Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Freitag, 18. November 2022
Zerstörung der Hierarchien aus dem Prinzip des Heidentums
Dienstag, 27. September 2022
Die Vorstellung hat begonnen (2)
Es ist eigentlich grotesk - während sich die Mensche gerade heute so ohnmächtig wie nie erleben, ausgeliefert allem und jedem wie einem Virus, der alles flachlegt und tötet, einem "Wirtshcaftsgeschehen", das alles wie eine göttliche Hand bestimmt, und so weiter, glauben sie an die Manipulierbarkeit nach Plan beim allergrößten, alles umfassenden System - des Weltklimas.
Montag, 26. September 2022
Die Vorstellung hat begonnen (1)
Samstag, 27. August 2022
Das Heidentum ist angekommen (2)
Damit ist der Film in seiner tieferen Substanz notwendig unhistorisch. Und in die Reihe der heute so allgemein gewordenen "Religionskritik" einzureihen, die in Wahrheit Ausweis der Dummheit und charakterlichen Verworfenheit und Bösheit dieser Zeit ist.
Aber lassen wir nun einmal diese beiden Kriterien weg, trennen wir uns davon. Denn es gibt noch eine, eine noch bedeutendere Ebene, auf der dieses vermittelte Geschichtsbild irrt und diesen Irrtum verbreitet. Denn es geht um ein viel tieferes Problem.
Freitag, 26. August 2022
Das Heidentum ist angekommen (1)
Sonntag, 24. Juli 2022
Gedankensölitter (1425)
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| Patrick Coffin-Show |
Mittwoch, 8. Juni 2022
Im Prinzip dargestellt
Donnerstag, 26. Mai 2022
Eine andere Religion
Samstag, 14. Mai 2022
Es ist eine Erfindung der Neuzeit (2)
Freitag, 13. Mai 2022
Es ist eine Erfindung der Neuzeit (1)
Donnerstag, 12. Mai 2022
Woran wir das Ausmaß des Heidentums erkennen (2)
Als erhellte sich in immer neuen Kaskaden die Lebensführung der Gegenwart, begreift man: Der Menschen Bindung ist kein Moment der leiblichen Abstammung -
Die leibliche Abstammung ist das fragile, ja "gar nicht vorhandene" Moment des Menschseins. Weil die Geistseele als das konstitutive Element des MENSCHEN ALS PERSON (und anders ist oder wäre er gar kein Mensch) das entscheidende anthropologische Faktum ist.
Die leibliche Abstammung ist lediglich faktisch-praktisch von gewisser Bedeutung, die aber in der Regel vollkommen über- weil falsch eingeschätzt und von der wahren Abstammung - der Zugehörigkeit zu einem Geist, zu einem Namen, der einem nie gehört, sondern DEM man zugehört einerseits, dem man aber auch zugehören wollen muß, anderseits, ohne daß diese Bindung je mehr als Gnadenakt wäre, der nie mit dem Abkömmling mit- und einhergeht (der Sohn kann dem Vater die Identität und Zugehörigkeit zum Namen nicht nehmen, aber sehr wohl kann das umgekehrt geschehen) - nicht richtig auseinandergehalten wird.
Im Ganzen des Menschseins gesehen ist sie kaum von Relevanz. Weil sie auf jeden Fall (auch) übewudnen werden muß wie jedes sonstige materiale, leibliche Datum, mit dem der Mensch konfrontiert ist.
Mittwoch, 11. Mai 2022
Woran wir das Ausmaß des Heidentums erkennen (1)
Sonntag, 24. April 2022
Der Lohn des Priesters auf unserem Tisch (2)
Samstag, 23. April 2022
Der Lohn des Priesters auf unserem Tisch (1)
Dienstag, 2. November 2021
Als die Götter stumm waren (2)
Wer heidnische Völker aber kennt, weiß, welche Rolle die Botschaften der Götter für sie spielten. Nichts haben die Römer und Griechen unternommen (und sie sind nur angeführt, weil wir von ihnen so viele Schriftzeugnisse haben, daß wir ihre gesamte Kultur so gut rekonstruieren können, daß wir darüber diskutieren, ob Caesar am Morgen seines Todestages Rühreier mit Speck an Olivenparfait oder gekochten Schinken à la Gallia brut aß, und warum, die zahlreichen Schriften widersprechen sich nämlich) ohne die Götter nach ihrem Willen zu befragen, nichts ohne von ihnen zu erfragen, was zu tun sei.
Montag, 1. November 2021
Als die Götter stumm waren (1)
Die Geschichte seiner Eroberung Mexicos ist allseits bekannt, nehme ich an, sodaß ich sie nur kurz zusammenfasse: Verbündung mit dem Volk der Tlaxcala, Marsch (aber nur seiner Spanier) auf Mexico (Stadt), damals noch eine Insel. Unterwegs teilt er seine Männer, die eine Hälfte schickt er zurück, um gegen die vom Gouverneur entsandte "Korrektionsarmee" zu kämpfen. Die andere Hälfte steht in Mexico bald einer so gewaltigen und aggressionsbereiten Übermacht an Azteken-Soldaten gegenüber, daß sie sich zurückzieht und einbunkert.
