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Dienstag, 23. Juli 2019

Im Irrenhaus ist das Wetter das Wichtigste (2)

Teil 2)




Hier einer von unzähligen Berichten, wie es in Los Angeles oder San Francisco wirklich aussieht. Der Mittelstand - Frucht der Klimapolitik! - ist ausgelöscht. Heute zahlen 5.700 Personen 37 Prozent der Einkommenssteuer des gesamten Staates Kalifornien! DER von vielen schon lange als "failed state" bezeichnet wird. Zehntausende leben in Zelten, auf den Straßen, das Land ist eine einzige Gay-Disco, ein Schwulenparadies, Hepatitis B breitet sich seuchenartig aus - Sodom und Gomorrha, wie es der Interviewpartner in diesem Video von FoxTV sagt.

Wer die Situation in der gesamten USA ansieht, könnte fast zu einem Generalmerkmal kommen, das weltweit zutrifft: Je "klimakämpferischer", je "sozial bewegter", je "homosexuellenfreundlicher" eine Stadt ist, desto mehr Obdachlose hat sie. Heute sind es in den USA etwa zwei Prozent der Bevölkerung, viele Schichten, die in ähnlichen Verhältnissen leben gar nicht mitgerechnet, man müßte sonst von zehn Prozent sprechen, die sozial völlig ausgehebelt nicht mehr in der Lage oder nicht mehr willens sind, ihre Existenz zu bestreiten. Mehr als 35 Millionen Amerikaner sind direkt von der Wohlfahrt abhängig.*

Und das ist ganz maßgeblich auch ein Werk von Arnold Schwarzenegger. DARAN messen wir ihn. Und danach wird er gerichtet. Und hier zeigt sich ein wahrer Irrsinn! Er wird nun Maßstab, er wird Urteilskriterium. Selber schuld. Hätte er nur seinen Mund gehalten. Denn zu mehr als übers Wetter zu reden reicht es nicht.





Aber wer da meint, es wäre ein rein kalifornisches Problem, irrt sowieso. Der Leser möge sich einmal diesen Bericht aus Seattle, diesem einstigen Schmuckstück von Prosperität und Wohlstand, nördlich von Kalifornien im Bundesstaat Washington gelegen, ansehen.

Aber Hauptsache, alle reden vom Wetter! Darum: Schauspieler (und heute sind dreißig Prozent der Menschen Schauspieler, wie man sie heute eben trifft: Ahnungslose Narzißten, die außer Ehrgeiz nur Geltungswahn, aber keine Aussage, also keine Berufung zur Kunst haben) sollten den Mund halten. Sie sind per naturam blöd, willig Opfer von Ideologen und Mächtigen, denen sie nachlaufen wie läufige Hündinnen dem Rüden. Und sie glauben deshalb sehr schnell, daß sie wichtig sind und etwas zu sagen haben, weil sie, die gar keine Persönlichkeit in der Welt haben, nur die Rollen haben, die sie spielen. Und dafür Applaus bekamen. Das können sie aber nicht mehr auseinanderhalten.





*Dabei sei betont, daß wir an dieser Stelle keinesfalls das Fazit der Linken ziehen, die alles auf irgendein System, auf jeden Fall "andere" schieben, und daraus angebliche Lösungen fabrizieren, die auf Umverteilung oder ähnliches hinauslaufen. Wenn wir hier davon sprechen, daß "Ökologiebewegtheit", Linkssein und soziales Elend starke Korrelation aufweisen, dann aufgrund der gemeinsamen Wurzel in der Verdummung, die der Entsittlichung entspringt. Die ihre eigenen "Denkformen" hervorbringt, die einerseits Entwurzelung, andererseits Unfähigkeit mit der Welt umzugehen nach sich zieht. Wir haben es heute mit der Tatsache zu tun, daß wir ausgehend vom social engineering - dem Wahn, man könne Gesellschaften direkt nach Funktionalitäten und gewollten Moralimperativen einrichten - erste Generationen hervorgebracht haben, die nicht mehr in der Lage waren, ein lebensadäquates Leben einzurichten, und heute die Früchte davon ernten. 

