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Sonntag, 30. Oktober 2022

Die wahre Natur des Kampfes (2)

Das laut gestellte Kampfgetümmel das dem eigenen Herzen verbergen soll, daß man auf einem Spielplatz steht, nicht am Schlachtfeld des wirklichen Krieges Jede Aufklärung, jedes Durchschauen der bösen Vorgänge bleibt sonst unerfüllt und erhöht sogar nochdie Verzweiflung, wenn ihr die wahre, die ienzige Alternative fehlt - die Kirche. 

Und nur wenn ihre Position wieder gestärkt wird (und dazu ist viel weniger notwendig, als die allermeisten glauben! was nicht heißt, daß das ein Honglecken ist, weil es dann eine direkte Konfrontation bedeutet!), nur wenn sie wieder zur Stadt auf dem Berg wird, die in die Welt leuchtet, weil sie wieder der Puntk ist, an dem unsere Halteseile im Sein angeknotet sind, nur dann gibt es Hoffnung, weil wir dann begreifen können, daß es nie udn niemals ein Mittel gibt, uns in DIESER (gefallenen) Welt wieder auf ewig zu befestigen. Das ist verspielt. 

Samstag, 29. Oktober 2022

Die wahre Natur des Kampfes (1)

Es gibt ja eine ganze Menge an Plattformen, Pesonen, Instituionen gar, die sich der Aufarbeitung der großen Lüge widmen, die sich über usn wie eine dichte Decke des Üblen gelegt hat bzw. die über usn gelegt wurde. Werden konnte, weil die geistige Kraft der Menschen defacto verschwunden ist, und die herrschenden Glaubenssätze und Weltsichten exakt diese Geistigkeit weiter bekämpfen.

Denn kaum ein Resultat dieser Aufdeckungswelle, die übger uns hereingebrochen ist, das nicht den wesentlichen Punkt unberührt läßt. Sondern sich in Details verbeißt, die aufgeklärt, auseinandergenommen, in seine oft regelrecht stindkenden Bestadteile zerlegt werden, in eine Situation tiefer Ratlosigkeit führen.

Wo im "besten Fall" irgendwelche praktisch immer nur halb und nie durchgedacht ausgeformte Utopien als Gesolltes, als Idealzustand und angebliches Resultat des Aufklärungsbemühens vor Augen bringen wollen. Die in der Regel nur eine Waschart der alten sozhialistischen, irraionalen und unrealistischen Ideen sind, die in Wahrheit exakt die Ursachen sind für das, was nun als furchtbares, wildes Meer der Ausgeliefertheit an den Wahnsinn über uns zusammenschlägt.

Sonntag, 25. September 2022

Selbst-Denken muß man lernen (2)

Denken muß man lernen. Das Lernen braucht einen Lehrer - Diesen Umgang mit dem Denken aber "hat" man nicht einfach. Das hieße ja, daß man selbst bereits "vollkommen heilig" wäre - und das ist außer bei Maria, der Mutter Jesu, und Jesus selbst garantiert nicht der Fall. Es muß vielmehr gelernt werden! 

Die ersten Lehrer sind gewiß die nach Wahrheit strebenden Eltern, aber darüber hiansu gibt es dann mehr und mehr Personen, die dem Heranwachsenden über '"Sympathie" (die u. a. eine gewisse Wesensverwandtschaft, eine wechselseitiges Wohlwollen als Wollen des Gutes des anderen zeigt) die aber keineswegs einfach "gefühlig" sein muß; auch der geachtete andere wird zum Lehrer, auch wenn ich den nciht unbedingt mit liebenen Gefühlen überschütte)  

Aber man muß dieses Denken lernen, darum geht es. Und diese Erkenntnis findet sich heute auf das Allermerkwürdigste vergessen oder sogar verweigert. Nachgerade zum Gegenteil gilt es als Wert und Errungenschaft, "unabhängig" denken gelernt zu haben, und unabhängig, also autonom zu denken. Das Ergebnis ist ein Desaster der Haltlosigkeiten.

