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Montag, 27. April 2026

Über die, die es immer schon gewußt hatten

Es macht mich staunen festzustellen, wieviele Menschen zu Zeiten von Corona KRITISCH oder sogar OPPOSITIONELL der Sache gegenüberstanden. Zum wenigsten seien sie dann nach einem halben, ganzen, eineinhalbten Jahr draufgekommen, daß "die staatlich verhängten Maßnahmen überzogen" seien. Ich würde lügen wenn ich nicht zugeben würde, daß es der Seele guttut sich nicht alleine zu wissen, zu sehen, daß man endlich einmal nicht bloß- und alleinegestellt ist und einer Gemeinschaft spürbar zugehört. Noch dazu einer Gemeinschaft, die in ihrer Kritik mit einer gehörigen Portion Mut aufgestanden sind, sodaß es (wie ich es immer formuliere) "ums Arscherl zieht". 

Dort ist ja erst der Punkt, an dem sich der Mensch wirklich zur Persönlichkeit entwickelt, wo die Freiheit beginnt, und der Einzelne sich seiner letzthinnigen Alleinstellung vor Gott bewußt wird. Viele Fragen beginnen ja erst dort, überhaupt Gewicht und den nötigen Ernst zuzulegen, und sich aus dem inhaltslosen, wertelosen (Werte werden ja dann nur behauptet) Geschnattere der allgemeinen Wortgewitter zu erheben.

Doch regt sich gleich auch eine gewisse Skepsis, die ich nur noch nicht ganz artikuliert habe, um sie kennenzulernen, indem ich ihr Gestalt gebe. (Und Existenz erhält bekanntlich etwas erst, wenn es zum Begriff geschmiedet wurde.) Mit Stirnrunzeln frage ich mich nämlich: "Wo sind die gewesen?" 

Was hat sich geändert, daß es nun so aussieht, als wäre die Mehrheit der Menschen unserer Völker der Coronakrankheit selbst, auf jeden Fall aber den Maßnahmen und in jedem Fall der Zwangsimpfung ablehnend, scharf differenzierend gegenüber gestanden? Warum habe ich während der gesamten Laufzeit der "Corona-Pandemie" - und zwar, wie es hier nachzulesen steht, von den ersten Monaten 2020 an, bis zur endgültigen, definitven Verkündigung deren Endes - den Eindruck, das Daseinsgefühl gehabt (und ganz real die Erfahrung gemacht), daß ich einer gewaltigen Masse an zum Angriff bereiten Rindern gegenüberstand, die die in einer Phalanx die Köpfe gesenkt hatte, um jedes kritische Wort augenblicklich auszutreten. 

Das ist mir wirklich am laufenden Band so geschehen, und es genügt eine einzige Hand um abzuzählen, wie vielen Menschen gegenüber ich mich nur mit allergrößter Vorsicht äußern konnte, wollte ich nicht bösartige, aggressive Reaktionen kassieren. Die absolut vorherssagbar waren! Nicht ein einziges Gegenwort, das mir irgendetwas Neues, wenigstens Interessantes oder  Bedenkenswertes gelehrt hätte. 

Obwohl ich jetzt, im April 2026, den Eindruck habe, daß fast jeder dem ich begegne ohnehin IMMER schon skeptischer "Selbstdenker", "Gegner des betreuten Denkens", "autonom" und mutig gewesen ist, sich auch gegen noch so viel Gegenwind zu stemmen. Also waren alle und immer schon Opfer einer Ungerechtigkeit, in der "die da oben", die Eliten, die Politik ihre Macht über den zur Freiheit berufenen Menschen ausgespielt haben, in der irgendjemand und irgendeine Instanz Herrschaft manifestierten, verdichteten und zum tiefen Leiden gestaltet hat.

Könnte man aber nicht auch etwas ganz anderes annehmen? Könnte man dieses Phänomen, daß sich nun die Masse vom Jünger zum freischaffenden, opferbereiten Oppositionellen entwickelt hat und (garantiert) noch so weit entwickeln wird, daß man in ein etlich Jahren, gar Jahrzehnten (und die Zeit vergeht ja so rasend schnell!) retrospektiv die "Zeiten von Corona" ähnlich wie in den Jahrzehnten nach 1945 (etc. etc.) als eine Zeit "erinnert" wird, in der ein tyrannisches Regime ganze Völker und Kulturen unterdrückt, geschurriegelt und glattgebügelt hat. Sodaß die allermeisten Bürger mehr oder weniger schwer gelitten hatten. Die es "immer schon gewußt" hatten, deren Stille, bis zur inneren Emigration zurückgezogene Diskretion und Verschwiegenheit gehender (aber so falscher) Schein des "Mitschwimmens" mit der Vernunft entstammender Zurückhltung, also Klugheit begründet werden kann. Weil man für Kinder, Frauen, Verwandte, Bekannte, ein Volk, eine Kultur, Gott, Himmel und Vaterland Verantwortung zu tragen hatte. Man diese Herden an Schutzsuchenden ("Hikketiden" heißt ein Stück von Euripides, die "Schutzflehenden") weiterhin zu leiten, zu lenken und vor allem zu versorgen hatte und hat. Man stelle sich doch die einem entgegengereckten Kinderärmchen und offenen Schnäbelchen verzweifelt nach Atzung schreiender Scharen auf einen angewiesener Hilfloser. 

