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Donnerstag, 7. Juli 2022

Reposte - Spiel ersetzt Realität

Die Implikationen dieser naturkundlichen Tatsache sind so immens, daß wir erinnerlich bereits zum dritten mal darüber schreiben. Denn was heißt das? Es heißt, daß sich Fähigkeiten ZUERST im Inneren bilden, zumindest: das Könne, und zwar als eine zuerst geistig- oder psycho(!)forme, auf jeden Fall dem physischen Apparat VORAUSGEHENDE Weise als Gestalt bilden, um dann durch die Muskulatur, Sehnen etc. bei Notwendigkeit abgerufen zu werden. 

Wir stellen solche in uns angelegten Fähigkeiten ja auch im Alltag fest. Wer hat noch nie erlebt, daß er einen Bewegungsablauf (auch im Rahmen eines Organisationsablaufs, der über mehrere Stationen geht) im Geiste gut durchgehen kann. 

Man denke etwa an Slalom-Ski-Fahrer oder Formel 1-Rennfahrer, wie man sie in Fernsehbildern sieht, wo sie den gleich zu absolvierenden Kurs mit geschlossenen Augen durchgehen, alle Bewegungsabläufe vorstellend durchspielen, usw. Um dann unter zeitlich knappen Bedingungen, unter denen nicht jeder Schritt noch einmal durchgedacht werden kann, diesen Durchlauf in immenser Präzision und Schnelligkeit vornehmen zu können. 

Donnerstag, 6. Dezember 2018

Realität schlägt Dampfplauderei

Da lobe man sich doch die Tiroler. Kein Wunder, daß sie erst in den 1970er Jahren (tatsächlich!) Österreich "beigetreten" sind, also die entsprechenden Beschlüsse durch den Landtag geschickt haben. Vorher also gar nie bei "Österreich" waren, könnte man sagen. 

Denn der Präsident des Österreichischen Schiverbandes beweist den berühmten Realitätssinn der verwurzelten Menschen. Und der ÖSV ist ja beileibe nicht ein erfolgloser Verein, wie wohl auch den bundesdeutschen Lesern einleuchten wird, denn die Erfolge der österreichischen Wintersportler sind keineswegs der Größe des Landes, das sie vertreten, proportional. Damit mußt da schon einige Wirklichkeit erkannt worden sein, denn zwar kann Erfolg nicht "gemacht" werden, aber er wird nur, wenn es möglich ist, also die Wirklichkeit zusammenstimmt. Oder wie heißt es so schön? Die Gnade braucht auch einen Andockplatz, damit sie zum Wunder werden kann. Oder, wie es der Pratersternsüffelant ausdrückt: "Von Nix kummt nix."

Dieser Herr Peter Schröcksnadel, nebenbei noch Unternehmer, hat nun in einer Bemerkung, die die Kronen Zeitung für mitteilenswert hielt, über den Klimawandel gesprochen. Und in seiner bekannten Launigkeit gemeint, daß er sich nicht davor fürchte. Denn die Forscher können sich sehr wohl verrechnet haben. Ihre Prognosen stimmen jedenfalls nicht. Und daß ein Sommer warm ist, wie der heurige, freue ihn doch, was wäre daran schlecht? ER lasse sich doch nicht vom Wetter, von Einzelereignissen irritieren? Daß Mitte Oktober in Kitzbühel der Schnee für den Beginn der Schi-Trainingssaison aus Speichern aufgebracht werden müsse, weil - unüblich für diese Zeit - kein "natürlicher" Schnee vorhanden sei? Ach, meint der Waschbär, was ist daran ein Problem? Ist doch alles mal so, mal so. Für den Tourismus wäre das freilich unvernünftig, jetzt Schnee händisch auszubringen. Für die Trainings ist es aber in Ordnung, man zahlt ja dafür. (Anmerkung: Der ÖSV gilt als einer der reichsten Sportverbände in Österreich. Denn er wird aus den Kassen der Hersteller von Wintersportgeräten finanziert, und diese Industrie ist in Österreich noch recht gut unterwegs. Der VdZ kann sich nur noch dunkel daran erinnern, aber als Hermann Meier in Japan seine legendäre Goldmedaille in der Abfahrt errang, trotz spektakulärem Trainingssturz und daraus erfolgter schwerer Oberschenkelprellung, verkaufte sein Ausrüster binnen zweier Wochen alleine in Japan und den USA zusätzlich zum sonstigen Absatz 20 Millionen Schibretter. Und das nur in diesen beiden Ländern!)

