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Freitag, 17. Mai 2019

Man muß das Problem langsam ernst nehmen.

Der VdZ liebt Nils Axel Mörner, den Wissenschaftler, der zuerst für den IPCC die Meeresspiegel kontrollierte, und zu Ergebnissen kam, die politisch nicht opportun waren. Denn was fand er heraus? (Hier konnten Sie es vor Jahren schon nachlesen.) Von einem "globalen Meeresspiegel" zu sprechen ist absurd. Die Unterschiede sind regional extrem unterschieden, und selbst statistische Durchschnittsrechnungen gehen von minimalen, keineswegs aber überproportionalen Steigerungen des Meeresspiegels aus.

Aber das Wesentliche scheint etwas ganz anders zu sein: Die Sonnenaktivität. Die auch die Erdrotation verändert. Dreht sich die Erde schneller, wie während Zeiten solarer Minima, staut sich durch die Erdrotation das Wasser am Äquator. Steigt die Solaraktivität, und das tut sie im 60-Jahr-Rhythmus, dann verteilt sich das Meereswasser auch mehr an der Peripherie. Dafür gibt es ganz handfeste, jahrhundertelang verfolgbarer Meßdaten, also: Evidenz.

Die CO2-Panik, die in nichts begründet ist, bis heute nicht belegt ist, geht seiner Ansicht nach auf Olaf Palme zurück. Der die Abhängigkeit vom Öl aufheben wollte, und auf Kernkraft setzte. Also mußte die Verbrennung dämonisiert werden. Daneben war Palmes bekanntes Ziel einer (sozialistischen) "Weltregierung" dadurch leichter erreichbar.

Zum angeblichen 97%-Konsens meint Möhler, daß man fast das Gegenteil sagen müßte: 97% der wissenschaftlichen Fakten sprechen GEGEN die katastrophische Erzählung vom CO2-Kollaps der Welt. HIER liegen die Fakten. Die Klimapaniker haben nur unwissenschaftliche Schreibtisch-Modelle. Sie sind völliger Unsinn.

Wir sollten endlich beginnen, intelligente Dinge zu tun, und nicht diesen dummen Glaubenssystemen nachlaufen. Die nur die Menschen täuschen und verdummen. Oder wollen wir im Ernst die irrationale Panik indoktrinierter Kinder, die von nichts eine Ahnung haben und besser Fußball oder sonstwas spielen sollten, ernst nehmen? Es ist ein Angriff auf die Vernunft und auf die Wissenschaft, Kindern zuzuhören, die noch weit davon entfernt sich, sich überhaupt ein Urteil über wissenschaftliche Fakten bilden zu können? Aber, so Mörner, das ist typisch für die Klimapanik, lauter Leute zu mobilisieren (bis hin zu Schauspielern, wie Leonardo Di Caprio; Anm.), die von der Sache keine Ahnung haben und sich in ihrer Naivität benutzen lassen, um auf die Emotionsdrüse zu drücken und so politischen Druck aufzubauen.

Das einzig Erschreckende ist, daß es heute möglich ist, mit der Realität so leicht Geige zu spielen. Das hat etwas mit dem Bösen zu tun. Sagt Mörner. Es wird nicht mehr lange dauern, bis die Tatsachen so evident werden, daß man sie nicht länger leugnen kann. Daten? Lächerlich. Die Daten werden laufend manipuliert, und das wird der Öffentlichkeit ständig verschwiegen. 

Die Erde geht auf eine Abkühlung zu, ausgelöst von der Sonnenaktivität, alles deutet darauf hin. Vermutlich schon 2030, 2040, 2050. Die Solaraktivität steuert auf ein neues Minimum zu. Das wird die Erdrotation erneut beschleunigen. Was wird passieren? Der Golfstrom wird sich weiter südlich verlagern, der Norden abkühlen und vereisen. Was wird bei den heutigen Erderwärmungs- und CO2-Panikern als Reaktion passieren? Nichts. Die Ratten werden das sinkende Schiff verlassen, und sie werden noch dreister lügen, um ihre Pfründe zu retten.

Zum Ende des Gesprächs geht Mörner noch auf die Küstenverläufe Schwedens ein. Das Land hebt sich jährlich um einen halben, im Norden gar um einen ganzen Meter. Jährlich! Die 3000 Meter hohen Gletscher zur Eiszeit sind weg, das Land hebt sich. Mörner steht auf einem Felsen, der 1704 noch 12 Meter unter Meeresspiegel lag. Natürlich hebt sich dabei der Meeresspiegel, denn das Meeresbecken wird kleiner! Und er hebt sich um jährlich 1,9 Millimeter, über die gesamte Baltik und die Nordsee gerechnet bzw. gemessen. Dasselbe gilt für den Osten der USA. In der Äquatorgegend freilich zeigt sich etwas völlig anderes. Aber mit CO2 und einer angeblich menschgemachten Erderwärmung hat das alles nichts zu tun.




Patrick Moore wird noch leidenschaftlicher, wenn er den wahnsinnigen Versuch beurteilt, den derzeit die NGOs im Verbund mit demokratischen Abgeordneten im Washingtoner Kongress bespricht: Sämtliche CO2-Emittenten zu beseitigen. Wenn DAS durchgeht, dann bedeutet es den Tod der menschlichen Zivilisation. Dann bedeutet es den Tod von Milliarden Menschen. Und das, Herrschaften, ist auch die wahre Natur der Klimapanik: Der Mensch ist Feind der Erde. Eine glatte Blasphemie! Es wird höchste Zeit, Klimapaniker so zu nennen, wie sie benannt werden müssen: MÖRDER. Feinde der Menschheit. Man muß die Klimapanik allmählich ernst nehmen. Sie ist ein Vernichtungsfeldzug der Bösen. Sie ist dämonisch. Sie ist satanisch.








*270219*

Dienstag, 3. April 2018

War natürlich alles ein Unfug

Mittlerweile ist der Klimaschwindel ja schon alt genug, so daß die Probleme, die seine Vertreter mit früheren Voraussagen bekommen, immer evidenter werden - sie sind allesamt nicht eingetreten. Eines der beliebtesten Themen dabei war und ist angeblich der menschengemachten CO2-Klimaerwärmung zugeschriebene "beschleunigte Anstieg des Meeresspiegels". Wir haben über die Unmöglichkeit, dazu wirklich etwas Verläßliches zu sagen, hier schon vor Jahren gehandelt. Ein Beleg für die Abstrusität dieses Themas findet sich nun auf "wattsupwiththat". 

Er bezieht sich auf eine Kongressanhörung, die vor mittlerweile dreißig Jahren in Washington stattgefunden hat. Dort behauptet und "belegte" ein "Wissenschaftler", daß wir es mit einem beschleunigten Anstieg der Meeresspiegel zu tun hätten, der in einigen Jahrzehnten alles unter Wasser setzen würde, was heute so an Prächtigkeiten an unseren Küsten stünde. 

