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Mittwoch, 7. August 2024

Nur nicht zu wichtig nehmen

(Flatternde Kladde) - Börsensturz überall. Und die Medien sagen die Totalkrise an. Sie tun es routiniert, und wie eine feste Aufgabe verküneden sie den Weltuntergang, auf den ohnehin alle warten. Wieder einmal haben auf Youtube die Crash-Ankünder Hochsaison. Die sich zwar ständig getäuscht haben (aber viel Aufwand betreiben, das Gegenteil zu beweisen), aber wieder so tun, als stünden wir jetzt - diesmal aber sicher - vor der ultimativen Krise. 

Kein Wunder aber, daß jetzt passiert was passiert. Nachdem die Geldzuführung der letzten Jahre Blasen geschaffen hat, weil man das viele Geld irgendwo unterbringen muß, mit dem die Volkswirtschaften seit Jahren geflutet wird. Dazu die niedrigen Zinsen, mit denen man eine Wirtschaft anschieben wollte, die darauf aber nicht reagiert hat. Sogar die Banken habe Geld gehortet, weil nicht mit Krediten zu verdienen war. 

Jetzt weiß man nicht, was als nächstes passiert, und damit noch weniger, was man tun soll, weil vor allem der Staat so nicht verharren kann. Ihm fehlen vorhersehbar die Steuereinnahmen. Der Inflationseffekt ist zu rasch verpufft, und man fürchtet seien Unpopularität. Zinserhöhungen sind also zwar passender, Zinssenkungen aber wahrscheinlicher. Aktien werden ja auch oft auf Kredit gekauft, und von Aktienkursen hängen Investitionen und positive Erfolgsbilanzen ab, und vom Vertrauen der Märkte der Realitätswert von Vermögen.

Dazu kommt der Segen der KI, die - eiderdautz - Trends auf eine Weise verstärkt, die alles noch unberechenbarer macht. 

Freitag, 22. September 2023

Der Motivator des Meisters

In einer abgewandelten, aber damit entschärften Version ist der Witz, den Alfred Hitchcock in einem Fernsehinterview einmal machte, wohlbekannt. Aber in dieser Version fehlt ihm der Punkt der intellektuellen Schärfe - und der gesellschaftspolitischen Relevanz.

Hitchcock nennt den Begriff in Zusammenhang mit seinem angeblichen Geheimnis für seine Filme. Sie würden sich um einen MacGuffin drehen, sagt er. (Übrigens alleine darüber nachzudenken lohnt.) Gefragt, das ein "MacGuffin" sei, erklärt es Hitchcock an einem Witz.
Zwei Männer sitzen sich in einem Zug durch England.gegenüber. Einer von ihnen hat ober sich im Gepäcknetz ein gut verschnürtes, großes Paket liegen, das er nervös immer wieder kontrolliert. Nach einer Zeit kann sein Gegenüber die Neugierde nicht mehr bezähmen, und er fragt ihn, was denn darin sei?
Nun, sagt der Mann, es handelt sich um einen MacGuffin.
Ahhh .... ein Mac Guggin? (Schweigen.) Verziehen Sie, aber was ist ein MacGuffin?

Dienstag, 28. März 2023

Aussichtslos, aber nicht zum Verzweifeln

Nach rein irdischen Kriterien betrachtet ist die Lage hoffnungslos. Was Markus Krall im JF-TV sagt, gibt einen sehr nachvollziehbaren, realitätsadäquaten Einblick in das derzeitige Geschehen rund um die Banken und die Finanzströme der Welt. Ob es einen Totalcrsah gibt oder nciht ist hier ga rnicht die Frage. Es WIRD ihn geben. 

Die Frage ist nur - WANN. Und was ihn auslöst, denn das ist nicvht so eindeutig vorherzusagen. Komplexe Systeme haben die Eigenschaft, Reaktionen zu zeigen, die mit der "letzten" Ursache in keinem Größenverhältnis stehen. Sie lösten nämlich nur eine Kette von Reaktionen aus, die dann immer unvorhersehbare weitere Kettenreaktionen auslösen. Nur eine ist sicher: Das System wird kollabieren.

