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Montag, 5. August 2024

Von komplexen Systemen, Erdöl als Geschenk Gottes, und der Göttlichen Weisheit dabei

Ausgangspunkt dieser sonntäglichen Korrespondenz mit K war eine Analyse der geopolitischen und militärischen Lage in der Welt. In der schließlich das Thema Südkorea zur Sprache kam. Ein Land, das durch amerikanischen Druck und (immer mehr: vermeintliche!) Abhängigkeiten von den USA in eine seltsame Lage gepreßt wird. Denn im Grunde haben Japan und Südkorea eine riesige, ungedeckte Bilanz. 

Japan hat von den 1930ern angefangen bis 1945 riesige Verbrechen in Südkorea begangen. Die von massenhaften Zwangsprostituierten angefangen, bis zu hunderttausenden, wenn nicht Millionen Toten durch Versklavung reichen. 

Jetzt aber ist Südkorea gezwungen, die massive Aufrüstung Japans, das gleichfalls auf amerikanischen Druck hin zu einem ernsthaften militärischen Kontrahenden Chinas aufgebaut werden soll, mitzutragen und zu "begrüßen".
Freilich kann man das mit "Staatsraison" begründen, aber dahinter steckt etwas, das ein Ablaufdatum hat: Das Tragen einer Spannung, die irgendwann zum Zerplatzen der Haut führt, die alles trägt.
Ja, Staatsraison ... Ich weiß aus meiner bescheidenen Erfahrung - ich mußte ja in St. Pölten auch vieles schlucken, was in Wahrheit ein Widerspruch war, um meine Position insgesamt nicht zu gefährden, die nur haltbar war, solange alle geglaubt haben, Krenn stützt mich - daß diese Raison nur bis zu einem bestimmten Punkt geht. Dann kippt sie, weil irgendein unvorhergesehener Umstand  aus heiterem Himmel kommt. (Bei mir: Das Vergessen einer Diskette mit diesem privaten Brief an K in Rom, der dann offenbar gemacht hat, daß ich Bischof Krenn sehr kritisch sehe, was man ihm sofort unterbreitet hat; dann war es aus für mich, Krenn hat mich sofort gekündigt.)
 
Komplexe Systeme brechen immer aus einem oft winzig kleinen Umstand, der Wirkungen hat, die mit ihm selbst in keinem adäquaten Größenverhältnis stehen, sondern lange aufgestaute Kräfte plötzlich und in Kettenreaktion entladen. 
Dieses physikalische Gesetz gilt im Kleinen und Persönlichen nicht weniger wie im Großen, und auch dann, wenn es psychologisch (seelisch) ist.
Die großen Kräfte dort sind: In Wahrheit tiefe Animositäten und offene Rechnungen mit Japan. Darüber wird ein immer größeres Konstrukt gespannt, das Japan sogar genau in dem stützt, das man an ihm fürchtet - an seiner militärischen Kraft. Genau sogar dort, wo Korea sie fürchtet! In der ru Ostflanke und in China-Taiwan, dem Ur-Freund (!) Südkoreas. Es muß also nicht nur die eigene Gefährdung stärken, sondern auch den fast einzigen wirklichen Freund, China, schwächen. Also wenn das nicht Ur-Kräfte sind ...

Donnerstag, 1. August 2024

Nicht verstehen wollen = nicht verstehen können (2)

Teil 2) - Von den Amerikanern hätte man freilich erwarten können, daß sie diese historischen Veränderungen begriffen haben. Nach 1945, nach Vietnam 1975. Aber eigentlich, wenn man die Schlachten im Westen anschaut, haben sie diese immer ganz anders geführt. Und sie bleiben offenbar dabei. Sie haben ihre Kriege napoleonisch geführt, obwohl das gar nicht notwendig gewesen wäre. Aber hierin zeigt sich, daß sie im Innersten Europäer sind, nein, die besseren Europäer sein wollen.

Welches systemische Versagen dabei gemeint ist, mußten gerade wir schmerzhaft erleben. Auch Deutschland und Österreich sind 1918 scheinbar ohne definitive Niederlage am Feld zusammengebrochen. Diese Niederlage "gab" es deshalb auch gar nicht, wie nicht nur Hitler, sondern Millionen deutscher Soldaten meinten, die keine "verlorene Entscheidungsschlacht" erlebt haben. Deutschland aber hat verloren, weil seine Volkswirtschaft nicht mithalten konnte. Während die damals zurückströmenden Soldaten die Welt nicht mehr verstanden, haben das die Bürger, ihre Familien sehr wohl verstanden. Sie waren es, die die Niederlage erfahren haben. Deshalb die "Dolchstoßlegende" und so weiter.