Nichts davon ist natürlich eingetreten. Aber noch mehr: Es läßt sich zeigen und zwar gerade im Vergleich über die letzten zehn Dekaden, daß ein sogenannter Meeresspiegelanstieg an hunderten Meßpunkten der Küsten der USA zwar gemessen wurde, daß sich dieser aber ausnehmend kontinuierlich und konstant verhält. Nichts zeigt also einen "menschlichen Effekt", nichts zeigt einen Effekt durch eine angeblich vom Menschen verursache Klimaerwärmung durch CO2. Während sich die Aussage des Wissenschaftlers, der damals seine Weisheiten vor dem Kongreß absonderte (ein Mitglied des mit hunderten und aberhunderten Millionen Dollars - auch aus Steuergeldern - finanzierten Environmental Defense Fund, einem der ältesten und übelsten Mitspieler in dem großen Jauchefaß der Klimakatastrophik), zur Gänze widerlegt haben.

Wobei der VdZ es ohnehin für falsch hält, von einem globalen Meeresspiegel zu sprechen. Wenn schon, dann handelt es sich jeweils um ein Verhältnis von Land zu Meer, das weltweit alle möglichen Spielarten aufweist. Oft genug etwa auch das Land steigt, wie in weiten Teilen Südamerikas. Und nicht zuletzt und häufig genug schlicht mit der menschlichen Besiedelungstätigkeit zu tun haben, und sei es durch Grundwasserentnahme, die Land absinken läßt (wie etwa bei Manila oder in Teilen der Küste Chinas, wo in den letzten Jahrzehnten gigantische Städte entstanden sind). Zumal die Lande der Erde keineswegs eine "stabile Platte" sind, die in absoluter Höhe fixiert ist, sondern ein (wie Wegener es einmal ausdrückte) "plastisch-zähe Flüssigkeit", wo alles ständig in Bewegung ist.*

Der Meeresspiegel ist niemals als absolute Größe zu messen, hier wird die Öffentlichkeit an der Nase herumgeführt. Zu seiner Einschätzung tragen auch Satellitenmessungen wenig bis gar nichts bei, weil sie nur abgeleitete Informationen bringen, die auf vielen Annahmen beruhen, wie sich denn die Wasser der Meere in anderen, endlich meßbaren Effekten erfassen ließen. Exaktere Technik kann keine mangelhaften Thesen verbessern, im Gegenteil, sie werden dadurch nur verschlechtert. Weshalb die Aussagen aus solchen Satellitenergebnissen zuweilen auch schon kräftig korrigiert werden mußten, weil sich Annahmen als falsch herausgestellt haben. Die aber "einen Meeresspiegel" selbstverständlich nicht zu messen vermögen.

Aber das ist ja einer der vielen Irrtümer der Gegenwart, der im Grunde der Magie entstammt: Zu glauben, daß eine verbesserte Technik und Methodik auch eine neue oder bessere Grundaussage (also wie von unten nach oben kumulierend) als Interpretationshorizont (der ja erst aus Daten Fakten macht) aufbauen ließe. Und deshalb glaubt man heute gerne, daß noch dazu so ferne, mythisch verbrämte Dinge wie "Satelliten" auch mehr über die Welt wissen lassen können. Oder wie sagt man so schön? Wer einen Bauern vom Traktor holt (hat ja auch 500 PS) und in einen Ferrari setzt, wird keinen feinsinnigen Formel-1-Fahrer bekommen, sondern einen Bauern, der mit einen Ferrari die Piste beackert. Und wer Menschen schlichten Gemüts (um es nobel zu sagen) mit Hochschuldiplomen ausstattet wird nicht große Wissenschaft herbeizaubern, sondern schlichten Aussagen von Wissenschaftlern mit schlichtem Gemüt nur mehr Autorität verleihen.




*Es mag ein simples Beispiel sein, dem natürlich nicht viel an Einzelaussage zu entnehmen ist, das aber als Bild spricht: Man denke nur daran, daß jeder menschliche Tritt eine Erschütterung auslöst, die Tiere sehr deutlich registrieren. Und wer einmal eine herandonnernde Herde von nur acht Pferden erlebt hat, die aber sogar hunderte Meter entfernt ist, der hört überhaupt auf an eine "feste Erde" zu glauben.






*150318*

Donnerstag, 8. März 2018

Wahrheit bezieht sich auf Wirklichkeit

Man kann nicht anders als die Berichterstattung über eine angeblich bevorstehende, menschengemachte Klimakatastrophe als böse zu klassifizieren. Denn beharrlich werden unter einem absurd verfälschten Wissenschaftsbegriff wieder und wieder Dinge behauptet, die nachweislich falsch sind oder völlig anders zu verstehen wären. Mit nur einem Ziel: Die Öffentlichkeit und die Politik zu verunsichern, in Panik zu versetzen und mit einem Schulterzucken allem zuzustimmen, sich zumindest nicht dagegen zu wehren, was da über uns verhängt wird. 

Es gibt Anzeichen, daß hier manches aufbricht. Mehr und mehr dringen nun doch Wissenschaftler an die Öffentlichkeit, die nicht nur seriös sind, sondern den Spießrutenlauf der Verhinderung ihrer Wirkung auf sich genommen und wenigstens ein wenig für sich entschieden haben. Und mit ruhiger Stimme wiederholen, was ohnehin immer klar war: Kein Grund zur Beunruhigung! Die wissenschaftlichen Fakten stützen die Klimapanik nicht im Geringsten. 

Auf drei dieser Stimmen sei hier verwiesen. Zwei haben erst jüngst lesenswerte Artikel online gestellt, einer auf Achgut, und einer in der Schweizer Basler Zeitung. Wie die Schweizer Zeitungen überhaupt wieder auf die von früher bekannte Linie wohltuender Sachlichkeit zurückzufinden scheinen. Auch die NZZ wird wieder lesbarer, weil wirklichkeitsverpflichteter. Zumindest passiert das bei den Eidgenossen eher als bei uns, in Deutschland, in Österreich, wo die unbedingte Empfehlung, sämtliche (sämtliche!) Medien zu meiden, nach wie vor gilt. Denn hier wird nur manipuliert, und ganz schön geschickt noch dazu. Und hier wird bei Alternativmedien zu viel reagiert, zu wenig nachgedacht. Sodaß beide Seiten in einer oft recht ähnlichen Unsinnsspirale steckenbleiben.

