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Donnerstag, 1. August 2024

Nicht verstehen wollen = nicht verstehen können (2)

Teil 2) - Von den Amerikanern hätte man freilich erwarten können, daß sie diese historischen Veränderungen begriffen haben. Nach 1945, nach Vietnam 1975. Aber eigentlich, wenn man die Schlachten im Westen anschaut, haben sie diese immer ganz anders geführt. Und sie bleiben offenbar dabei. Sie haben ihre Kriege napoleonisch geführt, obwohl das gar nicht notwendig gewesen wäre. Aber hierin zeigt sich, daß sie im Innersten Europäer sind, nein, die besseren Europäer sein wollen.

Welches systemische Versagen dabei gemeint ist, mußten gerade wir schmerzhaft erleben. Auch Deutschland und Österreich sind 1918 scheinbar ohne definitive Niederlage am Feld zusammengebrochen. Diese Niederlage "gab" es deshalb auch gar nicht, wie nicht nur Hitler, sondern Millionen deutscher Soldaten meinten, die keine "verlorene Entscheidungsschlacht" erlebt haben. Deutschland aber hat verloren, weil seine Volkswirtschaft nicht mithalten konnte. Während die damals zurückströmenden Soldaten die Welt nicht mehr verstanden, haben das die Bürger, ihre Familien sehr wohl verstanden. Sie waren es, die die Niederlage erfahren haben. Deshalb die "Dolchstoßlegende" und so weiter.

Das systemische Problem ist damals nur noch nicht aufgefallen. Denn damals waren auch alle übrigen europäischen Mächte mit ihren Kräften am Ende. Weil auch sie nicht begriffen haben. Wie die Ukraine heute konnte Deutschland 1918 aber weder länger die Menschen noch das Material (Waffen, Munition, Lebensmittel usw.) herstellen und bereitstellen, die es gebraucht hätte. Und wie heute konnte Deutschland 1945 keine Wunderwaffe retten, die deutsche Ingenieurskunst aufs Reißbrett und in die Werkstätten zauberte. Auch damals: Alles zu wenig und zu spät.
Das ist kein Zufall! Es ist systemisches Versagen. Wir begreifen nur nicht, daß diese Faktoren niemals getrennt gedacht werden können. Wie Reisner es in diesem Video - und nicht zum ersten mal, sondern als Merkmal seiner "Deutung" - macht. Wo er so tut, als wäre "Abnutzungskrieg" lediglich ein vorübergehender kampftaktischer Modus, in den man mal einen Tag übergeht, um dann wieder in einen anderen Kampfmodus zu switchen. Darin zeigt er am deutlichsten, daß der die russische Strategie nicht verstanden hat. Worin es um ein ganz anderes Denken geht. 

Mittwoch, 31. Juli 2024

Nicht verstehen wollen = nicht verstehen können (1)

Ich weiß nicht, ob ich über das, was dieser Fernsehbeitrag zeigt, erschüttert sein soll, oder ob nicht etwas Böses, Verlogenes spürbar wird, das diesen Oberst Reisner von der Theresianischen Militärakademie Wr. Neustadt treibt, der ältesten Militärakademie der Welt. In jedem Fall ist die im untenstehenden Video einsehbare Stellungnahme im ZDF entlarvend genug:
Der GESAMTE Westen hat (militärisch) nicht verstanden, was da in der Ukraine abläuft. Er hat die Strategie Rußlands nicht begriffen. Und er hat deren Implikationen nicht begriffen.
Dieses fehlende Begreifen ersetzt Oberst Reisner folgenotwendig durch glatte Lügen, woran das Verstehensdefizit am deutlichsten erkennbar wird. Lügen, in denen er lediglich und durchsichtig die Propaganda des Westens und Zelenskys abliefert, weil er allem voran nicht eingestehen kann, wie es wirklich aussieht. Dadurch würde sein gesamtes Denken zum Einsturz kommen. Stattdessen phantasiert er (wie auch in der Vergangenheit) ständig von Lieferungen von Material, die vom Westen kommen müssen, und die - eiderdautz - immer zu wenig und zu spät sind.  
Was, bitte schön, ist in diesem Ukrainekrieg und nach gut und gerne 500 Milliarden (manche Schätzungen gehen gar bis zu einer Billion, engl. trillion) Dollar Militärhilfe durch andere Staaten - mehr als die Hälfte des US-Militärbudgets pro Jahr, das Sechsfache des russischen, das Neunfache des deutschen jährlichen Militärsbudgets - schon bisher aber nicht zu wenig und zu spät gewesen?
Daß all die Wunderwaffen schon bisher aber fürs Insgesamt bedeutungslos waren, außer einzelnen Anfangserfolgen nichts bewirkt haben, ignoriert er überhaupt. Dabei waren das allesamt Sinnlosigkeiten. Schon weil sich Ru äußerst rasch auf all die vielen Sonder- und Wunderwaffen einstellt, und wirkungslos macht oder gleich ausschaltet. Reisner fällt nicht einmal auf, daß das Fabulieren von den "horrenden Verlusten der Russen" angesichts zu der - erst seit kurzem eingestandenen - mittlerweile überwältigenden Überlegenheit an Material und Menschen in Widerspruch steht.

