Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Donnerstag, 9. Januar 2025
Von Erfolgen und wahren Vorgängen rund um Macht (2)
Mittwoch, 8. Januar 2025
Von Erfolgen und wahren Vorgängen rund um Macht (1)
Freitag, 20. Januar 2023
Als ich Häuptling Schüttelnder Kopf war (2)
Was der Biden Hans dem Scholz Ferdl ins Telephon flüsterte, und was der Ami-General den Ukrainern zugeraunt haben wird. Und was ich mir dachte, als ich Soldat war.
Aber was soll man über Amerika denken? Was für Planspiele spielen die Kadetten an den US-Militär-Akademien und ThinkTanks durch? Handballschlachten - wer den Ball mit dem Fuß anrührt ist raus? Schützenreihen-Aufmärsche des Gen. Archibald Viscount of Winston, Count of Remfotty, gegen die Ubangigine-Sioux unter Häuptling Wieherndes Pferd bei Leighton Creek, 1647? Wo sich die 134 Rotröcke am Vorabend des Treffens die Bleikugeln, die sie am nächsten Tag abschießen wollten, selbst gegossen haben, und dazu die Zinnfigurensammlung von Reverend Charles Neverlent enteigneten? Haben sie seither "dazugelernt"? Wir sind nicht sicher.
Ist Hodgens* Einschätzung vertrauenswürdiger, wenn man weiß, das man seit Februar 2022 "dazugelernt" habe? Was fehlt dann noch, das dazugelernt werden muß? Daß ein Leopard-Panzer 100 Liter Diesel - Diesel, in Rußland! Bei DER Kälte! ein Selbsmord! - für die ersten 100 km braucht, daß also drei Kanister pro Fahrzeug nicht mal reichen, um bis zum nächsten Borschtsch-Wirten zu kommen?
Donnerstag, 19. Januar 2023
Als ich Häuptling Schüttelnder Kopf war (1)
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| Gen. Ben Hodgens |
Er begründet das damit, daß viele der nun zu Rußland gezählte Menschen lieber seähen, wieder zur Ukraine zu gehören. Außerdem sei die Kampfmoral der Ukrainer weit höher als der Russen. Die noch zwar mit Masse wettmachen könnten, was die Ukraine durch die Qualität der Waffen des Westens aufbringe. Doch würde sich das drehen, wenn es dem Westen weiterhin gelänge, die Ukraine mit ihren Waffen effektiv zu unterstützen.
Denn das Versorgungssystem der Russen sei so fragil, daß die Versorung der Truppen realtiv leicht zu kappen ist. Das zeige die Zerstörung der Krim-Kertsch-Brücke (der Genrasl nennt es so; wir wissen, daß die eine zerstörte Fahrbahn längst wiederhergestellt ist), und die erst jüngst zerstörte Brücke über die neben Kertsch einzige Landverbindung zur Krim über Mriupol. (Ein Ereignis, das mir und allen mir bekannten Kommentatoren überhaupt entgangen ist. Weiß jemand mehr von dieser unterbrochenen VErbindung? Und vor allem:
Wissen das die Russen schon? Und kann mal jemand den Putin anrufen, und ihm das sagen? (Die Nummer ist irgendwas mit 555 oder so.)
Samstag, 9. Mai 2020
Wieder die Welt ein Stück weit besser gemacht
Und die Welt wird nur und immer dadurch besser, daß man die Gegenwart konstituiert, indem man in die Zukunft blickt.
Fremde im eigenen Land
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| Bevölkerung Dt. Bundesländer |
Wer sich also nicht für sentimentale Träume fern jeder Wirklichkeit interessiert, sondern für Tatsachen, der sollte deshalb einmal einen Blick auf die verfügbaren Daten werfen. Die niemandem erlauben werden zu sagen, er "habe das nicht gewußt".
