Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Mittwoch, 14. September 2022
Noch ein Wort zur Synode
Montag, 9. August 2021
In wessen Schoß die Macht ruht (1)
In der Frage, wer das wahre Oberhaupt der österreichischen (als Teilmenge der deutschen) Völker ist, zeigt sich eine heiße Spur. (Denn die "demokratisch gewählten" sogenannten Volksvertreter sind es sicher nicht. Sie sind ein fragiles und sich dieser Fragilität bewußtes Scheintheater einer Machtusurpation, der jede absolute Legitimität einer Machtausübung fehlt.
Allerbestenfalls kann in unvermeidbaren Fällen, die ein subsidiäres und föderalistisches, pseudo-staatliches Handeln (die Bundesländer Österreichs sind 1919 per Zwang zu einem Staat zusammengeschlossen worden) erfordern (etwa im Kriegsfall) von stellvertretender Handlung gesprochen werden, die aber keine dauernde Politikerkaste erforderte. Die österreichische und die deutsche Politik haben also keine Führung im eigentlichen Sinn, die aus sich heraus handeln, gestalten, schon gar verändern könnte.
Aber ein Volk kann sich keine Regierung selbst "geben". Das ist metaphysisch unmöglich. Es kann bestenfalls "so tun als ob", und dann eine groteske Komödie abziehen.
Freitag, 3. Juli 2020
Wir werden doch nur verarscht!
Also war jetzt - IST Corona der tödliche Virus, der alle von den Straßen fegt und jede Unterdrückung des Alltäglichsten rechtfertigt? Oder ist Corona das nicht? Warum aber dann diese "Toleranz" gegenüber BLM-Demonstranten? Ist das Virus weniger gefährlich, wenn die moralische Haltung mehr genehm ist?
Es ist aber mehr als Heuchelei. Es ist eine riesige Verarsche der Menschen in unseren Ländern! Es ist die Offenbarung des wahren Zwecks der Niederknüppelung der Menschen in unseren Ländern: Es geht nur um die Unterdrückung der Unliebsamen, und das sind die Menschen mit Vernunft. Dafür waren die Lockdowns gerne ergriffene Ventile niedrigster Motive!
Aber wenn Kaiser Politiker und Medien anpißt, die sich so erbärmlich offen einer Doppelmoral bedienen, dann wollen wir die Bischöfe nicht vergessen, die Kaiser weniger zu interessieren scheinen. Die zwar hier die Gottesdienste bis zur Unmöglichkeit beschränkt und Priester wie Gläubige - und wie erst Gott selbst! - regelrecht schikaniert haben. Während sie dort den "hohen Sinn" der Demonstranten gegen den Rassismus in den USA (der angeblich auch bei uns virulent ist) in Stellungnahmen nicht schnell genug preisen und loben können. Doppelmoral?
Wenn die Corona-Krise eines war, dann war es ein riesiger Bluff, um andere Süppchen kochen zu können. Und die Massendemonstrationen "gegen Rassismus" sind der glatte Beweis dafür.
Sonntag, 21. Juni 2020
Greuel an Heiliger Stätte
Aufpasser, großmundig "Ostiarier" genannt, um eine Tradition und damit Verbindung zur Heiligen Liturgie aller Zeiten vorzugaukeln, die sofort anspringen, wenn irgendjemand gegen die Heiligen Anordnungen der Staatlichen Corona-Stellen verstößt. Kirchen, die wegen dieser staatlichen Regelungen leer und leerer sind und zukünftig noch mehr sein werden, die zur Teilnahme am Gottesdienst ihr noch durch "Höchstteilnahmezahlen pro Quadratmeter" sogar noch hindert.
Oh Ihr Heuchler und Lügner, oh ihr Täuscher und Wechsler! Seid Euch eines gewiß: Wir, wir einfachen Gläubigen, wir werden am Jüngsten Tag aufstehen und Zeugnis gegen Euch ablegen. Weh dann Euch!Kardinäle, die bewegt freudestrahlend Elogen vortragen, was es doch für eine Freude sei, endlich und nach neun Wochen staatlich verhängten, dankbar entgegengenommenen Kultverbotes wieder GOTTESDIENST halten zu können gestattet hat. Diese Kardinäle sprechen sogar von "Chance für einen Wiederaufbau".
Ob das auch Gott so sehen wird? Oder will Gott nicht nur eines, dessentwegen er die Schöpfung ins Existieren, ins Sein rief: Gottesdienst?
Wofür ja dann tatsächlich eine Videoübertragung der Liturgie - die Pfarrer und Bischöfe haben ja tatsächlich so getan, als sei das ein Gnadenerweis, ein Dienst wie er ihrem Auftrage entspricht: Die Messe zu "streamen" - ausreicht. Oder das, was so mancher hochwichtige Domherr verkündete, daß es beim Gottesdienst auf den Kuschelfaktor ankomme, den zu entbehren freilich eine schwere Last sei.
