Dieses Blog durchsuchen

Posts mit dem Label Korruption werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Korruption werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Sonntag, 1. September 2024

Von bösen Ländern, und perfekten Gesellschaften

(Aus einer Korrespondenz) - Oh ja, Rußland ist das Land der Bösen, der dunklen Hintermächte und der Korruption der Beamten, in der Hand der Oligarchen. 

Hmmm, ich möchte ja keinen Vergleich anstellen, welches Land - USA oder Rußland - MEHR korrupt ist. Denn ich habe da ein seltsames Gefühl, wie der ausgehen könnte. 

Wiewohl auch ich in einem Kulturkreis aufgewachsen bin, in dem es Teil des geopolitischen Rennens um Hegemonie des Anführers war, Rußland durch pausenlose Propaganda (die meiste davon immanent, also mehr oder weniger subtil verborgen) zum Land des Bösen zu machen. Das war im Kalten Krieg so, das ist heute so, das war 1990 so, um Rußland zu deligitimieren, aufzuspalten, und so seine Rohstoffe ausbeuten zu können. 
Ah so, in Amerika wird die Korruption aber aufgedeckt.
Wirklich? Oder heißt das nur Korruptionsfreiheit, SOWEIT sie aufgedeckt wird? Gibt es nicht handfeste Indizien, die darauf schl9ießen lassen, daß der nicht aufgedeckte Umfang der Korruption in den USA weit größer, ja enorm groß ist? 

Was heißt es denn, wenn laufend, wirklich laufend neue Fälle auftauchen, die - man lese die grandiosen Recherchebücher von Whitney Webb, die anhand des Falls Epstein die gesamten amerikanischen Eliten durchleuchtet hat, denn Epstein war in alle und alles verwickelt. Wobei sie draufkam, daß diese Eliten ein immens dichter Filz sind. 
Sodaß sie heute sagt, daß KEINER, der Teil der Eliten Amerikas ist, NICHT kriminell wäre. Samt der Vermutung, daß der Anteil an NICHT aufgedeckter Korruption ein dunkles, riesiges Loch ist, weil das ganze Land von Korruption regelrecht durchsäuert ist. Ausgehend von einer Schichte von Oligarchen.
Genau also das ist eine unwiderlegliche Tatsache (die nur nicht immer konkret gemacht werden, teils durch den Schutz der Gesetze selbst), was man Rußland vorwirft, und das praktisch der gesamte Westen glaubt und voraussetzt. 

Wieviel wird alleine auch aufgedeckt, und versandet letztlich - denk an Hunter Biden, wie man den elegant aus dem eigentlichen Verbrechen herauslaviert hat. Illegaler Waffenbesitz war sein Vergehen. Wirklich? 

Während die Blogger und Stimmen, die ich beobachte, zeigen, daß die Korruption in Rußland sehr wohl und sehr hart kritisiert wird. Auch da wird vorausgesetzt, daß das Sichtbare an Verwerfungen nur die Spitze eines das Land wie ein Myzel durchwebendes Geflecht von Korruption. 

Nur kann das nicht die wirkliche Wirklichkeit eines Landes ausmachen. Nicht in den USA, und nicht in Rußland. Die prinzipielle - metaphysische - Legitimation von Macht freilich vorausgesetzt. Und DA begänne eine substantielle Diskussion, die einen für den Leser vermutlich überraschendem Ausgang haben würde. Aber um DIESE Fragen muß es gehen. Nicht um die faktischen Schwächen der Repräsentanten in der Geschichte. Und Geschichte wiederum ist weit mehr als eine Ansammlung faktischer "Ereignisse".

Mittwoch, 4. Januar 2023

Aus einem anonymen Brief an eine "öffentlich rechtliche Gesellschaft zur Abgeltung von Tantiemeansprüchen aufgrund (auch im Internet) veröffentlicher Texte, nebst eigenen Anmerkungen"

Eine befreundete Hand hat mir dieser Tage einen Ausschnitt aus einem Brief zukommen lassen, der Ende 2022 bei einer jener Gesellschaften eingelangt ist, die sich um die "gerechte Verteilung" zwei- und bald dreistelliger Millionenbeträge an Künstler und Intellektuelle sorgen soll, die Werke verfassen, die aufgrund der modernen Vervielfältigungs- und Publikationsmedien (vor allem in der Form von in der Verbreitugn kaum eingrenzbarem Daten sowie anderer moderner Vervielfältigungsmöglichkeiten) das Urheberrecht der Schaffenden wenigstens so halbwegs davor bewahrt, jedes Sinns entleert zu werden, und somit den Schaffenden die meist ohnehin extrem prekäre, fragile und dürftige Existenzgrundlage völlig zu zerstören.

Denn wie ich dieser Tage hier schrieb, haben die Medien der letzten Jahrzehnte mit der völligen Zerstörung der Texte (als Beispiel für ander Kusntsparten, wo es nicht anders ist) die persönliche und nur persönlich sein könnende Leistung einer Texterstellung (als Beispielf für alle) im Bewußtsein der Menschen (also im Riten-Katalog der Kultur) so verdunsten lassen, daß es üblich wurde, ohne jede Hemmung in den Meiden Aufzufindendes oder überhaupt nur irgendwie Verfügbares anzueignen, und in die eigene Persönlichkeit als Werk zu integrieren bzw.daraus als Eigenleistung auszugeben.*

Freitag, 16. Dezember 2022

Ja, wir sind korrupt (2)

Aber darüber reden wir nicht öffentlich. - Über all das, über so immens viel, daß man fast sage müßte: Über unsre gesamte Lebensweise, hängt das Blutgericht Gottes, das meine ich wörltich so. Es wird uns radikal ans Messer liefern, wenn Gott es für ander Zeit findet. Aber "wir leiden an der Geduld Gottes," sagte dereinst em. PP. Benedict XVI. So ist es. 
Es ist nahezu unmöglich geworden, auch nur einen gesellschaftlichen Bereich, auch nur einen Lebensbereich zu finden, der NICHT korrupt ist, das ist die schreckliche Wahrheit und nüchterne Analyse. 
Diese Korruption zieht sich längst schon bis in die privatesten Winkel durch. Selbst die privatesten Verhältnisse, selbst die wechtigsten sozialen Beziehungen sind bereits tief korrumpiert. Denn nur so werden unseren Handlungen ihre Folgen - vermeintlich, aber wir glauben an die Kraft der Korruption -  genommen, bleibt die Welt "unter sich", und mischt sich kein Gott ein. Weil wir dann eine "Heile Welt" vorweisen können. 
Eltern korrumpieren ihre Kinder, um nicht erwachsen sein zu müssen, alle alle, um geliebgt zu werden und nicht Persönlichkeiten werden zu müssen, um dem Geheimnis des Lebens - dem Kreuz - ausweichen zu könenn. Es ist eigentlich kaum zu glauben, wieviel die Menschen tun, wie permanent sie bestechen, um nicht tun zu müssen, was sie tun müssen. 
Das sind Grundsätze geworden, die eine ganze IOndustrie der Rechtfertigung geschaffen haben. Das alles ist kultureller Mainstream, keine Einzelhandlungen. Man könnte sich fragen, ob nicht das die einzige Kultur ist, die geblieben ist: Die Kultur der Bestechung der anderen. Denn in ihnen begegnen wir dem Richter.

