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Samstag, 14. Januar 2023

Morgendliche Atemübung

Weil aber die Frau ihre Identität (als ihren geistigen Überbau, weitgehend identisch mit dem, was man mit "Persönlichkeit" bezeichnet) vom Manne hat  (Siehe Anmerkung*) weil übernehmen muß (Menschsein heißt vor allem auch, jemandeM anzuhangen, auch für den Mann, für den aber in anderer Form - seine Anähnlichung erfolgt weniger von der Überziehung der Gestalt des Angehangenen, als von der abstrakten Grammatik her) so ist das der eine Grund, warum sie nie ohne den Schutz durch den Mann  (Siehe Anmerkung**) sein darf.

Ist das von der Wiege an bis etwa zu ihrem 12., 13., in Ausnahmefällen 17. oder 18. Lebensjahr, warum werden wir noch erklären, der Vater (über diesen dann auch dessen Söhne, also die Brüder), so darf der Vater sie erst dann aus seinem Hause geben (oder "gehen lassen"), wenn sie nahtlos in den Schutz des nächsten Mannes übergeht, was meist heißt: dem Ehemann.

Denn die Frau ist von Geburt an immer dieselbe. Die Rede von "Reifung" ist bei ihr meist mißverstanden. Denn in ihrer Heranreifung wird das immer Gewesene durch die Umgebungskultur allmählich herausgefordert, sich in die Welt hinein zu verflechten, also zur "Frau" zu entfalten.

Mittwoch, 5. Oktober 2022

Westliche Werte

Medienbericht Trans-Lehrer
Damit wir nicht den Sinn vergessen und unsere Bereitschaft nicht erlahmt, die Verteidigung unserer Werte durch existentielle Gaben zu unterstützen, hier einige Anlässe, sich daran zu erinnern. 

Kanada: Trans-Lehrer erkämpft vor Gericht erfolgreich sein Begehren, mit künstlichen Brüsten zu unterrichten. Das Photo des Mannes finden Sie auch hier, den Medienbericht dazu lesen Sie bitte im Netz. Dort finden sich auch einige Filmchen aus seinem Unterricht.

Freitag, 2. September 2022

Am Anfang steht die Werterfahrung

Der Sinn der Arbeit liegt in ihr selbst. In der Selbstüberschreitung, wird durch den Arbeiteden ein Stück Welt ("seine" Welt) aus dem Fluch der Erbsünde heraugeholt, und ins Licht des Schöpferischen gehoben. Damit ist ein ontologisch begürndetes, also im ganz tiefen, "prae-psychischen" Bereich des Menschen liegendes Erfahren von Wert verbunden, das im eigentlichen Sinn keine Bezeichnung hat. Obwohl es "Geld" bedeutet.

Darin gründet dann das Ding "Geld", die Münze, im Symbol für diese Wertschöpfung, und gründet damit im Opfer, durch den Priester quasi "vor Gott vernichtet".
Arbeit ist die Verwandlung von Natur in Wert. (Jean Baudreillard)

Freitag, 22. Juli 2022

Ist die ungelöste Verwirrung lösbar? (2)

Tatsächlich ist dies eine biologistische Sichtweise, also eine Sichtweise, die dem faktischen Seienden Seinsbildende Kraft zuspricht. Wo also das Sein tatsächlich dem Handlen folgt - und nicht umgekehrt. Wo die Geschichte er Welt somit nicht in der göttlichen (geistigen) Vorstehung gründet, sondern sich zufällig so entwickelt, "wie sie eben wurde." 

Tatsächlich ist das nicht der Fall. Geschichte is tin jedem Fall eine Auseinadnersetzung zwischen dem götltichen urbild, und dem menschlichen Abweichen davon. Nie aber kann sie sich von den echten, den ontologischen Konflikten und Bedingungen lösen. 

Damti auch nicht beim Menschen nchträglich oder historisch "entstehen" ob er Mann oder Frau ist. Er ist es APRIORI, und jedes Denken, das NCIHT davon ausgeht (sich allerhöchstens müht, aufgrund der biologisch nicht ganz einfach zu entschlüsselnden Faktzuität eines sagen wir Babys)  irrti schwer in sich. Weil es seine iegenen Denkgrundlagen angreift und zersetzt. 

Donnerstag, 21. Juli 2022

Ist die ungelöste Verwirrung lösbar? (1)

Das Fundamentalste ist das am schwersten Differenhzierbare, und deshalb am schwersten dem Bewußtsein vorstellbar. Dazu gehört nicht nur die Beziehung des Menchen z Gott, sei "vor Gott stehen" als "vor dem Sein selbst" stehen, von dem man einerseits stammt, und anderseits immer abhängt (weil Sein für alles Geschaffene nur ein Teilhaben am Sein ist, das heißt, verloren weil "abgelöst" werden kann) sondern auch fundamentale menschliche Tatschen. Dazu gehört z. B. das, as wir mit "wissen" bezeichnen. 

Wenn wir "wissen", wissen wir einfach, ohne weiter zu "wissen", warum wir etwas "wissen". Dazu gehört auch das Geglaubt, das für wahr Gehaltene, das dem Menschen gar nicht in vollem Umfang vor Augen kommen kann, wiel das Schauen selbst bereits auf diesem Geglaubten, für wahr Gehaltenen, aufsitzt. Dazu gehört sogar die Identität, auf die nur rückgeschlossen werden kann, weil das Ich indem es sich selbst betrachtet (in der Reflexion) nur auf der Grundlage dieses Ich (also mmitsamt allen "Festheiten", allen 2Gewißheiten" auf sich selbst schauen kann.