„Vor allem in den westdeutschen Großstädten ist der Migrationsanteil hoch. In Hamburg hat knapp jeder dritte Einwohner einen Migrationshintergrund, 45 Prozent der unter Sechsjährigen und 46 Prozent der unter 18-jährigen, sowie 40 Prozent der unter 30-jährigen. In Frankfurt am Main hat jeder zweite Einwohner eine Migrationsgeschichte, während 55 Prozent in der Altersgruppe von ein bis sechs Jahren keine deutschen Wurzeln haben. Bei den unter 18-jährigen trifft dies auf zwei Drittel der Bevölkerung jener Altersgruppe zu. Auch in den anderen Großstädten wie in Köln, München und Stuttgart beträgt der Migrationshintergrund der jüngsten Altersgruppe der unter Sechsjährigen mehr als die Hälfte. In Berlin und Hamburg liegt er mit 48 und 44 Prozent nur knapp darunter.“
Erleichtert wird das durch das Wegräumen "lästiger Hürden" der Bürokratie. Künftig, so berichtet "Unser Mitteleuropa", können Asylanträge in der EU auch per E-Mail gestellt werden. Auf Laptops geschrieben, die der Staat armen syrischen Flüchtlingskindern schenkt, damit die rascher als bisher weil unkomplizierter das deutsche Bruttosozialprodukt - vielleicht im Home Office - steigern können.
Es geht jedoch auch auf alte Weise, für romantische Gemüter sozusagen, oder für kulturkritische, recht philosophisch angehauchte Geister, die mit großem Recht den Technizismus des Westens kritisieren, der seit der Renaissance dessen ganze Kultur in den Orkus gerissen hat. Oder für Flüchtlingskinder, die mit dem ungewohnten Zeichensatz am Laptop nicht zurechtkommen, oder einfach das "ät" Zeichen (@) für die Mailadresse nicht finden. Damit kämpft der VdZ auch regelmäßig. Oder ein Antragsteller hat eine schwer ansteckende Krankheit, sodaß jedes Amt froh ist, den Kameraden nur ja nicht aus der Nähe zu sehen. Solche Fälle können ihre Asylanträge zukünftig auch per Post erledigen.
Aber gut, das war jetzt schon ziemlich polemisch.
Dienstag, 7. Januar 2020
Something big happens, again and again
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Mittwoch, 5. September 2018
Zurück in die Heimat
Dienstag, 19. Juni 2018
Ein nüchterner Gesamtbefund (2)
Also hat sich auch in Syrien nur diese verarmte - sunnitische! - verarmte Schicht der Zivilisationsverlierer (vor allem die Landbevölkerung) 2011 in Protesten geäußert. Aber es wäre zum einen ein Fehler, dies als "zivilgesellschaftliche Bewegung" zu sehen. Und zum anderen, weil die später aufgetretenen Dschihadisten sich wiederum NICHT aus den armen Bevölkerungen rekrutiert haben, sondern im Grunde aus dem Ausland einsickerten, und von dort finanziert wurden. Revolutionen werden eben NIE von den unteren Schichten getragen und durchgeführt, das sind soziale Romantizismen. Der Grund dafür war das Kalkül des Westens, durch die Stärkung der (von Amerika über Arabien und die Türkei scheinbarer leichter beherrschbaren) Sunniten den Einfluß des schiitischen Iran zu stoppen.
Montag, 18. Juni 2018
Polygamie ist seit 80 Jahren bei uns üblich
Dabei hat die Scharia sogar noch einen Vorteil gegenüber unserer Rechtslage: Sie schließt die Versorgungspflicht den zweiten, dritten, vierten ... Frauen gegenüber nicht aus. Weil sie eine primitive "zivilrechtliche Scheidung" wie bei uns nicht kennt.
Ein nüchterner Gesamtbefund (1)
Umgekehrt sind die sehr schmalen sehr reichen Eliten dem Westen (oder vielleicht müßte man sagen: seinen Nutz-Effekten) gegenüber zwar offen, in ihren Gesellschaften, aber in der Regel in ihren Völkern nicht legitimiert, sondern durch Gewalt an die Macht gekommen. Der Großteil der arabischen Gesellschaften lebt sogar in prekären Verhältnissen, in mehr oder weniger großer Armut. In Gesellschaften, die tief korrumpiert sind. Sie sehen sehr klar, daß die Eliten versagen, und müssen deshalb mit Einschränkungen der Freiheit kleingehalten werden.
