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Montag, 3. August 2020

Antisemitisches Geschwätz


Wir wollen es hier nicht kommentieren. Wir beugen uns dem, was E. Michael Jones in den USA noch offen (wenigstens das!) als Dokument für eine Epoche des "Jewish Privilege", der Privilegiertheit von Juden bezeichnet, und das auch jeden wie den VdZ als Anti-Semiten benennt, der es überhaupt wagt, dazu irgendetwas zu sagen, das mit Wirklichkeit und Realität zu tun hat. Zumalen die Gesetze in unseren Ländern aus vorgeblichen oder tatsächlichen historischen Gründen bei Äußerungen über Juden noch weit restriktiver sind. 

Wir wollen dazu also nichts, nicht irgendetwas sagen, wie gesagt. Zumalen auch dieses Blog seit dem Moment, wo der VdZ das wagte, durch "shadow-banning" niedergeschweißt wird. (Wäre es deshalb verfaßt und ins Netz gestellt, wäre das dramatisch. Aber die Sache ist eben anders.) 

Dieses Niederschweißen durch Zwangsverschweigen, Umleiten, Wegdrücken etc. ist nachweisbar keine Verschwörungsphantasie. Es ist aber sehr sehr wahrscheinlich Ausdruck eben dessen, was Jones sagt und mit dem wir längst einfach so leben: Ausdruck des Jewish Privilege. Die Art der Medien, damit umzugehen, beweist es wieder und wieder. Beweist einen unausgesprochenen, aber höchst effektiven Zwang, dem sich sämtliche Medien unterworfen sehen, und der verlangt, daß ganze Bereiche der Wirklichkeit wie in einer Gehirnwäsche und psychotischen Manipulation ausgeblendet werden.

Also, was sagt nun dieser Hauptzeuge Maria Farmer, die bei Netflix in der Serie "Filthy Rich" (der politischen Linie von Netflix entsprechend konnotiert oder "framed", wie man das neuerdings nennt) vorkommt, und das die Online-News-Plattform  NEWSMAX in Gestalt des Redakteurs Alan M. Dershowitz als "antisemitisches, phantastisches Verschwörungs- und Haßgeschwätz" (und vieles mehr) bezeichnet, von dem in dem zweistündigen Hearing bei Gericht jede Menge enthalten sei? Sie sagt Folgendes:

"Ich hatte es mit allen Juden schwer."
"Ich denke, es sind alle Juden."
"Sie denken, jüdische DNA ist besser als beim Rest von uns."
"Diese Leute glauben wirklich, daß sie zu dieser genetisch bevorzugten Rasse gehören."
"Alle jüdischen Menschen, die ich getroffen habe, sind Pädophile, die die Weltwirtschaft regieren."
"Sie sind 'jüdische Supremacisten'" und sie sind "alle verbunden" durch eine mysteriöse Organisation namens MEGA, die von Leslie Wexner geleitet wird, der 'der Kopf der Schlange' ist".
Farmer behauptete, Beweise dafür zu haben, daß der israelische Mossad Jeffrey Epstein angeheuert hatte, um prominente amerikanische Politiker, die Pädophilie begangen hatten, auf Video aufzunehmen, damit Israel sie erpressen konnte, um sich in ihren Funktionen israelischen Wünschen gemäß zu verhalten, und daß die gesamte Verschwörung unter dem Schutz und der Leitung der "Rothschild's" stand.

Also wenn das nicht antisemitisches Verschwörungsgeschwätz einer psychisch kranken Persönlichkeit ist (sodaß wir uns ausdrücklichst von solchen Inhalten distanzieren) - was dann? 

Donnerrollen und Sturmbrausen, Paukenwirbel, Trompeten und Oboenausbruch.


*240720*

Mittwoch, 29. Januar 2020

Dabei war doch alles bekannt

Es war doch völlig klar. Jeffrey Epstein hat regelrecht davon gelebt, Leute zu erpressen. Die er zuvor auf seine Virgin Island einlud, um sie dann per Video aufzunehmen. Wobei? Bei denselben pädophilen Vollzügen, für die jeder in den USA Epstein kannte.

