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Donnerstag, 18. Juli 2019

Auch in Millionen von Jahren hat die Evolution nichts gemacht

Der VdZ hat noch keinen Menschen angetroffen, der wirklich ernsthaft über das, woran zu glauben er mit absoluter Gewißheit gleichsetzte - die Evolution der Menschen und Lebewesen, die materialistische Entstehung des Universums - nachgedacht hat. Obwohl er die "Tatsache" einer Evolution strikt behauptet, ja jeden, der das bestreitet zum Idioten erklärt.

Am erschütterndsten aber war und ist, daß die meisten sich nicht einmal im Ansatz mit biologischen Tatsachen und Argumenten auseinandergesetzt haben, und schlicht und ergreifend NICHTS wissen, und auch gar nicht wissen wollen. Das einzige, was sie "wissen", hat ihnen eine rauchige Stimme im Fernsehen eingehaucht, die davon erzählt, daß wieder einmal "die Evolution in Millionen von Jahren" Wunder gewirkt hat.

In diesem Video-Vortrag werden von dem Naturwissenschaftler Dr. Thomas Seiler in einer Art Schnelldurchgang (eine Stunde) einmal die hauptsächlichsten Argumente der Evolutionstheorie dargestellt. Sein Vortrag ist also so etwas wie eine Grundausstattung für jeden, der einmal ernsthaft eines der katastrophalsten, weil irrigsten, weitreichendsten Vorurteile durchzudenken beginnen möchte. 

Und zu naturwissenschaftlichen Fragestellungen und Tatsachen gelangt, von denen die allermeisten Menschen nicht einmal den Funken von Ahnung haben. Oder von denen sie je auch nur ansatzweise - außer über entstellende Verunglimpfungen - gehört haben. Die allermeisten kennen nicht einmal ansatzweise aber auch nur die Argumente, die angeblich FÜR eine Evolution sprechen. Sie glauben einfach daran. Warum? Weil ... ja weil es alle tun. Na und wie erst "die Wissenschaft". Reine PR.

Im "allergünstigsten" Fall sind manche teil-, aber völlig fehlinformiert. Auch der VdZ kennt Menschen die zu einer Diskussion geneigt sind, aber dann mit angeblich belegen sollenden Argumenten kommen, die schon vor hundert Jahren widerlegt waren. Wie die Heckelsche These, daß jeder Mensch im Mutterleib alle Phasen der Evolution von Lebewesen durchmache.

Aber gut, an diesem sachlichen Desinteresse ist sogar etwas richtig, es ist ein richtiger Instinkt. Denn in diesem Vortrag wird gezeigt, daß die angeblichen Argumente FÜR alles andere als "Beweise" für Evolution sind, im Gegenteil: Die biologischen Tatschen WIDERSPRECHEN einer Annahme einer evolutiv, also in Makro-Evolution entwickelten Welt. Zum Gegenteil stützt die Naturwissenschaft aber die Annahme einer Schöpfung.

Die wesentlichsten Argumente bleiben hier zwar aus, alles bleibt auf naturwissenschaftlicher Basis, dennoch sollte das hier vorgestellte Wissen zum Allgemeinstand der Gegenwart gehören. Die wesentlichsten Argumente, die eine Evolution definitiv ausschließen, weil sie denkunmöglich ist, entstammen freilich der Philosophie. Aus der man nachweisen kann, daß die Evolution auf grundsätzlichen Denkfehlern beruht.

Denn selbstverständlich kommt auch die Evolutionstheorie nicht ohne ihr zugrunde liegende Philosophie aus. Sie beruht keineswegs auf der mathematischen Stichhaltigkeit von "Beobachtungen", wie uns ständig erklärt wird. Zum Gegenteil muß sie enorm viele Beobachtungstatsachen durch "kreative Deutung" wegerklären und seriöse Philosophie ausblenden. Und hat dabei eine fatale Wechselwirkung mit ähnlichen Fehlentwicklungen in der Astrophysik/Kosmologie entwickelt, wo eins das andere zur Rechtfertigung heranzieht - und sich wechselseitig somit "kreative Deutungen" als Beweis dienen und sich unter Berufung auf den jeweils anderen erklären. Akzidentien können niemals Substanz "erschaffen". Darauf aber beruht der Darwinismus.







