Mir kommt da etwas komisch, ja lächerlich vor. Da sind zu viele Charaktere im Spiel, die nichts auslassen, um sich wichtig fühlen zu können, und aufs Tableau einer "geschichtlichen Tat" gehoben werden, die extra für alle diese geschaffen wurde. Taylor Swift eingerechnet.
Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Sonntag, 11. August 2024
Sie machen alles selber
Mittwoch, 15. Juni 2022
Reposting: Zu Slumbewohnern geworden
Zu Slumbewohnern geworden
Montag, 23. Mai 2022
Gedankensplitter (1432)
Donnerstag, 2. Dezember 2021
Keine Warnung, sondern Indiz (2)
Die Fäden laufen wieder zusammen. Die aber nicht die Ideen gesponnen haben, sondern der Plan göttlicher Vorsehung an der Hand der Engel auswarf, auf daß sie sich im Streit mit der schon vorhandenen Erde realisierten. Denn wo Gott gelassen bleibt, müssen die Engel immer streiten. - Genauso wenig kann man "die Geburtenrate erhöhen", "den Wohlstand fördern" oder "das Klima retten." Aber eine konkrete Tat charmanter Umgarnung beim Treffen mit der leuchtend schönen Frau Brzesina am Hofeingang, beim anschließenden Schweigen vor den Nachbarn, beim Ignorieren bestimmter Menschen vollzogen, wirkt sich auf "die Geburtenrate", auf "die Steuerquote", auf "die Bevölkerungsdichte im 10. Bezirk" und auf die Zahl der Dieselfahrzeuge im SUV-Format aus. Und so weiter.
Daran gedacht hat der Herr Kössitz (eigentlich "Herr von Kössitz und zu Schönau") aber nicht, Gottseidank in den Minuten nicht, in denen er Frau Brzesina (nun "Gerti'chen") ans Mieder ging (die er nun heiraten wird, was nächste Auswirkungen hat). Und warum bzw. was hat das "gefördert" oder "bewirkt"? Weil die Stimmung in der Bevölkerung ziemlich lebensfroh und optimistisch war.
Donnerstag, 25. November 2021
Asozial, ungebildet und primitiv (2)
Die kam endlich, nach langen Minuten, und ich versuchte zu bestellen. Was nicht gleich gelang. Denn wegen des großen Serviceintervalls, machte der junge Mann eine lange Runde, in der er kassierte und Bestellungen aufnahm. Sodaß es lange Minuten dauerte, bis er endlich bei mir anlangte. Einen Cappuccino, ich weiß, sagte er dann in einem höchst vertraulichen, amikalen Ton, und in einem Akzent, der mir irgendwie türkisch, auf jeden Fall südöstlich schien. Verblüfft und amüsiert bestätigte ich die Bestellung, die er sogleich notierte. Plötzlich stutze er.
Mittwoch, 24. November 2021
Asozial, ungebildet und primitiv (1)
Warum? Weil eine neue Wertordnung des Verhaltens etabliert wird. Es wird nicht darauf abgezielt, den Sinn von Seinszuständen und damit deren fast magnetisches Eigensein zu erhöhen, in dem sich Ding für Ding fügt, das an eben diesen Ort gehört, auf dem auch "Impfen" und "Impfpflicht" steht (vorausgesetzt, es gibt solch einen Ort, und das ist wohl auch das Problem damit), sodaß - agere sequitur esse - nein, nun gilt eine neue gesellschaftliche Hierarchie, und deren Reihung kennt nur zwei Stufen: Unbedingtes Befolgen der Anordnungen, egal wie sinnhaft sie sind, oder ein Verhalten, das sich an der Vernünftigkeit in einer Situation orientiert.
Montag, 22. November 2021
Ein Hinweis seriöser Medien
Bei der am vergangenen Samstag in Wien stattgefundenen Demonstration von Verschwörungstheoretikern, Nazis, Unbelehrbaren, Covid-Leugnern und sonstigen Uninformierten, das Experten einhellig als "unverantwortliches Massenspreader-Event" bezeichnen, das das Wohlergehen von Millionen Geimpfter aufs Spiel setze, wurden laut Polizeiprotokollen 38.322 Menschen gezählt. Wir bringen hier einen Film, der viel Aussagekraft hat.
Eine kleine Unsicherheit besteht nur bei der in den Aufnahmen sichtbaren hinteren Ebene, kurz vor der Oper zu sehen. Weil sich hier vermutlich eine japanische Touristengruppe (erkennbar an den vorschriftsmäßigen Gesichtsmasken - es ist beschämend, daß wir uns vom Ausland zeigen müssen, wie man sich zu verhalten hat!) befindet, die unbeabsichtigt unter die radikalen und aggressiven Protestierer geraten sind.