Beide Artikel setzen sich mit den jüngst die Medien wieder einmal überschwemmenden Meldungen, daß angeblich der Meeresspiegel so dramatisch ansteige. Beide Autoren kommen zum selben Ergebnis: Nichts davon ist wahr! Im Gegenteil. Auch geht Fidschi nicht unter, oder Kiribati, wie Nils-Axel Mörner vor Ort feststellte. Mörner korrigiert auch eine der vielen unwahren Aussagen des IPCC. Der von 97 Prozent Konsens spricht, obwohl dieser "Konsens" überhaupt nicht stimmt. Nicht was eine Klimapanik anbelangt. Mörner weist darauf hin, daß je nach Feld 50 bis 80 Prozent seiner Forscherkollegen den Aussagen des IPCC mehr als skeptisch gegenüberstehen, weil sie einfach nicht stimmen, wissenschaftlich nicht haltbar sind.

Bei allen Klimapanikern aber, soviel steht fest, geht es ums Geld. Dem vor allem widmet sich Roger Letsch in seinem von gerechtem Zorn getragenen Artikel auf Achgut, dem es angesichts der jüngsten Medien-Panik-Kampagne "Das Meer! Das Meer!" ziemlich reichte.

Weder lassen nämlich abschmelzende Pole die Meeresspiegel dramatisch steigen (in Summe nimmt das Eis bekanntlich sogar zu, denn die Eismassen der Antarktis wachsen nach wie vor, wenn auch zuletzt weniger rasch - aber sie wachsen nach wie vor! - während die Arktis in den letzten Jahren relativ stabil zu bleiben scheint) noch erwärmen sich die Meere dramatisch, auch hier erwarten viele sogar eine Abkühlung, wie die letzten Datenreihen nahelegen. Dafür fällt auf, daß überall und konsequent die Daten der Vergangenheit so "korrigiert" werden, daß sie in den Meßreihen zur Gegenwart hin den gewünschten Anstieg produzieren. Es gilt das Dogma der Klimakatastrophe und -erwärmung, Fakten (und schon gar empirische Befunde) interessieren da nicht.

Ergänzend noch als dritte Stimme ein etwas älterer Vortrag (2012) von Gernot Patzelt von der Universität Innsbruck. Wir haben den Mann schon mehrmals erwähnt. Hier spricht er über seine Feldforschung (und es fällt auf, daß viele der seriösesten Wissenschaftler nie den Blick für die Realitäten genau durch Feldforschung verlieren; die meisten der Klimapaniker sind reine Schreibtischtäter) an den Gletschern der Alpen. Mit dem Ergebnis, daß wir es heute keineswegs mit einem alarmierenden Rückgang der Gletscher zu tun haben, sondern daß die Belege unumstößlich sind, daß die Alpengletscher während 65 Prozent der letzten 10.000 Jahre weit kleiner, weiter zurückgezogen waren, als sie das heute sind. Auch die Baumgrenze lag um gut 120 Meter höher als heute. Wir haben es also mit einem immer wieder auftretenden Vor und Zurück der Gletscher zu tun, mit nichts anderem. Und von besonderer Erwärmung zu sprechen ist haltlos.

Mit einem interessanen Aspekt, auf den wir hinweisen: Patzelt zeigt auch auf Zusammenhänge mit der Almenwirtschaft. Die nämlich hat (zumindest auch) dafür gesorgt, daß in größeren Höhen kaum Wälder aufkommen konnten. Man wollte und brauchte Wiesen und Bäume nur zur Versorgung mit Brenn- und wohl auch Bauholz. Weil heute die Almenwirtschaft zurückgegangen ist, machen sich auch die Bäume wieder breiter als über die letzten 1000 Jahre und wachsen höher hinauf.

Wie sich überhaupt aus den Messungen in den alpinen Höhen Daten ergeben, die auffallend mit den Meßreihen übereinstimmen, die aus den Bohrkernen in der Arktis übereinstimmen. Was die Forschungsergebnisse in den Alpen erhärtet. Die erzählen, daß wir zwar seit 130 Jahren eine sehr gemache Erwärmung in den Alpen erleben, daß diese aber im Vergleich zu den letzten 10.000 Jahren weit unter vergangenen Temperaturverhältnissen zurückbleibt.









*140218*

Donnerstag, 31. August 2017

Die Lüge kann nie groß genug sein

Es gibt so viele Beispiele, wie sehr die Klimaapokalyptiker lügen, daß es nicht möglich ist, sie alle anzuführen. Keine Lüge ist ihnen zu schäbig, keine Tatsachenverschleierung zu mühsam, wenn nur ihre Dominanzagenda davon profitiert. Eines dieser Beispiele ist die Meldung, daß die Hauptstadt der Philippinen, Manila, durch den menschenverursachten Klimawandel (heißt: CO2-Anstieg) im Meer versinke. 

Denn eines nur stimmt daran: Manila versinkt tatsächlich. Und es wird tatsächlich vom Meer bedroht. Aber die Gründe dafür haben absolut nichts mit einem angeblich beschleunigten Anstieg des Wasserpegels zu tun. Das läßt sich alles nachweisen. Genauso läßt sich nämlich nachweisen, daß nicht das Meer steigt, sondern Manila sinkt. Und zwar aufgrund ganz simplen, nachvollziehbaren wie durch Fakten erweisbaren Tatbestands.

Die Stadt Manila ist seit den 1960er Jahren explodiert. Mittlerweile wohnen in Zentren wie Umgebung an die 13 Millionen Menschen, in zehn Jahren werden es 19 Millionen Menschen sein. Das sind gut zehnmal soviel wie zu Anfang der 1960er Jahre. Die noch dazu ganz anders leben als ihre Vorfahren. Damit hat sich natürlich der Bedarf an Wasser auf so kleinem Territorium vervielfacht. Und wo wird dieses Wasser hergenommen? Aus dem Boden. Manila wird durch Grundwasser versorgt. Was aus den Wasserhähnen und Duschköpfen rinnt, was für die Landwirtschaft, die intensiviert wurde, entnommen wird, stammt aus dem Boden. 

Und dieser hat sich in rasantem Tempo gesenkt. Er trocknet schlicht aus. Das Grundwasser muß aus immer größeren Tiefen geholt werden, die Erdschichten darüber komprimieren sich. Denn dazu kommt der enorme Druck, den die immer dichtere Bebauung vor allem im Zentrum ausübt. Das sich deshalb in den letzten Jahrzehnten um gute 80 cm gesenkt hat. Die übrigen Stadtteile etwas weniger, aber mit 30 oder 50 cm noch immer beträchtlich. Es ist eine Tatsache, daß Manila durch Überschwemmungen zu Monsunzeiten mehr und mehr heimgesucht wird. Aber das hat NICHTS mit klimatischen Veränderungen zu tun. Das hat nur mit dem Wahnsinn zu tun, den Giga-Städte als Degenerationserscheinungen einer Kultur bedeuten.

