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Freitag, 1. Juli 2022

Der Zweck lag woanders

AUF1 - S. Bhakdi
In einem Fernsehinterview wurde Sucharit Bhakdi gefragt, ob er wirklich glaube, daß die Covid-Impfstoffe auf mRNA-Basis zurückgezogen würden. Die Antwort ist interessant, die er gab: Das kann sein, immerhin ist längst geklärt, daß diese Impfstoffe hoch toxisch sind. 

Aber die Schuld wird den Covid-Impfstoff-spezifischen Stachelproteinen gegeben. Die dann die Gefäßwände angreifen und zerstören, Das gibt Gerinsel und Organschäden. 
Die Corona-Impfung könnte deshalb zurückgezogen werden, weil sie IHREN ZWECK ERFÜLLT HAT.
Sie hat die Gesellschaften weltweit darauf vorbereitet, zukünftig Eingriffe in unsere Genstrukturen zu akzeptieren. Die Coronaimpfung wird deshalb nicht mehr gebraucht, man kann sie nun lassen, weil ihre Aufgabe erfüllt war. Sämtliche Impfstoffe werden aller Voraussicht nach nun auf diese Technik umgestellt.

Samstag, 25. Dezember 2021

Ein Weihnachtsgeschenk

QR Video Corona-Impf-Pathologie
Als Geschenk an die Menschheit sehen die beiden (em.) Universitätsdozenten Prof. Sucharit Bhakdi und Prof. Arne Burkhardt ihre Arbeit. Mit der sie erst auf einem am 10. Dezember 2021 abgelaufenen Kongress aufgetreten sind und Aufsehen erregt haben, und die sie zum 24. Dezember auch eingedeutscht einem breiten Heimpublikum zugängig machen.

Die Ergebnisse ihrer jüngsten Forschungen sind sensationell, und deshalb stellen wir sie auch sofort dem Leser vor. Denn nicht nur wird, mit Gewebsproben eingehend belegt und unterlegt, aus zahlreichen pathologischen Befunden gezeigt, daß sämtliche (sic!) Corona-Impfstoffe vollkommen wirkungslos sind (und warum), sondern daß die mRNA-Impfstoffe sofort aus dem Verkehr gezogen werden müssen. Denn es ist nunmehr bewiesen, daß sie kurz- wie langfristig schwere Gewebsreaktionen hervorrufen (die zum Teil Auflösungserscheinungen durch Überreaktionen des körpereigenen Lymphatischen Systems sind, wo also der Körper sich selbst angreift und körpereigene Zellen abtötet) sondern in der Folge für die Ausbreitung von Krebszellen im Körper verantwortlich sein können (was heißt: sind.) 

Nicht als Einzelfälle, sondern als quasi Normerscheinungen werden solche schweren Erkrankungen auftreten, und sie sind direkte Folge der sogenannten Impfungen gegen Corona.

Donnerstag, 17. Dezember 2020

Prinzipieller als geplant, weniger überzeugend als gedacht

Dieses Video des in New York arbeitenden, per Staatszugehörigkeit aber österreichischen Impfexperten, des Vaccinologen Dr. Florian Krammer, wurde dem VdZ dieser Tage von Leser P zugespielt. 

Denn es sei, so die Meinung des Absenders, doch zu 95 Prozent überzeugend! 

Die Antwort, zu der sich der VdZ kurzfristig so angeregt fand, daß er (wie schon so manches Mal) seinen Tagesplan umstieß, um sich den damit zusammenhängenden Fragen zu widmen (was er eigentlich gar nie vorgehabt hätte) ist denn doch so prinzipiell entwickelt, daß er sich auf Drängen von Leser R, an dem sich der VdZ ratsuchend wandte, dazu entschloß, sie auch dem Leser zur Verfügung zu stellen. Denn sie berührt grosso modo Fragen zu Impfung und Immunsystem in Zeiten der Corona, in denen so manche derzeit um Antworten ringen.*