Samstag, 24. September 2022

Selbst-Denken muß man lernen (1)

Seit Jahren widmet Wiliam M. Briggs die sonntägliche Kolumne der "Summa contra gentiles" von Thomas von Aquin. Dabei bringt er einfach jedesmal ein Kapitel, und geht so an der hand von Thomas die Denklandschaft unserer Zeit durch. Denn wer da glaubt, wir lebten in originellen Zeiten, der irrt gewaltig. Zeiten wie die unsere, die sich nicht mehr denken können, die die Welt nicht mehr dneken klnnen, sind vielmehr zum Epigonentum gezwungen. Das heißt, daß sie einfach alte, teils uralte Irrtümer wieder aufgreifen, und an deren Irrwegen selbst in dei Irre gehen. 

Was Thomas vor 750 Jahren geleistet hat is tnichts anders, als sich mit den Denklandschaften seiner Zeit auseianerzusetzen. So hat er die gesamte öffentliche Meinung und das, was auch in den Wissenschaften (soweit sie sich bereits artikuliert haben) und Philosophien gedacht worden ist, nach strenger Denksystematik analysiert - und richtiggestellt.

Freitag, 23. September 2022

Über den Gewaltsinn der Rhetorik (2)

Die höchste Kunst. Die Inkarnation der Wahrheit selbst. Die Antwort der Freiheit. - In einer rhetorisch guten Rede wird also wenn dann nur beiläufig "überzeugt", aber schon gar nciht "überredet." Sondern es wird die Gestalt der Wahrheit sichtbar gemacht. Durch den Rhetor, der in dieser Wahrheitssuche erfahrne und weit vorangeschritten ist - also: Gebildet . weil dem Sein nach geformt.) Seine Rede endet in einem Bild des Seins, das nun für alle sichtbar ist. 

Was nicht heißt, daß es alle Hörenden ergreifen müssen, das bleibt ein Akt der jeweiligen urteilenden Person überlassen, die zur Freiheit berufen ist, auch wenn sie sie mißbraucht. Aber dem Willigen, dem "guten Wilens" (siehe den Chor der Engel bei de rGeburt des Sohne sgotes. "Friede den Menschen guten Willens ...")  

Eben so wenig, wie Gott zwingt, zuwingt also auch die Wahrheit. Sie FORDERT, ja sie hat in sich auffordernden Charakter (wie jeder weiß, wie sehr die Logik "zwingt", man muß sich förmlich überwinden, gegen sie zu handeln, ABER man kann es, weil man frei ist) Sie ist nichtimmerleicht zu erkennen, weil jeder Mensch in einem unendlich komplexen Gemisch von Interessen, Schwächen, Verletzheiten, Vorlieben, Tugenden oder Lastern steckt, aus dem heraus es nicht immer leicht ist, so frei zu sein, das Wirken des Seins an sich (im Erkennen, das s. o. ein Nachformen - Mimesis! - ist) zuzulassen, zu bejahen ("Guter Wille") und dann auch als Kleid überzusteifen, also in Treue zu vertreten. 

Donnerstag, 22. September 2022

Über den Gewaltsinn der Rhetorik (1)

Eine Sache, die mir schon lange unter den Nägeln brennt, ist die sachgerechte Darstellung dessen, was Rhetorik überhaupt ist. Denn auch diesen Begriff umschwebt ein Nebel, unter dem der wahre Gehalt dessen, was Rhetorik ist und was erst verstehen läßt, warum in der Antike die Rheotik überhaupt als umfassender Raum der Bildung verstanden wurde, fast verschwunden ist. Dadurch konnten sich Mißbraäcueh, wie sie sich im Laufe der Jahrhunderte entwickelt haben, wie Wesensmerkmals selbst an diesem Begriff festsetzen, die aber den Blick soigar auf das verhindert, was wirkliche Bildung überhaupt ist.

Wo immer heute von Rhetorik gesprochen wird, tun sich die Redner schwer, ihn von Propaganda, Überredung (die sie von "Überzeugung" ununterscheidbar machen) und illegitimen Machtaspekten zu scheiden. Das hat seinen Grund in zwei Bereichen. Deren einer ist die allmähliche Degradation unserer Kultur seit dem Hochmittelalte,r die man ohne jeden Abstrich als sittlichen VErfall sehen kann. Der dann durch religiöse Begriffe genau als solcher, nur aufeine andree Ebene transponiert, verstanden werden kann. 