Mittwoch, 11. Januar 2023

Pausenbrot

Den bedeutendsten Unterschied zwischen China und den USA (Anglo-Westen) könnte man in einem auf den ersten Blick absurden Unterschied reduzieren: 
China hat verstanden, was Geld ist, aber die USA nicht.
Die USA setzen seit je auf kurzfristige "Rendite", das heißt, sie glauben, daß Vermögen gleich Macht ist, und können nicht anders als auf kurzfristige Rendite setzen. Sie KÖNNEN nicht, deshalb wolen sie es nicht, langfristig denken. 
Das ist unsittlich, und damit gegen die Natur aller Dinge.

Freitag, 23. Dezember 2022

Am Ausgang steht die Wüste

Man kann, kommt das Gespräch auf "Energiewende", dieses große politische Programm, das unsere Gesellschaften und Kulturen vollständig umbauen soll und IRD. Wird, weil die politischen Beschlüsse dazu sind gefaßt, und Milliarden über Milliarden bereits investieret, teilweise sind diese Prozesse der Wandlung nicht mehr rückgängig zu machen. Zu tief hat sich das planwirtschaftliche Vorgehen bereits in die realen Wirtschaftsstrukturen hineingefressen, der Schaden würde sich noch einmal immens steigern, würde etwa die deutsche Autoindustrie wieder in den Teich einer freien Marktwirtschaft geworfen. 

Das einzige, was man aufrecht erhalten hat (man hat es wohl von HItlers Zeiten abgekupfert, dort ging man genau so vor) ist die "Profitabilität" für die Eigentümer der Unternehmen. Gewinnausschüttungen und "Dividenden" sind nach wie vor fixe Kalkulationsgrößen, nur werden sie eben am Regierungstisch zwischen den Eigentümern und den Politikern ausgehandelt. Dafür hält man auch brav die Schnauze.

Wie die Energiewende aber rein technisch funktinoiert, zeigt dieser Film ganz eindrücklich. Er unterscht drei Vorzeige- und Vresuchsprojekte, die man im EU-Raum mit bester Finanzausstattung gestartet hat. Natürlich eignen sich dazu Inseln am besten, um herauszufinden, wie ein energieautarkisches System, das nur von der Strreomproduktion aus "erneuerbarer Energie" gespe8ist wird, funktioniert oder wenigstens funktionieren könnte. Weil man Fehler erkent, korrigiert, und so weiter. 

Donnerstag, 15. Dezember 2022

Wie sich die Welt durch Menschen verändert

Die Signifikanz des Besuchs des chinesischen Ministerpräsidenten Xi Jinping in Saudi Arabien kann kaum überbetont werden. Sie ist das Startzeichen zu einer neuen Ordnugn des gesamten Vorderen Orients gewesen, in dem sich Saudi Arabien seit hundert Jahren und erstmals von Amerika ab- und dem Osten, China zuwendet. 

Nicht weniger als 38 Milliarden Dollar, der größte Einzelvertrag der Geschichte, soll der Wert der Handelsverträge zwischen China und Arabien betragen, und das alles wird in Renminbi (der chinesischen Verrechnugswährung) und Arabien abgewickelt. War es bisher so, daß die Suaids zwangshläfug im Westen eingekauft haben, weil sie den Fortschritt nur dort kaufen konnte, so hat sich das binnen fünf Jharen - seit dem letzten freundlichen Besuch es nciht ganz nach außen so übertriebenenen "American Superiority-"Narren Donald Trump 2017 - vollkommen gedreht. 

Heute liefert China ALLES; was der Westen dereinst lieern mußte, weil nur er es konnte, ja China liefert mehr. Und es bleibt ohne kolonialistische Forderungen, und vier Fünftel der Welt glaubt mittlerweile - der Ukrainekrieg hat dazu sein bedeutendes Gewicht beigetragen - daß China auch die militärische Macht auf seiner Seite hat, die einen friedvollen Handel garantieren kann. 