Dennoch wird Manila als Musterbeispiel für das durch die Klimakatastrophe zu erwartende Szenario verkauft. Dabei hat sein spezielles Schicksal nicht das geringste mit Klima zu tun! Der Meeresspiegel macht bei Manila keine Ausnahme, er steigt (wie immer man das zu messen vorgibt, der VdZ hat daran sowieso seine größten Zweifel) auch im Meer um die Philippinen mit jährlich 1,5 bis 2 mm, wie seit Jahrhunderten eben.

Aber was kümmert das eine Branche, die davon lebt, daß man ihre Märchen glaubt!? Was kümmert das PR-Fachleute angesichts einer nächsten Klimakonferenz, auf die sich die Philippinen einladungsgemäß mit einer Klage vorbereiten, in der sie verlangen werden, daß man ihnen Milliarden zuschiebt. Denn was können sie dafür, daß "das Meer ansteigt"? Die Klimophanten werden es ihnen gerne zuschieben, und sie werden dieses Argument gerne annehmen. Als nächstes Instrument, mit dem Eigenverantwortung bequem auf andere abgeschoben, Folgentrage abgewehrt werden kann.

Denn erstens ist es ja nicht das Geld der Superheiligen der Letzten Tage, das sie so gerne verteilen möchten. Und zweitens brauchen diese Selbsternennungsheiligen solche Katastrophenmeldungen wie einen Bissen Brot. Die sich noch dazu so bequem mit Fernsehbildern von einem überschwemmten Manila dokumentieren lassen. Denn nur das kann Schmarotzern und Dieben aller Art ihre Geschäfte - und ihren Ehrgeiz, der der Ehrgeiz von Versagern ist, die sich deshalb eine Separatwelt schaffen müssen, in der sie die Bedingungen von Gelungenheit bestimmen können, denn anders werden sie nichts - sichern.







*140817*

Samstag, 19. November 2016

Und jetzt auch noch das Meer

Stell Dir vor, es ist katastrophaler Meeresspiegelanstieg angesagt, und das Meer geht nicht hin ... Auch diese Meldung, die durch die Medien geisterte, war gelogen. In der es in schicksalsschwangerem Ton hieß, daß sich der Anstieg des Meerespiegels beschleunig habe. 

Hat er nicht.

Das belegen die Messungen der NASA, die einzigen, die man eigentlich heranziehen kann, woraus immer die das vom Satelliten aus hochrechnen. Wie die3se NASA-Graphik belegt, steigt das Meer seit Jahrzehnten ganz gleichmäßig, wie es das seit 10.000 Jahren, seit der letzten Eiszeit, tut. 

Mit rund 3 Millimeter im Durchschnitt (mal mehr, mal weniger) über die Jahre verhält es sich ganz konstant seit 1993, als man begann das Meer mit Satelliten zu vermessen. Daran hat sich auch in den letzten 10 Jahren nichts geändert. Und eigentlich, eigentlich ist das schon seit 1940 so. Das macht auf 100 Jahre hochgerechnet also ... 30 Zentimeter. Der VdZ glaubt auch das nicht in dieser allgemeinen Form, glaubt daß sich der Meeresspiegel lokal sehr unterschiedlich verhalten wird, mal mehr, mal weniger. Das Meer im Verhältnis zum Land IST aber keine befüllte Emailbadewanne, an der sich nichts ändert, beides korrespondiert. Geschenkt.

Denn auf keinen Fall ist der Anstieg des Meerespiegel der Meter und mehr, den die Klimapropheten gerne gehabt hätten, und er hat sich auch nicht beschleunigt. Schwarz auf weiß. Schade. Jetzt, wo grad wissenschaftlich der Meter bewiesen war! Sodaß erst jüngst vom Weltklimafonds die ersten Milliarden auf die Kayman-Inseln überwiesen wurden, um die armen von Nordländern wie Österreich und Deutschland (zahlen sollen sie, bis sie schwarz werden, diese ...!) verursachten Meeresspiegelopfer der Südsee zu entschädigen. Na macht nix, Geld schimmelt nicht, schon gar nicht wenn es digital ist. Und ein Anwesen in Yorkshire samt Hauspersonal als Alterssitz kann auch nie schaden.





*270916*

Freitag, 30. September 2016

Wenn nicht das Meer steigt, sondern das Land absinkt

Untersuchungen haben nun die Hinweise darauf verdichtet, daß Zivilisationsprozesse besonders an dichtbesiedelten Küstenabschnitten die Landoberfläche dieser Gebiete rascher ABSENKEN als man bisher dachte. Immerhin wohnen derzeit schon 500 Millionen Menschen direkt an Meeresküsten, die Zahl hat in den letzten Jahrzehnten rapide zugenommen. 

Die Gründe sind vielfältig. Da sind einmal pure Verdichtungsprozesse, die bis in hunderte Meter Tiefe wirken können, je nach Schichtenaufbau des Untergrunds. Dann sind da Ausspülungsprozesse des Meeres, die sich nun auf das Meer selbst beschränken, weil sie ins Landesinnere nicht wirken, also den Meeresboden in Künstennähe auswaschen. Samt der Ablagerung von Sedimenten, die unterbunden ist, sobald das Meer nicht mehr weiter ins Landesinnere spült, hat sich das ganze Verhalten von Meer wie Land an den Küsten verändert.

Dann sind da Prozesse die dadurch Absenkung bewirken, daß aus der Erde intensiv Flüssigkeit entnommen wird. Sei es durch Erdölförderung, sei es durch die Entnahme von Wasser für die Landwirtschaft oder zum direkten menschlichen Verbrauch. Dann sind da durch Verbauungen verhinderte Überschwemmungsprozesse, die das Grundwasser absinken lassen. 

Daß es solche Prozesse gibt, die sogar dramatisch ausgehen können, zeigt das chinesische Huangho-Delta, wo sich das Land durch die intensivierte Landwirtschaft und Landbebauung um mittlerweile schon 250 mm jährlich (!) absenkt. Auch im Gangesdelta in Bangladesh werden jährlich bereits 18 mm Absenkung (nicht: Meeresspiegelerhöhung!) durch Tiefensonden in verschiedene Erdschichten und der Bewegungen dieser zueinander gemessen. Man geht dort davon aus, daß sich seit 1960 ein Höhenverlust von 1-1,5 Meter eingestellt hat. Umgekehrt hat sich in Venedig der Absenkprozeß verlangsamt, als man 1970 aufhörte, Grundwasser abzupumpen. Er hat sich lokal wieder beschleunigt, seit man beginnt, Tiefensanierungen an den Fundamenten durchzuführen und erste Bauarbeiten für die geplante Meeressperre durchzuführen.

Dann sind da Absenkungen, die auf tektonische Bewegungen zurückzuführen sind. Und dazu kommen langfristige magnetische Prozesse in der Erde, die bei Belastungen auftreten, und die man kennt. Erde, die gepreßt wird, tendiert zur Ausdehnung, also zur Hebung. Das war bei der Bedeckung mit Gletschern in der Eiszeit der Fall. Seit damals fällt dieses Eis weg - die Erde senkt sich also lange schon wieder. Und dann sind da noch kaum verstandene thermische Prozesse in der Erdkruste, die gleichfalls zu Hebungen und eben Senkungen führen. Sie sind auf jeden Fall und nachweislich etwa bei New Orleans oder Venedig relevant.