Mittwoch, 22. Juni 2022

Einfach so fortgeschrieben

Was will uns der ukrainische Präsident Zelensky sagen, wenn er in die Medien bläfft, daß die Ukraine "westliche Werte" vertrete? Selten war er mir so gegen meine österreichische, deutsche, ungarische Welt gestellt wie in dieser Aussage. Sind die Ungarn (zumindest) nicht westlich, obwohl ich hier noch deutliche Unterschiede zur alles überzogen habenden amerikanischen "Wertewelt der Nicht-Werte" feststelle? Deutlich!
Das bringt mich auf die Idee, daß zelensky vielleicht gar nicht weiß, was er da sagt? Daß er also einem Irrtum aufsitzt! Wer von uns wird es ihm aber sagen?
Ich sehe mich nämlich als Abendländer, nicht als "Besitzer westlicher Werte." Und wenn ich das behaupte so ist es natürlich wie jeder Identitätsbegriff ein Sollwert, ein Ziel, um das herum ich immer wieder kreise. Das ich immer nur "mehr oder weniger" bin, aber sein WILL Diese Selbstüberschreitung ist aber erst das Tor für eine Identität. Der Rest wäre lächerliches Posieren. Ob das Zelensky weiß? Oder will er - und mit ihm die westlichen Ukrainischen - eigentlich die Ukraine auf Räder stellen und vor New York abstellen?

Aber was hat das mit mir zu tun wenn ich höre, daß die USA derzeit schon 300.000 sogenannte "Transgender-Kids" in offizieller Geschlechtsverwandlungsprozedur sehe, die noch dazu die unglaubliche Frechheit hat, sich "medizinisch" zu nennen? Wenn sich hier kein Mediziner aufregt - und es regt sich keiner auf - dann sind für mich fürderhin auch alle Mediziner Verbrecher und Kulturschädlinge.

Freitag, 10. Juni 2022

Der objektive Beweis

Tulsa Massaker
Rache an der Medizin
- Der junge Mann, der kürzlich in einem Hospital in Tulsa/Oklahoma (USA) willkürlich 4 Personen erschoß, ehe er sich selbst richtete, hat sich für durch Fehlbehandlung (eine Operation am Rücken) zugefügtes Leid gerächt. Seine Tötungen fanden gezielt statt. Er hat sich die "Schuldigen" an seinen Qualen genau überlegt, zwei Waffen gekauft, und sie dann gezielt exekutiert. Unter den Opfern ist auch der Chirurg.

Erst eine Woche davor gab es einen ähnlichen Vorfall, bie dem als verbindendes und damit Allgemeines der leichte Zugang zu Waffenbesitz in den USA angeführt wird. Zu leicht, zu verlockend ist diese Erklärungn. ABer ist es eine Erklärung? Gibt es nicht eine ganz andere Allgemeine, die nur weniger offensichtlich, aber noch symptomatischer und noch dramatischer ist? Denn könnte man diese
Mike Adams
 
Taten nicht als Reaktionen auf die Tatsache sehen, schreibt Mike Adams auf "Natural News", daß die Medizin zunehmend zu einer Veranstaltung von Gewalt an den Menschen geworden ist?

Viel zu viele Behandlungen werden bereits als medizinischer Standard angesehen, die in Wahrheit schwere Verletzungen der Menschwürde, in vielen Fällen pure Gewalt sind, die an den Menschen ausgeübt wird. Darunter auch blanker Mord, wie bei Abtreibungen, oder Verstümmelungen im Namen einer geisteskrank gewordenen Anthropologie, wie sie bei der Praxis der Organtransploantationen zur Regel wurde, wo man über eine bequeme, aber falsche Definition des menschlichen Todes lebenden Menschen lebenswichtige Organe entnimmt, um sie anderwärtig zu verwenden. Man denke aber auch an den Irrsinn, der sich bei Geschlechtsumwandlungen bereits abspielt. 

Freitag, 26. November 2021

Albaner? Warum Albaner? (2)

Warum niemand sein Geschlecht wählen kann (aber ergreifen muß.) Und andere Enthüllungen aus der großen Kiste der Wahrheiten. - Das Problem geht "top down - von oben nach unten". Denn es sind die Führungsschichten, die korrumpiert sind. Erst unlängst ist die American Health Society an die Öffentlichkeit getreten und hat gefordert, daß auf den Geburtsdokumenten jeder Hinweis auf "Geschlecht" vermieden werden sollte.  Der Grund ist, daß "die" Studenten den Druck auf die Professoren erhöhen, die Medizin "genderneutral/-gerecht" zu lehren bzw. zu gestalten. 

Nun wären die Professoren selbst gar nicht dazu bereit. Aber es sind die übergeordneten Gremien, die das aufgreifen und durchsetzen wollen, und über die Anstellungsdekrete jede Macht haben. Diese Verwaltungsbehörden aber sind selbst bereits ein "Insidergeschäft" verwirrter Wissenschaft, denn man kann an eben diesen verwirrten Universitäten einen Abschuß in (gender-gespülter) "Universitätsverwaltung" machen, sodaß dafür gesorgt ist, daß schon die Falschen die Weichen stellen! Was soll so ein Expertentum also an brauchbaren Lösungen erarbeiten?
Wollen Sie, werter Leser, einem Arzt vertrauen, der allen Ernstes behauptet, es gäbe kein biologisch relevantes Geschlecht - und zwar in der Polarität von Mann und Frau? Was soll man also von so einem Arzt denken, der die simpelsten Augenfälligkeiten zugunsten eines absurden Weltbildes ignoriert, und sie danach behandelt? 

Donnerstag, 25. November 2021

Albaner? Warum Albaner? (1)

Ein früherer Herausgeber des "Lancet", eines der führenden Wissenschaftsmagazine der Welt der Medizin, dessen Name nichts zur Sache tut und zur Schonung der Person verschwiegen bleiben soll, war der Meinung, daß es zielführend sei bei einer Studie, die in dieser Zeit herauskommt und publiziert wird (sic!), davon auszugehen, daß sie falsch ist und völlig unsinnige "Resultate" verkündet. Und ein leitender Redakteur eines weiteren führenden britischen Magazins, des "British Medical Journal", sprach davon, daß mindestens - mindestens! - jede zweite Studie in der Medizin, die heute veröffentlicht wird, in die Tonne gehörte, weil sie unwissenschaftlich ist und falsche Aussagen "beweist".