Waren das vor fünfzig Jahren aber noch kleinere Teile der jungen Menschen, die erste Opfer dieser neuen (marxistischen) Wertsysteme waren, hat das heute praktisch die gesamte Jugend erfaßt. Die nicht mehr in der Lage ist jene Gestalten, jene Formen zu wirklichen, die ihrem Leben Festigkeit, Dauer geben könnten. 

Aber es kann nicht übersehen werden, daß es auch Reaktionen gibt, die viel interessanter sind, als man meinen könnte. Vielen Menschen wird nun klar, daß sie von einem System abhängig waren, das ihnen im Gegenzug gegen "Sicherheit" auch Freiheit und Lebensqualität genommen hat. Die nun nach kleinen, verwurzelten Lösungen suchen. Auch wenn sich hier viel Falsches zeitigt, das in erster Linie mit der generellen Unfähigkeit zu denken zu tun hat.







Montag, 22. Juli 2019

Im Irrenhaus ist das Wetter das Wichtigste (1)

Wer die Geisteswelt eines Menschen erkennen will, muß sich in erster Linie sein Werk ansehen. Denn es ist die Auslagerung jenes Potenzials, das er sich in der Erringung und Ausübung seiner Freiheit (oder nicht) errungen hat, das ihm somit zubehört. Wer sich also ein Bild von Arnold Schwarzenegger machen will, soll sich anschauen, was er bisher gemacht hat. Es begann mit seiner Muskelschupferei, die den Körper zur Monstrosität ausbaute (und damit die körperimmanenten Kräfte wie die sexuelle Lust, Schwarzenegger war ein legendärer Frauenbespringer) und jedem die Gesundheit kostet. Grotesk genug, daß ausgerechnet dieser Mann für Bodybuilding (oder egal welchen Sport) wirbt, unter Reagan sogar als Regierungsbeauftragter (was ihm die Türen zur politischen Karriere öffnete) für "Fitness" - ein Mann, der auf den Photos zum Erbarmen schlecht ausschaut! Ruiniert durch seinen "Sport". Seit vielen Jahren herzkrank, wer weiß auch, wie viele Ersatzorgane er bereits in sich trägt. Und dieser Mann wirbt für "Fitness"! Geht es noch irrer?

Und dann sein Engagement für den Klimaschutz, angeblich sein Herzensanliegen. Bei DEM schwachen Herzen alleine schon eine Aussage für sich. Aber man sehe nun nach Kalifornien, dem amerikanischen Bundesstaat mit einem BIP so groß wie Frankreich, dem Schwarzenegger fast acht Jahre als Gouverneur vorstand. Und wie sieht es dort im Umweltmusterland, zu dem der gebürtige Österreicher es machen wollte und machte, wirklich aus? Die Berichte sind schockierend! Kalifornien hat eine Armut, eine Elendsszene, die einen Europäer (wenn er nicht gerade in Paris, Bochum, Malmö oder Berlin lebt) aus den Latschen kippen lassen. Die Großstädte in Kalifornien versinken in Müll, Dreck, Drogen und Elend. Das ist keine Übertreibung.

Der Staat stand bereits unter Schwarzenegger mehrmals kurz vor der Pleite. Die ehemalige Vorzeigeindustrie, die Elektronik- und Computerbranche, flieht, Firmen verlassen das Land, sogar die Filmproduktion hat sich längst verlagert. Aber anstatt die Konsequenzen zu ziehen, wird der Wahnsinn immer hysterischer. Klima hier, offen sozialistische Politik dort. Von selbst funktioniert nichts mehr. Nur so aber kann eine Gesellschaft in allen ihren Formen funktionieren: Wenn die Menschen leben, ihr Leben aus eigenem Interesse und Antrieb vollziehen und wirklichen. In Freiheit.

Wie gesagt: Andere reden über das Wetter ... Schwarzenegger fliegt nach Wien, um mit Greta Dummsdorf das zu inszenieren, was sich derzeit in Wahrheit abspielt:

Herrschaften, die Grünen, die Klimawahnsinnigen, haben eine wirkliche (keine metaphorische sondern eine wirkliche!) Revolution in die Wege geleitet. Was sich hier abspielt ist ein Putsch, ein Staatsstreich! Und niemand merkt es, keiner reagiert angemessen! 