"Überzeugt wovon? Weil man dann weiß, wie bestimmte und selbst innerhalb des Zellgeschehens isoliert betrachtete Abläufe funktionieren? Dazu hätte genügt, vor zwanzig Jahren "Helena" zu lesen, wo ich diese Mechanismen durch die Figur des Dr. Estlect in den abstrakten Vorgängen erklären lasse (wo der das Immunsystem in den größeren Rahmen der Seele stellt) oder vor zehn Jahren die Blogbeiträge, die ich aus der Befassung mit dem Syphilis-Erreger verfaßt habe, in denen ich mich besonders mit dem Aspekt der Steuerungsübernahme eines Eindringlings beschäftigt habe. 

Denn hier haben wir es mit dem Spezifikum des Gefährdungsgeschehens wie des Abwehrverhaltens als Moment der Persönlichkeit zu tun. (Grob auf die Spitze gebracht: Eine ganz heilige Frau wie die Gottesmutter war sicher nie krank.) Oder aber auch die Ausführungen von Sucharit Bhakdi oder des Clemens Arvay, die genau das virale Geschehen sehr gut (nur etwas anders betont, und spezifich auf Corona gemünzt) beschrieben haben. Ohne deren Randunschärfen zu übersehen, wo Medizin mit Weltanschauung und damit Anthropologie zusammenstößt. 

Aber diese alle sind eben keine bloßen Techniker. Und die eigentliche Problematik - weder der Corona-"Pandemie" noch der Impfung - wird von Technikern, zu denen dieser Krammer genau so wie dieser Nowotny (der ist, wie so viele Ärzte sind) gehört, nicht berührt. Deren Metier immer nur Ablaufoptimierung eines enthusiastisch verfolgten Technizismus und völlig analog zur Magie ist. 

Schon gar, weil er die Welt des manipulierten Geschehens künstlich setzt und isolierte Abläufe behauptet. Ginge es aber so, dann wäre nicht erklärbar, wie es unerwünschte Nebenwirkungen oder sogar richtige Opfer von Impfungen gibt. Man denke nur an die Impfung in der "Schweinegrippe-Pandemie" vor einigen Jahren, mit hunderten schwerst Geschädigten.

Spätestens jetzt sind wir damit beim auch von Dir konzedierten moralischen Problem von Impfungen angelangt. Das keine Frage von Impftechnikern sein kann, denn sonst hätte auch dieser Krammer einen anderen Beruf gewählt. Wobei er sogar innerhalb dieses Videos beträchtliche Ungenauigkeiten aufweist, die er gefließentlich so übergeht, als spielten sie keine Rolle. Man achte alleine auf seine Sprache.

Denn was heißt es, wenn Krammer bei Minute 28'18 "man weiß, daß diese [Impfungen] relativ gut funktionieren" sagt? Relativ gut? Ist das nicht exakt eines (!) der echten Probleme mit Impfungen? Und das ist nur ein Beispiel aus etlichen, die man beim Anhören seiner Ausführungen anführen könnte. Wozu ich mir das alles aber noch einmal und nur unter diesem Gesichtspunkt von Logik und rationaler Redlichkeit (=Sprache) ansehen müßte, wofür mir aber Zeit und Muße fehlt. 

Dabei bin ich gar kein "prinzipieller Impfgegner". Ich halte aber deren Anwendung für in so hohem Maß auf stets individuell zu erwägende Grenzbereiche beschränkt, daß ich den "allgemeinen Vorbehalt" der "Impfleugner" eher durchgehen lasse als generelle Impfbejahung, die meist plumper Teil einer mechanistischen, materialistischen Anthropologie ist. 

Samt der Ansicht, daß (wenn schon, dann eher) die Medizin genau als Sanierungstechnik ihre "Berechtigung" hätte, sodaß ich deren frühere Nähe zu Berufen wie dem des Baders und Barbiers für sachgemäßer halte als so manche heutige Einschätzung.