Donnerstag, 11. Juli 2019

Wissenschaft beweist keineswegs, daß es einen Urknall gab (2)

Teil 2)



Also konzentrierte sich die Theoriephantasie auf Wege, wie die Gravitation doch den Gasdruck überwinden könnte. Durch extreme Komprimierung zum Beispiel, wie in einer Supernova. Und es gibt noch mehr Theorien. Aber alle haben ein Problem (ca. min. 37): Es braucht überall bereits einen Stern, um dann erklären zu können, wie sich aus dem Gas im Weltall ein Stern bilden soll. Die gegenwärtige Astrophysik geht zwar von Sternen aus, hat aber keine Ahnung, wie sich überhaupt einmal ein Stern gebildet haben soll.  

Wir scheinen es hier also mit dem von überall her bekannten Grundproblem der materialistisch vertrockneten Naturwissenschaft der Gegenwart zu tun zu haben: Sie braucht als Voraussetzung das, was sie zur "Entstehung" dieser Voraussetzung benötigt: Das Endergebnis. Und die materialistisch-mechanistisch fundierte Astrophysik, die die Entstehung der Sterne erklären können soll und muß, hat dasselbe Problem. Sie kann den Ursprung nicht erklären. Was immer wir in Zeitungen etc. etc. lesen - es sind mehr oder weniger phantasiereiche Geschichterl. Auch so hochschwanger-bedeutungsvoll daherkommende "populärwissenschaftliche" Büchlein wie "Die kleine Geschichte der Zeit" eines Stephen Hawking sind reine Phantasie, Erfindungen einer neuen Mythologie.

Und dann bringt Seiler genau das Argument, das der VdZ vor grob geschätzt 30 Jahren seiner ältesten Tochter vortrug, als sie - wie alle Kinder seit Jahrzehnten von der Schule verblödet (JA, der VdZ haßt die Schulen und vor allem die Lehrer, aus Erfahrung, nicht aus Ideologie: Eine strunzdumme, arrogante, gewaltbereite, unmenschliche Drecksbagage! Die wenigen Ausnahmen rechtfertigen nicht, den Begriff zu ändern) - nach dem Grund gefragt hat, warum der Vater die Urknalltheorie ablehne. Die Antwort war genauso, wie sie Seiler hier vorträgt: 

Wenn wir Beobachtungen machen, die 13 Milliarden Jahren zurückliegen sollen, und die von entfernten Sternen kommen sollen - wo waren diese Sterne aber vor genau diesen 13 Millionen Jahren? Dann müßten sie bei einem Ausgang von einem Punkt ja so nahe gewesen sein, daß das Licht von ihnen zu uns blitzschnell da gewesen sein müßte! Es ist also verrückt zu glauben, die Entfernung eines Sternes würde über das Licht meßbaren Zeitdauern von Milliarden von Jahren gleichkommen, wenn und weil wir durch Licht (wie sonst) Kenntnis von ihnen erlangen! Was heute gemessen, beobachtet weit weg ist, muß damit schon vor 13 Milliarden Jahren genau so weit weg gewesen sein! Wir müßten, wenn wir ins Universum blicken, eine zeitlich gar nicht zuordnenbare Folge von Stern- und Galaxiezuständen beobachten. 

Wir beobachten aber im Universum nicht einmal "Galaxiebildung", die Zeitungsberichte, die uns das vormachen, sind falsch und Erfindungen völlig verblödeter PR-Agenten und "Redakteure"), sondern alles sind Zustände, fertige und vor allem: quasi quasi "späte" Zustände. Wir könnten sie sonst gar nicht beobachten. Wir können "zum Entstehungszeitpunkt Entstandenes" heute (!) gar nicht beobachten, das "weit weg ist". Die Tochter war perplex. Sie schien es sogar zu kapieren.

