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Montag, 25. November 2019

Weit weg, Hauptsache unsichtbar

Dieses weitere Gespräch von Michael Mross, diesmal mit Patrick Moore, ist im Grunde gar nicht so interessant, es erzählt nichts Neues. Es benennt nur pointierter als meist, wenn es Greenpeace als Schmarotzer an den Gesellschaftskörpern bezeichnet. Vor allem festigt es gegen die Propaganda eine Tatsache. Die die angebliche Verseuchung der Meere durch Plastik anbetrifft. Moore weist nämlich darauf hin, daß es die gigantische Insel aus Plastikmüll im Pazifik gar nie gab. Sie war nur ein nächstes Schreckgespenst, das Greenpeace an die Wand malte, um die Bevölkerung in Angst und vor allem in Schuldgefühle zu treiben, auf daß die Spendenkassen kräftiger klingeln. Denn Greenpeace ist ein gigantisches Unternehmen geworden, von dem viele viele Aktivisten recht ordentlich leben. Und das soll sich nicht ändern.

Es sollte sich auch nicht ändern, als sich einige auf die Suche machten - wir haben bereits einmal ausführlich davon berichtet - um diese Plastikinsel in der Größe Londons zu suchen. Sie alle fanden nichts. Also versuchte die NASA, sie per Satellit zu finden. Auch sie blieb erfolglos. Daraufhin änderte Greenpeace die Argumentation. Die Plastikinsel sei deshalb nicht sichtbar, weil sie sich einige Zentimeter unter der Meeresoberfläche befinde. Zum Beleg kursierten und kursieren Photos, wo sich irgendwo ein Wal (bevorzugtes Objekt der Panik, denn daß die als Art ums Überleben kämpfen, ist nicht nur der japanischen Vorliebe für Sushi zu verdanken) in ein Fischernetz verfangen hat. Denn diese werden tatsächlich immer wieder mal verloren, weil sie sich verheddern oder sonstwie reißen. Am besten mit einem Taucher, der sie dann mit einem Messer davon befreit, woraufhin die Wale dankbare Blicke auf ihn werfen, um wieder in den Tiefen des Ozeans zu verschwinden. (Haben sie mit ihrer Flosse nicht noch zum Abschied gewinkt? Es sah so aus.)

Aber dennoch hat man diese Plastikinsel nicht gefunden. Da kam die nächste Stufe, die war auch anderweitig gut verwertbar. Jaaa, das Plastik sei so weit aufgearbeitet, daß es zu Mikroplastik würde. Das sei nur im Mikroskop sichtbar. (Und tatsächlich, da sieht man es.)

Weit weit weg, zum einen, nicht sichtbar zum andren. Das macht noch gefährlicher! Das öffnet die Spendenbeutel der schuldbeladenen Bürger, die gerade bei Aldi waren um ihren Einkauf in Kunststofftüten zu verpacken, weiter zu öffnen. Denn ein Greenpeace-Sammler (übrigens eine hervorragende Verdienstmöglichkeit für Studenten) ist - anders als der Pazifik - sicher nicht weit.









Freitag, 17. Mai 2019

Man muß das Problem langsam ernst nehmen.

Der VdZ liebt Nils Axel Mörner, den Wissenschaftler, der zuerst für den IPCC die Meeresspiegel kontrollierte, und zu Ergebnissen kam, die politisch nicht opportun waren. Denn was fand er heraus? (Hier konnten Sie es vor Jahren schon nachlesen.) Von einem "globalen Meeresspiegel" zu sprechen ist absurd. Die Unterschiede sind regional extrem unterschieden, und selbst statistische Durchschnittsrechnungen gehen von minimalen, keineswegs aber überproportionalen Steigerungen des Meeresspiegels aus.

Aber das Wesentliche scheint etwas ganz anders zu sein: Die Sonnenaktivität. Die auch die Erdrotation verändert. Dreht sich die Erde schneller, wie während Zeiten solarer Minima, staut sich durch die Erdrotation das Wasser am Äquator. Steigt die Solaraktivität, und das tut sie im 60-Jahr-Rhythmus, dann verteilt sich das Meereswasser auch mehr an der Peripherie. Dafür gibt es ganz handfeste, jahrhundertelang verfolgbarer Meßdaten, also: Evidenz.

