Dieses Blog durchsuchen

Posts mit dem Label Erlösung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Erlösung werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 31. März 2024

Die Freude, die uns geschenkt wird

"Wer vom Badekommt, ist rein,." sagt Jesus. der Meister, zu Petrus, dem Schüler und Jünger, als der Meister ihm, dem Jünger, die Füße wäscht, und Petrus das sinnliche Zeichen als sinnliches Datum wertet, nicht als Anzeige eines geistigen Aktes  (der Reinigung), und dann möchte, daß Jesus ihm auch noch die HMände und das Haupt wasche. Als Zeichen, daß er ihm noch mehr und inniger angehört.

Den Aspekt, den Jesus als das von der Fußwaschung Bezeichnete ausspricht, wollen wir in diesem Fall nur rwähnen, auch wenn er wesentlich ist: Wer das annimmt, DER hat Anteil an mir. Diese Aussage, die eine geistige Tatsache geschreibt, verweist aber - es soll erwähtn werden - auf das Wesen aller sozialen Akte hin.
Die in der Gabe wie in der Annahme der Gabe gründen. Geben IST das Soziale des Menschen, NEHMEN beschließt es zur sozialen Tatsache der Verbundenheit. Weil in dem Übergebenen geistiger Weise der andere mit enthalten ist, und im Nehmen vereinahmt, einverleibt wird, zur geistigen Tatsache der Persönlichkeit. Es ist also das Soziale selbst, das wir in der Gabe schaffen, und sohin ist es auch das Soziale, das den 3wahren Sinn der Wirtschaft und damit des Geldwesens darstellt, so wenig wir das noch meinen zu erfahren. Es ist auch das aber eine geistige Tqatsache! Gabe,  Gegengabe, Geld und Geschenk sind jeweils nur andere Aspekte desselben Aktes der sozialen Verbundenheit und Verbindung. Das Geben, das Bezahlen ist dann der Ritus des Sozialen. Das ist es, was Jesus dann in der Fußwaschung tat. 
Was damit natürich auch heißt, daß wir immer die sind, die zuerst eine Gabe ERHALTN HABEN - Leben als Teilhabe an der Freude (und am innertrinitarischen Wesen) Gottes - und dann in unserem Lebensvollzug BEANTWORTEN. Nicht wir sind also die ersten, sondern unsere erste Lebensaufgabe ist die der Antwort, der dankbaren Gegengabe, durch unser Dasein. In dem wir durch die Gaben Gottes erhalten werden, weil wir uns nicht aus uns selber erhalten können. Aber auch hier sind die Früchte, Eier, das Fleisch, das Brot ZEICHEN, nciht die von ihnen bezeichnete Sache selber.

Samstag, 10. Juni 2023

Post vom Berge Athos (2)

Kein Thesenroman. Doch ein Roman mit einer Grammatik. - Es ist eine Geschichte, eine Erzählung. Harte Realität, aus der die in ihr enthaltene, bislang verborgene Realität zum Höchsten treibt, das dem Menschen möglich ist. Weil es sich vor meinen Augen so zugetragen hat. Weil die Menschen so sind, die ich schildere.

Dabei habe ich keineswegs den Kontakt zum aktuellen Welt- und Zeitgeschehen verloren. Auch durch meine gewohnten Tätigkeiten wie das tägliche Medienstudium, als erster Anlauf zur Welt und aus dem Traum heraus, während meines oft fast zweistündigen Frühstückserwachens, das etwa um halb fünf beginnt. 

Freitag, 9. Juni 2023

Post vom Berge Athos (1)

Werte Leser, liebe Freunde!

Gewiß, es war eine beträchtliche Gesundheitskrise, die mir das Frühjahr zu einer Phase schwerer Kämpfe gemacht hat. Aber ich glaube, das überwunden zu haben, und ich sehe es an einer wiedergewonnenen Beweglichkeit und Bewegungsfreude, die für meine Verhältnisse beachlich ist, und mir wieder viel und "ganz banale" Lebensfreude von dieser Seite her bringt.

