Damit jedoch wird mit dem perfidesten aller Tricks gearbeitet: Mit dem Winken mit einer Standeserhöhung durch Tienahme am Aufstand der Intellektuellen, die sie - wie Gott, wie das, was am Horioont der Intellektuellen steht - vonihrem Leid befreien wird. Ganz ohne Gott. Ganz ohne Leiden.
Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Samstag, 22. Oktober 2022
Der Leidende leidet nur (2)
Freitag, 21. Oktober 2022
Der Leidende leidet nur (1)
Mittwoch, 28. September 2022
Transhumanismus - Gesundheit als Pflicht
Mittwoch, 29. Juni 2022
Vom Untersten zum Obersten gewendet
Ich habe an der falschen Stelle gesucht, habe mich vom Etikett täuschen lassen, auf dem steht "Geld" und "Währung". Und da konnte ich natürlich nie Zutreffendheit finden.
Samstag, 19. Juni 2021
Der Atheist denkt kurzfristig erfolgreicher (3)
Warum war das den Deutschen selber nicht eingefallen? - Weil man "das nicht tut". Niemals wäre es einer ehrbezogenen Armeeführung noch der Väterepoche - den Wahnsinn haben erst wir Söhne und wie erst unsere Söhne zum absoluten Schrecken perfektioniert - eingefallen, den Kopf der gegnerischen Armee abzuschlagen.
Dienstag, 8. Dezember 2020
Die realen Folgen der Erbsünde
In dem Video unten spricht Dr. Peter Borger, seines Zeichens Wissenschaftler, Molekularbiologe, seit fünfundzwanzig Jahren im Bereich der Genforschung tätig, und Mitarbeiter beim Menschliches Genom Project HUGEN, das bis zum Jahr 2000 mit dem ungeheuren Aufwand von dreihundert Millionen Dollar das menschliche Genom entziffert hatte. Und seither im Programm ENCODE an der Zuordnung der Gene zu Funktionen forscht. Man hofft, diese nächste Stufe bis in fünfundzwanzig, dreißig Jahren abschließen zu können.
Ganz besonders interessant wird es - wir schreiben das für die Ungeduldigen unter uns; denen dann freilich die wirkliche "Erweiskraft" des Vortrags, in dem die Wirk- und Funktionsweise des menschlichen Genoms recht anschaulich erklärt wird, fehlt, das muß man schon dazusagen, die sich beim Vorschalten also des wirklichen "Aha!!"-Erlebnisses bringen, das sie nur noch Dr. Borger (oder dem VdZ) "glauben" können - nach rund einer Stunde am Video. Wo es um die echten Konsequenzen aus den Tatsachen der Genforschung geht.
Denn soviel läßt sich bereits jetzt sagen: Auch der Mensch unterliegt der Entropie. Im Durchschnitt hat jeder Mensch fünfzehn kaputte Gene. Das heißt, Gene, die bereits "tot" sind, keinerlei Funktion mehr haben.
Wobei sich bei jedem Menschen noch weitere hundert kaputte Gene finden, das heißt, Gene, die nicht mehr funktionieren, von Vater oder Mutter übertragen werden, und erst in dem Moment eine der berühmt-berüchtigten Erbkrankheiten (schwerer oder leichter) hervorrufen, die wir kennen.
Insgesamt fällt auf, daß das menschliche Genom in sehr schnellem Tempo verfällt. Das wird nur durch Selektion (sic!) etwas verzögert: Genetisch offensichtlich beschädigte Menschen pflanzen sich aus ganz natürlichen Gründen weniger fort als Menschen ohne solche offensichtlichen Schäden.*
Deshalb schießen wir sofort weiter über das von Borger definierte Ziel. Deshalb nämlich gibt es in der Bibel die Berichte über die ursprünglich so hohen Lebensalter! Von Adam bis Noah wurden die in der Bibel angeführten Patriarchen noch durchwegs neunhundert und mehr Jahre alt. Noah schaffte es ebenfalls noch auf neunhundert Jahre.
Doch dann kam die Sintflut. Und mit ihr ein solcher Einschnitt in die Erde und ihre Lebensbedingungen, daß das Lebensalter durch Erbschädigungen rasant verfiel. Abraham, ein paar Generationen später wurde schon nur noch hundertsechsundsiebzig Jahre, und weiter und rascher und immer weiter zurück ging es, mit dem Lebensalter. (Auch heute, übrigens, ist die Zunahme der Lebensalter eher statistischen und technischen Feinheiten als einer wirklichen Verlängerung der Lebensdauer beizumessen.)