An anderer Stelle führt Lüders aus, daß auch die Sichtweise, daß die Konflikte in der arabischen Welt religiöser Natur seien, nicht zutrifft. Vielmehr wird Religion als Vorwand für ganz andere Interessen im Streit um die Macht benutzt.*
Samstag, 16. Juni 2018
Es könnte ganz einfach sein
Donnerstag, 3. Mai 2018
Man kann mit Raketen alle Seiten abwehren
Übrigens gibt es eine uralte Weisheit, die da besagt, daß man im Verhältnis zu seinen Nachbarn immer ein ehernes Gesetz einhalten solle: Daß sich nämlich nicht nur Freund und Feind abwechselt, sondern daß der nächste, direkt angrenzende Staat eigentlich als ... Feind angesehen werden sollte. Denn zwischen Nachbarn gibt es sehr leicht dieselben Interessen, die sich irgendwann als Konfliktherd entpuppen könnten. Und die Türkei grenzt an Rußland. Dessen übernächster Staat aber ist Syrien.
Donnerstag, 19. April 2018
Ein reines PR-Spektakel (2)
Ein Abwarten des UN-Untersuchungsberichts ist da angesichts der Photos von leidenden Kindern Zeitverschwendung, weil die "offensichtliche" Not sofortiges Handeln gebietet. Die Weltöffentlichkeit mußte nämlich glauben, daß die Welt am Rande eines Abgrunds steht, der durch energisches US-Handeln abgewendet wurde. Das klingt also fast nach "Zipfelspielen unter Pubertierenden", wie es in "Rossini" einmal heißt.
An eine "humanitäre Mission" glaubt aber sowieso niemand wirklich. Nur PR-Fachleute glauben, daß sie den Menschen ALLES einreden können. Glaubten sie etwas anderes, wäre das geschäftsschädigend. Wenn es den Amerikanern aber wirklich um die Kinder in Syrien gehen würde - warum unterstützt man dann im eigenen Land Planned Parenthood mit Millionen Abtreibungen, und da wäre nicht einmal Krieg das Risiko?
Das ist doch einen klaren Völkerrechtsbruch, wie es dieser Angriff war, allemal wert, oder?
Somit hatte der Angriff neben der im Affekt selbst erzwungenen post hoc-Bestätigung des Präsidenten nur den Effekt einer Protz-Pose. Militärisch wie politisch hat sich hingegen nicht nur nichts verändert, sondern zum Gegenteil. Die USA anerkennen mit dieser Aktion, die eine Koordination mit Rußland notwendig machte, sogar ausdrücklich den Status quo von vor einem Jahr, sagt E. Michael Jones. Und dieser Status ist, daß die USA in Syrien verloren haben.
Berichte, die von zweitausend (oder gar neuntausend) berittenen Edelleuten (vielfach aus dem Rheinland) erzählen, sind eher unglaubwürdig. Für die damalige Zeit waren fünftausend oder sechstausend Ritter bereits eine Weltschlacht, wie etwa in Crezy 1346, wo am Ende belegt eintausendfünfhundertzweiundvierzig Ritter in ihrem Blut lagen. Oder gar an 1415 und die Schlacht bei Azincourt, wieder zwischen denselben Ländern, die die Zukunft Europas endgültig entschied, weil die Engländer Langbögen, (nicht-adelige) Infanterie, Kanonen und damit effektive Distanzwaffen hatten. Zahlen sind wenig wichtig, weil man früher wenig Wert auf "Fakten" legte, sondern die Wirklichkeit an sich sah und erzählte. Also auch Zahlen nur als Ausdruck von Wirkmächtigkeiten verstand. Und ist so eine eigentlich ... soll man sagen: liebens-, zumindest achtenswerte ... Haltung nicht noch in der heutigen PR, oder wie erst in Donald Trump zu beobachten?
Eine nächste Wende haben dann Napoleons "Soldatenhorden" gebracht, der eine nächste Steigerung selber sehr schmerzhaft in Spanien - dem ersten Guerillakrieg der Neuzeit - erfuhr. Da erst tauchen ganze Völker, da erst tauchen Hunderttausende und Millionen auf. 1866 in Königgrätz waren schon insgesamt vierhunderttausend Soldaten beteiligt, auf beiden Seiten zusammen, mit klarem Übergewicht Österreichs, denen gut 22.000 Sachsen beistanden. Aber auch hier entschied zumindest zum Teil eine neue Technik eine historisch weitreichende Situation: Das Zündnadelgewehr der Preußen. Das zwar weniger weit und auf Distanz weit weniger genau traf, aber dem Schützen erlaubte, liegend nachzuladen. Während die viel zielgenaueren Vorderlader der Österreicher nur stehend oder knieend geladen werden konnten, der Schütze aber exponierter blieb. Was furchtbar höhere Verluste brachte.