Und nur zu nächsten Fehlschlüssen führt.

Dienstag, 20. Dezember 2022

Fest ist Kult der Erinnerung

Louzis Trenker sagt den heutigen Jugen wohl kaum nosch etwas. Und wenn doch, dnan als Produkt der Verbildung, lassen wir das. Wir, aus meiner Generation, sind freilich mit diesn Namen noch aufgewachsen. Louis Trenker ist damals noch in den Fernseh-Shows aufgetreten, und hate immer durch seine Erinnerungen, die er lebendig zu erzählen wußte, beeindruckt.

Das war zu Zeiten, als die, die sich erinnerten, schon alleine durch die Fähigkeit dazu hohen Respekt genossen haben. Es waren also nicht die Zeiten, in denen die Jungen sich verbildet und charakterlich verdreckt von den Alten abwandten, und behaupteten, daß sie denen "ncihts, rein gar nichts zu verdanken" hätten, weil sich "alles selbst erarbeitet" hätten. Und so weiter.

Nein, es waren aner Zeiten. Die Menschen waren noch nicht so dumm. Und wenn ich mich mit warmem Herzen an so manches Schjöne aus meiner Vergangenheit erinnere, so nehmen die Feste den hervorragendstgen Platz ein. Die in der Erinnerung zumindest immer eines waren: Eine Versammung der Alten, die dann erzhlten. Und wir Jungen, wir saßen da, mucksmäuschenstill und ohne Bedürfnis, um nur ja den Erzählfluß nicht zu stören, der uns da wie mit warmen Daunen zudeckte.

Mittwoch, 22. Juni 2022

AND THE WINNER IS ... (2)

Und die Wallstreet? Oder England? Vielleicht dann doch Deutschland?In Sachen der Finanzen gab es für die USA schon einen Vorteil - sie sind alle ihre Schulden losgeworden, die im 19. Jhd. angehäuft worden waren. Als sich die USA von vielleicht 5 Millionen Einwohnern zu ihren nun 100 Millionen entwickelte, tat es das durch Kredite aus dem Finanzzentrum London. Bis 1914 ist Amerika deshalb bei England hoch verschuldet. Aber schon in den ersten beiden Kriegsjahren waren diese Schulden durch Lieferungen von Kriegsmaterial beglichen, ohne auch nur einen Schuß abgegeben zu haben, nur durch Warenlieferungen. 

Als sie dann in den Krieg eintraten begannen sie, den Briten Geld zu leihen. Die wiederum liehen den Franzosen Geld, und diese wiederum den Russen. Keiner von ihnen würde je sein Geld wiedersehen. Die Russen unter Lenin dachten nicht daran, die 20 Mrd. Francs an die Franzosen zurückzuzahlen, die diese dem Zaren geliehen hatten. Das war später der Grund, warum die Franzosen Reparationen von Deutschland forderten. Nicht, um seine zerstörte Industrie wieder aufzubauen, sondern um ihre Schulden an England bezahlen zu können. Und England - die an Amerika. Das Ende der Geschichte: Keiner konnte die Schulden zurückzahlen, und was immer die Amerikaner investiert hatten, die USA haben es nie zurückerhalten. Sie hatten zwar den Krieg also gewonnen - aber haben sie davon profitiert?

Dienstag, 21. Juni 2022

AND THE WINNER IS ... (1)

Wenn eine Situation feststeckt - und ich habe den Eindruck, daß das politisch gesehen in Europa derzeit der Fall ist - dann tut es ganz gut, eine überraschende Wende vorzunehmen. Mosebach hat es mir einmal bei meinem Roman "Helena" geraten, als ich mit ihm ein Problem beim Schreiben diskutiert habe. "Lassen Sie die Figur etwas Unerwartetes machen!"

   L. Höbelt Vortrag DER SIEGER
Also folgen wir auch diesmal diesem Rat, und holen ein ganz anderes Thema ins Zimmer. Und die Wahl fiel ohne viel Abwägen auf einen Vortrag von Lothar Höbelt, dem er den Titel gab "Who won the World War 1?

Nicht nur, weil Höbelt immer für eine Überraschung gut ist. Das schätze ich ja an ihm - er hat stets seine eigenen, und damit nichtnur originären, sondern originellen Sichtweisen, die in Winkel Licht bringe, die gemeiniglich übersehen werden. Sondern weil er eine Frage stellt, die doch dem gemeinen Bürger seltsam erscheinen mag. "Ist das nicht klar? Ist das nicht beantwortet?"