Legt man aber die mathematische Kurve über die Lebensalter, wie sie durch die Bibel überliefert sind, muß man verblüfft zur Kenntnis nehmen, daß sie fast exakt mit einer aus der Mathematik entstandenen Kurve übereinstimmt, die aus der errechneten exponentiellen Abnahme der Lebensalter aus den erwähnten Erbschäden aus dem Prinzip stammt, wie es das Erste Thermodynamische Grundgesetz - Sie wissen schon, das Gesetz der Entropie, demgemäß "alles zerfällt, wenn ihm nicht Energie zugeführt wird" - nahelegt.
Seit Joshua hat sich dieser Rückgang etwas verlangsamt, und pendelte sich allmählich um die hundert Jahre Lebensalter für den Menschen ein. Älter als einhundertzwanzig Jahre, das ist heute sicher, kann man aber nicht werden, denn das würden die Lungen nicht mitmachen.
Die Häufung von schwach-schädlichen Mutationen aber hat vor etwa fünf- bis sechstausend Jahren angefangen. (Tennessen et al. in einer Studie, veröffentlicht in Science.)
Das heißt - mit oder nach der Sintflut. Mit den Ereignissen, wie sie uns durch die biblischen Berichte über Noah übermittelt werden. Seitdem der Mensch immer kürzer lebt. Weil er in seinem Erbgut verfällt.
Die Schlange im Paradies (hier wieder OT Berger) hat ja nachgefragt, als Eva meinte, Gott habe ihr gesagt, daß sie nach dem Genuß der Früchte von DIESEM Baum STERBEN würden.
Wirklich, fragte da die Schlange? Hat er wirklich gesagt, ihr werdet sterben? Ja, aber nicht SOFORT. Sondern an den Folgen der Erbsünde, an der erblichen Degeneration. An der Selbstauslöschung durch die allmähliche Summierung der Folgen Eurer Sünde, die ihr von Generation zu Generation weitergebt.
Das humane Genom zerfällt langsam und allmählich. Deshalb wird über kurz oder lang die gesamte Menschheit sterben. Das ist überhaupt keine Frage. Und das wissen wir auch. Aber wir sollten es endlich in aller Deutlichkeit und in allen Bereichen sehen.
Geht man in der Zeitreihe weiter zurück, findet man - ganz im Gegensatz zur Evolutionslehre - kaum Mutationen (Allele). Das beginnt erst vor rund sechstausend Jahren. 80 bis 90 Prozent der Mutationen sind überhaupt erst seit rund fünftausend Jahren generiert worden. Das kann man mit großer Sicherheit aus dem Genbefund aussagen.
Ein Schmankerl der Erhellung findet der Leser übrigens noch bei 1:08' Stunde, wo Borger die Genome Bereichen zuordnet. Er lasse sich überraschen. Ein Gutteil der Erbinformationen (darunter das, was man bislang noch als "Junk-DNA" bezeichnete, die es natürlich gar nicht gibt, wie man heute weiß) dient übrigens dem jungen Menschen. Dem, der erst erwachsen werden muß.
Dem liefert er hinlängliche Informationen, um sich im Rahmen des "humanen Erbes" zu entwickeln. Mit einem Schwerpunkt für jene Zeit, in der sich der Embryo im Mutterbauch entwickelt. Wo er noch nicht durch Anstoß von außen, sondern aus innerem Impuls heranwachsen muß.
Die Transzendierung ist das Element, das ja erst allmählich im Leben eine Rolle zur Entwicklung des Ich spielt. Und sollte im Erwachsenen überhaupt "Lebensprogramm" sein bzw. das heißt dann erst Erwachsenheit. In der Haltung des Hinausstreckens zum Sachlichen, sozusagen.
Alles, was wir heute als "Beweis" für Evolution heranziehen - die Finken auf Galapagos, oder die Barsche im Tanganjikasee - haben sich zwar (richtig) innerhalb der letzten paar tausend Jahre entwickelt. Aber sie alle haben keine neuen Informationen benötigt! Sondern sich im Rahmen des vorhandenen Erbgutes VARIIERT oder besonderen Bedingungen gemäß SELEKTIERT.