QR Briggs im Interview

Das sind nur ein paar der vielen scharfsinnigen Aussagen, die William M. Briggs in einer nächsten Radiosendung in einer amüsanten Plauderei preisgibt. Wo er sein nächstes Buch ankündigt, in dem er Beweise, wissenschaftliche Beweise für eine Unzahl von Fehlern und Irrtümern liefern wird (das Buch erscheint in diesen Wochen), die die Linke vertritt oder - und das ist noch schlimmer - von denen sie nicht einmal weiß, daß sie sie als Postulate annimmt. Und die Linke hat ihren angekündigten Marsch durch die Institutionen wahr gemacht. 

Sie beherrscht den Wissenschaftsbetrieb fast lückenlos. Und hat "die Wissenschaft" in einen Zustand gebracht, in dem sie nicht mehr zu retten ist. Sie ist durch und durch politisiert, und durch und durch "woke", das heißt einem Diktat "zu habender Resultate" unterstellt. 

Dienstag, 21. September 2021

Gedankensplitter (1349)

Mann und Frau werden aneinander. Natürlich auch in der Charakteristik, in der sich auch das Faktische, nicht nur das ideale (ontologische) widerspiegelt. Deshalb liegt es auf der Hand, die sich immer mehr aufbauenden Gewaltsysteme, 

mit denen Eliten und jeder, der zu Einfluß kommt 

bis hin zur Impfpflicht, in der der Nachbar dem ungeimpften Nachbarn seinen Stich auferlegen will, wodurch er ihn in seine durch die Scheinallianz der Identifikation 

(der Stellvertretung für die Obrigkeit; in der Stellvertretung, in der Repräsentanz gehört man einer Gruppe zu; in der Impfpflicht, die man dem Nachbarn auferlegt, hat man deshalb "Anteil" an den Eliten) 

die mit der Staatsführung identische, also im Diktatorischen "wachsende" Macht spüren läßt, 

in der die (im Realleben depotenzierten) Eliten, die Priester des Geheimwissens der Wissenschaftlichkeiten, die sogenannten Massen zwingen, karniefeln und durch Verhaltensgebote bis ins Intimste drangsalieren, 

in einem direkten Zusammenhang (Korrelation) mit dem Verlust der Macht des Mannes innerhalb der Zweierbeziehung Mann-Frau und vor allem den Kindern gegenüber zu sehen. 

Sonntag, 19. September 2021

Der schöpferische Garten der Lüste

Wie kann man sich das Schöpferische vorstellen? Wie das Entstehen von Neuem, zuvor nicht Dagewesenem, das nun in die Welt kommt, einerseits leiblich, anderseits nur geistig als Wirklichkeit. (Denn nicht alles Wirkliche, also in und auf die Welt wirkende, bewegende, hat einen Leib. Aber das Leibliche, das Fleisch - siehe Christus, der Sohn Gottes - ist der Dreh- und Angelpunkt.)

Am besten geeignet scheint die stärkste Analogie, die wir haben, und die jeder sogar erlebt hat, und das ist die leibliche, die "sexuelle" Vereinigung von zwei Menschen. Die sich einander zusprechen (es braucht das Ja, was soll man da herumreden!? Sogar das Gesetzbuch kennt die Situation eines fehlenden Ja, und nennt es Vergewaltigung, oder nennt es bei einem aus irgendeinem Grund ungültigen Ja Mißbrauch, Nötigung etc. 

Samstag, 18. September 2021

Man wird weiß, gelb, schwarz oder rot (2)

Was wir vererben, was wir erwerben, was wir verderben. Die feuchten Träume vom Schokoladenpudding - Was hinsichtlich der oben angerissenen "Rassenfrage" auffällt ist, daß weltweit die Kinder annähernd gleich geboren werden. Die Stufen der Entwicklung sind gleich und auch die Zeiten, zu denen sie auftreten. Und zwar unabhängig davon, wie groß die "Rasse" später ist, unabhängig von vielen weiteren Merkmalen, die sich dann als "Rassenmerkmale" erkennen lassen. Sodaß ein Wind in jene Richtung weht, die in der gesamten weiteren Entwicklung der Individuen "innerhalb einer Rasse" das Insgesamt, die Umwelt, die Geographie, das Spezifische des Sozialen und so weiter und so weiter die entscheidende Rolle in der Herausformung solcher "unterschiedlicher" Gestalten spielt.

Freitag, 17. September 2021

Man wird weiß, gelb, schwarz oder rot (1)

Ja aber ist es nicht so, daß die Menschheit sich in verschiedenste Typen unterscheidet, die man als "Rassen" bezeichnen kann? Wo sich umfassendere Typologien zeigen, innerhalb derer es wiederum eine kaum faßbare Vielzahl an weiteren Typologien und Typen gibt, und so weiter?

Nehmen wir als Anregung, wohin die Reise gehen wird, der VdZ ist sicher, einigen Notizen von Adolf Portmann entgegen, die er in einem Vortrag vor bald achtzig Jahren äußerte. Er meint zu dieser Frage, daß er sich nicht in der Lage sähe, sie zu lösen. Alles was sich bisher dazu angeboten hat, alles was bereits als Lösung der "Rassenfrage" angeboten hat, hat sich immer als unhaltbar herausgestellt. Keine physischen Merkmale lassen sich so verallgemeinern, daß man sie nur einer bestimmten, als "Rasse" bezeichneten Typologie im "zoologischen Sinn" zuschreiben könnte.

Dafür zeigt sich viel, wenn man es umgekehrt anstellt. Wenn man nach dem Allgemeinen sucht, nach Charakteristiken, die alle Menschen gemeinsam haben, oder mehr oder weniger gemeinsam haben. Typologien wie die in der Unterscheidung von Mann und Frau, wo sich die Zweigeschlechtlichkeit bis ins unterste Reich des Lebenden zeigt, wo sie aber zu verschwinden beginnt, wo also das als Vereinzeltes feststellbare Wesen, das Individuum, in die Zweigeschlechtlichkeit übergeht. Aber selbst dort - mit der Ergänzung der beiden Geschlechter. Einen geschlechtslosen Kern aber, an den sich dann Männliches oder Weibliches "anlagert", gibt es nicht.

Donnerstag, 16. September 2021

Na klar, dann nicht.