Montag, 2. Mai 2022

Wer die Welt zerstört, zerstört sich selbst

Bis 1918 (bzw. natürlich 1914) war Wien die natürliche Mittelstation des Orient-Express, der sich seit zwei, drei Jahrzehnten als so großartige Art, von Paris über Strassburg, München, Wien, Budapest, Bukarest und Sofia nach Konstantinopel zu reisen, etabliert hatte. Und dabei eine große Zahl nationaler und privater Eisenbahngesellschaftten in einem Abkommen zu einer Einigung brachte, die bis dahin unvorstellbar gewesen war. 
Bie der Weltausstellung 1873 in Wien - dem damaligen Hauptkreuz der europäischen Eisenbahnen, mit Anbindung nach ganz Europa, und einer der fünf größten Städte der Welt - wurde er entpsrechend als "Wunder" vorgestellt. Weil es damals immer noch eine Kulturstimmung war, Fortschritt als Zugewinn an Lebensqualität zu sehen, nicht als simple Ablaufoptimierung oder Menscheneliminierung durch Technik.
Nunmehr konnte der Reisende - und  es gab immer noch Zweifler, ob das überhaupt möglich sein würde - in größtem, schönstem Luxus fast eine Woche unterwegs sein konnte, ohne sich zudem noch vor Schikanen oder gar Banditenüberfällen (in Rumänien oder Bulgarien) fürchten zu müssen. Dabei wurde schon die Lebensmittelzulieferung an jeder Station zum Garanten für Lokalcolorit in der unübertrefflichen Küche der Speisewagen. Und es konnte schon vorkommen, daß in Rumänien der Zug auf offener Strecke hielt, um König Ferdinand an Bord zu nehmen, der persönlich die Locomotive bis Bukarest zu steuern begehrte.

Nur dahingehend also wurde das Eisenbahnwesen standardisiert, als ein Kulturereignis wie das Reisen in Europa immer probmeloser möglich war. Selbst die Speisefolgen waren zwischen den Bahngesellschaften geregelt, ebenso die Waggonausstattung, die Zahl des mitreisenden Personals, alles sollte für dne Reisenden Sicherheit und vor allem: Ein kultiviertes Leben bieten. Also wählte man auch die Sprache der Diplomatie als Sprache der Bahn - das Französische. Der Wagen wurde zum Waggon, der Triebwagen zur Locomotive, der Zug zum Train. oder zum Expréss, der Zugbegleiter zum Conducteur oder Schaffner, die Fahrkarte wurde zum Billet, das WC war ohnehin noch die Toilette. (Noch in den 1960er Jahren waren viele Begriffe beim Bahnfahren französischen Ursprungs.) 1900 beschäftigte die Orient-Express-Bahngesellschaft 6.250 Beschäftigte.

Nach 1918 aber änderte der Zug seine Route. Das Zeichen, daß sich nun alles geändert hatte. 

Samstag, 2. April 2022

Die nicht wissen, daß sie verloren haben (2)

Von Menschenopfern und den Nichtsenden. Vom schlimmsten Zustand, in den ein Mensch fallen kann. Und von der einzigen Hoffnung, die wir haben dürfen - Aber nein. Sie hören nicht auf. Und wenn sich auch tausendmal gezeigt hat - gezeigt! nicht geschwurbelt, herbeiphantasiert, was auch immer - daß es ein Wahnfieber war, und wenn ich auch tausendmal aufhöre, darauf zu bestehen, daß das zugegeben wird, wenn man einfach nur damit aufhört, so hören sie nicht auf. Und nützen das vermeintliche Kampfende, um kampflos die Felder zu besetzen. Sodaß wir, wenn wir vom Leben "woanders" zurückkommen, in eine Wohnlandschaft kommen, die vollkommen umgebaut sein wird. Wir haben ihnen die Haustürschlüssel überlassen, weil wir meinten, es sei doch alles klar, udn sie haben auch genickt.

Oder? Haben sie genickt? Haben sie je genickt? Oder haben wir das einfach nur antizipiert? Und müssen uns jetzt mit einer Sache auseinandersetzen und uns gegen Kräfte wehren, mit denen wir wirlich nicht gerechnet haben - mit Kräften, die vernichten, nicht siegen wollen.