So nebenbei halte ich auch Bhakdis Befürchtung auf eine Auto-Immunreaktion durch RNA-Impfstoffe für ziemlich berechtigt. Der es genauso erklärt, wie Krammer in diesem Video. Der diesen Aspekt natürlich auch nicht - nicht einmal ansatzweise - nennt. Dabei liegt er gerade bei diesem Video auf der Hand. Wenn Zellen Partikel herstellen, die dem des Virus gleich sind, steht doch nach meinem schlichten Denken zu befürchten, daß diese Zellen vom übrigen Immunsystem als "Feind" erkannt werden. 

Schon innerhalb der Zelle entsteht doch das Problem eines "anderen", weil der Zellkern doch um Gotteswillen nicht isoliert in der Zelle sein Dasein fristet, sondern sämtliche Bestandteile der Zelle "informiert". Plötzlich aber hat er in diesem Bereich einen die Herrschaft ergreifenden Widerspruch, um das Geschehen simpel zu erklären, der auf jede Schwäche des Kerns in seinem Streben nach Information des ihm zugewiesenen Bereichs sofort mit Invasion reagiert. 

Natürlich kann das menschliche Genom nicht durch eine RNA-Implantation verändert werden. Das verhindert schon die ontologische Tatsache, die davon ausgeht, daß die Idee, also das archetypische Idealbild einer Zelle im Zellkern seine erste Verfleischlichung hat, und der sich dem Idealbild gemäß formt. (Das ist der Grund, warum - O-Ton Krammer - eine Veränderung der DNA der menschlichen Zelle "Blödsinn, also extrem unwahrscheinlich" ist. 

Ist etwas, das extrem unwahrscheinlich ist, nun tatsächlich "Blödsinn? Immerhin findet nun diese Idee, die "aus Liebe" zur Inkarnation drängt, schon an seiner Türschwelle zur Welthaftigkeit als Fleisch, als Leib, das erste Hindernis einer zu überwindenden Fremdheit. Was das für Auswirkungen hat kann beim besten Willen niemand vorhersagen. Nicht zuletzt auch nicht Krammer, der das nur für "extrem unwahrscheinlich" hält. 

Und by the way Dr. Bhakdi gar nicht widerspricht, der nichts anderes als Krammer sagt, es nur anders bewertet: Daß es dazu keine wirklich relevanten Studien gäbe. Die erst relevant sind, wenn sie weit größeren Umfang haben als die bereits "durchgeführten". Vorher sind sie bestenfalls "grob hinweisend", aber keine "Studien", auf die sich eine verantwortungsbewußte Einschätzung für einen Einsatz im Rahmen einer Impfkampagne beziehen dürfte.

Und zwar aus Seinszustand, nicht aus "Wollen". Denn ein Virus ist kein Lebewesen, das etwas aktiv anzielen kann. Reine Materia kann nur Konstellationen in Beziehungen mehr oder weniger entsprechen, die aktiv aber nur von Lebendem angestrebt werden können. Ein Virus kann damit auch nicht "versuchen" oder "anstreben", wie Krammer die Worte wählt. Womit er, nimmt man es so, sogar von der Art und Weise zu erkennen gibt, wie er die Aktiv-Passiv-Rolle in biologischem Geschehen einschätzt. 

Wobei ich ja noch weitergreife und Allergien keineswegs als "rein körperlichen Nebeneffekt" sehe, sondern aus der Leib-Seele-Ganzheit des Menschen, aus der Bedeutung des Fleisches in dieser Ganzheit, tatsächlich auch Probleme für das Erkennen des Allergikers und seiner geistig-seelischen Tätigkeit damit verbunden sehe.

Man kann, meine ich, doch ganz sicher nicht bestreiten, daß körperliche Zustände eine Wirkung auf den Erkenntnisstand eines Menschen (als Sein in der Wahrheit) haben. Sodaß eben Jesus Christus (und die Gottesmutter) auch "ganz schön" waren, also auch ganz vollkommen in der leiblichen Gestalt. 

