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Sonntag, 19. April 2026

Ungarische Tänzchen

Habe über einer Lektüre über Marketing gerade einen prickelnden Gedanken. Was wäre, wenn diese ganze Geschichte mit dieser TISZA-Partei, mit der aus dem Nichts entsprungenen Alternative zu ORBAB/FIDESZ namens Peter MAGYAR in Wahrheit ein Produkt aus der Marketingabteilung von … Fidesz&Orban (oder wie immer man diese Hintermänner sonst nennen will) wäre? Ist es nicht das Gelbe des MarketingEis, auch die Konkurrenz zu erschaffen? 

Geht es nicht seit langem im Marketing nicht um Konkurrenz und Wettbewerb, sondern um den Besitz und die Macht über einen gesamten Markt? Und böte nicht Ungarn ideale Voraussetzungen für so eine Kasperliade? Böte nicht dieses ganze Orban- und Rechts-/Konservativ-Theater um diese Figur Orban die perfekte Konstellation dafür? 

Noch sind es erst einige Indizien, die für diese Zhese sprechen, so hart sie auch schon sein mögen. Vor allem aber sollte man darüber nachdenken, ob man es den Akteuren im Theater des Politischen nicht zumindest zutraut, so zu denken und zu handeln. Und ob man selber es nicht so machen würde, stünde man an der Stelle der politischen Partei Akteure.

Oder glauben Sie, werter Leser, wirklich noch an die durchgängige Ernsthaftigkeit politischer Vorgänge in unseren Breiten? Oder sind nicht die Rezeptoren für wirklich Wirkliches bei uns schon dermaßen irritiert, daß wir gar nicht mehr an diese alles tatsächlich tragende Fundament des WIRKLICHEN gelangen? (Zumindest nicht mehr bewußt.) Hat sich nicht das öffentliche Geschehen, der Sprachraum, der Raum der Gestalten und Figuren unserer Psyche(n) bereits so weit von diesem wirklich Wirklichen entfernt, daß wir das Sein, daß wir die Sprache Gottes gar nicht mehr nachbilden können (was dann DENKEN wäre)? 


Mit anderen Worten: Gibt es noch etwas, das wir als Welt vor Augen haben bzw. das sich als Welt geriert, das nicht völlig verrückt, ja - weil es ihm an Humor fehlt, dieser Fähigkeit zur Distanzierung - geistesgestört ist?

Ich jedenfalls kann nichts mehr von dem, das mir täglich und bis ins kleinste Alltägliche hinein begegnet, ernstnehmen. Vielmehr hat sich über alles diese seltsame Decke eines "so tun als ob" gebreitet. 

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