Schlachtentscheidend war schließlich nicht aber das Zündnadelgewehr der Preußen, wie die Legende sagt. Der Oberbefehlshaber der Österreicher, General Benedek, kannte dessen Wirkung, und hatte ihr durch Geländewahl - Wald, Hügel - klug entgegengewirkt. Schlachtentscheidend war der Eigenwille der ungarischen Truppen unter Graf Festetics im Nordteil, die in der Euphorie eines zur späten Mittagszeit scheinbar schon gewissen Sieges eigenwillig und gegen alle Befehle Benedeks einen verlustreichen, wenn auch nicht ganz erfolglosen Angriff starteten, so aber die Westflanke aufrissen.
In welche Lücke, die (wie üblich, will man schon fast sagen, zumindest nach Waterloo) verspätet eintreffende zweite Armee der Preußen stieß. Die den rechten Flügel isolierte und sogar die Gefahr der Umgehung und Einschließung der gesamten österreichischen Armeen bedeutete. Die sich somit zurückziehen mußten, so daß bis zum späten Nachmittag alles in diesem fatalen Bruderkrieg klar war, weil die Wege für die Preußen bis Wien offen waren. Bis kurz davor sie den österreichischen Truppen auch nachsetzten. Kaiser Franz Josef war da längst schon zu allem "Frieden" bereit. Aus Preußen wurde somit das kleindeutsche Deutschland, das zwanzig Millionen (österreichische) Deutsche gegen den Willen der meisten deutschen Könige und Fürsten ausschloß.
Seit Napoleon ist Krieg endgültig ein Volksschrecken weil angebliches Volksanliegen, und seither - nicht seit dem Dreißigjährigen Krieg, dessen landzerstörerische Wirkung hatte andere Gründe - ist Krieg tendenziell asymmetrisch, und heute überhaupt.
Ob man es glaubt oder nicht, Wien war im Kalten Krieg (und ist noch heute) eine Hochburg der Ost-West-Spionage, mit mindestens siebentausend aktiven (Emil Bobi in "Die Schattenstadt"), heute freilich global agierenden Spionen. Und folgt man den Schilderungen von Markus Wolf, dem ehemaligen Geheimdienstchef der DDR, gab es nur wenige Kilometer von Wien, in Sopron, eine regelrechte "Schleuse" beider Systeme. In Sopron-Ödenburg mit seinen heute fünfundsechzigtausend Einwohnern wohnten damals hunderte (sic!) Ostagenten. Sie genießen heute ebendort ihre Pension. Sie bewohnten mit ihren Familien wie eine eigene, geschlossene Gesellschaft einen ganzen Plattenbau-Stadtteil, der für sie errichtet worden war.
Der VdZ wohnt ja in dieser Stadt, die bis zur Wende nur mit besonderer Zugangsberechtigung betreten werden konnte. Und die aufgrund ihrer geographisch exponierten Lage - bis auf einen Korridor von wenigen Kilometern in den Osten "umschlossen von Österreich" - auch in Ungarn eine Art Appendix bildete und deren Wirtschaftsleben nur mit hohen Kosten aufrecht erhalten werden konnte. Was nach 1989 zu einem furchtbaren Absturz mit fünfundzwanzig Prozent Arbeitslosigkeit führte. Man meint aber manchmal noch heute - in Kaufhäusern, auf der Straße, in Cafés, die "typischen" Gesichter jener Ost-Spionage-Charakteristik zu erkennen.
Nur der österreichische Alpenkernraum wäre militärisch wirklich länger zu halten, soll vor allem heißen: zu verunsichern gewesen. Und dort gab es ja bekanntlich von den US-Geheimdiensten bald nach 1945 eingerichtete geheime, nicht einmal der Regierung in Wien bekannte Waffendepots. Noch in den späten 1990er Jahren wurden solche entdeckt, denn die wissenden Verbindungsleute waren meist schon verblichen und hatten ihr Geheimnis ins Grab mitgenommen. Gladio läßt also sogar hier grüßen. Eine "Alpenfestung" haben aber bekanntlich schon die Alliierten 1945 gefürchtet.
