschen ist, zeigt sich gerade in dieser Zeit. Wo wir vor der Situation stehen, daß das Funktionieren der Organismen zunehmend von Einzelpersonen und deren Kompetenz abhängt. So einem Prinzip könnte (dürfte) man nur vertrauen, wenn diese Person Gott selbst ist, also Person und Struktur in ihm zusammenfällt (Jesus: "Ich BIN der Weg, die Wahrheit und das Leben.")
Das ist nicht nur so, weil Leistung in eine solche (als Sachgerechtheit definiert; wie auch immer diese selbst gesehen wird, weil schon sie nicht "abstrakt" und für sich stehend ist und somit unabhängig von allen realen, historischen Bedingungen existiert, sondern nie aus dem Naturganzen herausnehmbar ist), aber auch in ein Leistungserkennen (und damit -anerkennen) auseinanderfällt. Jedes Kriterium trägt aber seine Er- und Anerkenntnis wiederum in sich selbst, und zwar demnach, wie sie ihm gemäß ist.***
Dienstag, 1. Juni 2021
Leistungsprinzip - umflort von Leichengeruch (1)
Man kann der Frage kaum genug Gewicht beimessen, wieweit das "Leistungsprinzip" als "Prinzip der Hierarchie" eine Gesellschaft vollkommen aus den Angeln zu heben und deren notwendige Gemeinschaft unwiederbringlich aufzulösen vermag.
Diese Bedeutung ist aber eine Gefahr. Die deshalb so groß ist, weil es nicht nur eine der mächtigsten Kräfte einer Gesellschaft ist, sondern in seinen wahren Wirkungen völlig verkannt und deshalb in seinem Wesen unerkannt bleibt. Sodaß wir sogar vor der erschütternden Tatsache stehen, daß das Prinzip Leistung den Rang eines obersten Prinzips nicht nur eingenommen hat, sondern von unseren Völkern vollauf akzeptiert wird.
Samstag, 29. Mai 2021
Neues von der Gestaltsicht (3)
Teil 3) Und wir? Wir sehen einen Vatermörder, der als Lebenssituation mit Aufreißerschmäh um halb zwei an der Bar hängt
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| QR Stefan Verra |
Denn Evolutionisten müssen ja (sonst fehlt das unbedingt notwendige Prinzip des Fortschritts, des "warum" sich etwas entwickeln soll) das Leben als Kampf klassifizieren. Den sie selbst ja tatsächlich führen. Evolutionisten künden also (wie alle) nur von sich.
Dennoch rezipiert Verra manches gut. Das tun Liberale bekanntlich, die heute gerne diesen Zug zum "Konservativen" haben, wir haben oft schon darüber gehandelt. Was er übers Verkaufen sagt ist völlig richtig! Verkauf ist ein Seinsübergang, hat der VdZ (der ja nicht wenig Erfahrung mit dieser menschlichen Handlung hat) hier schon öfter formuliert.
Der Kunde stimmt im "Verkaufsgespräch" einem Produkt zu, weil er es letztlich als in seine Seinssphäre zugehörig einstuft. Und somit ist sein "Kaufwille" als Wille, der als Verteidigungsgestus eines bereits Besitzenden (bzw. bereits Besessenen) am allerbesten beschreibbar ist.
Freitag, 28. Mai 2021
Neues von der Gestaltsicht (2)
Teil 2) Der eine liest, der andere sieht die Gestalt
In eine ähnliche Kerbe, sogar noch direkter die des Gestaltsehens, schlägt dieses Gespräch desselben Senders mit dem Osttiroler, dessen Vater (nanonana, wie der Wiener da sagen würde) Bildhauer ist. Und was ist ein bildender Künstler mehr und anders als ein Gestaltseher!
Was ist überhaupt ein Künstler mehr als ein Gestaltseher, der von dieser nur dem geistigen Menschen sichtbaren "Unsichtbaren" so gefangen ist, daß sie seine Lebensgrundlage ausmacht. Wenn sich also der im ersten Teil dieses Beitrages vorgestellte Eric Standop als Gestaltleser vorstellt, so stimmt umso mehr, wenn sich Stefan Verra als Gestaltseher bezeichnet. Er sieht, der andere liest, je nach Medium, in dem er tätig ist, aber immer ist es dieselbe Archetypik der Stellung zur Welt.