Aber es hängt wohl zusammen - diese Seite war mir recht gleichgültig. Denn seit November vorigen Jahres arbeite ich an einem Manuskript, das mir wahre Freude zuführt. Dabei nahm die Sache einen ganz eigenartigen Verlauf. Ich habe bis Februar an einem Roman geschrieben, der bereits auf 600 Seiten Umfang gediehen war, und dessen Gesamtkonturen bereits deutlich vor mir gelegen sind. Es war das Entdecken von etwas, von dem ich ohne diese Arbeit nichts gewußt hätte.  

Und so begann ich auch eine kleine Erzählung innerhalb dieser Erzählung. Sie sollte nur eine kleine Episode werden, ich würde schätzen, daß sie auf 20 Seiten - HÖCHSTENS - angelegt war. Da ist etwas Merkwürdiges passiert. 

Mittwoch, 29. März 2023

Realwerdung des Gehorsams

"Und Mose machte eine Schlange aus Kupfer. Die befestigte er an einer Fahnenstange, wie der Herr ihm gesagt hatte, und stellte sie auf. Jeder, der zu der SChlange hoch blickte udn gewissenwar, blieb am Leben." (Buch Numeri) 
Es geht nicht um die Schlange, wie die Magie glaubt und es auf einen technischen Prozeß herniederbricht - in dem ich aber der Herr bleibe - und es hätte auch ein Känguruh sein können (sieht man von der gewiß nicht ungewollten Symbolik ab, denn in Gott ist gewiß nichts zufällig*) Der Ineinsfal von Ding und Bedeutung ist erst mit der Inkarnation Gottes in die Welt gekommen (siehe: Sakrament).  
Die Fahne = das, dem man folgt, dem man sein Leben unterstellt, und sei es im Tod.
Es geht um den Gehorsam als DAS ERWARTENDE, um die Anbindung an das, wovon ich mir Heil erwarte. Ein geistiger Akt, der im Ritus welthaft (zur Welt geboren, hier sogasr von Gott, dem Schöpfer, geschaffen!) wird.

Donnerstag, 26. Januar 2023

Gedrängtheiten

Zwar hat Jesus Christus in seinem Leiden die Welt von ihren Sünden erlöst, abe r als historische Tat hat er sie von ihren damaligen faktischen Sünden erlöst. Daran hat er gelietten.

Aber er hat es als erste von eielen getan. die ihm nun in seiner prinzipiellen Sühneschaft vor Gott, dem Vater, insofern folgen, als sie sich ihm durch Anähnlichung (in der Haltung) einen, und damit die Sünden IHRER JEWEILIGEN ZEIT vor den Vater tragen. In ihren spezzifischen Ausprägungen und Formen mußt also jede Zeit für sich durch die Heiligen MITerlöst werden, indem diese ÜBER CHRISTUS, also NICHT IN EIGENSEIN, vor den Vater treten und sich opfern.

Samstag, 24. Dezember 2022

Nur unter seinesgleichen selbst sein

Man kenn tes von den Pharaonen, die letztendlich nur noch ihre Geschwister heirateten, um UNHTER SEINESGLEICHEN zu bleiben. als eine Pflicht, die sie sich selbs,t ihremeigenen Stand geschuldet haben, nciht aus Größenwahn oder irgendeiner Verbrohtheit, wie es manchem von uns scheinen mag. Un auch die Habsburger oder die Wettiner oder die Dodiescani aus Florenz haben es gemacht: Sie haben etwas gemacht, das so allgemein zum Menschen gehört, daß man den Menschen ohne das nicht denken kann. Nicht aus Schwäche, sonden aus Wesensvollzug!

Denn weil der Mensch am Du wird, das Ich im Du liegt, weil der Mensch sich erst entfaltet, wenn er auf die UImelt antwortet, entfaltet das eigen enur das begegnene Gleiche! Das ist so einfach zu verstehen, daß man eigentlich nur zweifeln kann, ob der Verstand jener en Luciditätsproblem hat, die diesen Satz verneinen, und das "Andere" so verstehen, daß es dem eigenen FREMD, also vom Wesen her etwas anderes ist. Der Stier, de den Hund als sinesgleichen behandelt, ist deshalb ein Unsinn. Aber ein Unsinn mit Folgen, denn der Stier (oder der Hund) wird irgendeinen Tiel seines Wesens gar nicht vferwirklichen können, wenn er mit einem Hudn aufwächst und nie eion anderes Rindvieh trifft. 