Wer entbehrt, wenn kein Gottesdienst stattfindet? Der Mensch? Oder nicht doch ... Gott? Weil das Heilige Opfer Teil des innertrinitarischen Austausches im Heiligen Hauchen ist? Könnte es nicht also sein, daß Gott der Entbehrende ist, wenn der Mensch den Gottesdienst "ausfallen" läßt, weil Gott es ist, der sich nach dieser Liebeseinigung sehnt? Weil der Gottesdienst, das Heilige Opfer, ein Austausch in Gott innerhalb Gottes ist? Weil genau das der Sinn der Schöpfung ist - Vermehrung des Liebesaustausches in Gott?
Oh Ihr Heuchler und Lügner, oh ihr Täuscher und Wechsler! Seid Euch eines gewiß: Wir, wir einfachen Gläubigen, wir werden am Jüngsten Tag aufstehen und Zeugnis gegen Euch ablegen. Weh dann Euch!
Sogar darin wurde auf barbarischeste Weise gelogen, um den Speichel des Staates zu lecken. Daß es einen Dispens von der Sonntagspflicht gebe, die in der Vollmacht der Bischöfe stünde. Niemand, niemand! kann davon dispensieren als Gott selbst! Selbst wenn eine Teilnahme an einem Heiligen Meßopfer nicht möglich ist, ist der Sonntag nach allen zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zu heiligen. Er ist und bleibt in jedem Fall Beginn und Quelle des Lebensauftrages in der Welt, der in der Erschöpfung des Samstages nach neuer Belebung lechzt - die am Sonntag erfolgt. Oder genügt nun doch "Wochenend' und Sonnenschein"? Und der Baumarkt, der früher "geöffnet" wurde, WEIL er mehr belebt ... als der Gottesdienst? Wo blieb wenigstens da der Aufschrei! Oh ihr ...
Es gibt die Gnade und das Geschehen des Heiligsten Opfers nur als Ganzes. Als gesamte Gestalt. Das ist genau ihr Wesen. Das ist das Wesen des Kults, das was er bezeichnet, auch zu sein, darzustellen.
Wenn das nicht möglich ist, ist es also tausendmal besser, man verzichtet auf solche Gottesdienste, um nicht völlige Verwirrung und Täuschung in die Teilnehmenden hineinzutragen. Tausendmal besser, als diese Knechtung unter die ungerechte (weil in sich unwahre) Corona-Diktatur auf die Weise hinzunehmen, wie sie überall stattfindet.
Oh Ihr Heuchler und Lügner, oh ihr Täuscher und Wechsler! Seid Euch eines gewiß: Wir, wir einfachen Gläubigen, wir werden am Jüngsten Tag aufstehen und Zeugnis gegen Euch ablegen. Weh dann Euch!
Dienstag, 16. Juni 2020
Die sich geschnitten haben (4)
Und darin, meint Ianto Watt, gibt es Sieger. Ja, er sieht sich selbst so, wenn er schreibt, es "rieche nach Sieg". Und das natürlich ausführlicher als hier vorgestellt argumentiert, der Leser soll es nachlesen, es lohnt die Lektüre (selbst wenn man sich der Google-Übersetzungsfunktion bedient.)
Allerdings soll der Leser auch wissen, daß der VdZ diesen Sieg nicht wirklich riechen kann. Denn erst einmal ist die Sache mit den Familien ein zweischneidiges Schwert, und von einer Stärkung ist eine Spur nur höchst bedingt zu sehen. Stattdessen sieht der VdZ einen Rückzug ins Privatime, der dem Wesen der Familie - als Energieherd einer prinzipiellen mensch-wirklichenden Bewegung "nach außen" - entgegensteht. Weshalb so eine Quarantäne bestenfalls als "Auszeit" und "Zeit der Rückbesinnung durch Ausstieg" stärkend wirken kann.
Kann. Im Einzelfall. Generell gesehen ist vielmehr aber generell die Gefahr zu sehen, daß sich die Menschen an einen Zustand des Rückzugs aus der Welt, hinein in die Höhle des Mutterleibs sozusagen, sehr sehr schnell gewöhnen. Da ist es auch schön und wohlig warm, sodaß man leicht meint, es so aushalten zu können. Ohne daß man bemerkt, daß sich dadurch die Grenze zur Welt hin mehr und mehr nach innen verschiebt, bis sich der Mensch förmlich in diese Invertiertheit - und das heißt: Ins Nichts, ins Amorphe, ins Nicht-Welthafte weil nicht Gestalthafte, Durchformte, Männliche also - auflöst.
Ein Familienleben "für sich" gibt es nicht nur nicht, es wäre auch sinnlos. Denn die Familie ist ihrem Wesen nach auf die Welt, die Kultur, die Umwelt ausgerichtet, ist also immer eine Familie (ein Haus) FÜR (die Welt).