Wir haben vor geraumer Zeit übrigens an dieser Stelle über eine seriöse Langzeituntersuchung an den Schneefällen und Schiwintern in den Tiroler Alpen gesprochen. Vertrauenswürdig, weil es hier um handfeste Interessen geht! Welcher Trottel würde in Tirols Schisport investieren, wenn dessen Ende am Fensterbrett liegt? Diese Untersuchungen bringen das Ergebnis, daß sich nix, aber wirklich gar nix geändert hat. Außer daß ... die Sommer wärmer weil reicher an Sonnentagen, aber die Winter schneesicherer und kälter werden. Heute kann man in Tirols Spitzengebieten sogar um 50 Tage länger Schi fahren als noch vor 30 Jahren.

Und mit dieser Haltung ist der ÖSV-Präsident nicht alleine, allen verbalen Plaudereien zum Trotz. Denn wie drückt es Schröcksnadel in einem Interview mit dem Trend aus? "Ich habe schon oft gesagt, daß ich jedes Schigebiet kaufe, das mir einer anbietet, weil er sich vor dem Klimawandel fürchtet. Aber es will einfach keiner verkaufen."  Tja, so manche haben wohl erst dann Realitätssinn, wenn es um ihr Geld geht.

Ach, Tirol ... es wäre vieles so einfach.





*191018*


Mittwoch, 21. November 2018

Wie Genderismus auch hier den Frauen ihr Selbstbewußtsein stiehlt

Es ist übrigens weit mehr amüsant als tragisch, daß sich die Fälle mehren, in denen Männer, die sich "als Frauen fühlen", im Frauensport alle Preise abräumen. Und oft sogar "beweisen", daß Frauen dasselbe zu leisten vermögen wie Männer. Wie hier und hier.

Wir können das mit Gelassenheit betrachten, ja mehr noch: Es birgt Hoffnung, daß der Genderwahnsinn sich wo, wie jeder Wahnsinn, irgendwann selbst das entscheidende Bein stellt und zu Fall kommt. Weil irgendwann einmal auch die Frauen doch wieder wissen und erkennen werden wollen, was und wie sie wirklich sind.
 
Denn was immer die vertrottelten und gehirnerweichten Genderisten behaupten: Frauen sind eben Menschen, damit Personen. Und als solche wollen auch sie wissen, wie sie sind. Real. Nicht durch das Gequatsche von akademisch-etikettierten Idioten.






*171018*

Dienstag, 21. März 2017

Erst die Gestamtgestalt macht die Teile funktional

Alles geht von Gestalt aus, und auf Gestalt zu. Dabvei muß Gestalt als Struktur verstanden werden, wo die Teile in einem zwar dynamischen, aber in der Verhältnismäßigkeit immer gleichen Verhältnis zum Ganzen stehen, wo jeder Teil das Ganze affiziert wie vom Ganzen letztlich wieder in seine Teilhaftigkeit zurückgeschoben wird. Dieses Ganze ist aber nicht einfach summativ, es ist etwas Zusätzliches. Und es ist etwas, das durch Struktur Beziehung in Gestalt stellt und damit (sic!) Raum schafft, als Struktur einer Beziehung. Das ist nicht nur in der Physik so.

In umfassenden Untersuchungen an Kindern, aber auch an Sportlern, haben deutsche Psychologen (Felix Krueger berichtet in seinen "Schriften 1918-1940" viel darüber) diese Ganzheit zu erforschen versucht. Und dabei einige Charakteristika herausgefunden. So die, daß je genauer eine Gestalt ausgearbeitet und durchgeformt ist, desto genauer der Betrachter Veränderungen feststellen kann. Je präziser dabei auch an sich irrationale, aber einfach bekannte klassische Maßverhältnisse (wie der "golgene Schnitt") eingehalten wurden, desto präziser konnten die Betrachter Abweichungen besteimmen. Etwa an Photographien, die verändert wurden. Manche Änderungen betrugen hundertstel, manche gar Millionstel Millimeter, lagen an der Grenze objektiver Meßbarkeiten - die Probanden stellten sie sofort bzw. in Korrelation zur stimmigen Gestaltetheit des Ursprungsobjekts fest. Je mehr sie dabei auf das Gesamtbild konzentriert bleiben konnten, desto besser.*