Sie habe schon vor drei Jahren alles gewußt, sagt die in den USA bekannte Moderatorin auf ABC in einem inoffiziellen Mitschnitt eines Gesprächs mit dem Produzenten der Show. Jeder wußte, worum es ging. Auch über Prince Andrew, den britischen Königssohn. Die Zeugen, die Opfer, alles war da.

Aber niemand reagierte. Außer die, die die Nachrichten unterdrückten, wie sie es erlebt hatte.

Epstein, so Amy Robach, die "Anchor-Woman" der News des amerikanischen TV-Senders ABC, wurde ihrer Ansicht nach zu hundert Prozent ermordet. (Mittlerweile hat ein nächstes Gutachten erbracht, daß sich im Halsbereich Brüche zeigen, die niemals von einer Selbststrangulierung stammen können.) Weil er manchen zu gefährlich geworden war, ganz einfach. Der Mann hatte sich überschätzt. Auch in den beziehungsweise für die Augen der Clintons. Mehr gibt es doch dazu nicht zu sagen. Auch nicht im November 2019.








Sonntag, 6. Oktober 2019

Wer welche Unternehmen übernimmt (3)

Teil 3) Phantasievolle Anmerkung
Eine Sonntag-Nachmittags-Geschichte



*Und wie gelingt das? Wie gelingt es, die Menschen selbst zu beherrschen? Wir erleben derzeit ein massives Anziehen des Drucks, der den Menschen ihr Denken aus der Hand schlägt und sie unter irrationale Knuten stellt - als unhinterfragbare Moral, in Klimapanik und political correctness (und der immer stärker aufgebauten Keule des "Anti-Semitismus") hat man Denksperren eingezogen, die die Menschen zu wehr- und hilflosen Schafen machen, die nur noch folgen. 

Dieser Druck ist im letzten halben Jahr enorm gewachsen, und er macht nicht einmal einen Hehl daraus, was er bewirken soll: Das Aushebeln der Staatsmacht durch "übergeordnete Notwendigkeiten", die er selber gar nicht mehr beurteilen kann. Nur das war und ist das Ziel aller dieser Verstörungen, die man angerichtet hat, zu denen auch die Flüchtlings- beziehungsweise Migrationsverstörung gehört. Die ein ähnliches Verhalten bei den Bürgern bewirkt hat: Nicht mehr ihrer Vernunft zu gehorchen, sondern von nichtstaatlichen Stellen ausgehende Verhaltens- und vor allem Weltanschauungsdiktate.

Wenn wir aber schon so tief in den Sumpf der Verschwörungstheorien eingedrungen sind, dann suhlen wir uns einmal richtig drin. Und ziehen zum Abschluß dieser phantasievollen Reise der Indizien einen abrundenden Bogen zum Fall Epstein. Ging es da um das Aufdecken von Untaten? Ach was, nicht im geringsten, und niemandem. Wie im Fall Weinstein ist auch der Fall Epstein moralisch keineswegs eine "gemähte Wiese", wie aufgeputschte, irrationale Moral-Empörung weismachen will. 

Vielmehr fällt auf, daß nach dem Fall Weinstein nun ein nächster Fall, der Fall Epstein aufgetreten ist. Aber nicht, weil alles nun sauber werden will, sondern es waren Warnungen für gewisse Netzwerke, deren Sicherungstaue man etwas anzuziehen für nötig erachtet hat: Seht her, wir haben euch alle in der Hand, wir können euch jederzeit fertig machen, wenn ihr nicht mitzieht. Weinstein wie Epstein hat man als Statuierung eines Exempels deshalb fallen gelassen um zu zeigen, was dem blüht, der meint, das Netz nicht zu benötigen.