Samstag, 16. Januar 2021
Ein Theaterabend mit Folgen (3)
Nun, zum Ende des langen Theaterabends, wird das Vollkommenere, zu dem wir geworden sind, zur neuen Basis des weiteren Lebens. Zum Startpunkt zu einem nächsten, höher gereihten "gelungenen Tag."
Im Mahl. Im "Essengehen" nach dem Theaterbesuch. Der wohl sichtbarsten Analogie zum Mahl, an dem Gott selbst Speise wird. Wo das zuvor ausgebrannte Reine als Seinszustand durch das Essen zum Dauerzustand verfleischlicht wird.
Ein Essengehen, das der Leser bewußt nur nach einem Theater absolvieren sollte, das ihm zuvor durch eine wahrhaftige Katharsis gehen ließ. Sodaß der, der sich an den Tisch sitzt, ein "Besserer" ist als er vor der Theateraufführung war. Nicht als Moralist. Sondern in seinem Sein. In seinem Zustand, in dem er seinen ontologischen Gegebenheiten vollkommen entspricht. Geläutert. Gereinigt. Befreit.
"Agere sequitur esse." Das gute Handeln (dahingehend erst als solches bestehende: Als Seinsentsprechung! als Entsprechung der Idee Gottes, des Absoluten, im unendlichen Mosaik Gottes, der Vorsehung, nie statisch, aber immer wahr!) folgt dem "guten Sein."
Deshalb darf (!) nur nach einem vollkommenen Reinigen eine Verewigung des Zustands in der Speise erfolgen. Nur der, der der Ordnung der Wahrheit entspricht, darf somit am Mahl der Vollkommenheit teilnehmen.
So möge der Leser selbst entscheiden, nach welcher der Aufführungen zum "King Lear" er guten Gewissens essen gehen sollte. Und nach welchen das Essengehen lediglich Teil eines romantischen, ideologischen, lediglich der Gewohnheit entspringenden Rituals ist. Das ihn aber nicht in den Himmel, sondern in die Selbstvernichtung verdauen wird.
Samstag, 9. Januar 2021
Ein Theaterabend mit Folgen (2)
Teil 2, als nächster Theaterabend: Machen wir nun Folgendes: Wir bleiben beim Stück, wechseln aber erneut die Inszenierung. Und steigen weiter in der Perfektion. Dann sehen wir, was wir daraus folgern können.
Oder er macht gleich Folgendes, und das sei ihm sogar dringend empfohlen, selbst wenn er fürchtet, daß sein Englisch nicht reicht: Es wird reichen, vertraue der Leser. Denn er wird etwas Seltsames feststellen. Er wird hautnah erfahren, was der VdZ seit dreizehn Jahren in einem Land erfährt, dessen Sprache zu lernen er strikt verweigert hat. Um genau das zu sehen: Daß Sprache weit weit mehr ist als rationaler Inhalt. Alleine die Gestalten werden ihm erzählen, worum es geht. Sie sind nämlich Träger des Geistes.
Also stürze man sich frohen Mutes in die englische Version von "King Lear". Die sogar der Inszenierungskunst eines Laurence Olivier entstammt.
Und das wünschen wir uns doch vom Theater, ja von jeder Kultstätte. Daß sie dem Kult und seinen Inhalten gewidmet ist. Sodaß ein Theaterabend - wie der Besuch der Heiligen Liturgien zu den Festtagen - der Darreichung, der sichtbarmachenden Extrudierung des Wirklichen dient. Um uns in diese Wirklichkeit hineinzuheben.
An der wir uns dann dem Geschehen folgend - weil diesem immanente Folge und Wirkung - durch eine wahrhaftige Seinsveränderung, durch eine Öffnung der Tore hin zur Transzendenz stärken können.
Anstatt uns zwangsläufig (weil so serviert) mit dem Medium, dem Handwerk, den technischen Hilfsmitteln auseinandersetzen zu müssen. Weil es sich so in den Vordergrund drängt. So, wie wir bei einem Achsenschaden am Eisenbahnwaggon keinen Moment mehr die schöne Landschaft und das herrliche Ambiente des romantischen Schlafwagencoupés genießen können, weil der Waggon pausenlos rumpelt und so stößt, daß wir im Sekundentakt an die Hutablage gerempelt werden.
Das ist es auch, was durch das "Regietheater" passiert ist. In dem uns die Theatermacher mit Konflikten und Fragen konfrontieren, die sie selbst nicht klären können, und deshalb dem Publikum zuschieben.
Aber diese Zerstörung der Gestalthaftigkeit, die Kultur im Grunde ausmacht, ist metierübergreifend. Man kann nur über den ontologischen Vorrang, also das Ursache und Wirkungsproblem streiten.