Zwar sind unter Menschen aller Völker und Kulturen und Stufungen alle Menshen eben das - Menschen. Aber die Art, wie Menschsein vorkommt, wie es auftritt, wei es ausschließlich möglich ist, ist immer die Art einer Kultur.

Kultur aber bedeutet Ordnung, sonst ist es eben keine Kultur, sondern Chaos, und Ordnung bedeutet zwangsläufig, daß es hierarsche Ordnung gibt. Der einzelne Mensch wird also Mensch, wenn er SEINE Art, weise und Kultur umsetzt, SEINEN Stand, seinen Platz ind er Ordnung so gut er vermag einnimmt. Und sonst nichts. Ein Menschsein ohne eine bestimmte Stufe gibt es nicht.

Sonntag, 4. Dezember 2022

Der erste Schritt ist Heiligkeit

Spricht man vom Heiligen, vond erHeiligkeit, spricht man nichtnur automatishc von Gott, dem Ganz Heiligen, der Heiligkeit selbst, sondern man muß es auch in gewisser Weise von Eigenschaften trennen, die gerne sogar als Ersatz für Heiligkeit (und damit ALS Heiligkeit selbst) gesehen werden, es abrer nicht sind. Und das heißt: Trennen von Gerechtigkeit, von Rechtschaffenheit, und so weiter, ja in gewisser Weise sogar von der Nächstenliebe. Denn durch diese Eigenschaften alleine ist Heiligkeit nicht zu erreichen.

Das Alte Testament, weist Scott Hahn in seinem Buch "Holy is his Name" hin, verwendet bis auf eine Stelle im Buch Daniel, wo aber der Sohn Gottes selbst gemeint ist, nicht ein einziges mal den Begriff von Heiligen! Da ist von Gerechten die Rede, von (als moralisch, alle Gesetze beachtrend gesehener) Gottwohlgefälligkeit, und so weiter. 

Aber das Heilige selbst ist eine eigene Qualität, und sie erschließt sich erst durch die Inkarnation des Heiligen selbst, den Sohn Gottes. Erst von hier an - und im Alten Testament hat alles darauf sehnsüchtig gewartet, weil es um die Notwendigkeit wußte - werden Menschen wieder in den Himmel gefügt, in die himmlische Ordnung gestellt, und zwar durch den Heiligen selbst, den für alle stellvertretend Opfernden, Jesus Christus. Wer sich dem Heiligen dann zugesellt, wer sich ihm unterstellt, der wird mitgenommen, kann an dieser Bereitmachung des Heiligen für die Menschheit profitieren, weil er Teil der Menschheit ist.*

Freitag, 25. November 2022

Als das Äußere verschwunden ist

Was Bella Dodd in ihrem Erinnerungsbuch "School od Farkness" beschreibt (wobei im Titel der Buchstabe D in Kyrillischer Schrift gehalten ist, eine bewußte Anspielung auf jene Dunkelheit, als die sie ihre Phase als Vorsstandmitglied der Kommunistischen Partei der USA erlebt hat, aus der sie dann aber aufgewacht ist) beschreibt ist eigentlich der schönste Kulturkatholizismus

Die gesamte Umgebung, das Dorf Potenza, ja jeder ;Mensch in diesem armen, aber (und das ist kein billiges Klischee, "arm aber glücklich" ist häufiger wahr als gemeint) lebensfrohen Süditalien war Teil eines einzigen Atmens im Katholizismus, der sich von Jahresanfang bis Weihnachten durchgezogen und das Leben gegliedert hat. 

Man ist am Sonntag zur Kirch gegangen (oder auch mal nicht, wenn der Weg vom Wetter zu beschweerlivh gemacht worden war), man ist im Sommer zur Wallfahrt "in einen Ort mit einem Schrein, ich weiß nicht mehr welchen, aber wir haben den Heiligen Antonius tief verehrt" gegangen, in dem eine ganze violette Landschaft in Bewegung war. Sodaß sie zeitlbens jedes mal, wenn sie Flieder und violette Blüten sah, den Duft der Landschaft wieder roch, der sie als Kind so beeindruckt hat. 