Wer sie isoliert, schneidet sie vom Sinn ab. Und wer egal was - Tier, Ding, Mensch ... - von seinem Sinn, seiner Gerichtetheit abschneidet, wirft es in die Nichtung. Denn alles ist nur im Sein, soweit und solange es auf dieses Ziel, den logos, den Sinn, ausgerichtet ist. Eine Abgeschnittenheit von der Welt überlebt der Mensch zwar in seiner Familie besser und länger und manchmal lang, aber auch nicht auf Dauer. Als erstes wird das in den Seelen (Psyche) erfahren.
Und Isolation (die auf Realem aufgebaut sein muß, also nicht DURCH social media etwa bestehen kann, sondern nur reduktiv wenn MIT) ist in jedem Fall schädlich, weil sie deren Wesen verstümmelt.
Und dann ist eines nicht passiert, das aber wäre wesentlich: Die Religion ist nicht gestärkt, weil die Kirche (und ein Christentum ohne Kirche ist nicht existent, das heißt damit: Ein Christentum ohne Katholizismus ist immer eine reduktionistische Perversion: ERST IST DIE KATHOLISCHE KIRCHE, und DANN beziehungsweise daraus folgt eine Art CHRISTENTUM) ist weiter geschwächt worden!
Genau und gerade durch die innere, in der subjektiven "Haltung der Selbstbehauptung" (anhand von "Richtigkeiten") erfolgte Auflösung der Hierarchie durch den kaum noch unterbietbaren Glaubwürdigkeitsverlust der Bischöfe. Diesen Aposteln der Kirche, auf deren Schultern die Kirche ruht. Immer. Auch heute. Es anders zu sehen, einen anderen Weg der Heilsvermittlung sehen zu wollen, ist ein schwerer Denkfehler einer aufklärerisch-puritanistisch, technizistisch-mechanistisch, damit schlicht materialistisch-atheistisch (also den typischen amerikanischen Haltungen entsprechend) miß- oder gar nicht verstandenen Heilsökonomie!
Wahrheit ist kein technizistischer Apparatus des Logisch-Richtigen, der auch durchaus von jedem Einzelgänger erfaßbar, noch mehr aber zur historisch durchformten Welt tragbar wäre. Wahrheit ist ohne die personale Wahrheit, also über Personen, und damit über reale, in Personen bestehende Hierarchie, NICHT als welthaft, als "da", MÖGLICH. Jesus Christus, die Person, der Mensch, ist deshalb erst und nur in der Kirche als seinem Leib (und für sie als Haupt) real weil historisch inkarniert.
Aber das ist eine andere Geschichte. Der VdZ muß Schluß machen. Die Kinder schreien.
Montag, 15. Juni 2020
Die sich geschnitten haben (3)
In Wahrheit war beziehungsweise ist diese Corona-Krise ein globaler Bürgerkrieg der Elitisten und Oligarchen gegen die Menschen (als Bevölkerungen), in den sie sämtliche Regierungen der Welt hineinlaviert, hineinversucht oder über Druck hineingezogen haben.
Ja, auch die Bevölkerungen sind hineingezogen, -versucht worden, sie sind vor allem hineingestolpert. So weit, so lange, bis jene Psychodynamiken einsetzten, in denen ein Rückzug aus den früheren Zustimmungspositionen, in denen sie die Regierung (analog zum Mißbrauchsgeschehen, übrigens!) unter voller Zustimmung ermächtigt haben, kaum noch möglich war, weil man sonst das Gesicht verloren hätte. Denn im Gericht, im Angesicht der Wahrheit ist doch wieder jeder alleine.
Hingegen gab es immer schon Mehrheiten und Minderheiten, die um des Gesichtsverlusts wegen lieber die Welt in den Abgrund reißen, als sich - jeder für sich - dieser Wahrheit auszusetzen. Man braucht nur den Schutz der "vielen", auch wenn es wenige sind. Zuugehörigkeit geht vor Einsamkeit, schon vergessen? Ein Wesensmerkmal des Menschen wird leider zuweilen zu seiner psychologisch angelegten Falle.
Und so haben auch die Bevölkerungen dem Bürgerkrieg der Eliten gegen sie zugestimmt. Dessen Opfer weil Ziel sie selbst waren! Das Leben ist oft schon ziemlich seltsam, nicht wahr, werter Leser?
Ein Bürgerkrieg, der sogar denselben Schemata wie der amerikanische Bürgerkrieg vor 155 Jahren folgt, mit sehr ähnlichen Bruchlinien, wir werden das weiter unten zeigen.
Und hierin, hierin gleicht die Corona-Krise, meint der VdZ, einem auf globalisiertem Niveau erneuerten amerikanischen Bürgerkrieg von 1861/65. Die Bruchlinie ist deshalb ähnlich, weil auch damals (im Süden) die Individualisten, Baptistenpfarrer, Prediger und Religiösen den universalistischen, protestantischen, elitistischen, großkapitalistischen Oligarchen gegenüberstanden.