Donnerstag, 1. Dezember 2022

Kein zufälliger Zusammenfall

Es wird offenbar, daß der Kapitalismus auf totalitäre Herrschaft letztlich des Einen, also auf den Kommunismus hinausläuft. Jener Form, die nicht mehr den Krieg der eien Hlfte gegen die andere betreibt, sondern die Zwangsherrschaft des Einen gegen alle übrigen. 

Das hat fast 200 Jahre gedauert. Mal sehen wie lange es dauert, bis die Menschen begreifen, daß der LIberalismus nur die taktische Waffe des Kapitalisus ist. Denn es ging und geht in Wahrheit nie ums "Geld".
Weil Geld lediglich ein Mittel ist,  das den Grad des Wirkens im Rahmen des Sozialen ist, also um Macht.
Deren größte Konzentration in einer Stellung "wie Gott" - "eritis sicut Deus" - besteht. 
Nicht einmal die Reichsten der Reichen ."haben" deshalb so viel Geld, wie es dargestellt wird, und sie streben es auch gar nicht an, nicht als Selbstzweck. Sondern nur als Mittel der Machtausübung, das sich in dem Moment, in dem die Gesellschaft den Glauben daran verliert, in Nichts auflöst. Wenn es nicht durch eine andere Macht, die in der Zeit, in der alle an das Geld glauben, aufgebaut wurde, gehalten wird. Wenn also die Teilhabe am Sozialen, das die Grundlage der Existenz jedes Einzelnen ist, von den Einen bestimmbar wird.
Es gibt deshalb auch keinen Reichen, der nicht begonnen hat, sein eigentliches Strerben zu offenbaren: Als Streben nach den geistigen Gütern der Menschheit, nach Religion, nach Wissen, um DIESE, um den GEIST zu besitzen und durch Teilnahme an ihm die Welt so effektiv wie nur möglich zu bestimmen. Und DAMIT die Eigenstellung zu erhöhen.

Mittwoch, 19. Oktober 2022

La Commedia e finita

Der Umstand, daß der Westen die von der russischen Nationalbank angelegten Gelder "eingefroren" hat und immer wieder deren Totalkonfisktion diskutiert wird, um die Schäden, die die Ukraine "erlitten" hat abzudecken, was als Legimierung des Raubes dienen soll, hat einen mehrfachen Rückstoß eingebaut, der die ganze Welt, also auch uns, aber in und dasselbe lehrt:

Daß die totale Verlagerung der Geldflüsse auf digitale Medien eine Steuerung weil Erpressung jederzeit möglich macht. Das hat die Welt nun begriffen, und es wird sich auf den Dollar wie den Euro als "Weltreservewährungen" noch dramatisch auswirken. Kein Staat wird zuklünftig noch das Vertrauen haben, daß solcherart geliehenes Geld auch wieder zurückfließen wird, wenn man den Kreditnehmern, dem Westen, nicht genehm ist.

Freitag, 9. September 2022

Wie das Kapitall alles entleert hat

Wäre es dem Kapital wirklich um die Beseitigung einer Menschheitsgefahr - Covid etc. - gegangen, dann hätte es alles getan, um ein WIRKLICH WIRKSAMES GEGENMITTEL (meinetwegen: Vaccin; was immer man von dieser Medizinmethode halten möge) aufzustellen. Das heißt, daß man AUS EIGENEM INTERESSE auch an wirksamen Prüfmethoden und ernsthaften Zulassungsprüfungen interessiert gewesen wäre. Daß das niemals der Fall war, sondern nur vorgegeben, zeigen die Reaktionen der Pharmabetriebe auf die Realität, die im besten Fall "auch" eine Rolle spielt.