Donnerstag, 15. Dezember 2022

Ja, wir sind korrupt (1)

Gewiß war die Versuchung groß, auch für mich, symbolisch gesehen allen diesen Medien (siehe die Liste im Bild, man muß da nichts mehr erklären) ins Gesicht zu spucken. Sämtliche sogenannte Mainstream- oder Haupt-Medien sind korrupt bis in den Schuhabsatz. 

Sie haben lange schon jedes Existenzrecht in einer Welt der Freiheit verspielt und leben nur, weil die Politik sie nun leicht bestechen kann. Dafür werden (das nebenbei gesgt) dann noch Posten im öffentlichen Auftrag geschachert, ob Chefredaktionen, Fernseh-Intendanzen oder Politpositionen, ja sogar Kanzler (siehe Fall Kurz) werden "gemeinsam gemacht".

Und diese Herrschaften WAGEN es gar noch, uns, das dummgehaltene Volk, ERZIEHEN zu wollen, uns zu manipulieren, uns - man nehme nur Corona, alles was jetzt über die Schäden der Maßnahmen (einschließlich natürlich der Impfungen) ans Tageslicht kommt, und immer noch nicht so richtig dargestellt wird, um nur ja zu verhindern, daß das ganze Ausmaß des Betrugs begreifbar wird - wesentliche Informationen vorzuenthalten.*  

Wagen es, in unsere Leben so tief wie nie in der Menschheitsgeschichte inzugreifen, zu regulieren, zu maßregeln, zu manipulieren. Warum können sie das? Weil sie alle unter einer Decke stecken. Mehr gibt es daz nicht zu sagen.

Aber während ich so mein Sauerkraut am Herd zustellte, sackten die einen Gedanken ab, um anderen ihren Auftrieb zu ermöglichen. Denn die Wahrheit ist doch ganz anders. Es reicht nicht zu sagen, daß es DIESE sind, oder JENE. Es sind, denkt man nämlich genauer, SO GUT WIE ALLE. 
Wir leben in einer GESELLSCHAFT DER KORRUPTION. 

Donnerstag, 17. November 2022

Revolution als Dauermodus der Neuzeit

Überaschend aktuell liest sich "Das Europa der Könige!, dessen Inhalte die spritzigen Schreibstil ders Autors, Leonhard Horowski entspricht, teilweise gar schafft. So aktuell, daß mir beim Lesen immer wieder der Zeithorizont "abhanden kommt", denn eine geschichtliche Epoche, für die das Berichtete ein Alleinstellungsmerkmal hätte, oder auch nur so typisch wäre, daß es NUR DORT hätte stattfindenklönnen, kann ich nciht erkennen. 

Das Buch fällt dabei in die Kategorie der aus dem 17. und 18. Jahdhunert überlieferten Tagebücher und Klatschgeschichten,d ie zuhauf vor allem aus Frankreich (aber nicht nur von dort) auf uns gekommen sind. Der Autor will zeigen, daß die Politik dieser Epoche zutiefst von persönlichen Zielen und Vorstellungen der Politik - also den Königen und Fürstenund Adeligen - bestimmt war, von deren Verwandtschaftsbeziehungen und den Netzwerken, die alle aufgebaut hatten. Also von Eigenshaften bestimmt war, die man heute nicht mehr kennt.
Wirklich? Wenn Sie das Werk lesen, werter Leser, werden Sie das nicht mehr so sehen.  Die Etiketten an den Dingen haben sich vielleicht geändert,, man nennt dasselbe anders. Auch die Farbe dfer Schuhe oder die Qualität der Stoffe der Kostüme ist nicht mehr dieselbe. Aber was hat sich sonst geändert?

Montag, 17. Oktober 2022

Heilung von Gift durch Erhöhen der Dosis

Nicht nur, aber erneut und mit neuem Impetus stellt sich die Frage, ob es in der Demokratie, auf die sich unsere Kultur eingeschworen hat (und zwar selbst dort, wo sie noch das Mäntelchen einer onarchie übergeworfen hat) überhaupt einen Weg zur Macht gibt, der NICHT auf einer contradictio in adjectio beruht, wenn man die Arbeit von Whitney Webb heranzieht. 

Die in einem ihrer letzten Bücher, einem wahren Kompendium mit tausenden Belegverweisen unter dem Titel “One Nation Under Blackmail: The Sordid Union Between Intelligence and Crime That Gave Rise to Jeffrey Epstein" nachweist, wie stark die sogeannten Eliten und über sie die gesamten Vereinigten Staaten durch Verbindungen zum organisierten Verbrechen korrumpiert ist. 

Dabei war der Beginn dieser systematischen Verquickung von Interessen "gut gemeint", und sollte nur dem Guten dienen - dem Stillhalten der Gewerksschaften, um das Land kriegsfit zu machen, und von dort ausgehend (wenn man schon einmal die Freundschaften geschlossen hatte) in der Cooperation mit vorhandenen sizilianischen Organisationsstrukturen (unter der Oberfläche) vor dem Beginn der USA, die Mittemächte vom italienischen Fuß her aufzurollen. Vito Corleone, "Der Pate", war ja nicht erfunden, sondern ging auf ein Vorbild in einem Roman zurück, der wie jeder gute Roman wahrer als die Realität ist.

Dienstag, 23. August 2022

Der Nebel des Rückzugs

Eine interessante Theorie, die da in amerikanischen Medien diskutiert wird. Denn niemand geringerer als der linksliberale (der den democrats zugerechnete) TV-Sender CBS brachte in diesen Tagen eien Bericht, demgemäß 70 Prozent der US-Militärhilfe für die Ukraine in dunklen Kanälen verschwindet. 

Weitere Schätzungen gehen von weiteren 15 Prozent der Waffenlieferungen aus, die direkt am Schwarzmarkt landen, sodaß keine 15 Prozent "an der Front" ankommen sollen. Warum aber spricht nun CBS so offen davon?

