Jeanette war sehr ungehalten über diese Verkürzungen. Sie, von der meine Großmutter scherzend behauptete, sie halte für jeden, den niemand mehr zu loben wußte, immer noch einen kleien Orden oder ein Krönchen dritte Klasse unter der Schürze bereit, konnte sich über böse Nachrede ziemlich aufregen; ja es war diese vielleicht überhaupt das einzige, wogegen sich ihre Sanftmut empörte, denn sie sah darin ein besonderes schweres Verbrechen gegen die Liebe[...] Alsdann sagte [sie], daß große und seltene Menschen immer am ehesten Gefahr liefen, verleumdet zu werden, weil ihre Schicksale meistens ebenso ungewöhnlich seien wie sie selbst, und weil auch ihre Haltung zum Schicksal oft nicht ohne weiteres dem entspreche, was jedermann mühelos einsehen könne.
Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Donnerstag, 18. August 2022
Über die Größe
Freitag, 5. August 2022
Der (morgige) Samstag Nachmittag-Film (1)
Montag, 24. Januar 2022
Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht naß
Samstag, 17. Juli 2021
Du aber schweige, damit der Engel dich höre
Aber ein falsches Wort, und er entschwindet wieder, vertrieben von der Häßlichkeit, und zeigte sie sich in kleinstem Körnchen von Staub und Moder. Ein törichtes, eitles Wort genügt. Darum soll der Mund sich nur öffnen, um dem Rufe des ewigen Wortes zu begegnen, so Ambrosius.
Freitag, 4. Juni 2021
Ausgespanntheiten und andere Spannungen (2)
Über Beck hatte sich die Unzufriedenheit der deutschen Generale schon 1938 ausgedrückt. Und erst recht, als Hitlers "raumgreifende Visionen" einerseits (Pläne waren es ja nicht, vielmehr Phantasien), und seine Bereitschaft zum Hazard anderseits in ihrer gesamten Dimension bekannt wurden.
Donnerstag, 3. Juni 2021
Ausgespanntheiten und andere Spannungen (1)
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| QR Doku General Halder |
Warum verwundert es aber nicht, daß über eben diesen General zu erzählen ist (und von der in der Filmdokumentation, auf die hier verwiesen wird, mit dem Beiton des "Gutseins" berichtet wird) daß er in seinen Putschgelüsten gegenüber Hitler am weitesten (wie am frühesten und langandauerndsten) gediehen war.
Freitag, 27. November 2020
Wie war das noch mit der abendländischen Tradition?
Es ist durchaus amüsant (und auch David Graeber findet das in "Schulden. Die ersten 5.000 Jahre"), daß die Tradition der völligen Verschleierung der Frau in der Öffentlichkeit und in Anwesenheit von Männern nicht nur ins alte Assyrien zurück reicht, sondern daß er sich im antiken Athen, diesem angeblichen Ursprung des heutigen demokratisch-freiheitlichen Bewußtseins und damit der Gleichberechtigung der Frau (und was für Schmonzes sonst noch unter diesem Label unter Leute und Häute getrieben wird) bereits spätestens im 6. Jahrhundert vor Christus nachweisen läßt. Das gilt heute als gesicherte Erkenntnis der Disziplinen der Altertumsforschung.
Ja, während sich die Vollverschleierung der Frauen im übrigen Vorderen Orient der früheren Zeiten so gar nicht allgemein durchsetzte, war es ausgerechnet das demokratische Griechenland, in dem die unverschleierte Frau als Prostituierte, zumindest als Frau ohne Ehre galt. Ausgegangen war nach allen Befunden diese Sitte von den sittsamen Frauen der Adeligen und Noblen. Allen also, denen das Einfache, Schlichte und Unprätentiöse, die Schönheit des Rituellen, die Gelassenheit des Ruhens in der göttlichen Vorsehung Ideal und Vollkommenheitsmerkmal war.
Unter Sokrates war es sogar üblich, daß sich die Frau, die auf sich hielt, zu Hause einschloß und sich nie in der Öffentlichkeit - zumindest nicht voll verschleiert - zeigte. Frauen, die am öffentlichen Leben teilnahmen, galten als Prostituierte oder dieser gleichwertig.
Wie anders war das doch als in den Gesellschaften in Syrien oder Persien. Wo sich die Verschleierung zumindest in vergangenen Zeiten so gar nicht durchsetzte.
Diese Noblen aus griechischem Adel und peloponnesischer Heldenschaft waren bekanntlich auch die Gegner der schnöden Geldwirtschaft, die vor allem bei den Unedlen, den Armen, den weniger Sittlichen und Profanen mehr und mehr an Boden gewann. Geld auch nur anzufassen galt den einen als unedel und beschmutzend, den anderen war es unerläßliches Ziel allen Strebens. Es war ein Symbol der Erniedrigung, der Ehr- und Würdelosigkeit.
Der Ehrenhafte zählt und rechnet nicht.
Selbst das Geld, als Währung, als Zahlungsmittel im Handel nach heutigem Begriff ist ja ein Imitat der Unedlen. Sodaß aus einem Ausdrucksmittel des Edlen und Wertvollen im Sozialen ein Mittel zum schnöden Kauf und der banausischen Aneignung wurde, die zu sichern nur noch die Gewalt und das ausdrückliche Gesetz bleibt.