Aber wie Baudrillard sagt: Dem Kapital geht es nicht um die Produktion. Das ist ein Mythos, eine Legitimations-Propaganda, an dessen Aufrechterhaltung es interessiert ist, weil es das Systeem braucht, nicht aber die Produktion Der Kapital ist ist nicht an Produktion interessiert, er ist an der Macht interessiet, und an dem Geld, das diese Macht bewirkt. Weil die Staaten selbst nur noch auf dem Geld basieren. Das wird nur soweit simuliert, als die anderen Interessen davon gefördert oder gefährdet werden. 

Freitag, 2. September 2022

Am Anfang steht die Werterfahrung

Der Sinn der Arbeit liegt in ihr selbst. In der Selbstüberschreitung, wird durch den Arbeiteden ein Stück Welt ("seine" Welt) aus dem Fluch der Erbsünde heraugeholt, und ins Licht des Schöpferischen gehoben. Damit ist ein ontologisch begürndetes, also im ganz tiefen, "prae-psychischen" Bereich des Menschen liegendes Erfahren von Wert verbunden, das im eigentlichen Sinn keine Bezeichnung hat. Obwohl es "Geld" bedeutet.

Darin gründet dann das Ding "Geld", die Münze, im Symbol für diese Wertschöpfung, und gründet damit im Opfer, durch den Priester quasi "vor Gott vernichtet".
Arbeit ist die Verwandlung von Natur in Wert. (Jean Baudreillard)

Mittwoch, 20. Juli 2022

Was aber ist es wirklich - das Geld? (2)

Angst, nicht zum Ganzen zu gehören, Angst dem Markt nicht beitreten zu können - das ist also die wahre Ursche der Geldangst die zur Vergötzung des Geldes führt - Leider ist das wahre Wesen des Wuchers und der Zinsnahme nicht wirklich oder zumindst sehr mangelhaft verstanden. Nicht dieser Selbstzweck ist seine Sündhaftigkeit, sondern ein reales moralisches Faktum, wir hben bereits darüber berichtet. Und das ist mit "Schmarotzerdasein" ebenfalls ur ungenügend beschrieben. 

Der Zinsnehmer ist unmenschlich und wider die Natur, weil er eine Logik anwendet (den mathematischen ZIns), wie er in der Lebensrealität des Schuldners nicht vorkommt. Im christentum kam dann dazu, daß es nur zwei Schuldenformen gibt, die gerechtferitigt (und nicht schon Kind der Sünde ist) sind, und deren erste, die Not, würde eigentlich das Geschenk erfordern, die Gabe des Geldbesitzers, um zu helfen 

Die andere, die sinnvolle Investition, in eine Erweiterung des individuellen Handelns aus bestimmten sinnvollen Gründen heraus, verlangte vom Geldleiher wiederum eine Risikobeteiligung, weil das Leben immer riskant ist. 
Das aber berücksichtigt der Zins nicht. Und deshalb ist er unmoralisch und schwer sündhaft, weil er somit IMMER und UNWEIGERLICH in eine Versklavung des Kreditnehmers führt, der mit der Zeit ruiniert wird. Denn die Natur ist NICHT (wesenhaft) mathematisch. Galileo et al. haben sich geirrt.

Dienstag, 19. Juli 2022

Was aber ist es wirklich - das Geld? (1)

Bei Karl-Heinz Brodbeck ist der VdZ endlich fündig(er) geworden. Denn er befaßot sich damit, WAS DENN GELD SEI. An diesem Punkt können wir deshalb schon einen Versuch starten, einige Gedanken zusammenführen. 

Brodbeck sagt dabei, daß Geld eine Denkform ist. Der VdZ glaubt, daß man aber noch einen Schritt tiefer gehen muß - denn Geld IST nicht einfach eine Denkgestalt! Sondern ALS Genkdgestalt gewordne, aber aus einer realen Kategorie.