Die CO2-Panik, die in nichts begründet ist, bis heute nicht belegt ist, geht seiner Ansicht nach auf Olaf Palme zurück. Der die Abhängigkeit vom Öl aufheben wollte, und auf Kernkraft setzte. Also mußte die Verbrennung dämonisiert werden. Daneben war Palmes bekanntes Ziel einer (sozialistischen) "Weltregierung" dadurch leichter erreichbar.

Zum angeblichen 97%-Konsens meint Möhler, daß man fast das Gegenteil sagen müßte: 97% der wissenschaftlichen Fakten sprechen GEGEN die katastrophische Erzählung vom CO2-Kollaps der Welt. HIER liegen die Fakten. Die Klimapaniker haben nur unwissenschaftliche Schreibtisch-Modelle. Sie sind völliger Unsinn.

Wir sollten endlich beginnen, intelligente Dinge zu tun, und nicht diesen dummen Glaubenssystemen nachlaufen. Die nur die Menschen täuschen und verdummen. Oder wollen wir im Ernst die irrationale Panik indoktrinierter Kinder, die von nichts eine Ahnung haben und besser Fußball oder sonstwas spielen sollten, ernst nehmen? Es ist ein Angriff auf die Vernunft und auf die Wissenschaft, Kindern zuzuhören, die noch weit davon entfernt sich, sich überhaupt ein Urteil über wissenschaftliche Fakten bilden zu können? Aber, so Mörner, das ist typisch für die Klimapanik, lauter Leute zu mobilisieren (bis hin zu Schauspielern, wie Leonardo Di Caprio; Anm.), die von der Sache keine Ahnung haben und sich in ihrer Naivität benutzen lassen, um auf die Emotionsdrüse zu drücken und so politischen Druck aufzubauen.

Das einzig Erschreckende ist, daß es heute möglich ist, mit der Realität so leicht Geige zu spielen. Das hat etwas mit dem Bösen zu tun. Sagt Mörner. Es wird nicht mehr lange dauern, bis die Tatsachen so evident werden, daß man sie nicht länger leugnen kann. Daten? Lächerlich. Die Daten werden laufend manipuliert, und das wird der Öffentlichkeit ständig verschwiegen. 

Die Erde geht auf eine Abkühlung zu, ausgelöst von der Sonnenaktivität, alles deutet darauf hin. Vermutlich schon 2030, 2040, 2050. Die Solaraktivität steuert auf ein neues Minimum zu. Das wird die Erdrotation erneut beschleunigen. Was wird passieren? Der Golfstrom wird sich weiter südlich verlagern, der Norden abkühlen und vereisen. Was wird bei den heutigen Erderwärmungs- und CO2-Panikern als Reaktion passieren? Nichts. Die Ratten werden das sinkende Schiff verlassen, und sie werden noch dreister lügen, um ihre Pfründe zu retten.

Zum Ende des Gesprächs geht Mörner noch auf die Küstenverläufe Schwedens ein. Das Land hebt sich jährlich um einen halben, im Norden gar um einen ganzen Meter. Jährlich! Die 3000 Meter hohen Gletscher zur Eiszeit sind weg, das Land hebt sich. Mörner steht auf einem Felsen, der 1704 noch 12 Meter unter Meeresspiegel lag. Natürlich hebt sich dabei der Meeresspiegel, denn das Meeresbecken wird kleiner! Und er hebt sich um jährlich 1,9 Millimeter, über die gesamte Baltik und die Nordsee gerechnet bzw. gemessen. Dasselbe gilt für den Osten der USA. In der Äquatorgegend freilich zeigt sich etwas völlig anderes. Aber mit CO2 und einer angeblich menschgemachten Erderwärmung hat das alles nichts zu tun.