Müßte man diesen Bildern und Rechtfertigungen aber nicht Strukturen zuschreiben, die sich in ihren Reinformen als irgendeine Stufe des sogenannten "Liberalismus" identifizieren können? Sollte man sich deshalb nicht den Spaß machen, dem Kaiser die Kleider vom Leib zu reißen und ihn in seiner Nacktheit durch die Gassen zu treiben und in immer lauter werdendem Volksgerufe zu ächten, zu verspotten und letztendlich in allem bisherigen "als der und der, der man war und also auch jetzt zu sein und respektiert zu werden" zu vernichten?

Jener Liberalismus, dessen erste Grundeigenschaft (nicht Motiv, das ist etwas anderes) ist, die Grenzen und Außenhäute jeweils exakt dem anzupassen, was als Massenenergie, als Richtung des Kollektivwillens zur Gestalt der Gesellschaft wird, in der man sich bewegt. Der sich also wie ein Handschuh und überaus anpassungsbereit und -süchtig der Massenmeinung anschließt. Dessen Mut also allerhöchstens das bereits ganz offensichtliche ergreift und an den Fahnenmasten hochzieht. Flink, behende und laut. Letzteres vor allem. Um allen Opponenten gegenüber die eigene Führerschaft zu behaupten. Denn die hat immer noch der, der es "am frühesten gewußt" hat. 

Darin drückt sich ja die Wahrheit aus, daß der wirklich Freie, Starke, damit Väterliche, der Ritter und Todesbereite es ist, der in keiner Lage die Verbindung mit dem Himmlischen verliert, und dessen Verkündigung deshalb immer die absolute Wahrheit verkündet, zu dessen "persona", also Maske wird, die einen Trichtee in der Mundhöhle trägt, um den "Durch-tönenden" (sonare=tönen, klingen) DAHINTER, also den Geist (bzw. die Geister, also die höhere Jenseitswelt, die auch die Welt der auf Erden Toten ist) in die Welt zu rufen.

Den Einzelnen also als Schönen, Starken, der Berufung voll entsprechenden und zur Vollgestalt Gereiften zu offenbaren, der die Vollgestalt des Menschen darstellt - den Propheten, den Dichter und Poeten, der bzw. die mit ihrem Wort, ihrem "Dahinter", das ganze Völker und Massen tragen und bewegen.

Daß es so ist oder sein könnte, daß die Tatsache, daß 2026 offenbart, daß im Jahr 2020 (folgende) die immer größere Mehrheit der Menschen Opfer des Coronawahns der Eliten waren und sind (was ja in anderer Betrachtung gar nicht gelogen wäre), jener menschlichen Grundeigenschaft entspricht, in der jeder, der nicht die Rüstungen der Wahrheit anzieht, nicht "eine andere Gestalt" annimmt, sondern ... KEINE. Das ist er ja, der Liberalismus. Er ist die Behauptung, daß die durch Anschmiegen, durch feiges, ja niederträchtiges Anpassertum an allgemeine Stimmungen (worin sich ja durchaus Körner der Wahrheit befinden, zumindest theoretisch) ÜBRIG GEBLIEBENE KONTUR zur Maske hochstilisiert wird. Wo der vermaßte Mensch, der wie fließendes Wasser die Gestalt annimmt, die sich aus der Grenze zum Angrenzenden (egal was es ist) einfach ergibt. 

Was uns zu der These weiterführt zu sagen, daß man aus der gegenwärtigen Erscheinung von Mehrheiten und Massen, die "es immer schon gewußt" hatten, um Gottes Willen nicht ableiten soll, ein Volk, Menschen, Gruppen, der "andere" generell dazugelernt hätten. Daß sie sich wirklich VERÄNDERT hätten. Daß sie damit beweisen, daß sie wohl einmnal geirrt hätten. Was man aber verstehen und nachsehen müsse. Denn "am Anfang konnte man es ja nicht wissen"?! AM ANFANG mußte man ja abwarten, wie sich diese Pandemie entwickele (bis sich herausstellte, daß es DIESMAL keine Pandemie, zumindest keine tödliche, gefährliche Pandemie ist.) 

Aber all das ist nichts weiter, sagen wir hier, als eine nächste Maske des Liberalismus. Der bekanntlich deshalb und dort "wahr" spricht, wo den LiberalEN (konkret, in persona) ein Umstand (egal welcher) aus Welt und Gesellschaft AUF DIE ZEHEN FÄLLT UND deshalb WEHTUT. 

Der aber aus diesem Anpäßlerischen, Weichen (siehe woke-ness!) seiner innersten Natur heraus lediglich ein wenig nachrückt, die dünne Haut des Kostüms hier und dort den aktuellen Druckstellen anpaßt, weil die bisherige, die erste Form des Kostüms (der Haut analog) beginnt zu schmerzen, sich zum Gegendruck entwickelt hat, dem es nun wieder auszuweichen, durch Zurückweichen anzupassen gilt. 

Also muß man nun "coronakritisch" (und sein heißt: immer der wahren Natur gemäß und also immer gewesen) sein, weil der Massendruck in diese Richtung gewandert ist. 

Aber eines passiert nicht, und erst DAS wäre Merkmal von Stärke und Persönlichkeit und Reife. Es wird keine substantielle (also Gestalten in Existenz tragende) Gesellschaftsform der Liberalismus geben. Das laissez faire als Grundhaltung der Welt, dem ANDEREN gegenüber kann auch gar nicht anders sein. Es wird deshalb auch keinen Liberalismus geben der die innere Kraft weil in seinem Fundament treibende IDEE repräsentiert, wie die Menschheit im Anfange GEDACHT war, und was deshalb Leitbild sein muß, vor der als Hintergrund jede, wrklich jede Einzelfrage beantwortet werden muß. Die also heute bereits weiß oder wenigstens nicht leugnet, daß sie es wissen KÖNNTE (und nur an der eigenen Unfähigkeit scheitert), daß und wo sich "Coronaviren" befinden, aus der sich Gefahren für Völker und Gesellschaften ableiten lassen, die Maßnahmen wie diese katastrophalen Gesamtabschaltungen gesellschaftlichen Lebens, wie wir sie allerspätestens seit 2020 kennen, fordern und rechtfertigen könnten.