Die sich (so wie das "Ich") allmählich - und zwar notwendig, über die menschliche Gefallenheit, die nachudn nach das "unschuldige Ganze" der Menschheit aufzulösen begonnen hat - gebildet hat. Das dann als "werten, gelten, gültig sein" den ursprünglich und in sich rein geistigen, zwischenmenschlichen Wert der "Leistung in der Welt" (Bedeutung, Wichtigkeit usw.) als Moment der Persönlichkeit meint. 

Mittwoch, 29. Juni 2022

Vom Untersten zum Obersten gewendet

Ich gestehe: Wieder und wieder habe ich mich bemüht, das Wesen der sogenannten "Kryptowährungen" zu verstehen. Wieder und wieder hbe ich dzau gelesen, habe Videos durchgesehen, aber was ich allerhöchstens erhalten habe ist, "wie er funktioniert". Ohne daß ich jemals eine Erklärung dafür erhalten hätte, WAS da funktioniert. Und nun werfe ich sogar das Handtuch, weil ich nun begriffen habe, daß es da gar nichts zu verstehen gibt.

Denn bei Bitcoins oder wie immer dieses bloße Spekulationsgebilde noch genannt wir ist der Trick der ungemien wortreichen "Erklärungen", die man zu hören bekommt nur die Tatsache, diese Wahrheit zu verschleiern. 
Ich habe an der falschen Stelle gesucht, habe mich vom Etikett täuschen lassen, auf dem steht "Geld" und "Währung". Und da konnte ich natürlich nie Zutreffendheit finden. 
Denn das geht auch gar nicht anders. Man kann dieses Kryptogeld nämlich nicht einmal als Geld und damit auch nicht als Währung bezeichnen. Es ist ein Pyramidenspiel MIT DEM VORHANDENEN GELD, und insofern Betrug, der auf dem Mangel an Realitätserleben der Menschen aufbaut und "neuen" Wert vormacht, wo aber gar keiner ist bzw. dieser nur durch unabwägbares Glück - den "windfall" - entsteht, und sofort in die herkömmliche, angeblich "überwundene" Geld- und Wertewelt rückgeführt werden muß, ehe er verpufft. Weil der Tag kommt, an dem alles auffliegt.

Dienstag, 10. Mai 2022

Ist das das Prae-Apokalyptische?

Natürlich ist die Sache eine lächerliche Nebensächlichkeit. Aber das Grundsätzliche, das Grammatikalisch ist immer eine Angelegenheit, die von einer konkreten Angelegenheit zu trennen ist. Der also nie (oder immer) ein Vorgang entspricht, unangemessen bleibt, egal ob irgendwie quantitativ oder qualitativ aufgefaßt. Und der völlig unbedeutende, im Grunde nebensächliche Anlaß erscliließt sich hier dem interessierten Leser von selbst.

Aber mir fallen Widersprüche auf, die mich immer mehr auf ein unendlich umfassenderes, grundsätzlicheres Problem, ja einKulturproblem hinweisen, das usn offenbar bereits in Totalität umgeben und durchtränkt hat. Es macht die Aussage des +Hl. pp. Johannes Paul II. noch geheimnisvoller weil universaler und prophetischer, vor allem vielschichtiger, als manche meinen (die es etwa auf konkrete Fälle wie den der Abtreibung oder der Euthanasie reduzieren.) 

Dienstag, 19. April 2022

Gedankensplitter (1612b)

Wenn nun also mal hier, wenn dann noch dort also von Geld geredet wird so hängt sich darin tatsächlich ein Novum auf, wo sich das sogenannte "dititale Bankengeld" (ob die Menschen wirlich wissen, was sie damit meien? Ich bezweifle auch das) sich vom Papierschein kaum noch unterscheidet. Warum? Weil DAS GELD diese quasi-sakramentale Bedeutung des Weltschöpfenden übernommen hat.