Im Gegenteil, das Establishment ist bereits dermaßen verblödet (und deshalb niederträchtig), daß es dem Gör sogar noch zujubelt! Damit haben wir alle Charakteristiken von Revolutionen bereits beisammen, es fehlt nichts mehr: Vorbereitung durch eine psychisch instabile, von Ehrgeiz zerfressene, sich benachteiligt fühlende Wohlstandselite. Verhetzung durch "Bildung" und Instrumentalisierung der Massen. Gewaltsame Überwindung der herrschenden Schichte (der Klimawahn hat sich bereits über alle Staatsregierungen erhoben, diese haben sogar freiwillig ihre Macht abgegeben!). Und das alles auf dem Boden einer an sich selbst zweifelnden, selbstunsicheren Herrscherschichte.

Wir erleben also einerseits nichts anderes als eine völlige Enteigentlichung der Politik. Wo Kinder und Pubertierende Kanzler werden, die mit ihren Zumpferln und Zehen spielen, während die Welt irgendwo hinter den sieben Bergen abläuft und mit uns alles machen wird, was sie nur möchte. Denn wir? Wir reden übers Wetter. Von Welt und Wirklichkeit haben wir keine Ahnung mehr. Während die Fäden im Hintergrund gezogen werden. Von Leuten, die dem Wahnsinn nicht nur nicht auf den Leim gehen, sondern die ihn ausgelöst haben, nähren und nützen.

Und wir erleben anderseits einen Staatsstreich. Nicht "so wie", nein, es ist ein wirklicher Staatsstreich, mit dem Jugendliche und bestimmte Schichten auf die Straßen gehen und unter Gewaltandrohung und Verweigerungshaltung ihre Durchsetzung erzwingen. Und die derzeit herrschenden "Eliten", die sowieso nie welche waren, das ist das Wesen der Demokratie, sie hat NIE eine Legitimation MUSZ also in eine Selbstunsicherheit der Macht münden. 


Morgen Teil 2)





Mittwoch, 27. Februar 2019

Im Schein ist leicht handeln

Zwar hat sich in den letzten zwanzig Jahren weltweit gesehen die Fläche der von Bränden zerstörten Waldflächen im Durchschnitt um fast ein Viertel verringert, aber das ist ja nur eine von vielen Tatsachen, die Klimaalarmisten ignorieren, ja umlügen. Und die Waldbrände regelmäßig als Auswirkungen des Klimawandels darstellen. 

Aber das sind sie nicht. Vielmehr sind die Waldbrände, die uns 2018 heimsuchten, zwar tatsächlich menschengemacht, aber auf ganz andere Weise als kolportiert. Sie gehen zur Gänze auf fatales Fehlverhalten und Fehlentscheiden der Politik zurück. Die genauen Zusammenhänge in den Bereichen der Mittelmeerzonen (Mittelmeer, Südafrika, Südaustralien, Kalifornien) der Erde beschreibt Edgar L. Gärtner auf seinen Seiten. Neben brutaler Profitgier, die z. B. in Portugal natürlich gewachsene Wälder durch Eukalyptuswälder ersetzen ließ - die schnellwüchsig der Papierindustrie billige Zellulose liefern, aber wegen ihres hohen Ölgehaltes brennen wie Zunder, und aus Gründen der Gewinnoptimierung nicht auf notwendige Art gewartet werden; außerdem ziehen sie enorm viel Wasser und bringen den Wasserhaushalt des Landes gehörig durcheinander - ist es auch grotesker Auswuchs von stellvertretend für Naturverbrechen im Namen des Naturschutzes theatralisierten Naturschutzgedanken.