Aber es bleibt wenig Raum. Denn für mehr als achtzig Prozent des menschlichen Genoms weiß man bereits, was sie für Funktionen hat. Auf keine kann verzichtet werden. Und das war der Stand, so Peter Borger, im Jahr 2012.
Die Aufgabe der Wissenschaften ist es aber, die Funktion der Natur zu erforschen. Und nicht, absolute Wahrheiten zu konstruieren. Deshalb hat ENCODE recht, und Darwin liegt falsch.
Video von den (empfehlenswerten) Youtube-Seiten von Wort + Wissen
*Hoffentlich ruft das nicht die anglo-amerikanischen Elite-Geheimgruppen auf den Plan. Die nun umso energischer an ihrem Eugenik-Programm der NEUEN WELTORDNUNG arbeiten, und zwar jetzt mit offiziellem Auftrag der Weltregierung, um durch gezielte Selektion (Abtreibung, vor allem bei unerwünschten Rassen und Menschengruppen) den Verfall der Menschheit zu bremsen. Als Katechon, sozusagen, nur - in der anderen Richtung. In die des bösen Satans.
Samstag, 20. Juni 2020
Not und Elend (2)
Freitag, 19. Juni 2020
Not und Elend (1)
Das Argument einer objektiven Wissenschaft erfüllt seine Wahrheit nicht durch die angebliche "Voraussetzungslosigkeit", sondern über die Natur der Wahrheit als Universalität, die nur durch sittliche Bedingungen zugängig wird. Insofern ist Wahrheit als objektive Grammatik der Welt tatsächlich "subjektiv".
Aber nicht weil die Wahrheit (die immer eine konkrete Wahrheit "über oder von" etwas ist) selbst relativ, also nicht festmachbar, nicht definierbar ist. Sondern weil die Wahrheit sich erst über eine Beziehung zu ihr erschließt, ihre Reinheit und Darstellbarkeit - und damit ihre Objektivität - durch eine Person von deren sittlicher Reife abhängt.
*290520*
Sonntag, 22. März 2020
Der klandestine Atheismus
Pause. Sie denken wohl. Na, kommt nichts?
Also gut, hier die Lösung des Rätsels: Leute, Leutelchen dieser Denkart gehören in die Schublade "doofe Atheisten". Denn Atheisten sind strunzdumm. Mehr gibt es über sie nicht zu sagen. Und über jene, die heute ach so tiefe Sprüche von sich geben.
Sonntag, 16. Februar 2020
Irland - Die Mutter über den Vater gestellt (4)
Gerade als Publizist muß man neue Wege finden, ins Sprachbewußtsein der Menschen vorzudringen. Die herkömmlichen Wege werden mehr und mehr verlegt. Und sei es, daß man unter dem Titel "hate speech" gerichtlich verfolgt wird, wie die UNO nun unter Umkehrung der Beweislast (sic!) - der Beschuldigte muß nachweisen, daß die Beschuldigung zu Unrecht erfolgt, sonst ist er automatisch schuldig - festgelegt hat. Unsere nationalen Rechtssysteme schaffen keinen Schutz mehr. Sie befassen sich neuerdings vielmehr mit Dingen wie "Die Verantwortung der Iren für den Kolonialismus in der Karibik". (Was umso grotesker ist, als viele Sklaven dort ... Iren waren. Schwarze waren den Bedingungen auf den dortigen Plantagen gar nicht gewachsen.)
Für eines ist die emotionale Lage in Irland ohnehin bereits weit gediehen, es wird vermutlich ein nächster Punkt, in dem man die Verfassung außer Kraft setzen wird, ohne daß es jemandem auffällt oder stört: Das Recht auf freie Meinungsäußerung. Hier ist das subjektive Bewußtsein vieler bereits dergestalt, daß sie meinen, daß bestimmte Ansichten strafbar sein sollten. Es kommt heute bereits häufig vor, daß Menschen bei der Polizei anrufen, weil ihnen irgendeine Twitternachricht irgendeines anderen nicht gefällt, man solle das gefälligst unterbinden.