Mittwoch, 18. April 2018
Ein reines PR-Spektakel (1)
Und vor dem nicht nur schon viele US-Präsidenten gewarnt hatten (Truman mit seiner berühmten Rede, Kennedy hatte ähnliche Ziele) oder dem sie zum Opfer fielen (nicht nur wie vermutlich Kennedy, sondern ganz deutlich Jimmy Carter, der ein Drittel des CIA auflöste, woraufhin zufällig die Geisel-Befreiungsaktion im Iran mißlang, die Carter prompt sein Amt kostete) oder zumindest in die Knie gingen (wie auch Donald Trump.) Und mittlerweile haben wir es ja in vielen Staaten der Welt mit solchen Machtverbänden zu tun, die ihre eigene Politik verfolgen.
Dieser deep state hat vitales Interesse, US-Truppen in Syrien stationiert zu halten. Das hat mit Israel zu tun, mit Arabien, mit Öl und Gas respektive mit Pipelines, die wiederum Rußland (als Lieferant für Europa) schwächen sollen (denn die Boykotts gegenüber Moskau haben dazu geführt, daß Rußland von Öl- und Gaslieferungen abhängig ist wie noch nie), mit der geostrategischen Bedeutung des Nahen Ostens als Ölquelle für China, und es hat nicht zuletzt mit englischen Interessen zu tun. Deren Einfluß auf die USA, deren geostrategische Pläne bei uns ganz gewiß unterschätzt werden.
Und nur diesem Zweck diente die false flag Aktion (A tut etwas, das er dann so aussehen läßt, als hätte es B gemacht) mit dem angeblich von Syrien durchgeführten Giftgasangriff in Duma, wo nichts dafür spricht, daß tatsächlich Assad der Übeltäter war, aber viel dafür, daß es (vielleicht sogar mit US-Unterstützung) die "Folgen eines Giftgasangriffs" inszeniert waren. Welcher als Grund für einen US-Militärschlag (mit britischer und französischer Unterstützung) vorgeschoben wurde. Aber man schien sich auffällig zu beeilen, und eine Untersuchung gar nicht abzuwarten.
Nachtrag vom 18. April 2018: Denn es gibt noch nicht einmal Beweise, daß überhaupt ein Giftgasangriff (egal von wem) in Duma stattgefunden hat. Im Gegenteil: Eine US-Station bringt einen Augenzeugenbericht von Reportern vor Ort. Und die berichten glatt, daß keiner von den Bewohnern von Ghouta etwas von einem Giftangriff bemerkt habe. Das einzige, was die Bewohner bemerkt haben war ... eine Inszenierung durch die Rebellen! Die damit genau das bewirken wollten, was passierte: Daß die USA eingreift. Außerdem haben die Reporter festgestellt, daß die Einwohner von Ghouta sämtlich froh darüber sind, vom Rebellenregime durch Assad befreit worden zu sein.
Um den aktuellen Angriff auf Syrien zu begreifen muß man aber ohnehin, so Jones, die Aussagen Putins von vor einem Monat heranziehen. Der in Moskau öffentlich davon gesprochen hatte, daß Rußland über eine neue Raketentechnologie verfüge, die es in die Lage versetze, jeden Punkt der USA zu treffen. Das ist neu. Also wurde vom aufgeschreckten Kongress in Washington sofort eine Anhörung anberaumt, in der die Generäle befragt wurden, ob das zutreffe. Die mußten auch prompt zugeben, daß es stimme. Sie versuchten aber den Kongress zu beruhigen. Indem sie auf ihre U-Boote hinwiesen, die in einem Zweitschlag die russischen Städte auslöschen könnten.
In Wahrheit enthält eine "Samson-Strategie" natürlich nur wenig Trost. Wo nur ein totales Einreißen der Welt, gewissermaßen, als "Abwehr" möglich ist. (Samson zerstörte den Palast, in dem er selbst war, vernichtete also sich und alles was dastand, um die Feinde zu vernichten.)