Insgesamt gibt es also eine Fülle von Faktoren, die wirksam werden können, von denen man machen noch nicht versteht, andere wiederum aber gut kennt. Es sind jeweils nur ein paar Millimeter, die daraus resultiern. Aber sie summieren sich, und müßten in der Betrachtung der Meeresspiegelerhöhung auf jeden Fall berücksichtigt werden, weil Absenkungsprozesse der Küsten selbst diese gar übertreffen könnten.





*160816*

Freitag, 22. Juli 2016

Meeresspiegelanstieg? Ein einziges G`schichterl.

"Ich wurde vom IPCC einmal gebeten, am Kapitel über den Meeresspiegelanstieg aufgrund der menschenverursachten Klimaveränderungen mitzuarbeiten. Meine erste Überrraschung war, daß an diesem Kapitel 38 Autoren mitschrieben, von denen kein einziger Fachmann für Meeresspiegel war. Darunter ein Meteorologe aus Österreich - das Land hat nicht einmal eine Küste!" Prof. em. Nils-Axel Mörner über den angeblichen Anstieg des Meeresspiegels. Kurz und knapp: Alles Unfug, und niemals wissenschaftlich belegbar. Im Gegenteil. Vergleicht man die Daten der vergangenen 500 Jahre läßt sich oft sogar ein Rückgang des Meeresspiegels konstatieren.

Änderungen des Meeresspiegels gründen in rein natürlichen Gegebenheiten und Rhythmen (Erdrotation, Schwankungen in der Achsenneigung der Erde etc.) von Anstiegen und Rückgängen, mit erstaunlicher Tendenz zu Stabilität. Sie haben mit dem Märchen vom menschengemachten Klimawandel durch CO2-Ausstoß absolut nichts zu tun. Das ist empirisch! War jemals ein Meeresspiegelprophet schon zu einem anderen Grund an einer Küste, außer um seine Füße zu baden, stellt Mörner die Gretchenfrage? Denn empirisch ist nirgendwo ein wirklicher Anstieg des Meerespiegel im allgemeinen erkennbar. Die Vorhersagen der Hohepriester des Klimawandels sind auch den Meeresspiegelanstieg betreffend REINER UNSINN. Durch nichts (empirisch) gestützt - als durch ihren Wahn. Was immer hier verbreitet wird - es sind nicht mehr als die berühmten "G'schichterln", wie man das in Österreich nennt, die man "drückt".

Das Geschichterl ist aber freilich hochwillkommener Anlaß ohnehin zu gewisser Bequemlichkeit neigender Südseebewohner, Geld abzukassieren und zu verschleiern, daß sie auf die Umwelt schei... pardon: wenig darauf geben. Seit je. Aus den emprischen Daten, aus den beobachtbaren Fakten läßt sich niemals und nirgendwo ableiten, daß es in den letzten 50 Jahren überhaupt zu einem Anstieg des Meeresspiegels gekommen wäre. Weltweit. Eher müßte man sogar sagen: Der Meeresspiegel geht (seit 1970) zurück!

So nebenbei: "Anstiege" in der jüngsten Neuzeit haben auch bei diesem Teilthema nur mit neuen Meßmethoden und "verbesserten" Kalibierungsmethoden zu tun, die überall begonnen haben, sich nach "Modellen" zu orientieren, die ihre Endergebnisse bereits in den Voraussetzungen enthalten. Nebenbei: "Meeresspiegel" werden heute von Satellitendaten abgeleitet, aus denen die Masse bzw. das Volumen des Meerwassers hochgerechnet werden.

Es gilt auch hier nur eines:  NICHT die Wissenschaft ist verkehrt. Sondern verkehrt ist, daß man sie ignoriert, um den Klimawahn zur Massenpsychose ersten Ranges zu stilisieren.










*050616*

Montag, 19. Oktober 2015

Nicht mehr drauf? Das Meer war auch schon mal höher

Solche Vorträge solcher beherzt-vernünftiger Menschen - Fachwissenschaftler zum Klima, im übrigen: Werner Kirstein von der Uni Leipzig - tun einfach gut. Wenn man wie wir täglich, stündlich von haarsträubenden, schon auf den ersten Blick unseriösen Alarmnachrichten umspült wird. die breitzuschlagen sich die ausgesuchtesten sogenannten Qualitätszeitungen nicht entblöden. Eingebettet in eine krankhafte Hermetik einer Pseudoelite, die jeden Anspruch auf Ehre verspielt hat - und umso eifriger sich Ehrungen, Titel und vor allem Geld (jener anderen, die sie mit ihren für sie und ihren Zwecken sehr "nützlichen" halb- und Unwahrheiten belügen) zuschiebt.

Also soll das Video auch hier seinen Platz finden, um wieder ein wenig Schutt wegzuräumen. Dem VdZ scheint dieser Vortrag deshalb sehr tauglich für diesen Zweck, weil er die Grundproblematik des Wortes "Meeresspiegel" anrührt. Und auch die Problematik der abstrakten Begriffe deutlich macht - was heißt das überhaupt "steigt im Mittel"? Ist so etwas überhaupt zulässig? Die realen Fakten schwanken so beträchtlich, daß es höchst fragwürdig ist, von Trend überhaupt zu sprechen.

Überlegungen also, die aus anderen Blickwinkeln und prinzipiellen Überlegungen heraus der Nicht-Fachwissenschaftler VdZ an dieser Stelle bereits auf sehr ähnliche Weise aufbereitet hat. Dies mag als Zeugnis gelten. Jenen gegenüber, die absehbar eines Tages sagen werden: Jaaaa, wir konnten ja das nicht wissen, denn wir waren ja von der Fachwissenschaft so informiert! Nein. Es ist möglich, diese Narretei zu durchschauen - aus purer Vernunft und mit einer Spur Menschenkenntnis. Die wiederum eine Frucht der Liebe zu Wahrheit und Wirklichkeit ist.

Die Stellung der Wissenschaft wird katastrophalen SChaden erleiden. Nein, hat ihn schon erlitten, es wird sich noch zeigen. Die Gründe sind für den VdZ recht klar. Es bestehen direkte Zusammenhänge mit dem völlig verfehlten Bildungsbegriff, mit gesellschaftlichen Utopien, mit der Inflation der "Akademiker", die zu einem intellektuellen Verfall der Wissenschaften und zu einer Regression des Wissens selbst führt.

