Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Montag, 3. Oktober 2022
Vermutungen, Theorien und Fakten (4)
Sonntag, 2. Oktober 2022
Vermutungen, Theorien und Fakten (3)
Samstag, 1. Oktober 2022
Vermutungen, Theorien und Fakten (2)
Freitag, 30. September 2022
Vermutungen, Theorien und Fakten (1)
Donnerstag, 4. August 2022
Gedankensplitter (1429b)
Dienstag, 2. August 2022
Das Imperium hat fertig (15)
Montag, 27. Juni 2022
Das ist Eugenik
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| Paul Cullen im Corona-Ausschuß |
Freitag, 25. März 2022
Früchte an einem verdorrenden Strauch
Sonntag, 9. Januar 2022
It is MINDBLOWING (2)
Jetzt wird in Österreich die assistierte Selbstmord Wo aus einer Freiwilligkeit, in der der Einzelne einer "allgemeinen Meinung" gegenübersteht, die noch dazu von Autoritäten vertreten wird, ein Druck zur Selbstbeseitigung wird, sobald man subjektiv das "Gefühl" hat, der Gesellschaft "nur noch zur Last zu fallen."
Samstag, 8. Januar 2022
It is MINDBLOWING (1)
| QR Ausschnitt Video Konferenz |
Montag, 6. Dezember 2021
Was sind wir nicht gut
In dieser Wertung spielt ein Gedanke eine große Rolle, der die Eliten - jeden Universitäts- und Collegeabsolventen, jeden Politikerwählten, jeden Gutmenschen egal welcher Domination - bewegt wie uns das Sauerdrops beim abendlichen Abfüttern mit einem Netflix-Update für unser Moralmodul. Daß nämlich hinter der mRNA-Impfung eine Weltanschuung der Modernität selbst steckt. Die optimistisch in die Zukunft blickt, die sie in der Hand hat wie weiland nur Jahweh, als er das erste "Fiat Lux" sprach.
Das Stichwort ist: Transhumanismus.
Samstag, 20. November 2021
Die Vorstellungen von Vikingern (3)
Schlechten Menschen geht es immer gut. Guten Menschen sehr oft schlecht. So hat es meine Mutter oft formuliert. So resigniert sie das auch meinte, es steckt ein Funke Wahrheit drin, nimmt man den "kurzen Blick". Der feststellt, daß scheinbar der Christ in Nachteile gerät.
Freitag, 19. November 2021
Die Vorstellungen von Vikingern (2)
Werter Leser, beantworte er sich doch einmal, wieviel von seiner Arbeit von anderen (nicht zuletzt: vom Staat, der mindestens die Hälfte des Wertes einkassiert) abgeschöpft wird. Oder wie es etwa mit der berühmten "Freizügigkeit der Ortswahl" aussieht, betrachtet man die Lebensrealität des allergrößten Teiles unserer Bevölkerungen ganz nüchtern. Nicht nur ist es oft aus sozialen Gründen nicht möglich und erwünscht, unser Leben ist doch in der Regel schon durch offene, freiwillig einzugehende (weil "zum Leben dazugehörende") Zwänge und Verbindlichkeiten so festgezurrt, daß wir uns kaum noch einen Millimeter bewegen können.
Donnerstag, 18. November 2021
Die Vorstellungen von Vikingern (1)
Man unterschätzt die Migrationsbereitschaft der Menschen schon zu vergangenen Zeiten. Ja von Anfang an ist der Mensch IN DIE WELT GEGANGEN. Fort, aber auf die Verwurzelung zu. Es ist dabei eine Tatsache, daß der verwurzelte Mensch eine gewisse Ausnahme blieb. Wenngleich auch Zielpunkt des Menschseins. Aber immer war er schwer errungen, und lange und für viele unerreichbarer Traum für jene, die schon durch die Zahl der Kinder in den eigenen Familien durch den Rost (der Erbschaften und Übernahmen aus bestehendem Besitz) fiel.
Und nun gezwungen war, sich aus dem Würfel sein Ei zu schlagen. Viele sind ausgewandert, aber viele sind auch nach Skandinavien eingewandert. Kurz gesagt: Man unterschätzt bei Betrachtungen der Vergangenheit generell den Faktor Migration. Aber man verkennt sie auch, als Symptom einer letzten Phase. Und zu dieser muß man die Ausgrabungen am Trent in England auch rechnen, bei denen Cat Jarman in dem überaus lesenswerten Buch "River Kings" in ihrem Versuch einer Neudeutung der Vikinger ansetzt.