Das systemische Problem ist damals nur noch nicht aufgefallen. Denn damals waren auch alle übrigen europäischen Mächte mit ihren Kräften am Ende. Weil auch sie nicht begriffen haben. Wie die Ukraine heute konnte Deutschland 1918 aber weder länger die Menschen noch das Material (Waffen, Munition, Lebensmittel usw.) herstellen und bereitstellen, die es gebraucht hätte. Und wie heute konnte Deutschland 1945 keine Wunderwaffe retten, die deutsche Ingenieurskunst aufs Reißbrett und in die Werkstätten zauberte. Auch damals: Alles zu wenig und zu spät.
Das ist kein Zufall! Es ist systemisches Versagen. Wir begreifen nur nicht, daß diese Faktoren niemals getrennt gedacht werden können. Wie Reisner es in diesem Video - und nicht zum ersten mal, sondern als Merkmal seiner "Deutung" - macht. Wo er so tut, als wäre "Abnutzungskrieg" lediglich ein vorübergehender kampftaktischer Modus, in den man mal einen Tag übergeht, um dann wieder in einen anderen Kampfmodus zu switchen. Darin zeigt er am deutlichsten, daß der die russische Strategie nicht verstanden hat. Worin es um ein ganz anderes Denken geht. 

Mittwoch, 31. Juli 2024

Nicht verstehen wollen = nicht verstehen können (1)

Ich weiß nicht, ob ich über das, was dieser Fernsehbeitrag zeigt, erschüttert sein soll, oder ob nicht etwas Böses, Verlogenes spürbar wird, das diesen Oberst Reisner von der Theresianischen Militärakademie Wr. Neustadt treibt, der ältesten Militärakademie der Welt. In jedem Fall ist die im untenstehenden Video einsehbare Stellungnahme im ZDF entlarvend genug:
Der GESAMTE Westen hat (militärisch) nicht verstanden, was da in der Ukraine abläuft. Er hat die Strategie Rußlands nicht begriffen. Und er hat deren Implikationen nicht begriffen.
Dieses fehlende Begreifen ersetzt Oberst Reisner folgenotwendig durch glatte Lügen, woran das Verstehensdefizit am deutlichsten erkennbar wird. Lügen, in denen er lediglich und durchsichtig die Propaganda des Westens und Zelenskys abliefert, weil er allem voran nicht eingestehen kann, wie es wirklich aussieht. Dadurch würde sein gesamtes Denken zum Einsturz kommen. Stattdessen phantasiert er (wie auch in der Vergangenheit) ständig von Lieferungen von Material, die vom Westen kommen müssen, und die - eiderdautz - immer zu wenig und zu spät sind.  
Was, bitte schön, ist in diesem Ukrainekrieg und nach gut und gerne 500 Milliarden (manche Schätzungen gehen gar bis zu einer Billion, engl. trillion) Dollar Militärhilfe durch andere Staaten - mehr als die Hälfte des US-Militärbudgets pro Jahr, das Sechsfache des russischen, das Neunfache des deutschen jährlichen Militärsbudgets - schon bisher aber nicht zu wenig und zu spät gewesen?
Daß all die Wunderwaffen schon bisher aber fürs Insgesamt bedeutungslos waren, außer einzelnen Anfangserfolgen nichts bewirkt haben, ignoriert er überhaupt. Dabei waren das allesamt Sinnlosigkeiten. Schon weil sich Ru äußerst rasch auf all die vielen Sonder- und Wunderwaffen einstellt, und wirkungslos macht oder gleich ausschaltet. Reisner fällt nicht einmal auf, daß das Fabulieren von den "horrenden Verlusten der Russen" angesichts zu der - erst seit kurzem eingestandenen - mittlerweile überwältigenden Überlegenheit an Material und Menschen in Widerspruch steht.

Und nur zu nächsten Fehlschlüssen führt.

Dienstag, 9. Mai 2023

Unfähgkeit, das Sein zu denken

Vor zehn, fünfzehn Jahren hatte ich eine Broschüre in die Hand  bekommen, in der die Österreichische Landes-Verteidigungs-Akademie die "Bedrohungsbilder der Zukunft" dargestellt hat. Klima. Terror. Umweltkatastrophen. Ein "Krieg" kam gar nicht mehr vor.