Und an das Geld glauben wir, glauben die Menschen, nach wie vor und ungebrochen! Der ganze Aufruhr um Papier- oder Buchgeld ist deshalb ein Scheingefecht. Es geht immer um GELD, und wir fordern ja doch nur, daß das Geld in seiner weltschöpferischen Potenz nicht geschmälert, wir also nach wie vor AN DAS GELD GLAUBEN DÜRFEN.
Ganz genau so sind diese albernen Diskussionen um "Deckung von Geld durch Wert" zu sehen: Als kindische Versuche, diesem Medium eine WIRKLICHKEIT IM ABSOLUTEN zu verschaffen. Durch "Gold", durch "Ware", durch "Arbeit", durch "Werte". 

Montag, 18. April 2022

Gedankensplitter (1612a)

Zu wenig zu denken, zu wenig zu lesen, zuwenig zu sprechen (wie in diesen letzten beiden Jahren diesem Volk auferlegt wurde; mit Absicht? mit heimlicher Intention?) ist letztlich lebensgefährlich. Das Ich des Menschen, ein geistig Ding letztlich (wenn auch ins Fleisch hineinverästelt wie -verwurzelt; Sein-Sinn-SinnE ...), verliert sich ins Nichtgeistige, das ihm das Nichts ist. Selbstmord wird immer naheliegender (und die Selbstmordrate hat sich ja mehr als verdoppelt, wie ich las.) 

Umso verzweifelter, umso panischer greift der Mensch nach Sinn/Sein/Sinnlichem, und versucht sich Gefühle zuzuführen, die ihn seiner selbst gewiß machen, also Geist sein lassen. Umso panischer auch sucht er Kontrast. Umso mehr greift er natürlich auch zu dem, was er bereits kennt und erkannt hat, denn nur das kann er auch sinnlich wahrnehmen - er gerät in diese bekannte Echokammer, deren Außenmaß sich zunehmend verengt. 

Montag, 4. April 2022

Anmerkungen zu Ohne Heilige Opfer kein Wert, ohne Wert kein Geld

Anmerkung* - Wie dumm deshalb auch dieses Gerede, jeder müsse "selbst denken", nicht "andere für sich" denken lassen. Was sonst, bitte! Welcher Narr meint wirklich, er könne alleine die Welt denken? Nur schon, daß er es KÖNNE ist krankhafter Wahn. Jeder lebt aus dem, was er von oben empfangen hat und zu empfangen hofft, und gibt in seinem Tun nach unten weiter, was durch ihn durch noch zu wirken vermag.

Das Spiel von oben nach unten hat auch eine Bedingungsseite - das von unten nach oben. Nur so sind beide in jenes Ganze getaucht, aus dem beide dann je ihren Teil zu erkennen vermögen. DENN SIE SIND AN IHREM ORT. Deshalb kann das Oben nicht ein Etwas denken, das für das Beziehungsfeld gilt, das beide umfaßt - jeweils in ihren Aspekten. Die von oben nach unten dekomprimieren, vereinzelter werden, spezieller, weniger universal. Denn das Universale ist durch das Oben gegeben, an das sie angebunden sind. keiner sagt, die Leben hätte den Menschen gerettet, wenn alle übrigen Organe versagen, mag sie noch so glänzen und frischen. Ist das Insgesamt tot, zerbrochen im Streit der Form mit der Materia, dem Akt mit der Potenz, ist alles tot.

Samstag, 2. April 2022

Ohne Heilige Opfer kein Wert, ohne Wert kein Geld

Einer der lächerlichsten Dummheiten zu folgen führt zu einer der tiefsten Einsichten. Die Rede ist vom liberalen Kartenhaus der Wertfindung, in die sich leider auch so potente Männer wie Ludwig Mises verstrickt haben. Sodaß auch seine Gebäude auf dem irrationalen Schwemmsand des sogenannten Liberalismus errichtet sind. Ohne Wert ist von einem Markt nicht zu reden, auf dem ja Werte getauscht - substituiert! - werden. Ohne Wert gibt es kein prästabilisiertes und diese Harmonie von selbst anstrebendes Wirtschaftssystem.
 