Wie in Kalifornien, wo seit 45 Jahren Waldschutzmaßnahmen per Gesetz verordnet sind, die eine vernünftige Bewirtschaftung der Wälder (und 50 Prozent der kalifornischen Wälder werden vom Staat besessen) verhindert hat. Dazu kommen Baugesetze, die ein Bebauen von Flächen mitten in Hochwäldern gestatten, was sowohl die Brandgefahr (durch menschliche Fehler) als auch die Brandschäden exorbitant ansteigen ließ. Selbst direkte Brandbekämpfungsmaßnahmen sind erschwert, weil das durch falsche (Nicht-)Bewirtschaftung praktisch abgeschirmte Brandgeschehen fast unbekämpfbar macht. 

Lediglich in Südfrankreich zeigt man sich gut vorbereitet, wie Gärtner darstellt. Der mit seinen Schilderungen belegt, daß auch die Waldbrände, mit denen hier Panik um Panik geschürt wird, mit Klimawandel nichts, aber auch gar nichts zu tun haben. 

Es sei aber hier das Thema auch deshalb angerissen, weil es einmal mehr zeigt, in welchem verheerenden Ausmaß die absurde Klimapanik dazu beigetragen hat, die Politik zu einer reinen Pseudoveranstaltung von Showmastern verkommen zu lassen. Während die wirklichen Zusammenhänge von Ursachen und Wirkungen in immer mehr Bereichen nicht einmal mehr ansatzweise gesehen werden. Denn da würde es unangenehm. Da hieße es wirklich Widerstände überwinden, Mißstände auszurotten und den Gegenwind des Zeitgeistes zu ertragen, daß es einem nur so um den Arsch zieht.

Da ist die Klimapanik höchst nützlich. Weil sie als Wunderwuzzig der Erklärungen wirkliches Handeln unnötig macht. Weil jedem Politiker das Mäntelchen des "aktiven Problemlösers" umhängt, der wieder einmal irgendwo ein Papier unterschreibt, das Geld verteilt. Geld, das wie immer die einfachen Bürger beisteuern müssen. Und nur darum geht es ja. Politisches Handeln bemißt sich ja zu hohen Graden nur (noch) darin, wieviel Geld für Scheinlösungen verschleudert wird, die Problemen gewidmet sind, die nur durch anhaltenden und hohen medialen Manipulationsdruck und auf Anschlag stehenden Panikpegel vom Publikum (von Wählern zu sprechen verbietet sich doch längst) als echt gesehen werden. Die zumindest in unseren Ländern ohne Murren auch die praktischen Folgen des ungeheuren Politikversagens auf breitester Front trägt und brav weiter sein selbst erneuerndes oder gar vorgeschriebenes Theaterabonnement per Abbuchungserlaubnis bezahlt.



*060119*

Donnerstag, 22. Dezember 2016

Naturschützender Effekt durch Kultivierung

Eine von der University of Arizona and Penn State begonnene historische Untersuchung (u. a. an Baumringen) in Kalifornien über die letzten 415 Jahre brachte deutliche Hinweise, daß die Art, Größe und Zerstörungskraft der Busch- und Waldbrände mit der Art zusammenhängen, wie die Landschaft bewirtschaftet wird, und nicht mit klimatischen Einflüssen. Wird eine Landschaft intensiv genützt, wird damit auch einem potentiellen Feuer Nahrung entzogen. Ausbrechende Waldbrände bleiben dadurch begrenzt und weit weniger schwer, sie können sich auch nicht über Wiesen, die von altem, langem, trockenem Gras oder Unterholz bestanden sind, ausbreiten. Einen ähnlichen Effekt hatte auch die traditionelle Brandrodung der Indianer.

Historisch läßt sich zeigen, daß in Phasen, wo diese Bewirtschaftung zurückging oder gar aufgegeben wurde, auch die Brände in der Schwere zunahmen. Während sich zwischen Klimaverhältnissen - Trockenheit, Feuchte, etc. - und Bränden keine Zusammenhänge finden, Brände sind davon unabhängig. Dafür zeigt sich, daß etwa der Rückgang der indianischen Bevölkerung nach der Zuwanderung der Spanier im 18. Jhd. mit dem Rückgang der Bewirtschaftung auch einen Anstieg der Zahl der schweren Waldbränden nach sich zog. Dasselbe läßt sich umgekehrt über Gebiete sagen, die temporär intensiv genutzt wurden, wie beim Goldrausch im 19. Jhd.. Der dadurch erhöhte Bedarf an landwirtschaftflicher Nutzung und Holz aus den Wäldern ließ die großen Brände zurückgehen. Und als 1904 die amerikanische Regierung gezielte Brandbekämpfungsprogramme auf öffentlichem Land startete, gingen die Feuer ebenfalls deutlich zurück.