Mittwoch, 3. August 2022

Zwei Epochen enden

Wenn von so vielen Dingen gesprochen wird, als wären es Verschwörungstheorien, so hat dsa in den allermeisten Fällen einfach mit Informiertheit zu tun. Ist dabei einer Verschwörungstheorie nur deshalb ähnlich, weil die Ursache für viele Menschen "im Unbekannten", "schwer Beweisbaren" bleibt. Und man kann ihnen daraus keinen Vorwurf machen. Denn es braucht ein gewisses Maß an Kaputtheit, sich diesen Informationen und Bildern überhaupt aussetzen zu wollen.

John Perkins hat auch lange gezögert, ob er das bekannt machen soll, was er weiß, selbst wenn er zwei Jahrzehnten noch zugewartet hat, weil er mit Mord bedroht wurde, und man ihm eine halte Milion Dollar bot, wenn er das Buch NICHT veröffentlichte.

Aber was Perkins weiß, weiß ernicht, weil er es gehört hat, sondern weil es es selbst getan hat, oder dabei war, auf jeden Fall sicher weiß. Somit war eine Veröffentlichung letzltihc für ihn eine notwendige Gewissenspflicht, die ihn so weit führte, in die Staaten zu reisen, in denen erselbst sein Unwesen getrieben hatte, um dort um Vergebung zu bitten. 

Dienstag, 5. Juli 2022

Unmoral als Mangel der Bindung ans Sein

Es führt zu niuhts, das Verhalten des Menschen zuvorderst in seiner "Moral" zu begründen, soferne diese als willentlichen Versuch gewertet wird, das Vderhaltn zu dressieren, um "gut" zu sein. 
Agere sequitur esse
Man muß vom Sein ausgehen, und darin wiederum von der Ontologie. Also jenen Wesenswürfen, die allem Seienden, und damit auch dem Menschen, seine Verbindung mit dem Alleinen bedeutet. Von der er gar nicht zu trennen ist, sondern die sein Schicksal auch für den Verbleib nach dem Tode ist. 

Das sich daran ermißt, wieweit er es als Auftrag und Sendung erfaßt und erfüllt hat. Sich also selbst auf dieses Wesen hin überschritten hat, WORIN dann das entsteht, und zr notwendig entsteht, weil kein Ding am selben Platz wie ein anderes sein kann, kein Ding auch identisch mit einem anderen sein kann, und jedes Ding sohin ist, also existiert um zu sein (also issend zu sein.)

Dienstag, 14. Juni 2022

Der Weise, der schon 1998 alles kommen sah (2)

Kurz und gut: Alexander Solschenizyns 1998 veröffentlichtes Buch "Rußland im Absturz" wirkt wie eine Brücke zur unmittelbaren Gegenwart. Gerade WEIL der Autor Vladimir Putin noch nicht kannte, und dieser noch nicht einmal am Radarschirm der Öffentlichkeit aufschien. 

Denn alle die Konzepte, die der vom Sowjetsystem so schwer bedrängte, schließlich ausgebürgerte Russe, alles das was zu fehlen schien, dürfte zu einem hohen Prozentsatz auf wunderbare Weise doch noch ihren Vertreter gefunden worden sein. 

Nicht, daß wir damit Putin verherrlichen wollen. Aber war ich bei aller persönlicher Sympathie für den Typ doch noch recht zurückhaltend, ja aus Verstandesgründen gar ablehnend ihm gegenüber geblieben, so könnte sich meine Haltung zu ihn korrigiert haben.

Mittwoch, 30. März 2022

Die Teddybären sind diesmal für die Ukraine

Angesichts der ausgerufenen Not- und Hilfewelle den "Menschen in der Ukraine" gegenüber hat ich das seltsame Gefühl, als handele es sich dabei um eine perfide, bösartige und heimtückische Beihilfe zu einer Anti-Kultur derselben Lebensvernichtung, die den Westen zu Tode plagt. Besonders wenn man sich diese "Solidaritätsbekundungen" in einer Verbindung mit der "Verteidigung der Westlichen Werte" darstellt erscheint mit alles an diesen Hilfeaufrufen und -leistungen wie eine Fratze der Häme und der Schadenfreude. 

Zugleich wenn einem deutlich wird, wie sehr die Ukraine in den letzten zehn Jahren von dieser Verwestlichung der Lebensweise erfaßt worden ist. Ob nun jemand in Kiew oder Odessa lebt ist damit komplett gleichgültig, er könnte auch in Wiesbaden oder Bad Ischl seinen Alltag verbringen, ohne auch nur irgendetwas zu verändern. 

Gar lachen aber mußte ich bei einem Spendenaufruf des Österreichischen Schrifstellerberbandes, der unter dem Titel Literatur hilft. Spenden für die Ukraine zusammen mit irgendwelchen Verlags- und Buchhandelsorganisationen einen LKW durch Spenden befüllen will, und in seinem Anschreiben an mich beschreibt, womit dieser Lastwagen (den eine Innsbrucker Spedition beistellt) befüllt werde soll: Kindernahrung, Hygieneprodukte, Medikamente, Verbandsmaterial, haltbare Lebensmittel etc. 

Samstag, 26. März 2022

Gedankensplitter (2009b)

Die zerstörte, nicht "verlorene" Einheit. Wie John D. Rockefeller aus Schlangenöl eine Medizin neu erfunden hat. Und um es zu verkaufen den furchtbaren Irrtum recht verkaufsfördernd fand, fortan einen gesunden Menschen ZU MACHEN. Genau das macht die mRNA-Impfung exemplarisch - Die kulturelle Höhe eines Volkes, die politische Stärke eines Fürsten kann man auch daraus erkennen, ob Parallelgesellschaften zugelassen, ja sogar ermutigt und gefordert werden, OHNE DIE EINHEIT eines vitalen Organismus ZU VERLIEREN. Diese vielleicht für Sie durchaus überraschende Erkenntnis muß man sehr ruhig durch Lunge, Leber und Magen streifen lassen - weil IM HERZEN ERWÄGEN.

Noch bis Maria Theresie war "Deutschland" ein unermeßlich reicher Subkontinent der Kulturausfaltung. Bis zu ihr. Dann setzten ihre "Reformen" ein, auch und mit den allergrößten Auswirkungen ihre Rechtsreform, die sämtliche Teil- und Praallelgesetzeslandschaften mit Gewalt zerquetschte.

Mittwoch, 12. Januar 2022

... und krallt sich an einen Ort, um nicht zu sterben (3)

Daß das keine Verschwörungstheorien sondern seriöse Analysen eines Ist-Zustandes sind zeigt sich alleine an der Tatsache, daß der Aufwand, gewisse Sichtweisen durchgesetzt werden sollen, immer größer wird. Und sich allmählich den Grenzen nähert, die den Aufwand gen Unendlich treiben, geht es zur Vollendungsgrenze. So wachsen die Falschmeldungen, sind zum Teil schon ganz offensichtlich, ja fast demonstrativ falsch und nur noch behauptet. Obwohl das Unbehaben beim Konsumenten bereits zum Greifen dicht ist. 