Freitag, 1. April 2022

Die nicht wissen, daß sie verloren haben (1)

Eigentlich hat man es satt. Man hat das Thema satt, man hat den Streit satt. Und es ist ein Sattsein der Rechtschaffenheit, weil alles getan, alles gesagt, alles gemacht ist. Der Sieg ist errungen, und das Ganze gerettet, denn der Gegner hatte nicht nur ein Einsehen in die wahren Kräfteverhältnisse, sondern er hat anerkannt, daß er im Spielfeld bleibt. Der wahre Sieg der Demokratie ist ja genau erst dann errungen, wenn letztlich alle EINE EINHEIT sind, die sie nie verlassen, das ist ja das Tragfähige daran. (Siehe Anmerkung*)

NICHT um die Vereinung von Unvereinbarem also geht es, NICHT um die sogenannten TOLERANZ, sondern um die Einung auf EINEM Wort. Diese Hoffnung auf das Wesen der Vernunft - Einigkeitsschaffung - hatte ja dereinst die Aufklärung beflügelt, darum ging es allen in Wahrheit, die sie da aus dem Mittelalter herauskamen, und niemals damit gerechnet hatten, daß es Zeiten geben könnte, in denen NICHT mehr von alle dem ausgegangen wurde, von dem sie noch ausgegangen SIND. Weil es selbstverständlich war. Daß Zeiten kommen würden, iin denen der Gegner vernichtet werden mußte, weil er sonst niemals einsehen würde, daß er besiegt war. 

Montag, 14. März 2022

Der erste König der Ukraine

Übrigens, wußten Sie, daß die Ukraine für einige Wochen sogar von einem Habsburger "regiert" worden ist? Die Rede ist von Wilhelm von Habsburg, dem "Roten Prinzen", wie einer seiner Spitznamen lautete. Ihm wurde schon im Herbst 1914 sowohl von den Kaisern in Wien wie Berlin der Auftrag erteilt, die damals zum Zarenreich gehörigen westrussischen, von Moskau nicht so wirklich geliebten Gebiete (in denen es so viele kleine Völker mit je eigenen Sprachen, und zudem noch so viele Juden gab) sowie für Galizien und der Bukowina, die damals habsburgischer waren als man es sich vorstellen kann (ich erzähle später, warum das sogar in ganz eigentlichstem Sinn so war), zu studieren. 

Und zu schauen, ob sich dort (und welche) politische Strukturen für "Länder" aufbauen ließen. Zu einer verantwortlichen Regentschaft gehören eben auch Überlegungen um Dinge, die theoretisch sein könnten, und auch träumen darf man da einmal. Weh dem, der keine Träume hat, er hat keine Zukunft. Und wer keine Zukunft hat, der hat bereits die Gegenwart verloren.

Auf jeden Fall war es im Sinne beider Kaiser, zwischen ihren  Reichen und dem Zarenreich einen gewissen Puffer zu schaffen. Es braucht nicht viel an Einsicht um zu erkennen, daß eine direkte Nachbarschaft deutlich rascher Probleme schafft, als ein gewisser Abstand. Es ist eine uralte politische Weisheit, daß Feindschaften zwischen Nachbarn oft blitzschnell entstehen, viel seltener aber zwischen "übernächsten" Völkern.

   Wilhelm von Habsburg, evtl. König der Ukraine
Erzherzog Wilhelm von Habsburg liebte bald das abgelegene, so ganz eigene, archaische Leben in Ostgalizien und weiter östlich und südlich. Er war fasziniert von dieser komplexen, vielsprachigen, vielkulturellen Urlandschaft, der er immer mehr zugehören wollte, und lernte deshalb ukrainisch. In diesen Zeiten entwickelte er gar zu mancher Frau leidenschaftliche Gefühle.

Im Zuge des Kriegsverlaufs wurde Ostgalizien von Österreich und Deutschland besetzt. Schon in dieser Zeit setzte Wilhelm durch, daß Galizien gewisse Autonomie zugestanden bekam. 

Nach dem Frieden von Brest-Litowsk 1917 kamen umfangreiche weitere Gebiete unter deutsch-österreichische Fuchtel, sodaß die besetzten Länder bis zum Schwarzen Meer reichten. Daraus wollte Wilhelm nun sein Königreich gestalten. Und für einige Momente schien sein Traum auch in Erfüllung zu gehen. 

Freitag, 3. Dezember 2021

Und das passiert nun wirklich.

Es mag unübersichtlich aussehen, dieses Spiel zwischen Kritikern hier, und Politik und Establishment dort. Aber eine Linie war von Anfang an erkennbar, und sie verläuft für viele ganz sicher überraschend. Ja, ganz sicher überraschend.

Doch belasse ich es vorerst mit folgender Beobachtung: Wenn auch auf allen Seiten, so zeigt sich in der Kritik, in der Gegenströmung, die sich am Coronawahn formiert hat - formiert, denn bestanden hat sie schon sehr sehr lange, ja seit es den Menschen gibt - und der auch diese Seiten zu dienen scheinen (sic! es ist eine reine Koinzidenz, keine Communio, ich hoffe sehr, daß ich das hier bereits ausreichend zeigen konnte) ein allen gemeinsamer Zug. Die einen haben ihn ohne es zu wissen, und mäandern deshalb zwischen ihm und dessen Gegenteil (sic!). Die anderen folgen ihm gezielt und bewußt. 