Das Auseinanderreißen in Teile, die Konzentrationa auf Teile eines Ganzen senkte hingeben die Präzision, oft sogar beträchtlich. Einen Handballer einen Wurf ausführen lassen funktioniert so lange mit einer technisch-physikalisch eigentlich kaum erklärbaren Präzision und Konstanz, als man ihn in der Konzentration aufs Gesamtbild beläßt, das heißt, er muß eines haben. Dann sind selbst Störungen unwichtig. Das Gesamtergebnis bleibt gleich gut und konstant, wenn man Einzelbewegungen stört oder beeinträchtigt, also etwa die Hand hemmt. Dann kompensiert der Werfer das ganz automatisch, zum Beispiel durch Erhöhung des Wurfdrucks. Oder den Wurfwinkel künstlich verändert wie durch eine Behinderung. Der Werfer kompensiert das. 

Und zieht durchaus falsche Rückschlüsse. Behindert man ihn etwa, verdeckt nach erfolgtem Wurf sofort sein Blickfeld, und fragt ihn nach seiner Einschätzugn des nun erzielten Ergebnisses, verschätzt er sich fast immer - er warf besser als gedacht.

In jedem Fall ist das Gesamtergebnis auf eine Weise unabhängig von der Präzision der für sich formbaren Teile der Gesamtbewegung und läßt sich aus diesem Parameter - ideale Richtigkeit der Teilbewegungen - nicht ableiten. Der Handballer muß nur auf das Gesamtziel ausgerichtet sein, dann folgen die Teile praktisch unbewußt und automatisch diesem Ziel.

Daraus lassen sich weitreichende Rückschlüsse ziehen, wir auf die Qualitätsfolgen einer stark arbeitsteiligen Wirtschaft, oder die Probenarbeit am Theater. Nur wenn das Gesamtbild klar und deutlich ausgeformt ist, fügen sich die Teile "automatisch" und werden dem Ganzen dienlich. Keine noch so festgelegte Teilepräzision kann das (im weitesten Sinn:) ökonomisch sinnvoll kompensieren.





*Zum durch Erfahrung jedermann nachprüfbaren Gedanken, daß jeder Mensch ALLES Teilhafte nur und erst vor dem Gesamthintergrund einer Gesamtordnung (Horizont; Sternenhimmel, dies buchstäblich genauso wie im übertragenen Sinne gemeint) überhaupt bestimmen kann - wobei wir auf diesen Seiten bereits einiges an Vorarbeit dazu geleistet haben - kommen wir gewiß noch ein anderes mal.





*150817*

Samstag, 8. August 2015

Wie man manipuliert

Wieder Udo Pollmer, mit einem nächsten Lehrstück, wie mit "Wissenschaft" gelogen wird. Sport verlängert das Leben? Na schauen Sie mal selbst, woher sie solche Dinge "wissen", die seltsamerweise innerhalb der alltäglichen Empirie nicht vorkommen.






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Samstag, 17. November 2012

Neulich, (1) bei der Olympiade


Der Niederländer Sven Kramer startet den 10.000 Meter Lauf im Eisschnelllauf als klarer Favorit: seit fast vier Jahren hat er jedes Rennen auf dieser Distanz gewonnen.


Und er befindet sich in der Form seines Lebens.


Und auch diesmal läuft es hervorragend – er ist auf dem Weg zu neuem Olympiarekord.


In der 17 Runde hört er seinen Trainer Gerard Kemkers „Geh auf die Innenbahn!“ rufen.


Tief konzentriert, reagiert Kramer reflexartig, wechselt die Bahn, denkt nun kurz nach, schiebt aber seine Gedanken beiseite, weil er mutmaßt, er habe sich im Mitzählen geirrt.


Der Trainer merkt sofort, was er getan hat, aber es ist zu spät ...


Sven Kramer fährt in einer tollen Zeit die 10.000 m zu Ende, es ist eines der besten Rennen seines Lebens.