Mit allen Mitteln. Koste es was es wolle. Und sei es das Leben.
War aber die Achtung vor der Frau in Athen so ganz anders gelagert als im Orient, so kam es in Griechenland nie zur Versklavung der Frau. Wie im Orient. Weil dort (und nicht nur dort, sondern etwa in ganz Afrika) die Frau, noch mehr aber die Töchter und Verwandten als Pfand für Schulden, diese erste Frucht des Geldes, gegeben, in der Praxis damit als zu jeder Art von Dienstleistung verpflichtete Sklaven "verkauft" wurden. Denn dort war die soziale Verpflichtungs"schuld" den Schulden der Verschuldung gewichen. Die blieb in Athen dem Schuldner persönlich.
***
Was aber macht das Geld so "unedel"? Es holt die Existenz "in die Hand". Es macht sicher, was nie sicher sein darf! Jedes heldische Dasein ist immer ein Gang auf schmalem Grat, und es kann jederzeit in die Sklaverei führen. Das Risiko des Helden und Edlen ist groß, und analog zu seiner Höhe kann er auch binnen kürzester Zeit fallen.
Der, der Geld hat, freilich "nicht". Er ist vielmehr bereits gefallen. Und er spielt kein Spiel, sondern er zementiert das Dasein in die Grundfesten der Kontrolliertheit und angstgetriebenen Gier.
Damit reißt es aber den Menschen aus der Höhe des Geistes und zieht ihn in die Niederungen der Welt des Toten. Wo immer (und in dem Grad) eine Kultur vom Geld (und nicht von der Ehre) beherrscht wird, ist sie eine Kultur des Todes geworden.
Geld macht gleich und stellt damit Identität in den ständigen (sinnlosen, sisyphosartigen, nie zu befriedenden und ehrenlosen) Kampf. Es ist deshalb von Archilochos mit der porne, der gemeinen, willfährigen Frau vergleichbar. Aber es wurde bald weit mehr als alle gleichmachendes Ziel aller. Es wurde bald von allen tatsächlich gebraucht, weil sich immer weniger im Gemeinwesen über das Soziale, über die humane Verbindlichkeit regeln ließ.
So sehr das auch manche erschrecken möge, für die der Kampf gegen die Verschleierung zum Pferd eines vorgeblichen Kulturkampfes gegen eine "Islamisierung" des Abendlandes wurde - nicht nur gehört der Schleier in die abendländische (und NICHT in die morgenländische!) Kulturtradition, sondern er ist humanes Merkmal des Edlen, Hohen, das sich im Vorsehungsstrom des Seins geborgen weiß.
Das sich nicht in der Entblößung zufrieden gibt, der jede (!) Bekleidung zur unerträglichen und unzumutbaren Anstrengung der Begegnung mit einem Anderen wird. Das nicht ihr Leben auf die Ebene des Geldes verflacht, das alles gleich und formlos macht.
Seit je hat eine solche Verflachung alles und in rasendem Tempo verändert, auch im antiken Griechenland. Sogar der Arme hatte nun eine Chance, aus eigenem Antriebe zu Geld zu kommen - indem er sich den Begierlichkeiten der Geldbesitzenden auslieferte. Wie die Dirne. Wie anders doch in einer humanen Gesellschaft.
Wo jeder sich dem Nächsten gegenüber verbunden fühlt, diesen an seinen Gütern und an Lebensweise nicht nur ein wenig, sondern maßlos teilhaben zu lassen. Während der Nehmende sich in allem Bangen weiß (dem die Dankbarkeit erwächst), von der Gnade dieses Nächsten abzuhängen.
Stattdessen löst aber das Geld diese soziale, humane Bindung auf, weil es neutralisiert und abstrahiert. Genau das war ja die Absicht des sozialistischen Sozialstaats.
Natürlich haben wir, die wir ein wenig vom Menschen kennen, auch die Pflicht, das Faktische, die nackte Realität (in doppeltem Sinn) zur Kenntnis zu nehmen, und damit umzugehen. Sodaß auch unser Leben zu einem schwierigen Lavieren auf rohen Eiern wird. In der Suche nach der rechten Balance zwischen dem Leben selbst, und einer im Faktischen notwendigen Berührung mit der Ebene des Toten, des Geldes also. Mit welchem Phantom wir so vielfach verflochten sind.*
Aber wir haben die Chance insofern zu überleben, als wir, wenn wir darum wissen, auch in unseren alltäglichen Urteilen zwischen dem, was wirklich ist, und dem, was wir faktisch berücksichtigen müssen, zu scheiden vermögen. Weil wir vertrauen, daß dieses Unkraut, das uns so plagt, eines vollen Tages ausgerissen und auf den Misthaufen geworfen werden wird.
*Sehen wir doch hin, wieviele Phantome sind es längst, die uns umgeben und mit denen wir umgehen müssen, obwohl wir sie in ihrer Spukhaftigkeit erkannt haben. Vergessen wir dabei nur nicht, daß uns der Regen wohl naß machen, aber unsere Seele im Letzten nicht ertränken kann.