Über Monika Donner* wollen wir nichts mehr sagen. Derzeit steht er wieder im Fokus "alternativer" Medien, die, so der Eindruck, in letzter Zeit wie die Pilze aus dem Boden schießen. AUF 1 liefert auch ein Gespräch, das wir hier auch prompt mal zugängig machen. 

Ein wenig aber hat der VdZ nicht nur den Eindruck, daß sich schön langsam alles wie in einer Dauerschleife, durchgeschaltet auf allen Kanälen, ständig wiederholt. Und zwar sowohl bei diesen wie bei jenen (und diese Demonstrativpronomen haben nix mit Gendering zu tun), sondern daß nun jeder dabei sein will, es auch zu sagen, und angeblich auch immer gesagt hat. Das entmutigt fast ein wenig.

Donner sagt (und schreibt) jedenfalls viel. Und er meint alles "beweisen" zu können. Welche Aussage der VdZ mittlerweile nur noch rührend finden kann. Weil Donner damit zu meinen scheint, daß man so wie er seine "Theorie" über die Zusammenhänge "seit dem Ersten Weltkrieg" (und weiter zurück) aus einigen Büchlein zusammenstoppelt, die genau diese Theorie zur Grundlage haben, und dann von "beweisen" spricht. 

Samstag, 21. November 2020

Dem zarten Empfinden von Frauen und Kindern angepaßt

Es gab noch vor einigen Jahrzehnten den Begriff der Bowdlerisierung (Bowdlerization). Heute versteht den wohl noch kaum jemand.

Er stammt ursprünglich aus dem Englischen. Und geht zurück auf eine Shakespeare-Ausgabe eines gewissen Thomas Bowdler, die im 19. Jahrhundert unter dem Titel "The Family Shakespeare" die Werke des Dramatikers Frauen und Kindern "angepaßt" präsentierte.

Bowdler hat darin alle das (bzw. sein) Sittlichkeitsgefühl anrührenden Stellen und Konstellationen geglättet, um sie dieser Zielgruppe anzupassen, ohne diese zu zerrütten oder zu verstören. Ophelias Tod war da etwa kein Selbstmord, sondern ein Unfall.

Zur Erinnerung: Ophelia ist Hamlets Geliebte. Sie läßt sich von ihren Verwandten (Laertes!) überzeugen, daß Hamlet sie nicht wirklich liebt, sondern nur ihre Liebe zu ihm (die durch Hamlet offenbar erwidert wird, zumindest beteuert er sie mehrfach) zu erotischen Zuwendungen ummünzen will. Von selber wäre Ophelia freilich nie darauf gekommen, denn ihrer Wahrnehmung nach war Hamlet in seinen Liebesschwüren ehrlich. Doch das Säen des Zweifels hat Erfolg, sie kann Hamlets Verhalten nicht mehr deuten, wird verwirrt, und endet im Selbstmord.

Mittlerweile gibt es kaum noch aktuelle Neuauflagen alter Literatur, egal ob für Kinder oder Erwachsene, die nicht sprachlich "bereinigt" und "heutigem Sittenbedürfnis" angepaßt wurde. 

Die Parallele zur politically correct Sprachreinigung, wie sie heute stattfindet, ist für den VdZ augenfällig. Der Leser möge die Aussage daraus selber bilden.

Franco Moretti zieht in "Der Bourgeois" aber noch eine andere Parallele. Er sieht in der Erzählart sowohl von Charles Dickens wie der Hollywoods in Repräsentanten wie Stephen Spielberg analoge Vertreter genau dieser moralischen, angepaßten Erzählweise. Und es ist seines Erachtens nach sehr bezeichnend, daß sie allesamt Geschichten erzählen, die sich gleichermaßen an Erwachsene wie an Kinder richten.  

Sowohl Anti-Intellektualismus wie auch der Nützlichkeitsaspekt für die aktuelle Sicht und Dringlichkeit der Bildungspolitik, meint Moretti, kämen darin zum Ausdruck. Die penetrante Allgegenwart von Worten wie "heute" oder "einst", die sich darin finde, zeige eine nur dünn übertünchte Verachtung für die kritische Auseinandersetzung mit menschlichen Gedanken und Gefühlen.



*191020*

Donnerstag, 2. Juli 2020

Warum Gott als Mann gesehen werden muß (2)

Teil 2)



Das heißt nichts anderes, als daß sich im männlichen Tun die geistige Spitze des Menschseins (somit auch alles an Zugehörigkeit! als Stellvertretung! als Teil eines Ganzen, also als Universalium!) zeigt. Das ohne die frauliche Seite freilich nicht da wäre. So, wie das Haupt, Christus, seinen Leib - die Kirche! - sucht weil zu seinem Ganzsein braucht. Nicht im ontologischen Sinn, Jesus hat ein Sein ohne Schöpfung und ohne Mensch, na selbstverständlich!, aber im existentiellen Sein. 

Das ist das Geheimnis der Liebe Gottes zu den Menschen. Nicht den Menschen ontologisch aus dem Geschöpflichen ins Göttliche zu holen, sondern am Göttlichen durch Anähnlichung (eine "Leistung" des Menschen, die er zu erbringen hat, will er Glück erleben) teilhaben zu lassen - in der geistigen Sohnschaft. Denn Teilhabe ist nur dem Söhnlichen (sozusagen) möglich. Weshalb auch die Frau das Sohn-sein zu erreichen hat, will sie teilhaben an der Erlösung durch Christus, am Opfer vor Gott, am Weltsein als Lobpreis Gottes.

Wollte man das anders sehen, wäre auch die Priesterschaft selbst unrettbar angegriffen. Und genau das ist der Fall: Mit dem Zerfallen des konkreten Menschenbildes als dem innertrinitarischen Geschehen nachgebildeten Existierens - nicht zufällig als Vater und Sohn bezeichnet, die im Heiligen Geist, einer eigenen Person, zu einem Ganzen, zu "Gott" werden, einem ewigen Actu, einem handelnden Sein, einem im Handeln seienden Sein gewissermaßen - als Identität ist der Priester zerfallen. 
Und MIT DEM PRIESTER zerfiel AUCH DER MENSCH. Nicht umgekehrt, nicht anders, sondern genau so.
So, wie die Begriffe mit dem männlichen Geschlecht nicht NICHT Männlich sind, ist im Mannsein alles einem Begriff Zuzuordnende enthalten. Und in gleicher Weise ist im männlichen Gott Vater und Sohn IM Heiligen Geist das Wesen des Männlichen als Wegweisung weil Wesensdefinition des Menschen - als Mann! - enthalten. 