Aber Wert "findet sich" nicht, ex nihilo, und kann deshalb nur auf dem nächsten und noch größeren Schlammgebirge "grüden", der Evolution mit ihrem Kampf ums Überlben als oberste Wertmaxime, sodaß es der Nutzen ist und bleibt, der Wert bestimmen soll. 

Nichts wäre weniger wahr.

Sonntag, 13. März 2022

Was aber werden die sich nun denken (3)

Von "Was wird nun in Rußland passieren?" bis zu "Warummen sich die EU-Außenminister so klug verhalten". Samt Antwort auf die Frage, warummen meine +Mutter (r.i.p.) auch hierin richtig lag  - Sicher wird das Land die einen oder anderen Schwierigkeiten - die aber im wesentlichen nur Umständlickeiten sind - wegen diesees Ausschlusse vom SWIFT-Verfahgen haben. Aber möglicherweise viel weniger, als gedacht. Denn wie wir vor fünf Jahren etwa erfahren haben, haben Rußland und China - um nur dieses Beispiel zu nennen - ein eigenes Clearingverfahren (sicher eine Art des SWIFT) eingeführt. Das heißt, daß Rußland und China einander NICHT IN DOLLAR beliefern! Sie werden ihre Preise vielleicht in Beziehung zu Dollarpreisen setzen, aber dazu reicht eine Financial Times-Ausgabe. Hier wird es also zu keinen Verwerfungen kommen, was immer sich der Westen och einfallen läßt.

Wird Rußland sein Erdöl und Erdgas nicht mehr verkaufen können? Also das können wir ausschließen. Es wird vielmehr dazu kommen, daß die Abnehmer russischer Rohstoffe - die ja gar nicht anders können, als es von Rußland zu kaufen, denn Rußland hat rund ein Achtel des gesamten Welthandels, der Förderung ebenso wie des Bedarfs in der Hand. Eine Weltwirtschaft ohne russische Rohstoffe ist also gar nicht möglich, die Weltwirtschaft würde dramatisch ins Stocken geraten. Denn wenn dieses Angebot ausfällt, steigt nicht nur der Preis bei den anderen Lieferanten möglicherwiese dramatisch. Denn so ist ja der Kapitalismus, der nützt immer die Schwäche des anderen. Sondern es geht um die Fähigkeit, zu produzieren, und dazu braucht es Öl, Gas, und so weiter. Man kann es sich kaum ausmalen, denn Öl und Gas stecken in so vielen Produkten, daß die Warenwelt mehr oder weniger völlig verschwinden würde, könnte man nicht mehr über ausreichend Öl verfügen. 

Samstag, 12. März 2022

Was aber werden die sich nun denken (2)

Wir leben in einem Raum der letztendlich das Ganze ist. Wer den Teil schädigt, schädigt sich selbst. Oder wie Herman O. Witaschwyler einst schrieb: Wer Sühne verlangt, muß selbst zu sühnen bereit sein. Und: Rußlands Unternehmen - Auch Rußlands Unternehmen (im globalen Handel natürlich sehr stark durch Rohstoffe tätig, allen voran Öl und Gas) waren darin eingebunden. Gazprom lieferte Gas in das in Osteuropa "offene" Pipeline- und Speichernetz (aus dem sich dann auch Deutschland bediente), als Beispiel, und erhielt dafür Dollar. Gleichzeitig bezog Rußland Waren aus Japan oder den USA, und rechnete mit diesen SWIFT-Guthaben global gegen.

Es gab mehrmals Versuche von Ländern, aus diesem Dollar-System auszuscheren. Sie haben es immer teuer bezahlt. Libyens Gadhaffi etwa wurde dafür gepfählt, weil - so die Fama - er immer konkreter an einem zweiten SWIFT-System arbeitete, indem er das Öl seines Landes in ein 'System einspeiste, das letztendlich seinen Wert aus einem dauerhaften Euro- oder sogar "Amerikanische Goldwährung"-Bezug bezog. Daselbe hat der Iran versucht, und auch Saddam Hussein sagte man das für den Irak nach.