Rechtfertigungen, die man längst vorbereitet. Indem man in den letzten Jahren beobachtbar die "Schwankungsbreiten" immer größer macht, sodaß man am Ende doch noch recht gehabt haben kann. Schwankungsbreiten, die eigentlich überhaupt jede Aussage mittlerweile zu einer Null-Aussage macht. Aber "es könnte ja sein" ...

Eine Fülle von knallhaften und interessanten Fakten, die der Leipziger Professor hier zu einer der durch die Gegend geprügelten Narreteien - der angeblichen Bedrohung durch einen angeblichen Meeresspiegelanstieges - bietet. Und die sollte man kennen, wenn man nicht medienabstinent leben möchte. Man liest sie aber nirgendwo. Sie wären zu offensichtlich und blamabel.

Wie sagt ein ehemaliger führender, aber angewidert ausgeschiedener Wissenschaftler des IPCC? "The IPCC is fundamentally corrupt. The only reform I could envision would be its abolition."

Ein hoch empfehlenswertes, komprimiert faktenreiches und trotz des Schwerpunkts thematisch sehr umfassendes Video. Denn man muß doch ein wenig in Details eintauchen. Auf Twitter-Ebene, auf das sich auch die Kirche schon erniedrigt hat (das Nachspiel ist programmiert, und sie wird sich nicht so herauwinden können wie die Eliten der Gegenwart, die es sich schon richten werden, wie sie es sich immer gerichtet haben), läßt sich dem Thema nicht beikommen.

Der Schaden aber, der hier bereits angerichtet wurde und noch angerichtet werden wird, ist mittlerweile gigantisch. Wer aber wird ihn verantworten, wer gutmachen?

 Schwächelt die Klimaerwärmung? Es ist saukalt, und die Meere war auch schon mal höher. Man kann nirgendwo einen Anstieg des Meeresspiegels sehen.







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Mittwoch, 27. Februar 2013

Wenn das Meer kocht

Der Amerikaner Garrett McNamara bereitet mit seinem Surfbrett eine dreißig Meter hohe Welle vor der Küste Portugals, bei Nazare.




Gesehen auf thisisnthappiness



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Donnerstag, 24. Januar 2013

Meeresbusen Atlantik

Die Bewegung des Meeres, schreibt H. G. Darwin in seinem Klassiker der Wissenschaftsliteratur "Ebbe und Flut", muß als eine globale Bewegung eines erdumspannenden Ozeans gesehen werden. Dann kann man es in Grundzügen verstehen. Das durch die unzähligen Interaktionen von Masse, Anziehung von Sonne und Mond (samt den Differenzen die sich aus dem unterschiedlichen Stand der Gestirne ergeben), Meerestiefe und Erdumdrehung im wesentlichen als Welle betrachtet werden kann. 

Es im Ganzen jemals vorhersagen zu können hält Darwin aber prinzipiell für höchst unwahrscheinlich. Im Einzelnen läßt sich Wellenverhalten zwar sehr genau studieren, aber in den zahllosen Wechselbeziehungen, denen das Meer unterliegt, ist es nicht präzise erfaßbar.

Im Rahmen dieser Bewegung kann man den Atlantik wie einen Meerbusen sehen, der durch eine Wellen-Hauptbewegung von Süden nach Norden, die nach Westen (durch die Erdumdrehung, zugleich die Hauptwelle der Erdmeere) abgelenkt ist, gekennzeichnet ist. Im Wesentlichen dabei bestimmt durch das Geschehen im Indischen Ozean, von wo das Meer zwischen Afrika und Antarktis durchgedrängt wird. 

Ohne daraus alleine die Unterschiede in den Gezeiten selbst ausreichend erklären zu können, zu denen zahllose weitere Faktoren in Interaktion erklärend hinzugezogen werden müssen, ohne sie je wirklich im Allgemeinen vorhersagen zu können. Vom Druck der Luftsäule, der beträchtlich ist und im kleinsten Raum beträchtlich schwanken kann, damit selbst wieder interagierende Wellen auslöst, über Erdbewegungen selbst, den Gestirnen (Sonne und Mond in Wechselwirkung) bis zu Schiffen als Wellenemittenten, Temperaturen, Wetter (das aber auch vom Meer selbst ausgeht), das ständige Beben und Bewegen der Erdkruste, sehr stark geprägt vom unterschiedlichen Wellenverhalten im Zusammenhang mit der Wassertiefe, mit Rückwirkungen, Abschwächungen wie Interferenzen und Steigerungen, nicht zuletzt durch Flüsse (Regenfälle, Verdunstung, oder Schneeschmelzen) ... *

Aber selbst das "Taumeln" der Erdachse - selbst wenn es nur einige Meter sind - verursacht ein periodisches Schwanken (ca. 430-Tage-Rhythmus) des Wassers der Meere. Und was ist mit den Breitenschwankungen, wo sich der nördlichste wie südlichste Punkt der Landmasse der Erde jährlich um 180 cm hin- und herverschiebt? Das Meer ist überhaupt am besten als ständig oszillierender Geleekörper vorstellbar, in dem wiederum selbst unterschiedliche Gelees und Zustände zueinander reagieren und ihr Gleichgewicht (!) um die ruhende Mitte im Kleinen wie im Großen suchen.** Als Flüssigkeit, die sich in ihrem Verhalten "gegen" das feste Land der Erdkruste in Interaktion bewegt. Im Fall der Erde elastisch, aber in ihrer Härte dem Verhalten einer Stahlkugel vergleichbar, das doch im Innerern ... eine Flüssigkeit enthält, die ebenfalls periodischen Einflüssen unterliegt.

Und das alles noch ungeachtet der Bedeutung, die die Nähe der Planeten zur Erde auf Wasserstand und Wellenverhalten (und Erdrotation) hat.

Zu komplex sind aber die physikalischen Interaktionen von Wellen, um den Meeresstand im Einzelfall vorhersagbar zu machen. Sie sind als kritische Systeme (mathematisch) am ehesten beschreibbar: Im Einzelnen unvorhersagbar, in der ereignisbezogen beschreibenden Gesamt-Wahrscheinlichkeit aber dennoch exakt. Das einzige, was sich noch verlässlich sagen läßt, ist also eine gewisse Konstanz der Erscheinungen über je lange oder kürzere Zeiträume gesehen.

Am zuverlässigsten sind solche Wasserstandsvorhersagen noch rein lokal begrenzt möglich, insofern sie in langen Beobachtungszeiträumen sogar Zusammenhänge (in begrenztem Rahmen) erkennbar machen können. Wasserstandsvorhersagen für einen bestimmten Hafen unter bestimmten "alltäglichen" Wirkfaktoren also (Mond- und Sonnenstand wie -entfernung, in Interaktion, immerhin bringt die Sonne ja die halbe Wirkkraft des Mondes auf die Waage, sodaß hier zwei Wellen unerschiedlicher Länge interagieren, dazu den Wind***) sind recht präzise möglich. 