Wir erleben aber nun den endgültigen Siegeszug der französischen Revolution.
So, wie Jacques Rousseau als "Prototyp des Gegenwartsmenschen" angesehen werden muß, und zwar bis auf Punkt und Komma, ist das amerikanische und später französische Revolutionsgeschehen auf oder kurz vor seinen maximal möglichen Punkt der Vollendung angelangt. 
Das ist nicht metaphorisch, sondern knochentrocken real zu sehen. Wie leben also in der späten Phase einer ganz realen Revolution, die etwa 1776 begonnen hat, und deren Ziel war, die Welt zu umfassen. Und die eine Idee, einen Alternativentwurf zur Schöpfung als einer Welt, aus der Gott entfernt werden kann und muß, die Idee des Rationalismus (Aufklärung), in dem das Denken des Menschen zum ultimativen Geist erhoben wurde, auf die Ebene der Realisierung gehoben hat.

Dienstag, 14. September 2021

Hält Przemysl? (5)

Armageddon 1, 2, 3 und 4. Als das Ende der Welt kam. - Die Folge des gescheiterten Ausbruchsversuchs war kaum noch beschreibbar. Verzweiflung, Panik überall in der Stadt und in den Festungsgräben. Am Abend des nächsten Tages, dem 19. März 1915, bat Generalleutnant Kusmanek die fünf Hauptbefehlshabenden zu einem letzten Konsilium. Daß Przemysl nicht mehr gehalten werden konnte, war nicht mehr zu leugnen. Die Lebensmittel waren (bis auf eine allerletzte Notration) aufgebraucht, die Moral der Soldaten kaum noch beschreibbar am Boden. Nervenzusammenbrüche, Panikattacken, völlige Entkräftung und Apathie, Wein- und Schreikrämpfe, apokalyptische Phantasien die die Runde machten, es war eine Stimmung wie unmittelbar vor dem Jüngsten Tag. 

Die Soldaten waren dermaßen entkräftet, erschöpft, nervlich am Ende, daß auch nicht ein einziger Angriff der Russen noch abgewehrt werden hätte können. Umgekehrt waren sie so hysterisch, daß "gespenstische Schatten" gesehen wurden, wo bei Nachsicht nur eine russische Zwei-Mann-Patrouille erkennbar war. Wegen eines solchen Gespenstes aber begann an einem Abschnitt ein ganzes Regiment derartig panisch ins Niemandsland zwischen den Fronten zu schießen, daß die Russen glaubten, es handele sich um einen nächsten Ausbruchsversuch, und ihre Truppen in Alarm versetzten. 

Ja, man war am Ende. Rien ne va plus.

Aber wer dachte, das wäre also nun der Tiefpunkt, der hatte sich getäuscht. Was nun kam, sollte alles übertreffen, was jeder der in Przemysl Eingeschlossenen sich auch nur in den schlimmsten Träumen hätte vorstellen können.

Samstag, 4. September 2021

Hält Przemysl? (4)

Der Ausbruch, der ein Zusammenbruch war. Przemysl war der Korken in der Flasche, deren Geist Osteuropa zu einem "bloodland" machen sollte. Die simpelste Erklärung dafür, daß die Russen alles, einfach alles zu wissen schienen, was in der Festung vor sich ging und was an Verteidigungsmaßnahmen geplant war, lag ... im Radiosender. Dessen Code war von russischen Ingenieuren geknackt worden, und jede Meldung von oder an die Festung wurde somit vom Feind mitgelesen. Jede Verlegung von Truppen wurde sofort vom Feind beantwortet, jede geplante Aktion unterbunden, und die russische Artillerie - ohnehin der österreichischen an Feuerkraft, Geschützqualität und Munition weit überlegen - schlug pünktlich und präzise los, sobald sich etwas zu treffen bot. 

Die russische Artillerie war ohnehin das Fallbeil für die österreichischen Armeen in diesem ersten halben Jahr des Krieges gewesen, wo sie von Niederlage zu Niederlage getrieben wurden und nur durch den Mut der Verzweiflung wenigstens halbwegs zurückgehalten werden konnten. Sodaß das Ziel, über die Karpaten Budapest zu erobern, nicht erreicht wurde. Sie konnten anders als die Habsburger Truppen mit den neuen Arten des Kampfes umgehen. Die die Österreicher nicht kannten, und deshalb vorsorglich für untauglich erklärt hatten; leider. Sie mußten nachvollziehen, was die Russen selber im Krieg mit den Japanern 1905 blutig lernen hatten müssen. 

Das Zauberwort hieß "kombinierte Waffengattungen", und bedeutete etwa, daß die Artillerie jeweils das Terrain vor der eigenen vorrückenden Truppe beackerte. Der Beschuß rückte dann jeweils mit weiter, die russischen Geschütze hatten anders als die österreichischen dazu auch die Reichweite. Unter solchen Bedingungen war oft an eine Gegenwahr durch die Österreicher kaum zu denken, man konnte nur fliehen. 