Denn das ist es auch, was mit der Liturgiereform" vor fünfzig Jahren passiert ist. Die uns Laien so wenig angeht ... wie das Theater. Aus beiden Stätten wurden wir vertrieben. Aus beiden Stätten sind wir geflohen, weil wir ständig Theater "machen" sollen. Anstatt ihm (und damit dem Kult) einfach beizuwohnen.
Wir sind aber auch geflohen, weil das Gute, dem wir begegnet sind - trotz allem! denn nur dadurch gibt es, was wir vor Augen haben - unerträglich wurde. Weil es kein Kostüm, keine Figur mehr findet, in der wir den Widersprüchen zur faktischen Gegenwart (zum "Personspielen" in der Zeit), die durch das Gute in uns ausgelöst wurden, begegnen können. Weil wir doch dem Gut gehören, und uns dafür auch entschieden haben.
Mit vereinfachenden Worten gesagt: Wir werden in die Lumpen der Mechaniker gekleidet aus dem Theater und aus den Kirchen geschickt, anstatt mit Licht umhüllt die Welt in Schönheit und Galagarderobe zu erhellen.
Samstag, 2. Januar 2021
Ein Theaterabend mit Folgen (1)
Wieder einmal mit Shakespeare, diesmal "King Lear", als Aufzeichnung einer Aufführung des Wiener Burgtheaters, unter der Regie von Luc Bondy, mit Gerd Voss in der Titelrolle. Aber anders als die Zeitungskritiken ist die Meinung des VdZ zu dieser Inszenierung (die er vor Ort gesehen hat) keineswegs so positiv, und die schauspielerische Leistung von Gerd Voss in seinen Augen recht fragwürdig. Oder, um es mit den Worten einer dem VdZ bekannten Regisseurin zu sagen: "Der schreit doch nur!"
Ja, leider ist auch das Schauspiel heute oft recht verkommen und methodisch (bzw. eigentlich "methodistisch") verkümmert. Aber es wäre ein Fehler, dafür die Schauspieler verantwortlich zu machen. Sie versuchen vielmehr oft, mit viel Expressionismus eine der Inszenierung und schon gar WEIL DAMIT (das Ganze ist es, das das Einzelne vorgibt, als Licht, das aufleuchten läßt, was in den Elementen auf der Bühne "da" ist) ihrer Figur fehlende Logik der Entwicklung und Seelensituation zu ersetzen.
Das ist umso tragischer, als genau dieses Insgesamt - bis hinein ins kleinste Detail der Figuren und Charaktere - bei wahrscheinlich keinem Schriftsteller der abendländischen Kultur dermaßen wahrhaftig (und bühnengerecht entfaltet) ist wie bei Shakespeare.
Vieles an dem Schreien - auch von Gerd Voss, der doch, das steht außer Frage, ein großartiger Schauspieler "an sich" ist - ist somit eine verzweifelte Suche nach Halt in einem großen, gähnenden Nichts, in das die Darsteller gezwungen werden. Das kann dann zur Manie, zum Habitus werden, dem auch ein Voss verfallen ist. Und zwar weil er in langen Jahrzehnten der "Zusammenarbeit" mit Klaus Peymann, dem großen "Meister" des Regietheaters, an solch eine Art des Schauspiels gewöhnt, durch viel falsches Lob verlockt worden ist. Was bleibt dann einem Mann wie Voss noch übrig als sein Handwerk so gut es geht zu betonen?
Jaja, das Regietheater ... in dem sich ein Regisseur (oder die Bühnenintendanz, oder beide) selbst zu verwirklichen sucht, anstatt das Stück, die Intention des Autors umzusetzen, die sie bei Klassikern noch dazu oft schon gar nicht mehr verstehen, weil es ihnen an Geist fehlt.
Ob Peymann, der das Desaster seiner Inszenierungen bis heute nicht mitbekommen hat, weil er die Kritikerszene mit seiner Eloquenz genauso eingewickelt und geblendet hat wie die Zuschauer, sodaß er die institutionalisierte Kritik (sieht man von wenigen Ausnahmen ab, der VdZ denkt da an Karl Löbl) verbildet und kastriert hat, noch einmal begreifen wird, worin er gefehlt hat, darf man hoffen, aber als unwahrscheinlich bezweifeln. Zu sehr hat er sich in seiner eigenen Wirklichkeitsangst bereits eingewickelt, in der sich sein Narzißmus (die leibhaftigste Reaktion auf Wirklichkeitsangst aus mutter-gebundenen Kuschel-Embryonalismus) einen bombenfesten Kokon gesponnen hat.
