Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Samstag, 14. Januar 2023
Morgendliche Atemübung
Montag, 24. Oktober 2022
Das chthonische Geschehen (2)
Sonntag, 23. Oktober 2022
Das chthonische Geschehen (1)
Sonntag, 16. Oktober 2022
Wenn alles real wird (2)
Samstag, 15. Oktober 2022
Wenn alles real wird (1)
Sonntag, 5. Juni 2022
Woran die Familie zerbricht
Sonntag, 8. Mai 2022
Auf der Suche nach einer Ordnung (4)
Samstag, 7. Mai 2022
Auf der Suche nach einer Ordnung (3)
Freitag, 6. Mai 2022
Auf der Suche nach einer Ordnung (2)
Warum? Weil es den Atomkrieg riskiert? Nein. Vor einem Atomkrieg sollten wir weit weniger Angst haben, als uns eingeredet wird, weil das manchem sehr nützlich ist. Sondern weil es sich in einen Gestus hineinreißen hat lassen, in dem es das Anderssein Rußlands, auch sein Komplementärsein nicht mehr dulden will.
Wo es daherfaselt, es wolle "unabhängig" sein. 'Als gäbe es eine soziale Beziehung OHNE Abhängigkeit, als wäre nicht diese selbst das, was wir als Beziehung bezeichnen; eine Bziehung zu gestalten, wozu es immer die Form braucht, also einen offiziellen Ritus, der darstellt, was diese Beziehung ist. Wo es also alles auslöschen möchte, was Europas östlichen Teil ALS Europa akzeptiert, respektiert, und sein Eigensein betreiben läßt, das heißt auch: Seine Beziehungen im kleineren, mehr lokalen Rahmen gestalten läßt, und sei es durch einen lokalen Krieg.
Donnerstag, 5. Mai 2022
Auf der Suche nach einer Ordnung (1)
Mittwoch, 4. Mai 2022
Auf der Suche nach einer Ordnung (0)
Dienstag, 23. November 2021
Eine erschütternde Tragödie
Ich habe es schon oft gesagt. Die große Enttäuschung, die ich mit dem Beobachten der Heranwachsenden erlebt habe ist, daß sie nicht GEGEN das Establishment gekämpft haben. Hier war ich wesentlich radikaler und meinen früh erkannten Grundsätzen treuer, viel aufmüpfiger, viel rebellischer! Gegen Schule, gegen Beton, gegen die Einschließung und für die persönliche Freiheit. Diese Heranwachsenden aber haben sich erhoben, um FÜR die Eingliederung ins Establishment zu kämpfen. Das hat mich immer wieder fassungslos gemacht. Und dazu gehört die Identifikation mit den Müttern ebenso, wie die Aushebelung der Väter.
Montag, 27. September 2021
Nie mehr gewesen als eine Strafkolonie
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| (Straf-)Quarantäne-Camp in Australien |
Dienstag, 21. Januar 2020
Vielleicht liegen die Ursachen doch woanders
Wo aber waren damals die Mitstreiter des VdZ? Oder zumindest jene, die verstehen wollten, wovon er überhaupt redete, warnte, was er vorhersagte? Unter den heutigen Kritikern jedenfalls sind sie nicht gewesen. Und auch nicht unter jenen, für die alles neu scheint, und die dafür von Chemtrails über Handystrahlen, Lebensmittelvergiftungen und Plastikabfälle, an Autismus, ADHS und Allergien und dem Neckenmarkter Nackenschären schuldig sprechen, was vor dreißig Jahren ganz eindeutig und sogar empirisch nachprüfbar weil reagibel auf erzieherische Maßnahmen in charakterlichen Gründen seine Ursachen hatte. So wie die Hüpfdumssdiwuschelpolitisiererei der Jungen, die vor dreißig Jahren um nichts anders war, die meinetwegen heute lediglich ein paar "bessere" Argumente findet.
Man hat nur anders darauf reagiert. Mit mehr Ignoranz. Und mit mehr Niedertracht. Denn wer das alles schon vor dreißig Jahren sah, war sehr rasch als Paranoiker, Frauenhasser, Kinderschlächter und generell psychisch Labiler bekannt.
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Sonntag, 10. Februar 2019
Legitimation muß als Kind erfahren werden
Nachsatz: Wie brisant, wie "anfänglich" die Frage nach der Legitimität eines Handelns ist, läßt sich in wirklich allen Lebensbereichen erfahren. Uns ist gar nicht bewußt, wie viele Vorgänge in unserem Leben sich sogar ausschließlich um die Herstellung von Legitimität drehen. Und in Zeiten so vieler illegitimer Kinder (was auch damit zu tun hat, daß man den Gedanken zu eliminieren versucht, vor allem um damit die Position wie Situation der Eltern zu brechen) haben wir es mit unzähligen Vorgängen zu tun, die ausschließlich Versuche sind, Legitimität zu schaffen. Man denke aber auch an die Politik, sei es an die Autorität eines göttlich legitimierten Monarchen, oder an die Demokratie und deren Wahlen, oder der Bedeutung von Wahlbeteiligungen.