Aber da waren dann die russischen Scharfschützen mit ihren hervorragend geeigneten Gewehren.

Donnerstag, 2. September 2021

Hält Przemysl? (3)

Für den 18. März 1915 hatte der Festungskommandant von Przemysl, Generalleutnant Hermann Kusmanek von Burgneustädten, schließlich einen ultimativen Ausbruchsversuch angesetzt: Kämpfen muß das Ungarnheer, Siegen oder sterben, heißt es in der Operette - Es ging nur noch um die Ehre. 

Die Lage in der seit Oktober belagerten österreichisch-ungarischen Festung war völlig verzweifelt. Jede Hoffnung, daß Generalfeldmarschall Conrad von Hötzendorf von den südlich gelegenen Karpaten her eine Ersatzarmee schicken könnte, mußte endgültig aufgegeben werden. Der Winter war zu hart, und an ein Durchkommen im Schnee gegen die drei russischen Armeen, die Przemysl in weitem Umfeld umschlossen hielten, war nicht zu denken. Denn wie immer hatte Conrad Divisionen "befehligt", die es gar nicht gab. 

Dienstag, 13. Juli 2021

Hält Przemysl? (2)

Immerhin 48 Kilometer war dieses System aus Bunkeranlagen, Geschütz- und Infanteriestellungen und -gräben lang. Das relativiert die den unbefangenen Betrachter vielleicht erschreckend hohe Zahl von Verteidigern. Die aber zum großen Teil sowieso aus nur bedingt kriegstauglichen Rekruten zusammengesetzt war, die, wie sich bald herausstellen sollte, nach den ersten Schüssen des Feindes auf und davon liefen. Das Durchschnittsalter der Soldaten lag bei Mitte dreißig bis Mitte vierzig. Unternehmer, Verwaltungsbeamte, Bankdirektoren, oft weit über "Soldatenfigur" und in einer katastrophalen körperlichen Verfassung (bald sollten sie freilich radikale Fasten- ja Hungerkuren durchmachen müssen) in zwei Dutzend Sprachen, wo oft ein Soldat den Kameraden neben ihm nicht verstand.

Das alles befehligt von Offizieren, die kaum besser ausgebildet, und schon gar nicht mutiger waren. Die ihre Soldaten später dann schon bei ersten gefährlichen Situationen sträflich im Stich lassen würden, sodaß Kompanien (oder das, was von ihnen noch übriggeblieben war) von beherzten Korporalen, und Regimenter von Vizeleutnants "befehligt" wurden, die das nur "taten", weil sie zu feige gewesen waren, wie seine Vorgesetzten im russischen Artilleriefeuer zurückzulaufen. Nach den ersten schweren Angriffen Anfang Oktober würde es sogar eine Division geben, die von nur noch einem einzigen Leutnant, dem letzten von dutzenden Offizieren, befehligt wurden, dem ein routinierter Vizeleutnant (ein Charge, also nicht einmal ein Offizier) zur Seite stand, der aber wenigstens wußte, wie Dinge realisiert werden konnten. 

Montag, 12. Juli 2021

Hält Przemysl? (1)

Als Dr. Jan Stock, der oberste Proviantoffizier und Vizekommandant der Festung Przemysl, es niederschrieb war er nach eigener Aussage selbst erschrocken. Denn er war doch ganz sicher immer liberal und weltoffen gewesen. Der durch zahlreiche Zeugnisse höchst vernünftige, gleichermaßen kühl denkende wie kluge Mann gestand sich nun aber etwas ein, von dem er nie geglaubt hätte daß er es eines Tages so sehen würde - daß nämlich die Vorurteile über Juden zuträfen. 

Denn was sich während der Belagerung dieser k.u.k-Festung, die vom 5./6. Oktober 1914 - mit einer dreiwöchigen Entsatz-Unterbrechung im November - bis zur Kapitulation am 22. März 1915, Schlag sieben Uhr morgens, dauerte und über enorme Härte, Notz und Hunger ging und die längste Belagerung (als wehrhafte Vollumschließung durch einen Feind) des Ersten Weltkrieges war, ließ auch in seinen Augen kein gutes Haar an ihnen. Und das sahen alle Eingeschlossenen so, die in ihrer völkischen und sprachlichen Vielfalt wie eine Widerspiegelung der zahlreichen Völker und Volkschaften der Habsburger Monarchie wirkten. Aber mitten in der zunehmend schneidender werdenden Lebensmittelknappheit aus der Not der Mitmenschen auch noch dermaßen brutal Profit zu schlagen, zeigte einen Grad an moralischem Verfall, den niemand sonst in Przemysl (wo über Jahrhunderte ein hoher Anteil an Juden nie wirklich geliebter Teil des Weichbildes der Stadt war) fassen konnte.  