Man denke etwa an die "Zahlen", die "Daten", die "Fakten", mit denen täglich neu, ja tatsächlich täglich neu und durch eine stillschweigend oder wortreich, je nach Lage, inszenierte Umdeutungen und Neudeutungen (oft durch angeblichen Erkenntniszuwachs,) zu lügen versucht wird. Anhaltepunkt sind dabei Daten, Erfassungen, Erhebungen über Stimmungsbilder und emotionale Zustände der Konsumenten, an denen Angriffspunkte zu finden versucht werden. Stellt sich heraus, daß Menschen es hier und da und doch bemerken und gegen Lügen opponieren, werden sie schon am nächsten Tag mit einer adaptierten Taktik belogen.

Dienstag, 11. Januar 2022

... stößt Schreie aus, um Hindernisse zu verscheuchen ... (2)

Wie wuchs sich dieser rein soziale Eingriff zu einer Auffassung, zu einer allgemeinen Weltsicht aus? Dieses Handwerk haben die Publikations- bzw. Meinungs-Medien erledigt, und sie tun es nach wie vor und mittlerweile fast ausschließlich. Die noch vor 150 Jahren immerhin wenigstens noch in Vielfältigkeit und Wettstreit standen, der sich aber mit der Zeit gleichschaltete.

Ein Kampf, der umso leichter zu entscheiden war, als diese Medien in die Hände der Ideologen gefallen sind. Beziehungsweise deren Ausgestaltung von Interessen getrieben war und ist (man denke ans Internet, dessen Genese und Ausformungen kann jeder von uns, der das 40. Lebensjahr so halbwegs schon erreicht hat, noch so halbwegs erinnert) die in sich, also ihrem Wesen gemäß die Zerstörung des wahrlich Menschlichen zu ihrem natürlichen Ausgang haben. Was an dem ersichtlich wird, von dem ihr "Gelingen" abhängt. 

Ohne solch beschriebene, durch das Sozialsystem (das die Karawanentiere stellte, auf deren Rücken sämtliche politischen Systeme und Diktaturen des letzten Jahrhunderts eingeritten sind) systematisch produzierte, soziale Wüste wären die social media generell, Dinge wie Facebook oder Twitter speziell, gar nie groß geworden. Ohne soziale Destruktion wäre amazon, das von den social media abhängt und wie ein Müllschlucker alles aufgesaugt hat, was die Entsozialisierungsmaschinerie durch die Mangel gedreht hat, chancenlos geblieben.

Montag, 10. Januar 2022

Wer, ins Dunkel geworfen, herumtappt ... (1)

Inmitten der völligen Erodierung und Auslöschung der sozialen Strukturen durch Gleichheitsideologie, Technizismus und damit Nichtung der Gestalten, ist der Bedarf nach sozialer Distinktheit das größte Bedürfnis der menschlichen Gesellschaften. Weil es sich um das Theter der Notwendigkeit handelt, überhaupt zu sein.

Und das vollzieht sich nur durch Gestalthaftigkeit. Gestalt ist das Individuierungsprinzip als Existenzprinzip. Und in dieser hat jede gesuchte Gestalt natürlich eine unbedingte Anforderung, und das ist die nach Geltung, Ansehen und möglichst höchster Stellung.

Weil alle nach oben wollen? Nein. Sondern weil das ontologische Gefüge der Schöpfung ein unbedingtes Netz von Orten ist, an die jedes und alles ab dem Moment gehört, ab dem es zur Exitenz kommt. Existieren - das actu des Seins als Schöpfung, als Welt - bedeutet aber immer das Selbsttranszendieren in den Augenblick hinein. Bietet das Begegnende keine Beschränkung mehr, keine Aufgabe weil die soziale Struktur fehlt, die vorgibt, findet das Transzendieren keine Grenze mehr. 
Narziß, der sich im Außen nicht fand, sucht fortan im Spiegelbild, diesem scheinbaren Außen, seine Gestalt. 
Ein Spiegelbild, das uns so viel über das Wesen des Internet - ein Bild an der Oberfläche, wie der Teich des Narziß - als angebliches social media verrät. Einer Konstruktion, die Soziales Gefüge vortäuscht weil zu errichten vorgibt, und wo wir es ebenfalls mit einem Schein-Außen zu tun haben. 
Fortan wird Narziß vom Echo verfolgt, das sich in ihn unsterblich verliebt hat, und ihm nicht mehr von der Ferse weicht.

Dienstag, 4. Mai 2021

Vielleicht hat der Leser eine Antwort (2)

 Teil 2) Woher aber kommt das Geld?


Aber das ist noch nicht alles, werte Leserschaft. Es hat sich noch etwas anderes gezeigt, und das ist nun wirklich spannend, und der VdZ kann sich auch keinen so wirklichen Reim daraus machen. In derselben Zeitung vom 13. April dieses Jahres ist nämlich etwas über das Sparverhalten der ungarischen Familien zu lesen. Ausgehend von der Nachricht, daß der ungarische Staat eine nächste Anleihe begeben wird, die in Ungarn "Superanleihe MAP+" heißt. Und nun bei einem Gesamtvolumen von 5.500 Milliarden Forint (rund 15,6 Milliarden Euro) anlangt. 

QR Defizit Ungarn

Diese Anleihe muß man als Teil einer Strategie sehen, die Orban seit Jahren verfolgt. In den mittlerweile zehn Jahren seiner Amtszeit hat sich die Verschuldung des ungarischen Staatshaushaltes immer mehr ins Inland verlegt. Insgesamt, so die Budapester Zeitung, betragen die staatlichen Anleihen, die vorwiegend Familien halten, bereits 9.300 Milliarden Forint (rund 26,5 Milliarden Euro). Seit 2010 hat sich die Verschuldung des ungarischen Staates bei seinen eigenen Bürgern (also: Familien) von 3 Prozent auf stolze 25 Prozent seiner Gesamtverschuldung erhöht. Und das, so die Zeitung, habe in der Corona-Krise wesentlich dazu beigetragen, daß der ungarische Staat so stabil gewesen sei.** Immerhin sind alleine 2020 die gezeichneten Superanleihen um 1.000 Milliarden Forint (rund 2,8 Milliarden Euro) gestiegen. 