Hätte ihr der Lehrer nicht sofort "erklärt", warum der Vater keine Ahnung hätte, und den VdZ beim Elternsprechtag wie einen Volltrottel behandelt, der natürlich von nix eine Ahnung haben konnte, denn die Weisheit, die Wissenschaft, die Wahrheit war bei den Lehrern quasi ingenitum und vor allem per Magistertitel. Was sollte da so ein Vaterfuzzi, der noch dazu als "autoritär" bekannt war, zu sagen haben? Lehrer sind seit Jahrzehnten buchstäblich das Letzte! Und die Feinde der Eltern. Und die Feinde Gottes. Er möge diese strunzdumme Drecksbrut hinwegfegen vom Antlitz der Erde.

So, zurück. Denn Seiler bestätigt unter Zitation von Astrophysikern genau das: Die Sterne, die aufgrund der (in Bezug auf das angebliche Gesamtalter des Universums von 13,7 Mrd. Jahren) zeitlich notwendigen Entfernung "jung" sein müßten, sind ihren gemessenen Parametern nach "alt" (min. 49). Also begann man, das Unmögliche durch Einführung einer neuen, unbekannten - okkulten! (Physik, Technik ist die Fortführung der Magie!) - "dunklen Materie" irgendwie zu retten. Was nix anderes heißt als: Wir haben keine Ahnung! Aber damit unser Phantasie-Modell stimmt, muß es eine "unbekannte, nicht beobachtbare, aber allgegenwärtige Kraft" geben. Sonst müßte nämlich tatsächlich alles auseinanderfliegen. Es gäbe keine Sterne. Dunkle Materie? Niemand, wirklich niemand weiß, was das sein soll. Es "gibt" sie halt einfach ... Warum fliegt das auseinander, warum bewegt sich das? Keine Ahnung. ES muß also auch eine "dunkle Energie" geben! Was das sein soll weiß auch keiner, es "muß" sie halt einfach geben, sonst hält ein materialistisches Universumsmodell nicht.

Das ist der Stoff, aus dem heutige "Wissenschaft" gewebt ist. Das ist der Stoff, dem jeder, der noch fünf Sinne halbwegs beisammen hat, unterworfen wird. Weil jeder Volltrottel aus dem Fünferhaus drei Straßen weiter noch im Vollsuff, und jeder Harvard-Absolvent, der nur brav nachgeschustert hat, was bei Prüfungen verlangt wurde, je mit "Autorität" verkündet, und einem den privaten Raum, der immer ein Hierarchieraum ist, ein Ort des Zueinanders von Autorität und Sinn, aus der Hand reißt. Und wenn es persönlich nicht geht, dann übers Internet und Handy, mit dem Gleitmittel versprochener Rechtfertigung der Ersparnis von Sittenleistung. Also der Gutheit von Sittenlosigkeit.

Wie hier schon oft dargelegt: Wir sind zu einer Gesellschaft von Masturbanten geworden. Kultur? Lächerlich. Gesellschaften von Masturbanten - also Lebensfeindlichen, dazu gehören auch alle Abtreiber und Verhüter, kein Unterschied - können niemals Kultur sein. Sie können nur Kulturerbe verprassen.

Gegen diese Urknalltheorie spricht auch, daß man mißt, daß die Temperaturunterschiede im Weltall extrem gering sind - gerade mal 1/30.000.000tel von Grad. Das reicht nicht für Galaxienbildung! So homogene Temperaturen kann es im Weltall nach einem Urknall (etc. etc.) nicht geben. Also muß man neue Theorien ("Konstante") erfinden, damit das irgendwie noch aufgeht, weil sich die Rechnung hinten und vorne nicht ausgeht. Denn wenn es mehr "dunkle Materie" geben soll, weil es sonst keine Galaxien geben kann, kann sich das Universum nicht so schnell ausgedehnt haben, das Alter des Universums würde auf gerade mal sieben Milliarden Jahre schrumpfen. Aber man will die Theorie einfach und um jeden Preis retten, indem man Dinge einführt, sagt Seiler sehr treffend, die noch niemand beobachtet hat, die es aber "einfach gegen muß", weil sonst alles nicht mehr stimmen kann.