Sonntag, 13. September 2020
Nichts ist objektiver als Geschmack
Wer nun für die Einführung der Gleichheit in Deutschland ursächlich verantwortlich zu machen ist (Napoleon, die Weimarer Verfassung, Hitler, die Kommunisten, die amerikanische re-education stehen zur Auswahl): man kann sagen, daß er oder sie Erfolg mit ihrem Programm gehabt haben.
Eine Instanz, die in Deutschland den berechtigten Anspruch erheben dürfte, eine Aussage über die Manieren zu machen, gibt es nicht mehr. Manieren haben autoritären Charakter. Sie entziehen sich der Diskussion.
Man kann über Geschmack nicht etwa nicht streiten, weil er Privatsache ist und im Belieben des Individuums liegt, sondern weil es nur einen einzigen guten Geschmack gibt, der aber ist Axiom. Wer ihn in Frage stellt, zeigt nur, daß er diesen axiomatischen Charakter nicht verstanden hat und sich auf der Ebene der Rationalität mit dem Geschmack beschäftigt, anstatt auf der einzig angemessenen, der des halb vegetativen, selbstverständlichen Vollzugs.
Die dem eigenen Stande angemessenen Manieren wiesen dem einzelnen seinen Platz in diesem Kosmos zu und machten ihn dadurch überhaupt erst zum Menschen. Erzogen werden, Manieren annehmen, das waren Menschwerdungsakte.
Dienstag, 16. Juni 2020
Die sich geschnitten haben (4)
Und darin, meint Ianto Watt, gibt es Sieger. Ja, er sieht sich selbst so, wenn er schreibt, es "rieche nach Sieg". Und das natürlich ausführlicher als hier vorgestellt argumentiert, der Leser soll es nachlesen, es lohnt die Lektüre (selbst wenn man sich der Google-Übersetzungsfunktion bedient.)
Allerdings soll der Leser auch wissen, daß der VdZ diesen Sieg nicht wirklich riechen kann. Denn erst einmal ist die Sache mit den Familien ein zweischneidiges Schwert, und von einer Stärkung ist eine Spur nur höchst bedingt zu sehen. Stattdessen sieht der VdZ einen Rückzug ins Privatime, der dem Wesen der Familie - als Energieherd einer prinzipiellen mensch-wirklichenden Bewegung "nach außen" - entgegensteht. Weshalb so eine Quarantäne bestenfalls als "Auszeit" und "Zeit der Rückbesinnung durch Ausstieg" stärkend wirken kann.
Kann. Im Einzelfall. Generell gesehen ist vielmehr aber generell die Gefahr zu sehen, daß sich die Menschen an einen Zustand des Rückzugs aus der Welt, hinein in die Höhle des Mutterleibs sozusagen, sehr sehr schnell gewöhnen. Da ist es auch schön und wohlig warm, sodaß man leicht meint, es so aushalten zu können. Ohne daß man bemerkt, daß sich dadurch die Grenze zur Welt hin mehr und mehr nach innen verschiebt, bis sich der Mensch förmlich in diese Invertiertheit - und das heißt: Ins Nichts, ins Amorphe, ins Nicht-Welthafte weil nicht Gestalthafte, Durchformte, Männliche also - auflöst.
Ein Familienleben "für sich" gibt es nicht nur nicht, es wäre auch sinnlos. Denn die Familie ist ihrem Wesen nach auf die Welt, die Kultur, die Umwelt ausgerichtet, ist also immer eine Familie (ein Haus) FÜR (die Welt).
Wer sie isoliert, schneidet sie vom Sinn ab. Und wer egal was - Tier, Ding, Mensch ... - von seinem Sinn, seiner Gerichtetheit abschneidet, wirft es in die Nichtung. Denn alles ist nur im Sein, soweit und solange es auf dieses Ziel, den logos, den Sinn, ausgerichtet ist. Eine Abgeschnittenheit von der Welt überlebt der Mensch zwar in seiner Familie besser und länger und manchmal lang, aber auch nicht auf Dauer. Als erstes wird das in den Seelen (Psyche) erfahren.
Und Isolation (die auf Realem aufgebaut sein muß, also nicht DURCH social media etwa bestehen kann, sondern nur reduktiv wenn MIT) ist in jedem Fall schädlich, weil sie deren Wesen verstümmelt.
Und dann ist eines nicht passiert, das aber wäre wesentlich: Die Religion ist nicht gestärkt, weil die Kirche (und ein Christentum ohne Kirche ist nicht existent, das heißt damit: Ein Christentum ohne Katholizismus ist immer eine reduktionistische Perversion: ERST IST DIE KATHOLISCHE KIRCHE, und DANN beziehungsweise daraus folgt eine Art CHRISTENTUM) ist weiter geschwächt worden!
Genau und gerade durch die innere, in der subjektiven "Haltung der Selbstbehauptung" (anhand von "Richtigkeiten") erfolgte Auflösung der Hierarchie durch den kaum noch unterbietbaren Glaubwürdigkeitsverlust der Bischöfe. Diesen Aposteln der Kirche, auf deren Schultern die Kirche ruht. Immer. Auch heute. Es anders zu sehen, einen anderen Weg der Heilsvermittlung sehen zu wollen, ist ein schwerer Denkfehler einer aufklärerisch-puritanistisch, technizistisch-mechanistisch, damit schlicht materialistisch-atheistisch (also den typischen amerikanischen Haltungen entsprechend) miß- oder gar nicht verstandenen Heilsökonomie!
