Treibgut - Wo am breiten Strome die Ufer stehen, sind Schwarzerlensamen aufgegangen, und schäumen als saftige Büsche die Ränder der großen Lethe, die alles ins Dunkele Meer trägt; ihre weichen Äste, die noch nicht ahnen lassen, welcher später als kahler Stamm reife Blätter hoch in der Sonne wiegen wird, tauchen in die Wasser, wie Kinderhände. Dann und wann greifen sie, denen alles noch ernstes Spiel ist, nach Treibgut. Oder es bleibt hängen, lädt zum Tanze, haucht im Kusse Lebwohl
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Dienstag, 17. Januar 2023
Harzaustritt
Freitag, 16. September 2022
Nicht ANDERS, sondern ANDERES geworden
Samstag, 13. August 2022
Liebe deine Feinde! (4)
Freitag, 12. August 2022
Liebe deine Feinde! (3)
Donnerstag, 11. August 2022
Liebe deine Feinde! (2)
Mittwoch, 10. August 2022
Liebe deine Feinde! (1)
Nie kann ein Volk "Feind" sein, Immer können es nur bestimte Kräfte darin sein, und die zu bekmpfen, die zu der Macht zu entheben, ist es, das Krieg sehr wohl legitim machen kann. Ohne daß ein Außenstehender "gefragt" werden muß hat jedes Volk ein Recht auf Krieg, seine Befindlichkeiten sind seine Angelegenheit, das Urteil darüber steht niemandem zu.
Sehr wohl stünde es aber dem Außenstehenden zu, den kulturlosen Krieg anzuklagen. Der ist dann der "verbrecherische" Krieg. Seltsamerweise (oder eben gerade nicht seltsamerweis, sondern typischerweise) wird genau das nicht gemacht, obwohl es einen eindeutigen Verbrechensaspekt gibt! Doch der liegt sehr anders, als bei uns kolportiert wird.
Das nun zu Sagende ist, so mein Urteil, in einem Film in der Länge einer dreiviertel Stunde erkennbar. In der die (vorgeblichen; sie sind nicht von Rom anerkannt) Marienerscheinungen von Hrushiv behandelt werden, und den ich unten angefügt habe.
Sonntag, 24. Juli 2022
Gedankensölitter (1425)
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| Patrick Coffin-Show |
Freitag, 8. April 2022
Freizeitvergnügen Rüstung (2)
Wo es irgendwann nur noch darum geht, möglichst allen Eintrittstickets zur Verfügung zu stellen, koste es was es wolle.
Es war etwa 1938 die Inflation, die den Menschen ihren Wohlstand madig machen wollte, es ist heute die Inflation, die sobald sie ihr Haupt erhebt, eine draufgeschlagen bekommen soll. Und damals, und heute: Koste es was es wolle.
Donnerstag, 7. April 2022
Freizeitvergnügen Rüstung (1)
Sonntag, 6. März 2022
Die neue ÖVP-Methode - Verhinderung des Überblicks (2)
Samstag, 5. März 2022
Die neue ÖVP-Methode - Verhinderung des Überblicks (1)
| QR Fake News zur Ukraine |
Sonntag, 6. Februar 2022
Ein vielseitig anwendbares Modell
Sonntag, 19. Dezember 2021
Gebet zur frühen Morgenstunde
Es ist das Schlimmste und Schlechteste, was nun an die Oberfläche des klaren Sees treibt, auf dessen dünner Eisdecke JEDE Bevölkerung, jede Gemeinschaft von Menschen lebt und steht und ihre Dinge treibt und ihren Alltag lebt.
Politik gibt es aus einem Zweck, nämlich den Sinn eines Organismus zu seiner Erfüllung zu behelfen. Dafür ist es gut, daß man sich in organisatorische Ebenen und Einheiten stellt, die einen Staat, ein Reich ergeben, und das ist Kultur: Die Mittel sollen die Menschen, das Volk, zu seinem Besten führen. Nicht zwingen, das geht nicht, nie die Freiheit zerstören, dann gibt es dieses Gut nicht mehr, das es anzustreben gilt, dann steht man in einer contradictio in adjectio. Was die Politik beitragen kann, muß sie beitragen, dort beginnt und dort endet ihre Legitimation.