Daß nun auch Prinz Andrew immer mehr in öffentlichen Beschuß kommt, der nachweislich eng mit Epstein befreundet war (und was das heißen kann, wollen wir der Phantasie des Lesers anheimstellen), widerspricht der These nicht nur nicht, sondern bestätigt sie sogar. Denn das britische Königshaus spielt in diesem weltweiten Netzwerk, folgt man etwa Carroll Quigleys Enthüllungsbüchern, einem, ja DIE entscheidende Rolle. Es hat nun ebenfalls einen Schuß vor den Bug bekommen. Fast könnte man daraus schließen, daß im Netzwerk der Macht ein Machtkampf tobt, oder vielleicht ein Generationenwechsel stattfindet. Wo eine neue Gruppe definitiv die Oberhand über alte Dominanzen gewinnen möchte. 

Oder ein Teil davon nicht einverstanden damit ist, daß das britische Königshaus über ein wahres Bombardement von PR in den Medien weltweit so präsent ist, daß man fast meinen könnte, hier würde ein "Königshaus der Welt" aufgebaut. Es vergeht wirklich kein Tag, an dem nicht lächerliche Meldungen wie diese, diese oder diese in den Schlagzeilen sind, in denen uns von der neuesten Laufmasche der Herzogin (sic! gibt es nämlich gar nicht: HerzogIN) Kate berichtet wird. Gegen den Doppelzangen-PR-Angriff aus dem britischen Königshaus (Harry und Meghan, Kate und ... wie heißt der Thronfolger gleich noch mal?) hat sogar Hollywood (in sehr ähnlicher Funktion, übrigens) seine Mühe, nachzukommen.

Na klar, wilde Räuberpistolen, die hier aufgerollt werden. Aber wenn sie nicht stimmen, sind sie zumindest so gut erfunden (und das heißt: Durch Realitäten so gut gedeckt), daß sie Stoff für einen spannenden Roman ergäben. (Und spannend kann etwas nur sein, wenn es Identifikation liefert, also - mit Realität zu tun hat.) Und das sollte uns an dieser Stelle gewisse Zufriedenheit mit der heutigen Sonntagsgeschichte entlocken?




*230819*

Samstag, 5. Oktober 2019

Wer welche Unternehmen übernimmt (2)

Teil 2) Alles dient einer Gesamtstrategie



Passiert das nun mit GE? Sind die Erschütterungen, von denen die amerikanische Presse berichtet, vielleicht Teil einer gezielten PR-Maßnahme, um den Kaufpreis so stark wie möglich zu drücken, um dann elegant und billig in den Besitz des Energieriesen zu gelangen? Möglich wär's. Und gar nicht unlogisch.

Denn wenn es einen Zukunftsmarkt gibt, gerade (!) in Zeiten der Dekarbonisierung und "alternativen Energien", dann ist es der Energiemarkt, der Lebenssaft unserer Volkswirtschaften. Was die Großinvestoren (wir wollen mit anderen Ausdrücken hier zurückhaltender als andere sein, die überall die große Verschwörung wittern, das tun wir natürlich nicht) immer schon wußten, wenn auch manchmal erst nach längerem Nachdenken. Die dann auch den Klimawahn großherzig förderten und nutzten - um diesen Markt in ihre Hände zu bekommen.

Dann wäre also alles, was um GE passiert und passiert ist nichts als ein langfristes Konzept einer Unternehmensübernahme, ja Teil der Übernahme einer ganzen, zukunftsträchtigen Branche gewesen durch Konzentration in einem (meist gut versteckten) Monopol. Soll ja nicht das erste mal sein.

Und es gibt Indizien. Wenn Stelter schreibt, daß der GE-Fall der Anstoß für eine weltweite Erschütterung sein könnte, dann stellt sich die Frage, ob hier nicht Kopf mit Schwanz verwechselt wird. Ob also diese Erschütterungen, die von GE ausgehend weite Wirtschaftsbereiche erfassen könnten, gar keine Erschütterungen sind, sondern lediglich Auswirkungen ganz anderer Prozesse. Prozesse, die auf eine nächste Stufe globaler Marktkonzentration zulaufen, in denen sich das Imperium aufstellt und auf den Endschlag vorbereitet. Der die Staaten insofern zertrümmert, als es die Menschen in Richtung Versklavung atomisiert, weil damit noch weit mehr den mächtigen Spielern ausliefert.