Patrick Moore wird noch leidenschaftlicher, wenn er den wahnsinnigen Versuch beurteilt, den derzeit die NGOs im Verbund mit demokratischen Abgeordneten im Washingtoner Kongress bespricht: Sämtliche CO2-Emittenten zu beseitigen. Wenn DAS durchgeht, dann bedeutet es den Tod der menschlichen Zivilisation. Dann bedeutet es den Tod von Milliarden Menschen. Und das, Herrschaften, ist auch die wahre Natur der Klimapanik: Der Mensch ist Feind der Erde. Eine glatte Blasphemie! Es wird höchste Zeit, Klimapaniker so zu nennen, wie sie benannt werden müssen: MÖRDER. Feinde der Menschheit. Man muß die Klimapanik allmählich ernst nehmen. Sie ist ein Vernichtungsfeldzug der Bösen. Sie ist dämonisch. Sie ist satanisch.








*270219*

Montag, 3. September 2018

Das apokalyptische Scheintheater (2)

Unter diesen Vorzeichen ist zu sehen, was der Mitgründer (und nunmehrige Gegner) von Greenpeace Patrick Moore in einem Artikel ins Netz gestellt hat. Sie zeigen umso mehr, was oben darzustellen versucht wurde, als Moore sich bei den besprochenen zwölf Themen, die angeblich das Ende der Welt beweisen, aber allesamt rein sachlich FALSCH sind, um lauter medial verbreitete Falschaussagen bemüht, die eine Gemeinsamkeit haben: Sie beziehen sich auf Dinge, die wir nicht konkret sinnlich wahrnehmen können. Wir können sie nicht sehen, riechen, schmecken, fühlen, wir können sie nur gedanklich konstruieren. Nicht also denken, denn zum Denken würde ja Sachlichkeit notwendig sein, zu der man sich verhält, sondern eben wirklich herbeiphantasieren.

In den Behauptungen (und mehr sind es nicht, denn sie sind sachlich grundlos), daß diese Dinge vor einer Katastrophe stünden oder eine Katastrophe wären, zeigt sich der Ersatzcharakter solcher Behauptungen. Die Grundprobleme, die viel tiefer liegen, zu Theaterstückchen macht, in deren Betrachtung oder Nacherzählung wir Erlösung innerhalb des Grundschemas unseres individuellen Schicksals erhoffen. 

Dazu gehört also auch, daß diese angeblichen Katastrophen (die allesamt keine sind, die Sachverhalte sind jeweils ganz anders) weit weit weg sind. Zu welchem "weit weg" auch gehört, daß wir aus einer Einzelbeobachtung auf einen Gesamtzusammenhang schließen bzw. diesen daraus ableiten. 

Leider werden wir täglich - Fluch der medialen Welt, in die wir uns wie in Bunker zurückgezogen haben! -  mit solchen Ersatztheaterstücken bombardiert. Und viele spielen auch ganz gezielt damit, weil sie einen Gesamthorizont durchsetzen wollen, warum auch immer.

Da wird dann aus einem warmen August ein "eindeutiges Indiz für die Klimaerwärmung". Dabei ist es in jedem Fall nur Wetter, niemals Klima. Klima GIBT es nicht! Es kann deshalb auch nichts bewirken, wenn es sich verändert. Klima ist begrifflich nur ein statistisches Mittel, eine mathematische Ableitung, mit der man bestimmte Wetterabfolgen zusammenzufassen, zu kategorisieren sucht, um Trends abzuleiten, wie sich das Wetter entwickeln könnte. Das wir nach wir vor kaum verstehen, wie die Wettervorhersage beweist. 

Wir kennen einzelne Zusammenhänge, was manchmal sogar gewisse begrenzte Vorhersagen (Wetter im Wienerwald für die nächsten fünf Tage) mit Wahrscheinlichkeiten ausstattet. Aber weil eben die Zusammenhänge extrem komplex und variabel und variantenreich sind, mit vielen vielen Faktoren, die wir einmal kennen (darüber wird ja auch oft gestritten, welchen Einfluß welcher Faktor haben könnte), zu einem großen, sehr wahrscheinlich sogar im größten, entscheidenden Teil aber nicht einmal kennen (man denke an kosmische Einflüsse, an die Beobachtung von Zyklen in den Meeren, usw. usf.) 

