Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Donnerstag, 22. Dezember 2022
Physik als nachgeordnete Hülle einer Matrjoschka (2)
Mittwoch, 21. Dezember 2022
Physik als nachgeordnete Hülle einer Matrjoschka (1)
Samstag, 3. Dezember 2022
Der Mensch im Zentrum des Universums
Dienstag, 11. Oktober 2022
Vom Irrtum gebaute Todeslager (2)
Montag, 10. Oktober 2022
Vom Irrtum gebaute Todeslager (1)
Freitag, 23. September 2022
Über den Gewaltsinn der Rhetorik (2)
Die höchste Kunst. Die Inkarnation der Wahrheit selbst. Die Antwort der Freiheit. - In einer rhetorisch guten Rede wird also wenn dann nur beiläufig "überzeugt", aber schon gar nciht "überredet." Sondern es wird die Gestalt der Wahrheit sichtbar gemacht. Durch den Rhetor, der in dieser Wahrheitssuche erfahrne und weit vorangeschritten ist - also: Gebildet . weil dem Sein nach geformt.) Seine Rede endet in einem Bild des Seins, das nun für alle sichtbar ist.
Was nicht heißt, daß es alle Hörenden ergreifen müssen, das bleibt ein Akt der jeweiligen urteilenden Person überlassen, die zur Freiheit berufen ist, auch wenn sie sie mißbraucht. Aber dem Willigen, dem "guten Wilens" (siehe den Chor der Engel bei de rGeburt des Sohne sgotes. "Friede den Menschen guten Willens ...")
Eben so wenig, wie Gott zwingt, zuwingt also auch die Wahrheit. Sie FORDERT, ja sie hat in sich auffordernden Charakter (wie jeder weiß, wie sehr die Logik "zwingt", man muß sich förmlich überwinden, gegen sie zu handeln, ABER man kann es, weil man frei ist) Sie ist nichtimmerleicht zu erkennen, weil jeder Mensch in einem unendlich komplexen Gemisch von Interessen, Schwächen, Verletzheiten, Vorlieben, Tugenden oder Lastern steckt, aus dem heraus es nicht immer leicht ist, so frei zu sein, das Wirken des Seins an sich (im Erkennen, das s. o. ein Nachformen - Mimesis! - ist) zuzulassen, zu bejahen ("Guter Wille") und dann auch als Kleid überzusteifen, also in Treue zu vertreten.
Donnerstag, 22. September 2022
Über den Gewaltsinn der Rhetorik (1)
Eine Sache, die mir schon lange unter den Nägeln brennt, ist die sachgerechte Darstellung dessen, was Rhetorik überhaupt ist. Denn auch diesen Begriff umschwebt ein Nebel, unter dem der wahre Gehalt dessen, was Rhetorik ist und was erst verstehen läßt, warum in der Antike die Rheotik überhaupt als umfassender Raum der Bildung verstanden wurde, fast verschwunden ist. Dadurch konnten sich Mißbraäcueh, wie sie sich im Laufe der Jahrhunderte entwickelt haben, wie Wesensmerkmals selbst an diesem Begriff festsetzen, die aber den Blick soigar auf das verhindert, was wirkliche Bildung überhaupt ist.
Wo immer heute von Rhetorik gesprochen wird, tun sich die Redner schwer, ihn von Propaganda, Überredung (die sie von "Überzeugung" ununterscheidbar machen) und illegitimen Machtaspekten zu scheiden. Das hat seinen Grund in zwei Bereichen. Deren einer ist die allmähliche Degradation unserer Kultur seit dem Hochmittelalte,r die man ohne jeden Abstrich als sittlichen VErfall sehen kann. Der dann durch religiöse Begriffe genau als solcher, nur aufeine andree Ebene transponiert, verstanden werden kann.