Denn darin hat Stelter sicher recht: Immer ist in solchen Spielen der Staat involviert, und greift mit viel Geld ein, das heißt: Mit weiter gesteigerter Verschuldung. Was ihn noch mehr in die Hand der Gläubiger gibt, und das sind internationale Financiers. Was wiederum heißt, daß die einfachen Bürger, die diese Staatsschulden irgendwie irgendwann austragen müssen, in diese selben Hände geraten.*

Jenen Eliten somit noch mehr gehören, die bekanntlich immer schon wußten, wo der Bartel in Zeiten der überzähligen Menschheit den Most herzuholen hat. Wenn Stelters schreibt, daß das monetäre Endspiel für Staaten und Währungen bevorstehen könnte, hat das damit sein eigenes Geschmäckle. Denn auch die Staaten werden nicht aufhören zu existieren. Aber deren Besitzer werden endgültig wechseln.

Morgen Teil 3) *Phantasievolle Anmerkungen 
Eine Sonntag-Nachmittags-Geschichte




Montag, 2. September 2019

Na wenn das keine Verschwörungstheorie ist, was dann? (3)

Teil 3)



Fast noch interessanter ist der Fall Epstein, wenn man die Kontur dessen beobachtet, die die Berichterstattung in den Mainstreammedien bietet. Nehmen wir nur ein Beispiel, die Kronen Zeitung, in Österreich das schlimmste international gleichgeschaltete (transatlantisch vernetzte) Oligarchenblatt. Das ist es zumindest, seit der Sohn des schon verstorbenen Zeitungsgründers mit seiner blonden Schönen ein Jahr lang auf Cocktailpartys in New York ausreichend darüber informiert wurde, wo der Bartel in der Welt den Most herholt. Ja, richtig, das ist die Zeitung, die so massiv für Kurz vor der kommenden Wahl Werbung macht, daß man sich schon allein deshalb fragen muß, was mit Kurz und der ÖVP nicht stimmt. Die mittlerweile - eiderdautz, was für ein Zufall! - über einen Investor die Hälfte der Zeitung gekauft hat.

Jaja, H. C. Strache war diesbezüglich schlecht informiert, das ist so ziemlich das einzige, was im Ibiza-Video stichhaltig ist. Er nahm Richtiges an, war zu naiv um zu glauben, daß das längst gelaufen war. Denn richtig war nicht nur, daß die Kronen Zeitung Wahlen macht, das zumindest machen will. Falsch war lediglich anzunehmen, daß da noch ein Fußbreit für eine russische Oligarchin Platz wäre. Der Deal* war zu dem Zeitpunkt - wo sich eben diese Kronen Zeitung aufregte, daß es eine Frechheit und demokratiepolitische Todsünde wäre zu meinen, man wäre käuflich; tagelang prangen empörte Artikel in diesem Blatt. Wir käuflich? Was für eine Schweinerei! - längst ausgemacht. Und hat im übrigen auch den Kurier über eine gehörige Beteiligung gleich mitgeschnupft. Der ansonsten noch Raiffeisen (ÖVP) und Kirche (äh ... keine Partei, oder?) gehört.