Dieses Dilemma der derzeitigen Physik, die eine mythische Märchen-Kosmologie wurde, macht der Vortrag von Thomas Seiler recht nachvollziehbar. Und ein Teil der Wissenschaftler (und wir gehen davon aus: Es sind nicht die schlechtesten, vielleicht aber nicht unbedingt die, die am meisten in der Kronen Zeitung oder Bild oder Spiegel oder Nature oder Wissenschaft aktuell erwähnt werden) hat darauf bereits mutig reagiert. Und verlangt eine Neuorientierung. Prof. Alexander Zickler ist einer davon, wir haben ihn schon mehrmals hier erwähnt. Mit der Einführung von lauter Konstanten, die niemand noch je beobachten hat können, kann man doch nicht um jeden Preis eine Theorie zu retten versuchen, die einfach nicht hält, wenn man nicht die Logik aufgibt und ein Märchen erfindet!

Das heutige Modell des Universums muß davon ausgehen, daß nur vier Prozent des Universums aus Atomen besteht, wie wir sie aus der Physik kennen. Will man die Big Bang-Theorie retten, muß man davon ausgehen, daß 96 Prozent des Universums aus UNBEKANNTER MATERIE und UNBEKANNTER ENERGIE besteht. Dazu kommt, daß die Sternenentstehung aus Naturprozessen NICHT erklärbar ist. Kein Naturwissenschaftler kann also behaupten, daß die Entstehung des Universums durch Naturprozesse erklärt werden kann. Und die meisten tun es auch längst nicht mehr. Es gibt deshalb keinen Grund zu bezweifeln, daß wegen der "Erkenntnisse der Naturwissenschaft", die Entstehung der Schöpfung ex nihilo, aus dem Nichts, nicht in einem Schöpfungsakt Gottes gründet.










Mittwoch, 10. Juli 2019

Wissenschaft beweist keineswegs, daß es einen Urknall gab (1)

Dieser Vortrag des deutschen Physikers Dr. Thomas Seiler unterlegt aus einer weiteren Quelle, was zuletzt an dieser Stelle als notwendige Berichtigung der Kosmologie vorgestellt wurde: Es belebt die Thesen von Robert Sungenis, daß die Erde das Zentrum des Universums ist und dieses Universum sich um die Erde bewegt. Dabei bietet dieser Vortrag nichts sonst als einen Parforceritt durch die Physik! Selbst für die Voraussetzung, die von einem Heliozentrismus und Urknall ausgehen. Die physikalischen Grundbedingungen müssen ja für alle gleich sein.

Seiler stellt hier also nichts anderes als die Grundlagen der Astrophysik vor, unabhängig davon, welchem Weltbild man nachhängt. Er enthält sich auch jeder Deutung, zumindest weitgehend, und bespricht, wie die moderne Astrophysik überhaupt auf jenes Bild vom Kosmos kommt, das es vorgibt zu haben. 

Aus physikalischen Tatsachen allerdings ist das nicht zwingend abzuleiten. Im Gegenteil. Darin sind Tatsachen enthalten, die auf ganz andere Gesamtmodelle des Universums verweisen, die neue Erklärungsmöglichkeiten bieten würden.

Aber ging es je um Tatsachen? Ging und geht es je einem Menschen um Tatsachen? Ging und geht es nicht immer um andere Welterklärungen - um die Frage MIT oder OHNE Gott? Geht es nicht letztlich damit immer - auch in der Wissenschaft - um die Frage der ... Schuldbewältigung? Und zwar genau bei jenen, die keine objektive Instanz haben, die ihnen ihre Schuld vergibt?