Samstag, 11. Juni 2022
Von einem Gott in drei Personen
Freitag, 8. April 2022
Bei der Lektüre von Johannes de la Crux (3)
Mittwoch, 6. April 2022
Bei der Lektüre von Johannes de la Crux (2)
Dienstag, 5. April 2022
Bei der Lektüre von Johannes de la Crux (1)
Montag, 30. August 2021
Extra ecclesiam (3)
Sonntag, 29. August 2021
Extra ecclesiam (2)
Sonntag, 11. Juli 2021
Vermeidung der Selbstrettung - Zwischen Aufklärung und Dogmatistik
Man könnte sich schon die Frage stellen, ob - und warum - es in Frankreich, wo man in unseren Ländern gerne die Aufklärung* im 18. Jahrhundert beginnen läßt, nicht zu Gegenbewegungen gegen die Aufklärung gekommen ist. Denn wenn man an einem keinen Zweifel haben kann, dann daran, daß es speziell in der Kirche Stimmen und Denker gegeben hat, die so auf die Wahrheit geeicht waren und sind, daß sie buchstäblich das Gras wachsen hören. Also aus kleinsten Abweichungen im Anfang von Entwicklungen die Konsequenzen bei ausgewachsenem Phänomen vorhersehen können.
In diesem Fall hätte man die Einflüsse aus England herüberkommen sehen müssen. Denn von dort ging der Umsturz der abendländischen Denkwelt aus, das heißt- auch gar nicht von dort, sondern von Amsterdam, wo - die Niederländer hatten die Rebellion gepachtet, und alles, was rebellieren wollte, floh dorthin, einschließlich der Juden Spaniens - alles gedruckt werden konnte, wurde dort gedruckt. Und von dort aus vor allem nach England geschifft. Wo man im stürmischen 17. Jahrhundert, wo es immer wieder Spitz auf Knopf stand, ob sich nicht doch der Katholizismus wieder reetablieren würde können, die Wirksamkeit in Massen gedruckter Schriften endgültig entdeckt und etabliert hatte.
Das heißt, auch nicht von Amsterdam, sondern in seiner geographischen Eigenschaft, der Rheinmündung eingeschrieben zu sein. Und von dort kamen die Ideen, rheinabwärts, weil aus der Schweiz, dem Land der Calviner. Womit wir, gehen wir gegen den Strom, in Zürich und, nach einigen Kilometern durch die Täler der Westalpen, im französischen Geneve sind. Und womit wir erneut... in Frankreich wären. Wo man im 17. Jahrhundert die Calviner (Hugenotten) schwer verfolgt hat. Diese gottlose Geisteshaltung wollte nur der Preußenkönig, dem nützten sie, seine wurzellosen Ideen umzusetzen.
Donnerstag, 18. Juli 2019
Vom Wesen und Bedeutung der Engel (3)
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Mittwoch, 17. Juli 2019
Vom Wesen und Bedeutung der Engel (2)
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Dienstag, 16. Juli 2019
Vom Wesen und Bedeutung der Engel (1)
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Dienstag, 4. Juni 2019
Vom Fehler, alles für einen Mechanismus zu halten (2)
Das wird nicht besser, wenn wir vor Augen halten, daß wir heute tatsächlich sehr in unserem Lebensvollzug vom Großkapital (und der mit ihm verschwisterten weil abhängigen Politik) bedrängt und sogar drangsaliert werden. Und es ist auch notwendig zu sehen, weil wir sonst unser Leben in dieser Welt nicht begreifen. Es steht damit in striktem Gegensatz zu dem, was unabdingbar für den Menschen ist: Freier Markt. Kapitalismus ist nicht "freier Markt".
Die im Video vorgestellten Anregungen sind nur das nächste Modell eines Begreifens von Wirtschaft als technischen, isoliert bestehenden (oder sogar beherrschenden) Mechanismus, der zur Utopie hochgesteigert wird. Und solange wir Wirtschaft so sehen (wollen), werden wir nur von einem Desaster ins nächste stolpern. Daß dennoch immer irgendwie ein gewisses Grundgeschehen im wirtschaftlichen Vollzug der Menschen funktioniert, ist für vieles Hinweis und es ist der "Bückwirtschaft" zu verdanken, wo sich das Naturrecht als eigentliche, wesensbezogene Grundlage des Lebens meldet. Dazu haben wir bereits geschrieben.