Und wenn wir schon bei Zahlen sind: Im ersten Quartal 2021 hat der ungarische Staat (ohne Kommunen) ein Haushaltsdefizit von 1,144 Millliarden Forint (800 Millionen Euro) eingefahren.

QR Inflation Ungarn

Nun nehmen wir noch ein paar Eckdaten her.

Montag, 8. März 2021

Ist das nicht alles ein Riesenspaß?

Das ist kein Kabarett, werter Leser, so viel Charme es auch hätte sich vorzustellen, daß der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz so viel Humor gehabt hätte, sich dafür zur Verfügung gestellt zu haben: Hier sieht der Leser der ambrosius.konnotationen aber ein Video, das sehr ernst gemeint war. Und bis zum Platzen der medialen Bombe auf der Homepage des "Maskenproduzenten Hygiene Austria" zu sehen gewesen war. Als Ermittlungsbeamte der österreichischen Exekutive in einem der erst vor wenigen Jahren erbauten Hochhaustürme auf der östlichen Seite der Donau, die Wien eine so spannende Skyline verpassen, ein Unternehmen enterten und beim Betreten dessen Räumlichkeiten buchstäblich "bis zu den Knien" in chinesischen Masken wateten.

Von der Homepage des Unternehmens ist der Clip freilich zwei Tage nach Bekanntwerden des mutmaßlichen Irrsinns - es gilt, wie der Leser sicher weiß die Unschuldsvermutung als Rechtsprinzip, deshalb vermeiden wir den Begriff "Betrug" - wieder verschwunden.

Die Wunderwaffe der FSPII-Masken war zu dutzenden Millionen in China "mangels durch extreme Nachfrage eingetretene Überlastung hiesiger Produktionskapazitäten" bestellt, produziert, über eine liechtensteinische Stiftung bestellt, in Wien durch illegale Schwarzarbeiter* umgepackt, und (wenn nicht schon vom chinesischen Produzenten geschehen) mit dem Etikett "Made in Austria" versehen worden. Auch die hygienischen Bedingungen sollen grotesk, ja skandalös gewesen sein. 

Die Produktionsfirma selbst, eine Tochtergesellschaft von Palmers Austria (Textilien) und Lenzing Austria (Zellstoffproduzent), war einen Tag vor Bekanntgabe der Bundesregierung, daß diese Masken nunmehr für ganz Österreich als Corona-Schutzmaßnahme vorgeschrieben seien, überhaupt erst gegründet worden.

Und der Personalstand dieser aus dem Boden gestampften "Produktionsfirma", die - siehe Kanzler Kurz - die Leistungshöhe der österreichischen Privatwirtschaft belegt - weist auch sonst noch interessante Konstellationen auf. Der Ehemann der Büroleiterin des Kanzlers ist Geschäftsführer, und deren Schwager verfügt über eine Beteiligung. Sodaß nur eine Frage bleibt:

"Weiß das der Führer?"


Es ist aber einfach zu witzig, als daß man es ernsthaft als Skandal behandeln wollte. Und wir weigern uns auch. Denn, werter Leser, stelle er sich nun einfach vor, daß der Kanzler der Republik Österreich hier wirklich einen riesigen Spaß mitmacht. 

Stellte ihn das nicht in ein kaum noch zu überbietendes sympathieerweckendes und diesem gewissen debil-kindlichen Lächeln so herrlich entsprechendes Licht?


*Jedes Urteil darf so lange nur als private Meinung gebildet, aber nicht als Tatsache behauptet werden, als nicht ein Gerichtsurteil den rechtlichen Sachverhalt exakt definiert hat. 

**Der in seiner moralischen mehr noch als in seiner wirtschaftlichen Dimension gigantische Betrug, um den es sich hier handeln dürfte, daß also illegale Immigranten die Masken umpacken und neu etikettieren, ist nur deshalb aufgefallen, weil die Kriminalpolizei einen Menschenhändlerring überwacht hatte.


*060321*

Samstag, 6. März 2021

Kabarett von der niederen Donau

Man darf schon einmal schweigen und zurücktreten wenn das, was da so in Österreich und anderswo geschieht geeignet ist, einem den Atem zu nehmen.  Und Bilder für sich sprechen lassen. Doderer schreibt einmal in den Tagebüchern, die er auch zur Zeit des Zweiten Weltkrieges führte, daß es Zeiten gibt, in denen das Tagebuch die einzige mögliche Form weil Pflicht und Notwendigkeit ist, sich das Ereignende und damit den Perzeptiven Bewegenden durch diese mehr persönliche Form des Bewältigens immer wieder vom Leib zu halten. Wenigstens als Versuch, als Hygienemaßnahme, auch wenn sie den Vorkommnissen hinterherhinkt. Und auch nachträglich noch seine Zeit des Aufarbeitens braucht. 

Aber der Schriftsteller sollte zu Zeiten, in denen er in die Geschichte so verwickelt wird, daß er nicht zurücktreten kann, sondern "als Figur" auf die Bühne zum Mitspielen im aktuellen Stück gezwungen wird, nicht den Fehler machen und alles dieses in Werken aufzuarbeiten versuchen. Denn dann werden diese eben nicht zu Werken, sondern höchstpersönliche Aufarbeitungsversuche.

Nun, wenn sich die Literatur nach den Kriegen des 20. Jahrhunderts dann fällt auf, daß dies erstaunlicherweise für die Literatur nach dem Zweiten Weltkrieg sicher, für die nach dem Ersten aber weit weniger zutrifft. Weil der Schock für den Totalzusammenbruch nach 1918 größer war? Oder die Schuldgefühle nach 1945 die Schuldgefühle überwogen? Oder könnte es nicht auch sein, daß die nach dem Zweiten Weltkrieg dominierende Literatur ohnehin von außen angeschoben, also überhaupt keine genuine, gültige Literatur eines Sprachraumes war (Club45)? Der Leser möge sich das selbst beantworten. 

Wir treten jetzt aber zurück und holen diese beiden Videos aus dem Programm des Senders "oe24" vor den Vorhang. In denen der Leser speziell des nicht österreichischen Landbereichs einen Eindruck bekommen mag, was derzeit an der Donau abläuft. Und mit welchem Schwung, dabei mit durchaus österreichischem "Schmäh", es recht offen zur Sprache kommt. Manchem könnte klar werden, was für ein Kabarett sich dem Betrachter bietet. Mit dem die Politik offenbar versucht, die verbotene Aufführungs- und Kunst-(Kabarett-)Szene dann eben selbst zu bieten. Damit dem Österreicher im Dauer-Lockdown wenigstens nicht fad wird.