Mittwoch, 20. Juli 2022

Was aber ist es wirklich - das Geld? (2)

Angst, nicht zum Ganzen zu gehören, Angst dem Markt nicht beitreten zu können - das ist also die wahre Ursche der Geldangst die zur Vergötzung des Geldes führt - Leider ist das wahre Wesen des Wuchers und der Zinsnahme nicht wirklich oder zumindst sehr mangelhaft verstanden. Nicht dieser Selbstzweck ist seine Sündhaftigkeit, sondern ein reales moralisches Faktum, wir hben bereits darüber berichtet. Und das ist mit "Schmarotzerdasein" ebenfalls ur ungenügend beschrieben. 

Der Zinsnehmer ist unmenschlich und wider die Natur, weil er eine Logik anwendet (den mathematischen ZIns), wie er in der Lebensrealität des Schuldners nicht vorkommt. Im christentum kam dann dazu, daß es nur zwei Schuldenformen gibt, die gerechtferitigt (und nicht schon Kind der Sünde ist) sind, und deren erste, die Not, würde eigentlich das Geschenk erfordern, die Gabe des Geldbesitzers, um zu helfen 

Die andere, die sinnvolle Investition, in eine Erweiterung des individuellen Handelns aus bestimmten sinnvollen Gründen heraus, verlangte vom Geldleiher wiederum eine Risikobeteiligung, weil das Leben immer riskant ist. 
Das aber berücksichtigt der Zins nicht. Und deshalb ist er unmoralisch und schwer sündhaft, weil er somit IMMER und UNWEIGERLICH in eine Versklavung des Kreditnehmers führt, der mit der Zeit ruiniert wird. Denn die Natur ist NICHT (wesenhaft) mathematisch. Galileo et al. haben sich geirrt.

Dienstag, 19. Juli 2022

Was aber ist es wirklich - das Geld? (1)

Bei Karl-Heinz Brodbeck ist der VdZ endlich fündig(er) geworden. Denn er befaßot sich damit, WAS DENN GELD SEI. An diesem Punkt können wir deshalb schon einen Versuch starten, einige Gedanken zusammenführen. 

Brodbeck sagt dabei, daß Geld eine Denkform ist. Der VdZ glaubt, daß man aber noch einen Schritt tiefer gehen muß - denn Geld IST nicht einfach eine Denkgestalt! Sondern ALS Genkdgestalt gewordne, aber aus einer realen Kategorie.

Die sich (so wie das "Ich") allmählich - und zwar notwendig, über die menschliche Gefallenheit, die nachudn nach das "unschuldige Ganze" der Menschheit aufzulösen begonnen hat - gebildet hat. Das dann als "werten, gelten, gültig sein" den ursprünglich und in sich rein geistigen, zwischenmenschlichen Wert der "Leistung in der Welt" (Bedeutung, Wichtigkeit usw.) als Moment der Persönlichkeit meint. 

Donnerstag, 30. Juni 2022

Gedankensplitter (1238c)

Mir will da scheinen, als baute sich aber noch ein weiterer Horizont der Entlarvung auf, der die gesamte Ökologiebewegung der letzten Jahrzehnte nicht einfach nur zu einem widersinnigen Verlangen. sondern sogar zu einem lebensfeindlichen Wahnsinn macht. Denn die Zunahme des CO2 in der Luft ist zweifellos ein Ergebnis der Zuname der Lebensfreundlichkeit der Erde. Das zeigt auch, daß Wärme die Freigabe von CO2 steigert, und Wärme ist lebensfördernd. Sodaß unsere Gegenwart praktisch ausschließlich (in klimatishen Hinsichten) als Auftauchen aus jenen Eiszeiten zu sehen ist, die vom 15. zum 19. Jhd. noch einmal eine Abendvorstellung gab. 

Wenn wir nun aber dem Kreislauf des Lebens auf der Erde unterbrechen, wo eins dem anderen dient, beginennd von "der Erde", dem Kot, der im Mineral kristallisiert und verfestigt, dann geht es uns wirklich an die Substanz. Denn dann sind wir es in diesem Wahn der Weltrettung tatsächlich, die unsere eigenen Lebensführugn in Elend und Not verwandeln.