Wahrheit ist kein technizistischer Apparatus des Logisch-Richtigen, der auch durchaus von jedem Einzelgänger erfaßbar, noch mehr aber zur historisch durchformten Welt tragbar wäre. Wahrheit ist ohne die personale Wahrheit, also über Personen, und damit über reale, in Personen bestehende Hierarchie, NICHT als welthaft, als "da", MÖGLICH. Jesus Christus, die Person, der Mensch, ist deshalb erst und nur in der Kirche als seinem Leib (und für sie als Haupt) real weil historisch inkarniert.
Aber das ist eine andere Geschichte. Der VdZ muß Schluß machen. Die Kinder schreien.
Montag, 15. Juni 2020
Die sich geschnitten haben (3)
In Wahrheit war beziehungsweise ist diese Corona-Krise ein globaler Bürgerkrieg der Elitisten und Oligarchen gegen die Menschen (als Bevölkerungen), in den sie sämtliche Regierungen der Welt hineinlaviert, hineinversucht oder über Druck hineingezogen haben.
Ja, auch die Bevölkerungen sind hineingezogen, -versucht worden, sie sind vor allem hineingestolpert. So weit, so lange, bis jene Psychodynamiken einsetzten, in denen ein Rückzug aus den früheren Zustimmungspositionen, in denen sie die Regierung (analog zum Mißbrauchsgeschehen, übrigens!) unter voller Zustimmung ermächtigt haben, kaum noch möglich war, weil man sonst das Gesicht verloren hätte. Denn im Gericht, im Angesicht der Wahrheit ist doch wieder jeder alleine.
Hingegen gab es immer schon Mehrheiten und Minderheiten, die um des Gesichtsverlusts wegen lieber die Welt in den Abgrund reißen, als sich - jeder für sich - dieser Wahrheit auszusetzen. Man braucht nur den Schutz der "vielen", auch wenn es wenige sind. Zuugehörigkeit geht vor Einsamkeit, schon vergessen? Ein Wesensmerkmal des Menschen wird leider zuweilen zu seiner psychologisch angelegten Falle.
Und so haben auch die Bevölkerungen dem Bürgerkrieg der Eliten gegen sie zugestimmt. Dessen Opfer weil Ziel sie selbst waren! Das Leben ist oft schon ziemlich seltsam, nicht wahr, werter Leser?
Ein Bürgerkrieg, der sogar denselben Schemata wie der amerikanische Bürgerkrieg vor 155 Jahren folgt, mit sehr ähnlichen Bruchlinien, wir werden das weiter unten zeigen.
Und hierin, hierin gleicht die Corona-Krise, meint der VdZ, einem auf globalisiertem Niveau erneuerten amerikanischen Bürgerkrieg von 1861/65. Die Bruchlinie ist deshalb ähnlich, weil auch damals (im Süden) die Individualisten, Baptistenpfarrer, Prediger und Religiösen den universalistischen, protestantischen, elitistischen, großkapitalistischen Oligarchen gegenüberstanden.
Die damals wie heute ein "edles Motiv" vorgetäuscht und zu einem wirklichen "Kriegsgrund" hochgespielt haben. Hier ein "tödliches Corona-Virus"; damals eine "bösartige Sklavenhalterwirtschaft." Hier Entwurzelung, dort Verwurzelung; hier Kultur, dort Technizismus und Geldwirtschaft (pardon: "Gesundheit, koste es was es wolle"), hier verwurzelte Vernunft, dort hysterisierter Rationalismus, und man könnte die Liste fortsetzen. Denn auf solche einfachen Nenner könnte man es bringen.
Sonntag, 14. Juni 2020
Die sich geschnitten haben (2)
Gewiß, auch in der Bekämpfung der Corona-Waffe wird man Trump Fehler nachweisen können. Schon gar, weil sich der eine oder andere Gouverneur eines Bundesstaates (wie in New York nun tatsächlich passiert) widersetzt, oder die bundesstaatlichen Anweisungen gar nicht oder auf eine Weise ausführen, als wären sie blöd (wie De Blasio im Fall der Altenpflegeheime). Ein allgemeiner Mißmut wäre die Folge, welcher Trump schließlich erwürgen und den Wunsch nach "Change" in der Bevölkerung so richtig anheizen sollte.
Und wir erleben ja sogar bei uns diesen Mißmut, der nach neun Wochen Corona-Shutdown selbst die hintersten Winkel unserer Länder zu erfassen begonnen hat, und dem als Grund die Regierungspolitik zugeschrieben wird. Die
nur kurz, es geht gleich weiter, aber dieser Gedanke ist zu spannend, um ihn loszulassen, meint der VdZ
selbst wiederum von eigentlich linken Kräften (Medien, "Experten", "Wissenschaftlern", "globalen Strömungen", "WHO-Forderungen", usw. usf.) geschoben und getrieben, bis durch herbei phantasierten "öffentlichen Druck" fast genötigt wurde, einen Lockdown zu veranstalten. Also das eigene Land an die Wand zu fahren, wie es so schön und treffend heißt.