Ich konnte damals schon nur den Kopf schütteln, so offensichtlich war der Schwachsinn. Der aber im ganzen Westen dominierte, und weitreichende Auswirkungen hatte.

Sieht man davon ab, daß diese Ziele in Wahrheit PR-Mythen sind,die politischen Interessen (im übrigen: Der USA) dienen. Denn von KLima bis zu Terror und den weiter abgeleiteten angeblichen Gefahrenbildern zeigte sich eines: Es sind (oder waren) Gefahrenbilder, die auf einer irrationalen Annahme beruht haben. In denen der Westen in Militär und Politik seiner eigenen Propaganda aufgesessen ist, die alle möglichen Ziele hatte, aber nicht die des Gemeinwohls der abendländischen Völiker. 

Konkret: Wer an eine dräuende humanogene Klimnakatastrophe glaubt, hat keine Ahnung von Klima, ist also irrational. Wer an Terror glaubt weiß nicht, wie massiv die Terrorgefahr als politisches Intrument vom Westen selbst erfunden (sogar das!) und geschaffen wurde. Dasselbe ließe sich sinngemäß über Sub-Stufen wir "Pandemien" sagen. Alles Scheinwelten, die das menschliche Handeln in die Irre führen. Alles von einer Generation initiiert, die seit Jahrzehnten Mechanismen geschaffen und erfahren hat, die auf Vermeidung von Wirklichkeit abzielen. 

Aber die Wirklichkeit läßt sich nicht ausblenden. Was dem einfahcen Maxel von der Straße kraft seines gottgegebenen Hausverstands klar ist, ist der Denkweise des Westens der Aufklärung KEINESWEGS nachvollziehbar, ja, sogar das kann er gar cniht mehr denken. 

Weil sich seiner Mär nach die Realität aus dem Faktischen ergibt, nicht aus dem (geistigen, unsichtbaren, aber eigentlich wirksamen - man möge doch nur Quantenphysikern wie Zeilinger genau zuhören! die genau an diese Erkenntnisklippen stoßen und ohne Metaphysik nicht mehr weiterkommen) Urbild-Wesen des wirklich Wirklichen. Daß also die Welt teleologisch ist, nicht teleonomisch. (Womit wir sogar im alten Universalitnstreit des Mittelalters stehen.)
Aber die Auswirkungen sind keineswegs Salongesprächen vorbehaltne. Wir erleben derzeit in der Ukraiene etwas, mit dem der wetliche Mensch nicht merh rechnet: Den Rückschlag des Wirklichen. Weil man sich an Gott ncihr vorbeischummeln kann.

Mittwoch, 1. Februar 2023

Werkstattradio (2)

Während der Mahlzeiten frische ich die aktuellen Einblicke auf. Den Rest des zu Sagenden saugt ja mein Manuskript auf wie ein trockener Schwamm. IN diesem Auftauchen zur Welt, dominiert im Interesse der Ukrainekrieg. 

Das ganze tragische Welttheter der Gegenwrt konzentriert sich dort, und wir bekommen Einblicke erste Reihe fußfrei in den katastrophalen Zustand des US-Westens, also Europa. Besonders interessant waren gestern zwei Gesprächsrunden, jeweils von Alexander Mercouris und Alex Christphoru geführt, und mit je einem Militärexperten als Gesprächspartner.

Ich kann nur empfehlen, diese zwei., drei Stunden zu investieren. Es konzentriert sich wieder einmal die Analyse zu einem Totaleinblick in die Vorgänge in Europa und der Welt. Und macht deutlich, mit welchem Irrsinn wir es schon zu tun haben. Das vor allem ein Opfer kennt: Das verheizte Volk, das die noch Ukraine heißenden Gebiete bewohnt. Der Ausgang des Krieges steht jedenfalls fest. Ihn mit allen Mitteln zu verlängern ist zynisch und vollkommen sinnlos.

Samstag, 21. Januar 2023

Chuzpe zum Tag

Die Nachricht der BBC ist es wert, den Tag zu eröffnen: Ende 2022 hat Taiwan Raketen, die zur Abwehr von Landungsbooten* dienen, reparieren lassen. 

Weil es für die Schweizer Firma, die die betroffenen Aggregate hergestellt hat, aber kostengünstiger war  

- oder jemand in Zürkch logisch dachte, daß man die Teile doch dort lagernd habe, es also hirnrissig wäre, die Raketen in der Schweiz herzurichten, und selber fliegen wollte man sie ja auch nicht lassen - was weiß der Deibel was der Grund war -

haben die immer schon für ihre praktische Denkweise bekannten Schweizer die taiwanesischen Raketen in ihrer Niederlassung IN CHINA repariert. Und dann ordnungsgemäß nach Taiwan zurückgeschickt.  