Mittwoch, 29. Juni 2022

Gedankensplitter (1238b)

"Ich bin Grüne," meinte unlängst eine Dame zu mir, und meinte dies im Zusammenhang mit dem CO2-Ausstoß bei Kohlekraftwerken, der angesichts des Ukraine-Konflikts samt dem Rattenschweanz an Lügen und Desinformation, der damit zusammenhängt, plötzlich keine Rolle mehr spielt. Weil man um Rußland zu bestrafen die eigene Energieversorgung annulliert, und nun zwangsläufig auf Kohle-Verstromung (und Atomenergie, auch bei uns nur noch eine Frage von Monaten, allerhöchstens) zurücksteigt.

Wie in Österreich, wo man das seinerzeit größte Kohlekraftwerk in Malnitz, das seinerzeit 80 Prozent der Fernwärme von Graz (samt Weichbild rund 500.000 Einwohner), das erst vor zuwei Jahren stillgelegt worden ist, nun wieder aktiviert. Was ein halbes Jahr und hunderte Millionen an Umrüstungskosten nach sich zieht, alles um Vladimir Putin zu bestrafen. 

Dienstag, 28. Juni 2022

Gedankensplitter (1238a)

Lisa Eckhart (über die ich demnächst wohl eimal handeln werde, denn die Kabarettistin schafft es immerhin, durch eine nächste Stufe der Substanzvermeidung - Stichwort "reden ums Überleben") sagte jüngst einmal den Satz, daß Globalisierung geheißen habe, überall auf der Welt das erwerben zu können, wo es am billigsten ist. Deshalb stehe unsere Wohlstandsexistenz auf jenen Wackelbeinen, die nun einzustürzen drohen. 

Mir kommt es am meisten auf das Wort "billig" an, denn es hat so unversalen Inhalt. Etymologisch stammt es aus dem Bedeutungsbereich "mäßig", oder auch "angemessen", und wurde noch vor hundert Jahren eher als "positiv zustimmend", "geziemend" (wie der Weigand erwähnt) verwendet. In Zusammenhang mit Personennamen findet man es sogar mit "Billi-". Im Altgermanischen fand es als "bilewit" sogar noch positiver, als "einfach, unschuldig" Verwendung, udn findet sic in der Bezeichnung eines "guten Geistes", eines "Kobolds" wieder, dem bilewiz oder bilwiz.  Und die heutige Gesetzesprache kennt es nach wie vor nur positiv, als Billigkeit, im Sinne von Angemessenheit

Freitag, 3. Juni 2022

Der Betrüger, der sich als Philosoph ausgibt

SWR Talk
Sie spräche manchmal mit ihm, mit ihrem Vater, der vor etlichen Jahren verstorben war, meinte die Schauspielerin, die durchaus bewegend von seinem Tod, seiner Krankheit (Bechterev) sprach, die sie außerdem geerbt (aber durch viel Sport halbwegs im Griff) hat. 

Und mit meiner Erfahrung deckt sich exakt, was sie dann über die Auswirkungen auf ihren Beruf erzählt: Es wird nur schwer, ja eigentlich gar nicht akzeptiert, wenn man als Schauspieler seinen Typ ändert oder ändern muß. 

Dann wird man vielmehr gar nicht mehr wahrgenommen. Das heißt: Man wird nicht mehr besetzt, ist aus den Ideenwelten der Filmfirmen und Caster und Drehbuchautoren (sic! man schreibt mit einer ganz konkreten Figur vor Augen) verschwunden. Wenn ein Schauspieler ernsthaft krank oder "beschädigt" wird, ist auch sein Beruf zu Ende. Das liegt übrigens gar nicht etwa an dieser Krankheit, denn es wäre anders, hätte er so begonnen, und sich so seinen Ruf erarbeitet. Es liebt an dieser Änderung, die für diesen Beruf eine Seinsänderung ist. Als wäre man dann eine andere Person.

Gleichwie, es geht um den Vater, um dessen Tod, und um dessen Anwesenheit im Leben der Akteurin. (Warum die freilich hinzufügt, daß es nicht ein "mit ihm reden" sei, sondern ein "in Gedanken sich an ihn wenden", erschließt sich mir nicht. Wo ist der Unterschied? Und wovor hat sie Angst?)