Über die Nähe dieses "Investors" zur ÖVP soll damit natürlich nichts gesagt werden. Da hat sich sogar die fett dotierte Mateschitz-Plattform Addendum schon einen Satz Ohrfeigen geholt, obwohl sie weiter dran geblieben zu sein scheint, ist interessant. Die schreiben sogar, daß der Chef der Online-Ausgabe der inkriminierten Tageszeitung, der noch so halbwegs versucht hat, die Sache sauber zu halten, per Ende Juli seinen Job quittiert hat. Ach ja, und ging nicht eben zu dem Zeitpunkt oder kurz davor auch der Chefredakteur des Kurier? (Wobei - der war ein narzißtisch behinderter Volldepp, da hat es den VdZ nicht gewundert.) Die Berichterstattung in diesem Kloblatt ist auch nicht besser als in der Krone. Schuldig am Fall Epstein ist ... Trump. Epstein wurde ermordet, es sieht so aus, aber wer ist nun Präsident? Eben. Und bringt - man kann oft ja nur noch lachen über die Blödheit der öffentlich entstellten Sprache, also der Medien - einen Warn- und Hilfehinweis: Wer Selbstmordgedanken hat soll sich dort und dort melden ... Es bleibt einem doch wirklich nur noch die Spucke weg. Ach so, der Kurier gehört ja auch der Kirche, da muß natürlich christlich agiert werden.

***

Damit zurück zur Kronen Zeitung. Die ist nicht christlich. Die ist nur halb ÖVP. (Dabei wurde sie dereinst mit Gewerkschaftsgeldern finanziert, was in den späteren 1960ern in einem satten Skandal auslief, der dem Gewerkschaftsboß Olah seinen Job kostete.) Sie wissen schon, die ÖVP, das ist die Standesvertretung der "Unternehmer", die mit Bank-Krediten (derzeit zahlt man ja keine Zinsen, schon vergessen?) alle Unternehmen aufkaufen, die bei drei nicht auf dem Baum sind, und dann als "Milliardäre" oder "Investoren" gelten, als neue Elitenschichte. (Nicht einer davon ist Unternehmer. Da ist eine Schichte von Geldmachern hochgekommen, die an die Lage im Land nach 1918 erinnert. Gewinnler, skrupellose Geldhasardeure und Großmäuler sind seit hundert Jahren die neue Elite.)

Was glaubt der geneigte Leser, welchen Politiker dieses Blatt in demselben Artikel konterfeit? Natürlich. Auch dort: Donald Trump. Der Epstein auch "kannte", aber mehr auch nicht, denn der holte sich sein Frischfleisch per Kreditkarte. Es gibt keinen Hinweis, daß Trump an diesen dreckigen Reisen in Epsteins Entspannungsparadies für Erwachsene je teilgenommen hatte, oder in Epsteins Machinationen dieser Art verwickelt war. Trump und Epstein - das wird derzeit überall zusammengeklebt, als wäre es untrennbar.

Wer aber gehörte viel eher in diese Kategorie? Wer war mehr als zwei Dutzend Male auf Epsteins Lolita-Island? Richtig. Beginnt mit C und endet mit linton. Bill mit Vornamen. Auch dessen Frau war dort, nachweislich, nur nicht so oft. (Von so manchen anderen Namen wollen wir nicht sprechen, denn es soll da ein guter Teil des US-Establishments involviert sein.) Aber die gehören eben zur Oligarchenliga, in der die Kronen Zeitung ja seit längerem mitzuspielen glaubt. (Nur auf dieses subjektive Gefühl, wichtig zu sein, kommt es ja an. Schon gar bei Österreichern.)

Weshalb sie sich immer deutlicher bemüßigt fühlt, im social engineering-Konzert der Oligarchen mitzugeigen und so richtig Politik zu machen. Ob mit der heftig (aber "clever") geschürten Klimapanik, einer seit kurzem sehr raffinierten Pro-Zuwanderungsberichterstattung**, oder eben angesichts der nahenden Wahlen in Österreich mit Kurz- und Grünen-Kurzgirlanden, oder in den USA mit Anti-Trump-Lüge. Beides dient demselben Zweck. Und eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus.