Und das ist nicht ohne Bedeutung für einen Gott-Menschen, der von sich sagt, er sei "Weg - Wahrheit - Leben". Der ja sogar in der von außen zugefügten Beschädigung des Leibes (in Folterung und Zu-Tode-Bringung) jenen Akt sah, in dem er die Welt erlöste. Es ist eben nicht bedeutungslos, daß er dann leiblich auferstanden und sogar leiblich in den Himmel aufgefahren ist. Aber zumindest darin werden wir ja wohl kaum Meinungsdivergenzen haben.

Nachtrag: Wer sich noch näher mit der vor wenigen Tagen von der FDA - Federal Drugs Association, (Staatliche Zulassungsinstanz für Medikamente und Impfstoffe in den USA) veröffentlichten Studie über den Covid19-Impfstoff von Pfizer/BioNtech auseinandersetzen möchte, dabei auch deren Ungenauigkeiten nicht übergangen wissen möchte, dem sei wie so oft in der Corona-Angelegenheit die Seite von William M. Briggs empfohlen. Auf der der Statistiker und Theologe sich gründlich damit auseinandersetzt. 

Fazit? Kein Arzt, kein Mediziner, kein Pharmazeut kann entscheiden, ob eine Impfung für eine Bevölkerung gut oder gar notwendig ist - oder nicht.

Jeder muß FÜR SICH die Entscheidung treffen, ob er sich impfen läßt oder nicht. Und dabei um die möglichen Gefahren und Nebenwirkungen wissen, denn die gibt es in jedem Fall. Impferfolge sind nämlich IMMER STATISTISCHE ERGEBNISSE einer Abwägung MÖGLICHER NUTZEN gegen MÖGLICHE SCHÄDEN. Dort (aber nicht alleine dort) setzt dann eine ethische Bewertung an.

Dabei lassen wir (wie Briggs) die hier nicht klärbare Frage aus, ob für diesen Impfstoff tatsächlich Zellmaterial abgetriebener Föten verwendet wird. UND wir lassen aus, ob überhaupt vom Coronavirus eine generelle Gefahr ausgeht, die angeraten sein läßt, ihn als größere Gefahr zu sehen als (sagen wir) über die Straße zu gehen, oder an der jährlichen Grippe zu erkranken.


*1:21 Zur Person Florian Krammer 3:47 Coronaviren & SARS-COV2 allgemein 10:36 Infektion & Immunantwort 7:49 Arten von Impfstoffen 29:07 mRNA Impfstoffe 37:33 Prozess der Impfstoff-Entwicklung und -Zulassung 51:54 Zahlen zu den aktuellen Impfstoffkandidaten 57:29 Sicherheit & Impfschäden 1:07:37 Reaktogenität (Nebenwirkungen) 1:09:15 Produktion, Verteilung, Administration, Aufbau der Immunität 1:11:45 Schutz vor Krankheit vs. Schutz vor Infektion 1:15:15 Wie lange hält der Schutz an 1:16:33 Zusammenfassung


*141220*

Dienstag, 30. Juni 2020

Antworten am Krückstock des "Cui bono"

Die Gesamtheit dieser Corona-Pandemie ist, je länger man sich damit befaßt, in einem Ausmaß irrational, daß man aus dem Staunen nicht mehr herauskommt. Die einzige Frage, die in solch einem geistigen Chaos noch einen Weg finden läßt, ist die nach dem "cui bono", also wem nützt das alles? Die Antworten darauf sind es dann, die jene heftigen Gegenreaktionen auslösen, in denen jeder, der diesen Weg der Vernunft sucht, nur noch als Verschwörungstheoretiker oder jemand behandelt wird, der nicht versteht, seine Vernunft zu aktivieren.

