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Mittwoch, 21. September 2022

Von verkündeten Siegen, und verschwiegenen Katastrophen (2)

Über Feinde, Gegner und Militärexperten

Rußland - Alles in allem dürften nicht mehr als 80.000 russische Armeesoldaten EINSCHLIESTLICH Logistik in der Ukraine befinden. Die sollen un angeblich um 50.000 Mann aufgestockt werden, weil die Propaganda Kiews doch so manchen in Moskau gereizt und erzürnt hat, sodaß der Wille, nun entschlossener durchzuziehen gewachsen scheint. Momentan hätte Putin alle Unterstützung der Öffentlichkeit, einen richtigen Krieg aufzuziehen. Aber genau das will er offenbr vermeiden, und wir können darüber froh sei - Deo gratias! Denn dann ist eine Begrenzung der Schrecklichkeiten nicht mehr abzusehen, udn selbst ein Atomkrieg wird dann immer wahrscheinlicher. 

Der Großteil der russischen Kämpfer im Donbas, die man auf maximal 100.000 Mann einschätzen kann, sind Milizsoldaten der befreiten Gebiete selber. Die Einwohner von Lugansk und Donezk kämpfen also selbst um ihre Befreiung, und sie tragen ganz sicher die Hauptlast des Leides.

Daneben gibt es die legendäre "Wagner-Group", über die in unseren Medien viel und lächerlich spekuliert wird. (Siehe Anmerkung*) Man kann vermuten, daß es sich um eine Truppe handelt, die zahlenmäßig vielleicht 30.000 Mann stark ist, und aus erfahrenen Kämpfern (pensionierten bzw. abgerüsteten Ex-Soldaten) ebenso besteht, wie aus Freiwilligen aller Art und Gesinnung. Am zutreffendsten scheint es, sie mit der Französischen Fremdenlegion zu vergleichen. Auch die wird nicht als offizielle Armee bezeichnet, aber von der Politik in Paris an Brennpunkten weltweit eingesetzt. 

Dazu kommen auch die (geht es unsern Meiden nach:) berüchtigten Tschetschenen-Milizen. Die trotz des Namens nicht einfach aus Tschetschenen aus dem Kaukasus bestehen, sondern einer alten Militärtradition aus dem Zarenreich folgen dürften (denn auch hier weiß man "nichts Genause nicht".) Aber sie setzen sich aus alle möglichen Freiwilligen aus den Kaukasusgebieten zusammen, die hier - wie in der Wagner-Group - Sinn oder Beschäftigung oder Abenteuer oder einfach Einkommen suchen. Vor allem ber auch - Identität. Schon im Zarenreich waren diese Milizen aus dem Kaukasus stets auch die loyalsten Truppen. Sie werden von einem gewissen "Khadirow" angeführt, über den ich hier aber gar nichts sonst verkünden könnte. Er fällt nur von Zeit zu Zeit durch besonders markige Sprüche auf. 

Diese Tschetschenen-Milizen dürften aber ebenso wie die Wagner-Group sehr hohen Kampfwert haben. Während aber die Wagner-Group geschlossen ganze Militäroperationen ausführt (sie trägt derzeit die Kämpfe um den strategischen Zentralort Bahmut), tauchen Tschetschenen-Milizen an allen Frontabschnitten auf, und werden offenbar je nach Bedarf gruppiert und eingesetzt.

Schwindelerregend sind die Zahlen, betrachtet man die in der Ukraine eingesetzten Materialien. Täglich verschießt die russische Artillerie, die (siehe oben) wesentliches taktisches Instrument ist, zwischen 20.000 und (in Spitzen) 70.000 Granaten. Dazu kommt ein gewaltiges Arsenal an Raketen, oft von der weltweit modernsten Technik (wei den Hyperschallraketen), und einer höchst effizienten Luftabwehr, die am Beispiel der S300 im Syrienkrieg bereits Furore gemacht hat. Das alles neben einer Luftwaffe, die der Ukraine hoffnungslos überlegen ist. 

Nur die Lage des häufigsten Artilleriegeschoßes noch expliziert: Rußland hat seit 2010 jährlich 1,5 bis 1,7 Millionen solcher Granaten (nur dieses Kaliber!) hergestellt. Dazu kann oder könnte es auf koreanische oder chinesiche Produkte zurückgreifen, die mit ähnlichen Zahlen kolportiert werden. 

Wie hoch die Verluste der Russen sind ist schwer einzuschätzen. Beobachter aber gehen daovn aus, daß die Zahl der Toten kaum die 15.000 erreicht, mal 2 oder mal 3 ergibt die Verwundeten. 