Die damals wie heute ein "edles Motiv" vorgetäuscht und zu einem wirklichen "Kriegsgrund" hochgespielt haben. Hier ein "tödliches Corona-Virus"; damals eine "bösartige Sklavenhalterwirtschaft." Hier Entwurzelung, dort Verwurzelung; hier Kultur, dort Technizismus und Geldwirtschaft (pardon: "Gesundheit, koste es was es wolle"), hier verwurzelte Vernunft, dort hysterisierter Rationalismus, und man könnte die Liste fortsetzen. Denn auf solche einfachen Nenner könnte man es bringen.
Sonntag, 14. Juni 2020
Die sich geschnitten haben (2)
Gewiß, auch in der Bekämpfung der Corona-Waffe wird man Trump Fehler nachweisen können. Schon gar, weil sich der eine oder andere Gouverneur eines Bundesstaates (wie in New York nun tatsächlich passiert) widersetzt, oder die bundesstaatlichen Anweisungen gar nicht oder auf eine Weise ausführen, als wären sie blöd (wie De Blasio im Fall der Altenpflegeheime). Ein allgemeiner Mißmut wäre die Folge, welcher Trump schließlich erwürgen und den Wunsch nach "Change" in der Bevölkerung so richtig anheizen sollte.
Und wir erleben ja sogar bei uns diesen Mißmut, der nach neun Wochen Corona-Shutdown selbst die hintersten Winkel unserer Länder zu erfassen begonnen hat, und dem als Grund die Regierungspolitik zugeschrieben wird. Die
nur kurz, es geht gleich weiter, aber dieser Gedanke ist zu spannend, um ihn loszulassen, meint der VdZ
selbst wiederum von eigentlich linken Kräften (Medien, "Experten", "Wissenschaftlern", "globalen Strömungen", "WHO-Forderungen", usw. usf.) geschoben und getrieben, bis durch herbei phantasierten "öffentlichen Druck" fast genötigt wurde, einen Lockdown zu veranstalten. Also das eigene Land an die Wand zu fahren, wie es so schön und treffend heißt.
Der VdZ glaubt tatsächlich, daß NICHT EINE Regierung der Welt so einen Lockdown, ja überhaupt so gut wie keine Anti-Corona-Maßnahme frei und von Vernunft getragen angeordnet hat. Allerdings dürfte sich keine Regierung der Welt so nötigen lassen, ohne sich für diesen Ort zu disqualifizieren. Weshalb alle Regierungen der Welt (nicht nur die unserer Länder) rücktrittsreif und sämtliche Elitisten der Welt ihrer Positionen zu entheben wären.
Wetten wir auf September als Beginn der "Zweiten Welle" einer Covid19-Katastrophe? Dann hätten wir zur Wahl im November gerade einen nächsten Höhepunkt, und dann werden die Leute schon bedeutend mehr aufbegehren als diesmal, da kann der Leser Gift darauf nehmen. Denn bis dorthin könnte es die US-Wirtschaft schaffen, sich zu regenerieren. Sogar die Polizisten zeigen erste Unmutszeichen, weil sie nicht mehr den Schwarzen Mann für eine Corona-Regierung spielen wollen.
Sie alle suchen die Nation, nicht das Imperium der Wallstreet-Kapitalisten! Und das ist Rückenwind für Trump. Das darf man auf keinen Fall zulassen. Also muß eine Zweite Welle her. Diesmal aber zum richtigen Zeitpunkt. Während China, die Hauptkarte der Clinton-Fraktion (nennen wir sie der Einfachheit halber so) in diesem Spiel, so rasch als möglich ihre Werkbänke wieder aktivieren muß, damit sie die Schwäche der USA nutzen und verlängern kann.
Selbst Kanzler Kurz von Österreich hat in einem Interview vom 23. Mai 2020 etwas formuliert, das einen Paradigmenwechsel belegt, den man übersehen könnte. Denn Kurz hat als Ziel angegeben, "einen zweiten Shutdown zu verhindern." Nun geht es also um die Verhinderung eines Shutdown! Denn der würde das Faß möglicherweise zum Überlaufen bringen, weil nicht noch einmal so lammfromm ertragen werden. Dann wohl schon lieber jene Tote, die es diesmal noch "um jeden Preis" zu verhindern galt (und die man nun verzweifelt sucht, weil die offiziellen Zahlen sie nicht und nicht ausspucken).
Die Bevölkerung denkt offenbar nun anders. Sie ist nicht mehr bereit, "jeden Preis" zu zahlen. Das ist in den USA nicht anders.
Die Positionen sind abgesteckt, die Truppen formiert. Es geht um Imperium gegen Nation. Trump gegen die Clinton-Fraktion. Nationale Einung gegen pseudokulturellen Internationalismus.
