Es ist uns Heutigen, die wir in ein extremes Geflecht von Thesen und Ideen so dicht eingeflochten sind, daß wir kaum noch Luft zum Atmen finden, WEIL es an systemisch-organisch lebendigen Hierarchien mangelt, die das Entscheidende allen Denkens liefern (!) könnten: ORDNUNG, daß uns Heutigen also auch gar nicht bewußt wird, in welchem organischen Strom sozialistisch-aufklärerischer Ideologie wir eingebettet sind.
Denn einmal in diesen Maschinerien gefangen (und das sind wir, mitsamt der Handfesseln, die heute jedem schon im Kindesalter übergestreift werden) wächst mit der Zeit und realistisch eingeschätztem menschlichem Verhalten eingedenk sogar die psychologische (scheinbare) Notwendigkeit, dieses System der Fesseln aufrecht zu halten. Weil wir Angst haben (und gar nicht so ohne Berechtigung) in ein Nichts des völligen Chaos zu stürzen. Und weit sind wir davon ohnehin nicht mehr entfernt.
Ohne die wahre schöpferische Leistung bleibt ja dem Menschen gar keine andere Wahl als sich in ein Gewaltsystem einzufügen. Und sei es noch so brutal. Aber rein innerhalb weltlicher Möglichkeiten beibt dem Menschen nur der Schein. Sei es in einer Scheinordnung, oder einer Schein"poesie", die sinnentleerte Phantasie bedeutet, fehlt dem unerlösten Menschen, der - aus Angst, und einer immer massiver anwachsenden Angst, denn der oberste Korken des Luftschnorchels wird dann auch noch durch unvergebene Sünden nach unten, ins Wasser gedrückt - sich mit künstlichen Konstrukten aller Art in der Existenz halten möchte, jene Substanz des Geistes, die ans Sein anbindet. Sodaß das Leben in dieser Welt eine Chance hat, fruchtvoll und blutdurchströmt möglich zu werden.
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Aber wie sollen wir dann begreifen, daß wir mitten in einem 'Geschehensstrang stecken, dan Friedrich Engels vielfach und mit bemerkenswerter Akuratesse prognostiziert hat? Der das Wesen des Materialismus grandios erkannt hat, und je mehr der Materialismus Einfluß und Macht gewann das Weltgeschehen zur selbsterfüllenden Prophezeiung ("selffulfilling prophecy") unformen konnte!
Und Engels hat nicht nur mit fröstelnder Präzision die beiden letzten Weltkriege vorhergesagt, samt ihrem schrecklichen, historisch nie gesehenem Horreur der Unmenschlichkeit und blutigen Dämonie.
Friedrich Engels folgend, MUSS man davon ausgehen, daß ein weiterer, NOCH SCHRECKLICHERER KRIEG, nur noch eine Frage der Zeit ist.
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Natürlich leidet dann die GESAMTE übrige NATUR darunter, denn sie ist an den Menschen angehängt, so wie jede Familie (Haus) an den Vater, jedes Volk an den König als die Parodoxie der Fleischwerdung, also der Schöpfung selbst. Daß wir somit in einerWelt verhäßlichter, ständig noch weiter bedrängter Natur leben ist deshalb so gar nicht verwunderlich. Und noch weniger verwunderlich ist, daß alle weltimmanent aufgebauten Rettungssysteme zu einer immer weiteren Verhäßlichung und Verunmöglichung der Welt führen, bis allem und jedem die Luft zum Atmen fehlt. Handlungen, die den Charakter von Verbrechen haben, und zwar gerade WEIL sie sich als Weltrettungsideen präsentieren, wozu die Scheinschöpfung des Bösen Voraussetzung ist.
Ich gehe sogar davon aus, daß die am VIERTEN TAG GESCHAFFENE ORDNUNG DER STERNE mit von dieser Zerstörung, diesem NATÜRLICHEN ("Natur des Bösen", soferne man davon sprechen kann; in jedem Fall ist sie bzw. das Böse PERSONAL) Ausfluß des a-religiösen Menschen, zerrüttet wird. Was das heißt wissen wir Heutigen nicht, und werden es auch ganz gewiß nicht wissen, weil die Annäherung an das Wesen des Kosmos durch die sogenannte Wissenschaft furchtbare Ausgeburt der Lächerlichkeit menschlichen Mühens, aber kein Erkennen ist. Sodaß uns die Sterne mit jedem Tag mehr fremd werden, und wir ihre Eigenschaft als Brüder und Schwestern, als Anzeiger und Uhr, wie die Genesis sagt, gar nicht mehr begreifen.