Der VdZ glaubt tatsächlich, daß NICHT EINE Regierung der Welt so einen Lockdown, ja überhaupt so gut wie keine Anti-Corona-Maßnahme frei und von Vernunft getragen angeordnet hat. Allerdings dürfte sich keine Regierung der Welt so nötigen lassen, ohne sich für diesen Ort zu disqualifizieren. Weshalb alle Regierungen der Welt (nicht nur die unserer Länder) rücktrittsreif und sämtliche Elitisten der Welt ihrer Positionen zu entheben wären.
Wetten wir auf September als Beginn der "Zweiten Welle" einer Covid19-Katastrophe? Dann hätten wir zur Wahl im November gerade einen nächsten Höhepunkt, und dann werden die Leute schon bedeutend mehr aufbegehren als diesmal, da kann der Leser Gift darauf nehmen. Denn bis dorthin könnte es die US-Wirtschaft schaffen, sich zu regenerieren. Sogar die Polizisten zeigen erste Unmutszeichen, weil sie nicht mehr den Schwarzen Mann für eine Corona-Regierung spielen wollen.
Sie alle suchen die Nation, nicht das Imperium der Wallstreet-Kapitalisten! Und das ist Rückenwind für Trump. Das darf man auf keinen Fall zulassen. Also muß eine Zweite Welle her. Diesmal aber zum richtigen Zeitpunkt. Während China, die Hauptkarte der Clinton-Fraktion (nennen wir sie der Einfachheit halber so) in diesem Spiel, so rasch als möglich ihre Werkbänke wieder aktivieren muß, damit sie die Schwäche der USA nutzen und verlängern kann.
Selbst Kanzler Kurz von Österreich hat in einem Interview vom 23. Mai 2020 etwas formuliert, das einen Paradigmenwechsel belegt, den man übersehen könnte. Denn Kurz hat als Ziel angegeben, "einen zweiten Shutdown zu verhindern." Nun geht es also um die Verhinderung eines Shutdown! Denn der würde das Faß möglicherweise zum Überlaufen bringen, weil nicht noch einmal so lammfromm ertragen werden. Dann wohl schon lieber jene Tote, die es diesmal noch "um jeden Preis" zu verhindern galt (und die man nun verzweifelt sucht, weil die offiziellen Zahlen sie nicht und nicht ausspucken).
Die Bevölkerung denkt offenbar nun anders. Sie ist nicht mehr bereit, "jeden Preis" zu zahlen. Das ist in den USA nicht anders.
Die Positionen sind abgesteckt, die Truppen formiert. Es geht um Imperium gegen Nation. Trump gegen die Clinton-Fraktion. Nationale Einung gegen pseudokulturellen Internationalismus.
Es geht aber in der Realität um Konzepte der Wählerakkumulierung. Wer sich wie Ianto Watt mehr erwartet, wer sich im Kampf um die Wende zum bislang stets verfehlten Ziel eines in sich christlichen, gar katholischen Amerika sieht, der ist vielleicht fromm und insofern ehrenwert, aber ein Träumer.
Wie überhaupt bemerkenswert ist, wie viele (auch bei uns in Europa) Hoffnungen in die Corona-Krise hineinlegen, über die man sich nur noch wundern kann. Als wäre sie die ultimative Katharsis zu allen lang ersehnten Visionen eines irdischen Paradieses, für das zu kämpfen und zu sterben lohnte! Pars pro toto für den wirklichkeitsfremden Phantasiereichtum dieser Szene, denn das ist sie mittlerweile, siehe Dietmar Heuritsch. Man kann alles das nur als Ausdruck einer angesichts der aberwitzigen Realität immer verzweifelter werdenden Flucht in die Phantasie deuten.
Und warum kann man mit so großer Sicherheit sagen, daß sich das alles nicht erfüllen wird? Weil alle, wirklich ausnahmslos alle diese jene letztlich von einem Bild der Gesellschaft(en) ausgehen, das nicht der ontologischen Wahrheit, also der wirklichen Wirklichkeit entspricht. Merkwürdigerweise setzen oft genug sogar sich als Gegner der Aufklärung gerierenden Stimmen auf ein Geschichtsbild, das auf dem Individualismus der Aufklärung beruht!
Setzen auf einen "Aufbau von unten", ausgehend von einem aufgeklärten, "aufgewachten", aktivierten Einzelnen. Ohne zu sehen, daß ein gesellschaftliches Ganzes (dem der Einzelne unter- und eingegliedert ist, immer) vom Kopf her ansetzt. Daß also niemals eine Gesellschaftsreform durch Gleichheit (darauf läuft das alles letztlich hinaus) möglich ist, sondern von oben kommen muß.
Von wo aber sollte es da kommen? Vom Papst? Von den Bischöfen? Von den Königen? Von den Präsidenten? Von den Kanzlern? Von den Ministern und Sektionschefs? Von den Parteiführern? Von den Initiatoren von Bürgerbewegungen? Von den NGOs? Von den Vätern? Von den Familien? Et cetera et cetera, und in dieser Reihenfolge. Oder soll nun doch stimmen, was Marx so nannte: "Das Sein (=die faktische Existenzweise) schafft das Bewußtsein (als die Geistesinstanz)", das Faktische 1:1 die Wahrheit?