Besonderes Augenmerk sei auf die beobachtbare Tatsache gelenkt, daß fast alle kosmischen Erscheinungen (abgeleitet aus der Listfrequenz) eine "Rotverschiebung" zeigen. Sich also von der Erde weg bewegen. Aber - das trifft auf alle Richtungen des Universums zu! Somit muß sich das Universum in allen Richtungen VON DER ERDE WEG bewegen. Das kann aber nach der Urknall-Theorie gar nicht sein, und das kann auch nicht sein, wenn die Erde im Sonnensystem verankert irgendwo am Rande des Universums ihre einsamen Bahnen an der Peripherie zieht.

Das Standardmodell der Kosmologie geht von einem Zustand der "Singularität" aus. Niemand weiß, was das "ist", aber es muß so gewesen sein: Ein Zustand der "Information", eines "unendlich kleinen Uratoms", in dem alles spätere "enthalten" gewesen sein muß. Muß! Wir betonen das Wort. Muß, wenn man keinen anderen Ursprung annimmt. Oder, um es mit Dawkins zu sagen: Die Erde ist aus NICHTS entstanden, weil da etwas "unendlich Kleines" (also scheinbar doch ETWAS) war ... Diese Annahme baut auf der Beobachtung auf, daß sich alles im Weltall von uns weg - also "auseinander" - bewegt. Also muß die Erde "am Rand" sein, weil es sonst ja nicht sein kann, daß sich alles "von uns weg" bewegt. So die Urknall-Modelle.

Natürlich weiß kein Mensch und das ist auch nicht meßbar, ob diese Bewegung tatsächlich immer "die gleiche" war - um dann zu diesen astronomischen Zeitangaben von "7,3 Milliarden Jahren" zu kommen. Das entspricht auch keiner Beobachtung. Das entspricht nicht einmal einem der grundlegendsten Gesetze der Physik, dem 2. Hauptsatz der Thermodynamik, demgemäß alles Materielle in Entropie fällt, wenn ihm nicht Energie zugeführt wird. Das heißt: Energie am Anfang, dann wird sie weniger ... und dann? Gleiche "Zeitlinie" bei dem, was wir heute beobachten? Also kommen die nächsten Fehlschlüsse.

Es ist nicht einmal bewiesen, daß diese überall beobachtete Rotverschiebung auf eine Bewegung hinweist. Es ist nur eine Annahme. Edmund Hubble war zum Beispiel der Meinung, daß das Licht am Weg zu uns, den Beobachtern, an Energie verliert. Dann würde es auch röter erscheinen, also das Blaue verlieren. Oder wer kann sagen, ob nicht die Sterne selber unterschiedliche Energie/Masse haben, so daß das von ihnen ausgesandte Licht auch unterschiedliche Frequenz hat? Wir nicht. Denn es gibt gute Gründe davon auszugehen, daß die Masse Atome NICHT überall im Weltall die gleiche ist. Damit würde die Spektralanalyse des Lichts in die Irre über die dieser Strahlung zugrundliegende Materie führen. 

Aber gut, nehmen wir einmal an, es gab diesen ursprünglichen Zentralpunkt. Nun müssen wir aus den Beobachtungstatsachen davon ausgehen, bei dieser Theorie wohlgemerkt, daß es kein Zentrum geben kann. Alles muß sich von allem WEGbewegen. Also hat sich Hubble das "Luftballonmodell" einfallen lassen: Man bläst einen Luftballon auf und alle Punkte auf der Außenhaut bewegen sich voneinander weg. Die Entfernung läßt sich dann aus dem "Energieverlust des Lichts" ableiten: Licht verliert mit dem Weg, den es zurücklegt, an Energie. Das rechne ich aus (irdischen) Beobachtungen um - und schon habe ich das Alter des Universums: 13,7 Milliarden Jahre, und ein paar zerquetschte. Nichts davon ist "bewiesene Annahme", alles "angenommene Annahme": Man geht einfach davon aus, daß seit dem Anfang der Welt das Weltall immer in derselben Bewegung war. Wissen tun wir das nicht. Aber darauf bauen wir dann die Wissenschaft vom Universum auf ... (min. 22)