Da braucht es ein hartes Gesicht, um den Glauben an die eigene Vernunft und Vernünftigkeit nicht zu verlieren. Aber es braucht auch das Bemühen, die oft amorphen, nicht genug durchgeformten Gedankenfragmente und Gefühle zu sortieren. Das heißt in diesem Fall auch, sich mit Sachfragen zu befassen, die vielleicht nicht auf der eigenen Speisekarte des Lebens zu stehen kommen sollten. Doch wie sonst soll der Mensch sich selbst verorten, wenn er wie in diesem Fall bis ins letzte Hinterstübchen dazu gezwungen wird, sich zum Thema zu stellen. Wohin ihn die als Kollektivmoment aufgebaute und geschürte Angst getrieben hat.

Wir bringen deshalb hier ein aktuelles Interview mit Prof. Dr. Sucharit Bhakdi, in dem dieser sehr gut nachvollziehbar erklärt, wie Viren und Abwehrsysteme des Menschen überhaupt funktionieren. Wie deshalb auch der Corona-Virus funktioniert, und worin er sich von Grippeviren so fundamental unterscheidet. 

Bhakdi erklärt auch, warum die derzeitigen Bestrebungen, so rasch einen Impfstoff zu finden, daß er nun sogar in Form von Menschenversuchen (noch dazu an völlig untauglichen Probandengruppen) "getestet" werden soll, nicht nur unverantwortlich, sondern vom medizinischen Standpunkt aus sinnlos sind. Es ist noch weniger zu fassen, so der Virologe und Epidemiologe, daß allen Ernstes geplant wird, bestimmte Handlungszulassungen und Grundfreiheiten an den Nachweis einer vorgeblichen Immunität (Impfung) zu knüpfen. Wo doch Immunität gar nicht nachweisbar ist! Noch dazu wo die Gefahren, die mit dieser Art von Impfung verbunden, enorm sind.


Die Frage nach dem Cui Bono" wird immer drängender, betrachtet man die Sachlage. Was etwa von diesem Video aus den USA zu halten ist, das noch mehr Fragen aufreißt, möge der Leser selbst entscheiden. In jedem Fall wird der Schatten eines Gespenstes an der Wand sichtbar, das die Schäden, die durch die angeblichen Gegenmaßnahmen gegen Covid19 angerichtet wurden und werden, in Ausmaß und Qualität immer erschreckender erscheinen läßt.

Cui bono? Wem dient es, wenn man das menschliche Leben dermaßen zerstört, wie es nun der Fall ist? Wem dient dieser Krieg gegen den Menschen, in dem wir uns befinden, und der die Resultante aus so zahllosen Fehlentwicklungen* der letzten Jahrzehnte ist, daß man meinen könnte, wir lebten in einer unheilbar ihrem eigenen Wesen entfremdeten, irregeleiteten Welt?

*Zahllos. Und doch - wie aus einem Guß. Als Entfaltung der Utopien und Bilder, die aus der Aufklärung heraus, zur Wende vom 18. zum 19. Jahrhundert, in Rousseaus Werken und Idealen so exakt vorgezeichnet wurden, daß man nur noch staunen könnte: Wir sind jenen Menschen nachgeformt worden, real und tatsächlich, der uns dort vorgestellt wurde. Rousseaus Vorstellungen haben sich zweihundert Jahre nach seinem Tod buchstabengetreu verwirklicht!