Der taiwanesische Verteidigungsminister hat das erst entdeckt, als die Raketen Anfang 2023 wieder in Taiwan einlangten. Es ist offenbar auch in China niemandem aufgefallen. Wer würde mit so einer Chuzpe rechnen?
Irgendwie schön, dachte ich, als ich das hörte, daß es sowas noch gibt. Das rattert im Kopf gleich los, weil es doch förmlich nach Film schreit?

Freitag, 20. Januar 2023

Als ich Häuptling Schüttelnder Kopf war (2)

Was der Biden Hans dem Scholz Ferdl ins Telephon flüsterte, und was der Ami-General den Ukrainern zugeraunt haben wird. Und was ich mir dachte, als ich Soldat war.  

Aber was soll man über Amerika denken? Was für Planspiele spielen die Kadetten an den US-Militär-Akademien und ThinkTanks durch? Handballschlachten - wer den Ball mit dem Fuß anrührt ist raus? Schützenreihen-Aufmärsche des Gen. Archibald Viscount of Winston, Count of Remfotty, gegen die Ubangigine-Sioux unter Häuptling Wieherndes Pferd  bei Leighton Creek,  1647? Wo sich die 134 Rotröcke am Vorabend des Treffens die Bleikugeln, die sie am nächsten Tag abschießen wollten, selbst gegossen haben, und dazu die Zinnfigurensammlung von Reverend Charles Neverlent enteigneten? Haben sie seither "dazugelernt"? Wir sind nicht sicher.
Ist Hodgens* Einschätzung vertrauenswürdiger, wenn man weiß, das man seit Februar 2022 "dazugelernt" habe? Was fehlt dann noch, das dazugelernt werden muß? Daß ein Leopard-Panzer 100 Liter Diesel - Diesel, in Rußland! Bei DER Kälte! ein Selbsmord! - für die ersten 100 km braucht, daß also drei Kanister pro Fahrzeug nicht mal reichen, um bis zum nächsten Borschtsch-Wirten zu kommen?

Donnerstag, 19. Januar 2023

Als ich Häuptling Schüttelnder Kopf war (1)

Gen. Ben Hodgens
Der mittlerweile im Ruhestand befindliche amerikanische General Ben Hodghes gibt auf einem amerikanischen TV-Sender seine Ansicht zum Ukrainekrieg kund. Und er ist ziemlich optimistisch, was die Aussichten er Ukraine anbelangt, noch 2023 den Krieg weitgheend für sich zu entscheiden. Die Krim, meint er, werde zurückerobert, und zumindest aus einem Teil des Donbas werden die Russen vertrieben sein. 

Er begründet das damit, daß viele der nun zu Rußland gezählte Menschen lieber seähen, wieder zur Ukraine zu gehören. Außerdem sei die Kampfmoral der Ukrainer weit höher als der Russen. Die noch zwar mit Masse wettmachen könnten, was die Ukraine durch die Qualität der Waffen des Westens aufbringe. Doch würde sich das drehen, wenn es dem Westen weiterhin gelänge, die Ukraine mit ihren Waffen effektiv zu unterstützen. 

Denn das Versorgungssystem der Russen sei so fragil, daß die Versorung der Truppen realtiv leicht zu kappen ist. Das zeige die Zerstörung der Krim-Kertsch-Brücke (der Genrasl nennt es so; wir wissen, daß die eine zerstörte Fahrbahn längst wiederhergestellt ist), und die erst jüngst zerstörte Brücke über die neben Kertsch einzige Landverbindung zur Krim über Mriupol. (Ein Ereignis, das mir und allen mir bekannten Kommentatoren überhaupt entgangen ist. Weiß jemand mehr von dieser unterbrochenen VErbindung? Und vor allem: 

Wissen das die Russen schon? Und kann mal jemand den Putin anrufen, und ihm das sagen? (Die Nummer ist irgendwas mit 555 oder so.)

Donnerstag, 29. September 2022

Da fielen Wali die Schuppen aus den Haaren

Wenn Ihnen, werter Leser, noch ein wenig Realität, ein wenig Einblick in die Verhältnisse im Krieg in der Ukraine gefehlt hat, so könnte dieses Video einen Gutteil dieses Mangels beheben. Es geht darin um die absurde Kluft zwischen der westlichen Berichterstattung, der von diesen Hand in Hand mit der Politik geschaffenen öffentlichen Meinung, und den Erfahrungen, die von diesen Meldungen angeheizte "Kämpfer für Recht und Ordnung" aus dem Westen an der Front in der Ukraine gemacht haben. Und die sich mit Grausen abwandten, weil das, was sie dort fanden, mit dem, was sie davon glaubten weil gehört hatten, nicht einmal annähernd übereinstimmt.
 