Seit 1980 steigen die schweren Brände in Kalifornien wieder. Warum das so sein könnte, erwähnt der Artikel über die Studie nicht, es könnte viele Gründe dafür geben, eigentlich alle hänge mit menschlicher Tätigkeit zusammen. Aus anderen Studien (die auch auf diesen Seiten besprochen wurden, soweit erinnerlich) im Yosemite Nationalpark im selben Kalifornien könnte man aber ergänzen, daß damals eine "Umweltschutzupolitik" einsetzte, die die Wälder schützen wollte und "in Naturzustand" beließ. In der Meinung, damit etwas Gutes zu tun, bekämpfte man jeden noch so kleinen Brand sofort. Der gegenteilige Effekt trat ein. Die Zahl der Kleinbrände fiel, aber die der verheerenden Großbrände stieg, und man wußte lange nicht, wie das zusammenhing. Bis man vor einigen Jahren die Strategie änderte und kleinere und häufigere Brände wieder zuließ, nicht sofort bekämpft. Das hatte im Yosemite-Nationalpark tatsächlich den Effekt der Reduktion von katastrophalen Großereignissen. 

Man weiß heute, daß es zwar durch die intensive Brandbekämpfung über 50 Jahre bis 1980 kaum zu Großbränden gekommen war, daß genau damit aber zusammenhängt, daß die Situation wieder eskalierte. Denn vor dieser menschlichen Unterdrückung aller Brände ist der Yosemite-Wald von sich aus (Blitzschlag etc.) alle 25 Jahre vollständig niedergebrannt, um sich jedesmal wieder zu regenerieren. Nicht in einem Stück, aber insgesamt betrachtet. Heute versucht man, diesen autochthonen Zustand der Selbsterhaltung des Waldes annähernd wieder herzustellen.

Denn nicht nur die Feuer, auch ihre Art ist dann unterschiedlich. Die häufiger ausbrechenden lokalen Brände sind eher bodennah weil Ereignisse, die sich durch eine Art "Schachbrettmuster" aus abgebrannten und voll bewachsenen Flächen selbst begrenzen. Während katastrophische Großbrände die Zerstörung der Walddächer (also der Baumkronen) bewirken, sodaß eine Regeneration anders verläuft und schwieriger ist. Außerdem hommogenisieren sich dann die Flächen, und bereiten so den Boden für nächste Superbrände. Aus Kanadas und Sibiriens Tundrenwäldern weiß man ja  mittlerweile sogar, daß die Samen manche Fichtenarten diese Feuer brauchen, um auszutreiben zu können.(Auch darüber wurde hier berichtet.)

Es liegt also nahe anzunehmen, daß auch die Zunahme der schweren Waldbrände in Kalifornien seit 1980 einer allzu strikten Katastrophenverhinderungspolitik (und keiner Klimaveränderung o. ä.) zuzuschreiben sind. In jedem Fall ist zu erkennen, daß die Veränderung der Intensität der Waldbrände mit menschlicher Tätigkeit zusammenhängt, von klimatischen Veränderungen aber unbeeinflußt ist. Denn in jedem Fall ist klar, daß der in Kultur oder Zivilisation ausgeübte menschliche Einfluß auf die Landschaft mit ihrem Wetter korrespondiert, und zwar in jeder Richtung. Wie diese Zusammenhänge aber genau aussehen weiß man nicht wirklich.