Und man sieht dem (Gegen-)Beweis ja am Schicksal liberaler Parteien. Betrachte der Leser doch das Schicksal der bundesdeutschen FDP, der österreichischen NEOS, also neoliberalen Partei. Die durch ihre kritischen Haltungen, die eiderdautz sehr oft sehr weithin akzeptierte "kritische Haltungen" zu vertreten vorgeben, zwar in die Parlamente kommen, also genug Menschen dazu übertölpeln können, ihnen in der Wahlzelle ihre Kreuzchen zu schenken), sich aber dort kaum halten können. Und nachhaltig verlieren, bis sie sich aufgelöst (bzw. NEUGEGRÜNDET) haben.

Man betrachte aber nicht nur die offiziell LIBERALEN Parteien, sondern ALLE übrigen Parteien (als fleischgewordene Haltungen und Ideologien als Denkweisen) Die IN DEM MASZ, als sie in ihren starken Stellungen in ihren Parlamenten von ihrer angestammten Denkrichtung (konservativ oder links usw.) zu liberalen Ansichten wandern, exponentiell voranschreitenden Wählerschwund erleiden. 

Aber hüte man sich vor jenen, die ES GLEICH GEWUSZT HABEN (auch wenn sie es nicht gleich zeigten). Hüte man sich vor jenem neuen Gewand des Liberalismus, der auch jetzt nur das tut, was Liberalismus immer getan hat: POSTHOC (nachträglich) zu beweisen, daß er alles APRIORI wußte. Der sich damit nur als das zeigt, was er ist: Ein Werkzeug der Machtallokation. Eine Methode des Sammelns von Zufallsprodukten, denen ein Mäntelchen des Seins umgehangen wird. 
Dessen wahre Gestalt sich aber dort zeigt, wo es WIRKLICH um Zustände, um Denk- und Verhaltensweisen geht, die die Axt WIRKLICH an die Wurzel der Seinsverfehlung legt. An diese WIRKLICHEN Mißstände kann und wird der Liberalismus nämlich NIE rühren. 
Er TUT NUR SO, als sei er gegen Wokeness (als Beispiel), während er in Wahrheit die Bereitschaft zur Wokeness stärkt, ja gründet. Er tut nur so, als sei er gegen Genderismus, während er nichts dagegen hat, daß die Inklusivsprache täglicher Sprech-Standard wird, es auch den Liberalen das Zerhacken der Allgemeinbegriffe in Geschlechterseiten ("Zuschauerinnen und Zuschauer", "Wählerinnen und Wähler", "Expertinnen und Experten", usw. usf.), ja das gesamte Auffassen der Welt den Allgemeinbegriff (also das Wort generell!) großzügig verschenkt (und wie so viele andere das verschenkt, das einem gar nicht gehört) und das VERMEIDEN DES SEINS mit der Maske der größeren Liebe und Toleranz begründet.
Er hat auch in der GESAMTEN Coronaproblematik nur so getan (und tut auch heute nur so), als hätte er die negativen Folgen der "Maßnahmen" zu verhindern gewußt. Während er alles das stärkt und implementiert, was genau diese Maßnahmen rechtfertigt, weil es hier wie überall nur darum geht, daß DER EINZELFALL zu vermeiden wäre, und als ginge es immer nur um Einzelfälle. Sodaß das erlittene Leid ebenfalls zum Einzelfall wird, der aber zu vermeiden gewesen wäre.
Weil das Prinzip des "jeder so, wie er es möchte", das so tut, als gäbe es eine Einzeltat, deren Wirkfeld auf den Einzelnen beschränkt werden könne, gar keine andere Einschränkung kennt als die Begrenzung im Einzelfall. Der Liberalismus kennt eben kein Sein, kennt kein allgemeines Weltsein eines ALLEM vorausgehenden Planes, Gesamtbildes, DEM das Einzelne entnommen werden kann. 
Nicht umgekehrt, und schon gar nicht zufällig. Denn wo immer etwas IST, wo immer Sein im Spiel ist, gibt es auch Plan, Vorsehung, Ort und konkrete, benennbare Beziehung. All diese Wege genen dem Einzelnen voraus, liegen ihm ZU GRUNDE, und steigen nicht posthoc aus dem Faktischen heraus.
Die Falschheit der Coronamaßnahmen ist deshalb kein Ergebnis der Wirklichkeit, das sich "so ergeben" hat, sodaß die Kritik wiederum nur den Einzelfall betrifft. Der Coronawahn war IN NUCE erkennbar, so wie allem Sein die Idee vorausgeht. Und wo keine Idee, da keine Welt. 
DESHALB lösen sich alle und alles in dem Maß auf, wo diese vorausgehenden Ideen, denen gegenüber GEHORSAM unbedingt und notwendig zu leisten ist, fehlen. Wo nur so getan wird, als sei dieser Mangel an Idee durch Verhaltensregeln zu ersetzen. Hier KANN gar keine Zustimmung durch Menschen - also hier: Wähler - geben. Denn der Wähler stimmt einer Idee zu! Immer. Und wenn es nicht immer gleich so aussieht dann mittel- und langfristig auf jeden Fall. 
Das ist der Grund, warum alles und damit auch Parteien in dem Maß, in dem sie LIBERAL sind, auch die Zustimmung durch den anderen verlieren.  