Mittwoch, 30. März 2022

Warum DIE MENSCHHEIT, nicht nur einzelne Menschen gefallen sind (2)

Versuch, mit Legobausteinen den Stephansdom zu beschreiben. Person heißt Individualität, aber Individualität wird erst mit der Zeugung, als erster Schritt zum Weltsein. Oh glücklicher Orgasmus du  - Einer Seele, einer Personsform also (und Person heißt schon an sich, daß es sich um Individuen handelt, und nur Individuen können auch Gott ebenbildlich sein, weil Gott die Individualität SELBST ist) die in dem Moment zur Welt gerufen wird, wo ein Mann und eine Frau sich im Akt der hingebenden Liebe begegnen. 

Wobei dieser Beseelungsmoment als KURZ VOR dessen leiblicher Erfüllung stehend gesehen werden muß. Wo sich also Adam einen unendlich kleinen Augenblick vor dem Samenerguß befindet. Der ja von der Hingabe abhängt. (Wir verweisen hier nur andeutend auf die Probleme, die fehlende Hingabe für die Erektionsfähigkeit des Mannes haben.) 

Einer Hingabe, die sich der Leib gewissermaßen durch die immense Bindekraft des leiblichen Aktes holt, weil der sich den GANZEN MANN, die GANZE FRAU - auf dem Weg zum Höhepunkt, dem Orgasmus, in seiner sich progressiv steigernden Ganzhingabe, dem berühmten "kleinen Tod", weil die Welt verschwindet, alles sich immer ausschließlicher auf die leibliche Begegnung fokussiert - fast herbeizwingt, und Eva sich in hingebender Aufnahmebereitschaft befindet. (Wo Untersuchungen der letzten Jahre gezeigt haben, daß die Gebärmutter keineswegs ein passives Ogan ist, wie man immer dachte, sondern sich in der weiblichen Hingabe dem eingedrungenen Penis entgegenreckt.) 

Dienstag, 29. März 2022

Warum DIE MENSCHHEIT, nicht nur einzelne Menschen gefallen sind (1)

Es ist eine sehr hilfreiche Passage, die Thomas von Aquin in seiner "Summa contra gentiles" zur Frage des Verständnises der Erbsünde bringt. Und in der sich Thomas dieser Frage, die für viele ein so großes Problem ist, von einer weiteren Seite nähert. Wie einem Schüler der Grundlagen allen Erkennens - darf ich hier sagen, daß es meiner Ansicht nach jedem Menschen zur Ehre gereicht an den Punkt zu gelangen (oder die Gnade zu haben, gleich dort zu verharren), sich sein Leben lang in der Rolle eines Grund- und Volksschülers zu erkennen? - bringt der Philosoph diese alles entscheidende Problem so einfach wie nur möglich nahe. 

Schon daran ersieht man, daß Thomas kurz nach dem Höhepunkt des Mittelalters stand. Daß er schmerzlich erkannte, daß es fortan nur noch bergab gehen kann, und sich die Ebene der Kultur bereits beträchlich zu neigen begonnen hat. (Siehe Anmerkung*)

Das sind in der Geschichte eben stets jene Kulturphasen, in der die Philosophoie aufblüht. Die immer dasselbe ist: Ein Versuch eines Verzweifelten, das Entschwindende und bereits Entschwundene (denn ins Bewußtsein steigt das Bild dessen, das fortging) zu rekonstruieren, festzuhalten, wieder aufzubauen.

Donnerstag, 10. Februar 2022

Sieben weitere Jahre durchgekaut

Weil er zuletzt immer wieder in der Zugriffsstatistik aufgetaucht ist, habe ich den Artikel vom 29. Juni 2014 nun doch wieder vor die Augen genommen, und ihn überarbeitet. Erst wollte ich nur die Tippfehler korrigieren. Aber dann habe ich gesehen, daß da mehr zu tun, die Mosaiksteinchen neu zu arrangieren wären. Weil ich nach sieben Jahren Denkarbeit und Leben maches klarer auf einen Punkt bringen kann, was ich damals zu Alexander Dugin gesagt habe. So ist ein weitgehend neuer Artikel entstanden, den ich Ihnen nun zur Wiedervorlage präsentiere.