Aber warum jubeln die holländischen Fans nicht? Trotz des 100. Olympiagolds für die Niederlande? Und warum hat seine Freundin, die von der Tribüne aus mitzittern und mitjubeln wollte, die Hände vors Gesicht geschlagen?


Der Trainer hat einen Fehler gemacht.


Er hat seinen Schützling auf die Bahn des mitlaufenden Russen geschickt - nicht auf die Außenbahn.


Kramer wird disqualifiziert.


Gold gewinnt nunmehr ausgerechnet der Südkoreaner Lee Seung-Hoon, auch er noch mit olympischem Rekord, der bislang als Kurzstreckenspezialist gegolten, bislang noch nicht wirklich viel erreicht, erstmals und für Olympia auf diese Distanz umgesattelt hatte. Er gewinnt, vor dem Russen, und einem weiteren Holländer. Für Seun-Hoon endete Olympia freilich damit wie ein Märchen, denn schon zuvor hatte er im Einzellauf über 5000 m Silber gewonnen.

"Es war das erste Mal in meiner Karriere, dass ich auf meinen Trainer gehört habe", meinte Kramer nach dem Rennen. Eine bemerkenswerte Aussage.

«Es ist meine Schuld. Ich bin verantwortlich. Ich habe Rundenzeiten notiert und als ich wieder hoch schaute, hatte ich einen Blackout und habe das falsche Kommando gegeben", räumte der Coach nach dem bei Olympia bislang einmaligen Fall kleinlaut ein.

Es gab schon im Herbst Gerüchte, daß Kramer die Absicht hatte, seinen Trainer nach Olympia zu wechseln. Die Medaille wäre viele Millionen (an Werbewert) wert gewesen, denn Kramer - der freilich längst mit seinem Sport Millionär geworden ist - hätte nun die "ewige" Eislauflegende Ard Schenk übertroffen, was in Holland sehr bedeutsam ist, wo diese Sportart ja Kultstatus genießt.

Ein satter, bunter Filmplot? Sie haben recht ... lassen Sie mich nachdenken ... (Teil 2)

(Photos: FAZ )

Dienstag, 25. September 2012

Nachwuchsförderung

Selbst wenn es gilt, bei dem Thema hart zu steuern, um das Makabre, Seltsame nicht ins Geschmacklose abgleiten zu lassen, und diese Grenze ist hauchdünn, soll es aufgegriffen werden: Die Medaillen, die Österreich bei den Olympischen Spielen (der Gesunden) nicht gemacht hat, holt es nun bei den Paralympics, den Olympiaden der Behindertensportler, nach.

Das ist in diesem Land aber kein Wunder. Denn das ganze Land scheint sich seit vielen Jahren auf die Förderung Behinderter zu spezialisieren. Gesetze um Gesetze werden erlassen, die unter dem Stichwort "Schwellenminimierung" Behinderte zu normalen Mitbürgern machen sollen. Ihre Behinderung soll keine Rolle mehr spielen: die Krankenkassen öffnen ihre Börsen weit, und Bewerbungen sollen neutralisiert werden, um spezifische Begabungen objektiv zu erfassen. Österreich ist ein Land der Behinderten geworden.

In der NZZ wird das Thema mit einem lachenden und einem weinenden Auge diskutiert. Denn in der Medaillenbilanz der Paralympics rangiert die Schweiz unter "ferner liefen". Wird dort zu wenig für Behinderte getan?

Viele Präventivmaßnahmen, relativ seltene schwere Unfälle, aber auch das mangelnde Engagement der Schweiz in kriegerischen Konflikten tun das ihre, um relativ weniger Menschen zu haben, die behindert sind. Dazu kommt eine bestens ausgebaute Versorgung mit pränatalen Diagnostikzentren, sodaß Behinderte gar nicht erst zur Welt kommen müssen, wenn die Schwangeren das nicht wollen. (Wiewohl die Schweizerische Akademie für Medizinische Wissenschaften genetische Vorselektion aus ethischen Gründen ablehnt, und seit 2006 sind solche Untersuchungen - wie überhaupt Präimplantationsdiagnostik - auch verboten.)