Sonntag, 10. Oktober 2021
Die Wahrheit, die zunehmend aus Lügen besteht (2)
Sie seien der Wahrheit verpflichtet, sie seien im Gegensatz zu den herrschenden Schichten die wirklichen Denker, sie seien Vorkämpfer für die Demokratie und Freiheit
(beides verbinden sie auf eine Weise, die den Eindruck erwecken läßt, das gehöre zusammen; Herrschaften, wollen wir wenigstens dabei innehalten, um uns vor Augen zu führen, daß man dazu ziemlich konträrer Meinungen sein könnte),
für die Rechte von Homosexuellen - TOLERANZ, bitte, TOLERANZ!
Der Gute ist TOLERANT.* Und wir sind die Guten. - Und natürlich vor allem für die Gleichstellung der Frau, das unbedingte Ja zu deren (das muß man sich auf der Zunge zergehen lassen!) BEGABUNGSPOTENTIAL und -RESERVE (als Sittenlosigkeit im Kardinalfehler Funktion statt Gestalt, Handeln als fluides Sein), und was sonst noch alles an sogenanntem "Wertekanon der Freien und Bessermenschen (als die Gutmenschen)", machen wir es deshalb kurz:
Die also ziemlich ziemlich LIBERAL mit FREI und damit für KRITISCH halten, ja für eine AUSZENSEITERPOSITION.
Samstag, 9. Oktober 2021
Die Wahrheit, die zunehmend aus Lügen besteht (1)
Dienstag, 21. September 2021
Gedankensplitter (1349)
Montag, 14. Juni 2021
Geöffnete Schleusen der Rache
Endlich kann die Kassiererin im Supermarkt, der Lagerarbeiter, der Portier die totale Macht verkörpern, gleichberechtigt mit allen, gleich mit allen gemacht. Endlich können sogar die Kinder, instrumentalisiert von Schulen und Kindergärten, ihre Eltern beherrschen, sich ihnen gleichstellen.
Sonntag, 16. Mai 2021
Der Samstag Nachmittag Film - der sich mit der Betrachtungsdauer umstülpt (2)
der wie eine Versuchung in die Hosenbeine der
Interpretation gekrochen kommt. Wäre da nicht ...
Nun haben wir also gestern jene Seite des Films "Ein Herz kehrt heim" besprochen, die ihn mehr "für sich stehend" sieht. Aber das ist noch nicht alles, will man ein Ding sehen. Dazu gehört auch beim Kunstwerk der Ort, an dem es steht. Dazu gehört also die Gesamtsituation Deutschlands in jenen Jahren. Das oben schon zitierte Deutschland des Wirtschaftswunders.
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| QR Doku Nazis und Geld |
Samstag, 18. Juli 2020
Hundert Jahre Politik der Unfreiheit
Die Welt wurde noch nie durch Weltverbesserer besser. Vielmehr wurde sie durch sie zur Hölle, aus besagten Gründen! Sie verhindert das Leben, will es bis zu jenem Moment aussetzen, bis es nach bestimmten Vorstellungen abläuft.
Und das ist seit langem in einer Politik erkennbar, die von einem Scheitern zum nächsten eilt, aber ihre Phantasie wahre Eskapaden schlagen läßt, externe Schuldige und Sündenböcke zu suchen. Ob Kommunismus oder Nationalsozialismus oder Faschismus - das 20. Jahrhundert hat gezeigt, wohin diese Form der Weltauffassung führt.
Aber wir haben nicht nur nichts daraus gelernt, im Gegenteil: Wir glauben mehr denn je an diese Konzepte! Ja unser Denken ist ihr Denken. Das 21. Jahrhundert scheint ihre Realisierung sogar durch technische Entwicklung zu vervollkommnen weil (scheinbar) in Totalität - jeden, alles, jeden Ort umfassend - umsetzen zu können.
Damit wäre das letzte Hindernis, das das 20. Jahrhundert noch vor sich hatte, und das (wie wir längst glauben) rein technischer Natur war, beseitigt. Die Zustimmung, die der Corona-Wahn in der Bevölkerung findet, macht deshalb mit Recht Angst vor jedem nächsten Tag.
Denn wir brauchen gar nicht mehr darüber nachzudenken, OB Totalitarismus kommen wird, und wie wir ihn verhindern könnten. Wir HABEN ihn bereits. Wir haben ihn nämlich genau auf jener Stufe, die seine schrecklichste ist: Getragen von den Opfern selbst. Als Hölle auf Erden.
Und damit haben wir es mit etwas ganz anderem zu tun. Mit der Erhörung des Gebets ganzer Völker. Der von uns vor die Tür verwiesene Gott straft uns damit am schwersten: Er läßt die Welt tatsächlich in unsere Hände gleiten. Vielleicht als einzige Möglichkeit für uns, doch noch zu lernen, denn die paradoxe Intention (die dem vordergründigen, formulierten Wollen nachgibt, es also zuläßt und wirklicht) ist oft ein letztes Mittel, um den Menschen von einem Wahn zu heilen. Und Gottferne ist ein Wahn.
