Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Sonntag, 30. Oktober 2022
Die wahre Natur des Kampfes (2)
Samstag, 29. Oktober 2022
Die wahre Natur des Kampfes (1)
Sonntag, 25. September 2022
Selbst-Denken muß man lernen (2)
Samstag, 24. September 2022
Selbst-Denken muß man lernen (1)
Freitag, 23. September 2022
Über den Gewaltsinn der Rhetorik (2)
Die höchste Kunst. Die Inkarnation der Wahrheit selbst. Die Antwort der Freiheit. - In einer rhetorisch guten Rede wird also wenn dann nur beiläufig "überzeugt", aber schon gar nciht "überredet." Sondern es wird die Gestalt der Wahrheit sichtbar gemacht. Durch den Rhetor, der in dieser Wahrheitssuche erfahrne und weit vorangeschritten ist - also: Gebildet . weil dem Sein nach geformt.) Seine Rede endet in einem Bild des Seins, das nun für alle sichtbar ist.
Was nicht heißt, daß es alle Hörenden ergreifen müssen, das bleibt ein Akt der jeweiligen urteilenden Person überlassen, die zur Freiheit berufen ist, auch wenn sie sie mißbraucht. Aber dem Willigen, dem "guten Wilens" (siehe den Chor der Engel bei de rGeburt des Sohne sgotes. "Friede den Menschen guten Willens ...")
Eben so wenig, wie Gott zwingt, zuwingt also auch die Wahrheit. Sie FORDERT, ja sie hat in sich auffordernden Charakter (wie jeder weiß, wie sehr die Logik "zwingt", man muß sich förmlich überwinden, gegen sie zu handeln, ABER man kann es, weil man frei ist) Sie ist nichtimmerleicht zu erkennen, weil jeder Mensch in einem unendlich komplexen Gemisch von Interessen, Schwächen, Verletzheiten, Vorlieben, Tugenden oder Lastern steckt, aus dem heraus es nicht immer leicht ist, so frei zu sein, das Wirken des Seins an sich (im Erkennen, das s. o. ein Nachformen - Mimesis! - ist) zuzulassen, zu bejahen ("Guter Wille") und dann auch als Kleid überzusteifen, also in Treue zu vertreten.
Donnerstag, 22. September 2022
Über den Gewaltsinn der Rhetorik (1)
Eine Sache, die mir schon lange unter den Nägeln brennt, ist die sachgerechte Darstellung dessen, was Rhetorik überhaupt ist. Denn auch diesen Begriff umschwebt ein Nebel, unter dem der wahre Gehalt dessen, was Rhetorik ist und was erst verstehen läßt, warum in der Antike die Rheotik überhaupt als umfassender Raum der Bildung verstanden wurde, fast verschwunden ist. Dadurch konnten sich Mißbraäcueh, wie sie sich im Laufe der Jahrhunderte entwickelt haben, wie Wesensmerkmals selbst an diesem Begriff festsetzen, die aber den Blick soigar auf das verhindert, was wirkliche Bildung überhaupt ist.
Wo immer heute von Rhetorik gesprochen wird, tun sich die Redner schwer, ihn von Propaganda, Überredung (die sie von "Überzeugung" ununterscheidbar machen) und illegitimen Machtaspekten zu scheiden. Das hat seinen Grund in zwei Bereichen. Deren einer ist die allmähliche Degradation unserer Kultur seit dem Hochmittelalte,r die man ohne jeden Abstrich als sittlichen VErfall sehen kann. Der dann durch religiöse Begriffe genau als solcher, nur aufeine andree Ebene transponiert, verstanden werden kann.
Mittwoch, 20. Juli 2022
Was aber ist es wirklich - das Geld? (2)
Das aber berücksichtigt der Zins nicht. Und deshalb ist er unmoralisch und schwer sündhaft, weil er somit IMMER und UNWEIGERLICH in eine Versklavung des Kreditnehmers führt, der mit der Zeit ruiniert wird. Denn die Natur ist NICHT (wesenhaft) mathematisch. Galileo et al. haben sich geirrt.