Die Rede ist von einem Kanadier - "Sie nannten ihn Wali" - dem ein schrecklicher Ruf als Sniper voraneilte. Eine Welt der Gerüchte umgab ihn seit seinem Militärdienst im Irak, von dem er freilich wußte, daß kaum etwas daran wahr gewesen ist. Es hat aber auch den ukrainischen Präsidenten erreicht, und Vladimir Zelensky hat ihn persönlich kontaktiert und gebeten, in die Ukraine zu kommen und dem ukrainischen Volk in seinem Kampf gegen den bösen Oppressor zur Seite zu stehen. 

Aber als Wali in er Ukraine ankam, fand er einen Krieg vor, der sich von dem, was er im Irak erlebt hatte, vollkommen unterschied. Hier hatte er es mit einem Feind zu tun, auf den er (und niemand seiner Kollegen) vorbereitet waren. Nach wenigen Monaten verließ er fluchtartig die Front, an der er nur verlieren konnte. Ohne auch nur einen einzigen Russen getötet zu haben. Meist hatte er Russen nicht einmal zu Gesicht bekommen.

Donnerstag, 22. September 2022

Von verkündeten Siegen, und verschwiegenen Katastrophen (3)

Aktualitätsnachtrag vom 21. September 2022) Mit heutigem Tag hat Rußland angekündigt, eine Teilmobilmachung durchzuführen. Das hat ganz offenbar direkt mit den aktuellen Entwicklungen an den Ukrainefronten zu tun, die in den bislang von (oder mit) Rußland (Anführezeichen) befreiten Gebieten Lugansk, Donezk, Cherson und Saporoshje große Angst hat entstehen lassen. 

Was dem Zurückweichen der Russen im Raum Charkow (in dem die 2siegreichen Ukrainer" bereits Säuberungsaktionen gegen Verräter aus dem Volk begonnen haben) einen ganz neuen, anderen Sinn geben könnte. Es war vermutlich bereits ein Rückzug auf präluminative, neue Staatsgrenzen, denn der Oblast Charkow gehört nicht zu den Gebieten, um die es offiziell immer gegangen ist.
  
Damit erscheinen also auch die nächsten Schritte logisch. Denn schon gestern wurde angekündigt, bereits an diesem, dem kommenden Wochenende in diesen Geieten ein Referendum abhalten zu wollen. In dem entschieden wird, ob diese Gebiete dem Staat Rußland beitreten wollen. 

An welchem Ausgang wohl kaum ein Zweifel bestehen kann, warum auch immer. Ich habe übrigens schon vor Monaten hier gesagt, daß das Verhalten Kiews die "ukrainischen Russen" betreffend die endgültige Abtrennung dieser Gebiete zur Folge haben MUSZ. Kiew hat das Tischtuch längst zerschnitten, und eine Versöhnung mit Rückkehr dieser Oblaste unmöglich gemacht.

Mittwoch, 21. September 2022

Von verkündeten Siegen, und verschwiegenen Katastrophen (2)

Über Feinde, Gegner und Militärexperten

Rußland - Alles in allem dürften nicht mehr als 80.000 russische Armeesoldaten EINSCHLIESTLICH Logistik in der Ukraine befinden. Die sollen un angeblich um 50.000 Mann aufgestockt werden, weil die Propaganda Kiews doch so manchen in Moskau gereizt und erzürnt hat, sodaß der Wille, nun entschlossener durchzuziehen gewachsen scheint. Momentan hätte Putin alle Unterstützung der Öffentlichkeit, einen richtigen Krieg aufzuziehen. Aber genau das will er offenbr vermeiden, und wir können darüber froh sei - Deo gratias! Denn dann ist eine Begrenzung der Schrecklichkeiten nicht mehr abzusehen, udn selbst ein Atomkrieg wird dann immer wahrscheinlicher. 

Der Großteil der russischen Kämpfer im Donbas, die man auf maximal 100.000 Mann einschätzen kann, sind Milizsoldaten der befreiten Gebiete selber. Die Einwohner von Lugansk und Donezk kämpfen also selbst um ihre Befreiung, und sie tragen ganz sicher die Hauptlast des Leides.