Durch Erblindung oder Amputationen Beeinträchtigte seien aber - offenbar anders als in Österreich - nach den obligatorischen Krankenhausaufenthalten oft kaum mehr aufzufinden. Und im Krankenhaus selbst solche anzusprechen habe wenig Sinn, so die NZZ, weil die Menschen dort keinen Sinn dafür hätten. Während solche, die an einen Rollstuhl gebunden seien, stärker in die offiziellen Pflegestrukturen eingebunden, und damit leichter ansprechbar wären.

Es fehlt also der Nachwuchs, schreibt die NZZ. Wie man den Satz freilich lesen soll, sei dem Leser anheimgestellt: 

"Die beiden Schweizer Behindertensportorganisationen PluSport und die Sportabteilung der Schweizer Paraplegiker-Vereinigung in Nottwil (SPV) bemühen sich intensiv um die Förderung von neuen Talenten ..."



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Samstag, 9. April 2011

Keinen Zweck

Sport, als Spiel verstanden, in seinem ursprünglichen Sinn, hat tatsächlich keinen vernünftigen Grund als den: daß er Freude macht. Die Folgen sind zwar unleugbar, aber sie sind nicht sein Zweck sondern folgen aus dem Selbstvollzug. Zwar spielt Werbung meist mit Zweckaufweis, in dem Fall aber bleibt es sehr unaufdringlich, und damit fast wahr. Und zeigt sympathisch das Wesen des wirklichen "Fans" - in seiner zwecklosen Identifikation.


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Dienstag, 5. April 2011

Für Gerechtigkeit gesorgt

Eigentlich ist nicht überraschend, was zu lesen war: In einem Kairoer Fußballstadion kam es zu einer Hetzjagd tausender Zuschauer auf die Schiedsrichter. Die Kairoer Mannschaft war in Rückstand gegen eine Mannschaft aus Tunesien geraten, und weil das Publikum mit der Leistung der Unparteiischen überhaupt nicht zufrieden war, ließ es jede Zurückhaltung fahren, und stürmte aufs Spielfeld. Wer weiß was aus den tunesischen Fußballern geworden wäre, hätten sich nicht ihre ägyptischen Gegner schützend vor sie gestellt.

Ein Volk, dem man auf die Schultern geklopft hat, weil es sich seine Gerechtigkeit selbst verschafft hat, scheint diese Haltung zu verinnerlichen, daß auf dieser Welt Gerechtigkeit möglich, und nur eine Frage der Selbstbehauptung und des eigenen Urteils ist. Da baut sich also nur eine Tradition auf. In einem Volk der Gerechten.

Naja, höre ich jemanden sagen, der Schiedsrichter hat doch tatsächlich einen Stiefel zusammengepfiffen.

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Samstag, 26. Februar 2011

Der Diskuswerfer

Ich hab's genommen, weil es so gut gespielt ist. Und weil die Bewegung, die der gute Mann zeigt, großartig ist.


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Freitag, 25. Februar 2011

Freitag, 26. November 2010

Aber das Spiel ging weiter

Eine wirre Situation im Spiel Manchester United vs. Tottenham Hotspurs, England. Der Stürmer Luis Nani von Manchester glaubt, daß er im Strafraum gelegt wurde, und reklamiert einen Elfmeter, nachdem er gefallen ist, nimmt den Ball in die Hand (!). Der Tormann bemerkt, daß der Schiedsrichter nicht pfiff, legt sich den Ball zum Freistoß auf - wegen Hands. Aber der Schiedsrichter hatte auch dieses nicht gepfiffen, deutet dem Torwart, weiterzuspielen. Da läuft der Stürmer zum Ball, den der verwirrte Tormann noch nicht abgestoßen hat - und schiebt ihn ins Tor; es gilt.




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Montag, 13. September 2010

Erst am Ende ist Schluß

Eine Tat ist eben erst getan, wenn sie getan ist - nicht, wenn sie (sicher) möglich ist. Größe begnügt sich aber oft genug damit, zu wissen, und das heißt: sicher zu sein, etwas zu beherrschen. Was übrigens eine typisch österreichische Haltung wäre, wäre sie nicht orientalischen Ursprungs. Aber sie zeigt sich auch bei einem Elfmeter in Marokko: der Tormann jubelt zu früh. Die Wirklichkeit zeugt, wenn man sie nicht bis ins letzte Eck kehrt, oft genug banausische Ergebnisse.



*130910*