Ebenfalls ist darin enthalten, daß Legitimität immer eine Aussage über eine Ordnung macht, die es umzusetzen gilt. Und damit ist die Folge klar, daß der Evolutionismus den Zufall und das legitime Recht des Stärkeren im Kapitalismus repräsentiert, der also auch die Welt beliebig umgestalten darf, während die Welt als Schöpfung zu sehen ihr eine Ordnung (=Natur) innewohnen sieht, die zu vollenden man verpflichtet ist.
Freitag, 25. Januar 2019
Der Freitag-Abend-Film
Ein sehr spannender Film, der sich auf ein wahres Ereignis bezieht. Doch ist es gleichgültig, ob man den Ausgang kennt. Denn Spannendheit zeigt immer etwas an: Das Maß an Identifikation läßt sich im Bangen ums Gelingen einer Sache erkennen. Diese Identifikation ist immer die Ineinssetzung mit einem Archetyp, der auch im Betrachter selbst besteht. Die sich zwar nur an einem Konkreten zeigen weil wirklichen kann, wobei aber dennoch die konkrete Handlung, die Detailgestalten selbst, nur sekundäre Bedeutung hat.
Aber sie hat immerhin hinweisende, auf die konkrete Geschichtlichkeit bezogene Kraft. Im günstigsten Fall fallen also beide Dinge in eins, und der Archetyp trägt auch die wieder erkennbaren Kleider. Und da entfaltet jedes Drama (als Sonatenform - die zweite Form der Kunst neben der Fuge - in der Musik nicht weniger als in der Literatur, im Theater, oder eben im Film) seine entscheidende Wirkung. Wenn es gelingt, dieses (an sich a- oder prä-morphe) Archetypische, an dem man in der Darbietung teilgenommen hat, mit anderen Konkretionen zu füllen. Plötzlich kann sich dann das konkrete eigene ge- und erlebte Leben auf seine wirkliche Wirklichkeit hin erhellen.
Diese Leistung kann ein ideologisch konstruiertes, damit in seiner Tendenz immer totalitäres Werk (ideologische Werke haben immer die Starrheit eines künstlichen Konstrukts, denn ihnen ist die Freiheit, die Offenheit des konkreten geschichtlichen Ausgangs die drängendste Gefahr, weshalb ideologische Werke nie wirklich spannend sind, weil die Ideologie das Archetypische ersetzen will) freilich nicht erbringen. Es bleibt im Konkreten hängen, und meint, im Konkreten auch die kathartische (im "Feuer" reinigende) Wirkung festmachen zu können. Als würde sich das Archetypische immer in derselben Gestalt zeigen.
Man kann den ganzen dramaturgischen Konflikt, der sich im ersten Akt (Teil) aufbauen muß (Exposition), als Konflikt des Archetypischen als eigentlichem Wirklichkeitskreis mit dem Konkreten und dessen vordergründige Gesetzlichkeiten bezeichnen, das irrtümlich für das Wirkliche gehalten wird.
An der Fähigkeit zur Abstraktion läßt sich aber nicht nur die Reife eines Künstlers, sondern auch die des Publikums erkennen.** Eine Kunst, die einer Ideologie zuarbeiten möchte, ist deshalb immer unbrauchbar - und keine Kunst. Und ein Publikum, das ideologische Werke sucht, sucht nur die immer fragile Bestätigung der künstlichen Identität. Die entscheidende Tätigkeit des Künstlers ist somit der des Publikums ähnlich: Sich aus jenem Konkreten (als Lebensträger, nicht als Material des Lebens verstanden) zu lösen, in das er ab ovo eingeflochten ist. Erst dann kann er das Gute, Schöne, Wahre in die Welt stellen, auf daß es in der Existenzberührung mit dem Publikum, den Menschen, der anschließenden Welt, diese in Kommunikation und Kommunion hebe.
**Man erkennt so manche Stupidität der Gegenwart daran, daß gerade die "Gut-Beflissenen" (=Selbst-sich-für-gut-Haltenden) meinen, daß sich das Böse, das Übel an immer denselben Zeichen, Gestalten und Worten erkennen und festmachen lasse. Was in der Regel nicht mehr ist als das "von sich weg-"sprechen eines Archetyps ist, von dem man sich in Wahrheit gar nie lösen konnte. Deshalb sind die Gutmenschen in aller Regel selbst jene Totalitaristen, als die sie andere bezeichnen weil "an Zeichen erkennen" wollen.