Was dient als Beweis? Die kosmische Mikrowellen-Hintergrundstrahlung. Man weiß seit den 1960er Jahren, daß von überall (sic!) auf die Erde eine Strahlung zukommt, die 2,7 Grad Kelvin entspricht. Also 2,7 Grad Celsius über dem absoluten Nullpunkt (minus 273 Grad Celsius) liegt. Naja, das würde sogar für ein Urknall-Modell sprechen, denn so muß das dann ja auch sein, wenn alles auseinandergeflogen ist und sich die Ur-Energie in diese Weite verloren hat.

Wäre da nicht die Erde. Die es bei einer Urknall-Theorie gar nicht geben dürfte. Denn die ist hoch geordnet. Das widerspricht dem Entropie-Gesetz: Das Weltall wird immer unordentlicher, bis es wieder zusammenfällt, so lautet diese Denknotwendigkeit. Die Erde ist aber ziemlich geordnet! Warum ist da in den Milliarden von Jahren nicht alles schon zusammengebrochen? Stattdessen ist sie ideal, und vor allem stabil. Ordnung kann aber nicht aus Unordnung entstehen! Das widerspricht den physikalischen Naturgesetzen! Aus einem Wasserstoffball kann sich kein Wasser, Erde, etc. etc. entwickeln!

Wären da nicht andere Theorien, die schon seit den 1920ern sagen, daß die Hintergrundstrahlung aus ganz anderen Gründen 2,8 bis 3,2 Grad Kelvin sein muß. Und zwar bei einem statischen Modell des Universums! Wie tatsächlich dann gemessen. Also beweist das mal gar nix. Aus der kosmischen Hintergrundstrahlung läßt sich kein Urknall ableiten.

Aber es ging sowieso weiter. Heute weiß man, daß die Rotverschiebung aus anderen Ursachen stammen muß als der einer Expansion des Weltalls. Die Messungen haben so gewaltige Spielräume gezeigt, so daß die alte Methode der Ableitung alleine aus Rotverschiebung nicht stimmen kann. Man kennt Nebel im Universum, und sogar die Atmosphäre von Sternen kann die Frequenz des Lichts verändern. Das Licht beweist also mal gar nicht, wie alt die Erde ist.

Also gehen wir es einmal anders an: Wie sind Sterne überhaupt entstanden? Na klar, sagt da der supergebildete Laie, der Hawking gelesen hat: Nebel vom Urknall, Schwerkraft dazu, und schon haben wir die Materialverdichtung zu einer Kugel, vulgo: die Sterne und Planeten. Beim Komprimieren wurden sie immer heißer, dichter, und fingen an, zu leuchten. 

Tja, klingt gut. Wären da nicht die Naturgesetze, die wir zweifelsfrei erkennen. Wenn sich so ein Gas komprimiert, wirkt zugleich ein steigender Druck der Planetenbildung entgegen! Gas fliegt nicht einfach immer dichter zusammen, es drückt mit der zunehmenden Dichte aus alles wieder hinaus! Wer einen Luftballon aufbläst (der noch dazu eine Haut hat) sieht es: Je mehr man ihn aufbläst (und dann aufsticht), desto mehr und desto schneller verteilen sich alle Moleküle (vulgo "Inhalt" also Moleküle, die Material sind) im Raum. Der Gasdruck ist viel stärker als die Gravitation, die (wie im Luftballon) die Moleküle per Massenanziehungskraft zusammenhält.


Morgen Teil 2)





Mittwoch, 16. November 2016

Man muß nur solide denken

Es ist schon selten geworden, daß aus katholischer Seite kompetente Argumentation gegen die Evolutionstheorien erfolgt. Da muß man schon fünfzig Jhare zurückgreifen, dann hat man die Fülle höchstselbst.