Sonntag, 27. Juni 2021

Sklaverei, Afrika, Geld und Steuern (2)

Die Rolle des Geldes wird von Afrikanern selbst sehr kritisch gesehen. Und insofern ist die Einführung von Geld als Zahlungsmittel FÜR STEUERN die Primärkatastrophe gewesen. Plötzlich war der afrikanische Mensch nicht mehr in der Lage, so wie immer Abgaben an die Obrigkeit durch seine eigenen Produktionsmittel (Rinder, Handarbeitsprodukte, Arbeit) zu bezahlen. Plötzlich mußte er sich mit einem Markt beschäftigen, auf dem Geld Zahlungsmittel war, während die traditionellen Märkte immer Tauschmärkte waren?

Das können wir alles auch auf Europa umlegen. Die soziale Katastrophe des 13. Jahrhunderts war dieser totale Umbau der Gesellschaften durch die Geldwirtschaft. Sie war das "weg vom Feudalen", das "hin zu per Geld definierten Abhängigkeits- weil per Verordnung auferlegten Schuldverhältnissen", die nun dasselbe bedeuteten, wie es die Afrikaner im 20. Jahrhundert erlebt haben: Plötzlich mußte das Arbeiten und Lebensschaffen dem Erwerb eines Drittmittels dienen, dem Erwerb von Geld!

Samstag, 19. Juni 2021

Der Atheist denkt kurzfristig erfolgreicher (3)

Warum war das den Deutschen selber nicht eingefallen?Weil man "das nicht tut". Niemals wäre es einer ehrbezogenen Armeeführung noch der Väterepoche - den Wahnsinn haben erst wir Söhne und wie erst unsere Söhne zum absoluten Schrecken perfektioniert - eingefallen, den Kopf der gegnerischen Armee abzuschlagen. 

Kein Feind (der ab dem Kriegsende wieder zum Freund, bestenfalls zum Gegner in Interessen wurde) wurde restlos vernichtet, und kein Krieg mit dem Ziel geführt, den gegnerischen Feindesstaat zu vernichten, ja auch nur zu destabilisieren. Wenngleich auch die Zeit der 1930er, 1940er Jahre das Edle, das erst auf der breiten Straße der Heiligkeit seinen Wert über das Hinweisende hinaus erreicht, bereits zum Singulären machte. Das System war auf anderes ausgerichtet. Auf Effizienz, auf Modernität, auf vollkommene Unmenschlichkeit und Naturwidrigkeit, die sich dann als "sozial" und "ökologisch-nachhaltig" tarnt.

Das Gesetz, daß der Zweck - der Sieg, und sonst nichts! - alle Mittel heiligt, war aber immer für einen Christenmenschen inakzeptabel. Denn das Ausgehen eines Krieges als eines großen Insgesamt liegt wie bei jedem komplexen System immer noch in der Hand Gottes. Jeder anständige Feldherr (darunter sogar Namen wie Napoleon) wußte, daß man in Schlachten nur den ersten Schlag planen kann. Ab da nehmen die Dinge ihren eigenen Lauf, und man kann nur noch reagieren.

Freitag, 18. Juni 2021

Der Atheist denkt kurzfristig erfolgreicher (2)

Der Versuch, einer banalen Erkenntnis mehr Allgemeines herauszupressenHitler hatte geschickt mit dem Wahnsinn Stalins gespielt, das scheint klar. Der nun das nächste Stadium auf dem Weg zur Paranoia erreichte, und großangelegte Säuberungen vornahm, mit denen er bei der Armee begann. Und in deren Zug er alleine bis 1939 geschätzte zwanzig Millionen Sowjetbürger beseitigen ließ. Aber nicht nur Tuchatschewski hatte zu kurz gedacht, auch Stalin. Die spektakulären Anfangserfolge der Wehrmacht 1941 waren nicht zuletzt der Unerfahrenheit der neuen Führungsriegen der Roten Armee zuzuschreiben.

Seine Paranoia hatte der sowjetische Diktator aber gar nicht zu Unrecht. Denn man darf nicht vergessen, daß auch er vor dem Sein stand, sodaß sich also auch sein Gewissen aus diesen tiefsten Tiefen in der Spannung zum Sein selbst befunden hat. Schon gar, wo er doch als gläubiger Orthodoxer aufgewachsen, ja sogar für kurze Zeit Zögling in einem Priesterseminar war. Weil es aber einer wirklichen Auseinandersetzung des Gewissens fehlt, sucht es Ersatzräume, in denen es sich archetypisch entfaltet. Bei Stalin war es ein immer paranoideres Verhältnis zu seiner Umgebung und zu seinem Land, das in immer zügelloseren Blutbädern Entlastung suchte.