Mittwoch, 22. November 2017
Was für eine Heuchelei
Schauspieler sind eben meist einfach ... strunzdumm. Strunzdumm! Wie ihre Eltern. Meryl Streep etwa - die der VdZ als Schauspielerin sehr schätzt - hat nichts eilfertiger zu tun als sich von Weinstein, dem sie wie so viele andere (denn Weinstein war höchst erfolgreich, kaum eine Erfolgsproduktion der letzten Jahrzehnte, in die er nicht verwickelt war) ihre Karriere verdankt, zu distanzieren. Und im selben Atemzug die Pardonierung von Roman Polansky zu verlangen, der nachweislich jüngste Mädchen, Kinder mißbraucht hat. Matt Damon, Ben Affleck ... sie sollten doch alle einfach schweigen, sie sind peinlich. Peinlich wie ein Christoph Waltz. Gut was er sagt, wenn er übers Handwerk spricht, darauf sollte er sich beschränken. Strunzdumm wird es nämlich, wenn (wie meist) diese Leute nicht erkennen (und unterscheiden) können, woraus das Netz gewebt ist, auf dem ihr Ruhm sich erhoben hat. Und plötzlich meinen, sie hätten "etwas Allgemeines, gar Politisches zu sagen". Schauspieler sind meist eben einfach strunzdumm. Heute. Weil sie mit Kunst nix mehr am Hut haben, nur noch einer narzißtischen Passion folgen. Der Hollywood im Extremfall höchste Entfaltung gewährt. Tja, welchen Gott man anbetet ...
Wenn die Juden sich unbeobachtet glauben, preisen sie selbst ihre Leistung als die, die Hollywood von Anfang an besaßen. Als die, die die Pornographie von Anfang an beherrschten, mit der sich jede Kultur am treffsicherndsten ausheben läßt. Denn Kultur heißt Sittlichkeit. Immer. Überall. Als Erhebung über die Niedergefallenheit an die Motorik der Materialität, das eigentliche Lebensmoment, das eigentliche Kulturmoment.
Antisemitismus? E. Michael Jones bringt es einmal auf den Punkt: Früher war Antisemitismus ein Impuls gegen Juden. Heute ist es der Impuls gegen jeden, der das Judentum als gesellschaftspolitische Kraft kritisiert. Es ist ein kaum zu glaubender Erfolg des Judaismus (noch einmal: das hat keine rassistische Komponente! Mit Rasse hat das nichts zu tun, das war der Generalfehler von Hitler), daß selbst die Kirche diese ontologische Tatsache auslöschen will. Es ist ein kaum glaublicher Erfolg des amerikanischen Judaismus, einen nachweislich und offensichtlich geistesgestörten Mann (über den beherrschten deutschsprachigen Raum) zum Papstamt gehoben zu haben.
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Sonntag, 10. September 2017
Der Staat ist eine Familie, oder er ist nicht (2)
Die heute vielzitierte "Trennung von Religion/Kirche und Staat" ist ein Irrtum*, in den allermeisten Fällen leeres Gewäsch, in wenigen Fällen bewußte Täuschung, weil beides nicht getrennt werden kann. Vielmehr wird dieses Wort immer dann bemüht, wenn die wahren religiösen Bezüge unbekannt sind oder verschleiert werden sollen. Im Abendland wird diese Rede deshalb nur Instrument, um die Kirche und das Christentum zu verdrängen. Gerade die heute dominierenden politischen Vorhaben beweisen zudem das Gegenteil: heutige Politik ist so religiös motiviert wie vielleicht noch nie. Es ist nur eine andere Religion als das Christentum.
Auch Demokratien haben also nur dann eine Überlebenschance, wenn sie in Wahrheit auf dieser Grundordnung beruhen, sodaß für den normalen Menschen gar nie einsichtig werden KANN, warum er in der Lage sein soll, sich seine Führung "zu wählen". Er tut es nie, und wer das glaubt oder vorgibt zu glauben will entweder täuschen, um freie Bahn für egoistische Interessen zu haben, oder er spielt mit dem Feuer, weil er ohne dieses Wissen sehr rasch an die Grenzen des Staatsbestandes kommt.
Alles, was dann später folgte - die unselige Trennung von Form und Inhalt, von Ding und Geist, von Sinn/logos und Fleisch, das Depravieren des Geistes in Ratio, Mathematik und Welt ohne Gott/logos - ist nur noch eine Folge der Säkularisierung der Weltstruktur. Als gäbe es eine solche (ohne Gott, ohne personalen Gott), hat sich unsere Kutlur spätestens ab dem 15. Jhd. in eine gar nicht mögliche innere Spaltung gestürzt und sich im Technizismus zum Wahnsinn verurteilt, in dem wir heute tatsächlich leben. In dem die Menschheit gar nicht mehr in der Lage ist, die Welt überhaupt zu "denken", zu begreifen.
Samstag, 9. September 2017
Der Staat ist eine Familie, oder er ist nicht (1)
Diese in der Familie geprägte innere Struktur jedes Menschen (die sich mit der ontologischen Wahrheit spießt, oder ihr entspricht, und das hängt mit der Absolutheit der Wahrheit der Religion zusammen, die es nur im Christentum geben kann), ist der dynamische Untergrund, aus dem auch der Mythos, die Erzählung als innere Charakteristik, als Baugeschehen einer geistigen Welt seine Struktur bezieht. Jener Mythos, auf dem erst ein Staat entstehen und bestehen kann. Und der immer nur auf eine Person bezogen sein kann, denn nur über bzw. als Personen werden auch solche dynamischen Strukturen in die Welt gesetzt. Es gibt eben keinen Staat, der nicht an einer Person hängt. Weil es keinen Staat gibt, der nicht die innere Wesensdynamik einer Familie hat.
Donnerstag, 4. Mai 2017
Wenn aber die Formen verloren sind
*240417*