Es geht aber in der Realität um Konzepte der Wählerakkumulierung. Wer sich wie Ianto Watt mehr erwartet, wer sich im Kampf um die Wende zum bislang stets verfehlten Ziel eines in sich christlichen, gar katholischen Amerika sieht, der ist vielleicht fromm und insofern ehrenwert, aber ein Träumer.
Wie überhaupt bemerkenswert ist, wie viele (auch bei uns in Europa) Hoffnungen in die Corona-Krise hineinlegen, über die man sich nur noch wundern kann. Als wäre sie die ultimative Katharsis zu allen lang ersehnten Visionen eines irdischen Paradieses, für das zu kämpfen und zu sterben lohnte! Pars pro toto für den wirklichkeitsfremden Phantasiereichtum dieser Szene, denn das ist sie mittlerweile, siehe Dietmar Heuritsch. Man kann alles das nur als Ausdruck einer angesichts der aberwitzigen Realität immer verzweifelter werdenden Flucht in die Phantasie deuten.
Und warum kann man mit so großer Sicherheit sagen, daß sich das alles nicht erfüllen wird? Weil alle, wirklich ausnahmslos alle diese jene letztlich von einem Bild der Gesellschaft(en) ausgehen, das nicht der ontologischen Wahrheit, also der wirklichen Wirklichkeit entspricht. Merkwürdigerweise setzen oft genug sogar sich als Gegner der Aufklärung gerierenden Stimmen auf ein Geschichtsbild, das auf dem Individualismus der Aufklärung beruht!
Setzen auf einen "Aufbau von unten", ausgehend von einem aufgeklärten, "aufgewachten", aktivierten Einzelnen. Ohne zu sehen, daß ein gesellschaftliches Ganzes (dem der Einzelne unter- und eingegliedert ist, immer) vom Kopf her ansetzt. Daß also niemals eine Gesellschaftsreform durch Gleichheit (darauf läuft das alles letztlich hinaus) möglich ist, sondern von oben kommen muß.
Von wo aber sollte es da kommen? Vom Papst? Von den Bischöfen? Von den Königen? Von den Präsidenten? Von den Kanzlern? Von den Ministern und Sektionschefs? Von den Parteiführern? Von den Initiatoren von Bürgerbewegungen? Von den NGOs? Von den Vätern? Von den Familien? Et cetera et cetera, und in dieser Reihenfolge. Oder soll nun doch stimmen, was Marx so nannte: "Das Sein (=die faktische Existenzweise) schafft das Bewußtsein (als die Geistesinstanz)", das Faktische 1:1 die Wahrheit?
Oder stimmt nun doch die Vertragstheorie der Aufklärer, sodaß der Staat und sogar die gesamte gesellschaftliche Struktur vom Einzelnen, (und da beliebig) geschaffen wird? Gewiß, freilich, denn ein bisserl konservativ sind wir schon - mit manchem Dekorhäppchen aus der Vergangenheit, was man dann treuherzig "Tradition" nennt.
Weshalb eines in den USA nicht mehr passieren "darf": Daß die Kirche wieder aufkommt. Also muß immer und präventiv verhindert werden, daß noch einmal eine Situation wie in den Jahrzehnten 1920 bis 1950 entsteht, in der sich Identitäten bildeten, die den elitistischen Vorstellungen von Macht und Herrschaft ernsthaft den Brei verdarben, und die vor allem Identitäten und starke Wurzeln sein konnten, weil sie katholisch waren.
Samstag, 13. Juni 2020
Die sich geschnitten haben (1)
Die Karte, mit der die Katholiken in den USA seit hundert und mehr Jahren beschummelt werden, wird auch 2020 ausgespielt. Und dieses Wählersegment wird deshalb auch im 101. Jahr vom Kartenspieler abzuernten sein. Denn die Katholiken, die die US-Demokratie aus prinzipiellen Gründen nicht durchschauen, werden auch noch im 506. Jahr darauf hereinfallen. Weil es zu problematisch wäre zu sehen, daß sie NIE eine Chance haben werden.
Wem das neu ist, wer sich mit dieser Materie noch nicht auseinandergesetzt hat, wer das nicht glaubt (weil JETZT - auch dieses Glauben an das JETZT als historischen Höhepunkt ist ein Symptom der Pathologie der Gegenwart! - IST mit Donald Trump ALLES ANDERS) der sollte etwa Bücher wie das von Murray N. Rothbard "The Betrayal of the American Right" lesen.
Das hat doch alles System! Das ist doch alles schon x-mal dagewesen, und jeder Wahlkampf in den USA wird NACH WIE VOR auf diesen Scheinkonflikt zugespitzt. Nichts davon ist neu, was sich heute zeigt. Nicht die Pädophilie-Affären, nicht die Sittlichkeitsskandale, nichts. Es war immer dasselbe Schema.
Und was hat sich geändert, Gegenprobe? Ebenso - nichts. Wie auf einer schiefen Ebene ist es in den USA wie auf der ganzen Welt kulturell-sittlich abwärts gegangen.