Freitag, 24. September 2021
Der Verlust der Welt (2)
Aus dem unbedingten Wahrsein eines "Du bist mir nahe!" wurde ein Abstand von 82 Zentimetern, als wäre das eine Aussage von Wert. Und aus dem "Du bist mir nahe, auch wenn Du weg bist" wurden 700 Kilometer, von denen der eine dann sagt, sie seien viel, der andere also gar nicht nahe sondern fern, weil er 8 Stunden Fahrzeit rechnet (und die Welt der Orte als Beziehungsknoten in Fahrzeiten gegliedert hat), und der andere, der New York zum Wohnsitz hat, findet den Weg von Wien nach Stuttgart einen Katzensprung, zumal er mit dem Flugzeug fliegt, in dem überhaupt die Qualität von Raum und damit die Beziehung zum Zielobjekt zu einem ganz großen Teil buchstäblich verschwindet.
Ich saß in der Kirche und plötzlich wurde mein Blick in die Runde gezogen, zu den Bildnissen, Statuen, zur Muttergottes über dem Altar, der - im Bilde deutlich - aus ihrem Schoß stammt.
Donnerstag, 23. September 2021
Der Verlust der Welt (1)
Aber umso überzeugender ist das Lamento, das Adolf Portmann, dieser große Naturwissenschaftler, 1957 in seinem großartigen Buch "Biologie und Geist" wahrscheinlich ohne es zu wollen komponiert. Und in dem er den Schrecken formuliert, der ihn befällt, wenn er die Entwicklung der Naturwissenschaften als Ganzes betrachtet. Das gesamte Bild, der Rang, die Stellung des Naturwissenschaftlers hat sich nämlich seit dem 19. Jahrhundert völlig auf den Kopf gestellt.
Bis dahin waren Leute wie Humboldt, Linné und wie sie alle hießen auch bloß "NaturFORSCHER".
Mittwoch, 18. August 2021
Angst vor der göttlichen Rache
Die Pflicht, Corona-Impfungen und -Gentherapien über sich ergehen zu lassen, die zwar von der obersten Politik heftigst geleugnet wird - die Drecksarbeit, konzertiert "Diskussionen" loszutreten, wird Funktionären unterer Ebenen überlassen* - die aber praktisch bereits zu diesem Zeitpunkt besteht, stößt genau durch die klammheimliche, mit voller Absicht und also Heimtücke hinterrücks eingeführte Impfpflicht an eine ethische Problemgrenze, die im Einzelfall nicht wirklich besteht.
Im Einzelfall obliegt es dem Individuum, die Risiken abzuwägen. Angesichts einer durch Information abgeschätzten Möglichkeit, einer Krankheit mit gewissen Auswirkungen und Verlaufsproblemen anheim zu fallen, damit einer gewissen Gefahr ausgesetzt zu sein, wird abgewogen, ob allfällige Nebenwirkungen einer Impfung (die bei sehr ernsten Verläufen somit zur Hauptwirkung werden) schwerer wiegen. Ob es also notwendig und anzuraten ist, sich persönlich vor einer Gefahr zu schützen. Natürlich wird von Eltern diese Entscheidung auch für ihre Kinder getroffen, ja MUSZ von den Eltern (und NUR von diesen!) übernommen.*
Freitag, 13. August 2021
Die Dinge als Segel ... und andere Anregungen (3)
Und Gott schuf das Radio - Wenn wir ein Radio zerlegen, sagen wir mal, dann sehen wir Ingredienzien, die eine Geschichte haben und darstellen. Das Radio ist eigentlich und "als Radio" sagen wir zwei Wochen alt. In dieser Zeit wurde es in der Fabrik in Kuangchou gefertigt, über Maiersk in Shanghai, Makao und Hamburg in den Laden in Bad Rümpelstetten an der Wuller geschafftt, und an uns in der Klotzgasse 24 b (bei Herlitz sen. läuten!) verkauft.
Eine Menge Geschichte für so ein Ding, nicht wahr?
Schon gar, wenn wir das gesamte Mit- und Umfeld anschauen. Schon gar, wenn wir auch berücksichtigen, wie lange es gebraucht hat, die Transistoren und Leiterplatten und Drähte und Röhren und elektronische Teile und Glühbirnen etc. etc. zu entwickeln und herzustellen. Da stehen wir ständig Jahrzehnten und Jahrhunderten von Zeit - Geschichte - gegenüber. Die dennoch, hier vor unseren Augen, mit gerade mal zwei Wochen veranschlagt wird. Sie sehen, Zeit und Geschichts-, vor allem aber Entstehungsdatierungen aus einem Ding abzuleiten, das vor uns liegt, ist ein sehr kompliziertes Ding.