Und wohin wandern die Stimmen? Richtig, zu den nächsten Liberalen, die nichts tun als das aktuellere Instrumentarium der Schmerzdetektion anzubieten, und zu versprechen, die wirklichen Schmerzen zu nehmen. Die aber ganz sicher nicht das Kreuz schultern, das es heißt, die wahre Gestalt der Wahrheit, die rein geistig ist und die zu detektieren wahrhaftige Hingabe, Demut, Opferbereitschaft, GEHORSAM (Gott, dem Sein gegenüber), also die wahre Gestalt des fleischgewordenen Gottes - Jesus, des Sohnes, diesem Alpha und Omega der Welt an sich - zu errichten, um so zur Stadt auf dem Berge zu werden. Zu jenem himmlischen Jerusalem, das eines näheren oder ferneren Tages die endgültige leuchtende, ewig währende Stadt der unübertrefflichen, alles uns Bekannte weit weit übertreffende Stätte des Glücks sein wird. Als die eigentliche Stätte des Menschseins, die uns von Anbgeinn an für uns vorgesehen war. 


***

Dienstag, 10. September 2024

Morgenbetrachtungen (a)

Seltsam, aber immerhin ... Der ORF bringt im Hörfunk ("Dimensionen") einen Beitrag über John Ioannidis. Er war für mich schon sehr bald ein Gewährsmann, daß mein eigenes "Wissen", daß das Coronageschehen ein (unwissenschaftlicher) Irsinn war, und zwar von Anfang an, richtig ist. Gemeinsam mit William Briggs, dem Statistiker einer Uni in New York, waren die Fragestellungen so einfach, und doch hat genau die niemand aufgegriffen. Die RKI-Protokolle zeigen dasselbe. 

Ioannidis hat sofort gesagt, daß es keine Daten gibt, die auf eine brandgefährliche Epidemie hinweisen, und keine Belege für all die Maßnahmen, vor allem die Lockdowns. Der Beitrag auf ORF vermeidet freilich, zu nahe an die Kernfragen der ganzen "Pandemie" heranzugehen, aber immerhin, muß man sagen, kommt der Mann zu Wort. (Weil er Innsbruck liebt, und wieder einmal dort war.) Aber ich habe natürlich keinerlei Hoffnung, daß der Punkt kommt, wo man einbekennt: Ja, es war alles eine (im Grunde seltsame, fast geheimnisvolle) Hysterie. 

Das ganze Geschehen ist deshalb eine interessante Studie über den Menschen, über seelisches Geschehen, und nur insofern über Medizin. Weil die Medizin IMMER von Begriffen gelebt hat und lebt, und NICHT von wissenschaftlichen Daten, die "von unten nach oben" einen Begriff "ergeben". Er muß erst das Licht sein, dann sieht man etwas. Ein Erkennen von unten heraus gibt es also gar nicht. 

Freitag, 22. September 2023

Der Motivator des Meisters

In einer abgewandelten, aber damit entschärften Version ist der Witz, den Alfred Hitchcock in einem Fernsehinterview einmal machte, wohlbekannt. Aber in dieser Version fehlt ihm der Punkt der intellektuellen Schärfe - und der gesellschaftspolitischen Relevanz.

Hitchcock nennt den Begriff in Zusammenhang mit seinem angeblichen Geheimnis für seine Filme. Sie würden sich um einen MacGuffin drehen, sagt er. (Übrigens alleine darüber nachzudenken lohnt.) Gefragt, das ein "MacGuffin" sei, erklärt es Hitchcock an einem Witz.
Zwei Männer sitzen sich in einem Zug durch England.gegenüber. Einer von ihnen hat ober sich im Gepäcknetz ein gut verschnürtes, großes Paket liegen, das er nervös immer wieder kontrolliert. Nach einer Zeit kann sein Gegenüber die Neugierde nicht mehr bezähmen, und er fragt ihn, was denn darin sei?
Nun, sagt der Mann, es handelt sich um einen MacGuffin.
Ahhh .... ein Mac Guggin? (Schweigen.) Verziehen Sie, aber was ist ein MacGuffin?

Freitag, 30. Dezember 2022

Abgeputzte Brösel

Aha, auch das muß abgeputzt weden. Im Auf- wie Abschwqng zur Arbeit, etwa wenn ich am MOrgen nciht gleich von im Halbschlaf bereits begonnener Textarbeit an den Schreibtisch geholt werde, noch eine Stunde die Augen reibe um sie aufzukriegen, ein oder zwei Kannen Kaffee brauche, um den Geist auf die Zinnen zu holen, bestehen Grauzonen, in denen ich meist die Fenster öffne um den Wind zu fühlen, der in der Welt weht. Und da bleiben dann meist irgendwelche Brösel hängen. 

Die sich auf meinem Schlafmantel oder dem Pullover, wenn ich schon einen trage, sammeln, und die ich dann abputze,ehe ich das Fenster wieder schliee. Was übrigens gar nicht so leicht ist, weil das Sammeln selbst schon, das Präsentieren dieser Krümel, der Eitrit tin eine welthafte Beziehung ist, die mich dann gar nicht so leicht wieder entläßt.
So ein Krümel ist diese Videoaufnahme einer Stellungnahme der deutschen grünen Katharina Schhulze. Die mir deutlich vor Augen geführt hat, daß wir in einer in sehr viele Reservate aufgeteilten Gesellschaft leben, die also alles andere als Einheit finden wird können, sich stattdessen in Ghettos fragmentiert, die auf den Mauerkränzen Glasscherben einbetoniert hat.

Dem Empörungsgestus vermag ich aber nicht beizhutrten, der diese Meldung des NICHT VERGESSEN auf Unser MItteleuropa begleitet. 