Und wer das immer noch nicht glaubt, wer immer noch glaubt, es gäbe einen gesellschaftlich relevanten Katholizismus (oder auch nur Konservativismus) in den USA, der kurz vor dem Erwecken stünde, der sollte Tuvia Tenenboms Buch über seine Amerikareise lesen. Wo er seine Eindrücke über die amerikanischen "konservativen Katholiken" beschreibt (sofern sie sich vielleicht noch nicht um OnePeterFive und ähnliche - subtil verborgene - Christäo-Judaizismen geschart hat. Dann relativieren sich sogar so "tapfere Geschichten" wie sie jetzt kursieren, wo sogar vereinzelt Bischöfe gegen die Corona-Kultbeschränkungen rebellieren.
Angesichts der mit etwas mehr Informiertheit über die USA vielleicht besser erkennbaren, durch so viele Fakten belegbaren, langen Geschichte der Utilitarisierung des Katholizismus beziehungsweise Konservativismus, die heißt ihn zu benützen, ohne ihm Einfluß auf die wesentlichen Ziele und Vorhaben der Linken zu geben, ist er vielleicht geheilt von jedem Trumpismus, und sieht die Dinge um einen Doppeldreh realistischer.
Sehen sollte man freilich, daß es innerhalb dieses einen (in zwei Formen auftretende) Drachen unterschiedliche Strömungen gibt, und Machtkämpfe. Darin liegt auch die Linie Trumps begründet, so massiv gegen China aufzurüsten, als stünden die USA mitten in einem realen Krieg (soferne nicht das Leben immer ein Krieg ist, auch das ist heute völlig verdrängt).
Machen wir es simpel: Die liberale judäo-protestantische (Ostküsten-)Clinton-Partie setzt in China (China ist somit ein Instrument, eine erst aufgerüstete und nun eingesetzte Schlagwaffe) direkt ihren Kampf um die Totalmacht an, denn sie hat die chinesische Kapitalismus-Attitüde angefacht und im Griff. Sie wird von der mehr zionistischen Gang bekämpft, die in Trump endlich wieder einen zugkräftigen Leitstier hat. Die aggressiv nach vorne verteidigte, aus dem Übel eines ziemlich cleveren Clinton-Schachzugs eine Tugend machte, und China nun sogar zum Weltbösewicht einer Corona-Todesseuche hochstilisieren will.
Was Trump, der zuerst nämlich von der ernsten Überlegung ausging, was es mit einer angeblichen Corona-Seuche auf sich haben könnte - nämlich nichts, was jede vernünftige Überlegung auch gesagt hat - um dann über Nacht umzudenken. Weil ihm eingefallen ist, daß er das ganz anders, offensiver anpacken muß. Wie seltsam, gell, daß das genau in den angeblichen Handelskrieg von Trump gegen China paßt?
"Trump gegen China - das ist Brutalität," sagte dazu Helmut Qualtinger. Da brauchen wir keine Stierkämpfe mehr.
Donnerstag, 11. Juni 2020
Kinder an die Macht (2)
Das ist der Grund für den Fanatismus, mit dem sie ihre Position verteidigen. Und es ist der Grund, warum die "Corona-Maßnahmen" in der Politik so viel Unterstützung finden. In der falschen, der Politik aber so nützlichen Prämisse "Gesundheit = diesseitiges Leben ist das Höchste Gut". Und der Tod ist auf jeden Fall so weit wie möglich hinauszuschieben. DAS ist es doch eigentlich, das man heute "Medizin" nennt.
Der Leser möge dazu diese erleuchtete Predigt eines amerikanischen Priesters (ab ca. 19:30 min.) - Father James Altman - ansehen. Was Jesus seinen eigenen Worten nach uns gibt, ist nicht das Leben und der Friede, den die Welt gibt. Sondern es ist weit mehr, was ich Euch gebe. Laßt deshalb Euer Herz nicht erstarren vor den Sorgen und Ängsten der Welt.
Das einzige, vor dem der Mensch sich zu fürchten hat ist das Gericht, das kommt, wenn Jesus wiederkommt. Dem muß das irdische Leben entsprechen, das nichts sonst ist als der Weg zum Ewigen Leben. Oder der Weg in die Verdammnis. Was es ist, hängt von uns ab. Und dazu ist das irdische Leben etwas, das wir gering achten müssen. Nur dann werden wir jene Liebe erbringen können, nach deren Maß wir dereinst einmal gerichtet werden.
Fr. Altman nimmt sich kein Blatt vor den Mund. Wehe den Bischöfen, die aus Angst vor der Krankheit die Kirchen geschlossen und die Menschen damit vom höchsten Gut ausgeschlossen haben. Die ihnen die Sakramente vorenthalten haben. Die ihnen wie jener Bischof, den Altman zitiert, für den Fall, daß sie Mundkommunion empfangen wollten, mit dem Hinauswurf aus der Kirche gedroht haben. "Geh zurück in Deine Quarantäne, Bischof, Du bist Deines Amtes nicht wert."