So hat sie ihre ersten sechs Lebensjahre erlebt, die sie bei einer armen Schäferfamilie verbracht hat, bei einem Ehepaar, das sie wie ein eigenes Kind geliebt und aufgezogen hat. Ehe auch sie als jüngste Tochter von der leiblichen Mutter, die sie da zum ersten mal bewußt sah, nach Amerika nchgeholt wurde. 

Sonntag, 18. September 2022

Gedankensplitter (1437)

Es gibt einen bemerkenswert hohen Anteil von Menschen, die sogar also "besodners religiös" dargestellt werden (und sich selber so darstellen), deren Religiosität nichts anders als das Auspressen des RELIGIONSLOSEN Zustands und der Ferne zu Gott ist. Die durch diese sentimentalische (also selbst-generierte) Gefühligkeit die Trauer über diese Ferne zum Dauerzsutand ausrufen - und von außen auch noch darin bestärkt werden. 

Die sich also jener (in allen Bereichen mittlerweile) so enorm beliebten Methode bedienen, aus der Ferne zum Sein - also aus dem Leiden - auch noch jenes Gefühl konsumabel zu machen, das jede Umwendung vermeidetn will, weil das dann Mühe nach sich zieht, die eine Umkehrung der Richtung des Herzens bedeuten würde. 

Samstag, 13. August 2022

Gedankensplitter (1432)

In einer Welt, in der alle, buchstäblich alle Vorgänge, die wir als lebensrelevant einschätzen - von sozialen Belangen, über Verkehr und Kommunikation bis zu Vorgängen in Landwirtschaft, Arbeit, Einkommen, Produktion, ja (man kann im Grunde darüber nur noch den Kopf schütteln) das Weltklima - erhalten die natürlichen Vorgänge nur noch den Rang eines Risikos, und stehen auf der Schulter von Wahrscheinlichkeiten, was auf jeden Fall heißt: Auf den Schultern des Bekannten (aber Ungenügenden, denn sonst müßte man überhaupt kein Risiko einkalkulieren.) (Siehe Anmerkung*)

Sodaß wir in einer abgeschlossenen Modellwelt leben (und tatsächlich wird unser Planen auf eine nie gesehene Weise von Modellen geprägt, weil in diesen alle Vorgänge und Eventualitäten von uns festgesetzt werden, also Modell scheinbar völlig sichere Ergebnisse liefern. Wie sehr das Scheinsicherheiten sind ist nur noch wenigen bekannt, weil die Welt immer lückenlose in solche Modellbedingungen eingeweidet wird.

Samstag, 30. Juli 2022

Aut Deus - Aut Nihil (2)

Aber der zweite Reinigungsvorgang ist bedeutender. Und: Wie man erkennt, wo man steht - Aber dieser ersten Reinigung, der aktiven Renigung, in der wir es sind, die alles tun müssen, schließt sich mit der Zeit eine zweite an. Die sich in ihrer Hobelwirkugn bereits mehr auf die nächsten Ebenen bezieht. 

Und das ist die passive Reinigung. Denn niemand kennt uns so,. wie Gott es gut, er ist uns näher als wir es sind. In ihr lernt der Mensch zu allem Ja zu sagen, was Gott mit ihm will, lernt den Willen Gottes mehr als alles sonst zu suchen. Lernt an der Wahrheit zu hangen, und nicht an irdischem Ersatz. Denn alles formt sich dem Bilde nach, an dem es hangt.
Schon hier zeigt sich die völlig unvereinbare Antithetik des Christentums zu allem, was sich heute als Kritik am Zeitgeist geriert, oder gar Spiritualität nennt. Und ausnahmslos als "Selbstermächtigung" identifiziert wird, sodaß das Gute mit dem gleichgesetzt wird, "was ich will". Mehr als das. Nur das Christentum KENNT den Gott, dem es anhangt.

Donnerstag, 28. Juli 2022

Aut Deus - Aut Nihil (1)

Wie schwer es doch den Christen zu fallen scheint, die Radikalität des Anspruchs zu begreifen, die im Christentum nicht einfah nur "loiegt", wie eine "Superleistung", sondern die das Christentum überhaupt erst IST. Sodaß man sagen kann daß es erst BEGINNT, wenn der Satz "Entweder Gott oder das Nichts", das glatt in "entweder Heiligkeit oder die Hölle" übersetzt werden muß, begriffen wird. 