Dienstag, 20. September 2022

Von verkündeten Siegen, und verschwiegenen Katastrophen (1a)

Ein paar Tage zuzuwarten, bis sich der Pulverrauch der Propaganda, mit der wir in unseren Ländern in der letzten Wochen überzogen worden sind, wie ich es noch nie erlebt habe, war nötig. So konnte ich mir erst nach einigen Tagen jene Informationen zusammenholen - von russischen, von ukrainischen, von amerikanischen, von britischen Quellen, aber sogar die Lageberichte des österreischichen Bundesheeres beobachte ich (nicht mehr freilich die der deutschen Bundeswehr, die mir zu wenig Information und zu viel Propaganda enthalten)  - um zu sehen, was es mit diesen berühmten "Gegenoffensiven der Ukraine" auf sich hatte. 

Das Ergebnis ist aus militärischer Sicht erschütternd. Und es ist komplett anders, als es die Mainstreammedien in unseren Ländern darstelen. Umso drängender stellt sich die Frage, was für Ziele der Westen dort hat. Denn das Blut der Ukrainer fließt, und es fließt reichlich. Medien wie Politik erscheinen vor diesem Hintergrund nur noch als bösartig und zynisch. Ohne jeden Zweifel sage ich, daß wir ganz bewußt, gezielt und medienübergreifend fehlinformiert werden. Weil man offenabar Angst hat, daß irgendein Plan nicht aufgehen könnte.

Von verkündeten Siegen, und verschwiegenen Katastrophen (1b)

Der Brückenkopf am Fluß Ingulez, der einzige nennenswerte militärische "Gewinn", ist ebenfalls verloren. Die Russen hatten den Staudamm, mit dem der eigentlich kleine Fluß zur Elektrizitätserzeugung aufgestaut worden war, und den wahrscheinlich Panzer auch ohne Brücke überqueren hatten konnten, wurde mit von Flugzeugen aus durchgeführten Raketenangriffen auf eine der Turbinenkammern exakt so weit aufgemacht, daß er unpassierbar wurde. Damit aber wurde auch die Pontonbrücke der Ukrainer weggerissen. Und nun sind etwa 4.000 Mann südlich es Flusses eingeschlossen, und ohne Nachschub werden sie über eher kurz als lang aufgerieben oder müssen aufgeben.

An einen Entsatzangriff ist wohl kaum zu denken. Denn die Ukraine hat sich allen Beobachtern nach mit dieser (und der nächsten, von der wir gleich berichten) Gegenoffensive dermaßen verausgabt, daß manche es mit der verzweifelten letzten Offensive der Hitlerarmeen im Dezember 1944 verglichen haben, in der noch einmal "alles" hineingeworfen wurde, um dann den endgültigen Zusammenbruch nur noch zu beschleunigen. Denn die Anfangserfolge waren zwar da, aber dann hat doch die (v. a. logistische) Überlegenheit der Alliierten die Schlacht entschieden.

Dienstag, 23. August 2022

Der Nebel des Rückzugs

Eine interessante Theorie, die da in amerikanischen Medien diskutiert wird. Denn niemand geringerer als der linksliberale (der den democrats zugerechnete) TV-Sender CBS brachte in diesen Tagen eien Bericht, demgemäß 70 Prozent der US-Militärhilfe für die Ukraine in dunklen Kanälen verschwindet. 

Weitere Schätzungen gehen von weiteren 15 Prozent der Waffenlieferungen aus, die direkt am Schwarzmarkt landen, sodaß keine 15 Prozent "an der Front" ankommen sollen. Warum aber spricht nun CBS so offen davon?

Donnerstag, 23. Juni 2022

Was dabei herauskommen wird

Allmählich zeichnet sich ein Schatten an die Wand, der den Ausgang des Krieges in der Ukraine, den die Russen hartnäckig "militärische Operation" nennen, in vielerlei Hinsicht zu einer Totalniederlage des Westens machen könnte - die die Unvernufnt des Beginns mit ukrainischem Blut ausgleichen hatte wollen, nun aber immer düstere Perspektiven schafft. 