Also lösten sie sich vom Gold und erzeugten einen Rausch der Machbarkeit auf Kosten privater Sparer: „Seines akademischen Jargons entkleidet, ist der Wohlfahrtsstaat nichts weiter als ein Mechanismus, durch den Regierungen den Besitz der produktiven Mitglieder einer Gesellschaft beschlagnahmen und einer breiten Palette von Wohlfahrtszwecken zuführen.“
Indem Greenspan das „schäbige Geheimnis“ der damaligen Regierung
benennt, legt er auch den Finger auf eine der Ursachen der heutigen
Krise: „Die Aufgabe des Goldstandards erlaubte es den
Wohlfahrtsstaatlern, das Bankensystem als Instrument zur unbegrenzten
Kreditvergabe zu gebrauchen. Ohne Goldstandard gibt es keine
Möglichkeit, Ersparnisse vor der Konfiszierung durch Inflation zu
bewahren.“Modell für einen Systemwechsel
All dies hat nicht nur mit dem Rätsel Greenspan, sondern auch eine Menge mit den von Ayn Rand vorausgesagten Entwicklungen zu tun. Finanzielle Rücklagen stärken die von ihr propagierte Unabhängigkeit des Individuums, machen es frei von politischen Eingriffen und nach eigenen Vorstellungen handlungsfähig. In diesem Sinne müsste Ayn Rand ganz oben auf der Leseliste der autonomen Szene stehen. Denn durch die finanzpolitische Zentralisierung verschiebt sich die persönliche Verantwortung von unten nach oben. Der Zwang, der dann zur Stabilisierung der Verhältnisse nötig wird, verstärkt die Gewaltbereitschaft im Ganzen.
Ayn Rand war sich darüber im Klaren, dass ihr Modell, wenn nicht auf einen Systemwechsel, dann auf die Abschaffung des Systems als solchem hinauslief. Entspricht es doch der tief implementierten Struktur der Moderne, Verantwortung an Systeme zu delegieren, deren Entscheidungsträger die Folgen ihres Handelns nicht mitzutragen haben.
Wie also konnte Alan Greenspan, der sich noch kürzlich in einem Fernsehinterview zu seiner Lehrerin Ayn Rand bekannte, die zynische Spirale der Dollarentwertung mitbedienen und heraufbeschwören, was er selbst einen Finanz-Tsunami nannte? Fehlte ihm das Rückgrat, angesichts der eklatanten Verletzung seiner Prinzipien zurückzutreten, oder hielt er die Papiergeldflut für das geringere Übel? Bei der Anhörung im Kongress Anfang April gab er gewunden zu, dass die Leitzinssenkung 2003 ohne seine Zustimmung und auf politischen Druck hin erfolgt war.
Bei dem unentwirrbaren Gespinst der Vorwürfe, die seit September 2008 kursieren, geht es auch um eine Schuld, die zu schmerzhaft ist, um offen benannt zu werden. Das 1977 vom amerikanischen Kongress verabschiedete Antidiskriminierungsgesetz („Community Reinvestment Act“) verpflichtete Banken, Kredite auch in Stadtbezirke zu vergeben, die ihren bisherigen Vergabestandards nicht entsprachen. Der Dokumentarfilmer Peter Krieg wies darauf hin, dass ein weiteres Gesetz von 1991 den „Vergleich von Kreditverträgen nach Rassenzugehörigkeit ermöglichte - mit dem erwartbaren Ergebnis, dass die Banken offenbar proportional mehr Kredite an Weiße als an Schwarze vergaben.
Dies interpretierte die Politik als Ungerechtigkeit seitens der Banken, die umgehend durch öffentlichen Druck, noch mehr ,antidiskriminierende' Vorschriften und Lockerung des Standards für Kreditvergaben korrigiert werden musste. Wer sich dennoch an seriöse und bewährte Kreditstandards hielt, dem drohten Gesetzgeber und Zentralbanken hohe Geldstrafen an.“ Die regierungseigenen Banken Fannie Mae und Freddy Mac gaben das Tempo vor, mit dem sich durch Verpackung von faulen Krediten Profite erwirtschaften ließen. Wie bekannt, wurde die sich abzeichnende Pleite über Immobilienjunkbonds global verteilt, deren fahrlässig positive Bewertung die Regierung duldete.