Sein Name taucht in letzter Zeit (2014, Anm.) immer wieder in unseren Medien auf - Alexander Dugin. Dessen Buch "Die vierte politische Theorie" bei amazon.de sogar einen vorderen Verkaufsrang in der Liste der politischen Sachbücher einnimmt. Man ist offenbar neugierig auf russisches Denken. Und auf Putin. Denn angeblich sei Dugin ein Putin-Vertrauter. 

Wobei: Wenn man rechnete, von wem aller behauptet wird daß er das sei, müßte man vermuten, daß Putin parallel zu seinen Amtsgeschäften, einem obligatorischen Angelausflug am Wochenende, bei dem er, nachdem er einen weithin duftenden zwei Meter Huchen aus dem Jenissej geholt hat, mit bloßen Händen einem dummerweise die Falle mit dem röchelnden Fisch nicht ahnenden Kolabären dessen eigene Zunge in den A... steckt, einen weiteren 48-Stunden-Tag nur mit Beratern verbringt.

Donnerstag, 3. Februar 2022

Subsidiarität als Lebensgesetz (1)

Es geht in der Entwicklung des abstrakten Denkens, dem "Produkte" wie das Denken des "Ich" entstammen, also von Begriffen, die es nicht konkret "gibt", weil es "etwas" nur konkret gibt, als dies und das an jenem und diesem Ort, also in jenen und diesen Beziehungen, die sich auf eine Art ausbiilden, die wir dann "Raum" (als Beziehungsfeld) nennen, somit also Begriffe (="Dinge"), die konkrete (und so erst reale) Dinge über eigenschaftliche Gemeinsamkeiten zusammenfassen, damit ein "Wesen" erkennbar machen, das im konkreten je nach Beziehungsbedingungen zur Realität kommt,

es geht also in der Entwicklung des abstrakten Denkens nicht um eine "Erfindung". Etwas wie "Erfindung", also das Schaffen von Etwas EX NIHILO, gibt es ohnehin nicht. Wie das Wort selber sagt, ist es ein Finden, ein Bergen von Vorhandenem, das bestenfalls in einen neuen Zusammenhang gestellt wird, der sich aber wieder in der Realität findet.

Vielmehr geht es um ein immer weiteres Annähern an das Wirkliche.

Dienstag, 9. November 2021

Internet und Business - Das Sterben am Geburtsfehler (2)

Die Zeit muß sein: Das Große ist im Kleinen, das Leben ist Philosophie, Philosophie aber Spiel des Geistes im Wind, der zwischen den Ruinen pfeift - Ein weiteres Merkmal, an dem wir alle es bemerken, ist, daß sich in jeder Branche Zahlungsmethoden ausgebreitet haben, die sämtlich auf Vorauszahlung hinauslaufen, und somit die völlige Verlagerung jedes Risikos auf die eine Seite eines Geschäftsvorgangs - den Kunden - bedeutet. Die "Vorauskassa", wie sie manchmal auftritt, ist dafür nur ein illustrierendes Beispiel.

Um es noch weiter zu illustrieren, füge ich hier eine Nachricht ein, die ich im Zuge eines in diesen Tagen erfolgten Bücherkaufs an den Antiquar, der im süddeutschen Raum seine Geschäftsstelle hat, versandt habe. Sie können sich die Zusammenhänge selber dazudenken. Die Deutung der Aussagen bleibt aber ebenfalls nun Ihnen überlassen, werter Leser. Ich glaube, Sie können das.