Die Heilige Schrift ist ein einziges Verweisen auf diese Radikalität, auf diese Ausschließlichkeit, in der das Leben des Erlösten erst dort real ist, wo es sich unentwegt von der Gnade und der Gemeinschaft mit Gott her nährt.

Erst dann auch beginnt all die weitere Literatur zu sprechen, die sich daran gruppiert, und die alle dem selben dient, was auch in den Tageslesungen des 23. Juli  einmal mehr vor Augen gestellt wird. 

Es ist die Kurzformel der Mystik, wenn es im Galaterbrief 2,19-20 heißt: 

Dienstag, 5. Juli 2022

Unmoral als Mangel der Bindung ans Sein

Es führt zu niuhts, das Verhalten des Menschen zuvorderst in seiner "Moral" zu begründen, soferne diese als willentlichen Versuch gewertet wird, das Vderhaltn zu dressieren, um "gut" zu sein. 
Agere sequitur esse
Man muß vom Sein ausgehen, und darin wiederum von der Ontologie. Also jenen Wesenswürfen, die allem Seienden, und damit auch dem Menschen, seine Verbindung mit dem Alleinen bedeutet. Von der er gar nicht zu trennen ist, sondern die sein Schicksal auch für den Verbleib nach dem Tode ist. 

Das sich daran ermißt, wieweit er es als Auftrag und Sendung erfaßt und erfüllt hat. Sich also selbst auf dieses Wesen hin überschritten hat, WORIN dann das entsteht, und zr notwendig entsteht, weil kein Ding am selben Platz wie ein anderes sein kann, kein Ding auch identisch mit einem anderen sein kann, und jedes Ding sohin ist, also existiert um zu sein (also issend zu sein.)

Samstag, 2. Juli 2022

Von der Heilsnotwendigkeit Mariens

Könnten wir auch zur Gnadenfülle in Gott gelangen OHNE die Gottesmutter Maria? Die Antwort ist ebenso rasch gegeben, wie faktisch-taktisch naheliegend: NEIN. Denn es war unabdingbarer Teil der Heilsökonomie Gottes, zuerst die Gottesmutter und Jungfrau Maria in Nazareth durch den Engel zu FRAGEN, ob sie bereit wäre, am Heilswerk Gottes durch den Empfang des Sohnes Gottes mitzuwirken. Es ging also um die Mitwirkung der Menschenfrau Maria.

Sie hätte auch ablehnen können. Aber sie hat es nicht gemacht, und in dem Moment kam der Heilige Geist über sie und sie empfing aus dem Vater den Sohn. Gezeugt, nicht geschaffen, wie das Glaubensbekenntnis deshalb sagt. 

Das ist die allgemeine Art und Weise der Mittlerschaft der Gottesmutter Maria. 

Aber es gibt noch eine besondere Art. Und sie ist nicht weniger bedeutend. Nicht ontologisch, aber in der Realität und gelebten (als zu lebender) Praxis. Nur weil die Nabe bedeutender ist als die Speiche, kann das Rad nicht quasi auf das unbedeutendere verzichten.

Mittwoch, 8. Juni 2022

Im Prinzip dargestellt

Ein Prinzip - Ganz sicher kann man deshalb sagen, daß es keine Idee heidnischer, nicht-christlicher Religioen gibt, die Substanz hat, die sich nicht auch im Christentum wiederfindet, dort freilich in ihrer reinsten und vollkommensten Form. Man kann es durchaus abre auch so furmulieren: Es gibt praktisch kaum eine Idee im Christentum, die sich icht in einer mehr oder weniger abgeänderten Form auch in den Heidenreligionen findet.