Montag, 19. Dezember 2022

Was aber empören müßte

CNA - Abteribungen steigen rasant
Während also die Welt ein einemnie geseheen Niedergang der Demographie steht, die Fertilität der Frauen ins bodenlose sinkt, und die Gecheiten aufstehen um uns zu eklären, wie es an der Impufng hängt - oder gerde be nicht - stellt die nüchterne Statistik fest, daß es noch nie so viele Abtreibungen gab wie JETZT. Deren Zahl rasant gestiegen ist.

Ja was wollen denn diese ganzen Schujldsucer noch erzählen? Daß die mRNA-Impfung SCHULD sei? Daß dieses, jenes, daß die Lockdwons in ihrer Perspektivelosigkeit etc. etc. die Ursache seien? 

Donnerstag, 15. Dezember 2022

Wie sich die Welt durch Menschen verändert

Die Signifikanz des Besuchs des chinesischen Ministerpräsidenten Xi Jinping in Saudi Arabien kann kaum überbetont werden. Sie ist das Startzeichen zu einer neuen Ordnugn des gesamten Vorderen Orients gewesen, in dem sich Saudi Arabien seit hundert Jahren und erstmals von Amerika ab- und dem Osten, China zuwendet. 

Nicht weniger als 38 Milliarden Dollar, der größte Einzelvertrag der Geschichte, soll der Wert der Handelsverträge zwischen China und Arabien betragen, und das alles wird in Renminbi (der chinesischen Verrechnugswährung) und Arabien abgewickelt. War es bisher so, daß die Suaids zwangshläfug im Westen eingekauft haben, weil sie den Fortschritt nur dort kaufen konnte, so hat sich das binnen fünf Jharen - seit dem letzten freundlichen Besuch es nciht ganz nach außen so übertriebenenen "American Superiority-"Narren Donald Trump 2017 - vollkommen gedreht. 

Heute liefert China ALLES; was der Westen dereinst lieern mußte, weil nur er es konnte, ja China liefert mehr. Und es bleibt ohne kolonialistische Forderungen, und vier Fünftel der Welt glaubt mittlerweile - der Ukrainekrieg hat dazu sein bedeutendes Gewicht beigetragen - daß China auch die militärische Macht auf seiner Seite hat, die einen friedvollen Handel garantieren kann. 

Freitag, 2. Dezember 2022

Das ist aber echt überraschend

Noch vor einem halben Jahr (und eigetnlich auch noch heute) hat man schwere soziale, ja sogar rechltiche Folgen zu tragen, wenn man Covid19 und Influenza in einem Atemzug oder gar "äquivalent" nannte und nennrt. Schaue der Leser aber einmal, was die Pharmaindustrie davon hält. Die die Genkonstellation für beide Viren mit demselben Test feststellen zu können meint. 

Verrückt, gell? Wo doch jedes Kindergartenkind weiß, daß sich die Gene der beiden Viren (weil sie eben ganz andere Viren sind) total unterscheiden! Haben gar jene Virologen wie John Ioannides recht, die immer schon meinten, daß man ohne Pandemie-Panik gar nicht gemerkt hätte, daß es Covid19 gibt? Na gut, dafür gab es zwei Jahre keine Influenza.


Sonntag, 27. November 2022

Den Blick aufs Gute gerichtet

Wenn es mir nicht gut geht und ich nciht schlafen kann, dann zähle ich das, womit ich gesegnet bin - anstelle von Schafen.
When I'm worried and I can't sleep, I count my blessings instead of sheep. And I fall asleep counting my blessings. 
When my bankroll is getting small, I think when I had none at all. And I fall asleep counting my blessings
Man kann tatsächlich nicht genug davor warnen, sich an die Betrachtungen des Schlechten, Negativen zu binden. Es erkennen, es anschauen, ja es genau anschauenn- ja, das ist notwendig. Aber darüber hinaus zählt doch die (sehr thomistisch zu stellende) Frage, wie es dann aber sein kann, daß es die Welt überhaupt NOCH GIBT. 

Es muß also für Gott etwas geben, das es ihm wert erscheine läßt, sein Sein weiterhin an die Menschen mitzuteilen. Und das tut er tatsächlich - und er tut es in seinem realen Erscheinen unter uns Menschen. In jeder Heiligen Messe, in den Schönheiten er Kunst, in den Getragenheiten durch reales, fleischliches, blutvolles Leben. 

Dienstag, 8. November 2022

Die Identität der Hörigkeit

Agere sequitur esse - Das Handeln folgt dem Sein. Deshalb ist Ausgangspunkt jedes menschlichen Handelns die Identität. Und erst recht die Kraft, in der jemand handelt, von der immanenten Stärke seiner Identität abhängig.

Das hat sich in den letzten drei Jahren in atemberarubender Intensität gezeigt. Und geht natürlich nun weiter. 

Das weiß auch die Psychologie des Behaviorismus, deren sich auch die Politik bedient. Und lange schon begonnen hat, Handlungsimperative durch Schaffen einer Identitäts ins Volk zu tragen. Um sich so Verhalten zu erschleichen, das ihren Vorstellungen entspricht.

Donnerstag, 3. November 2022

Das fehlende Gesamtbild

Es ist wirklich schwer, ein realitätsgetreues Bild über das Ausmaß der Impfschäden durch die Covid-mRNA-Impfungen zu bekommen. Und ich bin mir gar nicht sicher, ob es jemanden gibt, der den Überblick hat. Denn das Ausmaß der Desinformaiton ist gewaltig. 