Wir wollen uns aber darüber nicht weiter verbreiten. Gehen wir zu Moores Liste der zwölf "Katastrophen" (die allesamt eine bestimmte soziale, zwischenmenschliche, persönlichkeitsbestimmte Dynamik repräsentieren, das vergesse man dabei nicht) so finden wir Dinge, die wir tatsächlich laufend in den Medien fanden und finden, die aber allesamt falsch sind. Der Leser möge sich ein weiteres Bild machen und den Artikel aufsuchen.

Wir greifen hier nur drei Dinge heraus: Das erste, weil es als "neuer Klimakatastrophenbeweis" vor einigen Wochen durch unsere Medien geisterte. Es handelt sich um den Baobab-Baum, der in gewisser Hinsicht ein Symbol für Afrika ist. Seine Verbreitung reicht von der Subsahara bis nach Südafrika. Wieviele es gibt, weiß man gar nicht, es sind gewiß zehn- oder hunderttausende. Dieser Baum wird aber sehr sehr alt. Nun haben "Forscher" gemeldet, daß in den letzten zehn Jahren (!) von dreizehn beobachteten Baobabs acht abgestorben sind. Dazu wird medienwirksam das Bild eines scheinbar dürren Baums kolportiert. 

Zu dem niemand sagt, daß der Baobab anders als viele afrikanische Savannengewächse wie unsere Laubbäume regelmäßig seine Blätter abwirft, dann wieder neu austreibt. Niemand sagt aber auch dazu, schreibt Moore, daß es ganz natürlich ist, daß alte Baobabs wie jeder Baum auch einmal absterben! Sie werden alt, aber sie leben auch nicht ewig! Vielleicht sind in einem Gebiet einige Bäume also so alt geworfen, daß sie absterben. Was auch immer: Es gibt bis heute keine "Bestandserfassung" oder gar "Beobachtung", die auch nur irgendeine Aussage über den Zustand des Baobabs möglich machen würde! Die Nachricht ist also ein Fake. Sie ist völlig unzulässig und ist unter demselben Aspekt zu sehen, wie es die regelmäßig erscheinenden Bilder von angeblich verhungernden Eisbären sind, obwohl es heute so viele Eisbären gibt wie seit Jahrzehnten nicht.

Der nächste Punkt ist besonders heikel, denn er hat als "Gewißheit" fast den Status einer Zeitcharakteristik: Die Behauptung, daß Rückstände von Pestiziden in Lebensmitteln krankheitserregend sind. Sei es krebserregend, sei es Mißgeburten auslösend, sei es Demenz - oder, wie neuerdings sehr charakteristisch für diese Zeit, weil die Zusammenhänge direkt mit unserer Sittlichkeit ganz zweifellos bestehen: Autismus - bewirkend. Nichts davon ist wissenschaftlich haltbar!

Es sind bloße Behauptungen. Eine Langzeitstudie an der Bevölkerung der USA und Kanadas hat schon vor einundzwanzig Jahren sämtliche maßgebliche Studien zusammengefaßt und ausgewertet und mit den eigenen Ergebnissen verglichen. Das Resultat? Es gibt nicht den geringsten Beleg für diese Behauptung.

(Wobei man natürlich manche Verarbeitungsfragen ausklammern wird müssen. Selbst von zuviel Wasser kann sich der Mensch vergiften. Und sogar Wasser wird im Körper abgelagert. Udo Pollmer weist einmal auf den gefährlichen Unsinn hin, der uns schon so lange vorgebetet wird: man solle möglichst viel Wasser trinken. Mitnichten!)

Nach wie vor gilt, daß der Mensch quasi ausnahmslos durch subjektiven Mißbrauch von reinen Naturprodukten (z. B. Tabak oder Fette) krank wird und Krebs nährt. Aber nicht durch Pestizide. Diese finden sich zwar, ja, aber sie sind dem menschlichen Körper Fremdkörper, und werden entweder ausgeschieden, oder (wirkungslos) abgelagert, das war's.