Dienstag, 19. Juli 2022
Was aber ist es wirklich - das Geld? (1)
Donnerstag, 30. Juni 2022
Gedankensplitter (1238c)
Mittwoch, 29. Juni 2022
Gedankensplitter (1238b)
Dienstag, 28. Juni 2022
Gedankensplitter (1238a)
Freitag, 3. Juni 2022
Der Betrüger, der sich als Philosoph ausgibt
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| SWR Talk |
Mittwoch, 30. März 2022
Warum DIE MENSCHHEIT, nicht nur einzelne Menschen gefallen sind (2)
Dienstag, 29. März 2022
Warum DIE MENSCHHEIT, nicht nur einzelne Menschen gefallen sind (1)
Donnerstag, 10. Februar 2022
Sieben weitere Jahre durchgekaut
Donnerstag, 3. Februar 2022
Subsidiarität als Lebensgesetz (1)
Dienstag, 9. November 2021
Internet und Business - Das Sterben am Geburtsfehler (2)
Um es noch weiter zu illustrieren, füge ich hier eine Nachricht ein, die ich im Zuge eines in diesen Tagen erfolgten Bücherkaufs an den Antiquar, der im süddeutschen Raum seine Geschäftsstelle hat, versandt habe. Sie können sich die Zusammenhänge selber dazudenken. Die Deutung der Aussagen bleibt aber ebenfalls nun Ihnen überlassen, werter Leser. Ich glaube, Sie können das.
Mittwoch, 8. September 2021
Durchtränkt vom Weibelichen
Aber jede Frau formt sich - ganz und immer und der Grammatik folgend Mutter in ihrem Verhältnis zur umgebenden Welt - ihre Kinder. Ihre Bindung ist leiblicher, geformter, angenommener wie übergebener Natur, in der sie die Welt nun halten, wenn kein Mann mehr das Schwert in die Hand nimmt und den trennenden Schlag vollführt.
Aber wo wollte der Held sein Haupt betten, wenn nicht am Bette der Gewöhnung und Sitte? Diese Macht aber, die gehört wieder ihr, sie ist die Herrin der Macht der Gewohnheit, ohne die die Welt nicht existieren kann. Weil sie sonst wie der Komet, der nicht zum Sternsein fand, verglüht. Noch jeder Samson fand seine Delilah, noch jeder Prinz wurde in einen Frosch zurückverwandelt.
Dienstag, 17. August 2021
Die Kirche im Dorf lassen ... (3)
Kein Mensch ist überwindbar, wenn er nicht zustimmt. Punkt. - Da sitzt unsereiner nun aber da, und schaut gelassen dem Affentheater zu. Denn diese Ängste - und dazu gehört auch ein guter Teil der Ängste vor den gentechnischen Impfstoffen "gegen Corona" - sind reine Phantomängste. Sie entstehen nur, weil man nicht weiß, daß die Seele des Menschen eine Geistseele ist. Daß es also nicht nur Materie gibt, sondern daß es GEIST gibt. Der beim Menschen (nicht beim Tier! da stimmt viel von den mechanistischen Ansätzen, wenn auch nicht in der Ontologie, da verhält es sich ähnlich), also dort (und damit überall), wo Materie auf das Sein und das diesem inhärierte SeinsBILD als Gestaltdynamik aufbaut:
Man kann beim Sumpfdackel Hansi das gesamte Genset austauschen, dennoch wird der Sumpfdackel Hansi zwar furchtbar entstellt sein, aber komischerweise immer noch ein Sumpfdackel sein, und im letzten das Verhalten, die Grundeigenschaften eines Sumpfdackels aufweisen, den Mund dort haben wo ihn jeder Sumpfdackel hat, der dort halt so ausschaut wie ein Schnabel, aber die Funktion eines Mundes erfüllen soll, usw. usf.
So ist es in noch klarerer Weise beim Menschen.