Die formale Rechtslage spielt immer weniger eine Rolle im Bewußtsein der Menschen, wird immer unwichtiger. Vielmehr sehen sie sich über den Hebel einer "Moral" dazu bemüßigt, ihre Mitmenschen zu maßregeln und anzuzeigen, wenn deren Denken nicht ihren Vorstellungen (bzw. den Vorstellungen der neuen Moral) entspricht. Das Rechtsbewußtsein der Menschen hat sich schon so weit verändert, daß die Rechtslage selbst unwichtig wird, sondern die Basis für "Unrecht" die subjektive Rezeption ist: Wo ICH mich angegriffen fühle, muß auch der Staat eingreifen. Die gesamte Konstruktion der "hate speech" dient dazu, zumal rechtlich gar nicht ausdefinierbar ist, was "Haßrede" (hate speech) überhaupt sein soll.
Waters meint, daß dies auch mit einem sehr schwach ausgeprägten Gefühl für Unabhängigkeit und Integrität bei den Iren zu tun hat. Zuletzt hat sich das 2008 gezeigt, wo als Folge des finanziellen Staatszusammenbruchs (der im übrigen durch die falsche Entscheidung erfolgt ist, die Schulden der privaten, überschuldeten Banken zu verstaatlichen) ausländische Kapitalgeber mit den niedrigsten Steuern der Welt eingeladen wurden, in Irland Einfluß zu nehmen weil zu investieren. In den 1970ern hat sich das mit der Pharmaindustrie abgespielt, wo Konzerne wie Pfizer ins Land geholt wurden, indem man ihnen jede Umweltauflage ersparte und niedrigste Steuern für Gewinne zusagte. Das hatte verheerende Auswirkungen! Ganze Landschaften wurden verwüstet, und die Iren selbst haben in keiner Weise profitiert, weil keine Steuern bezahlt wurden.
Diesmal werden wir kolonialisiert
Nicht zuletzt durch den EU-Beitritt wurde die irische Politik zur bloßen Empfangsstelle von Direktiven aus Brüssel. Das hatte zur Folge, daß sich nur noch bestimmte Charaktere dazu bereit fanden, in die Politik zu gehen - Personen mit dem niedrigsten Niveau irischen Individualismus und Willen zur Selbstbestimmtheit. Jeder schöpferische Mensch meidet solche demütigenden Bedingungen, die ihn zur Marionette machen. Politik wurde deshalb zu einer Art "Sport", wo man am Abend feine Essen und am Monatsanfang fette Gehälter genießt. Die gesamte Führungsschichte wandelte sich. Die zuvor größten Idioten wurden nun zu Führungsgestalten. Und diese Menschen haben natürlich auch keinerlei Widerstand gegen die Invasion mit neuen Werten, dieser neuen Moral der Moderne. Und sie haben keine Skrupel, das der Bevölkerung zu diktieren, ja im Gegenteil, sie können damit ihre Macht demonstrieren - als Dominanz, die alles bis in den letzten Winkel bestimmen will.
Was sich in Irland abspielt, und das ist wohl das Auffälligste, ist aber nicht einmalig. Vielmehr fällt auf, daß sich diese Vorgänge weltweit wiederholen. Irland ist nur eines von vielen Beispielen, wie ideologische Mächte höchst professionell und systematisch jede nationale, lokale Rechtsgrundlage - sowohl formal wie im Rechtsempfinden - außer Kraft setzen, um ihre eigenen Interessen durchzusetzen. Das geht so weit, daß man mittlerweile sagen muß, daß es gar keine Regierungen mehr gibt, die wirklich die Bevölkerung repräsentieren. Vielmehr sind es Umgestaltungsjuntas, die in fremdem Auftrag die eigene Bevölkerung vergewaltigen, allen sagen wie zu denken ist, und skrupellos die lokale, traditionelle Lebensweise umformen.
Übrigens fällt noch etwas auf - die Parallele zum Kolonialismus der Vergangenheit. Waters greift den Gedanken auf, indem er darauf hinweist, daß früher eintreffende fremde Mächte der einheimischen Bevölkerung erklärt haben, daß alles, was bisher geschehen ist, schlecht, alles was nun kommt gut ist. Daran mußte geglaubt werden, und so wurde auch vorgegangen, damit wurde alles legitimiert. Aber erleben wir heute nicht genau dasselbe?