So wie es ein anderer großer Name des Regietheaters, Peter Zadek, in seinem letzten Lebensjahr, in der Katharsis seiner Krebserkrankung, noch geglückt ist, wie er in seinen dreibändigen Memoiren bereuend analysiert. Wo er bekennt, wie sehr er alle - und sich - getäuscht hat. Indem er kaltblütig auf dem Pferde des nachkriegs-verschüchterten Deutschland "als Jude" zur Entfaltung seiner kindischen Frechheiten förmlich ermuntert wurde.
Während er sich zuvor in England, das in seiner ungebrochenen, verbindlichen (sic!) Bindung ans Publikum - der Voraussetzung für die Liebe, die auch für das Theater unabdingbar, wiewohl gerade nicht Ohrenbläserei ist - all die lächerlichen Theatermoden des Festlands verabscheut hat, nicht nur nicht durchsetzen konnte, sondern wegen seiner Unbildung und Inkompetenz regelrecht verjagt wurde.
Dienstag, 20. Oktober 2020
Du setzest jetzt die Maske auf, sonst kriegst Du auf den Deckel drauf
Merke: Diktatur gibt es nur bei anderen, nie bei uns. Was immer bei uns geschieht hat nämlich Gründe und ist deshalb vernünftig.
"Die grausamste Form der Diktatur ist ein Kind der Aufklärung, die Imperativ wurde. Seither erst ist ein Leben ohne äußere Freiheit sogar aussichtslos und liefert die Seele aus. Denn Freiheit ist eine Frage des Sinns, nicht der eisernen Fesseln. Deshalb lebt sie aus dem Ausweg der Vernunft. Aber der fehlt nun. Denn Sinn ist durch Zweck ersetzt.
Es gibt aber kein furchtbareres Gefängnis als das, das menschliche Gedanken errichten können, denen der erfrischende Trunk der Wahrheit entzogen ist, der einmal gekostet immer nur noch nach der lebendigen Süße des Sinns sehnen macht. Und Sinn ist der Geschmack der Freiheit und das Blut des Lebens.
Aus dem Denken der Aufklärung wurde aber eine Hölle gebaut, die nur noch den Geschmack der blutleeren Bitterkeit kennt. Es ist deshalb kein Wunder, daß die Legende von Dracula zum selben Zeitpunkt erfunden wurde, an dem man das Zeitalter der Aufklärung ausrief."
(A. de Lamourieux)
"Gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern wandelt euch durch ein neues Denken, damit ihr prüfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist: was ihm gefällt, was gut und vollkommen ist." (Röm. 12,2)
***
Das hat sich letzte Woche in einer Wiener U-Bahn-Station zugetragen: Ein Mann trug keine Maske. Er hätte es besser gemacht. Sehe der Leser im Video, was dann passiert ist.
Photo Kronen Zeitung
Dazu paßt: Berliner Polizei darf bei begründeten "Verdachtsfällen" Wohnungen untersuchen. Wonach möge der Leser sich vorstellen. Soviel aber zur Verleugnung einer grundrechtsaufweichenden Wirkung der Corona-Maßnahmen. Das deutsche Grundgesetz schützt, zur Erinnerung, die Wohnung als unverletzbare Privatzone. Nur in schweren Verdachtsfällen auf gravierende strafrechtlich relevante Aktivität und nur nach richterlicher Prüfung und Beschluß darf die Wohnung durchsucht werden.
Und das kommt dabei raus:
Privatversammlung von zehn Leuten? Na das geht gar nicht. Judas hatte sie eh gewarnt. Aber Jesus mußte ja immer alles besser wissen.
Da sollte abschließend dieses Video nicht fehlen. Es ist ein verblüffender Zusammenschnitt von offiziellen Aussagen aus Politik und maßgeblicher Medizin.
Sonntag, 27. September 2020
Für noch Unentschlossene
Aus Anlaß der Wahl zum Wiener Bürgermeister (der zugleich Landeschef, also im bundesdeutschen Maßstab "Ministerpräsident" ist) sei hier einer der Mitbewerber herausgegriffen, die Bierpartei. Die sich zwar alle Mühe gibt, sich ideologisch "neutral" zu präsentieren, aber doch aus allen Poren Ideologie schwitzt. Welche möge der Leser selbst klassifizieren, und es geht ohnehin hier nicht darum.
In Zeiten wie diesen gehört es eben dazu, "dagegen" zu sein, und das möglichst originell und "tabulos". In Zeiten einer völligen Dekomposition ist nämlich die Revolte das wahre Zeichen des Dazugehörens zum Strom der Masse.