*In der Addendum-Recherche-Akte geht es auch um Geschäfte des "Investors" mit der "Wirtschaftskammer" (WKO), die natürlich ÖVP-dominiert ist. Für unsere deutschen Leser: Es gibt in Österreich (anders als in Deutschland) noch konstitutionell verankerte Reste der alten (naturrechtlich richtigen, ja notwendigen) Ständeordnung, die in Arbeiter und Angestellte, Bauern, Ärzte, Rechtsanwälte, Notare ... - und eben Wirtschaftstreibende gegliedert ist. Diese sind jeweils in "Kammern" als Vertretungsorganisation organisiert, die gewisse Mitspracherechte bei Regierungsagenden und Gesetzen hat (und noch mehr hatte, als es eine "paritätische Preiskommission" gab, eine halb-sozialistische Preisverordnungskommission also, die es aber seit Jahrzehnten nicht mehr gibt.) Bei der nach wie vor jeder Österreicher - ob er will oder nicht - Mitglied ist. Und natürlich Beiträge bezahlt. Darunter liegen erst die Gewerkschaften, auch wenn deren praktischer Einfluß bis zum BAWAG-Skandal vor zehn Jahren so groß war, daß man fast von einer Regierung sprechen mußte.

**Man berichtet dann etwa, daß die "Austritte aus dem Islam deutlich höher sind als die Beitritte" - lenkt also auf einen Archetyp ab - teilt aber nur ganz beiläufig mit, daß es sich hier um 197 vs. 49 Personen handelt. Was immer das bedeuten soll, denn einen Austritt aus dem Islam gibt es gar nicht. Das ist dort nicht wie bei der Kirche. Berichtet dann sogar noch, daß sich die Gesamtzahl der Muslime - in Österreich seit dem Jahr 2000 auf mittlerweile 700.000 - verdoppelt hat (=Droge für die Anti-Muslime, die nun beruhigt abwinken, ihre Ängste werden gehört), also an die neun Prozente der Bevölkerung beträgt. (Es gibt aber seriöse Schätzungen, die von über einer Million sprechen, also zwölf Prozent oder mehr, denn die Islamverbände haben längst nicht alle Muslime registriert, wo es ja auch jede Menge Splittergruppen gibt.) Um dann aber das Relevante zu verschweigen: Die progressive Zunahme dieser Zahl seit 2014, als es noch keine 500.000 waren, was einer Steigerung von dreißig Prozent entspricht. Offiziell erfaßt. In fünf Jahren. Wer wissen will, wie es mit der Zukunft des Islam bei uns aussieht, sollte sich also lieber diese (offizielle) Statistik-Graphik aus Deutschland ansehen, um dann seine Schlüsse zu ziehen.







Sonntag, 1. September 2019

Na wenn das keine Verschwörungstheorie ist, was dann? (2)


Teil 2) Philanthropie und Weltrettung der neuen Art - 
 Damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben



Dabei war Epstein Aussagen von Leuten nach, die ihn gut kannten, so wunderbar feingeistig und "philanthropisch". Er habe viel Geld für wissenschaftliche Projekte gespendet, und zwar für solche rund um Eugenik. (Und dieses Thema begegnet uns in all diesen Zusammenhängen immer öfter, man merke sich das; auch Carroll Quigley berichtet von den Plänen geheimgehaltener Kreise mit Menschen, Bevölkerungszahlen und Rassen.) Denn er sei fasziniert von dem Gedanken gewesen, die Menschheit durch Zuchtwahl zu verbessern.

Er sah gewiß auch sich als Teil der besseren Menschenrasse. Die Vorliebe für sehr junge Mädchen hat ja bekanntlich etwas von Reinheitswahn, der mit Allmachtsphantasien einhergeht. Gott und Reinheit gehört zusammen. Und "reiner" Sex und Kult, die Vorwürfe über okkulte, satanistische Beimischungen sind bekannt. Es gibt da erstaunliches Filmmaterial im Netz.

Also hatte er verfügt, daß sein Kopf und sein Penis samt Hoden nach seinem Tod eingefroren würden, neben den üblichen Samenspenden, wie sie eben besonders auserwählte Supermänner abliefern, es gibt eine eigene Samenbank dafür. Epstein war überzeugt, daß die Wissenschaft irgendwann daraus etwas Neues machen könne. Auch an seinem Wesen sollte die Menschheit genesen.