In Wahrheit stellt Rußland die USA vor eine völlig neue Situation. Und der wird das allmählich bewußt. Wir erleben dabei einen der aus der Geschichte der Kriegsführung bekannten nächsten technologischen Umbruch in der Kampf- und Waffentechnik.*
Mit einem Mal sind oder werden in absehbarer Zeit gigantische Rüstungseinrichtungen der USA wertlos und für die amerikanische Geostrategie nutzlos. Das betrifft Strukturen wie die einer Luftwaffe, die als selbständige Waffengattung (viel zu ineffektiv, viel zu teuer, viel zu anfällig) weltweit bald ausgedient hat, darunter ist aber vor allem die Flotte zu verstehen. Dazu haben wir ja schon vor Zeiten aus US-Militärdossiers zitiert. Denn daß Flotten keine militärisch-strategische Zukunft haben, ist Militärexperten schon lange klar. Weil moderne Kleinwaffen (von einem Mann bedienbare, billig und überall zu erstehende Raketen etwa), die nicht mehr kontrollierbar sind, jedes Schiff, ja jedes Objekt von jedem angreifbar machen.
In diesem Zusammenhang ist auch Chinas Strategie von großem Interesse, die aufs feste Land setzt, und sich von globalen Seewegen unabhängig macht - ein Paradigmenwechsel von immenser Bedeutung. Und wie sagt schon Sun Tzu? Kriege werden immer - immer! - nur zu Land gewonnen. Syrien hat es bewiesen. Da nützt auch das kindische Gejammere von Trump im vorigen Jahr nichts, wo er beklagte, daß den USA für ihre Bombenabwürfe in Syrien, die doch die IS besiegt hätten - ach, haben sie? - nicht gedankt worden sei.
Man wollte es nicht darauf ankommen lassen, daß Rußland beweisen könnte, daß es tatsächlich in der Lage ist, die US-Schiffe auszuschalten. Diese Frage wollten die USA gar nicht geklärt wissen, wer weiß was dann an PR rausgekommen wäre. Jetzt kann Trump sogar öffentlich behaupten, man habe die Russen ausgetrickst, ätsch, die Amis haben doch die besseren Raketen. Lockheed wird ein Stein vom Gewinnboard gefallen sein.
Samstag, 3. März 2018
Da wird es ziemlich amüsant
Seit Jahrhunderten. Der "kranke Mann am Bosporus" ist lange zuvor schon zu einer stinkenden Pestleiche geworden, die seit Atatürk ihren tiefen inneren Verfall durch iPods und westliche Investoren kaschieren konnte.
Donnerstag, 18. Januar 2018
Es wird Zeit mit diesem Mythos aufzuräumen
Dienstag, 2. Januar 2018
Sie werden in der Heimat gebraucht
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| Damaskus Oktober 2017 - Photo: Christian Lindgren |
Dienstag, 26. Dezember 2017
Erstmals wurden sie demaskiert
Es ist immer und ausschließlich die Wahrheit, die befreit. Und nur diese Freiheit kann Einheit und Frieden bringen.
Dienstag, 5. Dezember 2017
Nun bewiesen: Israel und Saudi-Arabien machen gemeinsame Sache
Das Zurückdrängen des "Shia crescent", des Shia-Halbbogens, eint aber beider Länder Interessen. Also haben Israel und Saudi-Arabien ihre Außenpolitik (sprich: militärische wie geheimdienstliche Aktivität) explizit koordiniert. Die Beweise liegen nun vor.
Mutig gemacht, macht auch Saudi-Arabien den Iran nun schon direkt für militärische Aktivitäten der Houthies im Jemen verantwortlich. Als diese unlängst eine Rakete auf eine saudische Siedlung schossen, beschuldigte Arabien den Iran direkt, dafür verantwortlich zu sein. Arabien sehe diese Aktion der Houthies als kriegerischen Akt des Iran. Da schimmern also schon weitere Absichten durch. Mit einer Beherrschung des Vorderen Orients wird es nämlich nicht genug sein. Denn Konflikte haben mit (Einfluß-, Interessens-) Grenzen zu tun. Schiebt man diese nach außen, brechen ganz neue Konflikte auf.
Nachtrag: Mittlerweile hat Benjamin Netanjahu offiziell diese Allianzen bestätigt.
Montag, 27. November 2017
Noch einmal - Syrien
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