Alle diese windelweichen Versuche, die Frau dadurch zu "retten", indem man sie unter Auflösung aller Begriffe und damit des Denkens auf eine Ebene mit dem Mann hebt, weil das auf abgeleitete, indirekte Weise so ist (sic!), es aber für die Schöpfung keinen Weg gibt, der sich auf direkt anstrebbare, abgeleitete Weise begehen ließe (weil das abgeleitete Allgemeine immer nur im Konkreten enthalten ist - oder sonst gar nicht) sind lächerliche Windelpruntzereien. Und deshalb niemals gottähnlich. Sondern des Teufels. Dieses Meisters des Windelprunzens weil Meisters der Begriffsauflösung.

Und da gibt es keine Entschuldigung des Mannes, weil er sich denn doch nicht über das Weib erheben wolle, und so weiter, und so fort. Nein. Sondern vor allem muß ihm diese Aufgabe als Last begreiflich werden. Denn erst dann wird auch aufhören, daß der hierarchisch Untere den Oberen zu beneiden beginnt, weil dieser angeblich Vorteile habe. 

Er hat sie nicht. Nicht in der Ewigkeit. Denn mit der Höhe der Stufe, in der ein konkreter Mensch steht, wächst auch die Schärfe der Prüfung, unter der er steht. Und daran scheitert jeder, der meint, er sei an einem unteren Platz, der ihm so gar nicht gemäß sei, weil er doch weiter nach oben gehörte. Und - UND! - umgekehrt. 

Der VdZ schreibt dies ganz bewußt unter Weglassung aller Hin- und Rücksichten und Querverweise. Er tut dies, weil sich die gesamte Diskussion in den letzten Jahrzehnten nur noch in diese peripheren Bereiche verlagert hat, die aber ihren Rang verloren haben, weil die Hauptsache - daß Gott männlichen Geschlechts ist - sich in allen Disputen mittlerweile völlig verloren hat. Aber wozu soll dann überhaupt noch gesprochen werden? Wo doch nun der Mensch am Boden klebt, von dem er sich nicht einen Zentimeter erheben kann, weil ihm die Grundbegrifflichkeit des Mensch- und Weltseins versagt bleibt.



*260620*

Mittwoch, 1. Juli 2020

Warum Gott als Mann gesehen werden muß (1)

Lange Zeit bereits sieht sich der Katholik mit der Aussage konfrontiert, daß Gott nicht geschlechtsspezifisch gesehen werden dürfe. Dabei ist seit je auffällig, wie viele rhetorische Kniffe verwendet werden müssen, wieviele Begriffsrelativierungen und damit -auflösungen erfolgen müssen, um diese Definition Gott aufrecht zu halten oder zu "begründen". 

Gleichzeitig - so könnte man sagen, so müßte man es sehen - begann, mit einem kleinen Nachhinken, die geschlechtliche Identität des Menschen zu wanken, bis sie sich ganz auflöste. Damit haben wir es heute zu tun. 

Vage Gegenbewegungen waren zu beobachten, um zu retten, was zu retten ist, und doch dabei völlig neue Begriffe zu schaffen. Gegenströmungen entstanden, die Mann und Frau je eine eigene Identität zusprachen. Und mit viel Krampf und Kampf versuchten zu definieren, was das nun sei, Mann, Frau, Vater, Mutter, wie man das nun verstehen solle und könne. Meist endeten diese gut gemeinten (und gut gemeint ist das Gegenteil von gut!) Neubegriffenheiten im geistigen Niemandsland eines nicht wirklich zu fassenden Geschlechts, in dem sich letztlich vor allem das Geschlechtsspezifische nahezu auflöste. 

Der Mann und Vater wurde weichliche Zerrfigur, die Frau zum irgendwie abgemilderten, aber dennoch gleichberechtigten - emanzipierten - letztlich aber gleichwertigen Geschlecht. Und was es an Verquertheiten noch mehr gab und gibt. Die nur eine diffuse "Liebe" und "Hingabe" noch einte. Der genau das fehlte, was Liebe und Hingabe aber ist: Das selbstüberschreitende Erfüllen eines Parts, der unveränderlich ist. Zumindest insofern unveränderlich, als sein Ideal, seine Idee also, fest und unveränderlich stehen muß. Denn ist das verhandelbar, ist es bereits aufgelöst. 

Wie kann das auch anders sein? Wie kann der Mensch meinen, den Menschen anders definieren zu können denn als Ableitung des "Nach seinem Abbild schuf er ihn"? Wenn also Gott verschwimmt, verschwimmt auch der Mensch, wenn die geschlechtliche Identität Gottes unwichtig wird, wird sie das auch beim Menschen.

Dabei haben wir nicht den geringsten Hinweis aus der Fleischwerdung Gottes selbst, daß dem so wäre! Nicht nur war Jesus Mann, sondern auch den Vater bezeichnete er immer als Vater. Nicht als "na sagen wir halt, aber es könnte auch Mutter" und so weiter, und so fort. Nein. Vater. Sohn. Brüder.

Bei dieser Gelegenheit muß ein heftiger und längst fälliger Einspruch gegen die gezielten Greuel getan werden, in denen den Lesungen in der Liturgie meist ein "Brüder UND SCHWESTERN" vorgestellt wird, wo es expressis verbis aber "Brüder" heißt. Söhne, und nicht "Söhne und Töchter".

In dem idiotischen Bemühen, gewissermaßen, die Würde der Frau zu retten, indem man ihr eine dem Manne gleichgestellte Identität zusprach, und sie somit auf dessen Ebene hob, wurde das Entscheidende mit Füßen getreten und in Grund und Boden gestampft. Das, was in der Genesis bereits vorgezeichnet war und als einzige Begriffsdefinition des Geschlechts zulässig sein KANN, und zwar weil in Bezug zur Ebenbildlichkeit mit Gott gesehen: Daß Gott DEN MENSCHEN schuf, indem er ihn ALS MANN (Adam) schuf, und erst in zweiter Linie als Mann UND FRAU schuf. Wobei er die Frau der Seite Adams entnommen hat.