So nebenbei werden jetzt übrigens auch ganz andere Anschuldigungen publik. In denen ihm frühere Geschäftspartner vorwerfen, daß Epstein sie um viel Geld betrogen hatte, als er noch nicht so reich war und anderer Leute Vermögen verwaltete.

Herrschaften, Herrschaften, was soll man da glauben? Daß der Mann, der über seinen Sexring und (wahrscheinlich sogar) Handel mit minderjährigen Mädchen die halbe amerikanische Polit- und Wirtschaftswelt in der Hand hatte, die er zu ausgiebigen Erholungswochenenden über seinen Lolita Express auf seine Insel "eingeladen", also verführt hatte und die nunmehr erpreßbar waren, von wem auch immer, sich selbst entleibt haben soll?

E. Michael Jones faßt es so zusammen: "Es gibt keinen Grund, warum Epstein Selbstmord begehen sollte, aber viele hatten Motive, ihn umzubringen." Donald Trump hat ja sofort (und nicht das erste Mal) verlangt, daß die Gerüchte rund um Epsteins Aktivitäten endlich auf ihren Wahrheitsgehalt untersucht werden müßten. Was  Ben Shapiro freilich (im Anschluß an einen entsprechenden Vorfall) zu einem seiner bekannt sarkastischen Kommentare veranlaßte: Wer ernsthaft glaubt, daß da die Clintons einen genialen Plan ausgeheckt hätten, um Epstein um die Ecke zu bringen, der muß erst einmal erklären wie das mit der Tatsache zusammenpaßt, daß Hillary Clinton nicht einmal in der Lage war, Wisconsin auf der Landkarte zu finden.

Schon wenige Tage nach Epsteins Tod trat der oberste New Yorker Staatsanwalt mit der Aussage an die Öffentlichkeit, daß seine Untersuchungen ergeben hätten, daß es im New Yorker Metropolitan Gefängnis "ernsthafte Verletzungen von Vorschriften" gegeben habe. Das Ergebnis der Autopsie, das einige Tage später einlangte, ist auch keineswegs so ausgefallen, daß - wie die Kronen Zeitung etwa schreibt (dazu im dritten Teil mehr) - ein Selbstmord BEWIESEN sei. Ein solcher ist zwar möglich, und die Verletzungen Epsteins sind dafür typisch, aber es gibt speziell eine Verletzung (Bruch des Zungengrundes), der eher typisch für Tod durch Strangulierung (also ein Erwürgen) ist. Fazit: Man weiß nicht wirklich mehr. Schon gar nicht, wenn man auf Berichte der Mainstreammedien angewiesen ist. Dazu morgen mehr.





Morgen Teil 3)



Samstag, 31. August 2019

Na wenn das keine Verschwörungstheorie ist, was dann? (1)

Was soll man da noch sagen? Verschwörungstheorie? Wenn etwas so offensichtlich stinkt? Da wird der Milliardär Jeffrey Epstein am 10. August 2019 in seiner Zelle, in der er auf seinen Prozeß wartete, erhängt aufgefunden. Diagnose Selbstmord ... in einer Zelle, in der der Mann anderen Berichten nach "unter besonderer Beobachtung" stand, nachdem man ihn zwei Wochen zuvor mit Verletzungen am Hals aufgefunden hatte, was als erster Selbstmordversuch eingestuft wurde.

Nun ist er denn doch tot. Einen Tag, nachdem das Gericht 2.000 Dokumente geöffnet hat, in denen viele Details zum Pädophilen-Ring stehen sollen, den Epstein, dessen persönliche Vorliebe für junge Mädchen allseits bekannt war, aufgezogen hatte, hatte er sich dadurch erhängt, als er ein Bettlaken am Stockbett seiner Zelle angebracht, die langen) Beine angezogen, und in die behelfsmäßig angefertigte Schlinge gesprungen war.