Donnerstag, 18. Juni 2020
Wer Bücher verbrennt (2)
Ein dringender Rat an die werten Leser: Wer nach Kinder- und Jugendbüchern sucht, die ihn selbst noch geprägt haben, die er aus seiner eigenen Kindheit und Jugendzeit zu kennen meint, sollte STRENGSTENS darauf achten, daß er diese Bücher - vielleicht für seine eigenen Kinder? - nur ANTIQUARISCH anschafft. Sonst reißt er wie weiland die Trojaner die Mauern der Verteidigung nieder, um jenes Pferd ins eigene Haus zu holen, aus dem nächtens die Kräfte der Vernichtung entsteigen. Glaube der Leser nur nicht, daß es sich bei diesen Änderungen (=Bücherverbrennungen) um vernachlässigenswerte und unwesentliche Haarspaltereien handele!
Suche der Leser in seiner Lektüre möglichst nach Büchern und Ausgaben mit Erscheinungsjahren VOR 1980. Wobei ohnehin generell gilt, daß nur wenig an der heute erscheinenden Bücherflut es wert ist, gelesen oder gar angeschafft zu werden.
Stillschweigend hat man nämlich seither (Schweden war hier Vorreiter, und viele der bekanntesten, beliebtesten Jugendbücher stammen von schwedischen Autoren: Astrid Lindgren, Mira Lobe, und und und). ALLE älteren Kinder- und Jugendbücher neuen ideologischen Anforderungen angepaßt.
Und aktuelle Autoren schreiben ohnehin bereits unter neuen ideologischen Prämissen. Sind also nie Kunst, sondern wertlos, und sollten niemals gekauft werden. Es sei denn, man braucht sie zum Ausgleichen eines gebrochenen Standbeines beim Kellerregal für Winterobst.
Sogar bei der Heiligen Schrift sollte der Leser gut achtgeben. Auch die Bibel wurde und wird heute verbrannt. Millionenfach! Aktuelle Übersetzungen, die an die Stelle der Heiligen Schrift getreten sind, sollte der Leser meiden wie der Teufel das Weihwasser. Sie sind häretisch und damit heils- wie aktuell seelenvernichtend.
Das gilt auch für die neue Einheitsübersetzung. Deren "Verbesserungen", soferne es solche (aber es gibt sie) und nicht nur ideologische Anpassungen sind, sind meist ohne großen Schaden verzichtbar, in den wenigen "guten" Fällen aber auch durch andere Quellen zugängig.
Wie die bislang stets falsch übersetzte, also gar nicht oder nur häretisch verstehbare Stelle "Viele sind gerufen, aber nur wenige auserwählt." Die über lange Jahre den legendären dunklen Stellen im Koran glich. Die dort sogar ein Viertel aller Texte ausmachen, weil nicht verständlich sind (und auch dort lediglich Übersetzungs- und Überlieferungsfehlern zuzuschreiben sind, wie linguistische Forschungen ergeben.)
Eine Stelle, die sogar viel Verwirrung angerichtet haben, weil sie eine (meist im heutigen Sinn "jüdische") Vorstellung von Fatalismus und "Messianismus-Wahn" genährt hat, zu dem das führt. Es muß in richtiger Übersetzung heißen: "Viele sind gerufen, aber nur wenige antworten [diesem Anruf Gottes]".
Apropos Koran. Daß es heute nicht 80.000 Koranversionen, und 1,5 Millionen Hadithen (Episoden aus dem Leben Mohameds, die eigentliche Moralschrift des Islam) gibt, sondern nur ein paar Dutzend bzw. ein paar tausend, sodaß sich die Widersprüche halbwegs in Grenzen halten, verdankt der Islam den umfangreichen Bücherverbrennungen energischer Kalifen im 9. Jahrhundert.
Aber Purifikationen wird man in jeder "Religion" finden. Auch im Katholizismus. Denn so ungefähr ein Pendant zu den Vorgängen im Islam sind die Indexlisten des Vatikan, die auch eine Art Bücherverbrennung waren. Einerseits, um die Lehrgebäude sauber, verläßlich und widerspruchsfrei zu halten, anderseits um das Volk nicht zu verblöden und zu verwirren.
Die sogenannten "apokryphen Bücher", also sicher nicht in der wahren Tradition verfaßte Schriften, haben sogar ganze nächste Religionen gegründet. Der "Gnostizismus", der in der Geschichte schon so viel Schaden angerichtet hat und noch immer anrichtet, lebt davon. So wie die Esoterik heute. Sie bezeiht sich wesentlich auf "Bibelteile", die der Wahrheit widersprechen und eine andere, "bisher geheimgehaltene" Lehre verkünden. (Was natürlich Unsinn ist, die Irrtümer der Gnostik wie der Esoterik sind nicht "geheimgehaltene Wahrheit", sondern schlicht Denkfehler, die halt vielen nicht so einfach erkennbar sind.)