Und dort muß deshalb jede Geschlechtsdefinition ansetzen - beim Mann. So, wie in Jesus DER MENSCH allgemein vor Augen stand, ist im Mann auch die Frau enthalten. Damit sind wir auch bei der wahrlich geistesgestörten (sic!) Diskussion um die Geschlechtsspefizität von Begriffen, die sich nicht zufällig dem generischen Geschlecht des Mannes in eins zu fallen scheinen. 

Warum? Weil im Mann alles enthalten ist. Auch die Frau. Sie ist es nur insofern nicht, als die Frau eine Auslagerung aus dem Menschsein (des Mannes, das heißt: Menschsein immer als Mann, der wie alles ein Archetyp ist, also ein Modell der Ordnung der Schöpfung) ist, und insofern der Mann nach diesem Teil sucht, weil er ihn existentiell braucht.
So, wie beide, Mann wie Frau, in der Selbstüberschreitung, durch diese Mann-Männin-Konstellation jeden dieser Aspekte des Menschseins=eigentlich Mannseins erst zur Wirklichkeit und damit zur Welt bringen. Ohne diese "Frau aus dem Mann genommen" hätte dem Menschsein seine wirkliche Wirklichkeit gefehlt, die immer erst als Moment der Selbstüberschreitung WIRD, also ist. 
Als Ergänzendes, als "Fleisch von meinem Fleisch, Bein von meinem Bein." Als Boden, als Materia, ohne die er nicht Mensch weil Welt sein könnte. 

Morgen Teil 2)



*260620*

Mittwoch, 13. Mai 2020

Religion darf, was die Wissenschaft ihr sagt

Eine Übertragung eines Artikels von William M. Briggs, erstmals erschienen auf dessen Blog am 9. März 2020, mit freundlicher Genehmigung des Autors. Wir verbinden das mit einem Hinweis auf einen Artikel der LifeSiteNews vom 6. April, in dem berichtet wird, daß die UN ihr "Corona-Paket" zur Unterstützung von Entwicklungsländern, um Schäden durch die Corona-Pandemie" (an dem diese Länder natürlich wieder nicht "schuld", deren Opfer sie also sind - die sind einfach immer Opfer ...) an ein Programm knüpft, in dem die Genderproblematik und im besonderen die "Reproduktionsgesundheit" und "Selbstbestimmung der Frau" im Vordergrund steht. Was expressis verbis heißt, daß die Abtreibung als Element des "Menschenrechts der Freiheit der Frau" (die eine Freiheit der Willkür ist, über das Leben anderer zu bestimmen) gefördert und gefordert wird.



UN-Berichterstatter: Geben Sie Ihre Religion auf, umarmen Sie die von Experten zertifizierte UN-Religion



VON WILLIAM BRIGGS GEPOSTET AM




Ich kenne das maledivische Wort für Cojones nicht, aber der maledivische UN-Sonderberichterstatter Ahmad Shaheed hat diesbezüglich einiges zu bieten. Shaheed sagt, daß jeder, der einer Religion folgt, diese Religion ignorieren und ihm und seiner von Experten geschaffenen UN-Religion folgen sollte. Hat er tatsächlich gesagt!


Wörtlich meinte er: "Ich lehne jede Forderung ab, daß religiöse Überzeugungen als 'Legitimierung und Rechtfertigung für Gewalt gegen oder Diskriminierung von Frauen, Mädchen oder LGBT+ -Personen' herangezogen werden können."

Das verweist auf die furchteinflößenden Behauptungen, daß auch gerecht wäre, wenn Gott meint, daß Homosexualität schlecht sei. Wo Gottes Äußerungen doch nicht mehr sind als auch eine Meinung, unter vielen, wie Menschen sie eben haben. 

Shaheed wurde darin direkter: "Gesetze, die auf traditioneller Moral beruhen und oft religiöser Natur sind, sollten aufgehoben werden, wenn sie den Meinungen von Menschenrechtswissenschaftlern und UN-Experten widersprechen."

Das hat uns natürlich gefehlt. Denn wir haben seit Charles Manson keinen mehr gehabt, der die kühne Behauptung aufstellt, nur er kenne die Wahrheit, und wisse deshalb auch am besten, wie alle Menschen leben sollten. Jetzt haben wir wieder jemanden. Die UNO und ihre Sonderberichterstatter.


In seinem Bericht fordert der UN-Experte die Staaten nachdrücklich auf, geschlechtsspezifische Diskriminierungsgesetze aufzuheben, einschließlich solcher, die unter Bezugnahme auf religiöse Erwägungen erlassen wurden und etwa Ehebruch unter Strafe stellen, Personen aufgrund ihrer tatsächlichen oder wahrgenommenen sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität kriminalisieren, die Abtreibung in allen Fällen kriminalisieren, und die religiöse Praktiken fördern, die die Menschenrechte verletzen.

"Frauen und LGBT+-Personen werden im Namen der Religion von staatlichen und nichtstaatlichen Akteuren diskriminiert und Gewalt ausgesetzt. Was ihre Möglichkeit beeinträchtigt, ihre Menschenrechte, einschließlich ihres Rechts auf Religions- oder Glaubensfreiheit, uneingeschränkt zu genießen", sagte Shaheed.

Ich denke es war Hugh Hefner - Historiker, korrigieren Sie mich hier - der beim Masturbieren gestorben ist, während er Schwulen-Pornos ansah - der als erster für die volle Wahrnehmung seiner eigenen Menschenrechte plädierte, zu der auch das gehörte. Wie hat es geklappt, Hef? Nicht so ganz. Er hat höchstens die bestätigt, die immer schon der Meinung sind, daß alle Pornos schwul sind.