Umso deutlicher wird aber gerade an diesem Beispiel, wie von der Wirklichkeit abgelenkt und das innere Schema auf ein äußeres Ding umgelegt wird, was gewissermaßen auf die gesamte Öko-Thematik zutrifft. Wo also äußere mechanische Abläufe uns selbst zu "Opfern anderer, Böser" machen, sodaß wir uns sittliche Arbeit und Bekehrung zur Vernunft durchaus ersparen können.

Als dritten Punkt soll noch herausgegriffen werden, daß Plastik der große Menschheits- und Weltfeind sei. Auch das ist völlig unhaltbar. Wenn es sich auch mit Einzelphotos wunderbar "belegen" läßt. Weil sich viele Menschen eben einfach unsittlich verhalten und jede Welt, die an der Haut beginnt, nicht mehr als ihre begreifen und deshalb "ordnend" gestalten, sondern ab Oberkante Unterkiefer alles einfach wegwerfen. Aber das macht die Welt nicht kaputt! Es macht sie nur chaotisch, unordentlich.  

Daß sich Plastik aber in sehr sehr wenigen Jahren vollständig abbaut, zumal in den Weltmeeren, belegt schon alleine die Tatsache, daß es die vielfach behaupteten "Plastikinsel" im Pazifik nicht gibt. Bis das Plastik dorthin gelangt ist es bereits abgebaut, wir haben schon vor Jahren hier eine Studie dazu vorgestellt. Daß sich Plastik in Fischmägen und Blutkreisläufen von Robben findet hat eine simple Ursache: Die Mikro-Lebewesen, die Plastik fressen, damit abbauen, sind begehrte Nahrung für alle diese Tiere. Sie schlucken also Plastik entweder zufällig, oder weil sie es abweiden! Das war's dann auch schon. Wenn ein Albatros an Verschlußkappen stirbt so hat das mit seiner blöden Neugierde zu tun, die einzelne Vögel dazu bringen, nach diesen bunten Dingerchen zu schnappen. Aber Plastik selber ist nicht gefährlich, gar nicht. Es ist vielmehr so nützlich, daß Studien davon ausgehen, daß sich die Menge an benötigtem Plastik in den nächsten Jahren vervielfachen wird.

Den Rest der Liste von "Zwölf Ökokatastrophen, die gar keine sind", aber den großen "Vorteil" haben, daß sie für jeden unsichtbare Tatbestände betreffen, also herrliches Material zum Verdummen anderer darstellen, möge der Leser nun selbst studieren. Einiges wird er hoffentlich bereits kennen.

Vor allem aber sollte er versuchen, den allen diesen Behauptungen zugrundeliegenden wirklichen Untergrund zu erkennen: In welchen persönlichen Fluchtbereich die einzelnen Dinge gehören könnten, wo sie eine Bewältigung der täglichen, stündlichen Situation der Apokalypse leisten sollen. Denn sie sind Versuche, eine Erlösung durch ein Außen, einen Messias also zu bannen und zu bewirken, ohne die sittliche Grundlage dazu erringen zu müssen. Also dem Sein - Gott - die wirkliche Antwort weiterhin nicht geben zu müssen. Denn sie entstehen aus der Tatsache, daß die Intendanten dieser Scheintheater wissen, daß sie im Endspiel um das Schicksal der Welt weil ihres eigenen ... im ewigen Feuer des Zornes Gottes gelandet sind. Und das, zugegeben, ist schwer erträglich.