*120620*

Freitag, 15. Mai 2020

Dabei hatte er eine vernünftige Gesellschaft erhofft

Er ist entsetzt und erschrocken zu sehen, wie viel Unwissen er in Deutschland vorfand. Dabei war er aus Thailand ausgewandert, um vermeintlich in einer gebildeteren, klügeren, vernünftigeren Umwelt zu leben. Nun hat er entdeckt, daß das Wissenschaftliche hierzulande quasi gar nicht existiert, daß vielmehr Medien und Mediengequatsche die Köpfe dominiert, sowohl in der Bevölkerung als auch bei den Verantwortlichen. Es wird nur Unsinn erzählt, Unüberlegtes breitgetreten, völlig unberechtigte Panik geschürt. Auch durch Maßnahmen, die um Dimensionen überzogen sind und der wie auch immer einzuschätzenden, nach wie vor nicht wirklich bekannten Gefahr entsprechen.
Die Leichtigkeit, mit der hier das Grundgesetz von der Politik ausgehebelt wird, und vor allem die Gleichgültigkeit, mit der die Bevölkerung reagiert, hat ihn regelrecht entsetzt! Das hätte er nie geglaubt. Wo sind die Juristen, die sich damit auseinandergesetzt und kritisch befaßt haben!? Soll das Demokratie sein? 
Besonders fatal hat sich ausgewirkt, daß die an oder mit Corona-Viren Verstorbenen nicht obduziert worden sind. Erst so hätte man aber von Anfang an einschätzen können, wie gefährlich eine solche Erkrankung überhaupt ist. So hat man gehandelt ohne zu wissen, wofür oder wogegen man überhaupt handelt! Einfach aus der Präsenz von Corona-Viren auf Todesursachen zu schließen ist medizinisch dilettantisch, ja ungeheuerlich falsch. Denn Corona-Viren, die sich wie jedes Virus von Jahr zu Jahr verändern, sind vermutlich bei einem Gutteil der Bevölkerung festzustellen. Ein großer, vermutlich sehr großer, aber nicht bekannter Teil der Menschen ist mit dessen Charakteristik im Immunsystem so vertraut, daß er die Art, wie die zehn hoch vierzehn übrigen Viren und Bakterien gar nicht bemerkt, weil er ihre Charakteristik in sich trägt.
Wenn wir nicht mehr wissenschaftlich diskutieren können, befinden wir uns nur noch im Aberglauben. Stattdessen befinden wir uns in einem Klima der Denunziation, wo eine Bevölkerungs- und Meinungsgruppe die andere ans Messer liefert. 
Und das ganz sicher ohne jede Wissenschaftsgrundlage, die wenigstens Kriterien für Ordnung und verantwortliche Entscheidungen bieten könnte. Wissenschaft wird stattdessen politisch mißbraucht. Die Maßnahmen stützt sie nämlich nicht. Dennoch wird so getan, als würde sie "alternativlose Antworten" liefern.
Wissenschaftlichkeit ist eine Haltung. Eine Haltung der ständigen, nie abgeschlossenen Offenheit für Wirklichkeit, Realitätsfunde und Daten. Diese - Tatsachen - wiederum können nur durch Thesen und Theorien zu Fakten selektiert, gesammelt und geordnet werden. Damit ist aber Wissenschaft nie in der Lage jene Sicherheit zu ergeben, die Handeln braucht oder gerne hätte. Handeln, Verantwortung ist immer eine menschlich-sittliche, moralische Leistung. 
Ein Abschieben von Verantwortung auf Wissenschaft ist deshalb nie möglich. Umgekehrt ist es der Wissenschaft genauso unmöglich, Handlungen zu empfehlen oder aufzuzeigen. Wissenschaftler können bestenfalls und in aller Ungewißheit sagen, daß "wenn" möglicherweise "dann" eintritt.
Was Prof. Dr. Sucharit Bhakdi im Gespräch mit KenFM zu Covid19, dem "Corona-Virus" zu sagen hat, gehört mit zum Besonnensten, was zu diesem Thema bislang zu hören war. Einerseits, weil es völlig unaufgeregt Wesen und Umstände einer Virenerkrankung erklärt, andererseits weil es begreifbar macht, daß jede Hysterie um Viren unangebracht ist. Viren gehören zur menschlichen Daseinsbedingung, sie sind so normal wie die Luft zum Atmen. Sie ausrotten oder bekämpfen zu wollen ist prinzipiell verrückt.