Ohne daß dies für jeden Einzelfall verbindlich - weil nur als Wahrscheinlichkeit - gelten kann. Zumal sie sich durch lokale Faktoren (Veränderungen durch Bildung von Sandbänken, auch oft kleinsten Ausmaßes, von Erscheinungen in Zusammenhang von Flüssen, die ja selbst wiederum Wellengeschehen sind, usw. usf.) historisch ständig ändern. Was außerdem an einem Ort wichtig ist, kann an einem anderen völlig unbedeutend sein.





*Die Welt ist ein unendlich komplexes Ineinander, wo alles auf alles wirkt, und aufeinander einwirkt und Reaktion hervorruft. Nichts, wirklich nichts bleibt ohne Folgen, nichts bleibt ohne Gegenwirkung, und so gut wie nie sind direkte Zusammenhänge präzise abgrenzbar, und ganz sicher nicht in seinem globalen Wirkfeld.

**Der Verfasser dieser Zeilen macht keinen Hehl daraus, daß er Aussagen wie "Satelliten messen: Der Meeresstand ist um 14 Millimeter gestiegen" für Plappereien Geisteskranker oder/und charakterloser Geschöpfe hält. Solche Aussagen - und schon gar über Ursache-Wirkungs-Verhältnisse - sind praktisch überhaupt nicht machbar, weil solche Veränderungen nur über sehr (!) lange Zeiträume möglich wären - wenn überhaupt. Das Meer ist viel zu "instabil", veränderlich, von zahllosen Faktoren und unabgrenzbaren Wechselwirkungen geprägt, um es absolut "messen" zu können. Es ist mehr als eine ungefähre Metapher, wenn es als "unausmeßbar" gilt. Und es ist mehr als verständlich, wenn es als "personaler Organismus" gesehen wurde und wird - denn es wird von einem Geheimnis regiert, wie eine Analogie zur Person. Und "Geheimnis" heißt nicht: "Was wir eben noch nicht wissen". Sondern was wir prinzipiell nicht rational erfassen KÖNNEN.

Es ist also höchste Skepsis angebracht, was denn auch ein Satellit, der seit relativ kurzer Zeit "mißt", überhaupt an Aussage liefern kann. Wenn, sind seine Daten bestenfalls in ihren Bezügen relative Werte. Wie extrem gerade bei Wetter- und Klimabeobachtungen die Mikrobedingungen prägen, was "gemessen" wird, zeigt eine Auseinandersetzung der jüngsten Zeit, wo plötzlich Meldungen auftauchen, daß die Westantarktis sich viel rascher erwärme, als bisher angenommen. Nähere Untersuchungen haben ergeben, daß die Meßdatenreihen solche Aussagen gar nicht zulassen, weil die Meßdaten selbst manipuliert wurden. Und zwar durch einerseits Ergänzungen aus bereits vorliegenden Daten - eine Meßstation wurde nämlich über einen größeren Zeitraum aufgegeben, andere mehrmals versetzt. Aber schon eine Erhöhung des Schnees rund um so eine Meßstation um wenige Meter ergibt völlig andere Werte. Singer u. a. weisen in ihren Publikationen nach, daß schon bei oberflächlicher Betrachtung offensichtlich veränderte Mikrobedingungen mindestens ein Drittel der Meßstationen weltweit nicht mehr herangezogen werden dürften, weil sich ihre Umgebungsbedingungen dramatisch verändert haben (vor allem durch das Ausweiten des bebauten Gebietes). Weil aber defacto Aussagen über Klimaveränderungen nur aus relativen Bezügen möglich sind, ist z. B. ein Methodenwechsel bei den Meßmethoden (z. B. Einbeziehung von Satellitendaten) nicht erweiternd, sondern der Beginn einer neuen Meßreihe, deren Inhalte über lange Zeiträume vielleicht Daten liefern können. Aber keinen absoluten Vergleich möglich machen. 

Wenn es also wie gleichfalls jüngst - natürlich, wie sonst, anläßlich der Klimakonferenz in Doha - Satellitenvermessungen des arktischen Eises belegten, daß das Eis dort viel rascher schmölze, als bisher angenommen, so werden hier Äpfel mit Birnen verglichen. Satellitenmessungen unter denselben Bedingungen wie heute (!) hätten dazu schon vor vielen Jahren begonnen werden  müssen. Wissenschaftlich sind solche Aussage also keinesfalls haltbar. Sie sind reine PR-Lüge. Von ihrem Stellenwert im Rahmen einer "Weltklima-Messung" gar nicht zu reden. 

***Die Planeten nicht gerechnet, denn immerhin stehen sie in einem Gegenkräftefeld analog zu dem, das sie in Umlaufbahn hält, auf jeden Fall also wirken auch sie auf die Wellenbildung im Meer. Darwin rechnet sie (ohne Anspruch auf Stichhaltigkeit) in Summe auf etwa die Kraft der Sonne hoch.



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Montag, 21. Januar 2013

Wasser ist nicht H²O

In seinem Klassiker der Wissenschaftsliteratur "Ebbe und Flut" zeigt G. H. Darwin ein Bild von der Erde, das fern jeder mystifizierenden Esoterik die Welt als hoch komplexes System vor Augen stellt. Das als Organismus zu sehen zwar zu weit griffe, weil man von "Eigenleben" nicht im selben Sinn wie bei Organismen sprechen kann, das aber mit zahllosen Faktoren interagiert, und von einem einfachhin bestimmbaren Zustand weit entfernt ist. Es als Ansammlung von Elementen zu sehen, die einfach für sich gesehen werden können, blieb der heutigen Oberflächlichkeit vorbehalten.

Vielmehr ist die Erde also einem "wabernden Gelierkörper" zu vergleichen. Darwin entwickelt ein Modell, dem als Grundlage die Vorstellung eines rotierenden Flüssigkeitskörpers (mit einer Oberflächenhärte wie Stahl) zugrundeliegt, der in einem Wechselspiel mit Anziehungskräften von Mond- und Planetenmassen steht. Die Zustände auch des Meeres erklären sich am besten, wenn man sie als Wellenverhalten begreift.

Wo eins ins andere greift, und bestenfalls in abgegrenzten Teilen vorhersagbar sind, niemals aber im Ganzen. Hochkritisches System nennt es die Kybernetik des mittleren 20. Jhds. Von einem Ansteigen des Meeresspiegels um Millimeter oder Zentimeter zu sprechen, ja nicht einmal in Metern, und auf Ursachen zurückzuführen, wäre einem solcherart wissenschaftlichem Geist niemals eingefallen. Solche Aussagen sind schon prinzipiell nicht machbar.