Ukrainekrieg realistisch
In dem hier eingefügten Videogespräch, das in den vergangenen Tagen stattgefunden hat und das mir zugespielt wurde, wird von Personen mit ganz zweifellos hoher mmlitärischer (wie der ehemalige und langjährige Leiter der amerikanischen Einsatzkräfte in der NATO), aber auch politischer Kompetenz (wie ein Sicherheitsberater des Weißen Hauses) ein fast möchte man sagen dringender Appell an die Ukraine gerichtet, so rasch es nur irgendwie geht und am besten über den Einsatz von Vermittlern wie die Türkei oder Ungarn mit Rußland in Verhandlungen einzutreten, ehe die Niederlage der Ukraine, die UNABWENDBAR ist, so offensichtlich ist, daß gar kein Futter mehr für Verhandlungen vorhanden ist.
 
Der Westen hat dabei ein gerüttelt Maß an Schuld auf sich geladen. Aber anstatt das zu beenden und zu retten, was noch für die Ukraine zu retten ist, läßt er seine Fehleinschätzung mit immer mehr ukrainischem Blut bezahlen.

Freitag, 29. April 2022

Ein Ganzes braucht das egoistische Teil-Sein (3)

Was sich aber vor allem aus diesem Befund erlesen läßtAber das, was wir der zuletzt erwähnten Lektüre wirklich entnehmen können, was das wirkliche Faszinosum darstellt, ist etwas anderes. Mich hat seither der Gedanke nicht mehr losgelasse, daß wir es mit zwei Ebenen zu tun haben, in denen ALLES steht.

Die eine ist die des konkreten Alltäglichen, in dem jedem Ding nur begegnet (umd mehr wird auch nicht wahrgenommen, mehr ist gar nicht am Bildschirm, und mehr wird auch gar nicht beherrscht oder direkt befehligt) die als eine Einheit für sich steht. Dieses Selbstsein ist es, das das Selbstbewußtsein prägt, und den Rahmen steckt, in dem sich das praktische Leben vollzieht.

An dessen Rändern erst greift es in die nächste Ebene über, die für die Einheit selbst aber praktisch irrelevant ist und auch abstrakt und unerkannt bleibt. Man gibt dem Muskel X nicht den Auftrag "Los, geh!" Sodern vom Gesamtgeschehen her, von der Befehlszenhtrale also, erfoglt nur der Auftrag "Sei Du selbst!"

Freitag, 8. April 2022

Freizeitvergnügen Rüstung (2)

Und gib uns 2022 wie du uns 1938 gabst? Immerhin, eines scheint nicht gleich zu laufen. Oder sehen wir es nur noch nicht? - DAS ist es dann, das uns heute mit einem Lebensgefühl der Unsicherheit ausgestattet hat, das dem des Jahres 1938 so frappant ähnelt, wo man einen Krieg fürchtete, ja wo der durchschnittliche Deutsche insgeheim fix damit rechnete (ohne es freilich zu sagen.) Was man heute wie damals allen möglichen, ideologisch "erklärten" Ursachen zuschreibt, nur nicht der Realität: Daß wir einen immer gewaltigeren Anteil unserer Wertschöpfung der substantiellen Qualität eines Freizeitparks angeglichen haben. 
Wo es irgendwann nur noch darum geht, möglichst allen Eintrittstickets zur Verfügung zu stellen, koste es was es wolle. 
Es war etwa 1938 die Inflation, die den Menschen ihren Wohlstand madig machen wollte, es ist heute die Inflation, die sobald sie ihr Haupt erhebt, eine draufgeschlagen bekommen soll. Und damals, und heute: Koste es was es wolle.

Mittwoch, 16. März 2022

Ich wollte das schon lange bringen

Mittlerweile hatte sich die EU ihren Friedenswillen dadurch hervorgetan, Frauen zu Verteidigungsministern zu ernennen. Denn was soll man dazu sagen? Am besten gar nichts. Die deutsche Frau Verteidigungsminister Lambrecht, auch "Omi Lomi" genannt, im Bild. 

Im Bild war auch die vormalige Frau Verteidigungsminister, die heutige Frau EU-Präsident Ursula von der Leyen, unter Kameraden auch "Flintenuschi" genannt. Sie hatte sich starkt gemacht, daß Panzer der Deutschen Streitkräfte schwangerengerccht ausgeführt werden. 

Das endgültige Ausbauziel - die Einrichtung von Tee- und Fläschchenküchen in Panzern und Flubzeugen, sowie die Anbringung von für den im Kampfgetümmel notwendigen Schnelltausch geeigneten Hygiene-Abfallbeuteln (Sie wissen schon) in sämtlichen Bundeswehr-Fahrzeugen, Separatwände für Damenabteilungen in Zelten, die Etablierung von kameraüberwachten Frauenparkplätzen in sämtlichen Bunkern, sowie ihr Lieblingsprojekt - die Einrichtung von Fraurnparkplätzen für Panzerkommandeusen in allen Kasernen des Bundesgebiets, mit einem markierten Dauerparkplatz "Verteidigungsminister", der die Nähe und Fürsorge der obersten Heeresleitung für die Frauen spürbar und präsent halten sollte - konnte sie freilich nicht mehr erreichen. Höhere Aufgaben riefen. Zu früh. Vielleicht gelingt das ja Frau Lambert. 