Das Containment der Regierung, um ein Virus, von dem man nicht einmal weiß, wie verbreitet es ist, einzudämmen oder zurückzudrängen, ist gelinde gesagt naiv, und vom wissenschaftlichen Standpunkt gesehen außerdem falsch. Auch läßt sich aus den gar nicht bekannten Umständen in China kein Rückschluß auf HIER notwendige Maßnahmen ziehen. Und die Corona-Folgen in Italien (genauso wie in Spanien, oder New York) sind so offensichtlich und zugegeben irreführend und objektiv falsch, daß daraus schon gar keine Rückschlüsse für unsere Länder gezogen werden können.
Dabei spielt es gar nicht die entscheidende Rolle, wenn man falsche Entscheidungen trifft. Wenn Frau Merkel an das glaubt, was sie beschließt - gut. Entscheidend ist dann aber, ob die Bereitschaft da ist zuzugeben, daß politische Maßnahmen auch wieder abgeschafft werden müssen, wenn sich ihre Sinnlosigkeit herausstellt. Bei der Corona-Angst ist längst eine rote Linie überschritten.
Die Folgen dieser Maßnahmen hier sind so schwerwiegend, daß Bhakdi nicht versteht, daß man sie der Bevölkerung so leichtfertig auferlegt hat. Viele Menschen verlieren derzeit extrem viel, an Geld, an Wohlstand, an Gesundheit. Daß auch noch die (christliche; Bhakdi ist Buddhist) Kirche diesem Lockdown zum Opfer fiel, ja dabei sogar noch gehorsamst mitspielte, ist der Gipfel der Katastrophe. 
Die Zahl der Menschen, die die derzeitigen Maßnahmen akzeptieren, schrumpft von Tag zu Tag. Weil immer mehr davon schwer getroffen und existentiell ruiniert werden. Dabei kann man kann nicht einmal mehr (gemeinsam) trauern - die Kirchen sind geschlossen! 
Was wir brauchen ist Vernunft, nur daraus kann dann Einigkeit entstehen, die für so eine Lage notwendig ist. 
Man muß sofort nachdenken, ob diese Maßnahmen (noch) gerechtfertigt sind. Aus der Wissens-, aus der Faktenlage. Und dann muß man sie aufheben, wenn man zu diesem Schluß kommt, und verkünden: Die Epidemie ist vorüber!
Auch ein Bill Gates ist da kein Rückhalt. Denn Bhakdi glaubt zwar, daß Bill Gates an das, was er verkündet, sehr wohl glaubt, es gewissermaßen "gut meint". Aber Gates kennt nicht das "Wie". Sein Ruf nach "vaccination" als Allheilmittel ist naiv und sinnlos. Deshalb ist auch die Hoffnung auf die Entwicklung eines Impfstoffes gegen Corona-Viren schlichtweg absurd. Bis ein Impfstoff entwickelt ist, hat sich das Virus bereits so verändert, daß eine Impfung wirkungslos ist. 

Das hat sich schon bei der Schweinegrippe gezeigt. Auch damals war die Hoffnung auf eine Impfung gegen die Schweinegrippe absurd. Neunzig Prozent des von der Regierung angeschafften Serums wurden entsorgt. Alleine die Entsorgung des schon wieder wirkungslosen Serums hat die deutsche Regierung (und damit den Steuerzahler) eine Viertelmilliarde Euro gekostet.
Es ist - und das hat sich nun gezeigt - in diesem Land unglaublich leicht, zu putschen. Man kann nur hoffen, daß wenigstens die Juristen bald aktiv werden und diesen Spuk beenden. Von den Medizinern ist nämlich nicht zu erwarten, daß sie der Politik klar machen, daß die Restriktionen aus medizinischer Sicht überhaupt keinen Sinn ergeben.




*200420*

Montag, 4. Mai 2020

Beim Diskutieren über die Corona-Krise

Werter Leser, darf der VdZ sich da etwas anders äußern? ER möchte etwas sagen: Zu diesem Thema SACHLICH diskutieren zu wollen, ist für unsereiner völlig falsch. Falsch, nicht nur unklug. Denn wir können uns ja auch nur auf andere Stimmen und Autoritäten beziehen, wie unser "Gegner". Was willst Du da "gewinnen"? Wer bezieht sich auf die bessere Autorität?