Anhand der berühmten Studien des Schweizer Professors Forel am Genfer See aus dem 19. Jhd. zeigt Darwin (der mit dem Evolutionsforscher nichts zu tun hat), daß sich Wasser physikalisch nicht einfach wie ein totes Gebräu verhält, das auf der Erde herumliegt wie in einem Versuchsbehälter. Vielmehr ist es gekennzeichnet von unzähligen Bewegungen und Ausdehnungszuständen, und interagiert ständig mit externen Faktoren, am deutlichsten mit der Luft, der Erde selbst, ja sogar mit dem Weltall. 

Und alles wirkt sich aus, und alles wirkt sich aufeinander aus. Das Wasser auf die Luft, die Luft auf das Wasser. Die Erdkruste selbst ist viel eher als Flüssigkeit zu verstehen, denn als starres Becken. Studien an Wellen und deren Verhalten zeigen, daß selbst so ein eingegrenztes Wasserreservoir ständig "wabert", sich wie ein in unterschiedlichsten Rhythmen - die sich überlagern, die interagieren - pulsierendes Gelee verhält. Die Wasserstände schwanken ständig, in unterschiedlichsten Rhythmen, und aufgrund unterschiedlichster - auch menschlicher - Ursachen. Temperaturen, das Verhalten von Wasserschichten unterschiedlicher Temperaturen, die sich wie eigene Körper zueinander verhalten, minimale Erdstöße, die sehr häufig sind, ja selbst ein Schiff, das den See befährt, die Luft in ihren kaum je festzunagelnden Zuständen und Drücken wirken sich auf dieses pausenlose Schwingungsverhalten aus.

Vergleichbare Studien am Meer haben gezeigt, daß dies auch dort nicht anders ist. In größerem Maßstab verhält sich das Meer wie der Genfer See (und übrigens jede Gewässerart, auch Flüsse), das in selbstähnlichen Prozessen sämtliche Zustände kleinerer Gewässer enthält, nur ins Größere extrapoliert.

Darwin zeigt aber vor allem, womit wir es zu tun haben, wenn wir täglich mit meteorologischen Daten, ja überhaupt mit Zustandsberichten überschwemmt werden, und unser Bild von der Erde völlig verrückt. Keinesfalls sind all das einfach "meßbare" Größen, sondern mit ungefähren Berichten vergleichbar, subjektiven, gewichteten Berichten, die auf ihre Relevanz hin geglättet und vereinfacht sind, sonst könnte gar nichts ausgesagt werden. Deshalb greift  man zu Mittelwerten und vor allem zu Bezugsgrößen, die nur relatives Verhalten aussagen. 

Wer dies an solch redlichen Untersuchungen einmal gesehen hat, verliert jeden Glauben an Alarmberichte über "Meereshöhen" und "Klimaveränderungsberichte". Die mit Aussagen agieren, die in dieser Form gar nie gemacht werden können. Sich beim Klimawahn also auf "Wissenschaftlichkeit" zu berufen, ist an sich bereits Verstiegenheit. Alles das sagt etwas aus über den Zustand der Zeit und unserer Unkultur. Aber nicht über das Meer und das "Klima".

Der Klimawahn ist ein (Ersatz-)Phänomen des religiösen Haushalts, aber keines der Wissenschaft.





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Dienstag, 8. Juni 2010

Nachtrag zu den zwölf Zentimetern

Vor einigen Tagen schrieb ich in Zusammenhang mit den überraschend gar nicht versinkenden Pazifikinseln (zum Teil sind es Atolle), daß der Meeresspiegel in den letzten sechzig Jahren um zwölf Zentimeter gestiegen sei. Das hatte ich vom Artikel im Spiegel übernommen.

Und heute längst meine Zweifel daran. Grund ist ein Artikel von A. Reventlow, der da sehr salopp in seiner Schrift "Bout some irregularities" schreibt, daß es ja völlig unmöglich ist, eine exakte Tiefenmessung der "Weltmeere" vorzunehmen! Denn aufgrund unterschiedlicher, stets schwankender Luft- und damit Wasserdrücke, aufgrund der Gezeiten und Wetter (Winde!), Temperaturschwankungen und damit verbundenen Volumsveränderungen, sowie unterschiedlicher Meeresströmungen sei eine Messung des Meeresspiegels, der im übrigen immer geschwankt sei, relativ. Und an sich bereits auf Hypothesen und Hochrechnungen aufgebaut,  deren Voraussetzungen - wie bei sämtlichen Klimamodellen - ihre Stichhaltigkeit zu bewähren hätten, und nie über Unwägbarkeiten hinauskämen, wie den Veränderungen der Erdanziehungskraft, unabhängig von Differenzen die sich aus der Dichte der Erdkruste ergäben, die noch viel zu wenig bekannt, und schon gar nicht vorhersagbar seien. Man wisse bis heute nicht einmal, ob die Verteilung der Pegelmeßstationen überhaupt ein zuverlässiges Bild ergäbe, das Aussagen zulasse. Entsprechend zweifelhaft seien die Angaben aus vorhandenen Meßstationen, die zum Beispiel seit 1870 von fünfundzwanzig Zentimeter Meeresspiegelanstieg sprechen, davon siebzehn Zentimeter im 20. Jahrhundert. Solche Aussagen seien zweifelhaft, weil es nämlich Gebiete gibt, in denen unter gegebenen Voraussetzungen im selben Zeitraum Senkungen des Meeresspiegelniveaus zu beobachten waren. Außerdem ist anzunehmen, daß solch ein Anstieg in Zusammenhang mit der "kleinen Eiszeit" der Mitte des 19. Jahrhunderts stehe, denn eine Reaktion in der Wasserausdehnung kann nicht bezweifelt werden.

Schon gar nicht also sei eine Vorstellung zulässig, wie sie durch unseriöse Berichte in den Medien geschürt würden, die ein Bild vermittelten, als seien die Meere eine Art gefüllte Badewanne, an deren Rändern eine Wasserhöhe ablesbar sei. Als Beispiel führt er an, daß der Pazifik, würde er blitzartig einfrieren, nur aufgrund genannter Umstände Höhenschwankungen von rund achtzig Metern (ein Tiefpunkt und vor allem vor Neuguinea) aufweisen würde, und neuere Berechnungen im Indischen Ozean ergäben dort stellenweise sogar eine um hundertfünf Meter geringere Höhe als im Pazifik, vermutlich alleine aus der Anpassung an das lokale Gravitationspotential. Während alle diese Faktoren wieder untereinander beeinflußten ...

Wirklich meß- weil beobachtbar sei, so ein sichtlich launiger Reventlow, an ganz normalen Phänomenen, in Häfen und Stränden etc., die er kenne, nämlich nichts! Er latsche nach wie vor in hochgestülpten Hosenbeinen über den Strand von Cork, und schneide sich die Fußsohlen an denselben Stellen auf, wie in seiner Kindheit. Mehr Aussagen über das Verhalten des Meeresspiegels zu machen halte er für unseriös.

*080610*