*161116*

Freitag, 24. April 2015

Vermutliche Zusammenhänge

Das liefert natürlich Wasser auf die Mühlen der Klimaerwärmungspropheten. Aber sie schmücken sich mit Federn, die ihnen nicht gehören - die extreme Hitze und Dürre* in Kalifornien wurde nicht nur von keinem einzigen Klimamodell vorhergesehen, sondern auch die vermutlichen Ursachen werden in ihrer Entstehung von niemandem verstanden. Denn die liegen wahrscheinlich in einem seit zwei Jahren beobachtbaren ungewöhnlich stabilen Hochdruckgebiet über dem nordöstlichen Pazifik. Nach einem 25 Jahre dauernden Abwärtstrend (!) der Oberflächentemperaturen des Nordostpazifik, die man auch nicht verstand, wird seit 2013 ein ungewöhnliches Ansteigen beobachtet. Das erhöht natürlich die weltweiten "Durchschnittstemperaturen". Trotz der letztjährigen Rekordwinter in den Norddost-/Mittel-USA.

Die Zusammenhänge kennt man aber nicht. Denn kein Klimamodell kann bekannte natürliche Elementarereignisse dieser Art berücksichtigen, die zweifellos von höchster Signifikanz für lokale Wetterereignisse sind. Wie den El Nino, wie die Bedeutung von Sonneneinstrahlung, vor allem aber die unzuweifelhaft entscheidenden Zusammenhänge Meer - Atmosphäre. Weil man sie einfach nicht versteht.

Tatsache aber scheint zu sein, daß die nun überraschenderweise über die Jahre 2013-15 beobachte Erwärmung im Nordostpazifik, die auf jeden Fall (auch) mit Ereignissen in Alaska und Sibirien zu tun haben, sich durch einen Rückfluß des wärmeren Wassers in südliche Pazifikgebiete auszuregulieren scheint. In jedem Fall dürfrten Zusammenhänge mit beobachteten Veränderungen in den Druckverhältnissen des Wassers bestehen. Diese Oberflächen mit höherem Druck (aus diesem Lufthochdruckgebiet) dürften nun südwärts fließen und die Luft über Kalifornien erhöhen. Das könnte sogar den Aufbau eines nächsten El-Nino anzeigen.

Aber wirklich wissen, wissen tut man gar nichts. Diese Ereignisse auf "Weltklimaerwärmung" zurückzuführen ist also überhaupt nicht zulässig. (Im übrigen ist lange schon bekannt, daß Heißperioden wie gegenwärtig für Kalifornien im Abstand von fünf, sechs Jahrzehnten periodisch auftreten.) Schon gar, weil die Klimamodelle darin völlig versagt haben und versagen, reale Entwicklungen vorherzusehen. Daß die ungewöhnliche und so kurzftistig entstandene Erwärmung im Nordpazifik - nach 25 Jahren stetiger Abkühlung - aber als Argument für Klimaalarmisten verwendet wird, ist völlig unzulässig. Man kann diese Tatsachen schlicht und ergreifend nicht einordnen.

Wenn auch zu erwarten ist, daß von Klimaalarmisten daraus neue "Beweise" konstruiert werden.

Detaillierte Überlegungen dazu, mit zahlreichen Graphiken und Datenaufbereitungen, findet der geneigte Leser auf diesen Seiten.




*Die Dürre könnte allerdings rein hausgemacht und Ergebnis eines überaus freizügigen Wasserverbrauchs sein, und das klingt plausibel. Weil Kalifornien sich einer brutal durchgesetzten Lebensführung erfreute, in der ausgedehnte Golfplätze und öffentliche wie private Grünflächen in sattem Grün gehalten wurden, ohne daß jemand Grenzen zog, um den Verbrauch mit der Einspeisungskapazität von Stauseen und Quellen oder Grundwasserständen abzustimmen. Selbst an vielen Straßenrändern waren Rohre angebracht, die die Luft mit Sprühdüsen kühler hielten. Während die Stauseen,  mit denen der Verbrauch ermöglicht wurde, sich leerten. Nun, wo es auch heiß wird, fehlt das erquickende Naß - und zumindest zum Teil wird es wohl auch nur deshalb heißer. Die einzigen, die sich darüber freuen, sind die Klimaapostel, für die Al Gore's US-Machtstrategie hinter jeder ausgetrockneten Wasserpfütze hervorgrinst. 