Die Medien des Mainstream, die im Namen der offiziellen Öffentlichkeit daherkommen und diesen Status schwer mißbrauchen, indem ihre Meldungen Interessen folgen, und nicht das wahre Gemurmele der Seelentiefen wiedergeben oder zumindest das versuchen. Letzteres passiert nur notgedrungen, wenn sich Gewißheiten bilden, die nicht mehr länger ignoriert werden können, wollen diese Medien nicht ihre Autorität weiter beschädigen.

Eine Autorität, um die jede Menge alternativer Informationskanäle verzweifelt kämpfen, aber ohne Chance bleiben, wenn sie nicht auch von der offiiziellen Autorität getragen werden. Alleine die Situation der Medienlandschaft zeigt also, was passiert, wenn eine Gesellschaft die Kirche als Einbindung des Absoluten in die Gegenwart verloren hat.

Montag, 3. Oktober 2022

Vermutungen, Theorien und Fakten (4)

Geheim ist nur das Sprechen davon. Die Tatsachen sind immer dieselben. Ein neues Lied auf populären Noten - Die totale Zentralisierung als die Herrschaft über die Gesundheit - Über den gigantischen Einfluß auf die Politik weltweit, ja selbst auf die WHO (die längst zu einem Instrument in der Hand einzelner Interessen geworden war) hat Bill Gates (über seine vorgeschickten Strohmänner und -organisationen) nun vom ersten Augenblick an nicht nur das "Auftreten eines neuen gefährlichen Virus" sofort zum Anlaß genommen, um ein bis ins Detail geplantes Ablaufschema umzusetzen. Sondern er hat es sofort zu einer globalen Bedrohung aufbauen können. 

So exakt durchgeplant war das Rettungsszenario in einer (solchen) Pandemie, daß auch die Abwehr störener Reaktionen bis in Details festgelegt wwar. Wie das, wie man mit Impfverweigerern umzugehen, wie man die (medial, öffentlich) zu ächten und unter Druck zu setzen habe.

Die wahre Macht, wir variieren hier diesen Ausspruch eines US-Politikers, zeigt sich nicht darin, ein Übel zu bekämpfen. Die wahre Macht zeigt sich darin, auch die Entstehung eines Übels zu bestimmen, und so auch die Reaktion zu beherrschen. Und die Entstehung eines Übels ist weitgehend (in den Augen vieler: Alleine) eine Angelegenheit des Narrativs, der Erzählung.

Sonntag, 2. Oktober 2022

Vermutungen, Theorien und Fakten (3)

Dieselbe Spielart, eine andere Puppe. Bill Gates. Alles ein Problem der Software - Wenn man heute Bill Gates betrachtet, so findet man exakt dieselben Vorgehensweisen und offiziellen Ziele. Bill Gates hatte dieselbe Entdeckung gemacht wie Rockefeller. Als er Microsoft durch alle möglichen höchst fraglichen Praktiken zum Weltmonopol ausgebaut hatte (bis er es schleißlich "zerschlagen" mußte), war sein Augenmerk darauf gerichtet zu tun, was ihm die PR sagte: Er mußte sein Image aufpolieren, weil er sonst Probleme mit der Politik haben könnte.

Also begann Ende der 1980er Jahre eine weltweite PR-Strategie zu wirken, in der Bill Gates (öffentlichkeitswirksam gemeinsam mit seiner liebenden und adretten Frau, denn eine Ehefrau vervielfacht die Oberfläche des männlichen Kerns; auch das übrigens eine ganz einfache anthropologische, keine "psychologische" Tatsache; es so dazustellen soll nur die wahre Schwere des Mißbrauchs vertuschen) immer ausscließlicher als Wohltäter er Menschheit an die Öffentlichkeit trat. Kein Bild mehr ohne liebendes Kind im Arm, ohne süßen Hund am Schoß, ohne Menschen die sich um ihn und seine Frau drängten,

Samstag, 1. Oktober 2022

Vermutungen, Theorien und Fakten (2)

Die öffentliche Meinung als Ankerpunkt des Einzelnen. Dieselbe Strategie weil ein Spiel: John D. Rockefeller - Verlassen wir nun die dichten Wälder der grundsätzlichen Betrachtungen, und wenden wir uns dem Anlaß zu, der uns dazu bewegt hat. Ausgangspunkt war ein Artikel in der deutschen Postille "Die Welt". Dort fand sich nämlich der Hinweis auf eine bemerkenswerte Entdeckung eines Rechercheergebnises, das man diesem Medium niemals zugetraut hätte. Zwei Jorunaisten waren dabei der Rolle von Bill Gates bei der vergangenen Corona-Pandemie nachgegangen. Was sie entdeckt hatten ist so beeindruckend, daß man - aus gleich folgenden Gründen - gar nicht an eine Aufdeckung sondern auf eine Vorwegnahme einer solchen schließen könnte.

Denn was sich zeigte war, daß Bill Gates über seine Foundation und weiteren drei Organisationen, die direkt auf ihn oder die von ihm mit gegründet udn finanziert worden waren, einen dermaßen grßen Einfluß auf die weltweiten Entscheidungsgremein UND auf die damit immer enger zusammenhängenden lokalen, nationalen Regierungen hatte, daß man fast davon sprechen muß, daß das keine Corona-Pandemie, sondern eine Bill-Gates-Pandemie war.