Stell Dir vor, da teilt man einem Minister mit, daß die Untersuchungsbehörden auf richterliche Anordnung wegen des dringenden Verdachts auf Korruption noch in derselben Stunde seine Privatwohnung untersuchen werden. Daraufhin bittet dieser, ob er seine Frau anrufen dürfe, damit diese nicht allzu schockiert sei, ehe man ihm sein Handy zur Datensicherung abnimmt. Was man ihm menschlicherweise gewährt. Du Schatz, sagt der daraufhin, da werden gleich einige Beamte kommen, erschrecke nicht. Die würden dann die Wohnung durchsuchen. Aber mach Dir nichts draus. Dann überreicht er das Telephon den Beamten. 

Was der Minister freilich nicht wußte war, daß seine Wohnung längst streng überwacht wurde. Sodaß die Beamten vor Ort folgende Beobachtung machen konnten: Kaum war das Telephonat beendet, packte die Frau des hohen Politikers und sehr engen Vertrauten des Kanzlers Kind und Kinderwagen zusammen, um "spazieren zu gehen". Es war saukalt und regnerisch. 


Im Kinderwagen aber war nicht einfach nur das Kind, sondern auch, wie sich später herausstellte, der Laptop des Ministers. Den die Frau also offenbar ebenfalls zum Luftschnappen mitführte. 

Nach einer Stunde tauchte der Laptop wieder auf - bei Parteifreunden des Ministers. Wohin ihn die Frau gebracht hatte. Und wurde in die Wohnung gebracht und den staunenden Beamten überreicht. Was in dieser Zeit passiert war ist unklar. Angeblich war die Frau nur spazieren gewesen. So etwas passiert derzeit in Wien.

Und dieses regelmäßig am Mittwoch auf "oe24" stattfindende Rednerballett hat sich mittlerweile ohnehin fast schon zu einer eigenen Kunstform innerhalb des Kabaretts entwickelt. Es fand auch diese nunmehr vergehende Woche wie üblich statt.



*050321*

Sonntag, 3. Mai 2020

Corona - Die große Zustimmung (2)

Teil 2) Es geht uns etwas an: 
Das wahre Ziel der Massenuniversität


Bei der Massenuniversität heutigen Ausmaßes und Stils (das ist der Sinn von PISA: Autoritätsdefinition weil -etablierung) dient die daraus folgende Akademisierung der Bevölkerung nicht "der Wissenschaft" oder der "Innovation" etc., sondern der Gleichrichtung der Bevölkerung. 

Einer Gleichrichtung auf die Erkenntnisse einer Wissenschaft hin, deren Kriterien sich verändert haben. Und zwar so, daß es zu einer Dichotomie gekommen ist, die die Kritik sachlich noch schwieriger macht, weil sie mit einer Schizoidität konfrontiert ist: EIN Begriff, aber zwei Interpretationen, zwischen denen jederzeit hin- und hergesprungen werden kann.

Die Massenuniversität bedeutet auf jeden Fall Massen-"Verschulung". Sodaß Mannen an "autorisierter Gescheiter" ("Akademiker") produziert werden. Die aber gar keine gesellschaftliche Ebene finden, auf der sie gebraucht werden, die also dem Fach, das sie studiert haben, entspricht. Sie sind auch für die Wissenschaft völlig unerheblich, also unglaubliche Ressourcenverschwendung: 90 Prozent aller Dissertationen und Studien werden NIE VON JEMANDEM GELESEN. Die Arbeit ist also ohne jeden Nutzen und auch innerhalb der wissenschaftlichen Gemeinde ohne jede Relevanz. 
Dennoch - eine immer größere Schichte an formalen Akademikern entsteht. Deren geistige Elite mangels öffentlicher Stellung nur noch darin besteht, gelernte - das heißt: für die Prüfung gelernt, dann kann alles auch wieder vergessen werden - Stehsätze als "Wahrheit" und einzige verbliebene Institution der Wirklichkeitsinterpretation in ihr schlichtes persönliches Umfeld weiterzutragen. Daß dies mit gehöriger persönlicher Emphase, mit Ehrgeiz und Eifer geschieht, ist schon durch die Unzufriedenheit garantiert, die eine hochstehende Ausbildung bedeutet, die auch "Anspruch auf Geltung" bedeutet, die aber nie Anerkennung und formal wie sachlich Resonanz findet. 
Wobei wir hier gar nicht erst auf die Folge dieser Vermassung der universitären Ausbildung (schon die Formulierung "Ausbildung" ...!) eingehen, die in einem notwendigen Absenken des Niveaus liegt. Viele universitäre Studiengänge (Human- und leider auch Geisteswissenschaften ("Genderstudien", die  gesamte Psychologie², die hier prominent und besonders unheilbringend zu nennen ist, oder auch Wirtschafts"wissenschaften" sind davon am meisten betroffen) bewegen sich heute deshalb weithin auf dem Niveau simpelsten, ja kaum zu glaubenden Laientums, deren Wissenschaftlichkeit durch ein "Arkanum" und/als "Formelwissen" vorgetäuscht wird.**
Gleichzeitig ist wegen dieser Dichotomie s. o. der sachliche Inhalt der Akademikerausbildung der Willkür der formalisiert Autorisierten (Titelträger) ausgeliefert. Bei der es nur noch um Ausübung der Autorität geht, nicht um Sachlichkeit oder schon gar, schon gar! ... Wahrheit. Die spielt überhaupt keine Rolle mehr, ist durch akademisch-formalisierte "Richtigkeit" ersetzt. Die nur über oft winzige Teilstrecken, Details aussagbar ist und rhetorisch auch so benutzt wird. 

Das alles noch dazu getragen von einer dogmatisierten Unsinnsideologie, daß es so etwas wie "Begabung" gäbe, aus der sich dann zwingend "ergibt", WAS jemand sei oder sein könne. Talent ist aber leer. Talent ist in bestimmten Situationen abgerufene Problembewältigungskraft, und deshalb ZUERST vom Sein, von der Identität, vom Ort bestimmt, nicht umgekehrt. Das konkrete Tun, und ob und wie man es bewältigt, ist deshalb eine Frage des Gehorsams, die Anforderungen des Ortes zu erfüllen. Und eine Frage, ob der Ort (der Ort!) gemäß ist. Gott beruft (und stellt) an einen Ort, nicht zu einem Tun. Begabung kann deshalb nur insofern etwas aussagen (und ist immer pluripotent), als sie auf einen Ort verweist.
Der Wunsch nach sozialer Differenzierung ist umso stärker ausgeprägt, als sich durch Abbau aller formalen Schranken (die man durchaus mit Höflichkeit beschreiben könnte; sie ist völlig durch "lockere Pfeif-auf-die-Etikette" ersetzt) diese Differenzierung (als Differenzierung von Orten - und jeder Ort ist ANDERS als ein anderer) in anderen Kriterien ausbilden muß. Wir sprechen hier über eine tief persönliche Wirklichkeit, die sich in diesen formlosen Zeiten (und das heißt: kulturlos) andere Wege sucht. Beim Akademiker: Durch "Recht haben" und Eifer, sich in jedem Disput - und sei es in der Diskussion um Hartwurst beim Fleischer - durchzusetzen.