[Denn das ist der sehr vermutliche Hintergrund des Hoax von der Klimakatastrophe; in Zeiten einer sich verflüchtigenden Globalmacht Amerikas, das sich seit Jahrzehnten auf geistige (wie in Internet, Überwachung, Patentpolitik), moralische Hintergründe (wie Demokratie, Klimakatastrophe) bzw. Definitionsmacht (wie Medien, Zugang zu Wissen) konzentriert, um auf diese Weise eine andere Art von Vormachtstellung zu behaupten, die militärische Macht, die die USA nicht mehr länger aufrechthalten kann, weil sie gar nicht effizient genug, aber vor allem unfinanzierbar ist, übertrifft. Nur "moralisch" kann Amerika China noch ausbremsen, und "moralisch" hat es Europa kastriert.]





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Freitag, 15. Februar 2013

Interpretationsvarianz

Als man 1967 in Kalifornien die Abtreibung legalisierte, band man sie vermeintlich sehr streng an eine Voraussetzung: Daß das Leben der Schwangeren in Gefahr sei*. Das mußten drei unabhängige Mediziner bestätigen. Der Gesetzespassus enthielt aber noch eine Erweiterung, auch die meinte man auf sehr vereinzelte Fälle abzustimmen: Man erweiterte diese Gefährdung auch auf "mental", auf seelische Notfälle. Wenn also Selbstmord der Schwangeren bzw. gewordenen Mutter drohte.

Was passierte? Bereits 1970 wurden in Kalifornien über 61.000 Abtreibungen durchgeführt. Mit dem interessanten Faktum, daß über 98 % von ihnen aus "psychischen Gründen" zugelassen worden waren. Hatte Kalifornien schon zuvor eine exorbitante Selbstmordrate unter schwangeren Müttern, die man nun senkte? Keineswegs.

1972 stellte vielmehr der California Cupreme Court fest: "Serious doubt must exist that such a considerable number of pregnant women could have been committed to a mental institution. Either pregnancy carries risks to mental health beyond those ever imagined, or legal writers and members of the therapeutic abortion committees, two groups we must assume to be of at least common intelligence, have been forced to guess at the meaning of this provision and have reached radically different interpretations."

Die Erfahrung in allen Staaten der Erde zeigt, daß selbst noch so strenge Auflagen, mit denen man Abtreibung legalisiert, aber vermeint auf Sonderfälle einschränken zu können, binnen kürzester Zeit zu einem Dammbruch führen und mißbraucht werden. Es gibt keine Restriktion die streng genug ist, um nicht in ihrer Interpretation praktisch zur generellen Freigabe der Abtreibung als Methode der Empfängnisverhütung zu führen.

Beispiel England. Dort werden heute 20 % aller Schwangerschaften abgetrieben. Auch dort gab es den Grund "psychische Belastung/Suizidgefahr". Auch dort werden heute 98 % aller Abtreibungen wegen "Selbstmordgefahr" durchgeführt. Die Praxis? Die Ärzte fühlen sich außerstande anders zu reagieren, als Aussagen der Schwangeren (ja, sie seien selbstmordgefährdet) zu entkräften. Sie nehmen sie also wie sie sind. Also gibt es in vielen Kliniken photokopierte Leerformulare, auf denen sich die Unterschriften von zwei Ärzten (soviele sind notwendig zur Legalisierung) bereits befinden.

Eine Methode der Empfängnisverhütung, nicht mehr. Wie in China, wo die Zahl der Abtreibungen in den letzten Jahrzehnten 70 Millionen beträgt. Und (wie in Indien) noch dazu zur Geschlechterselektion benutzt wird, weil männlicher Nachwuchs erwünschter ist, als weiblicher. Denn die von der UNO gestützte Ein-Kind-Politik hat dazu geführt, daß das Verhältnis von heiratsfähigen Männern zu Frauen im ganzen Land bereits 1,2 : 1, in manchen Regionen schon 1,7:1 beträgt.





*Ethisch ist es übrigens NIE zulässig, ein Leben gezielt auszulöschen, um ein anderes zu bewahren.



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