Sterne und Sinnbilder als SCHEINBAR fast geistigvoller Einblick in die Grundgrammatik des Geistes, die im Vergleich mit jedem Stein oder Leoparden, Tomatenstrauch oder Mückenschwarm eine so abstrakte Sphäre der Schöpfung zeigen, daß es auch eine dazugehörige, adäquate geistige Erkenntnisweise bräuchte, die dem unfruchbaren Herzen aber schon völlig fremd bleibt.
Das nicht in der Lage ist, sich in solchen Bildern der Symbolik und fast sakraler Gesten zu bewegen, sodaß es einem Erkennen, "Denken" wenigstens ähnlich wird, sodaß wir wenigstens einen Ordo der Liturgie festlegen können, der mehr ist als lächerliche Spinnerei von Kindern, die die Natur des Schöpferischen eben noch nicht kennen, zur zufällig wenigstens im Raum des Geistes verharren, sofern ihr Herz noch rein und fein ist. (Deshalb haßt das Böse, also der heutige Kulturmensch, das wahrhaft Kindliche ja so, verfolgt er ja dessen Reinheit und Glück mit solcher dämonischer Gewalt, wie wir es erleben. Betrachten wir nur das, was als "kindgerecht", also als Reich des Kindlichen "geschaffen", also als Werkzeug, als Spielding verbreitet wird, und vergleichen wir es mit den Spielzeugen und Märchen noch vor fünfzig Jahren, wie also sogar wir Älteren es noch kennen. Sehen wir denn nicht, wie wir noch die Reinheit anschauen konnten? Sehen wir nicht, wir absurd dagegen die "Phantasy" wirkt (buchstäblich)?
Wie sinnlos die rein technisch sogar gut gemachten Produkte einer Rowling in ihrer Welt des Zauberlehrlings Harry Potter in Wahrheit sind. Welcher Schöpferin es aus diesen Gründen nicht einmal annähernd gelungen ist, ihr unausgesprochenes, großes Vorbild von Leuten wie C. S. Lewis und J. R. R. Tolkien, an die sie rein quantitativ, vom technischen Standpunkt gesehen sogar tatsächlich anknüpfen konnte, von denen sie sich in Wahrheit aber mit jeder Seite ihres Schaffens entfernt, so gut sie sie auch schon imitiert. Aber von dieser Ebene gesehen KANN man eben die Leistung dieses christlichen Kreises von Künstlern nicht erreichen. (Wobei ich glaube sagen zu können weil in ihrem Gesicht zu sehen, daß Rowling das ahnt, was für sie spricht.)
Oder werfen wir nur einen Blick auf die Hervorbringungen unserer Völker im Strom ihrer kindhaften Traditionen - die Märchen! Wie staunensvoll müssen wir uns vor unseren Ahnen verneigen, vor dieser fernen, scheinbar noch paradiesisch angehauchten Metaphysik unserer Völker.
Um schließlich zur Bibel zurückzukehren, in deren Wahrheit un dTiefe und Poesie wir Gefahr laufen zu ERTRINKEN. Ertrinken worin? Richtig, im Licht und in der Süße des wahrhaft Reinen und Guten, das sich umso mehr entfaltet und unseren Herzen sicht- und greifbar wird, als es MÜNDLICH TRADIERT wird. Von den Eltern, den Heiligen, den Priestern erzählt und nacherzählt. Wie Märchen- "Noch eines, bitte bitte!" - will das gute Herz nicht mehr aufhören, davon zu trinken, und dazu braucht es das ZUHÖREN der Stimme DES ANDEREN. Nicht (wie beim Lesen) der eigenen, so reich und weit sich das Paradies der Erinnerung auch als Theater des Weltschicksalsl entrollt, als säßen wir wieder und wieder in der Kaiserloge in der Staatsoper.
DARAN ließe sich noch (wenigstens so ein bißchen) anschließen an den Geist der Wahrheit in der Figur und Person des fleischgewordenen Herrn und Gottes. Inkarniert aufdaß er als Berufung, der er im Gehorsam zu folgen hat, das Höchste und Schönste und Beste in reiner Gestalt sichtbar, unseren Sinnen und unserem Geist faßbar machen möge, auf daß er sich von den Niederungen der materiellen Welt erheben, sein eigenes Fleischsein damit in den Geist mitziehen möge.