Donnerstag, 10. März 2022

In der Tradition der Täuschung

Nun hat also der Unsägliche Nehammer im Fernsehen einen hübschen Schweank erzählt. Typisch Reserve-Offizier - von der Welt keine Ahnung - einer Operettenarmee, die nie in der Lage war, das eigene Land zu schützen, weil sie nur als ungeliebter Appendix an ein Budget verstanden wurde, das doch dem Freßbedürfnis des Schnitzeljägers dienen sollte, der zu beruhigen war, weil die größten Nutzen des Staates an die Großen in Industrie und Geldwirtschaft gingen (alleine die "Rettungssumme" der Hypo-Alpen-Adria-Bank betrug das Fünfzehnfache des jährlichen Militärbudgets) Dieser Joscherl hat uns also nun erzählt, daß die bewaffnete Neutraliät Österreich von den Sowjets aufgezwungen worden war.

Ein damals noch Lebender der Verhandlungs- und Unterzeichnerrunde um den Staatsvertrag hat das vor vielen Jahren einmal in einem Interview korrigiert. Die Sowjets haben weder das eine noch das andere verlangt, weil sie es gar nicht für durchsetzbar und die Unbewaffnetheit zumutbar für ein Land hielten. Aber Kanzler Figl und seine Freunde haben sie "dazugeschenkt". Warum weiß eigentlich gar niemand mehr. Sie war halt einfach eine Präposition, die sie dem "neuen Österreich" in die Wiege legen wollten, eine Art Heiligenschein, an dem sich zukünftige Geerationen aufrichten sollten, und die durch die Bewaffnung die Neutralität wirklich ernzunehmen beweisen wollte. Sich und dem Volk gegenüber, Gott gegenüber.

So würde es der Idealist deuten.

Mittwoch, 9. März 2022

Höchst plausibles Korn - Das zweite Eisen (2)

Noch mehr kann man erklären. Und man sieht auch die nächste Zukunft. Aber die verheißt viel BlutNoch ein Eindruck würde seine Erklärung finden. Der höchst (!) befremdliche Eindruck, daß medial in diesem Konflikt "zugunsten" (in Wahrheit kann nie "zugunsten" jemades gelogen werden; diese Art des Ertrags wendet sich immer gegen den "Begünstigten") der Ukraine dermaßen gelogen, getäuscht und fehlzuleiten versucht wird - man kann die Lüge förmlich riechen, und auch diese menschliche Wahrheit und Fähigkeit unterschätzen Lügner seit je - daß man sich nur wundern kann. Denn der Mensch reinen Herzens (ich übertreibe hier gar nicht, es ist wahr, wenn man es so sagt) ist so im Sein gesättigt und verankert, daß er gar nicht zu lügen braucht. Er will es nicht einmal, sollte er überheupt auf den Gedanken kommen. 

Ich sage nicht, weil ich das von Rußland aussagen will, sondern weil es einfach eine Lebenswahrheit ist. WARUM ALSO WIRD AUF SEITEN DER UKRAINE DERMASZEN VIEL, ja ausschließlich GELOGEN?! 
Eine Erklärung scheint immer näher zu kommen. Sie hat etwas damit zu tun, daß ich immer mehr zur Überzeugung komme, daß die Ukraine Spielball skrupelloser Finstermächte ist. Und wenn mich jemand fragen wollte, ob dieses Prädikat auf die USA zuträfe, dann würde ich das nicht strikt verneinen. 
Während ich die Frage eher bejahen würde, ob ich für die Meschen in der Ukraine Mitleid habe. Sie sind nämlich einmal mehr - schon viele Jahrhunderte, aber seit einhundertfünfzig Jahren ganz besonders - das Material in einem grausamen Spiel bösartiger, skrupelloser und niedriger Gier.  
Selbst von den vielen "Helfern in Not" werden sie schon seit so vielen Jahren benutzt, die es dorthin wie die Fliegen zum Klo zieht, weil man ihnen dort gerne ihren Blechheiligenschein als Reingold quittiert, weil sie die Gaben anderer verteilen.