Gegen jede Erwartung versuchen sie den Genietrick, und tatsächlich: Es gelingt ihnen, den "Kaiser" der Azteken, den prächtig-mächtigen Montezuma zu bewegen, zu Verhandlungen in ihre Festung zu kommen. Wo sie ihn natürlich sofort gefangensetzen und als Geisel halten. Dennoch greifen die Azteken nicht an. Erst als Montezuma auf bis heute nicht geklärte Weise umgebracht wird (wahrscheinlich im Getümmel erstochen) bricht der Sturm los.
Freitag, 2. Juli 2021
Veganismus als Schuld an der Erde (3)
Damit haben wir genug Material gesammelt, um die Aussage begreiflich zu machen, ja sie sogar zu unterstützen. Daß im Veganismus/Vegetarianismus** das Matriarchale als jener Lebensuntergrund wieder aufersteht, der ohne schöpferischen Eingriff auszukommen meint. Und dem Erlebnis des gottähnlichen Menschseins im Willen, der aus dem Vorhandenen "Neues" macht, der die Vorgänge der Natur düpiert und "ausnützt", eine Absage erteilt. Sodaß auch uns immer deutlicher wird, warum die bewußte Wahl von Pflanzen als Lebensmittel einen ganzen Kosmos an Weltanschauungen und Lebenshaltungen enthält.
Donnerstag, 1. Juli 2021
Veganismus als Schuld an der Erde (2)
Mutter, wo hast Du das Tabu hingelegt? - Unter diesem Gesichtspunkt wäre auch die biblische Erzählung der Schuld Kains durch die Tötung seines Bruders Abel neu zu durchdenken. Denn natürlich hatte dann Abel, der eine reiche Ernte eingefahren hat, durch seine Schuld nicht nur eine stringentere Notwendigkeit zum Sühn- und Dankesopfer als Kain erworben, der in einem neutralen Verhältnis zu Gott geblieben war. Sodaß sich auch der "Neid" Kains in die Kategorie jenes Neides eingliedert, den Jesus selbst in der Geschichte vom verlorenen und wiedergefundenen Sohn darstellt.
Als nämlich der Sohn, der all sein Erbe durchgebracht hat, der durch Ungehorsam der Welt Gewalt angetan hat, und in Dreck und jener Verlorenheit geendet ist, in der jede menschliche Eigenmächtigkeit endet, weil sie sich außerhalb der Ordnung der Natur (!) stellt - was ja die eigentliche Beschreibung des Wortes "Sünde" ist, als also dieser Nichtsnutz und Verräter angesichts seines Elends bereut (und wer würde da nicht seine Tat bereuen?) zurückkehrt, wozu es allein schon eine Menge "Chuzpe", also Frechheit braucht, sondern wo der Vater ihn sogar mit einem Fest bewillkommnet, das die besten Früchte der harten Arbeit des verbliebenen treuen, rechtgläubigen weil gehorsam gebliebenen Sohnes im Opfer verbrennt.
Mittwoch, 30. Juni 2021
Veganismus als Schuld an der Erde (1)
Oh, singe den Zorn, oh Göttin des Peleïden Achilleus (oder auch des Hans Zurngreiter, den Buben vom Bert), darüber, wie man sich täuschen kann. Oh, wie oft leben wir in Verhältnissen, deren wahrer Hintergrund oft im selben Verhältnis anders und sogar kontradiktisch ist, als seine Deckmäntel in Wortgebilden errichtet eine stille Gegebenheit und Selbstverständlichkeit nützen, also ins Leere stoßen. Wo dann ein wortreiches Gebilde darüber gesponnen wird, das nichts weniger als eine Lüge, als der berühmte Mündungsrauch, der verhindern soll zu sehen, woher das Geschoß wirklich kommt. Genau das läßt sich über den Vegetarismus, noch deutlicher aber über das Veganertum aussagen.
Dessen Ideologie (und kein Veganer bestreitet, daß seine Einstellung eine solche ist) nicht nur dadurch ihre matriarchalisch, matrizentrische Gründung verrät, daß sie wie ein Heißluftballon über der Erde schwebt und kein Loch in seiner Außendecke erlaubt, weil er sonst aus dem Gleichgewicht gerät, den existenznotwendigen Auftrieb verliert und abstürzt, nein - er verrät diese Herkunft durch seine Wiederspiegelung in der Mythologie.
Sonntag, 30. Mai 2021
Erst im Darstellen isset Welt
Das 19. Jahrhundert hat vom Museum gelebt; auch wir tun dies noch, ohne dabei zu bedenken, daß es dem Besucher eine vollkommen neue Beziehung zum Kunstwerk aufgezwungen hat. Ihm ist es zum guten Teil zuzuschreiben, wenn die Kunstwerke [...] ihrer eigentlichen Funktion enthoben und dafür in Bilder verwandelt sind: selbst die Bildnisse sind diesem Verwandlungsprozeß nicht entgangen.
Sind Cäsars Büste oder Karl V. zu Pferde immer noch Cäsar und Karl V., so ist der Herzog von Olivarez nur noch Velazquez. Was kümmert es uns noch, er der Mann mit dem Goldhelm, wer der Mann mit dem Handschuh gewesen ist? Sie heißen für uns Rembrandt und Tizian. Ein Portrait ist nicht mehr in erster Linie Abbild eines bestimmten Menschen.