Freitag, 30. September 2022

Vermutungen, Theorien und Fakten (1)

Es war schon immer so, auch in den Tagen, als man noch seine Morgenzeitung aus der Post fischte und sie beim Frühstück las, und am Freitag seine Wochenpostille erhielt, in der mehr in die Tiefe und Breite gegangen wurde. Und es hat sich diesbezhüglich wenig geändert, auch wenn wir das scheinbar Zehn- und Hundertfache an Informationsdaten durchs Internet vorgegaukelt bekommen. Der wirkliche Sukkus des Geschehens ist auf einige wenige Sätze einzudampfen, die man auf der Grundlage einer soliden und mit der persönlichen Erfahrung abzustimmenden Weltsicht zu einem Faktum ordnet und ergänzt.

Dazu muß man lernen, Nachrichten zu "lesen". Wer sich so informieren will, daß er eine widerspruchsfreie, vor allem erhellende Sicht von Ereignissen möchte, wer deren Relevanz für das wirkliche Welt- und Lokalgeschehen abschätzen will, der darf sich nie an die großen Schlagzeilen halten. Dort findet er nur jene Sichtweise, die ihm aufgedrückt werden soll. Von dort aus soll das, was überhaupt Information ist (und das muß noch VOR dem Einlangen jedes Datums gewußt werden, weil es sonst gar nicht als Information gesehen wird), lediglich jenen Spin erhalten, von dem aus alles, was sonst noch erfahrbar ist und egal von welcher Seite mitgeteilt (ein Wort, das sehr schön auf den Sinn jeder Kommunikation hinweist: Einheit, denn der Sinn der Schöpfung liegt in der Einheit in der Wahrheit, nur so leuchtet alles im Licht des Sinns) geordnet, selektiert und bewertert werden soll. Irgend jemand hätte das gerne so.

Dienstag, 27. September 2022

Weil sich alles bewegen muß

Wenn es so leicht war, den Großteilo der Bevlkerungen unsere Länder zu einer leidenschaftlichen Parteinahme (meist: für die Ukraine, für dieses sich "heldenhaft verteidigende Volk") zu bewegen, so gibt es dafür wohl recht einfache Gründe. Gründe, die jedenfalls nicht in Politk oder Globalstrategie usw. liegen. Das sind posthoc-Rationalisierungen für ganz andere Bewegungsursachen.

Deren eine mit den gerade zurückliegenden zwei Jahren Coronalähmung zu tun haben. IN denen alles in Unbweglichkeit verharren mußte, was der Lage in einem Sarg gleichkommt, und zwar in sehr vieldeutiger Weise. Denn alles was ist, ist durch SELBSTBEWEGUNG.
 
Um das zu explizieren, greifen wir vorerst einmal auf die Frage nach dem zurück, was die Erde zusammenhält, wie es Hildegard von Bingen so großartig gesehen hat. Das ist nämlich voer allem DER WIND. Jene vier Hauptwinde, die die Erde umwehen, grob zu teilen nach Himmelsrichtungen (ausgehend vom Osten). SIE SIND ES, die bewegten Lüfte. Sie halten die Erde zusammen. Und sie tun es, weil sie das Einzelne, das Ding, WEG (vom Ort) treiben wollen, also aus der Ruhe hinaus. 

Das setzt ein "Spiel" in Bewegung, das aus dem Versuch besteht, etwas vom Ort wegzutreiben, dem dann das Sein als Entzündung des Selbstwillens (als Behauptung des eigenen Wesens, das damit aktiv - actu - wird) Widerstand leistet, sich aber genau damit in die Welt hinein errichtet UND SOGAR ERST SO WESENSGEMÄSZ VERWURZELT.

Dienstag, 20. September 2022

Paradoxa der menschlichen Freiheit

Warum sucht sogar die prononciert katholische Seite ständig Rat und Interpretation der Gegenwart von Psychologen und Psychiatern, die auf der aktuellen Basis der Theorie, die eine völlig verfehlte Anthropologie pflegt, der die metaphysische Basis fehlt, um "die Zeit zu erklären"? Ich verstehe es nicht, oder kann nur vermuten, was die Gründe dafür sind, nicht wenigstens die Befunde - die ja nicht immer falsch sijnd, die oft ja ohnehin das richtige Datenmaterial ergeben, dem es nur noch an der rechten Deutng fehlt - mit dem vorhandenen katholischen Weltbild kurzzuschließen - in ihren richtigen Hafen zu führen, und sie vom katholischen Licht aus zu deuten.

Kevin McDonald
Solange aber das falsche Konzept der Autonomie des Menschen, vorherrscht, solange das geschieht, greift jede Kritik an Zuständen (die schon so offensichtlich sind, daß sie sogar der plumpeste Liberale erkennt) ins Leere. Am häufigsten ist das der Fall, wenn es um Themen wie Angst, Narzißmus und Sucht geht, wie das in einer Patrick Coffon-Show von Anfang September 2022 in einem Interview mit dem US-Psychiater Dr. Mark McDonald berrieben wird. Anlaß ist sein neuestes Buch, in dem er von Wegen spricht, die "Sucht nach Angst" zu überwinden. Denn mit einer solchen, so McDonald, haben wir es heute zu tun. Wir hätten, sagt er gleich zu Beginn, seit zeieinhalb Jahren ein neues Phänomen zu gewärtigen, und das sei die Implementierung einer kollektiven Angst als Grundstimmung durch die Politik. 

Das freilich ist uns nicht gerade neu, oder? Ich muß sogar sagen, daß ich es allmählich satt habe, ständig diese schale, leere Kost vorgesetzt zu bekommen, die sich dann weißGottwie katholisch gibt, es aber gar nicht ist. Sondern sich mit diesem leeren Geschwafel nichtssagender "Erklärungen" zufrieden gibt, die so gut und vor allem fromm klingen, aber überhaupt keine Substanz und Erhellungskraft haben, weil sie nicht mit dem eigentlichen katholischen Weltbild zusammengeführt werden. 