Nicht zu unterschätzen, nein, gar nicht zu unterschätzen ist aber die Gesamtgestalt der schulischen Ausbildungswege, also auch der vor-universitären Schulen. Die heute auf "höhere, höchstmögliche Abschlüsse" ausgerichtet ist, und dafür eine direkte Ausrichtung auf die Universität hat. 
Heute haben in unseren Ländern 60 Prozent der 19jährigen Matura (=Abitur; Anm.), und das Ziel der "Bildungspolitik" ist noch weit höher. Man beachte die Billigmatura am Weg der Abendschulen etc., oder Studienberechtigungsprüfungen als Massenerscheinung. Die die Idee der Matura endgültig pervertieren und lächerlich machen. 
Diese direkte Ausrichtung nach oben - jeder Abschluß darunter ist nur wie eine nicht vollkommene Bildung, die erst mit einem akademischen Titel abgeschlossen ist, so ist zumindest das allgemeine Verständnis von Bildung geworden - bringt mit sich, daß die Ideale der Akademie auch für den unteren Schulgang entscheidend und maßstäblich werden. Niemand, der heute eine Hauptschule abschließt, hat damit noch das Siegel über eine Autorität, einen Stand, sondern er ist nur "drunter". 

Damit strahlt auch der Rationalismus und Scheinakademismus der Massenuniversität nicht nur nach unten aus, sondern zieht auch fast die gesamten Schulen in den Bannstrahl einer akademischen Identität. Deren Autorisierung damit in jeden Bereich hinein ausstrahlt. Man bemerkt das am deutlichsten in der Geringschätzung, die das Handwerk heute GEGEN JEDEN WIRKLICHEN GESELLSCHAFTLICHEN WERT "genießt". 
Praktisch ist das etwa auch an einem sicher auch dem Leser bekannten Verhalten bemerkbar: Wenn man einem Akademiker ZUSTIMMT, nimmt man an dessen Stellung (und Identität) teil.
Die Bevölkerung selbst - und zwar direkt, nicht indirekt wie im Ordo- und Standesdenken - ist also die Zielgruppe dieser Massen-Akademisierung, die die Kriterien des "Wissens" in der Bevölkerung, im engsten Kreis, den Erfordernissen des Rationalismus (als Grundlage der Massenmanipulation, über Autorität) anpaßt. Damit wird die Vernunft, die wirkliche Vernunft (auch hier: welche Begriffsverwirrung ...) aus dem Leben ferngehalten. Kirche, Glaube, damit die Grundlage allen Wissens! allen Denkens! die in der Sittlichkeit, nicht in formalem, technisiertem Wissensinhalt" und "-abruf" liegt: Jeder wäre an sich berufen, weise zu sein, damit also mit jedem Akademiker gleichstehend, ist nun chancenlos.


*Heilung könnte hier nur von Kreisen innerhalb der Akademien kommen. Es bräuchte Akademiker, Wissenschaftler, die bereit und entschlossen sind, sich den Mißständen mit klaren Worten, die keine Konfrontation vermeiden, entgegenzustellen. Stattdessen sind - um den eigenen Stand und dessen gesellschaftliche Geltung und hohe Ansehung (was für eine Versuchung!) nicht zu gefährden - Akademiker fast ausschließlich "höfliche Verteidiger" von Kollegen, egal was die für unwissenschaftlichen Unsinn verbreiten. 

Wie das aussehen könnte, zeigt ein Blick über den großen Teich, zu dem em. Professor und Wissenschaftler William M. Briggs nach New York. Der offen sagt, daß jeder, der Bildung möchte, wirkliche Bildung, Universitäten MEIDEN sollte. Daß die universitären Titelvergaben durch eine unabhängige Institution aus wirklich Gebildeten" eine Bewertung bräuchten, die auch klar macht, welche Titel von welchen Universitäten "nichts wert" sind. Weil die meisten Universitäten geistig bereits am Boden liegen. Er fragt sogar, ob man nicht neue Universitäten aufbauen müßte, weil kein Ausstieg aus dem derzeitigen Betrieb möglich scheint, dieser aber sicher zum Ruin führt. Oder nehme der Leser die mutigen Stellungnahmen der Professoren Ioannidis oder Bhakdi mitten in dieser völlig irrationalen, unwissenschaftlichen Corona-Hysterie (obwohl sich die Politik auf Wissenschaftler bezieht!).

²Das kann sich durchaus - rein persönlich betrachtet - mischen. Wie hier bei Raffael Bonelli, der auf eine Weise zwar immer wieder Hausverstand beweist, aber im Ganzen gesehen eine "Küchenpsychologie" (noch dazu auf einem für einen vorgeblichen und autorisierten "Fachmann", der sich also auf das wovon er spricht spezialisiert hat, erbärmlichen Reflexionsniveau) vertritt, was er durch die notorische Verwendung von autoritativen Namen wie "Freud" aufzuputzen sucht, die einem die Haare zu Berge stehen läßt. Schon gar, wenn man sich vorstellt, daß das als "Wissenschaft" tatsächlich durchgeht, wo es doch als Sonntagsplauderei schon über die Grenze des Erträglichen geht.



*010520*

Samstag, 2. Mai 2020

Corona - Die große Zustimmung (1)

So erschlägt man nicht nur zwei, sondern drei Fliegen mit einer Klappe. Auch das übrigens eine direkte Konsequenz aus der Corona-Krise. Sie wissen, der Krise die aus dieser tödlichen Gefahr eines Virus stammt, den keiner kennt, der aber täglich schlimmer wird, weil ihm alles zuzutrauen ist, und der vor allem den Raub aller Bürgerrechte erlaubt, um die Menschen zu schützen. Und zwar jeden VOR DEM ANDEREN.

Derzeit läuft mit riesigem Aufwand in allen Medien, Fernsehen, Print, hochgelehrten Artikeln in Zeitungen, Fernsehberichten (letztere beide um jede Argumentation auszuschalten), einfach immer und überall, eine "Kampagne "gegen häusliche Gewalt". Slogan? 
"HÄUSLICHE GEWALT IST KEINE PRIVATSACHE" 
Die drei Fliegen? 