Donnerstag, 17. Juni 2021

Der Atheist denkt kurzfristig erfolgreicher (1)

Die Kameraden nannten ihn wegen seines offenbaren militärischen Genies "Roter Napoleon", und er hatte sich einen so guten Ruf erworben, daß er sogar zweimal zu deutschen Generalstabskursen eingeladen wurde. Und das in einer Zeit, in der sich Hitler und Stalin als Todfeinde gaben. Hitler phantasierte von einer westlichen faschistischen Koalition, die der UdSSR den Garaus machen sollte, und Stalin träumte immer noch von einem Vorstoß quer nach Holland, der dem Westen das Genick brechen sollte? 

Die Rede ist von Marschall Michail Tuchatschewski, dem in der ersten Phase der Sowjetunion vielleicht begabtesten, sicher aber bekanntesten General der Roten Armee. Der bis in die Mitte der 1930er Jahre auch der deutschen Generalität ein Begriff war. Als Kamerad, wohlgemerkt.

Wie das? Man vergißt, daß sich seit dem Vertrag von Rapallo (1922) die sowjetischen und deutschen Generale bester Kontakte erfreuten. Sogar noch 1935 waren die Beziehungen der Generalissimae hervorragend, und die UdSSR hatte bis dahin nicht unerheblichen Anteil an der Wiederaufrüstung Deutschlands. Die Beziehungen zwischen deutschen und russischen (sowjetischen) Generälen waren also auch vor 1939 sehr gut.

Sonntag, 19. Januar 2020

Warum der Erste Weltkrieg die Vormachtstellung Deutschlands schuf (2)

Teil 2)



Die Nachkriegsordnung hielt aus dem Grund, so Höbelt weiter, nicht länger als bis 1939, weil die Siegermächte nicht wirklich hinter der neu geschaffenen Ordnung standen. Sowohl die USA wie auch Rußland hatten sich aus Europa wieder zurückgezogen und waren mit eigenen Problemen beschäftigt. Frankreich und Italien waren zu schwach, um Europa stabil zu halten, standen noch dazu in einem Konkurrenzverhältnis zueinander.

Nach 1945 hielt die Ordnung, weil sowohl die USA wie auch Rußland an Europa strategisches Interesse hatten. Grund war die neue Gegnerschaft, die im Kalten Krieg seine Form fand. Heute steht Europa vor der Situation, bestenfalls "die Schweiz der Welt" zu werden. Seine Bedeutung ist marginalisiert, denn die Mächte der Welt - USA, Rußland, China, Indien, die Tigerstaaten - spielen in einer eigenen Liga. Und haben in Ostasien einen neuen Schwerpunkt gefunden. Dem Europa sowohl technisch wie zivilisatorisch hoffnungslos unterlegen ist.

Interessant Höbelts Aussage zur landläufigen Meinung, die USA hätten am Kriegseintritt 1917 schon deshalb Interesse gehabt, weil sie sonst um ihre Kredite an die Alliierten hätten fürchten müssen. Höbelt bestätigt die auch vom VdZ vertretene Meinung, daß es anders war. Die USA hatten vielmehr im Ersten Weltkrieg die Chance gesehen, ihre alten Schulden an Europa (v. a. England) auszugleichen. Der VdZ hat auch hier schon dieselbe Ansicht dargelegt. Teilweise wurden die englischen Kredite mit Übernahmen von Aktienkapital ausgeglichen, und ein großer Teil der amerikanischen Industrie fiel in amerikanisches Eigentum. Bis dorthin hatte die USA seine schon 1914 überragende Stellung am Weltmarkt (Deutschland hatte mehr Stahl produziert als der Rest Europas gemeinsam, aber die USA mehr als die übrige Welt zusammen) durch englische Investitionen errungen.

Nach 1918 standen sie finanziell pari mit Europa, und konnten sich wieder in die alte Isolation (Monroe-Doktrin) zurückziehen. Sie waren ja nicht einmal dem Völkerbund beigetreten. Erst im Zweiten Weltkrieg war es anders, da erhielten die USA ihre Kredite an die westlichen europäischen Mächte nicht mehr zurück.

Höbelt spricht hier zwar nicht darüber, aber wir wollen kurz fortführen und darauf hinweisen, daß Europa nach 1918, noch mehr aber nach 1945, für den Rest des europäischen Kontinents erdrückend übermächtig wurde. Das war in der Gründung 1870/71 bereits angelegt, wir haben es bereits behandelt. Auch wenn es so tut, als sei es "fair" und Frankreich gewissermaßen den Vortritt läßt, um friedliche Absichten zu beweisen. In den Augen des VdZ erklärt sich so, was Höbelt hier verwundert festhält: Daß im Grunde die ganze EU nach der Pfeife Frankreichs tanzt. Während Deutschland alles tut, um seine reale Macht und Stärke unter der Tischdecke zu halten und im realen außenpolitischen Handeln alles zu tun, um sich als schwächer dazustellen als man ist.