Mittwoch, 8. September 2021

Durchtränkt vom Weibelichen

Heute feiert die Kirche das Fest Mariä Geburt - Eine der Folgen der Feminisierung (das Wort Matriarchat möchte ich nicht für die Gegenwart verwenden, es erscheint mir unzulänglich und oberflächlich) der Kultur ist, daß sie einen Mutterkuchen herausbildet, dessen Logik nicht die Logik ist, sondern die Ästhetik. Die selbst wiederum - ganz Frau - in der Befindlichkeit gründet, die in der gleichfalls schwimmenden Zeit treibt.
Aber jede Frau formt sich - ganz und immer und der Grammatik folgend Mutter in ihrem Verhältnis zur umgebenden Welt - ihre Kinder. Ihre Bindung ist leiblicher, geformter, angenommener wie übergebener Natur, in der sie die Welt nun halten, wenn kein Mann mehr das Schwert in die Hand nimmt und den trennenden Schlag vollführt. 
Aber wo wollte der Held sein Haupt betten, wenn nicht am Bette der Gewöhnung und Sitte? Diese Macht aber, die gehört wieder ihr, sie ist die Herrin der Macht der Gewohnheit, ohne die die Welt nicht existieren kann. Weil sie sonst wie der Komet, der nicht zum Sternsein fand, verglüht. Noch jeder Samson fand seine Delilah, noch jeder Prinz wurde in einen Frosch zurückverwandelt.
Und so formt sich die Gegenwart, die Generation der Frauen-, nein, der Mutter-Gefälligen*, die zugleich die Rolle der "Philosophen" spielen:

Dienstag, 17. August 2021

Die Kirche im Dorf lassen ... (3)

Kein Mensch ist überwindbar, wenn er nicht zustimmt. Punkt. - Da sitzt unsereiner nun aber da, und schaut gelassen dem Affentheater zu. Denn diese Ängste - und dazu gehört auch ein guter Teil der Ängste vor den gentechnischen Impfstoffen "gegen Corona" - sind reine Phantomängste. Sie entstehen nur, weil man nicht weiß, daß die Seele des Menschen eine Geistseele ist. Daß es also nicht nur Materie gibt, sondern daß es GEIST gibt. Der beim Menschen (nicht beim Tier! da stimmt viel von den mechanistischen Ansätzen, wenn auch nicht in der Ontologie, da verhält es sich ähnlich), also dort (und damit überall), wo Materie auf das Sein und das diesem inhärierte SeinsBILD als Gestaltdynamik aufbaut: 

Man kann beim Sumpfdackel Hansi das gesamte Genset austauschen, dennoch wird der Sumpfdackel Hansi zwar furchtbar entstellt sein, aber komischerweise immer noch ein Sumpfdackel sein, und im letzten das Verhalten, die Grundeigenschaften eines Sumpfdackels aufweisen, den Mund dort haben wo ihn jeder Sumpfdackel hat, der dort halt so ausschaut wie ein Schnabel, aber die Funktion eines Mundes erfüllen soll, usw. usf.

So ist es in noch klarerer Weise beim Menschen.

Montag, 16. August 2021

Die Kirche im Dorf lassen ... (2)

Die Regeneration aus dem vollkommenen Bild, das vom Menschen nicht verändert werden kann - Ganz klammheimlich ist hier also eine Wirkrichtung festgelegt, die bei physikalischen Prozessen - scheinbar - sicher festzustellen ist: Hier eine Formel, dort das Ergebnis. Heute, gestern, übermorgen, immer dasselbe. Hier Materie - hier der Apparat, denn Materie ergibt immer nur einen Apparat, der höchstens ziemlich kompliziert sein kann, aber ganz sicher ein Apparat ist. Das betrifft auch ... die Seele (die natürlich "Psyche" genannt wird, klingt besser und vor allem technischer), und das betrifft natürlich auch das, was man altmodisch Geist nennt, das aber nie mehr als Psyche ist. Und das heißt: Keine Substanz in sich hat, sondern lediglich das Funkengewitter im Gehirn des homo sapiens sapiens ist.

Auf dieser Geschichte beruht auch die Gentechnik-Industrie, pardon, Wissenschaft. Die aufgrund dieses Erklärungsbildes (das den Glauben an Erfolg bewirkt) investierter Milliarden und Abermilliarden versorgt ganz sicher eines nie machen wird: Nachzuweisen, daß es sich bei der Gentechnik NICHT um Mechanismen und Materialismus pur handelt. Immerhin leben davon zehntausende Förderfamilien und Immobilienverkäufer, die ihnen Häuser andrehen, und die alle Gebäck zum Frühstück, Winterreifen im Herbst, und Zahnseide vor Feiertagen kaufen.