Dem stehen auf der Seite der Ukraine Verluste gegenüber, die allem Ansdfhein nach (und sogar Zelensky hat solche Zahlen als wohl Mitleid erregen sollende "Tagesverluste" verkündet, die Gesamtschätzungen also sehr plausibel gemacht) die Zahl von 80.000 Toten, und somit auch 160.000 bis 240.000 Verwundeten als wahrscheinlich scheinen lassen. Ein absurd hoher Blutzoll! Militärisch betrachtet ber eien Katastrophe, weil die Gesamtstärke der ukrainischen Armee ANFANG MÄRZ auf 250.000 Mann kämpfende, undnoch einmal so viele versorgende Mann eingeschtäzt wird. 

So gut wie kein Militär, deren Einschätzungen ich gefunden habe und die ich ernstnehmen zu können meine (darunter sogar solche wie die des Österreichischen Bundesheeres, die ganz sicher nicht rußlandfreundlich sind) sieht die Lage der Ukraine anders. Sogar der New York Times kommen ab und an Artikel aus, die in diese Richtung schlagen. Sie alle meinen, daß die Ukraine diesen Krieg nicht merh lange durchhalten wird können. 

Denn zum einen gehen ihr "die Menchen aus". Man kann keine Armee "aus dünnerLuft" schaffen. Soldaten brauchen monate- und jahrelanges Ausbildung, ehe sie auf den heutigen Schlachtfeldern reüssieen können. Dazu kommt die sich längst abzeichnende Materialknappheit. Selbst, wenn der Westen liefert und liefert udn schwere Waffen in rauhen Mengen in die Ukraine schiebt - was im übrigen ga rnicht geht, denn wie es aussieht, haben die NATO-Armeen ihre Arsenale bereits so leergeräumt und in den Donbas geschickt, daß überall die "absoluten Notreserven" errecht sind, die keine Armee mehr aufgeben kann. Und einfach so lassen sich Militärprodukte nicht "produzieren". Ein Panzer braucht viele Monate, ehe er "vom Fließband rollt". 

Nun steht der Herbst und der Winter vor der Tür. Die Ukraine war in den letzten "Gegenoffensiven" (übrigens, es gibt Meinungen, die das Geschehen auf ukranischer Seite so deuten, daß eine nächste Offensive bevorsteht, die aber dann wirlich "die letzte" sein düfte, die noch möglich ist) shcon fast ausschließlich auf vom Westen geliefertes Matrerial angewiesen. Panzer, Kraftwägen, Schießgewehre, Kanonen, Raketen, alles schien bereits westlicher Provenienz. Es ist aber bekannt, da sich im Herbst die Böden aufweichen - der schon der Deutschen Wehrmacht 1942ff. zum Verhängnis gewordene "russische Schlamm" steht bevor. Die westlichen Fahrzeuge sind für diese Bedingungen aber auch heute UNGEEIGNET, wie Militärs meinen. ANDERS als die russischen, die im Herbst auf diesem Terrain hoch überlegen sein werden. 

Nicht einmal annähernd werden die westichen Staaten die Ukraine so beliefern können, daß diese diesen Krieg mit dem bisherigen Material- und Munitionsverschleiß weiter führen wird können. Dazuu kommen logistische Achillesfersen wie die Eisenbahn. Die Ukraine ist zu 90 Prozent von Elektrizität abhägig. Aber die Russen haben bereits zweimal bewiesen (nach dem ersten Tag der "Charkow-Gegenoffensive") daß sie ganz gezielt die Stromversorgung lahmlegen können. 

Damit ist aber die Versorgung UND die Umgruppierung der Armee unterbrochen. Motorkraft wird das nicht ersetzuen können, weil der Verbrauch an Treibstoffen dafür viel zu hoch ist und dann nicht mehr effiziient genug ersetzt werden kann. Die Ukraine ist groß, und die Front streckt sich über gut 1.200 Kilometer - hier die Frontabschnitte flexibel zu halten, also schwerpunktmäßig und im Ernstfall Truppen rasch zu konzentrieren um zu verteidigen, ist mit bloßer Straßenlogistik also nicht zu machen, von der Gefahr, von der russischen Luftwaffe und deren Raketen ausgeschaltet zu werden gar nicht zu reden. 

Morgen Teil 3) Wie wird das ausgehen? Wahrscheinlichkeiten. Aber Gott ist nie berechenbar.