Aber nicht in einem Sinne, daß der Katholizismus (kat-holon - das Allumfassende) wie ein synkretistisches, ekklektizistisches Unterfangen alles aufsammelt, wie der Staubsauger in meiner Wohnung, was da so herumliegt und -lag. Und auch nicht alles in völlig gleicher oder der direkt gleich zu verstehenden Weise enthält, wie alle diese Religionen und Weltanschauungen (die ja zu guten Teilen ebenfalls Religionen sind, so rational sie sich auch geben mögen - schon dieses Bekenntnis zur Rationalität kommt einem religiösen Bekenntnisse gleich) 

Donnerstag, 12. Mai 2022

Woran wir das Ausmaß des Heidentums erkennen (2)

Als erhellte sich in immer neuen Kaskaden die Lebensführung der Gegenwart, begreift man: Der Menschen Bindung ist kein Moment der leiblichen Abstammung 
Die leibliche Abstammung ist das fragile, ja "gar nicht vorhandene" Moment des Menschseins. Weil die Geistseele als das konstitutive Element des MENSCHEN ALS PERSON (und anders ist oder wäre er gar kein Mensch) das entscheidende anthropologische Faktum ist. 
Die leibliche Abstammung ist lediglich faktisch-praktisch von gewisser Bedeutung, die aber in der Regel vollkommen über- weil falsch eingeschätzt und von der wahren Abstammung - der Zugehörigkeit zu einem Geist, zu einem Namen, der einem nie gehört, sondern DEM man zugehört einerseits, dem man aber auch zugehören wollen muß, anderseits, ohne daß diese Bindung je mehr als Gnadenakt wäre, der nie mit dem Abkömmling mit- und einhergeht (der Sohn kann dem Vater die Identität und Zugehörigkeit zum Namen nicht nehmen, aber sehr wohl kann das umgekehrt geschehen) - nicht richtig auseinandergehalten wird. 
Im Ganzen des Menschseins gesehen ist sie kaum von Relevanz. Weil sie auf jeden Fall (auch) übewudnen werden muß wie jedes sonstige materiale, leibliche Datum, mit dem der Mensch konfrontiert ist. 

Mittwoch, 11. Mai 2022

Woran wir das Ausmaß des Heidentums erkennen (1)

In keinem Evangelium sehe ich die Anti-Heidnische Essenz dermaßen deutlich herausgearbeitet wie im Johannes-Evangelium. An der konkreten Aufarbeitung des Verhältnisses des Christen zum Judentum, die so aktuell ist, daß ich manchmal perplex bin, weil es von der Allgemeinheit bzw. der geistigen Öffebtlichkeit kaum gesehen zu sein scheint, zeigt sich exemplarisch auch das Verhältnis des Christen zum Heidentum. Insbesonders arbeitet Johannes die notwendige Abgrenzung zum Eckstein des Heidentums heraus, und das ist das Faktum der leiblichen, der körperlichen Abstammung und Vererbung, in seiem Verhältnis zur Geist-Seelischen Verfatheit des Menshen als anthropologischer Tatsache.

Auf die Jesus Christus durch die ganze Art und Weise seiner Lehre, seiner Inkarnation, seines Lebens auf Erden, durch die Art "wie die Erlösung geschehen ist" und wie sie zu sehen ist, die einzig gangbare, vor allem aber perfekt passende Anwort gibt. Das hat der Apostel Johannes zu einem der Zentren seines Evangeliums gemacht, und dann in Paulus nochwesentliche Ergänzungen gefunden. Beide sind ja des Griechischen kundig gewesen, und beiden ist das griechische Bildungsgut (über den Hellenismus, der seit Alexander dem Großen über diesen riesigen geographischen Raum des von Alexander aufgebauten Weltreiches, vom Indus über den Kaukasus, Kleinasien, Arabien bis nach Ägypten erstreckt hat) bestens vertraut. Ein Raum, dem der Makedonier in erstaunlich kurzer Zeit eine Struktur einziehen konnte, die ein Jahrtausend und mehr deutlich prägend gewirkt haben. Auch im geistigen Geschehen und dem Bildungsgut so vieler Millionen Menschen.

Sonntag, 28. November 2021

Dennoch auf den Weg gemacht

Es ist schwer zu vergleichen mit heute, und nur schwer vorstellbar im Sinne von begreifen, aber die Menschen des hohen und späten Mittelalters (grob das 11. bis 14. Jahrhundert) waren dermaßen "auf der Straße", daß man immer wieder verblüfft ist. Und das vor allem durch Pilgerfahrten. Gestützt von einem berückenden Mysterienglauben und -leben, kamen ständig neue Pilgerziele auf den Speisezettel der frommen Reisenden, der aber von einigen Fixpunkten dominiert war. Der Schrein mit den sterblichen Überresten der Heiligen Drei Könige in Köln, die Heimstätte des Apostels Jakobus in Santiago de Compostela, und natürlich das Zentrum der Welt - Rom und das Heilige Land, die zusammengedacht werden müssen.