Mittwoch, 7. September 2022

Das Leben zurückholen (2)

Die neue Suche nach unserem gestohlenen Leben. Und wo wir es finden.Wenn man die heutigen Geburtenzahlen in Ungarn ansieht, zeigen sie dasselbe an wie in ganz Westeuropa: Der eklatante Rückgang (bis Mai 2022 waren es angeblich fast 20 Prozent) signalisiert den Verlust von "Leben", in mehrfacher Hinsicht. Auch an den Hochzeiten, die ich früher so häufig beobahten konnte, denn sie werden traditionell nach dem Akt am Standesamt und in der Kirche mit einem hupenden Autokonvoi der Stadtgemeinde angezeigt* wurden. Sie finden deutlich seltener statt, auch wenn ich keine offiziellen Zahlen kenne. Oder nur stiller? Aber sind das dann noch Hochzeiten?

Eben diesen Eindruck, daß alles schwächer, verloren oder zumindest verschwundener ist, habe ich allerorten, ja selbst bei mir: Diese letzten drei Jahren haben alles nahezu ausgelöscht, was vorher "mein Leben" gewesen ist. Kaum eine Gewohnheit hat überlebt, fast alle Alltäglichkeiten und Lebensweisen haben sich zu neuen Gewohnheiten formiert, Früheres müßte völlig neu aufgebaut werden. Und nichts entmutigt mehr als Sisikphos-Arbeiten. Man sieht auch kaum einen genug anregenden Ansatz dazu, also eine Notwendigkeit, Altes wieder aufzunehmen, das Leben also neuerlich umzubrechen, "zurück" zu drücken. 

Dienstag, 6. September 2022

Das Leben zurückholen (1)

Das Konzept, das dem totalen Umbau der Innenstadt von Sopron vor fünf Jahrenzugrunde lag, war auf ein Anhalten und Verstärken des Trends der Jahrte zuvor ausgelegt. Die den allmählichen Umbau der früheren Industrie- und, seit der Öffnung 1990 (aber in rasendem Tempo wieder als solche jede Bedeutung verlierenden) Einkaufsstadt Sopron (Ödenburg) zu einer Stadt des Gesundheitstourismus und der Sightseeing-Besuche vorgesehen hat. 

Mit guten Cafés, Restaurants, Parks, der Umwandlubg des gesamte Altstadtkerns in ein Museum und überhaupt netten Verweilmöglichkeiten wollte sich Sopron als Ausgangs und Stützpunkt für weitere Erkundungsreisen ins Landesinnere neu erfinden. Sogar eine Autobahn nach Györ und weiter dann nach Budapest wurde gebaut, die Hauptstadt ist mit dem Auto nun in unter zwei Stunden erreichbar. 

Unter Neubewertung aller seiner realen, bereits vorhandenen und noch verbliebenen Möglichkeiten sah sich Sopron vor allem auch als ungarischen Zugang zum südlichen Neusiedlersee-Gebiet. Eine entsprechende Neugestaltung des gesamten Uferbereichs des kaum 5 Kilometer entfernten Fertörakos war geplant, und mit dem Bau wurde (unter heftigen Protesten von Naturschützern) auch schon vor drei Jahren begonnen. Denn die Trennung von Österreich und Ungarn ließ den Magyaren nur den (angeblich aus wirtschaftlichen Gründen notwendig nachträglich reklamierten) Schilfgürtels im Süden, der nun zu einem Bade- und Freizeitressort mit offenen Wasserflächen ausgebaut werden sollte, um die längst bewiesene Fremdenverkehrstauglichkeit des österreichischen Teils des Sees nachzuahmen.

Aber das Konzept einer Soproner Zukunft hat eine schwere Delle bekommen.

Montag, 15. August 2022

Wissenschaftlich bewiesen: Das Ende ist wahrscheinlich

Sommer ist's, und manches Loch wird sichrbar. Also machen wir's den Schwalben nach, und setzen uns auf einen Telegraphendraht, um zu hören, was die Beine so an elektromagnetischen Wellen empfangen. Lust ist das allemal. Und zwar apokalyptische Lust, wie die Sender solcher Nachrichten. Denn wir wisen ja, je apokalyptischer eine Aussage, desto seriöser muß sie sein.

Wir alle werden sterben! Um Himmels willen, wer hätte das gedacht! Warum? Weil wir alt werden. (Wobei: Wenn das Durchscnnittsalter der Coronatoren höhre liegt, als das durchschnittliche Sterbealter - was hat uns das zu sagen? VELRLÄNGERT dann Corona die Lebensdauer?

Freitag, 29. Juli 2022

Leben im permanenten Horrorfilm

Der Horrorfilm als Genre hat zweifellos mit einer gesellschaftlichen Strömung zu tun, die Grenzen überschritten hat (oder im Begriff ist, das zu tun), die moralisch einerseits schwer beunruhigend sind, die aber doch nicht rational durchdrungen oder die zu durchdringen von Tabus und Denkverboten niedergehalten wird.

Als die Aufklärung aufkam, dieser absurd größenwahnsinnige Gestus, daß alles wißbar und "wissenschaftlich=mathematisch linear gedacht" beherrschbar ist (was heißt: Die Wirklichkeit konstituiert, nicht mehr oder weniger gut beschreibt, was mich an die Lektüre von Colerus' Mathematik-Geschickte erinnert, die mich verblüfft sehen ließ, daß diese wunderbare Kreis- und Kurbenberechnung auf dem Dreieck beruht, also nie genau, sondern ein Näherungswert ist, der nur wahr durch das a-mathematische Interpretat des Insgesamt wird), kamen die Frankenstein-Ungeheuer.