Einmal "unterstützt" man damit die Medien. Das gehört bekanntlich zum Corona-Hilfefonds (denn der Corona-Virus verursacht auch häusliche Gewalt, sozusagen, wissenschaftlich bewiesen!). Was zählen da ein paar dutzende oder hunderte Millionen für die Medien, die sind doch demokratiewichtig, schon vergessen? 

Ansonsten werden mit diesem Hilfefonds, dem alle zustimmen, ganz gewiß, denn das große Rennen ums geschenkte Geld hat längst eingesetzt, und wer ansucht stimmt zu, auch die Künstler, übrigens, das ist besonders tragisch, ansonsten werden da nun ganz große Gelder verschoben.
Für die Staaten allen voran. Auch an die Banken (die Kredite an den Staat vergeben), Versicherungen und die Großindustrie brauchen die ganz großen Gelder. 
Ein paar wenige Milliarden, um die Leute stillzuhalten, reichen, sind natürlich auch noch drin. Das ist gewissermaßen Kollateralschaden, Begleitmusik zum eigentlichen Geschehen. Jeder Österreicher ist hinkünftig noch deutlicher, noch spezifischer, noch mehr Corona-orientiert korrumpiert - man denke an das Helikoptergeld - und hält die Gosche.

Und das ist die zweite Fliege, die ist fast noch wichtiger. 
SO HOLEN SIE SICH DIE GENERELLE GENEHMIGUNG ZUM ZUTRITT IN PRIVATWOHNUNGEN. Diese Generalvollmacht ersetzt die letzten individuellen Integritäten, die die Familie beziehungsweise den Privathaushalt (Hausrecht; es geht immer ums "Haus", wir haben das hier bereits früher behandelt) immer noch wenigstens ein wenig geschützt haben.
Das Wegweisegesetz, dessen irrwitzige Auswirkung auch der VdZ am eigenen Leib erfahren hat (und mit ihm jährlich mindestens siebentausend weitere Väter, nur in Österreich) ist nur der erste Schritt gewesen. Aber es war bereits ein entscheidender Schritt, um die Familie für die Staatsgewalt aufzuknacken. 

Nun kommt der nächste Schritt, der erste war noch nicht genug, um das Haus auszuschalten. Mit diesem Schritt hat man nun die Genehmigung der Ehefrau, die wenigstens formal bisher noch "nötig" war, durch eine ALLGEMEINE ZUSTIMMUNG (gegen die Männer) auch aus dem Weg geräumt. 
Wenn Gewalt zukünftig keine "Privatsache" mehr ist, gibt das Volk implizit die Zustimmung, daß die Exekutive jederzeit "bei Verdacht" - man beachte, auch das ist hier schon vor vielen Wochen behandelt worden, es ist ein Paradigmenwechsel der Politik, ja überhaupt des öffentlichen Lebens: Die Entscheidungsgrundlagen haben sich von den Tatsachen hin zur MÖGLICHKEIT verschoben - das Haus betreten darf.
Das kombiniert hervorragend mit der lange schon vorbereiteten Umschichtung des Rechts von Sache und Objektivität hin zur Moral. Mag es formal-rechtlich noch nicht endgültig vorbereitet sein, so ist es das auf lange Frist. Denn das Recht greift letztlich immer auf das allgemeine Rechtsgefühl zurück.
Wobei das im anglo-amerikanischen Raum (der in der Rechtsauffassung immer mehr nach uns greift) noch viel brisanter ist. Denn dort ist ein einmal gefälltes Urteil, ein einmal festgestelltes "Recht" zukünftig auch formal Recht. Was EINMAL im Urteil festgestellt wurde, hat zukünftig bindende Kraft für den gesamten Staat.

Um gleich zur dritten Fliege überzugehen, Staat ist das Stichwort, und es ist in ein ganzes dickes Bündel von weiteren Wirkungen einzuordnen, die wir hier aber nicht näher besprechen.
Auch, ja gerade für das Haus und Hausrecht ist das Allgemeine Rechtsempfinden - also der "Brauch" - unabschätzbar, und der Hebel, um jedes formale Grundrecht jederzeit aus dem Weg zu räumen.  
Auch dazu hat die Bevölkerung die Zustimmung bereits gegeben, und den Brauch als (legistische) Grundlage der Exekutive definiert. 
Es ist das Recht zum jederzeitigen Notstand, es ist das Recht, die bestehenden Gesetze jederzeit "bei allgemein empfundener (sic!) Gefahr" das formale Recht zu ignorieren, und per Erlaß und Ministerrecht, per verschwommener, nie wirklich durchzudenkender weil durchgedachter Definition (der Leser möge sich pars pro toto diese Stellungnahme des österreichischen Innenministers ansehen, es ist ja kaum zu glauben), und damit PER EXEKUTIVER WILLKÜR zu handeln.*
Mit der darin enthaltenen Enteignung. 
Indem der Staat jederzeit (Evidenz, Tatsachen sind nicht mehr nötig, es genügt "die Möglichkeit", es genügt "ein Rechenmodell", also die Schein-Wissenschaft, die sich in den letzten Jahrzehnten entwickelt hat und durch "hohen Akademisierungsgrad" durch eine breite, autorisierte "Elite" in breitesten Bevölkerungsschichten** etabliert wurde) durch "notwendige Maßnahmen, um Leben zu retten" so viel Druck auf jedes Unternehmen und auf das gesamte öffentliche Leben ausüben kann, daß sie ohne "Sonderunterstützung" (die geschickt - man denke an die beliebten "Stundungen" - so ausgelegt sind, daß sie für den Einzelnen Dauertropf bedeuten) nicht mehr lebensfähig sind.  
Corona hat alles möglich gemacht. Alles. Wir sind mit diesem Thema noch lange nicht fertig. Bleiben Sie dran, werter Leser.

*Wo keine sachliche Klarheit herrscht, bleibt nur "der Geist von", also subjektive Auslegung über ein vermeintlich Gewolltes, aber nicht wirklich Ausgedrücktes. Katholiken werden das von der Zeit nach dem Zweiten Vatikanum kennen, wo es von angeblich Gewolltem dermaßen wimmelte (weil man das wirklich Gesagte ablehnte), daß heute sogar nur noch das angeblich Gewollte gilt.

**Darüber wollte der VdZ schon lange schreiben: Man sollte den Effekt nicht unterschätzen, ja, der ist sogar der wesentliche Effekt, den ein "Akademiker" im direkten, persönlichen, engsten Kreis hat. Das Thema ist so wichtig, daß wir es in zwei Teile teilen, und wenigstens in Ansätzen morgen weiter ausführen, damit es in obiger Thematik nicht untergeht.


Morgen Teil 2) Es geht uns etwas an: 
Das wahre Ziel der Massenuniversität




*010520*