Vor allem bei letzterem muß man die Unsicherheit der Pilgerwege als einen der Hauptgründe für die Kreuzzüge annehmen, und zwar nicht nur durch die muslimischen Araber, sondern durch Europäer, die frisch und frei neben ihnen ihr fragliches Handwerk entwickelten. Das Ausrauben von Reisenden war also nicht nur das traditionelle Gewerbe vieler Araber, ja das eigentliche Handwerk ganzer Landstriche, sondern auch das zahlreicher Franzosen, Engländer oder Deutscher, die auf diese (in manchen Kulturkreisen durchaus angesehene, "legitime") Weise ihren Lebensunterhalt bestritten. Heil den langen Weg von Konstantinopel durch die Levante nach Jerusalem durchzukommen war eine höchst seltene Ausnahme.

Samstag, 27. November 2021

Woran das Rotkehlchen glaubt (2)

Anmerkung* - Schöpfung Tag 5. Der Mensch und die Dreifaltigkeit als Urbild - Eine kleine Anregung am Rande: Je näher die Schöpfung dem Menschen kommt, je ähnlicher sie ihm wird, desto mehr spielt auch das Wort (Geist!) eine Rolle. Und nicht nur das: Grosso modo kann man sagen, daß je mehr diese (nicht-menschliche) Welt in der Lage ist, mit ihrer "Sprache" zu spielen, desto schöner ist sie, weil Gott GANZ schön ist, die Schönheit als Pracht und Herrlichkeit selbst ist.

Je ausschließlicher ihr Gehabe dem Spiel gleicht (man denke an balzende Auerhähne, überhaupt an manche Vögel - die, liest man die Genesis, mit den Tieren des Wassers VOR den übrigen Tieren geschaffen wurden, warum das wieder? weil sie offenbar ALLGEMEINERE, noch weniger ausdifferenzierte Prinzipien Gottes realisieren? Man könnte in diese Richtung denken), also keinen "Nutzen" hat, desto begeisternder sind sie. Und daß schöne Frauen (aber auch Männer) so oft von der Schauspielerei (unnötig wie alle Künste - Spiel!) oder der Philosophie träumen, hat nicht nur Narzißmus zum Grund.

Freitag, 26. November 2021

Woran das Rotkehlchen glaubt (1)

(Überarbeiteter und erweiterter Beitrag vom 22. August 2021) - Für den Leser vermutlich eine Kleinigkeit, den VdZ (und vielleicht manchen anderen) hat es doch nachdenklich gemacht. Im Tagesevangelium vom Dienstag der 18. Kalenderwoche (Mt. 14,22-36) zu lesen, wie einerseits Jesus über das Wasser geht (zu den Jüngern, die bei stürmischem Wetter im Boot sitzen, spät am Abend, also bereits dunkel, und dunkel hieß damals wirklich TOTAL dunkel, wie man es bestenfalls auf einsamen Almen noch erleben kann, oder in einer afrikanischen Wüste), anderseits liest man von Petrus, der ihn nicht nur als erster erkennt, sondern sofort reagiert, und dasselbe Wunder vollbringen möchte.  

Petrus war in allen solchen Fragen, in denen es um den Glauben ging, schreibt der Hl. Hilarius, stets der erste, und er war es mit seinem eigenen Verständnis und mit seinem eigenen Willen und mit seinem eigenen Charakter. Er stieß sich also sofort "ab", wollte sich auf das stützen, was er glaubte, und wollte sich sofort in die Freiheit begeben, vom Mutterschiff abstoßen, sich selbständig beweisen, sich selbst vollziehen. Wenn auch die Kraft dazu nicht immer gereicht hat, weshalb derselbe Petrus auch sprach: Sieh meinen Glauben, hilf meinem Unglauben. Ganz so, als wäre Glaube mehr als subjektives Wollen. Was der landläufigsten Auffassung von "Glauben" ziemlich widerspricht, nicht wahr, werter Leser?