Oder stimmt nun doch die Vertragstheorie der Aufklärer, sodaß der Staat und sogar die gesamte gesellschaftliche Struktur vom Einzelnen, (und da beliebig) geschaffen wird? Gewiß, freilich, denn ein bisserl konservativ sind wir schon - mit manchem Dekorhäppchen aus der Vergangenheit, was man dann treuherzig "Tradition" nennt.
Weshalb eines in den USA nicht mehr passieren "darf": Daß die Kirche wieder aufkommt. Also muß immer und präventiv verhindert werden, daß noch einmal eine Situation wie in den Jahrzehnten 1920 bis 1950 entsteht, in der sich Identitäten bildeten, die den elitistischen Vorstellungen von Macht und Herrschaft ernsthaft den Brei verdarben, und die vor allem Identitäten und starke Wurzeln sein konnten, weil sie katholisch waren.
Samstag, 13. Juni 2020
Die sich geschnitten haben (1)
Die Karte, mit der die Katholiken in den USA seit hundert und mehr Jahren beschummelt werden, wird auch 2020 ausgespielt. Und dieses Wählersegment wird deshalb auch im 101. Jahr vom Kartenspieler abzuernten sein. Denn die Katholiken, die die US-Demokratie aus prinzipiellen Gründen nicht durchschauen, werden auch noch im 506. Jahr darauf hereinfallen. Weil es zu problematisch wäre zu sehen, daß sie NIE eine Chance haben werden.
Wem das neu ist, wer sich mit dieser Materie noch nicht auseinandergesetzt hat, wer das nicht glaubt (weil JETZT - auch dieses Glauben an das JETZT als historischen Höhepunkt ist ein Symptom der Pathologie der Gegenwart! - IST mit Donald Trump ALLES ANDERS) der sollte etwa Bücher wie das von Murray N. Rothbard "The Betrayal of the American Right" lesen.
Das hat doch alles System! Das ist doch alles schon x-mal dagewesen, und jeder Wahlkampf in den USA wird NACH WIE VOR auf diesen Scheinkonflikt zugespitzt. Nichts davon ist neu, was sich heute zeigt. Nicht die Pädophilie-Affären, nicht die Sittlichkeitsskandale, nichts. Es war immer dasselbe Schema.
Und was hat sich geändert, Gegenprobe? Ebenso - nichts. Wie auf einer schiefen Ebene ist es in den USA wie auf der ganzen Welt kulturell-sittlich abwärts gegangen.
Und wer das immer noch nicht glaubt, wer immer noch glaubt, es gäbe einen gesellschaftlich relevanten Katholizismus (oder auch nur Konservativismus) in den USA, der kurz vor dem Erwecken stünde, der sollte Tuvia Tenenboms Buch über seine Amerikareise lesen. Wo er seine Eindrücke über die amerikanischen "konservativen Katholiken" beschreibt (sofern sie sich vielleicht noch nicht um OnePeterFive und ähnliche - subtil verborgene - Christäo-Judaizismen geschart hat. Dann relativieren sich sogar so "tapfere Geschichten" wie sie jetzt kursieren, wo sogar vereinzelt Bischöfe gegen die Corona-Kultbeschränkungen rebellieren.
Angesichts der mit etwas mehr Informiertheit über die USA vielleicht besser erkennbaren, durch so viele Fakten belegbaren, langen Geschichte der Utilitarisierung des Katholizismus beziehungsweise Konservativismus, die heißt ihn zu benützen, ohne ihm Einfluß auf die wesentlichen Ziele und Vorhaben der Linken zu geben, ist er vielleicht geheilt von jedem Trumpismus, und sieht die Dinge um einen Doppeldreh realistischer.
Sehen sollte man freilich, daß es innerhalb dieses einen (in zwei Formen auftretende) Drachen unterschiedliche Strömungen gibt, und Machtkämpfe. Darin liegt auch die Linie Trumps begründet, so massiv gegen China aufzurüsten, als stünden die USA mitten in einem realen Krieg (soferne nicht das Leben immer ein Krieg ist, auch das ist heute völlig verdrängt).
Machen wir es simpel: Die liberale judäo-protestantische (Ostküsten-)Clinton-Partie setzt in China (China ist somit ein Instrument, eine erst aufgerüstete und nun eingesetzte Schlagwaffe) direkt ihren Kampf um die Totalmacht an, denn sie hat die chinesische Kapitalismus-Attitüde angefacht und im Griff. Sie wird von der mehr zionistischen Gang bekämpft, die in Trump endlich wieder einen zugkräftigen Leitstier hat. Die aggressiv nach vorne verteidigte, aus dem Übel eines ziemlich cleveren Clinton-Schachzugs eine Tugend machte, und China nun sogar zum Weltbösewicht einer Corona-Todesseuche hochstilisieren will.