Es waren die Bischöfe selbst, die dieser Ungeheuerlichkeit der Politik zugestimmt haben. Mehr noch, sie selbst waren es, die über jedem Kirchentor das grellblinkende Neonzeichen angebracht haben: "Nicht wesentlich, nicht wesentlich, nicht wesentlich!"***
Und die Bischöfe haben auch nichts gesagt, als die portugiesische Regierung über 3.500 Soldaten zum Festtag der Gottesmutter, dem 13. Mai 2020, nach Fatima geschickt hat, die verhindern sollten, daß Pilger die Heiligen Stätten betreten. Die portugiesischen Bischöfe haben dazu geschwiegen, ja haben sich hinter die Regierung gestellt. Sie haben damit dasselbe gemacht wie die Bischöfe unter König Heinrich VIII. (bis auf einen, den hl. Bischof John Fisher, der seinen Mut mit seinem Leben bezahlte): Sie haben sich mit der weltlichen Macht gegen ihre Herden verbündet. Alle. Aus Angst.
Aus Angst haben sie sogar einen "better job" als die Regierungen gemacht, überall, nicht nur in den USA. Wo 1.000 Leute in einem Walmart (Supermarkt) für sicher eingestuft wurden, während die Bischöfe ein paar Dutzend Gottesdienstbesucher in einer Kirche als gefährlich für die Volksgesundheit ansahen. Sie haben in elendiglichem, vorauseilendem Gehorsam sogar Priester suspendiert oder gar der weltlichen Justiz ausgeliefert, die gegen die aberwitzigen Sakramentenverbote verstoßen oder alternative Wege gesucht haben, um eine Sakramentenspendung doch noch zu ermöglichen, weil sie ihre Gemeinden nicht im Stich lassen wollten.²
Solche Leute sind nicht fähig, das Volk Gottes zu führen, und schon gar nicht in einer Zeit der Krise.
Sie haben Satan, dem Fürsten dieser Welt, gedient. Sie haben in dieser Corona-Krise sogar versucht, auf Kosten der Gläubigen, auf Kosten der Opfer, denen durch ihr Verhalten der Seelenfriede vorenthalten wird, jenen Kredit in der übrigen Öffentlichkeit wieder zu erschleichen, den sie mit ihrem Schweigen zu Mißbrauchsfällen, Homosexualität unter Priestern, Unsittlichkeit und sonstigen Mißständen in der kirchlichen Hierarchie (man denke nur an den wahren Skandal um Kardinal McCarrick) verspielt haben.Sie werden sich vor dem Jüngsten Gericht zu verantworten haben, warum sie den Gläubigen die Mysterien der Kartage und des Osterfestes vorenthalten haben.*
Father Altman fügt noch etwas hinzu. Daß er nämlich glaubt, daß der Grund dafür, daß es so wenig Glaube in den USA gibt, und zwar auch unter den Bischöfen, die Tatsache ist, daß der Glaube noch keiner wirklichen Prüfung unterzogen worden ist. Damit hat es auch an Glaubenszeugen gemangelt, an deren Leuchten sich das Feuer des Glaubens hätte entzünden können.**
Schließen wir mit einem Wort von sel. EB Fulton Sheen. Es gilt für das Volk, es gilt gleichermaßen für die Bischöfe.
"Es ist nicht leicht eine Nation, die die Sünde verleugnet davon zu überzeugen, daß der Lohn der Sünde Tod ist. Es ist nicht leicht ein Volk, das die Unterscheidung zwischen Richtig und Falsch verleugnet davon zu überzeugen, daß es falsch liegen könnte."Und der Hl. P. Johannes Paul II. (und nicht irgendein Verschwörungstheoretiker) meinte einmal:
"Wir stehen heute vor der größten Auseinandersetzung der Geschichte, wie sie die Menschheit noch nie erfahren hat. Ich glaube nicht, daß der große Kreis der amerikanischen Gesellschaft, der große Kreis der christlichen Gemeinde vollauf begreift, daß wir der letzten Auseinandersetzung zwischen der Kirche und der Anti-Kirche, zwischen dem Evangelium und dem Anti-Evangelium, zwischen Christus und dem Anti-Christen ins Angesicht blicken."
Wir wissen aber auch, daß diese Konfrontation in der göttlichen Vorsehung geborgen ist. Und deshalb müssen wir uns, sagte Johannes Paul II., auf große Glaubensproben gefaßt machen. Darauf werden wir uns vorzubereiten haben, nötigenfalls auch unser Leben herzugeben.
Nicht kleine, nicht mittlere Prüfungen warten da auf uns, nein: Auf uns warten GROSZE Prüfungen. Und da sollten wir uns fragen was passiert ist, wenn wir die Kirchen aus Angst vor einer Erkältung oder vor einer Grippe schließen. Mit völliger Gutheißung der kirchlichen Hierarchie!