*030818*

Sonntag, 2. September 2018

Das apokalyptische Scheintheater (1)

Eine der Folgen der Erbsünde ist bzw. war, daß wir die Wirklichkeit nicht mehr direkt (schauend) erfassen. Vielmehr sind wir gezwungen, aus dem Nacheinander von Zuständen eine Wirklichkeit abzuleiten. Und das tun wir auch pausenlos: Wir fassen den Ablauf von Dingen (das hat mit irdischer Zeit als Erlebenskategorie zu tun) letztlich zu jenen statischen Gesamtbildern zusammen, die das sind oder annähernd sind, was wir als Wirklichkeit(sbild) abstrahieren. Aber anders als oft gemeint, ist das kein summarischer Prozeß, sondern einer des Vorentwurfs. Erst aus Vorentwürfen, die verworfen oder erweitert oder verändert werden, gelangen wir zu immer weiteren Wirklichkeitsbildern, die also letztlich alle in einem einzigen Wirklichkeitsbild gründen. Je fundamentaler die Wirklichkeit ist, desto weniger solcher Bilder gibt es also. Bis zum ersten Bild, dem Sinn von Dasein, Welt und Schöpfung überhaupt. Jedes menschliche Erkennen gründet damit also im Gottesbild. 

Auf einer dieser sehr elementaren Stufen ist deshalb auch das Schicksal des Menschen angesiedelt. Das heißt die Dynamik, in der der Mensch im Angesicht des Seins selbst steht. In dieser Dynamik ist auch das enthalten, was jeder Mensch fühlt und weiß: Wir werden beurteilt. Das Grundschicksal der Welt hat mit unserem Gut- oder Bösesein zu tun. Und das wiederum ist das Kriterium, wie wir dem Sein selbst (und seiner Schöpfung, dem Seienden, das im Sein steht bzw. vom Sein abhängt - ohne Sein kein Seiendes) stehen, also vor Gott.

Damit sind wir beim wohl größten Schicksalsbild angelangt, das uns Menschen bekannt ist - es findet sich als letztes Buch der Bibel, zuvor aber bereits in vielen Schaubildern vorbereitet, der Apokalypse. Bei der wir meist den fatalen Fehler machen, sie in dieses Nacheinander umzulegen, von dem oben die Rede war. Aber das ist falsch. Vielmehr müssen wir begreifen, daß diese Apokalypse ein in allen Gegenwarten vorhandenes, das Gesamtschicksal des Menschen abrundendes Bild ist. Statt also von einer Apokalypse zu reden, die "morgen oder in drei Jahren kommt", als historisches Ereignis des Nacheinander also, eröffnet sich ein Zugang zu diesem Schicksalsbild erst, wenn wir begreifen, daß wir ständig in einer apokalyptischen Situation stehen! 

Zwar können oder müssen wir davon ausgehen, daß es einen historischen Punkt geben wird, an dem diese Erde endet - das Jüngste Gericht - aber dieser Punkt ist auch das Ende jedes Nacheinander, wie wir es heute als "Zeit" kennen. Wann es dazu kommt, ist jedem vorenthalten, selbst dem Sohn Gottes war er unbekannt. Und es ist auch nicht relevant! Nicht, wenn wir sehen, daß wir im Alltag jede Stunde, jede Sekunde, jeden Tag mit einer apokalyptischen Situation zu tun haben: Nämlich dem Kampf um das Reich Gottes, die Kirche, die leuchtende Stadt auf dem Berg, das himmlische Jerusalem. Denn dieses Reich Gottes IST bereits angebrochen, wir müssen nicht mehr darauf warten! Und damit hat sich unser Lebenssinn im tiefsten Grunde erfüllt.

Diese Apokalypse in konkreten historischen Ereignissen festzumachen, sie damit zu identifizieren, ist die unzulässige Erstarrungsbewegung, in der wir ein schematisches, dynamisches Grundbild des Weltschicksals und unseres Lebens fixieren. Mit einem historischen Ereignis identifizieren. Das gibt uns die Illusion, diesen eigentlichsten Fragen um unser Leben auszuweichen, denn zum handfesten Objekt gemacht, ist dieses Schicksal scheinbar bewältigbar, liegt als Bauklotz vor uns, den wir beschnitzen und bewegen können.

Weicht man dieser Tatsache aus, weicht man diesem endzeitlichen Aspekt jedes Atemzuges aus - und wir tun es tendenziell sehr gerne, weil es uns angesichts unseres durch Neigung zur Schwäche ständigen Versagens - entsteht also das, was es immer gab und heute umso mehr gibt. Weil wir uns in einer regelrechten Global-Kultur der Vermeidung des Guten (Seinsverzicht, Seinsverlust, Seinsvergessenheit sind Hilfsworte dazu) befinden.