Mit einer Pikanterie am Rande, die vom Islam unterscheidet: Innerhalb der vatikanischen Bibliotheken gibt es von den verb(r)annten Büchern und Schriften ausreichend Studienexemplare, sodaß wir heute in den Lesesälen am Petersplatz rechts zugleich die Häretiker wie deren Korrektur studieren können.
Denn Häretiker und Verderber sind "Auswähler", die einen Teil zu ungunsten eines dadurch zerstörten Ganzen überbewerten. Einen gewissen Funken Wahrheit, und sei er noch so klein, hat aber jeder Häretiker (denn ohne Sein, also Gut, gibt es nichts). Nur braucht es zu dessen Erwägung Rezipienten, die fest im Ganzen verankert sind, sich also eher nicht aus dem Gleichgewicht bringen lassen. Deshalb sind für manche Menschen gewisse Schriften schädlicher als für andere. Anderseits ist so mancher "Feste" durch schlechte Schriften auch schon gefallen.
Es braucht also in jedem Fall Vorsicht im Umgang mit Schriften. Das scheint niemand so gut zu wissen wie die heutige Zeit!
Denn ganze Bibliotheken, die Generationen von Menschen geformt und deren Gedankenwelt geprägt haben, werden heute und mehr denn je umgeschrieben oder überhaupt aus dem Gedächtnis der Menschheit getilgt. Und nicht nur das, sondern durch ideologische Machwerke ersetzt. Durch nie gesehene technische Möglichkeiten in einer Totalität, die historisch nur noch mit der Sintflut vergleichbar ist.
Es ist nicht mehr drin, was auf (alten, bekannten) Büchern draufsteht! Es sind somit neue Bücher, die die Erinnerung nicht nur auslöschen, sondern - wie perfide! - in einem gigantischen "gaslighting"* in die Irre führen. Denn die alten Schriften sind zunehmend und oft genug sogar per Strafe verbannt! Hier ist auch das Wort von der Bücherverbrennung buchstäblich gemeint.
Was ist das, was heute mit Texten und Büchern geschieht, anderes als eine gigantische Bücherverbrennung?! Die aktuell läuft, die gegenwärtig geschieht, die die Geschichte der Bücherverbrennungen neu schreiben wird! Und die wir so gleichgültig akzeptieren?
Wir akzeptieren sie, nein, mehr: Wir sind daran beteiligt. Und wir heißen sie zum mindesten gut. Durch unser Schweigen. Das ein Schweigen der Angst ist. Der VdZ hat selbst und permanent wahrgenommen, wie die gesamte Kunstszene - also jene Szene, die Bücher als Stein gewordene Wegmarken der Wahrheit herstellt - bis zur Katatonie von Angst geprägt ist.
ACH SO, PARDON, DER VDZ HAT ETWAS ÜBERSEHEN - DANK AN LESER D, DER SOFORT UND MIT STAHLSCHARFEM BLICK DARAUF HINGEWIESEN HAT.
DIESMAL IST - WIE IMMER - DIE VERNICHTUNG VON BÜCHERN RICHTIG UND NOTWENDIG. WEIL ES DEM GUTEN DIENT.
UND ES IST RICHTIG, WEIL DIE SITUATION IN DER GESCHICHTE EINMALIG IST:
IM GEGENSATZ ZU FRÜHER WISSEN WIR HEUTE NICHT NUR VIEL BESSER, SONDERN ERSTMALS, WAS GUT IST.Es geht also gar nie um die Frage, ob Bücherverbrennungen an sich schlecht sind. Es gibt Bücherverbrennungen, die tatsächlich Sinn haben. Wer seinen Kindern Bücher vorenthält (und verbrennt), die schlecht sind, handelt tatsächlich gut.
Alles ist damit eine Frage nach dem Guten. Nicht nach Bücherverbrennungen. Die gerade die Gegenwart in historisch nie gesehenem Ausmaß vornimmt. Wer Bücherverbrennungen mit dem Wesen des Nationalsozialismus gleichsetzt, verharmlost und vernebelt die wirkliche Problematik maßlos, und will vermutlich nur vertuschen, was er selbst vorhat.
Alles ist nämlich eine Frage nach Gott.