Ein wenig davon ist in diesem Vortrag zu finden, auch wenn der Physiker Thomas Seiler rhetorisch zu wünschen übrigläßt. Aber er hat viele gute und sehr stichhaltige (... alte) Argumente. Wo, bitte schön, ist in der Natur zu beobachten, daß aus Chaos "von selbst" Ordnung entsteht? Ohne in die Zirkelschlüsse zu fallen, die heutigen Jungen von der Pike an garniert mit ausreichend "blackboxes" eingebläut werden. Wo wäre denn der Zugewinn an Information durch zufällige Entwicklung? Wo wäre eine Evolution anderes als Ausfaltung von Vorhandenem? Wo wären denn die wissenschaftlichen Anforderungserfüllungen in den "Beweisen", die ganze Weltansschauungen unter diesem Ansprcuh - "wissenschaftlich" - tragen, deren Gold schon bei leisesten Fingernageldruck abblättert? Da brauchen wir noch gar nicht von den zahllosen Unvereinbarkeiten und Widersprüchen anfangen. Weshalb es ja gar keine "Evolutionstheorie" gibt, sondern eine Fülle von einzelnen "Theorien". Es genügen die Hinweise auf die logischen Fehlschlüsse, um alles als bloße Phantasie auszuweisen. Die Geschichte der Evolutionstheorien ist ja eine einzige Geschicht von katastrophalen Irrtümern (man denke nur an den lange Zeit alles erdrückenden Irrsinn von der "Junk-DNS", mit dem man 97 % der Erbanlagen einfach in Luft auflöste) und vor allem ... von Betrug. Die Naturwissenschaften, schreibt auch H. P. Dürr, sind zu einem Handwerk der Märchenerzählung geworden.

Erkennbar also daran, daß die Wahrheit auf ihre brutale Seite herunterbricht - man muß ziemlich dumm und ignorant sein, um an Evolution zu glauben. Wobei man eigentlich sagen müßte: Man muß schon sehr lügen wollen ... (Sie war und ist vor allem ja auch nichts anderes als eine Rechtfertigungsthese.) Wo wäre diese Theorien gelandet, wenn den Menschen sowieso nicht alles gleichgültig wäre. Misanthropie hat schon so seine Berechtigung.

Kaum eine Theorie hatte aber derartig weitreichende Auswirkungen (als Rechtfertigungsthese), die die gesamte Weltsicht der Menschen in ihrem Kern erschüttert - der eigenen Wahrnehmung. Man muß aufhören, zu "sehen" und zu denken, um an Evolution zu glauben. Denn denken ist ein sittlicher Prozeß, keine Frage von in Mythenstatus erhobener "Intelligenz". Die gibt es gar nicht. 

Als der VdZ seinerzeit als Diözesansekretär viel in Pfarren reiste, war er beeindruckt vom Verstand der einfachsten Bauern. Die völlig recht hatten, wenn sie sagten: "Aus dem was ich sehe, kann es keine Evolution gegeben haben. Ich sehe nur Schöpfung." In Momenten, wo keine Nudelpruntzer der sogenannten "Katholischen Aktion" mit "Wissenschaft" da waren, die blöder als das Stroh waren, daß diese Bauern täglich in die Kuhschwemme schoben, aber ihnen an den Abenden die Welt aus der Hand schlugen. Während die Prälaten verlegen danebensaßen, denn eigentlich waren sie ja nur gewöhnt wie üblich verantwortungslos und gleichgültig zu sein, immerhin stimmte es ja im Beamtenbäuchlein. Wo sich höchstens noch der eine oder andere erfahrene Pfarrer fand, der sich plötzlich wieder ermutigt fühlte, sich an sein eigenes, solides Denken zu erinnern. Nur aber wer solide denkt kann glauben.






Dieser Vortrag von Thomas Seiler ist nicht so umfassend, aber rhetorisch klarer strukturiert.








*031016*