Oder nehmen wir das Beispiel eines Hauses.
Donnerstag, 12. August 2021
Die Dinge als Segel ... und andere Anregungen (2)
Und andere Anregungen - Der Name Kurt Wise sollte uns eigentlich bekannt sein und bleiben. Denn Wise ist zwar freikirchlicher Protestant. Aber wie so oft sind es die Protestanten mit ihrer sturen Bibelgläubigkeit, die uns Katholiken daran erinnern, daß wir es bei der Bibel nicht mit einem netten Buch weiser (und unweiser; das sagen wir Autonomisten gerne zu allem ehedem Heiligen und Tabuisierten, ja zu allem, wozu sich unser Hirn nicht bequemt) Sprüche, interessanter Geschichten, die aber natürlich nicht streng historisch zu nehmen sind, sondern Metaphern bleiben. Das tun sie für Protestanten eben nicht. Oder nicht so leicht. Zuerst gehen sie von der historischen Treue der biblischen Geschichte(n) aus. Und werter Leser, wir zwei oder drei, wir mauscheln da gerne mit, oder?
Das muß man vorausschicken, wenn man in Wise's sagenhaft anregenden und aufwirbelnden Buch "Faith, Form and Time" liest. Wir wollen nur eines der überwältigenden Gedankenbeispiele an- und ein wenig ausführen, das uns dort um so wenig Geld serviert wird. Und man muß und darf diese Gedanken Wise's unbedingt und mit weit mehr Recht als die allermeisten, die unter diesem Anspruch auftreten (und dabei die Wissenschaft der Gegenwart zur bemüht mythenbildende Erzählphantasie machen, Punkt und Ende der Durchsage) auf Wise's akademische Würden und Ausbildungen hinweisen, unter denen er einer Bewegung angehört, die sich mit Fug und Recht "christliche Naturwissenschaft" nennt. Sie sind allen atheistischen Wortschwurblern schon nur darin überlegen, daß sie im Gegensatz zu jenen wissen, daß das Geschichterl vom "voraussetzungslosen Denken" wissenschaftlich-mathematisch widerlegt (aber dazu bräuchte es natürlich echte Gedankenmühe) und logisch sowieso Unsinn ist.
Also, lassen wir die Geschichte aus dem Sack, sie ist umwerfend:
Mittwoch, 11. August 2021
Die Dinge als Segel des Geistes (1)
Daß die Wolken durch die Einflüsse des Alls "gemacht" werden, ist durch aktuelle Naturforschungen im Grunde "bewiesen", und zwar im Sinne von belegt. Daß es nicht die angemessene Verbreitung in den Massenmedien fand, hat wohl genau darin seinen Grund.
Was heißt, daß durch diese Annahme die Daten zu Fakten erhellt werden, die manche als gefährlich einstufen. Man lese aber, was Forscher wie Henryk Svensmark dazu beitragen, dieses Geschehen besser zu verstehen. Der Däne kann daraus sogar die technisch gemessene Temperaturerhöhung der letzten 150 Jahre argumentieren: Der Einfluß der gestiegenen Sonnenfleckentätigkeit in Zusammenhang mit der damit beeinflußten (aus Erhöhung der Stärke des Magnetfeldes verminderten) Wolkenbildung liefert genau jenes eine Grad Temperaturerhöhung, das aus den Meßdaten hervorgeht.
Svensmark kann die auf diese Art erklärbare Wolkenbildung sogar im Labor nachstellen und noch dazu - eine der klarsten Bedingungen eines Beweises in den Naturwissenschaften - experimentell wiederholen: Es ist die aus dem Kosmos einfallende Einstrahlung, die, sofern es das Magnetfeld, das die Sonne um die Erde legt, zuläßt, Wolken in der Atmosphäre hervorruft.
Diese Strahlung ionisiert die Luft- und Stickstoff-Moleküle, aber auch die Pollen, die von den Wäldern der Erde bis in die Troposphäre aufsteigen (und etwa die Hälfte der in diesen Höhen vorhandenen Moleküle ausmachen). Auch das ein sehr interessanter Aspekt, übrigens. Woraufhin sich an diesen ionisierten Atomkernen Wassertropfen bilden können, die dann unter bestimmten Bedingungen abregnen.
Aber eine weitere Aussage Hildegards von Bingen hat sich in den Gedanken des VdZ verhängt wie eine Klette, die mit jeder Bewegung nur noch tiefer ins geistige Gewebe vordringt.