Jede Rationalität (die aus Ursache- und Wirkungserkenntnis, also aus dem Erkennen von Zusammenhängen, von Anlässen für Bewegung etc. stammt) muß selbst wiederum in der großen Vernunft des Ganzen gründen. Und die ist transzendent. Nicht irrational, keineswegs, aber die Rationalität letztbegründend. Damit gründet die Rationalität in der Moral weil in der persönlichen Beziehung zum Sein selbst, dem Absoluten, Gott.
Was bleibt? Es gibt sie nicht, die radikalen Instantlösungen. Jedes Modell, Wirtschaft wie einen in sich geschlossenen Mechanismus zu beschreiben, der in allen Konkretionen festlegbar wäre, muß scheitern, weil es der Wirklichkeit nicht entspricht. Sämtliche Wirtschaftstheorien der Ökonomen machen denselben Fehler, wie er in so vielen Bereichen heute auftritt, weil wir den Geist nicht mehr verstehen: Sie verdinglichen etwas abstrakt Geistiges, das als Ganzes gar nicht in unserer Hand liegt. Nicht alles Wirkende (als "Wirkliches") ist auch ein Ding, eine Maschine, ein unserem "linearen Denken des Nacheinander" (=irdische "Zeit" als reine Beziehung von Dingen) zugängiger Mechanismus! In der Ökonomie nicht anders als beim Klimawahn (wobei letzterer in ersterer gründet).
Und man darf nicht übersehen: Wenn auch die Oberhoheit der Moral über die Vernunft, die uns so vielfach schon beherrscht, schwerwiegend falsch ist, so ist sie das nicht, weil es prinzipiell falsch wäre, die Rationalität im Transzendenten, im Guten zu verankern. Sondern weil die Moralbezüge (als zugrunde liegende Religion und Weltanschauung beziehungsweise Philosophie) falsch sind! Der heutige "Gutmensch" ist damit in Wahrheit ein böser Mensch, dessen Moralbezug ihn von der Vernunft ausschließt. Und Gut, Freiheit gibt es nur über die Wahrheit als Repräsentanz des logos, des Weltsinns.
Der Grundimpuls aber - daß Moral über dem Wirtschaften zu stehen hat, ja dieses erst begründen kann - ist prinzipiell richtig, weil er der Vernunft entspricht und bis ins letzte durchdenkbar ist. Moral ist nie unlogisch oder unvernünftig. Es geht also um die Frage, was das Gute überhaupt sei. Darin irren viele. Nicht im Wissen oder Ahnen um die Bedeutung der Moral. Das weiß sogar ein Bill Gates oder ein George Soros, die das Übel fördern aber meinen, das Gute zu tun. Vermutlich ist es genau das daraus entstehende, das aus ihrem reichmachenden Handeln entstandene schlechte Gewissen, die sie so aktiv sein läßt. Vielleicht ist aber über diese schmale und sehr fragile Brücke - was ist das Gute? - eine Versöhnung der Lager möglich.
Montag, 3. Juni 2019
Vom Fehler, alles für einen Mechanismus zu halten (1)
Montag, 1. Oktober 2018
Medjugorje muß fallen!
Auch hier bräuchte die Kirche dringend Reinigung. Ohne daß viele es ahnten und bis heute ahnen, ist Medjugorje deshalb ein Scheidewasser. Wer mit ihm geht, wird mit ihm untergehen. Wenn das nicht jetzt offenbar wird, weil Rom schwach ist wie ein kastriertes Mutterkalb, dann an den Toren der Ewigkeit. Einen Katholiken wird man aber daran erkennen. Denn wenn auch nicht jeder, der Medjugorje ablehnt, auch schon katholisch ist, so ist sicher jeder nicht katholisch, der diesen Wahnsinn, den jeder sensus catholicus weit von sich weist, für "echt" bzw. "wahr" hält.