Was Trump, der zuerst nämlich von der ernsten Überlegung ausging, was es mit einer angeblichen Corona-Seuche auf sich haben könnte - nämlich nichts, was jede vernünftige Überlegung auch gesagt hat - um dann über Nacht umzudenken. Weil ihm eingefallen ist, daß er das ganz anders, offensiver anpacken muß. Wie seltsam, gell, daß das genau in den angeblichen Handelskrieg von Trump gegen China paßt?
"Trump gegen China - das ist Brutalität," sagte dazu Helmut Qualtinger. Da brauchen wir keine Stierkämpfe mehr.
Sonntag, 3. Mai 2020
Corona - Die große Zustimmung (2)
Bei der Massenuniversität heutigen Ausmaßes und Stils (das ist der Sinn von PISA: Autoritätsdefinition weil -etablierung) dient die daraus folgende Akademisierung der Bevölkerung nicht "der Wissenschaft" oder der "Innovation" etc., sondern der Gleichrichtung der Bevölkerung.
Einer Gleichrichtung auf die Erkenntnisse einer Wissenschaft hin, deren Kriterien sich verändert haben. Und zwar so, daß es zu einer Dichotomie gekommen ist, die die Kritik sachlich noch schwieriger macht, weil sie mit einer Schizoidität konfrontiert ist: EIN Begriff, aber zwei Interpretationen, zwischen denen jederzeit hin- und hergesprungen werden kann.
Dennoch - eine immer größere Schichte an formalen Akademikern entsteht. Deren geistige Elite mangels öffentlicher Stellung nur noch darin besteht, gelernte - das heißt: für die Prüfung gelernt, dann kann alles auch wieder vergessen werden - Stehsätze als "Wahrheit" und einzige verbliebene Institution der Wirklichkeitsinterpretation in ihr schlichtes persönliches Umfeld weiterzutragen. Daß dies mit gehöriger persönlicher Emphase, mit Ehrgeiz und Eifer geschieht, ist schon durch die Unzufriedenheit garantiert, die eine hochstehende Ausbildung bedeutet, die auch "Anspruch auf Geltung" bedeutet, die aber nie Anerkennung und formal wie sachlich Resonanz findet.
Wobei wir hier gar nicht erst auf die Folge dieser Vermassung der universitären Ausbildung (schon die Formulierung "Ausbildung" ...!) eingehen, die in einem notwendigen Absenken des Niveaus liegt. Viele universitäre Studiengänge (Human- und leider auch Geisteswissenschaften ("Genderstudien", die gesamte Psychologie², die hier prominent und besonders unheilbringend zu nennen ist, oder auch Wirtschafts"wissenschaften" sind davon am meisten betroffen) bewegen sich heute deshalb weithin auf dem Niveau simpelsten, ja kaum zu glaubenden Laientums, deren Wissenschaftlichkeit durch ein "Arkanum" und/als "Formelwissen" vorgetäuscht wird.**
Das alles noch dazu getragen von einer dogmatisierten Unsinnsideologie, daß es so etwas wie "Begabung" gäbe, aus der sich dann zwingend "ergibt", WAS jemand sei oder sein könne. Talent ist aber leer. Talent ist in bestimmten Situationen abgerufene Problembewältigungskraft, und deshalb ZUERST vom Sein, von der Identität, vom Ort bestimmt, nicht umgekehrt. Das konkrete Tun, und ob und wie man es bewältigt, ist deshalb eine Frage des Gehorsams, die Anforderungen des Ortes zu erfüllen. Und eine Frage, ob der Ort (der Ort!) gemäß ist. Gott beruft (und stellt) an einen Ort, nicht zu einem Tun. Begabung kann deshalb nur insofern etwas aussagen (und ist immer pluripotent), als sie auf einen Ort verweist.Der Wunsch nach sozialer Differenzierung ist umso stärker ausgeprägt, als sich durch Abbau aller formalen Schranken (die man durchaus mit Höflichkeit beschreiben könnte; sie ist völlig durch "lockere Pfeif-auf-die-Etikette" ersetzt) diese Differenzierung (als Differenzierung von Orten - und jeder Ort ist ANDERS als ein anderer) in anderen Kriterien ausbilden muß. Wir sprechen hier über eine tief persönliche Wirklichkeit, die sich in diesen formlosen Zeiten (und das heißt: kulturlos) andere Wege sucht. Beim Akademiker: Durch "Recht haben" und Eifer, sich in jedem Disput - und sei es in der Diskussion um Hartwurst beim Fleischer - durchzusetzen.
Nicht zu unterschätzen, nein, gar nicht zu unterschätzen ist aber die Gesamtgestalt der schulischen Ausbildungswege, also auch der vor-universitären Schulen. Die heute auf "höhere, höchstmögliche Abschlüsse" ausgerichtet ist, und dafür eine direkte Ausrichtung auf die Universität hat.
Heute haben in unseren Ländern 60 Prozent der 19jährigen Matura (=Abitur; Anm.), und das Ziel der "Bildungspolitik" ist noch weit höher. Man beachte die Billigmatura am Weg der Abendschulen etc., oder Studienberechtigungsprüfungen als Massenerscheinung. Die die Idee der Matura endgültig pervertieren und lächerlich machen.Diese direkte Ausrichtung nach oben - jeder Abschluß darunter ist nur wie eine nicht vollkommene Bildung, die erst mit einem akademischen Titel abgeschlossen ist, so ist zumindest das allgemeine Verständnis von Bildung geworden - bringt mit sich, daß die Ideale der Akademie auch für den unteren Schulgang entscheidend und maßstäblich werden. Niemand, der heute eine Hauptschule abschließt, hat damit noch das Siegel über eine Autorität, einen Stand, sondern er ist nur "drunter".