Deshalb geht es hier nur um die Vorstellung des neuesten Werbespots dieser Bierpartei. Denn ob seiner Originalität so gut wie jede Zeitung Österreichs gewiß kostenlos weil als berichtenswerte - wie gesagt: wir gehören doch dazu! und sind so kritisch! - und ob seiner Kuriosität dem Medienkonsumenten vorzustellende Nachricht brachte. Ja, es steht zu vermuten, daß die Zeitungen sogar dafür bezahlten. Denn wer wollte dieses Spektakel nicht gesehen haben und mitreden? Das immerhin beitragen sollte, so manchen Bierernst zu überwinden, der das Leben so leicht zu einem stickigen Loch macht.
Mittwoch, 22. Juli 2020
Ein markanter Dialog
Wer wollte nicht eine Polizei, die ihren Dienst nicht nur als Gesetzesstarre sieht, sondern auch und vor allem als Schutz der "Eigenen". Dem sie sich zugehörig begreift. Alle Gesetze entstammen einem Rechtsgefühl, das in einem Volk und an einem bestimmten Ort besteht. Mit dem sich die Polizei vor aller Gesetzestreue identifizieren sollte. Dann ist sie es wirklich, der "Freund und Helfer".
Dann wird auch und vor allem das Sicherheitsbedürfnis eines Volkes befriedigt. Das mit seinen Steuergeldern immerhin den Exekutivbereich, dritte Säule des demokratischen Staates, finanziert.
"Des is mei Land!" Dem gehöre ich zu. Das vertrete ich hier. Und deshalb weiß ich auch besser wie jeder, der diesem Volk nicht entstammt, wie seine wirkliche Rechtscharakteristik aussieht, und wie ich zu verfahren habe. Auch ohne geschriebenen Gesetzestext weiß ich deshalb, was HIER Recht und was Unrecht ist.
Dieses Volk, freilich beherrscht von einer Elite, die etwas anderes will als das Volk selbst, verleiht deshalb diesem Ordnungshüter einen Orden samt Gutschein für eine Etrige mit Buckel. Er schützt tatsächlich die Bürger seines Landes.
Eine Verbundenheit, die die ÖVP, der Sebastian Kurz vorsteht, gezielt ausgeräumt hat, sobald sie an die Macht gekommen war. Durch ihre "Polizeireform"zu Anfang der 2000er Jahre. Die aus einer immer (!) regionalen, immer verwurzelten Gendarmerie und der - lokalen, regionalen - Stadtpolizei durch Zusammenlegung (heutige Trottel nennen schon notorisch Zerstörung "Reform") eine abstrakte, zentralistische Bundes- und Rechtsbehörde gemacht hat.
Ein weiteres Verbrechen der Politik auf ihrem Weg, dieses Volk, diesen Staat ins Verderben und die Hölle zu reißen. Und eine typische Vorgangsweise einer Staatszentrale, die "ihre Völker" dominieren, nicht "regieren" will.
„Is irgendwos? Wann S‘ eich deppert spülts sads olle eingsperrt“
Sie können sich nicht so benehmen!
„Ich benimm mi so wie es geht. Des is mei Land“
— Florian Klenk (@florianklenk) July 18, 2020
Samstag, 11. Juli 2020
Schon die Simmering-Reise gebucht?
Freitag, 3. Juli 2020
Weil es hier keine Indianer gibt
Und vor allem als jemand, den jeder Bürger in seinen Anliegen ansprechen darf und sogar soll (angeblich), um dann zu beweisen, wie tatkräftig der Mann doch sein könne. Wie sehr er sich für die Sorgen und Nöte der von ihm regierten Menschen interessiere, wie sehr sie ihm ein Anliegen seien.
Dieses "ich tue etwas für die Leute" ist ja überhaupt das Mantra, unter dem jeder antritt, der ein Amt per Abstimmung anstrebt, es ist DAS Kriterium. So sehen es offenbar die Kandidaten, so sehen es noch mehr die Wahlstrategen und Werbeagenturen: Gewählt wird, wer am meisten verspricht, daß sich für den einzelnen Wähler die Stimmabgabe zähl- und meßbar rechnet. Weil er etwas für einen tut. Also ist jeder Kontakt auch bereits Gewählter (in der perennierenden Hoffnung, wiedergewählt zu werden) zu ihren Wählern oder Hoffentlich-Wählern ein permanentes Versprechen: Ich tue etwas für Dich, ich tue etwas für jeden.
Übrigens, so nebenbei: In diesem dem VdZ zugetragenen Geschichtlein fehlte bemerkenswert jede Aussage, was mit dem Indianer dann geschehen sei. Vermutlich ist er auf geheimnisvolle Weise verschwunden. Zumindest würde das einem Dschingacscook oder Winnetou entsprechen.
Sonntag, 26. April 2020
Unser Land brennt!