Als Teil dieser Vermeidungskultur ist also etwas zu beobachten, das aber auch nicht neu ist: Die Fixierung des apokalyptischen Gedankens in bestimmte "erwartete" Ereignisse. War es vor 150 Jahren die Angst vor dem Kometen, bei den Kelten die Angst daß uns der Himmel auf den Kopf fallen wird, so sind es heute laufend gelieferte, vorgestellte Endzeitkatastrophen. Die sich im Klima- und Ökologiewahn (die geistige, bildhafte, erstarrte Konstrukte im obigen Sinn sind) zu einer ziemlich umfassenden Theorie zusammengefaßt haben. Aber nicht einmal das ist neu. Es zeigt sich nur eben in zeitgemäßen Gestalten, in Gestalten, die aus Elementen zusammengesetzt sind, mit denen wir eben heute zu tun haben, die Teil des Gegenwartskonstrukts sind, die wir als Bilder- und Wahrnehmungslandschaften und -rahmen zur Verfügung haben. Die durchaus ein historisches, sich also mit der Zeit veränderndes Gepräge haben.

Alle diese Ereignisse haben ein ihnen zugrundeliegendes - aber außerhalb der irdischen Zeit stehendes, gewissermaßen abstrakt-ewiges - Schema, eine Matrix sozusagen: Sie sind Ersatzbilder für ein inneres Geschehen, das als Vermeidung des Seins Grundneigung jedes Menschen ist. Und sich als Angst vor dem Ende sozusagen äußert.  Wie in einer Theatervorführung (oder deren vielen) werden diese Grundschemata in immer neuen Varianten auf die Bühne gehoben und abgespielt. Immer wieder und wieder. Und wenn eines davon abgegriffen, erledigt ist, kommt ein nächstes. 

Morgen Teil 2)






*030818*


Dienstag, 23. August 2016

Probleme ganz anderer Natur

Veränderungen der Vegetation 1981-2015
Zwei weitere recht interessante Artikel fand der VdZ jüngst auf WhatsUpWithThat

Im ersten nimmt einer der Mitgründer von Greenpeace (den die Organisation mittlerweile totschweigt, weil er sich öffentlich klar gegen das heutige Greenpeace ausgesprochen hat), Dr. Patrick Moore, zu seinem (wie es aussieht) Lieblingsthema Stellung, mit dem er in den letzten Jahren an die Öffentlichkeit trat. Er verweist auf die Umstand, daß die gestiegenen Temperaturen des Inter- oder Postglacials, in dem wir uns befinden, eine höhere CO2-Konzentration in der Luft bewirkt haben. Dies hat logischerweise dazu geführt, daß in den letzten 25 Jahren die Pflanzenmasse auf der Welt - und zwar ausgerechnet in den trockensten Gebieten - massiv zugenommen hat. In manchen Regionen der Welt mehr als 30 %. Dies ist dem positiven Effekt zuzuschreiben, den eine höhere CO2-Konzentration hat, denn dieses Gas ist Grundlage allen Lebens auf der Erde.

Was einem wahre Ehrfurchtschauer über den Rücken treiben könnte, weil es zeigt, wie großartig die Erde gedacht ist. Denn der Mensch ist nicht nur auf Entwicklung seiner Welthandhabe ausgerichtet, sondern diese braucht immer Energie - Verbrennungsenergie. Durch die Verbrennung aber wird jenes CO2 wieder freigesetzt, das sonst, gebunden, ungenützt bliebe. Nun aber dient es dem Wachstum jener Pflanzen, von denen der Mensch wiederum lebt. Und zwar in unmittelbarer Umgebung, denn wo immer der Mensch sich entfaltet, nimmt er seine Umwelt mit in diese Kultur hinein, und gleicht ihre ansonsten hohe Variabilität aus: Besiedelung bedeutet immer auch gewisse Miterwärmung (bzw. Kälteabwehr) der unmittelbaren Umgebung auf lebensfreundlichere Pole.