Damit strahlt auch der Rationalismus und Scheinakademismus der Massenuniversität nicht nur nach unten aus, sondern zieht auch fast die gesamten Schulen in den Bannstrahl einer akademischen Identität. Deren Autorisierung damit in jeden Bereich hinein ausstrahlt. Man bemerkt das am deutlichsten in der Geringschätzung, die das Handwerk heute GEGEN JEDEN WIRKLICHEN GESELLSCHAFTLICHEN WERT "genießt".
Praktisch ist das etwa auch an einem sicher auch dem Leser bekannten Verhalten bemerkbar: Wenn man einem Akademiker ZUSTIMMT, nimmt man an dessen Stellung (und Identität) teil.
Dienstag, 18. Februar 2020
Die unerhörte Leichtigkeit des 5. Gebotes
Es ist mit eine der schlimmsten Verhaltensweisen, die man Menschen angedeihen lassen kann - es ist die öffentliche Ächtung, also die Ehrloserklärung, und das noch dazu als Lüge, also als Verleumdung. Wir haben es hier mit dem 5. Gebot zu tun!
Würden die Vorwürfe stimmen, würde die AfD gegen das deutsche Recht verstoßen und gar nicht zu Wahlen zugelassen werden. Im Gegenteil aber ist die AfD sogar die einzige Partei, die in ihren Reihen keine "Altlasten" aus der Nazizeit mitschleppt. Auch die SED ("Die Linke") ist davon betroffen.
Die Situation ist mit 1989 in der DDR zu vergleichen. Man treibt es so weit, bis eine kritische Zahl von Bürgern genug hat und sagt: Mit mir nicht! Es ist auch hier Bürgerpflicht, diesem Psychoterror, der mangels Argumente über eine Bevölkerungsschichte verhängt wird, die manchen einfach unbequem ist, entgegen zu treten.
Dienstag, 4. Februar 2020
Ethos des Kampfes
Die Germanen lehnten körperliche Arbeit als Weg seinen Lebensunterhalt zu bestreiten als feige und unehrenhaft ab, weil nur der Kampf und die ständige Todesgefahr im Krieg als Überwindung der Angst, als Hingabe an das von Gott bestimmte Schicksal zu Wotans Tafel in Walhall führte, ein nicht darauf abzielendes Leben aber das Leben nicht wert war.
So kann man tatsächlich von einer (positiven) Kultur des Krieges sprechen. Das relativiert die Aussage, daß erst das Christentum das Abendland möglich machte, weil es eine völlig andere Haltung zur Arbeit lehrte und läßt verstehen, warum eben dieses Christentum, das falsch verstanden ("... dem halt auch die andere Wange hin") als "Religion der Schwäche" gesehen werden kann, von so vielen Heidenvölkern abgelehnt wurde.
Obwohl es, richtig verstanden, diesem Ethos keineswegs widerspricht, sondern ihn in gleichem Maß zum Kriterium macht, nach dem Krieg und Kampf nur bei solchen Voraussetzungen gerechtfertigt ist, weil andernfalls zur Sünde wird. Denn keine der genuin christlichen Haltungen ist ohne Bereitschaft zu sterben, gekreuzigt zu werden, also zu leiden, christlich zu verstehen.
Montag, 21. Oktober 2019
100 Jahre Haß (8)
Es könnte Israel nichts Besseres passieren, als sich von diesen Leuten zu trennen. (Auch vom ADL, der ebenfalls bereits Europa in seinen Klauen hat; Anm.) In der derzeitigen Situation kann man nicht einmal Mitleid mit den israelischen Opfern haben. Das wäre so, als würde man die Opfer Hitlers mit den Millionen toter Deutscher ausgleichen wollen. Israels Tote sind eine Folge seiner falschen Politik. Das einzige, was in Israels Politik konstant ist, ist, daß jeder, der einem nicht paßt, als "Nazi" beschimpft wird, auch Juden untereinander beschimpfen sich so. Mal ist es der, mal der, und am Schluß ist sowieso jeder ein Nazi, der eine andere Meinung hat als man selber.
Sonntag, 20. Oktober 2019
100 Jahre Haß (7)
Samstag, 19. Oktober 2019
100 Jahre Haß (6)
Freitag, 18. Oktober 2019
100 Jahre Haß (5)
Donnerstag, 17. Oktober 2019
100 Jahre Haß (4)
Die Kunst, gute Filme zu machen, konnten sie dann aber jederzeit zukaufen. Denn alle, und auch alle Christen, kamen gerne - um berühmt zu werden. Insofern ist es sehr jüdisch, immer gewesen, Macht über die Nützung der Schwächen der Menschen aufzubauen. Alkohol, Drogen, Pornographie, Ruhmsucht ... die Rolle der Juden in diesen Bereichen ist immens.