Bei der Anmeldung genehmigt (sic!) wurden erst fünf (sic!) Teilnehmer, aber es waren, laut Polizei, natürlich viel mehr zu erwarten. Weshalb nach dem Augenschein das polizeiliche Verbot mit der Begründung "Das Ansteckungsrisiko ist zu groß" ausgesprochen wurde.
Am interessantesten ist aber die in der offiziellen Polizeimeldung enthaltene Wendung "Es ist eine Prognoseentscheidung." Wieder, wieder, wieder ... möglich, wahrscheinlich ... obwohl es nach wie vor keine Daten gibt, um überhaupt eine Risikoeinschätzung vornehmen zu können!
Woraufhin sie abgesagt wurde. Aber dann doch stattfand. Ein Großaufgebot der Polizei (laut Verfassung ist der Staat verpflichtet, jede Demonstration zu schützen) beobachtete die Vorgänge vor der Albertina. Auf heiligem Boden. Denn der Platz ist nicht nur durch die Hrdlicka-Statuen - als Kunstwerke außergewöhnlich, ja hervorragend, wie fast alles von diesem Mann - Mahnmale der Vorgänge 1938 in Wien, als die Nazis die Macht übernahmen, gestaltet, sondern im Boden befinden sich hunderte Leichen. Opfer eines Volltreffers einer Fliegerbombe, die 1945 ein großes Haus traf, und die Menschen in den mehrgeschoßigen Kellern schmelzen ließ. Woraufhin man das Areal zum Friedhof erklärte.
Auch Hunderte waren es - der Kurier spricht von zweihundert, die Teilnehmer von fünfhundert - die sich am Freitag dort versammelten. Um dann abziehen zu müssen. Denn nach einer Stunde wurde die Versammlung von der Polizei offiziell aufgelöst.
Der Polizeisprecher ließ vor Ort per Megaphon verlauten: "Es wurde festgestellt, daß sich in dieser Versammlung gesetzeswidrige Vorgänge ereignen. Deshalb löst die Polizei diese Versammlung auf."
Und die Zeitungen? Man kann es kaum noch glauben. Sie feiern dies (man beachte deren Rhetorik, die einem Feiern gleichkommt! Man schreibt und spricht nur von "Illegale Corona-Demo in Wien", "unerlaubte Demo", etc.) als richtig und angemessen. Natürlich aus ganz sachlichen Gründen. Weil "der Mindestabstand in vielen Fällen nicht eingehalten wurde, wir haben es gesehen!"
Und tatsächlich, viele Teilnehmer hatten "keinen Mundschutz". Die Aufnahmen "beweisen es!" Wow, was für toller Journalismus, was für Faktenrecherche, was für Recherchetiefe! "Nach dutzenden Hinweisen wird die Polizei eingreifen, Identitäten feststellen, und bestrafen beziehungsweise anzeigen!" Also mit empfindlichen Geldstrafen belegen. "Von Mundschutz ist nichts zu sehen."
So sprechen heute Journalisten!
Die großen, dem Mainstream verpflichteten Medien berichten ja kaum bis gar nicht - siehe die gestern und heute hier zu findende, großartige Arbeit von Ianto Watt! - von diesen beziehungsweise ähnlichen Ereignissen (Protesten) in den letzten Wochen. Die "Szene" soll nicht ermutigt werden, indem sie feststellt, daß sie keineswegs "allein" ist, sondern daß diese Haltung in unseren Ländern von einer breiten Schichte mitgetragen wird.
Aber es ist halt Sellner. "Das Wichtigste ist, daß alles friedlich geblieben ist." Aha. Friedlich. Friede. Aha.
*250420*
Dienstag, 10. März 2020
So schaut der wirkliche Ärztemangel aus
Montag, 2. März 2020
Wirtschafts- als Politikgeschichte
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| "Meinl am Graben" - Wien, 1. Bezirk |
Das befand aber letztendlich das Gericht doch, und die Bankenaufsicht (auch das ein politisches Instrument) entzog der Bank 2019 die Lizenz. Nun muß die ABB (Austro Anglian Bank - eine Namensänderung, die wohl gemacht wurde, um den Namen Meinl wenigstens im internationalen Ruf herauszuhalten) abgewickelt, also liquidiert werden.
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Sonntag, 29. September 2019
Ein Narr Gottes
Durch die Briefe, die man kostenlos (gegen Spenden) abonnieren konnte, und die in seinem Vaterhaus ständig eintrudelten. Kaum aber überhaupt ein Haus in Österreich, kaum eine Gaststätte, kaum ein öffentliches Gebäude, in dem nicht seine bunten A2-Plakate mit ihren oft sehr eingängigen Verknappungen wichtiger Wahrheiten in Sprüchen hingen, mit denen er seine Wirkung in den 1980ern verstärkte. Eine tolle Idee! Es ist wohl bis heute niemandem aufgefallen, wie sehr die Mission dieses nur scheinbar so superfromm-frömmlichen Mannes, der oft so (fast abstoßend) schwülstig zu schreiben schien, das Land geprägt hat.