CO2 zu bekämpfen, ja es gar zum Umweltgift zu erklären, ist die verrückteste Idee, die der Menschheit einfallen konnte, denn es ist wie das Sägen am Ast, auf dem man sitzt. Noch dazu, wo ein klimatischer Einfluß von CO2 nach wie vor nicht nachzuweisen ist, ja alles nahelegt, das Gegenteil anzunehmen: Daß CO2 ausschließlich positive Effekte hat. Es gibt sogar Studien die plausibel machen, daß ein Rückgang des CO2 auf 180ppm (dzt. 400 ppm/parts pro million) die Vegetation auf der Erde nachhaltig schädigen könnte, ja daß man bei 140 ppm sogar davon ausgehen muß, daß das Leben (das auf der Fähigkeit von Organismen beruht, CO2 aufzunehmen) in gefährliches Ungleichgewicht kommt, und das CO2 ungenützt in die Tiefen der Ozeansedimente versinkt.

In einem zweiten Artikel wird ein Problem aus Afrika angerissen. Denn zwar ist es manchen Ländern Afrikas gelungen, die Produktivität seiner Landwirtschaft gewaltig zu steigern, aber man hat bisher Prioritäten gesetzt, die zum Bumerang werden können. Denn bislang hat man vor allem darauf Rücksicht genommen, daß man Saatgut entwickelt, das so rasch als möglich wächst, um Ertrag zu bringen, und die Landwirtschaft durch Infrastruktur in der Lage ist, ihre Ernten rasch auf Märkte zu bringen.

Doch noch hat niemand darauf reagiert, daß eine gestiegene Temperatur auch Konsequenzen hat, die sich an den USA ablesen lassen: Die dort in den letzten Jahrzehnten leicht gestiegene Temperatur steht zumindest in auffälliger Korrespondenz mit gestiegenen Erträgen, sowohl bei Weizen, als vor allem aber bei Mais und Reis. Wärmere Temperaturen bringen eben ein rascheres, besseres Wachstum der Pflanzen. Das führt in Afrika aber dazu, daß v. a. der Mais früher reif wird. So aber hat er weniger Zeit, um am Feld mehr Substanz aufzubauen.

Wenn man also davon ausgeht, daß sich die Temperaturen weiter erhöhen werden (über die Gründe muß man da gar nicht diskutieren), dann wäre es allerhöchste Zeit Saatgut zu entwickeln, das mit einer höheren Temperatur besser zurechtkommt, und langsamer wächst. Sonst werden die landwirtschaftlichen Erträge ausgerechnet auf jenem Kontinent wieder sinken, dessen Bevölkerungszahl in den nächsten 50 Jahren auf das Doppelte von heute wachsen wird und der in den letzten Jahrzehnten doch so enorme Fortschritte in der Versorgung mit Lebensmitteln gemacht hat. Aber es ist fast schon zu spät dafür, denn solche Entwicklungen brauchen 20-30 Jahre.





*210616*

Samstag, 12. März 2016

Schlußwort zur Debatte

Parick Moore, der Mitbegründer von Greenpeace, in einem weltweit viel gesehenen Video, in dem er eine Art Fazit zur Klimawandeldebatte zieht. "The only constant in climate is its change."´Recht viel mehr könne man gar nicht dazu sagen.

Womit Moore übrigens NICHT recht hat. Denn vom philosophischen, und schon gar vom metaphysischen Standpuntk läßt und ließ sich sehr wohl viel Klares sagen. Damit soll auch gleich der erwartbaren "Rückflut" vorgebeugt werden, die garantiert und bald einsetzen wird, wo sich alle möglichen Hysteriker und Charakterfragwürdigkeiten zurückmelden werden um zu sagen: Ja, gut, wir haben uns geirrt, aber die Wissenschaft hat es eben so gesagt, wo läge unsere Schuld? Irrtum hat aber immer eine fundamentale Schuldkomponente. In dieser Frage sowieso.








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