2008 war er mit einer gleichen Anklage bereits verurteilt worden. Aber mit einer erstaunlich milden Strafe davongekommen. 

Nicht nur darin erinnert der Fall Epstein an den sehr ähnlichen Fall "Francis D. Shelden" Anfang der 1970er Jahre. Sondern in der eigentlichen Sache. Shelden war seinerzeit mit denselben Aktivitäten wie Epstein aufgefallen, hatte wie dieser eine Lolita-Insel unterhalten, und sich wie Epstein als Philanthrop und Menschheitsretter aufgespielt. Um dann durch im Hintergrund agierende schützende Hand jeder ernsthaften strafrechtlichen Verfolgung zu entkommen. Im Gegensatz zu Epstein verschwand Shelden aber dann aus der Öffentlichkeit. Er hatte wohl die Grenzen einer Macht besser erkannt. Epstein war bekannt für seinen grenzenlosen Ehrgeiz, es nach oben zu schaffen, und manche meinen, er sei dabei nie recht zimperlich vorgegangen.

Diesmal waren die Verdachtsmomente nicht wirklich gehaltvoller als 2008, und stützten sich wie damals auf Aussagen von Opfern. Diesmal aber kam er nicht mehr davon, trotz seiner angeblichen (und wir sagen noch einmal: angeblichen, denn der VdZ hält es für möglich, daß man ihn genau darin ziemlich überschätzt; er war vermutlich nur eine "kleine Nummer im großen Spiel", der sich aber zunehmend wichtig nahm, und erst dadurch gefährlich wurde) tollen Verbindungen in alle möglichen Elite-Kreise. Warum diesmal? Gedanken dazu werden wir in einigen Wochen vorstellen, als Sonntagsgeschichte.

Epstein habe jedenfalls einen regelrechten Teenager-Prostitutions-Ring betrieben, heißt es. Der wiederum seine Zusammenhänge mit allen möglichen dunklen Kreisen und Kultorganisationen gehabt haben dürfte. Natürlich alles nur bizarrer Fake für alle möglichen Promis, wie Arnold Schwarzenegger schwört, der auch mal bei so etwas dabei war.

So massiv wurde nun aber über die Anschuldigungen berichtet, daß ihn so manche wichtige Männer, die ihn bislang beschützt hatten, fallen gelassen haben dürften. Oder war es umgekehrt, wie wir glauben? Daß das der wirkliche Grund war (und darin erinnert er an den Fall Weinstein), daß es ihn diesmal erwischte?  

Wenn stimmt, was man an manchen Stellen liest, reichen die Verbindungen mit solchen Aktivitäten Jahrzehnte zurück, und waren angeblich das große Geheimnis amerikanischer Eliten seit langem. Angeblich schon zu Zeiten von J. F. Kennedy jr. Sie reichten mitten in Kongress und Weißes Haus, und umfaßten große Teile des US-Establishments. Vor allem (sic!) soll eine große Zahl von Top-Demokraten verwickelt sein. Neben Richtern. Oder Prinz Andrew aus England, über den wir ebenfalls in unserer Sonntags-Geschichte berichten werden. Denn natürlich, das dürften alles reine Verschwörungsphantasien sein.

Zurück zu Epstein. Noch am 7. Juli 2019, dem Tag seiner Verhaftung, hatte das FBI auch gleich eines seiner Appartementhäuser durchsucht (sein Landhaus freilich bis heute nicht), und dabei hunderte einschlägige Photos von Minderjährigen gefunden. Verhaftet war Epstein worden, nachdem dutzende Mädchen mit Vorwürfen an die Öffentlichkeit getreten waren, daß sie für ihn als (minderjährige) Sexsklavinnen arbeiten hatten müssen, die auch gerne mal verliehen wurden. Neu war nur, daß diesmal die Presse die Blutspur aufnahm, und ihn einkesselte.


Teil 2) Philanthropie und Weltrettung der neuen Art - 
 Damit wir wissen, mit wem wir es zu tun haben