Wir können deshalb das Thema NUR AUCH AUF UNSERER EBENE diskutieren. Und jeder Bezug auf Fachleute kann niemals ein Bezug auf "allgemeine Autorität weil Wahrheit" sein - das kann in diesem heutigen Rahmen nur persönliche Meinung sein, tatsächlich - sondern Fachleute können allerhöchstens BELEGE für persönliche Weltbilder und Meinungslandschaften bilden.
Deshalb sind Meinungen Thesen, dem Vorgehen in der Wissenschaft absolut vergleichbar, die durch Evidenzen einerseits (also Welterfahrung), durch Belege anderseits gestützt werden, die durch Bezug auf Autoritäten (auch Wirklichkeit ist Autorität, ja muß es sein) sind was sie sind: Anschauungen, Meinungen, etc. Nicht mehr, nicht weniger. 
Und deshalb ist es auch so, daß die hohe Zustimmung zur Corona-Panik der Politik (die Zahlen dürften zwischen 90 und 95 Prozent liegen, was enorm ist) mit dem Ergreifen einer Identität als Stand und Ort in der Welt begreifbar sind. Dieses Ergreifen einer Identität (als Sollensbild) kann aus persönlichem Wollen herstammen, aber auch aus erzwungenem Wollen-Sollen, wie es z. B. durch Angst oder Täuschung erfolgt.   
Belege, wie sie hier Prof. Dr. Bhakdi in einem wirklich hörenswerten, tief vernünftigen und weit ausholenden Gespräch mit Servus TV liefert. Der Epidemiologe geht sogar so weit, daß er zeigt, daß wir es in manchen Maßnahmen und Anordnungen (z. B. im Maskenzwang) mit Straftatbeständen zu tun haben, und zwar der Nötigung. Aber es ist ein Argument der Wissenschaft!
"Die WHO ist für mich ein rotes Tuch. Sie hat in ihrer ALLMACHT zahlreiche Verbrechen begangen." Das sagt Bhakdi. Die WHO wurde noch nie von jemandem geführt, der über eine medizinische Ausbildung verfügt hat. 
Bhakdi zeigt damit eine wesentliche Voraussetzung zur Wahrheitsoffenheit: Den Freimut, den nur Angstfreiheit bringt. Deren er sich natürlich leicht rühmen kann, denn - das gibt er zu - in Pension ist. Umso mehr fällt ihm auf, daß wir in unseren Ländern keine Freiheit mehr haben, deren wir uns so unverständlich leicht berauben lassen. Wir, sagt er, können heute aber nicht einmal mehr fliehen, wie vor neunzig Jahren. (Leider auch nicht mehr nach Österreich, sagt er.) Weil es überall auf der Welt gleich geworden ist.
Habe der Leser also auch den Mut das zuzugeben. Und sich darauf einzuschwören, in jedem Gespräch nur die Ebene zu suchen, die auch seiner standesgemäßen Autorität gemäß ist, ihm somit auch zusteht. So manch einer sollte also vielleicht aufhören, simpel Sprachrohr für die Meinung EINES ANDEREN auf eine Weise zu sein, als wäre das sein originales eigenes Denken. Um dann beleidigt, ja fanatisch zu reagieren, wenn diese Position nicht die seinem Wünschen entsprechende Autorität genießt. 
Wir diskutieren in solchen Dingen oft nur über den autoritativen Stand einer Bezugsperson, DER wir glauben, aber noch mehr: Die wir in gewisser Weise "sein" wollen, zu deren Seinskreis wir also zugehören wollen. Ansehen, Autorität usw. von gesellschaftlich akzeptierten, hoch oder höher eingeordneten Figuren spielen also in all diesem Streit eine riesige Rolle.
Viel des Streits, den man heute hört, ist ein seltsamer Stellvertreterstreit zwischen Meinungen anderer. Weil der Mut fehlt, die eigene Position zu vertreten, die eigene Haltung zu behaupten, ohne daß man dieser oder jener Fachmann ist. Sondern nur in Bezug auf seine eigene Lebensumwelt. Weil man meint, der eigene Lebenshorizont wäre für diese Fragen unzureichend. 






*010520*