Unser Problem ist aber nicht, ob wir wegen einer Krankheit sterben, sondern ob wir, wenn es so weit sein sollte im Zustand der Gnade sind.
Und dafür haben wir die Sakramente! Dafür haben wir NUR die Sakramente! Das ist die Wirklichkeit der Kirche, daß sich in den Sakramenten Himmel und Erde berühren. Real. Nur durch die Sakramente und deren Gnade kann deshalb die Welt gerettet werden.³
Und das heißt und hieß von Anfang an: Nur durch das Blut. Und nur durch den Rosenkranz als Verbindung mit der Gottesmutter, diesem Sitz und Schoß der Gnaden.
Nur aber, wenn wir bereit sind, für den Glauben zu sterben, sind wir auch Zeugen des Glaubens. Und nur dann sind wir Kinder Gottes.
*Mit der erbärmlichen und im übrigen gefährlichen Heuchelei der "Videoübertragungen" als Ersatz, als lächerliches Feigenblatt vor ihren schamlosen Lenden. (Anm. d. VdZ)
²Der VdZ hat sogar von Diözesen gehört, in denen kirchliche Laien regelmäßig von Kirche zu Kirche gefahren sind um zu kontrollieren, ob sich die Pfarrer auch an die diözesanen Corona-Bestimmungen halten.
**Das glaubt der VdZ nicht, im Gegenteil. Er glaubt vielmehr, daß die Bischöfe in allen bisherigen schweren Prüfungen (des Kulturkampfes, den sie in den 1950er und 1960er Jahren so entscheidend aufgegeben und DESHALB verloren haben) bereits versagt haben. Das hat sie so korrumpiert, daß heute, um sich posthoc zu rechtfertigen, die Bischöfe ihre Herden sogar als Generalhaltung im Stich lassen.
³Wir retten die Welt also nicht durch Klimarettung, Pachamama-Religiosität, Medikamenten oder Impfungen, die uns vor allen Krankheiten schützen und unsere Gesundheit garantieren sollen. NICHT DADURCH RETTEN WIR LEBEN. Nicht in erster Linie!
***Die von der österreichischen Regierung als "Öffnung" per 18. Mai 2020 verhängten Maßnahmen und Beschränkungen nimmt nicht nur religiöse Veranstaltungen aus den sonstigen Restriktionen heraus. Sondern sie NEHMEN auch sonst religiöse Veranstaltungen aus vielen Restriktionen aus. Man faßt es nicht, wenn man aber die von der österreichischen Bischofskonferenz für alle österreichischen Diözesen verhängten Vorschriften damit vergleicht: DIE KIRCHE IST STRENGER GESUNDHEITSORIENTIERT ALS DAS GESETZ. Zum Beispiel nimmt das Gesetz Mundschutz bei religiösen Veranstaltungen aus, die Kirche schreibt es aber vor. Ja, die österreichische Bischofskonferenz hat im Geltungsbereich sämtlicher Diözesen sogar das Gesetz übertreffender Anordnungen verfügt.
Sonntag, 22. Dezember 2019
Gute und schlechte Bischöfe (4)
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Sonntag, 15. Dezember 2019
Gute und schlechte Bischöfe (3)
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| EB John Hughes, vulgo Dagger John |
Hughes hat seinen Spitznamen aus zwei Gründen bekommen. In der typischen katholischen Art setzte er nämlich vor seinen Namen ein Kreuz, wenn er etwas unterzeichnete. Einige deuteten es zwar anders, aber viele Leute meinten, in diesem Kreuz, so wie Hughes es vor seinen Namen setzte, eine bestimmte Form, also einen bestimmten Gegenstand zu erkennen. Es ist schon erstaunlich, was ein wenig Rückgrat alles bewirken kann.
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Sonntag, 8. Dezember 2019
Gute und schlechte Bischöfe (2)
den Katholischen Klerus zu verachten. Und zwar ist es Arroganz, gepaart mit einer weltlichen, allzu häufig sogar skandalösen Lebensweise, in der der Klerus dennoch den Schutz einer überwältigenden Mehrheit der Eliten genießt, weil er es geschickt versteht, ganz verborgen eine regionale Mischung von nationalen Absichten und religiösen Gefühlen zusammen zu rühren.
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Sonntag, 1. Dezember 2019
Gute und schlechte Bischöfe (1)
Gute und schlechte Bischöfe: Eine Lektion von Dagger John - Gastbeitrag von Ianto Watt
Der Mietling aber, der nicht Hirte ist, dem die Schafe nicht gehören, läßt die Schafe im Stich und flieht, sobald die Wölfe kommen. Und der Wolf fällt die Schafe an und zersprengt sie. Der Mietling flieht, weil er eben ein Mietling ist, und ihm an den Schafen nichts liegt. (Joh. 10, 12-13)