Was alles unter Kardinal Erzbischof Schönborn eingestellt wurde, weil es sich aus den Spenden nicht mehr getragen hat. Bis Madinger starb. Damit war ohnehin das Projekt gestorben. Seine Nachfolger oder wie immer man sie nennen mag, kamen über den lächerlichen Standard der Charismatik nicht hinaus.
Briefe, aber, die irgendwie trotz allem seltsam wirkten, was der VdZ später der eigentümlichen Nähe zur Charismatischen Erneuerung zuschrieb. Und die aber doch etwas hatten, was einen nicht kalt ließ. Denn sie hatten eine Tiefe, die dem VdZ erst allmählich aufging. Vielleicht war dieser Sonderling, als der er überall gesehen wurde, und der doch so viel bewirkte, mehr als nur ein Sonderling. Ein "Narr Gottes". Der nicht einfach "frömmlich ohne Substanz schrieb", sondern der wirkliche Frömmigkeit kannte.
Wer diesen Text liest und erkennt, der könnte auch diesen Mann mehr begreifen. Der Text, den der VdZ einfach und frech aus gloria.tv übernimmt, ist nicht einfach gut. Er zeigt etwas. Solche Texte entstehen nicht, weil jemand "gut schreiben" kann oder charismatisch-subjektivistisch-dämonisch "inspiriert" ist. Sprache, Schrift damit, konstituiert sich aus dem Dahinter. Der Sprache der Sprache. Und da wird etwas hörbar, ja das Wesen aller Mystik erkennbarer.
Die Folgen der vertieften Gotteserkenntnis:
Der Tiefe Glaube.
Wenn Gott den Menschen eine tiefere Erkenntnis Gottes schenkt, dann wird das Gebet zu einer erfahrungsmäßigen „Begegnung“ mit Gott. Gott wird nicht mehr als der Ferne, Fremde erlebt:
er erscheint nahe und gegenwärtig im Gebet.
Der Glauben an diesen gegenwärtigen Gott wird nun ganz anders: viel tiefer, inniger, greifbarer, lebendiger, persönlicher.
Auch die Liebe zu Gott wird nun intensiv. Dieser gegenwärtige Gott wird jetzt als der „Schatz im Acker“ erlebt, als der „Bräutigam“, als „der Herr“, als Urbild aller Werte, als Licht. Der Mensch ist jetzt bereit, eher sein Leben zu geben, als Gott zu verraten.
Die Unterwerfung unter Gott umfasst jetzt das ganze Leben. Das Leben wird eine einzige große Frage: „Herr, was willst du, dass ich tue?“ Eine neue Sündenerkenntnis: In ganz anderem Maß als früher merkt der Mensch jetzt jedes „Du sollst“. Je näher der Mensch daher zu Gott kommt, um so stärker erlebt er jede eigene Sünde.
Weil sich dieser Mensch unterwerfen will und auf Gott immer mehr horcht, deswegen sucht er jetzt immer häufiger die Verbindung mit Gott. So wird sein Leben zu jenem „immerwährenden Gebet“, zu dem die Bibel auffordert. Es ist jenes Leben „in der Gegenwart Gottes“, von dem die Heiligen reden. – Außerdem will ja Liebe immer gemeinsam sein mit dem anderen, und deswegen denkt dieser Mensch immer mehr an Gott, sogar während der Arbeit. Es ist wie unter Brautleuten.
Das Gebet erhält eine neue Dimension. Es ist jetzt eine Art „Begegnung mit Gott“, eine Art „Schauen Gottes“, daher auch der Name „beschauliches Gebet“. Der Geist des Menschen „schaut“ dabei den unendlichen Geist Gottes, wenn auch nur „wie in einem Spiegel!“, wie Paulus sagt. – Dieser unendliche Gott zieht den Beter nun so sehr in seinen Bann, dass keine Worte mehr notwendig sind, um den Kontakt mit Gott herzustellen; der Beter schaut vielmehr still und in inniger Liebe auf diesen Unendlichen, den er liebt.