Erleben wir nicht auch, daß ständig von außen kommende Kräfte uns erklären - man nehme doch das Klimawandel-Thema, hier wird es ganz offensichtlich! - daß alles, was wir bisher gemacht, gedacht, gelebt haben schlecht, ja katastrophal ist. So daß wir uns neue Regeln und neue Lebensweisen anbequemen müssen, wie sie uns von außen ("international", "Konsens" etc. etc.) entgegengetragen werden. Denen wir sogar das Recht übertragen, über uns zu bestimmen, und Regeln zu verhängen, die wir selbst gar nicht nachvollziehen können, die bei uns selbst auch gar nie entstanden wären. Was bis in die Wirtschaft geht, die Produkte herstellen und vertreiben soll, die von außen diktiert werden.
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Samstag, 15. Februar 2020
Irland - Die Mutter über den Vater gestellt (3)
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Freitag, 14. Februar 2020
Irland - Die Mutter über den Vater gestellt (2)
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Donnerstag, 13. Februar 2020
Irland - Die Mutter über den Vater gestellt (1)
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Montag, 30. Dezember 2019
Das Verschwinden des Christentums beschleunigt sich
Das Verschwinden des Christentums in Zahlen.
Sollten wir uns besser schon mal mit dem Sterben des Lichts anfreunden?
... 65 Prozent der amerikanischen Erwachsenen bezeichnen sich als Christen, befragt man sie nach ihrer Religion. Das ist alleine im letzten Jahrzehnt ein Minus von 12 Prozentpunkten. Mittlerweile beträgt aber der Anteil der religiös Ungebundenen in der Bevölkerung, darunter sind jene verstanden, die von sich sagen, daß sie Atheisten, Agnostiker oder "nichts Bestimmtes" sind, in den letzten zehn Jahren auf 26 Prozent gestiegen. Die Zahl lag 2009 bei 17 Prozent.
In der Frage, ob Frau und Mann die gleichen Rechte haben sollen, sind Amerikaner (mit 91 Prozent) derselben Auffassung wie Europäer (durchschnittlich 90 Prozent). Auf jeden Fall damit mehr als die Zentral- und Osteuropäer (im Schnitt 70 Prozent).
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Samstag, 7. September 2019
Wo der Genderismus begann (3)
Interessant noch eine Geschichte, die sie im Anschluß zum Vortrag auf eine Frage hin erzählt: Sie hat sich Anfang der 1970er mit Feministinnen geprügelt. Denn sie hat "Under my thumb" von den Rolling Stones verteidigt. Der Text mag sexistisch sein, aber nur in der provokanten Schlagzeile. Denn wenn man ihn genau ansieht, stimmt das gar nicht. Aber das Lied ist Kunst, ein großartiger Song. Daraufhin war sie von einer feministischen Funktionärin bespuckt und beschimpft worden: Ein Lied, das sexistisch ist, könne niemals Kunst sein! Das, so Paglia, sollte man sich auf der Zunge zergehen lassen, denn es ist blanker Stalinismus.* Und damit habe sie auch als Feministin nie etwas zu tun haben wollen. Kunst darf sich niemals solche moralischen, politischen Gesten und Ideologismen leisten!
Noch ein letztes von ihr sei herausgegriffen, es beschließt diesen Bericht, und es sagt viel aus: Sie würde sich wünschen, sagt Camille Paglia, wenn sie einmal eine Feministin anträfe, die aus einer guten, bürgerlichen Familie mit Bildungshintergrund käme. So gut wie alle feministischen Leitfiguren kommen stattdessen aus katastrophalen, zerrütteten familiären Verhältnissen.
Sie würde sich vor allem wünschen, wenn der Feminismus endlich aus der "Anti-Männer"-Ecke käme. Sie würde sich also nicht nur endlich starke, gesunde Feministinnen wünschen, sondern auch solche, die die Freiheit haben, Männer die es verdienen, offen zu bewundern. Die Männer sahen, wie sie sie kannte: Die in den Krieg zogen und für ihr Vaterland kämpften, die im Wald Holz schlugen und Feuer machten, die Frauen respektierten und im Hinterhof Körbe flochten, die wie ihr Vater und ihr Großvater arbeiteten, arbeiteten, arbeiteten, sich für ihre Familien aufopferten und allen alles gaben, was sie geben konnten. Man sollte also nicht ständig, wie heute, auf Bilder von irgendwelchen bösartigen Lumpen starren. Die gibt es überall. Auch unter Frauen.
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Freitag, 6. September 2019
Wo der Genderismus begann (2)
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Donnerstag, 5. September 2019
Wo der Genderismus begann (1)
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