Begreifen Sie es doch endlich. Es gibt kein größeres UN-Übel oder Unheil, wenn Sie möchten, als Diskriminierung. Wenn die UNO die Religion übernimmt, wäre deshalb jede Diskriminierung strengstens untersagt. Wenn Sie also die „sexuelle Orientierung“ nicht diskriminieren können, ist alles, was ein Mann verantwortlich in die Hand nehmen und bestimmen möchte - was für ein Euphemismus! - auf ein luftig-flockiges Fairplay reduziert. Das schließt seine Kinder ein. Das Haustier auch, also auch den Goldfisch. Deinen Bleistiftspitzer. Ja sogar ihn selbst. Eine Orientierung ist eine Orientierung. Also schmiere Dir jetzt endlich mehr von der Seife aufs Seil. Sollten das nicht diejenigen unter Ihnen, geneigte Leser, die auch Käufer von Coronavirus-Panik sind, nicht längst gemacht haben.

Shaheed könnte das gleiche Material wie Hefner gesehen haben: 

„Religionsgemeinschaften sind nicht monolithisch. In vielen Religionen gibt es eine Vielzahl von Selbstverständnissen, von denen einige mehr als andere der Förderung der Gleichstellung der Geschlechter und der Nichtdiskriminierung verpflichtet sind “, fügte der UN-Experte hinzu.

„Während religiöse Organisationen ein Recht auf Autonomie bei der Verwaltung ihrer Angelegenheiten haben, sollte diese Achtung innerhalb eines ganzheitlichen Konzeptes von Rechten erweitert werden, das auf der Universalität, Unteilbarkeit, gegenseitigen Abhängigkeit und Unveräußerlichkeit aller Menschenrechte beruht.

"Die Staaten sind verpflichtet, allen, einschließlich Frauen, Mädchen und LGBT+-Personen, ein gleiches Recht auf Religions- oder Glaubensfreiheit zu garantieren, auch indem sie ein Umfeld schaffen, in dem sich pluralistisches und fortschrittliches Selbstverständnis manifestieren kann", sagte Shaheed.

Wunderbar unverständlich. Alle haben vollkommene Religionsfreiheit, solange diese Religion UN-Religion oder Unreligion ist. Un-/UN-Religion ist universell. Es ist die Eine-Welt-Religion, nach der sich der Mensch immer gesehnt hat. Nun, zumindest einige Männer.

Ein Grundprinzip der Nichtreligion sind „Rechte“, d. h. Gier, Stolz, Gleichheit. Alles das steht mir zu, niemand darf etwas dagegen haben.

Realitätsbasierte Religionen werden nichts mit solchen abscheulichen Konzepten von Gleichheit und Perversion zu tun haben. Aber die Unreligion begrüßt sie, ja sie besteht darauf.

Die Realität sagt, daß Männer und Frauen niemals gleich sein können. Und zwar einfach deshalb, weil sie Männer und Frauen sind. Männer und Frauen sind  wiederum nicht dasselbe, weil es seltsamerweise und bekanntlich so ist, daß Dinge, die nicht dasselbe sind, nicht dasselbe sein können.

Die Unreligion besagt trotzdem, daß alle gleich sind. Und daß nicht nur Männer und Frauen dasselbe sind, sondern daß jeder Mann eine Frau und jede Frau ein Mann sein kann. wann immer es ihnen beliebt. Warum? Ganz einfach, weil man um Himmels willen doch nicht das T bei LGBT diskriminieren darf. Wenn jemand das also von sich behauptet, dann ist es wahr. Das Verlangen übertrumpft bekanntlich die Realität.

Die Realität sagt, dass nicht-fortpflanzungsfähige, sexuelle Aktivitäten, die Verhütung und Geburt absichtlich vermeiden, böse sind und der Spezies schaden. Die Realität ist wissenschaftlich und moralisch.

Unreligion sagt, dass momentanes Vergnügen von größter Bedeutung ist. (Wenigstens ist die Unreligion konsequent und gegen die Praxis, die privatimsten Teile von Frauen abzuschneiden.)

Laut Unreligion (im offiziellen Bericht) wurden bislang „nur unzureichende Fortschritte bei strukturellen Fragen erzielt, die der Ungleichheit der Geschlechter zugrunde liegen. Es geht hier um rechtliche Diskriminierung, unfaire soziale Normen und Einstellungen, um die Entscheidungsfindung in sexuellen und reproduktiven Fragen, sowie um die immer noch geringe politische Beteiligung."

Hm, geringe politische Beteiligung? Die Realität sagt doch seltsamerweise, daß jedesmal, wenn man Frauen darüber abstimmen läßt, ob es gut sei, ihre eigenen Kinder zu töten, prompt eine Enttäuschung zutage kommt. Sie sehen das nämlich anders. Frauen finden das nicht gut! Verdammt. Also fragt man sie am besten gar nicht. Andere wissen das besser als sie. Andere, wie die UN-Religion, oder die Unreligion, pardon.

Die besagt deshalb auch gleich, dass religiöser Glaube am besten an Universitäten wie Harvard entschieden wird. Die, wie jeder weiß, unter strenger Kontrolle durch "peer-review" (also durch Gleiche) stehen.

Die Realität sagt freilich, daß auch das verrückt ist.




*060420*

Dienstag, 28. April 2020

Wenn Kirche und Politik ihre Aufgaben tauschen

Es ist ein unglaublicher Schwachsinn, zu sehen, daß Politik heute Kirche macht, und Kirche Politik. Das ist nur eine der Aussagen von Peter Hahne, die dieses Gespräch mit Roland Tichy interessant machen. Früher, so der Protestant Hahne, wußte er, daß wenn die Katholische Kirche in Ausschüssen sich so oder so verhielt, daß er ruhig mitstimmen konnte, denn da wußte er, daß das immer vernünftig war. Das kann man heute schon längst nicht mehr sagen. Dabei ist es schon aus marketingtechnischen Gründen verrückt, was die katholische Kirche macht: Sie glaubt, indem sie ihre Glaubensinhalte über Bord wirft, attraktiver zu werden. Sieht aber nicht, daß die Protestanten, die das alles ja haben, was die Katholiken angeblich wollen. 

Noch vor zwanzig Jahren stand die Kirche für einen runden Tisch, an dem sich alle einfanden, egal welcher Geistesrichtung er entstammte. Heute ist das anders! Heute dürfen nur noch vorausgewählte Parteien dort Platz nehmen. Sie hat heute dieselbe Angst vor der Debatte wie die Politik!