Der Mensch lässt sich jetzt „vom Heiligen Geist führen“ und „leiten“ und drängen. Das Gewissen ist nämlich hochempfindlich geworden und zeigt sehr genau die Forderungen jedes Augenblicks. Außerdem bekommt der Mensch einen „Instinkt“ dafür, was die Situation gerade erfordert. Es sind das wohl übernatürliche Antriebe der Gnade, gnadenhafte „Erleuchtungen“. Jedenfalls hat dieser Mensch den sicheren Eindruck, dass Gott ihn führt. Und das gibt ihm Mut, Kraft, Sicherheit und Ausdauer.
Ein neues erfahrungsmäßiges Verständnis für alle Glaubensarbeiten und für alle sittlichen Forderungen stellt sich ein. Die meisten Wahrheiten des Glaubens „erlebt“ man nun selber: dass es Gott gibt und eine innere „Offenbarung“, einen „sich schenkenden Gott“, Gnade, Dämonie, Erlösung. Vereinigung mit Gott, sinnvolles Leiden usw. . . . All diese Glaubenswahrheiten versteht dieser Mensch jetzt viel besser; er kann sie somit auch besser den anderen erklären. – Auch die sittlichen Werte erlebt man jetzt viel tiefer, weil man das Unendliche, das hinter diesen Werten steht, viel klarer erkennt: Liebe, Hingabe, Glaube, Schuld, Pflicht, Verantwortung, Recht, Gemeinschaft, Wahrheit, Autorität usw. Dieser Mensch kann daher auch viel besser entscheiden, was Sünde ist und was nicht.
Freude und Friede erfüllt nun das Herz, denn das tiefste Verlangen des Menschen, das Verlangen nach dem unendlichen Gott, kann sich jetzt erfüllen. Das Herz kann jetzt lieben und sogar ständig Lieben, und das macht glücklich. Jetzt hat der Mensch ein Zuhause gefunden, Geborgenheit, Heimat, Zuflucht, Sicherheit; daher Friede und die Freude, besondere Geschenke des Gottesgeistes.
Neue Kraft zu allem Guten strömt ein. Es fällt jetzt viel leichter als früher, das Gute zu tun: Liebe und Gnade beflügeln den Menschen.
Die Welt hat nun nicht mehr dieselbe Verführungskraft wie früher. Im Vergleich zu Gott erscheinen jetzt die Dinge, die früher fasziniert haben, geradezu als wertlos; wie „Kehricht“, sagt Paulus.
Der „Heilige“ liebt diese Dinge nicht mehr, weil sie verlocken, sondern weil sie Bild jenes Unendlichen sind, den er liebt.
Wahrhaftig: Ein neuer Mensch ist geworden. Der „Heilige“ ist wahrhaftig „wiedergeboren aus dem Heiligen Geist“, wie Jesus sagt.
Ob Du Lust hast, dieses Leben zu wagen? Alle sind zu dieser vollen Liebe berufen, auch Du. Denn für uns alle gilt das Gebot: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken“. Wer sich Gott ganz und völlig unterwerfen will, den wird Gott in den Bann seiner immer tieferen Liebe hineinziehen: „Die sich vom Geiste Gottes treiben lassen, die sind die Kinder Gottes.“
Quelle: Die 10 Gebote Gottes – Dr. Herbert Madinger – Auflage 1992 – Erzdiözese Wien – Katholische Glaubensinformation
Mittwoch, 12. Juni 2019
Schüttelt den Staub von euren Füßen
| Paradas - Der Dämon, der zu "mehr" treibt |
Oh, der Leser spürt Verbitterung? Falsch. Er sollte viel mehr die Verachtung spüren. Denn die sogenannten "katholischen", die sogenannten "konservativen" Kreise sind nichts als kastrierte Onanisten und als realer gesellschaftlicher Faktor völlig unfähig eine Kunst zu erhalten, die sie in Internetforen und Pfadfindertreffen wie "Traditionskreisen" so gerne reklamieren - stattdessen lieber sterile Konservenkost konsumieren, weil sie ihren Vorstellungen entspricht und sie nicht beunruhigt, weil zur Wirklichkeit aufreißt. Als wäre Kunst jemals Vorstellungserfüllung! Also klatschen sie dann geistesblind in ihre abgestorbenen Pomeranzenhände. Die "Kritik" der Konservativen oder der "Rechten" ist viel zu oft nur der abstoßende Versuch, sich von etwas durch Täuschung und Sprech-Tarn-Netzen abzugrenzen, dem man selbst angehört, aber eigentlich als nicht "chique" empfindet. Sie sind in aller Regel um nichts weniger blind, taub, dumm und kulturimpotent wie die Linken.
"Ach, die Kultur bricht zusammen, wie schrecklich!" Ja, wie schrecklich. Es gibt nicht einmal mehr die zehn Gerechten, wie in Sodom und Gomorrah.
| Aus: Paradas /UA Wien, 2006) - Umweg zum Glück |