Es gibt einen Grundsatz: Wer eine Institution verändern will, der muß gehen, der muß also aus der Kirche austreten. Heute ist es umgekehrt. Hahne ist deshalb für die Abschaffung der Kirchensteuer, weil Dinge dadurch finanziert werden, die gegen den Glauben stehen.

Eine der größten Schwachsinnigkeiten ist dabei, daß die Kirche bei der Sprachverhunzung mitmacht, die die Inklusivsprache und der Genderismus bedeuten. Den als Wissenschaft zu bezeichnen völlig absurd ist. 

Wer immer aber heute gegen den Wahnsinn auftritt, egal auf welchem Gebiet, wird zum Nazi erklärt. Das führt zu interessanten Koalitionen. Denn sogar das Kabarett (wobei Hahne "Comedy" sagt!) steht auf derselben Seite dieser neuen "Nazis".






*090420*

Freitag, 27. März 2020

Was aber steht wirklich in der Bibel?

Wir beziehen uns zur Abwechslung wieder einmal auf einen Artikel auf OnePeterFive. Der nämlich etwas von so großer Bedeutung gelassen ausspricht, daß es unbedingt aufgegriffen und den werten Lesern als glänzender Edelstein vor Augen gehalten werden soll. Es geht vorerst um eine Stelle, die so leicht zu verstehen scheint, die auch schon so oft zitiert worden ist, daß es fast nicht der Mühe wert scheint, sie noch einmal anzusehen. 
Als viel Volk zusammenkam und die Leute aus allen Städten ihm zuströmten, sagte er in einem Gleichnis: "Ein Sämann ging aus, seinen Samen zu säen. Beim Säen fiel einiges an den Weg, wurde zertreten, und die Vögel des Himmels pickten es auf. Anderes fiel auf steinigen Grund. Es ging zwar auf, verdorrte aber, weil es keine Feuchtigkeit hatte. Anderes fiel mitten unter die Dornen. Die Dornen wuchsen mit auf und erstickten es. Und anderes fiel auf gutes Erdreich, ging auf und trug hundertfältige Frucht." Bei diesen Worten rief er aus: "Wer Ohren hat zu hören, der höre!" Da fragten ihn seine Jünger, was dieses Gleichnis bedeute. Er antwortete: "Euch ist es gegeben, die Geheimnisse des Reiches Gottes zu verstehen. Den anderen werden sie nur in Gleichnissen dargeboten, damit sie sehen und doch nicht sehen, hören und doch nicht verstehen. (Lk. 8, 4-10)
Was der VdZ meint wird vielleicht klarer, wenn man weiß, daß diese Übersetzung (aus dem Griechischen) zwar gebräuchlich, im Grunde auch nicht falsch, aber eine Interpretation ist. Die sich natürlich nach jenem Verständnishorizont richtet, den der Übersetzer hatte oder beim Publikum annahm, während er den buchstäblicheren, sich direkter aus dem Originaltext ergebenden Sinn als für das normale Ohr unverständlich ansah. So ungefähr muß das sein, und nach wie vor wird diese Stelle so übersetzt und verlesen. 

Was steht da aber nun im Original? Was der VdZ mit diesem Gewese meint wird dem, der hören will, klarer, wenn er hört, daß da nicht steht, daß der Sämann einfach "einen Samen sät", sondern dieser Samen ist etwas anders - denn im Original steht, und so müßte man es lesen, daß der Sämann SICH sät. 

Mehr wollen wir aufs erste auch gar nicht dazu sagen. Außer, daß aus dieser Stelle klar wird, warum die Liturgie, warum das Opfer vor Gott, warum die Heiligen Zeremonien im Altarraum nur von Männern durchgeführt werden können. Nicht, daß man sich noch dazu als "Begründung" darauf berufen kann oder soll, wie es (leider) so oft geschieht. Weil man die tiefere Erklärung entweder selber nicht kennt, nicht versteht, oder dem anderen nicht zumuten will. Auch das Volk (s. o.) murrte, als Jesus auf die Bitte, er solle die Heilsspeise (oder, an anderer Stelle, am Jakobsbrunnen auf Durst und Wasser bezogen) geben, antwortete, daß ER diese Speise sei. Worauf das Volk dann abwinkte, weil nicht verstand: Was für ein Unsinn, wie kann jemand sich selbst zur Speise geben?

Er kann. Ja, das Zueinander der Dinge, die Schöpfung im Insgesamt also, ist ein Zueinander der ... Gestalten. Und aus diesem Zueinander von Gestalten ernährt sich alles, so wie alles einander Speise ist. Und Same, der - siehe oben - aufgeht, oder vertrocknet, und so weiter. 

Nicht Funktionen sind es, die auch auf Gestalt verzichten könnten, die die Schöpfung, die Welt im Dasein hält. Effekte sind nur die Folge des Aufeinanderwirkens von Gestalt - Agere sequitur esse/Das Handeln folgt dem Sein - und deshalb an eine Gestalt GEBUNDEN.

Aber noch mehr! Das Bildhafte, das die eigene Gestalt in die Welt trägt, hat in Wirklichkeit keinen lediglich chimärenhaften, sondern den wahren Charakter einer "festen Speise", eines "festen Dings". Jedenfalls wäre es unserer Vorstellungswelt angemessener, es so zu imaginieren. 

Denn alles gibt einander Speise, alles ist einander Speise. Aber es ist einander nur dort und deshalb Speise, wo es Sein hat, also auch am Guten teilhat, gut "ist". Und gut ist etwas in dem Maß, als es am Gut selbst, also an Gott, teilhat - also auferbaut aus der Gestalt Gottes ist. Nur dieses Gestalthafte, dieser Same der Gestalt Gottes läßt die Welt überhaupt bestehen. Deshalb mußte Jesus, der Sohn Gottes, Mensch werden, deshalb mußte er sich uns im Abendmahl geben, deshalb muß er bei uns in den Zeichen von Brot und Wein bleiben.

Wissen Sie, geneigter Leser, was Jesus also meint? 



*120320*